Archiv der Kategorie: Hilden

Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel

Im Solinger Ittertal ist es zur kalten Jahreszeit besonders schön, denn dann kann man dort mit Freunden auf der Eislaufbahn Spaß haben.

Von Urs Pfrommer und Jan Stockmeyer, 8c, Helmholtz-Gymnasium Hilden

Kinder lachen und an der Ecke der Eislaufbahn hört man, wie der Puck gegen die Bande knallt. Statt großen Restaurants gibt es im Solinger Ittertal an Ständen duftende Waffeln mit heißem Kakao. Da steht für jedermann die Weihnachtsstimmung vor der Tür. Schon seit vielen Jahrzehnten kommen hier Groß und Klein in das Freizeitzentrum, egal ob zur Eislaufbahn oder in den verzauberten Märchenwald.

Das Solinger Ittertal ist ein kleiner abgelegener Ort mitten in Solingen-Wald, den nicht viele kennen. Man kann hier nicht nur unter freiem Himmel Eislaufen, sondern auch Eishockeyspielen und Eisstockschießen. „Man findet hier immer neue Freunde, die mit einem Eishockey spielen, hier ist nie jemand alleine“, sagt Felix Kemper (21), der häufiger hier ist.

Eine weitere angesehene Attraktion im Ittertal ist die Eisparty, welche die Leute sehr fasziniert. Durch die tollen Lichteffekte und die Verlosungen mit attraktiven Gewinnen lädt die Eisparty an diesem Tag viele Besucher aus dem ganzen Kreis Mettmann ein.

Zudem hat man jeden ersten Samstag im Monat die Chance, für ein paar Stunden im Dunkeln Schlittschuh zu laufen und mit seinen Taschenlampen die Eisbahn zu erleuchten oder die Sterne am Himmel bei einem Glas Punsch zu beobachten. „Es ist immer cool im Dunkeln zu fahren und es kostet nicht mehr“, erzählt Max Kemper (25), begeisterter Schlittschuhfahrer.

Passend zu Silvester hat das Ittertal wie jedes Jahr bis 10.00 Uhr auf, damit die fröhlichen Schlittschuhläufer an diesen Tagen auch unter freiem Himmel Eislaufen können und die Vorfreude auf Silvester erst Recht für jedermann steigt.

Im Sommer fängt die Saison an, in der sich viele Leute fragen: „Was ist denn dann hier, wenn das Eis geschmolzen ist?“ Dann ist man in der Lage für kleines Geld mitten in der Natur Rollschuh fahren oder und ein kaltes Getränk zu trinken.

Aufregender Tag der offenen Tür

Das Helmholtz-Gymnasium präsentiert sich seinen zukünftigen Schülerinnen und Schüler. Texthelden-Autorin Victoria fängt die Stimmung ein.

Von Victoria Wittek, Klasse 8c, Helmholtz-Gymnasium Hilden

Aufregung, Tumult und Lärm. Prall gefüllt ist die Pausenhalle des Helmholtz-Gymnasium-Hilden. Als um zehn vor neun die Türen für die Besucher geöffnet werden, merkt man bereits, dass die Schüler, Lehrer genauso wie die Eltern mit ihren Kindern ziemlich aufgeregt sind.

Die ersten Angebote sind schon bereit für die Gäste. Die SV (Schüler Vertretung) verteilt Karten für den Schnupperunterricht. Mit selbst gebackenen Kuchen, mitgebrachtem Tee und Café und viel guter Stimmung, begrüßt die Klasse 8d sämtliche Gäste beim „Hard Verb Café“. Und die Medien Scouts stellen zum ersten Mal ihr Projekt vor, wie Kayah Lindner aus der 8a berichtet.

Um halb 10 beginnt endlich die offizielle Begrüßung. In der Aufführung spiegeln sich die verschiedensten Fächer des Helmholtz-Gymnasiums wieder. Eine Schwarzlichtaufführung, wiederzufinden im Unterrichtsfach „Literatur“, ein Theaterstück als Repräsentation der Theater AG in der Klasse 7, ein Musikstück aus dem Schulchor als Vorstellung des Faches Musik und ein Rap der Fünftklässler auf Englisch, der das Hauptfach Englisch vorstellt.

Pünktlich um zehn Uhr beginnt der Schnupperunterricht. „Ich leite die Schnupperstunde Mathematik“, teilt uns Pinar Demir mit, eine neue Lehrerin am Helmholtz. Man merkt, dass die Eltern verwirrt sind, öfters muss man ihnen helfen. Doch mit der Zeit finden sie sich zurecht. Wenn man die Eltern nach ihrer Einschätzung fragt, sagen fast alle, dass die Schule ihrer Meinung nach einen sehr guten, überraschend positiven und fröhlichen Eindruck mache.

In der Aula werden Bilder von verschiedenen Ereignissen gezeigt. Ausschnitte vom Apfelfest 2017, Klassenfahrten aus 2016 und andere Erlebnisse, welche die Schüler und Schülerinnen am Helmholtz erlebt haben, werden groß auf der Leinwand präsentiert. Von den Mädchen der Klasse 8c werden die Grundschüler herzlich empfangen. Sie bieten Kinderschminken an, ein Programm, das sie bereits auf beiden Apfelfesten der Schule angeboten haben. Weiterhin werden die Fächer des Gymnasiums vorgestellt, beispielsweise im Raum 1.18, wo das Fach Englisch von Frau Mews und Frau Steuer vorgestellt wird. Wie auch in der Aula werden Bilder von Klassenfahrten im Raum 1.10, dem Informatik-Raum, präsentiert.

Für den Chemielehrer, Sebastian Wischnewsky, ist die Vorstellung seines Faches im Raum 0.21 sehr angenehm. Zwar gibt es viel zu tun, jedoch machen die Schüler und Schülerinnen sehr gut mit und folgen den Anweisungen des Lehrers sehr konzentriert.

Die Schulleiterin des Gymnasiums, Barbara Krieger, ist in der Aula aufzufinden und beantwortet alle Fragen der Eltern. Unter anderem wurde gefragt, welches Schulsystem das Helmholtz habe. Krieger antwortete, dass das Helmholtz momentan des G8 System befolge, doch schon bald solle die Schule zu G9 wechseln. Die Schule freut sich über jeden Zuwachs und kann es schon kaum erwarten, die vielen neuen Helmhöltzchen zu begrüßen!

Ein Tag mit Pferden ist ein guter Tag

Kinder jubeln, Pferde wiehern, Hufe klappern und es riecht nach Heu – ein Tag im Reitstall Blümel.

Von Laura Markowski und Julia Sattler, 8c, Helmholtz-Gymnasium Hilden

„Ich gehe gerne mit dem Schulpferd Püppi ausreiten. Toll ist es, dass ich hier so viele Möglichkeiten habe, ob Dressur, Springen, Ausreiten oder spazieren gehen,“ sagt Anna Stiebel, die im Stall Blümel reiten lernt. Das Gefühl frei zu sein und sich auf dem Rücken der Pferde tragen zu lassen, genießen alle Reiter. Den Pferden vertrauen sie und genießen ihre Freizeit mit den Vierbeinern.

Den Unterricht machen Eckhart Blümel (59) oder andere erfahrene Reitlehrer. „Ich habe einfach Freude daran, wenn die Schüler gut lernen und mitmachen“, berichtet Eckhart Blümel. Fortgeschrittene Reitschüler sowie Reitanfänger können je nach ihrem Können verschiedene Reitabzeichenprüfungen machen. Bevor Eckhart Blümel (59) den Reitstall übernommen hat, ist er im Reitverein „Bayer“ gewesen. Schon als kleines Kind hat er angefangen zu reiten. Er hat schnell reiten gelernt und schon im Alter von 16 Jahren legte er seine Prüfung zum Reitlehrer erfolgreich ab. Für kurze Zeit war er raus aus dem Business. Danach übernahm er mit zwei anderen Reitern die Anlage Blümel, jedoch trennten sich ihre Wege nach kurzer Zeit.

Die gut ausgebildeten 15 Schulpferde werden jeden Tag mit Freude bewegt. Überall sind glückliche Kinder, die ihre Ponys oder Pferde striegeln oder satteln. Laura Markowski (13), eine weitere Reiterin, erzählt: „Ich finde es toll, dass die Stallgemeinschaft so liebevoll und familiär ist.“

Im Sommer haben die Pferde täglich Weidegang. Auf der Reitanlage gibt es nicht nur genügend Platz für Schulpferde, sondern auch für Privatpferde. Die Privatpferde haben eine große Box mit einem Paddock, das ist eine Fläche, die aus Sand besteht, oder einem kleinen Weidestück. Die Anlage verfügt über eine große Halle, einen Reitplatz und einem Reiterstübchen mit allem, was das Herz begehrt. Außerdem gibt es großzügige Wiesen und genügend Parkplätze für die Reiter.

Jeden Tag am Stall hört man zwitschernde Vögel und fühlt, wie der Wind in den Haaren weht. Jeder Tag dort ist also auch ein Tag in der Natur.

Schweiß, quietschende Turnschuhe und das Titschen von Bällen

So läuft das Training beim Hildener TUS Basketballverein.

Von Chiara Werner und Johanna Westphal, 8c, Helmholtz-Gymnasium Hilden

Hier wird Sport gemacht: Es riecht nach Schweiß, man hört quietschende Turnschuhe und das Titschen eines Basketballs. „Kämpfe mit Leidenschaft, siege mit Stolz, verliere mit Respekt, aber gib niemals auf.“ Das ist auch das Motto des ,,Hildener TUS Basketballvereins“. Hier haben Groß und Klein Spaß mit ihrem Team zu trainieren. Inzwischen hat der kindgerechte Verein schon 17 Mannschaften verschiedenen Alters.

Unter der Woche wird in der Halle des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums trainiert und in der Saison am Wochenende finden Spiele gegen Vereine im Umkreis statt. Die Tribüne ist dann voll mit Eltern, die ihren Kindern zujubeln. „Wir halten immer zusammen, auch wenn wir mal verlieren, haben wir einen guten Teamgeist und verurteilen keinen, der mal nicht trifft“, sagt Lara Martens aus der U14-Mannschaft des Basketballvereins.

TUS gründete seine Basketball Abteilung 1955. Somit spielen hier seit über 60 Jahren basketballbegeisterte Vereinsmitglieder.

Das Training beginnt stets mit der Aufwärmphase. Alle laufen sich warm. Wenn alle fertig mit Einlaufen sind und schnaufend zusammen kommen, werden das Ballgefühl und die Kraft trainiert. Danach werden kleine Gruppen gebildet und der Korbleger wird durch Übungen und Wurfspiele geübt. Wenn die Truppe außer Kontrolle gerät, wird murrend eine Extrarunde gelaufen. Zum Schluss spielt die Mannschaft zusammen ein Basketballspiel. Ausgepowert und zufrieden machen sich schließlich alle auf den Heimweg und freuen sich innerlich schon auf das nächste Mal.

Schild vom Tillmanns Weg

Eine Runde mit dem Hund auf dem Tillmanns Weg

Ein Bach rauscht, Vögel zwitschern und leise hört man Autos rauschen … Wenn man genau hinhört, so hört man sogar vereinzelt Hundebellen oder Kindergekreische. So ist es am Tillmanns Weg.

Von Laura Dix, 8c, Helmholtz-Gymnasium Hilden

Der Garather Mühlenbach war schon viel früher da als der Tillmanns Weg. Der Weg hat tatsächlich einen einzigartigen Namen – zumindest deutschlandweit. Er beginnt an der Richrather Straße kurz neben dem Rewe Conrad. Wer den Weg entlangläuft, der kommt schon nach wenigen Metern zur ersten Brücke. Viele Hundebesitzer gehen hier täglich gerne spazieren, „weil man hier mitten in der Stadt einen grünen Streifen zum Gassigehen hat“, erklärt Tamara Dix (33), die mit ihrem Hund unterwegs ist.

Der Weg wird von 2 Straßen gekreuzt. Nach der ersten Straße kommt der so genannte „Spielplatz Matschberge“. Er steht auf einer Wiese, die eine der wenigen Auslaufgelegenheiten für Hunde in der Umgebung ist, wo sie nicht an der Leine sind. Magrit J., ebenfalls Hundebesitzerin sagt, es sei hier alles wirklich sauber. Wie die meisten meint sie: „Ich find das hier ganz toll!“ Rund 20 Meter nach der Wiese kommt man zu einer Bank, auf der fast egal bei welchem Wetter ein Mann sitzt. Er ist freundlich und hält gern mal ein Pläuschchen, wenn man sich neben ihn setzt. Sein wahrer Name ist nicht bekannt, doch er nennt sich selbst „König Nostradamus der Zweite“. Dies ist natürlich nicht die einzige Bank auf dem Weg. Es gibt noch weitere, auf denen sich auch gerne mal Jugendliche treffen oder sich andere Leute setzen.

Nach der nächsten Kurve sieht man schon den ,,Bruchhauser Weg“, der den Tillmanns Weg kreuzt. Vor der Brücke, die kurz vor dem Ende des Wegs den Bach überquert, befindet sich der ,,Spielplatz Sprangerweg“. Dieser ist schon eher ein typischer Spielplatz mit Sand, Schaukel, Karussell und noch weiteren Spielgeräten. Auch für die Eltern ist dieser Spielplatz geeignet, denn es gibt hier Bänke und sogar einen Tisch.

Wenn man den Weg wieder zurückgeht, kann man nur mit sehr viel Pech auf einen der wenigen Hundehaufen auf der Wiese oder an den Seiten des Wegs treten. Wenn man am Anfang des Wegs nun wieder auf den Bürgersteig der Richrather Straße tritt, kann man, wenn man nach links blickt, das Restaurant „Haus Tillmann“ sehen. Sobald man hineinkommt, hört man das Murmeln von den Gesprächen der Gäste und Gläserklirren. Ursprünglich war es mal eine Metzgerei mit nur einem ganz kleinen Essbereich. Später wurde die Metzgerei dann zu einem Restaurant mit Biergarten und Vorgeschichte. Es ist nicht bekannt, ob der Weg nach dem Restaurant oder das Restaurant nach dem Weg benannt ist oder was von beiden vorher da war.

Blick auf den Weihnachtsmarkt in Hilden

Der Duft gebrannter Mandeln

Auf dem Weihnachtsmarkt in Hilden trifft sich die Nachbarschaft.

Von Leonie Cäsar und Melina Loock, 8c, Helmholtz-Gymnasium Hilden

In der Hildener Innenstadt ist aktuell viel los, denn wie jedes Jahr findet hier der Weihnachtsmarkt statt. Ein Highlight für viele Hildener.

Gisela (80) erklärt, was sie besonders mag: „Die Stände mit dem gewissen Flair interessieren mich besonders.“ Für andere Besucher zählt vor allem das kulinarische Angebot. „Glühwein und Gebäck sorgen für weihnachtliche Vorfreude“, meint Lisa (36). Während der Weihnachtszeit duftet es rund um den Ort des Geschehens nach gebrannten Mandeln. Fröhliche Gesichter kommen einem entgegen und Straßenmusiker sorgen für angenehme Stimmung, wenn sie Lieder wie „Last Christmas“ spielen. Lichterketten und Weihnachtskugeln zieren die Fassaden einiger Geschäfte. Astrid Cäsar (46) mag die Zeit: „Ich finde es gemütlich, in Restaurants zu sitzen, während der kalte Wind draußen weht.“

Bis Weihnachten ist es nun nicht mehr lange, jedoch zeigt sich die Hildener Innenstadt auch außerhalb der Winterzeit vielfältig. Die Leute auf dem Weihnachtsmarkt geben gerne Auskunft, was sie schätzen. Fadi Unfried (13) findet die große Auswahl an Spielen, die ein Laden bietet, am besten. Andere Prioritäten setzt Marcus Loock (50), der gerade mit seiner Glaserei in den unteren Teil der Fußgängerzone zog: „Ich finde es schade, dass es zu immer mehr leer stehenden Gebäuden kommt. Für die Zukunft wünsche ich mir langfristiger bestehende Läden.“ Wahrscheinlich wünscht er sich das auch für sich selbst.

Noch dominiert allerdings der Weihnachtsmarkt. Trotz des un-typisch milden Wetters ist er sehr gut besucht. Bei Crêpes, Waffeln, Kakao und vielen anderen Spezialitäten genießen die Bürger die Atmosphäre und finden Zeit, sich auszutauschen.

Titelbild: Peter Siepmann

Einhörner und Experimente

Beim Tag der offenen Tür geben alle Schüler und Lehrer ihr Bestes, um die Viertklässler zu überzeugen.

Von Melissa Merten und Elena Woltering, 8c, Helmholtz-Gymnasium Hilden

Obwohl es ein regnerischer Tag ist, ist die Stimmung in der Pausenhalle und der Aula des Helmholtz-Gymnasiums fröhlich. Die Kinder sind aufgeregt und laufen durcheinander. Mehrere Kinder spielen Fangen. Die angehenden Helmhöltzchen sind sehr gespannt auf ihre neue Schule. 

Es gibt in vielen Fächern einen Probeunterricht, in dem die angehenden Gymnasiasten neue Fächer kennenlernen. Während die Viertklässler durch das große Gebäude zum Probeunterricht geführt werden, merken sie, wie groß diese Schule eigentlich ist. 

In dieser Zeit bereiten die jetzigen Schüler Mitmachstationen und Spiele vor. Es wird gebacken, geschminkt und gespielt. Laut Paul (9) sei das Helmholtz-Gymnasium besser als seine Grundschule und er finde die Lichtershow in der Aula sehr spannend. 

Die jetzigen Schüler geben sich viel Mühe, den Viertklässlern einen guten ersten Eindruck zu geben, entweder als Klasse oder als AG. Die Erste-Hilfe-Gruppe simuliert Unfälle und zeigt, was sie für solche Situationen gelernt hat. Die Schach AG spielt Schach, und die Chemie AG untersucht verschiedene Stoffe durch Experimente. In der Kunst AG wird man eingeladen, selbst mitzubasteln und an den Bildern zu malen. Besonders begeistert sind die Jüngeren von den Einhörnern und Regenbogen, die ihnen von Achtklässlern auf ihre Wangen gemalt wurden. 

Die Lehrer überblicken alles, um ihren Schülern bei Problemen helfen zu können. In der Aula werden Klamotten mit dem Schullogo angeboten. Das Interesse ist groß. Die Oberstufenschüler setzen sich ganz besonders für den Verkauf der Kleidungsstücke ein und helfen fleißig mit. In der ganzen Schule bemerkt man bei näherem Betrachten viele Flyer von den anstehenden Schulprojekten. Der Tag der offenen Tür ist eines davon. Und ein sehr aufwendiges Projekt dazu. Durch gute Zusammenarbeit der Schüler und Lehrer an dem Tag wird den angehenden Schülern ein schönes Bild des Gymnasiums gezeigt.

Freizeit – Das Überraschungsei von Hilden

Im Jugendtreff am Weidenweg der Stadt Hilden kann man nicht nur Freunde treffen, sondern vor allem auch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm erleben: Von Ausflügen über Tanzabende und sportliche Betätigung bis hin zum Kochkurs ist alles dabei.

Ich verstau meinen Rucksack in dem Kleinbus und warte darauf, dass wir losfahren, um nach einer Dreiviertelstunde Fahrt endlich anzukommen. Jetzt stehen wir in Xanten vor dem Archäologischen Park. Dort verbringe ich einen spannenden Tag  und bestaune die Bauten der Römer,  zum Beispiel ein großes Amphitheater und die römischen Wohnhäuser. Xanten war eine Zeitreise in die römische Geschichte und für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis. Das ich ohne den Hildener Jugendtreff am Weidenweg vielleicht verpasst hätte.

Der Jugendtreff wurde 2004 von der Stadt gegründet und wird von den beiden hauptamtlich tätigen Mitarbeitern Uwe Blankenburg und Paulina Zimmerer geleitet. Der Jugendtreff ist für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahre da. Kinder und Eltern können Vorschläge für Ausflüge und Aktionen machen, die dann von den Betreuern ausgewählt und umgesetzt werden. So ergibt sich ein tolles, abwechslungsreiches Programm. Unter der Woche gibt es auch ein paar feste Veranstaltungen.

Fast jeden Samstag wird ein Ausflug veranstaltet, zum Beispiel ins Schwimmbad, zum Kletterpark oder auch eine Stadtbesichtigung. Seit einigen Jahren wird im Februar eine Kinder-Disco veranstaltet, an der Kinder bis zwölf Jahre teilnehmen können. Auch das Hildener Kinderparlament ist häufig involviert und sammelt jedes Mal mit einer Tombola Geld für einen guten Zweck. In den letzten Herbstferien konnte man täglich kostenlos an einem tollen Programm teilnehmen und unter anderem einen eigenen Bericht für die Rheinische Post schreiben. Die Kinder waren somit über den Tag beaufsichtigt und beschäftigt, was vielen berufstätigen Eltern sehr entgegenkam.

Dieses Jahr gab es erstmals eine Halloween-Party, bei der Kinder gruselig verkleidet tanzen und einen tollen Abend mit Musik verbringen konnten. Dienstagnachmittags sind Kochen und Backen für Mädchen und Jungen angesagt, um im Anschluss zusammen eine selbst gemachte Leckerei zu schlemmen. Donnerstags wird es sportlich, wenn in der Turnhalle Fußball gespielt wird. Freitags findet ein Mädchenabend statt, an dem man sich über Probleme und alles Mögliche austauschen kann. Er wird ausschließlich von Betreuerinnen beaufsichtigt, die immer mit guten Ratschlägen zur Seite stehen, da sie ja auch schon allerhand Lebenserfahrung haben. Auf einer -großen Filmleinwand besteht sogar die Möglichkeit, den ein oder anderen Film zu schauen, Popcorn und Soft-Drinks inklusive.

Die jährlichen Highlights sind -definitiv Reisen in europäische Großstädte, wie Paris oder London, und das Zeltlager in den Niederlanden. Diese gemeinschaftlichen Aktionen machen allen Kindern viel Freude. Die 11-jährige Maja Werner aus Hilden hat schon häufig teilgenommen und bestätigt: „Ich hatte immer viel Spaß! Die Betreuer sind supernett und immer für einen da, wenn man sie braucht.“

Man merkt auch, dass den Betreuern der Treff am Herzen liegt. Paulina Zimmerer, eine Betreuerin des Jugendtreffs, hat große Freude an der Betreuung von Kindern und Jugendlichen: „Es macht mir unglaublich viel Freude, mit jungen Menschen und Kindern arbeiten zu können. Jede Altersgruppe hat ihre Besonderheiten, deshalb finde ich es großartig, beobachten zu können, wie sich die Persönlichkeit festigt. Dabei mag ich das Gefühl, Kindern etwas Wichtiges fürs Leben beibringen zu können oder Neugier auf etwas Neues zu erwecken.“

Kinder- und Jugendarbeit ist wichtig, um den Kindern und Jugendlichen einen Ausgleich zum Schul-und Alltagsstress zu verschaffen. Gerade in der heutigen, so multimediageprägten Zeit sind solche gemeinschaftlichen Aktionen zur Förderung des sozialen Umgangs miteinander besonders wichtig.

Lara Müller, Paula Teixeira und Laura Werner, 8a, Helmholtz-Gymnasium Hilden

Sport – Mädchen auf dem Platz

Sport hat kein Geschlecht. Darum können Mädchen genauso gut wie Jungs Fußball spielen.

„Ich gehe auf den Platz und habe das Gefühl von Freiheit“, sagt Liyan Atalan über ihr Hobby. Die 14-Jährige  spielt für ihr Leben gerne Fußball und betreibt den Sport schon seit fünf Jahren. Angefangen hat sie in einem kleinen Verein in Hilden, nun ist sie bei Bayer 04 Leverkusen.

Wie ist sie auf diesen Sport gekommen? „Als ich ungefähr acht Jahre alt war, war ich in einem Leichtathletikverein in Hilden“, antwortet sie. „In diesem Verein hat man verschiedene Sportarten ausprobiert, auch Fußball. Mein jüngerer Bruder spielt auch Fußball – da ich ihm oft zuschaute, wurde ich inspiriert.“ Trotzdem musste sie sich anfangs überwinden, mit Fußball anzufangen, da dieser Sport für ein Mädchen nicht typisch ist. Aber ihre Freundinnen spielten auch Fußball.

Liyan hat dreimal in der Woche 90 Minuten Training, immer am frühen Abend. Und am Wochenende mindestens ein Spiel. Warum sie diesen Sport so sehr mag, ist klar: „Weil ich während des Fußballspiels alles vergesse und es mag, im Team zusammenzuspielen.“ Viel Zeit für andere Hobbys bleibt allerdings nicht. Aber das findet sie nicht so schlimm, weil sie gar nichts anderes machen möchte. Auch in der Schule läuft es für sie gut, sie kann Sport und Lernen miteinander vereinbaren. ,,Druck?“ – ,,Nein!“, sagt sie mit überzeugender Stimme.

Sie hat Glück: Da der Trainingsplatz in Leverkusen erneuert wird, müssen sie auf dem Platz in Langenfeld spielen. Deshalb fährt sie nur zehn Minuten mit dem Fahrrad. Mädchen, die auch gerne Fußball spielen möchten, rät Liyan: „An alle Mädchen da draußen, die sich fürchten oder zu schüchtern sind: Macht das, was euch Spaß macht, und hört nicht auf das, was andere sagen. Nur euch muss euer Hobby gefallen!

Liyan Atalan, Leonie Fischer, 8a, Helmholtz-Gymnasium Hilden

Auch bekannt als Big Apple – Die Weltstadt New York City

New York City ist eine der atemberaubendsten Städte der Welt. Sie trägt den Spitznamen „Big Apple, die Stadt die niemals schläft“. Es ist eine Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie liegt im Bundesstaat New York und ist mit mehr als acht Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt der USA und eine der größten Städte der Welt.

Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdoppelt. Die Stadt ist seit 1825 durch ihre Lage am Atlantischen Ozean und den Wasserweg des Hudson Rivers ins Inland der Anlaufpunkt für Einwanderer aus aller Welt. Die weitere Entwicklung machte New York zur größten Industriestadt und zur Finanzmetropole. New York City wurde 1624 gegründet und gehört zu den Vereinigten Staaten. Diese Weltstadt hat fünf Stadtbezirke: The Bronx, Manhattan, Queens, Brooklyn und Staten Island. Zu den Sehenswürdigkeiten dort gehören der Central Park, das Empire State Building, die Freiheitsstatue, der Times Square, das Museum of Modern Arts, das Rockefeller Center, der Battery Park, die Brooklyn Bridge, der Central Park Zoo, die High Line & die St. Patrick’s Cathedral.

Zu den bekanntesten Straßen der Welt gehört die Fifth Avenue, die in New York City liegt. Sie beginnt am Washington Square Park, danach führt sie durch ganz Midtown Manhattan, bildet dann die östliche Begrenzung des Central Parks und endet in Harlem an der 142. Straße. An den Mietpreisen gemessen gilt die Fifth Avenue als teuerste Straße der Welt.

Fast die Hälfte der Bevölkerung spricht nur Englisch zuhause, während fast ein Viertel der Einwohner über keine sehr guten Englisch-Kenntnisse verfügt. Die zweitwichtigste Sprache dort ist Spanisch, das von 24 Prozent der New Yorker zuhause verwendet wird. Die übrigen Sprachen machen zusammen 23 Prozent aus.

Ibtissam Aufi, Hilden, Wilhelmine-Fliedner-Schule