Archiv der Kategorie: Schwalmtal

Fridays for Future

Bei „Fridays for Future“ gehen Schülerinnen und Schüler freitags nicht zur Schule, sondern demonstrieren auf den Straßen gegen den Klimawandel.

Von Edin Hergic, Klasse 8a, Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal 

Alles begann mit der damals 15-jährigen Schwedin Greta Thunberg. Sie erreichte die Leute übers Internet und überzeugte diese, dass man etwas gegen den Klimawandel unternehmen muss. Die Aktivisten um Greta treffen sich regelmäßig in kleinen Häusern, wo sie sich überlegen, wie sie am Freitag vorgehen werden und ihre Plakate fertigstellen. Einige Lehrer sind mit diesen Aktionen einverstanden, einige aber nicht und fordern härtere Strafen für die Schulschwänzer.

Klimawandel kann nicht nur durch einen Freitag erreicht werden. Jeder muss in seinem Alltag etwas ändern und ökologisch mitdenken.

„Es macht einfach Spaß!“

Der erfolgreiche Läufer Chris aus dem Kreis Viersen will noch mehr erreichen.

Von Fiete Ditges, 8a, Janusz-Korczak-Realschule Waldniel

Schwalmtal/Waldniel – Als Läufer hat er schon viele Erfolge erzielt, wie den Titel Regiomeister und Nordrheinmeister. Ich habe mich dazu entschieden in diesem Artikel meinen Freund und Trainingspartner Chris vorzustellen. Er ist für mich ein Vorbild auf dem schwierigen und mühevollen Weg ein erfolgreicher Läufer zu werden.

Chris, wann und wo wurdest du geboren?
Ich bin am 19. Juli 2004 zusammen mit meiner Zwillingsschwester im allgemeinen Krankenhaus in Viersen zur Welt gekommen.

Welche Hobbies hast du noch neben dem Laufsport?
Ich spiele in einer Musikschule Klavier und schwimme bei der DLRG. Dort leite ich auch eine Schwimmgruppe.

Wie bist du eigentlich zum Laufen gekommen?
Ich bin über meine Familie zum Laufen gekommen. Es hat mir direkt sehr viel Spaß gemacht.

Wann hast du mit dem Laufen angefangen?
Ich habe vor 10 Jahren, also mit vier Jahren, mit dem Laufen begonnen. Es macht mir so viel Spaß, dass ich nicht ans Aufhören denken kann.

Wie oft läufst du in der Woche?
Ich laufe oft viermal, manchmal auch fünfmal in der Woche.

Wer ist dein Vorbild im Laufen und warum?
Ich habe kein Vorbild. Ich achte nur auf mich selber.

Was gefällt dir am Laufsport besonders?
Es macht einfach Spaß!

Was waren deine größten Erfolge?
Ich war schon sehr froh über meine Zeit von 2,12 Minuten auf eine Strecke von 800 Meter und 17,59 Minuten auf 5000 Meter. Aber das Größte war in meinen zehn Jahren Laufzeit die NRW-Meisterschaften 2018, wo ich in einer Zeit von 12,17 Minuten auf eine Strecke von 3000 Meter Erster wurde.

Ist Olympia ein Ziel für dich?
Für welchen Sportler ist Olympia denn kein Ziel?

Trotz Spielgemeinschaft auf dem letzten Platz

Bei den Schwalmtalmeisterschaften traten drei Vereine gemeinsam gegen die anderen an.

Von Niko Radanovic, 8a, Janusz-Korczak-Realschule

Am 30. Dezember  fand die 3. Schwalmtalmeisterschaft in der Sporthalle Waldniel statt. Der TSV Boisheim startete dieses Jahr mit dem VSF Amern und der DJK Fortuna Dilkrath als Spielgemeinschaft. Weitere Teilnehmer waren der JSG Brüggen, der SC 09 Erkelenz, der SC Waldniel, der 1. FC Mönchengladbach, die Sportfreunde Neersbroich und der TuS Wickrath.

Es war ein Jeder-gegen-Jeden Turnier. Jedes Spiel ging 10 Minuten mit 2 Minuten Pause dazwischen. Gewonnen hat der SC 09 Erkelenz. Für JSG Boisheim/Dilkrath/Amern reichte es leider nur für den letzten Platz.

Spaß auf dem Eis

Beim Klassenausflug in eine Eishalle hatten alle Spaß – auch die, die anfangs nicht so begeistert waren.

Von Philip Schuster, 8a, Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal

Im Dezember waren meine Klasse und ich in der Eishalle Grefrath. Am Anfang, als wir uns vor der Eishalle gesammelt hatten, war ich noch nicht so richtig begeistert, weil ich das letzte Mal vor fünf oder sechs Jahren in der Eishalle Grefrath war. Danach, als wir reingegangen sind, haben wir uns die Schuhe ausgeliehen und dann ging es aufs Eis. Aber als ich mich ein bisschen eingelaufen habe und es auch relativ okay konnte, hat es richtig Spaß gemacht.

Später haben Pascal, Tom, Niko, Carmen und ich auch Pommes geholt und sind danach direkt wieder aufs Eis gegangen. Nachdem wir gegessen haben, haben Anna, Hannah, Fiete, Niko, Pascal und ich eine Schneeballschlacht gemacht und es hat auch richtig Spaß gemacht. Zum Ende hin sind wir noch ein paar große Runden gelaufen und dann war es auch schon vorbei. Am Ende hat der Tag doch noch richtig Spaß gemacht.

Mein Sozial-Genial in der Bibliothek

Beim Sozialpraktikum lernen Schülerinnen und Schüler in der 8. Klassenstufe soziale Berufe kennen. Hier berichten sie davon.

Von Noel Dörner, 8a, Janusz-Korczak Realschule Schwalmtal

Ich habe bei dem Projekt „Sozial-Genial“ mein Praktikum in einer Bibliothek in Schwalmtal gemacht. Im 8. Schuljahr muss man an der Realschule in Schwalmtal ein Praktikum entweder in der Schule oder außerhalb der Schule machen. Dieses Praktikum macht man 60 Stunden lang. Das Projekt „Sozial Genial“ soll dazu dienen, sich für andere Menschen zu engagieren.

In der Bibliothek darf ich die Leuten, die dort arbeiten, unterstützen. Zum Beispiel nehme ich die Bücher, die dort ausgeliehen werden, wieder zurück oder ich leihe den Leuten welche aus. Wenn Bücher, CDs oder DVDs zurück gegeben oder ausgeliehen werden, muss ich das in den Computer einscannen. Die zurückgegebenen Artikel muss ich dann wieder richtig einsortieren. Die Bücher und DVDs sind nach dem Alphabet sortiert, die CDs nach Zahlen. Ich bin mit meinem Praktikum schon fertig und es hat mir gut gefallen.

Auf der Haik

Bei einem Zeltlager in Frankreich begab sich ein ganzer Pfadfinderstamm auf die Haik.

Von Marie Zingel, 8a, Janusz-Korczak-Realschule

In den vergangenen Sommerferien veranstaltete der Pfadfinder Stamm Windberg ein Zeltlager in Frankreich. Ein Teil dieses Zeltlagers war eine dreitägige Haik, ein Orientierungslauf. Bei dieser Haik wurde von der Moselquelle als Startpunkt eine bestimmte Strecke zu Fuß zurückgelegt.

Dabei soll versucht werden, mit einem möglichst geringen Geldbetrag für jede Nacht einen Schlafplatz zu finden. Doch erweist sich diese Aufgabe durchaus als schwierig, da man sich nicht immer mit den Einheimischen verständigen kann. Da wir in der zweiten Nacht keinen Schlafplatz fanden, schliefen wir auf 1200 Meter Höhe auf einem Parkplatz unter freiem Himmel. Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht, da man mit seinen Freunden sehr viel lachen konnte, auch wenn es mehrere kleine Konflikte gab.

K-Pop-Fieber in Düsseldorf

B.A.P., eine K-Pop-Band, spielte vor begeisterten Fans in der Mitsubishi Electric Halle.

Von Lara Couhorn, 8a, Janusz-Korczak-Realschule

Im Rahmen ihrer Europa Tournee gastierte die K-Pop Gruppe B.A.P am 09. Dezember 2018 in der ausverkauften Mitsubishi Electric Halle. K-Pop ist koreanischer Pop und stammt, wie der der Name schon sagt, aus Korea. Die Musikrichtung ist vergleichbar mit den hierzuLande bekannten Girl- und Boybands. Die Songtexte sind meist auf Koreanisch und Englisch.

Der rasante internationale Zuwachs an Fans macht auch vor den Türen Europas keinen Halt, denn unter den Konzertbesuchern waren ebenfalls Menschen, die aus anderen Ländern angereist waren.

Im Rahmen ihrer Performance, die von Licht- und Feuereffekten sowie Videoanimationen unterstützt wurde, sang die fünf-köpfige Gruppe vor ihren Fans ihre Songs aus den letzten Jahren. Am Ende ihres dreistündigen Auftrittes hinterließen sie ein begeistertes Publikum, das sicherlich dem nächsten Konzert in Deutschland entgegen fiebern wird.

Lassen Sie mich durch, ich bin Schulsani!

An der Janusz-Korczak-Realschule gibt es einen Sanitätsdienst, bei dem auch Schüler mithelfen.

Von Justin Lange, 8a, Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal

Der Schulsanitätsdienst der Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel wird von dem Lehrer Tom S. geleitet. Zusammen mit einigen Schülern der achten bis zehnten Klasse ist Tom S. für die medizinische Erstversorgung verletzter Schüler zuständig. Der Sanitätsdienst ist aber nicht nur hilfreich für Verletzte, sondern bietet auch eine gute Möglichkeit sich Wissen im Bereich der Ersten Hilfe anzueignen. Dies ist besonders nützlich, wenn man später einen Führerschein macht oder einen medizinischen Beruf ausüben möchte, da man zuerst einen kostenfreien Erste-Hilfe-Schein macht und nach Abschluss der zehnten Klasse eine Bescheinigung zur Teilnahme am Schulsanitätsdienst bekommt. Außerdem macht es vielen Schülern Spaß Menschen zu helfen. Es steigert auch die Sozialkompetenzen, das Einfühlungsvermögen und Mitgefühl.

Die Schulsanitäter werden auch auf schulischen Veranstaltungen, wie zum Beispiel beim Sponsorenlauf eingesetzt. Aber auch während dem Unterricht gibt es einen Dienstplan, für den Fall, dass ein Sanitäter benötigt wird. Dieser wird dann über die Sprechanlage im Sekretariat ausgerufen und begibt sich dann in den Sanitätsraum oder direkt an den Ort, wo er gebraucht wird. Der dadurch verpasste Unterricht muss dann natürlich nachgearbeitet werden. In den Pausen sind ebenfalls immer zwei Sanitäter im Sanitätsraum, die dort kleinere, in den Pausen zugezogene Verletzungen, medizinisch versorgen. Insgesamt macht das Zusatzangebot der Schulsanitäters viel Spaß, da es auch sehr abwechslungsreich ist. Die meisten Schüler haben eher kleinere Verletzungen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, wo der Rettungsdient hinzugezogen werden muss.

Zöliakie – was es ist und wie es sich auswirkt

Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie bedeutet, dass dem Körper die notwendigen Enzyme fehlen, um die Aminosäuren aus Getreidesorten zu verdauen.

Von Hannah Scheepers, 8a, Janusz-Korczak-Realschule

Zöliakie ist eine Unverträglichkeit gegen Weizen, Dinkel, Grünkern (unreif geernteter Dinkel), Roggen und Gerste.Circa ein Prozent der Menschen in Europa, und 0,2 Prozent in Deutschland haben Zöliakie, auch Glutenunverträglichkeit, genannt. „Die Proteine von glutenhaltigen Getreidearten enthalten besonders viel Glutamin und Prolin, zwei Aminosäuren, die Bausteine der Proteine sind. Um Proteine  verdauen zu  können, benötigt der Körper Enzyme, die die Proteine in ihren Bestandteilen, die Aminosäure, zerlegen und dadurch verdaulich machen. Bei an Zöliakie Erkrankten fehlen aber die benötigte Enzyme zur Aufspaltung der Aminosäuren , dadurch kommt es zu einer Autoimmunreaktion im Darm.“ So beschreibt es Dr.Sonja Vilei in „Glutenfreie Rezepte für Kinder“

Typische Symptome der Zöliakie sind:

  • Mangelzustände: Infektionsanfälligkeit, Mangel an Eisen, Folsäuren, Vitamin K und D, Kalzium Magnesium, Zink, Phosphat, Protein
  • Entwicklung: Wachstumsverzögerung, Kleinwuchs, Gewichtsstillstand oder Gewichtsabnahme, allgemeine Entwicklungsstörung
  • Psychomotorik: Müdigkeit, Misslaunigkeit, Weinerlichkeit, Entwicklungsverzögerung, schwacher Muskeltonus
  • Magen-Darm-Trakt: Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, aufgeblähter Bauch.

Sollte ein Kind oder ein Erwachsener Gluten zu sich nehmen, kommt es zu einer Rückbildung der Dünndarmzotten. Durch die veränderte und entzündete Dünndarmschleimhaut werden weniger Nährstoffe aufgenommen, dadurch kommt es zu einer Mangelversorgung, da Vitamine und Mineralstoffe verloren gehen.

Durch meine eigenen Erfahrungen kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass es nicht immer leicht ist, sich als Kind an die glutfreie Ernährung daran zu halten. Oft ist es auch umständlich mal eben irgendwo in einer Pizzeria oder woanders essen zu gehen. Mittlerweile gibt es aber auch viele Restaurants, die glutenfreie Gerichte anbieten.

Mein Sozial-Genial im Altenheim

Beim Sozialpraktikum lernen Schülerinnen und Schüler in der 8. Klassenstufe soziale Berufe kennen. Hier berichten sie davon.

Von Ronja Slottke, 8a, Janusz-Korczak Realschule Schwalmtal

Alles fing damit an, dass ich von meiner Schule aus 60 Stunden im sozialen Bereich arbeiten sollte. Ich habe mich für das Altenheim in Hardt als Praktikumsplatz entschieden. Also bin ich in den Sommerferien mit dem Fahrrad dahin gefahren, um mich zu bewerben.

Auf der zweiten Etage war mein „Arbeitsplatz“, wie ich es gerne nenne. Eine angestellte Altenpflegerin sagte mir, ich sollte mich einfach irgendwo hinsetzen und mit den Bewohnern quatschen. Meine erste Frage war: „Wie geht es euch denn so?“  Die Antworten waren eher kurz und nicht gesprächig. Ich fand es langweilig, um mich aber umzuentscheiden war es zu spät. Also blieb ich und ging jeden Donnerstag nach der Schule dort hin.

Von mal zu und mal wurde es besser. Mal haben wir gesungen, mal spielten wir „Mensch ärger dich nicht“, kegelten, bastelten, quatschen oder fuhren im Sommer im Garten spazieren. Im Laufe der Zeit lernte ich immer besser die Bewohner und Altenpfleger kennen. Jedes Mal, wenn ich nun komme, werde ich von allen begrüßt. Meist setze ich mich zu ihnen und wir reden über Gott und die Welt. Dabei helfe ich den Altenpflegern im Aufenthaltsraum aus.

Die Hälfte der Zeit ist nun um und ich muss sagen. ich mag meinen Job und fühle mich dort sehr wohl.