Archiv der Kategorie: Krefeld

Kommentar zu Corona-Maßnahmen an Schulen

Von Zuhal Polat, Klasse 8a, Hannah-Arendt-Gymnasium

Seit dem 1. November 2020 gelten verschärfte Kontaktbeschränkungen. Dies bedeutet u. a. auch, dass Kurse, Schwimmbäder und alle anderen Freizeitaktivitäten geschlossen sind. Doch die Schulen bleiben währenddessen ohne Beschränkungen weiter geöffnet. Einziges Mittel ist, dass man alle 20 Minuten das Klassenzimmer lüftet. Die Schüler*innen dürfen in den kalten Jahreszeiten ihre Jacken anbehalten. Wenn es neue Covid-19-Infektionen gibt, werden die direkten Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt und auf eine Infektion getestet.

Eine der neuen Regeln ist z. B., dass man sich nicht mit mehr als zwei verschiedenen Haushalten treffen darf, ansonsten kann man eine hohe Geldstrafe bekommen. Ein Argument, das gegen diese Regel spricht, ist, dass in einer Klasse Personen aus mehr als zwei verschiedenen Haushalten beisammen sind. In den Fluren können nicht die Abstände eingehalten werden, wenn man z. B. nach der Pause zurück zum Klassenraum geht. Ein Problem sind auch einige Kurse, etwa Französisch, Latein oder AGs, weil hier Schüler aus verschiedenen Klassen zusammensitzen. Auch werden nicht alle Hygieneregeln von den Schülern eingehalten. Man sollte außerdem bedenken, dass bei einem positiven Fall in einer Klasse nur wenige Schüler*innen in Quarantäne geschickt werden, obwohl es wahrscheinlich viel mehr Kontaktpersonen gab.

Was denken Sie dazu? Finden Sie es richtig, dass die Schulen noch geöffnet bleiben?

Meine Meinung dazu ist sehr klar. Ich als Schülerin finde, dass es aus den genannten Gründen auch für Schulen neue Regeln geben sollte und die Schulen notfalls schließen sollten, wenn es viele Infektionen gibt. Der Schutz der Kinder ist nicht ausreichend. Ich finde die Pandemie wird zu sehr auf die leichte Schulter genommen, das sollte so nicht sein. Man sollte die Covid-19-Pandemie ernst nehmen, damit sich die Lage nicht weiter verschlimmert!

Wirkt sich langes Computerspielen negativ auf Jugendliche aus? Argumente für und wider

Von Felix Schumacher, Klasse 8c, Städt. Gymnasium Horkesgath, Krefeld

Jugendlichen wird oft vorgeworfen, durch langes Computerspielen ein negatives Verhalten zu verstärken. Damit ist zum Beispiel gemeint, dass die schulischen Leistungen Jugendlicher nachlassen, dass Jugendliche aggressiver werden und dass durch die fehlende Bewegung frühzeitig Krankheiten, wie zum Beispiel Arthrose oder Gehirnschwund, entstehen. Wie immer im Leben ist es aber so, dass ein Sachverhalt nie nur schlecht oder nur gut ist. Genauso verhält es sich mit Computerspielen.

Positiv ist sicherlich, dass durch Computerspiele das strategische Geschick zunimmt. Gerade in Strategiespielen verhält es sich so, dass Aktionen des Gegners ähnlich wie beim Schachspiel frühzeitig erkannt werden müssen, um gegensteuern zu können. Gleichzeitig müssen Ressourcen und Einheiten, die im späteren Verlauf des Spielens wichtig werden, frühzeitig geplant werden und auch bei entsprechender gegnerischer Reaktion mehrfach korrigiert werden.

Bei Computerspielen werden auch die Noten unterstützt, wie z.B. für das Fach Englisch, da man weitere Englischkenntnisse erlernt. Nicht nur durch die englischsprachigen Fachbegriffe aus dem Gaming-Bereich an sich, sondern auch durch die Kommunikation mit den anderen Spielern aus den verschiedensten Ländern. In der Regel wird zur Verständigung Englisch gesprochen, sodass man sich neue Begriffe auch gegenseitig beibringt.

Außerdem fördert Computerspielen neben der Reaktionszeit vor allem das Teamworking. Viele Computerspiele (wie zum Beispiel Fortnite) sind nur zu gewinnen, wenn man mit seinen Partnern eine gemeinsame Strategie abspricht und gemeinsame Rollen festlegt. Schließlich werden die Kreativität und Fantasie in vielen Spielen angeregt. Gerade bei Fortnite spielt das Bauen von Treppen oder Wänden als Schutz eine große Rolle.

Zu den negativen Aspekten zählt wiederum, dass durch zu viel Spielen eine Sucht entstehen kann und dadurch alles andere vernachlässigt wird. Bei Jugendlichen sind es die Freunde oder die Schule – oder auch beides. Die Gedanken kreisen dann nur noch um das Spiel, wie man weitere Erfolge erzielen und seinen Charakter deutlich verbessern kann.

Hinzu kommt, dass man in Computerspielen sehr viele Belohnungen und vor allem Wertschätzung durch andere Spieler erhält. Im realen Leben sind die Aufgaben meistens viel mühseliger und die Wertschätzung für diese Ergebnisse fällt viel geringer aus. Dieses stellt eine große Gefahr dar.

Mein persönlicher Tipp: Am besten setzt man sich ein zeitliches Kontingent von beispielsweise zwei Stunden Spielzeit am Tag und hält dieses auch konsequent ein. Das setzt aber ein hohes Maß an Disziplin voraus.

Da die negativen oder positiven Folgen von Computerspielen also beim Individuum liegen, möchte ich als Fazit folgenden Vorschlag machen: Warum führt man nicht einen Computerspiele-Führerschein ein, vielleicht sogar in Abhängigkeit von schulischen Leistungen? Hier könnte man mit Spaß und Belohnungen Strategien lernen, um eine professionelle Einstellung zum Spielen zu entwickeln. Denn an sich ist an Computerspielen als Hobby nichts Schlimmes zu finden, sondern viel Positives festzuhalten.

Sport in Zeiten von Corona – Unterwegs auf neuen Fitnesspfaden

Turnhallen geschlossen, Sportplätze geschlossen, Fitnessstudios geschlossen – was geht noch?

Erlebnisbericht von Tobias Grupe, Klasse 8c, Städt. Gymnasium Horkesgath, Krefeld

In Zeiten von Corona ist es sehr schwer, seine persönliche Fitness aufrecht zu erhalten. Ich bin aktives Mitglied der Handballmannschaft des SC Bayer 05 Uerdingen. Allerdings wurde auch unser Training wegen Corona eingestellt. Die Saison 2019/2020 konnte aufgrund der Coronakrise nicht zu Ende gespielt werden. Nach dem „Lockdown“, also nach Verhängung der Kontaktsperre, habe auch ich mich vor den Computer zurückgezogen. Endlich konnte ich zocken ohne Ende. Meine sportliche Fitness hat darunter aber sehr gelitten.

Irgendwann kam mein Vater auf die glorreiche Idee, mit mir eine Runde Fahrrad zu fahren. Diese Runde ist circa 22,6 km lang und führt über Feld- und Waldwege rund um Hüls. Besonders anstrengend ist das Erklimmen des Hülser Berges, obwohl der eigentlich kein Berg ist, sondern lediglich 63 m über Normalnull liegt. Trotzdem müssen wir jedes Mal an unsere körperlichen Grenzen gehen. Wir haben den Ehrgeiz, den Hülser Berg nicht unter einer Geschwindigkeit von 10 km/h zu erfahren. Ab der Hälfte der Strecke beginnen dann unsere Oberschenkel zu brennen.

Am Anfang dauerte unsere Fahrt etwa eine Stunde und 13 Minuten. Aber nachdem wir regelmäßig alle zwei Tage diese Strecke zurücklegen, haben wir die Zeit auf eine Stunde und zwei Minuten verbessert. Diese Zeit ist bisher mein persönlicher Rekord. Meine Ausdauer hat sich also verbessert. Trotzdem habe ich mich natürlich gefreut, als es am 19.05.2020 wieder hieß: „Handballtraining geht wieder los!“. Da aber für meinen Sport Ausdauer sehr wichtig ist, habe ich mich entschieden, die Corona-Fahrradtour mit meinem Vater fortzusetzen.

Music Store, Online-Handel & Co.: Die Folgen für kleinere Musikläden

Von Levi Keil, Klasse 8c, Städtische Gymnasium Horkesgath, Krefeld

Schon seit sehr vielen Jahren gibt es Musikinstrumente. Um genauer zu sein, gibt es manche schon seit rund 5000 Jahren. Schon damals gab es zum Bespiel Instrumente, die der heutigen Gitarre ähneln. Sie entwickelten sich immer weiter, sodass wir heute eine Vielzahl von Musikinstrumenten bestaunen können. Mit der Zeit entwickelten sich dadurch auch viele Läden oder Unternehmen, die diese Instrumente verkauften. Damals ging also jeder, der ein Musikinstrument brauchte, in einen Musikladen um die Ecke, um dort zu stöbern und Dinge auszuprobieren. Heutzutage ist das aber nicht mehr die einzige Möglichkeit, an Musikinstrumente zu kommen, denn heute gibt es den Online-Handel. Diesen nutzen Tausende von Leuten immer häufiger, um sich ihr Wunschstück zu beschaffen. So auch in der Musikbranche.

Mit ein paar Klicks findet man genau das, was man sucht und muss es sich nur noch liefern lassen und dazu nicht einmal sein Haus verlassen. Für viele Leute genau das Richtige. So bildeten sich mit der Zeit größere Unternehmen, die den Markt dominieren. Mittlerweile gibt es hauptsächlich zwei Riesen in der Musikbranche: Music Store Professional und Musikhaus Thomann. Music Store Professional gibt es seit 1972; er gilt heute mit über 400 Beschäftigten und über 75.000 zum sofortigen Versand angebotenen Artikeln als der größte Musikalien-Versand Europas. Musikhaus Thomann ist ebenfalls ein riesiger Konzern, mit heute rund 1350 Beschäftigten. Das Familienunternehmen existiert seit 1954. Diese beiden Konzerne sind mittlerweile in vielen europäischen Ländern erfolgreich. Dazu trägt vor allem die jeweilige Internetseite bei.

Leider hat dieser Erfolg zur Folge, dass sehr viele kleinere Musikläden nun Insolvenz anmelden oder schon vorher schließen, da nun viel weniger Leute vorbeikommen, um vor Ort zu kaufen. Beispielsweise das älteste Musikgeschäft Deutschlands – das Tonger – musste seine Türen nach 197 erfolgreichen Jahren für immer schließen. Allerdings unternehmen auch einige kleinere Läden etwas dagegen. Damit sie auch in Zukunft noch erhalten bleiben, tun sich beispielsweise zehn Musikläden in Deutschland zusammen, da sie im Verbund ihre Verkaufspreise senken können, weil Massenbestellungen meist billiger sind. So können sie wenigstens in diesem Punkt mit Music Store, Thomann & Co. noch mithalten, da diese Konzerne natürlich ebenfalls Massenbestellungen tätigen. Ein weiterer Grund dafür, vor Ort und nicht im Internet Musikinstrumente einzukaufen, ist, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass man vom Aussehen her nicht weiß, wie gut ein Instrument klingt. Dafür muss man es ausprobieren.

Netflix – das neue Kino?

Die ganze Welt steht gerade auf dem Kopf und wir müssen uns alle irgendwie beschäftigen. Viele Menschen könnten sich heutzutage den Alltag ohne Streamingseiten wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ nicht vorstellen. Ist Netflix also das neue Kino?

Von Julia Luda, Klasse 8c, Städtisches Gymnasium Horkesgath, Krefeld

In der momentanen Corona-Krise entscheiden sich viele Leute, ein Netflix-Abo abzuschließen, denn das geht mit einem Klick. Es gibt unterschiedliche Abopreise, die je nach Anzahl der Nutzer in der Familie schwanken. Jedoch kann man mit ungefähr 7,99 Euro bis 15,99 Euro im Monat rechnen. Im Jahr würde man bei einem einfachen Abo rund 95 Euro zahlen. Man geht zwar unterschiedlich oft im Jahr ins Kino, jedoch muss man natürlich hinzufügen, dass man auf Netflix wirklich zu jeder Zeit einen beliebigen Film oder eine beliebige Serie anschauen kann. Netflix bietet uns Unmengen an Filmmaterial. Ob groß oder klein, hier ist wirklich für jeden was dabei! Nicht nur Spielfilme und Serien, sondern auch Dokumentationen sind Teil des Angebots.

Aber wieso bevorzugen so viele Menschen Netflix anstatt des guten, alten Kinos? Liegt es vielleicht daran, dass man einfach zu Hause auf der Couch oder im Bett liegen kann und nicht mit der Bahn oder zu Fuß ins Kino gehen muss? Auch der Preis wird wohl eine große Rolle spielen, denn man zahlt für einen Kinobesuch das gleiche Geld wie für einen Monat Netflix im Abo. Die Auswahl der Filme oder der Serien wird wohl ein guter Grund für diese Entscheidung sein, denn man findet auf Netflix im April 2020 ungefähr 3000 Film- und Fernsehsendungen, die man alle jederzeit streamen kann. Da man die meisten Filme auch runterladen kann, hat man zudem die Möglichkeit, unterwegs oder auf Reisen gemütlich seine Serie zu schauen. Man kann sich auch während des Filmeschauens für etwas Anderes entscheiden, falls der gewählte Film einem nicht zusagt. Dies ist im Kino natürlich ein bisschen schwerer.

Trotzdem: Auch wenn ich glaube, dass sich die Gesamtheit der Streaminganbieter in der Corona-Krise durchsetzen werden, bin ich der Meinung, dass uns ohne das Kino etwas fehlen würde. Dort hat man nämlich die Möglichkeit, sich mit Freunden zu treffen und einfach Kinoatmosphäre zu genießen und in die Aura eines Kinobesuchs einzutauchen. Natürlich nicht, ohne das Popcorn zu vergessen, denn das gehört einfach dazu.

Apple – Geschichte einer Garagenfirma

Es fing in der Garage von Steve Jobs Eltern an – nun residiert Apple im sogenannten Apple Park im Silicon Valley und zählt zu den wertvollsten Firmen der Welt. Aber von vorne.

Von Jaime Saric, Klasse 8B, Gesamtschule Uerdingen

Smartphones – ohne sie kommt man heutzutage nicht mehr durch den Tag. Mit dem iPhone 2G kam 2007 das allererste Smartphone auf dem Markt. Ohne Apple würde es Smartphones, so wie sie jeder heute kennt, wahrscheinlich gar nicht geben. Das ist aber nicht das Einzige, was Apple erreicht hat.

Am 1. April 1976 gründeten Steve Jobs und Steve Wozniak zusammen mit ihrem Freund Ronald Wayne das Unternehmen „Apple Computers Inc.“.  Jobs und Wozniak besaßen jeweils 45 Prozent der Firma, Wayne 10 Prozent. Das Startkapital betrug 1300 Dollar. Kurz nach der Gründung stieg Wayne aus und verkaufte seine Anteile, die heute mehrere Milliarden wert wären.

Der Firmenname entstand laut Steve Jobs folgendermaßen: „Ich praktizierte mal wieder eine meiner Obstdiäten. Ich war gerade von der Apfelplantage zurückgekehrt. Der Name klang freundlich, schwungvoll und nicht einschüchternd. Apple nahm dem Begriff ‚Computer‘ die Schärfe. Zudem würden wir künftig vor Atari im Telefonbuch stehen.“

Steve Wozniak, der kreative Bastler im Team, entwickelte in der Garage von Jobs‘ Eltern kurz vor der Firmengründung federführend den „Apple I“, den weltweit ersten Personal Computer, der gleichzeitig das erste Produkt der Firma war. Die Kette Byte Shop bestellte 50 der 666,66 US-Dollar teuren Rechner, insgesamt verkaufte sich das Modell rund zweihundert Mal. Knapp ein Jahr später erschien der Apple II, ebenfalls von Steve Wozniak konzipiert.

1979 begann unter der Leitung von Jef Raskin, der ein Jahr zuvor zum Unternehmen gestoßen war, die Forschung an einem günstigen Computer für eine breite Bevölkerungsschicht. Im Zuge der Entwicklung besuchten Jobs und einige Mitarbeiter das Forschungsinstitut Xerox Parc. Von dort nahm das Team etliche Ideen mit, um sie für die eigenen Projekte zu nutzen. Dazu gehörten eine grafische Benutzeroberfläche und die Steuerung durch eine Computermaus.

1983 erschien der „Apple Lisa“, der diese beiden Komponenten bereits beinhaltete. Aufgrund seines hohen Preises von 10.000 US-Dollar verkaufte er sich aber schlecht. 1984 folgte dann der Macintosh (Mac), der erfolgreicher die neuen Konzepte vereinte. Sein Name wurde im Übrigen von der Apfelsorte „McIntosh“ abgeleitet.

Es lässt sich also mit Sicherheit sagen, dass Apple eine der einflussreichsten Firmen, wenn nicht sogar die einflussreichste Firma der Welt ist, wenn es um Technologien wie Smartphones und Computer geht.

Warum lieben alle YouTube

YouTube ist eines der beliebtesten sozialen Netzwerke unter Jugendlichen. Doch woran liegt das?

Von Naomi Käppel, 8B ,Gesamtschule Uerdingen

YouTube ist ein Videoportal, das am 14. Februar 2005 von Steve Chen, Chad Hurley und Jawed Karim erstellt wurde. Es ist eine Plattform, auf der viele Menschen begonnen haben, eigene Videos von sich zu präsentieren.

Natürlich besitzen nicht alle Menschen einen eigenen YouTube-Account mit Videos. Es gibt auch viele, die YouTube nur als Konsumenten nutzen, indem sie YouTube-Videos, nur anschauen, sie liken oder disliken, kommentieren und andere Kanäle von bestimmten Leuten abonnieren.

Einen eigenen YouTube-Kanal zu erstellen, ist einfach. Es braucht aber Zeit, Mühe und Geduld, um seine eigene Community aufzubauen. Manchmal dauert es mehrere Jahre, bis man erfolgreich ist, aber es kann manchmal auch nur wenige Monate brauchen.

YouTube gibt es natürlich nicht nur auf deutsch, sondern auch in 75 weiteren Sprachen. Auf der Plattform werden viele Arten von Videos gezeigt, zum Beispiel Filme, Trailer, Musikvideos, Fernsehausschnitte und und und. Einige Darbietungen beeinflussen die Meinungen der zuschauenden Nutzer negativ oder positiv.

Diese Vielseitigkeit sorgt für keine Langeweile, da laufend neue Videos oder Uploads auftauchen. Die Jugend liebt das Neue und will immer alles so schnell wie möglich verfolgen.

Mit einem Schlag erwachsen

Die Geburt ihres Kindes hat die damals 17-Jährige vor eine große Herausforderung gestellt: Plötzlich heißt es Verantwortung übernehmen.

Von Taliya Becerik und Jolien Dörnen, 8B, Gesamtschule Uerdingen

Es ist eigentlich ein ganz normaler Vormittag im Januar 2005, als die damals 16-jährige Celine* erfährt, dass sie im zweiten Monat schwanger ist.

Celines erster Gedanke ist: „Sch…!“ Eine Reaktion, die man in diesem Alter von den meisten Teenager erwarten kann. Sie weiß, dass sich ihr Alltag in neun Monaten komplett verändern wird, aber abtreiben kommt für sie gar nicht in Frage.

Celine ist mit der Situation nicht alleine, ihre Mutter Petra* steht voll und ganz hinter ihr. Das wirkliche Problem der 16-jährigen ist die Frage, wie es weiter gehen soll. Sie hat noch keinen Schulabschluss, aber sie wohnt bei ihrer Mutter, was die Lage ein wenig erleichtert.

Mittlerweile weiß der leibliche Vater auch Bescheid. Er ist sehr aufgeregt und freut sich, was nicht immer so ist. Viele werdende Väter sind mit der Situation, wenn sie überraschend kommt, überfordert sind.

Ein paar Monate vergehen, Celine hat sich beraten lassen und kennt auch schon das Geschlecht ihres Kindes. Es wird ein Junge, für den die werdenden Eltern auch schon einen Namen haben: Can* soll der Kleine heißen, der am 20. August 2005 zur Welt kommen soll.

Aber es kommt doch alles anders als geplant: Der Kleine kommt eine Woche früher am 14. August 2005 um genau 9.49 Uhr zur Welt.  Als Celine ihr Kind das erste Mal im Arm hält, kann sie es nicht glauben: Es ist ein Mädchen! Haley* soll sie nun heißen.

Die junge Mutter realisiert, dass sich ihr Leben mit der Geburt komplett ändert: Keine Partys und auch keine Treffen mit Freunden mehr! Das alles kann die jetzt 17-jährige Celine sich nicht mehr erlauben. Mit einem Schlag muss sie erwachsen sein.

Celine hat uns ein lebendigen Einblick in ihr damaliges Leben gegeben. Heute sagt Celine: „Ich habe viel dazu gelernt, aber es ist auch eine schwere Zeit gewesen! Jetzt ist meine Tochter selbst ein Teenager und schreibt einen Artikel über mich für das Projekt Texthelden der Rheinischen Post. Es hat sich gelohnt!“

*Namen von den Verfasserinnen des Artikels geändert

Geschichte eines Ausnahmevereins

Der FC Bayern München ist ein deutscher Sportverein in München. Vermutlich der bekannteste und erfolgreichste Verein in der deutschen Fußballgeschichte, um genau zu sein.

Von Alexandr Maximov, 8B, Gesamtschule Uerdingen

Der FC Bayern München wurde von Mitgliedern des Münchner Turnvereins (MTV) unter der Leitung von Franz John gegründet. Als eine Mitgliederversammlung des MTV 1879 am 27. Februar 1900 beschloss, dass die Fußballer des Vereins nicht dem Süddeutschen Fußballbund (SFV) beitreten durften, verließen elf Mitglieder der Fußballabteilung die Versammlung und gründeten am selben Abend den Fußball-Club Bayern München.

Die größten Erfolge feierte der Verein Mitte der 1970er Jahre, als es mit dem Kapitän Franz Beckenbauer gelang, dreimal hintereinander den Europapokal zu gewinnen. Der FC Bayern hat auch einen UEFA-Pokal, einen Europapokal der Pokalsieger, einen UEFA-Superpokal, einen FIFA-Klub-Weltpokal und zwei Interkontinental-Pokale gewonnen und ist damit einer der erfolgreichsten europäischen Klubs. Der FC Bayern ist seit der Gründung der Bundesliga der dominierende Verein im deutschen Fußball und gewann seit 2013 28 Titel, davon sieben in Folge.

Vor zwölf Jahren für die Saison 2007/08 nahm der FC Bayern drastische Änderungen im Kader vor, um den Wiederaufbau zu unterstützen. Sie nahmen damals insgesamt acht neue Spieler unter Vertrag und verkauften, entließen oder gaben neun ihrer Spieler frei. Unter den Neuverpflichtungen befanden sich Stars der Weltmeisterschaft von 2006 wie Franck Ribéry, Miroslav Klose und Luca Toni. Die Bayern gewannen in überzeugender Weise die Bundesliga und führten in jeder Spielwoche die Gesamtwertung sowie den DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund an.

Für die Saison 2009/10 engagierte der FC Bayern den niederländischen Trainer Louis van Gaal und den niederländischen Stürmer Arjen Robben. Robben und Ribéry sollten in den nächsten zehn Jahren die Spielweise der Bayern bestimmen. Die Presse nannte das Duo schnell „Robbery“. Außerdem wurden David Alaba und Thomas Müller in die erste Mannschaft befördert.

Am Ender der Saison 2018/19 setzte sich der FC Bayern München im DFB-Pokal-Finale mit 3:0 gegen RB Leipzig durch. Mit dem Sieg gewannen die Bayern ihren 19. deutschen Pokal und dabei schlossen Robben und Ribéry ihre Karriere mit einem weiteren Double ab.

33 Jahre lang war das Herz des FC Bayern München im Münchner Olympiastadion. Heute spielen sie ihre Heimspiele in der Allianz Arena, einem der modernsten Fußballstadien der Welt. Bezogen auf den Umsatz ist Bayern München der größte Sportverein in Deutschland und der wirtschaftlich erfolgreichste Fußballverein der Welt, der bis heute etwa 629,2 Millionen Euro erwirtschaftet hat.

Es wird heiß

Wie kann man künftig gut Hitzewellen überstehen.

Von Sarah Treeker, 8B, Gesamtschule Uerdingen  

In der 26. Kalenderwoche des Jahres 2019 erreichten die Temperaturen in Deutschland einen neuen Hitzerekord. Am 25. Juni wurden mancherorts bis zu 40 Grad Celsius gemessen. Aufgrund der langen Trockenheit zusätzlich herrschte akute Waldbrandgefahr.

Da erwartet wird, dass sich solche Hitzewellen in Deutschland im Zukunft häufiger ereignen werden, sollte man einige Tipps und Verhaltensregeln beachten, um sie möglichst unbeschadet zu überstehen:

Die Menschen sollten darauf achten, dass sie ausreichend trinken. Außerdem sollten sie körperliche Anstrengungen vermeiden. Auch für die Tiere bedeutet die Hitze puren Stress. Man sollte mit Hunden frühmorgens und spätabends Gassi gehen und sie tagsüber nicht den heißen Temperaturen aussetzen. Auf gar keinen Fall sollte man bei diesen Temperaturen Hunde im Auto zurücklassen!