Archiv der Kategorie: Duisburg

Beyzas Welt: Warum gibt es Jahreszeiten?

Von Beyza, Vennbruchschule, Duisburg

Um zu verstehen, warum es Jahreszeiten gibt, reisen wir mal ins Weltall. Die Erde dreht sich um die Sonne. Das dauert genau ein Jahr. Gleichzeitig dreht sie sich um ihre eigene Achse. Dafür braucht sie einen Tag. Bei uns ist Tag, wenn unser Teil der Erde Richtung Sonne schaut. Dreht sich unser Erdteil weg von der Sonne, wird es dunkel und die Nacht beginnt. Die Erde steht schief zur Sonnenachse. Dies nennt man „Tag-Nacht-Drehachse“. Weil die Erde schief zur Sonne steht und sich um diese dreht, gibt es Jahreszeiten. Die Sonne trifft dadurch unterschiedlich stark an verschiedenen Stellen auf die Erde. Im Sommer ist es warm, weil die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf Deutschland treffen. Im Winter ist der Winkel flach und die Sonneneinstrahlung dadurch nicht so stark. Es wird kälter. Heute scheint die Sonne, aber es ist Herbst und es wird nicht mehr so warm und früh dunkel.

 

 

Sind alle Sonnenstrahlen gleich? – „Lass es uns herausfinden!“

Von Soraja, Vennbruchschule, Duisburg

„Jetzt gehen wir mal ins Weltall!“ Die Erde dreht sich ein Jahr lang um die Sonne und außerdem dreht sich die Erde auch um die eigene Achse einmal pro Tag. Bei uns ist Tag, wenn unsere Seite der Erde der Sonne zugewandt ist. Dreht sich die Erde von der Sonne weg, ist auf unserer Seite Nacht und auf der andere Seite der Erde beginnt der Tag. Dadurch, dass die Erde schief steht, kommen die Sonnenstrahlen mal ganz steil und mal nicht so steil bei uns an. Wie kommen die Sonnenstrahlen im Sommer an? Lass es uns herausfinden. Im Sommer sind die Tage länger als im Winter. Am Nordpol geht die Sonne zum Beispiel im Sommer gar nicht unter und es ist 24 Stunden Tag, das nennt man Polartag. Im Sommer ist der Nordpol der Sonne so weit zugeneigt. Zur gleichen Zeit treffen auf den Südpol keine Sonnenstrahlen und es ist 24 Stunden Nacht, das nennt man auch Polarnacht. Wenn aber bei uns Winter ist, ist es am Nordpol die ganze Zeit Nacht und am Südpol dafür nur Tag und die Sonne geht nie unter. Ein halbes Jahr lang. Am Äquator ist es immer zwölf Stunden hell und zwölf Stunden dunkel und es gibt keine Jahreszeiten. Bei uns in Deutschland ändert sich die Taglänge, weil wir weiter nördlich liegen. Im Sommer ist es aber auch wärmer, weil die Sonnenstrahlen fast gerade auf die Erde treffen und sich die Sonnenstrahlen auf unseren Erdteil konzentrieren. Im Winter ist es andersrum: Weil die Sonnenstrahlen ganz flach und nicht so direkt bei uns ankommen, wird es nicht so warm!Das kann man auch von der Erde aus beobachten. Denn im Winter steht die Sonne viel niedriger am Himmel. Jetzt gibt es noch Herbst und Frühling ! Dann ist es nicht warm und nicht kalt! Und auch das liegt an den Sonnenstrahlen, die auf spezielle Weise auf unsere schiefe Erde treffen!

 

 

Wer will im Winter mehr schlafen?

von Betül, Vennbruchschule, Duisburg

Kennst du das? Im Winter will man doch immer so lange schlafen, oder? Also ich schlafe sehr gerne im Winter! Ich wünschte, ich wäre wie Igel, Fledermäuse, Siebenschläfer und Murmeltiere. Die machen nämlich einen Winterschlaf.
 Wo wir beim Thema sind: Wisst ihr warum diese Tiere Winterschlaf halten? Ich sag es Euch! Die Tiere essen und trinken nicht. Aber vor dem Winterschlaf essen sie genug, sodass sie keinen Hunger mehr haben. In der Zeit schlafen sie auch. Und sie haben eine niedrige Körpertemperatur. Außerdem schlafen sie, weil ihnen zu kalt ist und weil sie kein Futter finden. Sie finden kein Futter weil es zum Beispiel unter dem Schnee liegt und sie es nicht ausgraben können. Du fragst dich jetzt bestimmt: Schlafen Eichhörnchen, Braunbär und Dachs auch im Winter? Soll ich mal etwas verraten: Eichhörnchen, Dachs und Braunbär machen keinen Winterschlaf. Diese Tiere halten Winterruhe. Das ist etwas komplett anderes als Winterschlaf. Außerdem haben diese Tiere nicht so eine niedrige Körpertemperatur. Habe ich gesagt, dass die Tiere auch zwischendurch aufstehen? Das ist wirklich so. Die Tiere stehen zwischendurch auf, weil sie nicht so viel vorher gegessen haben und deshalb auch im Winter essen müssen. Wusstet ihr auch, dass das Eichhörnchen extra Eicheln, Nüsse und andere Dinge einsammelt und sie dann eingräbt. Das macht es, damit es im Winter nichts zu Essen suchen muss. Ich glaube du fragst dich, was Frösche, Fische, Eidechsen, Schildkröten und Insekten im Winter machen. Und ich habe die Antwort: Sie haben Winterstarre. Wenn es sehr kalt ist, erstarren diese Tiere. „Insekten lassen sich buchstäblich einfrieren. Vor dem Beginn des Winters lagern Insekten im Körpersaft Zuckerverbindungen ein, die wie ein Frostschutzmittel wirken“, erklärt Julian Heiermann vom Naturschutzbund. Aber wenn es wieder wärmer wird, dann sind sie wieder ganz normal. So viele Informationen. Ich bin schon müde geworden. Das reicht besser für heute. Tschüss bis bald!

Wie entstehen Wolken?

Von Liya Fatima Yüksel, Vennbruchschule, Duisburg

Das weiße, was du am Himmel siehst, sind Wolken. Doch wie kommen die eigentlich dahin? Das will ich wissen, und du? Eine Wolke besteht aus vielen Wassertropfen. Wenn die Sonne das Wasser in Seen, Flüssen und Meeren erwärmt, steigen die kleinen Teilchen mit der warmen Luft nach oben und werden zu Dampf. Dampf kennst du bestimmt: das ist das, was an deinem Spiegel bleibt, wenn du warm geduscht hast. Wenn die Wassertropfen zu schwer sind, dann fallen sie runter. Das nennt man Regen. Wisst ihr auch wie Schnee entsteht? Ich weiß es und sag es dir. Manchmal scheint die Sonne weniger und es wird kälter. Wenn es unter 5 Grad ist, kann es schneien. Wenn es schneit oder regnet, muss es Wolken geben. Ohne Wolken gäbe es also weder Regen noch Schnee und die Pfanzen hätten nichts zu trinken.

Wieso ist der Himmel blau?

Von Amal, Klasse 4d, Vennbruchschule, Duisburg

Im Weltall ist der Himmel eigentlich schwarz und nur die Erde scheint blau. Die Sonne ist auch nicht orange oder gelb, wie wir sie von der Erde aus sehen, sondern weiß. Die Strahlen der Sonne müssen die Atmosphäre der Erde durchdringen, die aus vielen unsichtbaren Molekülen besteht. Wenn das weiße Sonnenlicht auf die Moleküle trifft, wird es gestreut und in seine Bestandteile aufgespalten: die Regenbogenfarben blau, grün, gelb, orange und rot. Blaue Strahlen sind dabei energiereicher als rote. Wenn keine Wolken am Himmel sind, strahlt die Sonne in jede Richtung. Die energiereichen Strahlen, also die blauen, werden in der Atmosphäre so stark gestreut, dass sie wieder Richtung Erde gelenkt werden und unser Auge treffen. Die anderen Strahlen erreichen unser Auge gar nicht, deshalb sehen wir nur einen blauen Himmel.

Woher kommt der Winter?

von Gökmen, Vennbruchschule, Duisburg

Wir wissen alle, dass es kalt im Winter ist! Im Winter ist es kalt, weil der Schnee alles bedeckt. Schnee und Eis machen die Welt zu einer Schneekugel. Und manche Tiere schlafen den Winterschlaf und die anderen, die wach bleiben, sammeln im Sommer Essen um im Winter zu überleben. Woraus bestehen Schnee und Eis? Das ist eine sehr einfache Frage– das seht ihr wenn es schmilzt. Aber es gibt nicht überall auf der Welt Winter mit Schnee und Eis wie zum Beispiel die Regionen um den Äquator. Aber warum genau ist es im Sommer warm und im Winter kalt? Weil wir nicht die Welt beherrschen, sondern Gott. Gott ist der, der alles auf der Welt zu Spaß gemacht hat. Dank ihm leben wir alle, aber darum geht es jetzt nicht. Im Sommer ist es wärmer, weil die Sonnenstrahlen in einem anderen Winkel auf die Erde treffen als im Winter und somit auch das Klima wärmer wird. Im Winter ist es dafür kälter, denn die Erde steht anders zur Sonne. Es gibt auch mehr Wolken, die Temperaturen sinken und es kann schneien, wenn es unter 0 Grad wird. Das war es, schönen Tag noch!

Unterricht während des Lockdowns: Wie ist es?

Von Timur Kama, Franz-Haniel-Gymnasium, Dusiburg

Ja, wer hätte daran gedacht? Die Online-Kurse sind sehr stressig, das Internet ist ausgefallen, der Server ist überlastet und die E-Mail ist nicht angekommen. Trotzdem denke ich, dass das Franz-Haniel-Gymnasium  im Vergleich zu anderen Schule gute Arbeit geleistet hat. Eine Sache ist, dass der Fokus auf dem Hauptthema liegt, während der Fokus auf dem Nebenthema abgenommen hat. Ich persönlich finde es ärgerlich, dass einige Lehrer die Schüler dazu auffordern, ihre Mikrofone abzulegen und sich dann über die Hintergrundgeräusche beschweren. Ich denke junge Menschen sollten persönlich zur Schule gehen und nicht über mobile Geräte am Unterricht teilnehmen müssen. In der Schule kann sichergestellt werden, dass die Schüler lernen und auch wirklich am Unterricht teilhaben.

Alltag als Schüler

Von Kubilay Dogan, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Mein Name ist Kubilay. Ich bin 14 Jahre alt und wohne in Duisburg. Normalerweise gehe ich auf das Franz Haniel Gymnasium, doch seit dem Lockdown geht das nicht mehr.
Mein Alltag fängt damit an, dass ich um 7.40 Uhr aufstehe, da der Online-Unterricht um 7.55 beginnt. Wir verfolgen den normalen Stundenplan, jedoch haben sehr viele Probleme mit der Technik und können dadurch dem Unterricht nicht folgen. Eine typische Unterrichtsstunde sieht so aus, dass wir den Unterricht ein paar Minuten später als normal starten. Als Erstes begrüßen wir uns und gehen die Anwesenheit durch. Dann besprechen wir die Hausaufgaben, soweit es welche gegeben hat. Danach können wir fragen stellen, zu dem Thema, welches wir gerade bearbeiten. Wenn alles geklärt ist, bekommen wir Aufgaben, welche wir in der Stunde bearbeiten. Damit nicht alle durcheinander reden oder Störgeräusche verursachen, können sich die Schüler stummschalten. Falls es Fragen gibt, können wir die Meldefunktion benutzen, welche dem Lehrer zeigt, dass wir etwas sagen möchten. Wenn die Stunde vorbei ist und die nächste anfängt, gehen wir in den Raum, welcher der Lehrer uns geöffnet hat und warten dort, bis wir angenommen werden. Das gute am Distanzunterricht ist, dass man schneller und bequemer am Unterricht teilnehmen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass es keine Ansteckungsgefahr gibt. Es gibt jedoch auch ein paar negative Aspekte, wie zum Beispiel, dass Schüler mit schlechtem Internet Schwierigkeiten haben, genauso wie Schüler, welche ein geringes Technikverständnis haben.

Ich finde den Distanzunterricht nicht schlimm, da wenige aus meiner Klasse betroffen sind, jedoch sehe ich ein, dass es sehr viele Probleme gibt. Ich würde es gut finden, wenn mehr Zeit und Geld in die Digitalisierung gesteckt wird.

 

Homeoffice und Homeschooling

Von Lea Dahmann, Klasse 8, Franz-Haniel-Gymnasiums, Duisburg

Durch die Corona Pandemie ist man eingeschränkter als sonst. Das merkt man vor allem im Alltag. Viele Menschen arbeiten jetzt aus dem Homeoffice und die Schulen sind geschlossen, weshalb die Kinder online unterrichtet werden. Manche Menschen finden diese Umstellung gut und wollen die neuen Gewohnheiten beibehalten, andere wiederum sehnen sich ihren früheren Alltag zurück. Wenn man von zuhause aus arbeitet, lässt man sich leichter von anderen Sachen ablenken und konzentriert sich nicht auf die Arbeit. Allerdings spart man aber auch die Zeit des Schul- und Arbeitsweges ein. Es gibt allerdings auch Personen, die von zu Hause aus produktiver sind und gar nicht so sehr auf die Zeit achten. Trotzdem möchten wir alle, dass diese Pandemie sobald wie möglich wieder vorbei ist.

Ist Bio wirklich besser?

Von Ümmü Betül Demirhan, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Wir wissen alle, dass Bioprodukte besonders gut dargestellt werden. Aber ist der gute Ruf auch berechtigt?

Zu allererst sollte geklärt werden, was unter Bioprodukten zu verstehen ist. Anders als in herkömmlichen Lebensmitteln werden bei Bioprodukten keine Pestizide, künstliche Dünger oder Gentechniken verwendet. Außerdem werden Tiere artgerecht gehalten.

Das spiegelt sich im Preis wider. Beim Kauf von Bio-Obst oder Gemüse müssen Verbraucher durchschnittlich 40 Prozent mehr bezahlen. Beim Kauf von Fleischprodukten sind die Preise sogar bis zu dreimal höher als bei herkömmlichen Produkten. Dafür fallen für Bio-Produkte weniger Steuern an, weil die Herstellung herkömmlicher Lebensmittel das Grundwasser deutlich stärker verschmutzt und die Reinigung dessen sehr teuer ist.

Beim Faktor Umwelt gibt es keine drastischen Unterschiede. Bioprodukte verbrauchen zwar weniger Strom, jedoch benötigen der Anbau und die Haltung ein Drittel mehr Fläche als bei üblichen Lebensmittel. Um der Umwelt tatsächlich etwas Gutes zu tun, ist der Einkauf von regionalen Lebensmitteln empfehlenswert, da hier durch die einfacheren und kürzeren Transportwege CO2 eingespart wird.

Insgesamt sollte es allen selbst überlassen sein, ob man sich für regionale Ernährung entscheidet und damit dem Klima etwas Gutes tut, oder ob man mit herkömmlichen Produkten lieber das eigene Portmonee schonen möchte.