Umfrage – Hohe Erwartungen an den Sommer

Die warme Sonne schien auf die Gesichter der Menschen, die Eisdielen waren überfüllt und in den Schwimmbädern waren kaum noch Liegeplätze frei. Das war der Sommer 2009.

Doch ob es dieses Jahr wieder so wird? 100 Prozent von uns befragten Schülerinnen und Schüler glauben fest, dass es ein warmer, mit Sonne erfüllter Sommer wird. Nach dem langen, dunklen Winter wird es allmählich auch wieder Zeit für Sonne.

Die Erwartungen an den Sommer 2010 sind hoch. Endlich wieder grillen und schwimmen gehen, freut sich eine 14-jährige Schülerin auf den Sommer, eine weitere Schülerin freut sich auf die Sommerferien und darauf, mit ihren Freundinnen Eis essen zu gehen. Dann hoffen wir mal, dass der Sommer 2010 den Erwartungen der Menschen in Deutschland gerecht werden kann.

Sabine Schmitz und Sina Hogefeld, Rees, Realschule der Stadt Rees

Freizeit – Der Anfang einer großen Leidenschaft

Wenn die Musik anfängt, schwebt der Körper zur Melodie. Er bewegt sich zum Rhythmus. Jeder Schritt fängt langsam an, dann wird das Atmen anstrengend, doch man lächelt! Tanzen!!

Egal wie man tanzt, ob Hip-Hop, Freestyle, Streetdance, Ballett oder Tango – es existieren viele Arten von Tänzen. Doch was wäre das Tanzen ohne die entsprechende Musik. Sie ist das, was Jeden inspiriert.

Jugendliche nehmen ihre Musik selber auf und studieren dazu ihren eigenen Tanzstil ein. Im Battle wird gegeneinander angetreten. Manche nehmen die Musik und das Tanzen zu ihrem Hobby. Anderen wiederum wird das Tanzen zur Leidenschaft.

Die Musik und das Tanzen kann man mit vielen Dingen verbinden. Wenn man in Rhythmus der Musik den Körper bewegt, egal wie, verarbeiten auch leidenschaftliche Tänzer ihren Stress. Schon bei den langsamsten Bewegungen vergessen sie alles um sich herum. Alles, was vorher im Kopf war, verschwindet einfach. Das ist die große Leidenschaft vieler Tänzer. Sie ist das Leben.

Viele Jugendhäuser bieten Jugendlichen das Tanzen an. Sie geben ihnen die Chance, bühnenreife Tänzen einzustudieren. Andere sind so in ihrer Rolle als Tänzer, dass sie durch ihre Leidenschaft das Tanzen zum Beruf machen. In den letzten Jahren hat sich das Tanzen in Deutschland etabliert. Das Tanzen gehört nun zum Gesamtpaket einer guten Musik-Show. Nicht nur auf Bühnen wurde das Tanzen wichtig, auch in Musikvideos wird teilweise nur noch getanzt.

Es gibt unzählige Musicals oder Filme, in denen es hauptsächlich nur ums Tanzen geht, z.B. in ‚Step Up‘ oder ‚Honey‘.

In aller Welt entstehen Tanzshows. Dort battlen sie gegeneinander zum Sieg.

Durch solche Shows lassen sich Jugendliche schnell inspirieren. Sie lassen sich in den Bann ziehen. Das ist der Anfang einer großen Leidenschaft.

Egal, ob Jung oder Alt. Also: Aufstehen und tanzen.

Zana Kozik, Emmerich, Europa-Schule

Freizeit – Schwimmen im Baggerloch

In Vrasselt werden Kies und Sand aus der Erde geholt. Durch diese Arbeit ist dort ein schöner See entstanden, der nun bei gutem Wetter viele Jugendliche anlockt. Aber wir dürfen dort nicht hin. Um zu klären, warum wir dort nicht schwimmen oder uns sonnen dürfen, haben wir einen Interview-Termin mit dem Verantwortlichen der Kies-Baggerei, Herrn Haan, vereinbart.

Wir haben Herrn Haan zu den Aktivitäten der Kiesbaggerei gefragt. Auf die Frage, warum so viele Jugendliche verbotenerweise an der Kiesbaggerei schwimmen gehen, sagte er, da Freizeitbäder Eintritt kosten, würden die Jugendlichen hier schwimmen gehen.

Natürlich sind Gefahren gegeben. Erdrutsche oder der Sog der Pumpe gefährden die Jugendlichen. Eine Frage, die uns sehr beschäftigt hat, ist, ob Jugendliche Schäden verursachen. „Ja“, erwiderte Herr Haan, “ viele Jugendliche begehen Sachschäden und verschmutzen die Anlagen. Ein Sicherheitsdienst kontrolliert tagsüber die Anlagen und weist Jugendliche darauf hin, diese zu verlassen. Oft wird es so heikel, dass die Polizei hinzugezogen wird. Der Arbeitsalltag wird nicht behindert, wenn die Jugendliche dort schwimmen gehen. Nachts jedoch wird die Anlage nie kontrolliert.

Der Sand, der gefördert wird, wird exportiert. Durch den Müll, der überall liegen gelassen wird, entsteht eine Wertminderung des Materials. Bereits seit dem Jahr 1991 wird die Anlage von Jugendlichen besucht, und es werden jedes Jahr mehr Jugendliche. Wir haben Jugendliche gefragt, warum sie die Anlage besuchen. Viele antworteten, dass sie dort Freunde treffen können und sich ein wenig entspannen können. Viele machen dort Grillabende. Unser Fazit ist, jedes Jahr werden mehr Jugendliche kommen und den Arbeitsalltag erschweren.

Ein Schwimmverbot wird immer bleiben.

Vedat Akbulut, Tim Kleintjes, Mirco Baumann, Menno Burgers, Emmerich, Europa-Schule

Schule – Kopfnoten fördern Leistungsdruck

Das Thema Kopfnoten ist seit der Einführung 2006 immer wieder aktuell. Die Notenvergabe in den zwei Bereichen Sozialverhalten und Leistungsbereitschaft/ Zuverlässigkeit ist nicht effizient genug.

Die Bewertung des Verhaltens der Schüler ist von Schule zu Schule individuell. Lehrer bekommen nur in extremen Fällen von dem Fehlverhalten ihrer Schüler etwas mit und können daher keine ernst zu nehmende Bewertung abgeben. Da die Lehrer verschiedene Vorlieben haben, ist keine verlässliche Aussage möglich.

Die Noten müssten von einer dritten Person ergänzt werden, die nicht in die Klassenbeziehungen involviert ist.

Die Persönlichkeitsbewertung ist mitunter aussagefähiger als die Zensur in einem Fach. Eine schlechte Note in einem Fach muss nicht mit einer schlechten Einstellung zur Schule zusammenhängen. Gute Kopfnoten können beweisen, dass es nicht an Fleiß mangelt.

Doch solange die Art und Weise der Notenvergabe immer wieder kritisiert wird, können die Arbeitgeber nicht anhand der Kopfnoten die neuen Mitarbeiter aussuchen. Die Noten bestrafen die Indivdualität der Schüler und standardisieren sie für die Wirtschaft. Außerdem wird der Leistungsdruck und das Konkurrenzdenken erhöht.

Daher sind wir der Meinung, dass die Kopfnoten nicht sinnvoll sind.

Annika Michels, Marie-Christin, Alicia, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Politik – Griechenland – raus aus der EU

Hinsichtlich der Griechenlandkrise haben wir, die 9a, hier unsere Meinung zusammengefasst.

Durch zu niedrige Steuern und hohe Verschuldung steht Griechenland kurz vor dem Staatsbankrott. Die EU stellte den Griechen strikte Bedingungen:

– Bei den Staatsbediensteten werden Weihnachts- , Oster- und Urlaubsgelder gekürzt, und zwar das 13. Gehalt um 30 Prozent und das 14. Gehalt um 60 Prozent.

– Die Staatsausgaben werden um 500 Millionen Euro gekürzt und künftig wird für je fünf in Rente gehende Beamte nur ein neuer Beamter eingestellt.

– Die Steuern auf Alkohol, Tabak und Benzin und Luxusgüter werden erhöht, eventuell wird auch die Mehrwertsteuer auf 21 Prozent erhöht.

Trotz dieser Maßnahmen steht die Frage im Raum, ob Griechenland weiterhin Mitglied der EU sein sollte. Obwohl Griechenland bis zum Hals in Schulden steckt, sind ihre Sparmaßnahmen immer noch in Diskussion. Diese sollten jedoch mittlerweile selbstverständlich sein. Dennoch gibt es immer wieder Protestaktionen gegen diese Maßnahmen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Griechen den Ernst der Lage nicht verstehen. Unter diesen Umständen sollten wir doch darüber nachdenken, ob wir Griechenland weiterhin finanzieren. Dies könnte ein Fass ohne Boden werden, da Griechenland die Lage eventuell ausnutzen könnte.

Immerhin hat Griechenland bereits 2007 versucht, durch Umrechnungsmethoden des BIP den Ernst der Lage zu verschleiern. Sowieso konnten sie nur durch Frisierung der Zahlen an der Eurowährungsunion teilnehmen. Da sie nicht selbstständig austreten werden, sollten sie ausgeschlossen werden, da sie sich immerhin auch hineingelogen haben.

Wir sind der Meinung, dass Griechenland durch seine eigenen Fehler in diese missliche Lage geraten ist und die Mitglieder der EU und der Eurokurs nicht darunter leiden sollten.

Mirko Wessels, Payam, Dominic, Jan, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Schule – Ein Raum nur zum Lesen

Bevor wir die Rheinische Post zum Thema „Schüler lesen Zeitung“ bekamen, hatten wir die Idee, den Raum, der sich neben unserem Klassenraum befindet, als Arbeitsraum für dieses Projekt zu nutzen.

Da dieser Raum schon längere Zeit nicht mehr benutzt worden war, war er voll mit Schutt, Dreck und Staub. Wir fingen damit an, alles aufzuräumen. Drei Schüler blieben in der Mittagspause in dem Raum, um die Fenster zu putzen und den Boden zu wischen. Wir hatten auch noch die Idee, jeden Dienstag in dem Raum zu frühstücken und nebenbei die Zeitungen zu lesen. An den restlichen Tagen nutzen wir den Raum als Arbeitsraum.

Wir hatten nun unser eigenes Büro. Damit der Raum nicht so leer aussah, fertigte jede Gruppe passend zu ihrem Thema eine Wandzeitung an. Es gab Themen wie z.B. Formel 1, Bundesliga, den Vulkanausbruch auf Island, Gesundheit, Who is Who?, Stars, Kriminalität und die Oscarverleihung. Am Schluss stellten die Gruppen ihre Wandzeitung der Klasse vor.

Wir fanden das Projekt gut, weil wir unser eigenes Thema aussuchen durften, wir konnten uns die Arbeit selbst einteilen und wir hatten unseren eigenen Raum zum Arbeiten. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht!

Ingo Ehringfeld und Julia Czapla, Emmerich, Europa-Schule

Schule – Abitur nach 12 Jahren

Seit 2005 sind wir automatisch in die Kategorie des Abiturs nach zwölf Jahren – den sogenannten G8-Jahrgang – gerutscht. Für uns bedeutet das eine Verkürzung der Schulzeit auf dem Gymnasium von neun auf acht Schuljahre.

Dabei ist der Lernstoff deutlich gestrafft und eine höhere Wochenstundenzahl normal. Das bedeutet für uns Schüler mehr Stress und weniger Freizeit, zumal wir auch unsere Mittagspause im Umfeld der Schule überbrücken müssen. Da oftmals Nachmittagsunterricht stattfindet, haben wir anschließend weniger Zeit für Freunde und Hobbys, weil wir uns dann noch meist für die Schule vorbereiten müssen.

Zusätzlich werden an uns höhere Ansprüche gestellt, was sich darin widerspiegelt, dass viele Schüler Defizite aufweisen. Zum Beispiel steigt bei uns die Anzahl der Schüler, die auf andere Schulformen wechseln müssen, da sie keine entsprechenden Schulleistungen mehr bringen können.

Doch sollte das etwa der politische Wille sein? Eher wohl nicht! Ein weiterer Kritikpunkt sind die geringen Chancen auf Studien- oder Ausbildungsplätze im Jahre 2013, wenn die jetzigen Schüler aus den 9. Klassen ihr Abitur gemeinsam mit denen aus den 10. Klassen machen.

Insgesamt sorgt die Situation, in der wir uns befinden, also für Zweifel und Ängste vor unserer zukünftigen Schullaufbahn.

Kirsten Wensing und Juliane Sensen, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Fußball – Kuranyi nicht zur WM

Seit Wochen wurde das Thema „Kuranyi und die Nationalmannschaft“ heiß diskutiert. Unserer Meinung nach sollte Kevin Kuranyi mit zur WM 2010, da er ein sehr hohes Tor-Konto hat und eine wesentlich bessere Saison spielt als andere Stürmer wie etwa Mario Gomez, Miroslav Klose oder Lukas Podolski. Außerdem hat Kevin Kuranyi sich in den letzten Saisons deutlich weiterentwickelt und gezeigt, dass er sehr viel Talent hat.

Letztendlich nimmt Löw Kuranyi nicht mit zur WM, wahrscheinlich wegen des Vorfalls in Dortmund. Löw hatte die Entscheidung nur ein bisschen verzögert und sie jetzt erst bekannt gegeben.

Lisa Püplichuisen, Lena Lipka, Marie Peters, Maren Beem, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Fußball – Kevin Kuranyi und die Nationalmannschaft

Seit Wochen wird das Thema „Kuranyi und die Nationalmannschaft“ heiß diskutiert. Alle fragen sich: „Soll Kevin Kuranyi in die Nationalmannschaft?“ Da der Nationaltrainer Jochamin Löw Kevin Kuranyi im Oktober 2008 aus der Nationalmannschaft verbannt hatte, da dieser bei dem WM-Qualifikationsspiel gegen Russland frustiert aus dem Dortmunder Signal Iduna Park geflüchtet war, ohne etwas zu erwähnen.

Trotz der sehr erfolgreichen Saison i von Kevin Kuranyi (18 BL-Tore ), möchte sich der Nationaltrainer nicht von der Presse und anderen Menschen unter Druck setzen lassen bei seiner Entscheidung, Kuranyi wieder in die Nationalmannschaft einzubringen und ihn mit nach Süd-Afrika zu nehmen. Löw aber versprach, in den nächsten zwei Wochen eine Entscheidung zu treffen und diese auch bekannt zu geben!

Natürlich wird er Kuranyi und auch andere Spieler, die möglicherweise für Süd-Afrika in Frage kommen, die letzten Wochen genau beobachten, um seine Entscheidung endgültig zu begründen.

Kuranyi selber sagt zu dem Vorfall im Oktober 2008, dass die Flucht von ihm mit seinem Verein Schalke 04 zu tun hatte, und dass man sich Gedanken darüber machen sollte, wenn man einen Schalke-Spieler auf eine Dortmunder Tribüne setzt.

Unserer Meinung nach sollte Kevin Kuranyi mit zur WM 2010, da er ein sehr hohes Tor-Konto hat und eine wesentlich bessere Saison spielt als andere Stürmer wie etwa Mario Gomez, Miroslav Klose oder Lukas Podolski. Außerdem hat Kevin Kuranyi sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt und gezeigt, dass er sehr viel Talent hat.

Lisa Pueplichuisen, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Sport – Tischtennis in jedem Alter

Den Verein TV Jahn Emmerich-Vrasselt gibt es seit 1951. Er vertritt mehrere Aktivitäten, dazu gehört zum Beispiel Tischtennis. In der Turnhalle des Förderzentrums Grunewald werden Tischtennis und Co gespielt.

Jugendliche spielen dort dienstags von 18 bis 20 Uhr Tischtennis. Freitags von 17 bis 20 Uhr. Man kann aber auch länger bleiben und den Erwachsenen zuschauen, die an beiden Tagen von 20 bis 22 Uhr spielen.

Es gibt übrigens Mindestalter, man sollte nur über die Tischtennisplatte schauen können.

Infos unter:

www.TVjahnvrasselt.de

Leonie Welling, Emmerich, Europa-Schule