Archiv der Kategorie: Duisburg

Unterricht während des Lockdowns: Wie ist es?

Von Timur Kama, Franz-Haniel-Gymnasium, Dusiburg

Ja, wer hätte daran gedacht? Die Online-Kurse sind sehr stressig, das Internet ist ausgefallen, der Server ist überlastet und die E-Mail ist nicht angekommen. Trotzdem denke ich, dass das Franz-Haniel-Gymnasium  im Vergleich zu anderen Schule gute Arbeit geleistet hat. Eine Sache ist, dass der Fokus auf dem Hauptthema liegt, während der Fokus auf dem Nebenthema abgenommen hat. Ich persönlich finde es ärgerlich, dass einige Lehrer die Schüler dazu auffordern, ihre Mikrofone abzulegen und sich dann über die Hintergrundgeräusche beschweren. Ich denke junge Menschen sollten persönlich zur Schule gehen und nicht über mobile Geräte am Unterricht teilnehmen müssen. In der Schule kann sichergestellt werden, dass die Schüler lernen und auch wirklich am Unterricht teilhaben.

Alltag als Schüler

Von Kubilay Dogan, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Mein Name ist Kubilay. Ich bin 14 Jahre alt und wohne in Duisburg. Normalerweise gehe ich auf das Franz Haniel Gymnasium, doch seit dem Lockdown geht das nicht mehr.
Mein Alltag fängt damit an, dass ich um 7.40 Uhr aufstehe, da der Online-Unterricht um 7.55 beginnt. Wir verfolgen den normalen Stundenplan, jedoch haben sehr viele Probleme mit der Technik und können dadurch dem Unterricht nicht folgen. Eine typische Unterrichtsstunde sieht so aus, dass wir den Unterricht ein paar Minuten später als normal starten. Als Erstes begrüßen wir uns und gehen die Anwesenheit durch. Dann besprechen wir die Hausaufgaben, soweit es welche gegeben hat. Danach können wir fragen stellen, zu dem Thema, welches wir gerade bearbeiten. Wenn alles geklärt ist, bekommen wir Aufgaben, welche wir in der Stunde bearbeiten. Damit nicht alle durcheinander reden oder Störgeräusche verursachen, können sich die Schüler stummschalten. Falls es Fragen gibt, können wir die Meldefunktion benutzen, welche dem Lehrer zeigt, dass wir etwas sagen möchten. Wenn die Stunde vorbei ist und die nächste anfängt, gehen wir in den Raum, welcher der Lehrer uns geöffnet hat und warten dort, bis wir angenommen werden. Das gute am Distanzunterricht ist, dass man schneller und bequemer am Unterricht teilnehmen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass es keine Ansteckungsgefahr gibt. Es gibt jedoch auch ein paar negative Aspekte, wie zum Beispiel, dass Schüler mit schlechtem Internet Schwierigkeiten haben, genauso wie Schüler, welche ein geringes Technikverständnis haben.

Ich finde den Distanzunterricht nicht schlimm, da wenige aus meiner Klasse betroffen sind, jedoch sehe ich ein, dass es sehr viele Probleme gibt. Ich würde es gut finden, wenn mehr Zeit und Geld in die Digitalisierung gesteckt wird.

 

Homeoffice und Homeschooling

Von Lea Dahmann, Klasse 8, Franz-Haniel-Gymnasiums, Duisburg

Durch die Corona Pandemie ist man eingeschränkter als sonst. Das merkt man vor allem im Alltag. Viele Menschen arbeiten jetzt aus dem Homeoffice und die Schulen sind geschlossen, weshalb die Kinder online unterrichtet werden. Manche Menschen finden diese Umstellung gut und wollen die neuen Gewohnheiten beibehalten, andere wiederum sehnen sich ihren früheren Alltag zurück. Wenn man von zuhause aus arbeitet, lässt man sich leichter von anderen Sachen ablenken und konzentriert sich nicht auf die Arbeit. Allerdings spart man aber auch die Zeit des Schul- und Arbeitsweges ein. Es gibt allerdings auch Personen, die von zu Hause aus produktiver sind und gar nicht so sehr auf die Zeit achten. Trotzdem möchten wir alle, dass diese Pandemie sobald wie möglich wieder vorbei ist.

Ist Bio wirklich besser?

Von Ümmü Betül Demirhan, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Wir wissen alle, dass Bioprodukte besonders gut dargestellt werden. Aber ist der gute Ruf auch berechtigt?

Zu allererst sollte geklärt werden, was unter Bioprodukten zu verstehen ist. Anders als in herkömmlichen Lebensmitteln werden bei Bioprodukten keine Pestizide, künstliche Dünger oder Gentechniken verwendet. Außerdem werden Tiere artgerecht gehalten.

Das spiegelt sich im Preis wider. Beim Kauf von Bio-Obst oder Gemüse müssen Verbraucher durchschnittlich 40 Prozent mehr bezahlen. Beim Kauf von Fleischprodukten sind die Preise sogar bis zu dreimal höher als bei herkömmlichen Produkten. Dafür fallen für Bio-Produkte weniger Steuern an, weil die Herstellung herkömmlicher Lebensmittel das Grundwasser deutlich stärker verschmutzt und die Reinigung dessen sehr teuer ist.

Beim Faktor Umwelt gibt es keine drastischen Unterschiede. Bioprodukte verbrauchen zwar weniger Strom, jedoch benötigen der Anbau und die Haltung ein Drittel mehr Fläche als bei üblichen Lebensmittel. Um der Umwelt tatsächlich etwas Gutes zu tun, ist der Einkauf von regionalen Lebensmitteln empfehlenswert, da hier durch die einfacheren und kürzeren Transportwege CO2 eingespart wird.

Insgesamt sollte es allen selbst überlassen sein, ob man sich für regionale Ernährung entscheidet und damit dem Klima etwas Gutes tut, oder ob man mit herkömmlichen Produkten lieber das eigene Portmonee schonen möchte.

Manipulation oder wirklich Abseits?

Von Ahsen Kefci, Klasse 8d, Franz- Haniel- Gymnasium, Duisburg

In der türkischen Fußballwelt wird über eine Abseitsentscheidung im Derby-Spiel zwischen Fenerbahce und Galatasaray Istanbul gestritten. Das Tor von Ozan Tufan, Spieler der Mannschaft Fenerbahce, wurde durch den Videobeweises als Abseits gewertet und damit nicht gezählt. Die Schiedsrichterentscheidung führte zu einigen Diskussionen unter den Fußballfans und die Vorstandsmitglieder von Fenerbahce Istanbul sahen sich benachteiligt.  Der zuverlässige Videobeweis (VAR) wird in Frage gestellt und von einigen sogar als Manipulation angesehen. Wer hat nun recht?

Fenerbahce stellte die Entscheidung nicht nur in Frage, sie sprachen nach dem Spiel sogar von Manipulation. Das in der 75. Minute erzielte Tor von Tufan hätte das 1:1 bedeutet und damit den Gleichstand wieder hergestellt. Das Tor wurde erst nach ungefähr 30 Sekunden wieder aberkannt. Es wurde bereits oft genug behauptet, dass die Videobeweise nicht zu 100 Prozent der Wahrheit entsprechen, da die Abseitslinie automatisch festgelegt wird.

Das an Neujahr gespielte Derby zwischen den beiden türkischen Top-Teams endete  schlussendlich sehr erfreulich mit einem Sieg für Galatasaray (1:0), der die Galatasaray Fans, Mitglieder und natürlich auch die Fußballspieler sehr glücklich machte. Es wurde immer für unmöglich gehalten, dass Fenerbahce im eigenen Stadion in Kadiköy (Asiatischer Teil von Istanbul) besiegt wird- und dann auch noch von Galatasaray. Der Grund dafür sind die sehr leidenschaftlichen Fans und Zuschauer von Fenerbahce Istanbul.

 

Wie können sich Jugendliche etwas Taschengeld dazu verdienen?

Von Malin Albrecht, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg
Viele Jugendliche im Alter von 14-16 Jahren haben oft das Problem, dass sie nicht genügend Taschengeld haben. Die Eltern wurden bereits gefragt, doch hier lässt sich nichts mehr machen? Hier gibt es Tipps für Mini-Jobs, die auch für Jugendliche geeignet sind.

In Zeiten von Corona können zwar nicht alle Mini-Jobs ausgeführt werden, trotzdem gibt es eine Reihe an Möglichkeiten. Das Austeilen von Zeitschriften, Prospekten, Flyern oder Zeitungen ist eine von vielen. Hierbei muss man Zeitschriften jeglicher Art in einem bestimmten Bezirk an die Haushalte verteilen. Eine weitere Idee wäre, gebrauchte Kleidung auf einer Plattform mit dem Einverständnis der Eltern zu verkaufen. Wer sehr zuverlässig ist, der kann als Babysitter aushelfen oder die Hunde der Nachbarn ausführen. Manchmal kann man sich auch einfach etwas Geld dazu verdienen, wenn man für die Nachbarn einen Einkauf tätigt.

Online Unterricht während des Lockdowns

Von Gerd Galts, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Ja, wer hätte das gedacht? Der Online Unterricht ist sehr stressig, mal fällt das Internet aus, mal funktioniert das Mikrofon nicht oder mal ist Iserv bzw. Microsoft Teams down. Alles Probleme, die man nicht verhindern kann. Trotzdem finde ich, dass das Franz-Haniel-Gymnasium sehr gut mit der Situation umgegangen ist.

Ein guter Punkt ist, dass man in den Nebenfächern keine oder wenn nur selten Hausaufgaben auf bekommt. Dies ist sehr vorteilhaft, weil viele Schüler schon Probleme mit den Aufgaben aus den Hauptfächern haben. Allerdings stört es mich, dass manche Lehrer die Schüler im Unterricht unbedingt sehen wollen und dafür die Kameras angeschaltet sein müssen. Eine Bitte darum ist kein Problem, aber manchmal hat man einfach keine Lust die Kamera anzumachen.

Ich persönlich habe keine Schwierigkeiten mit dem Online Unterricht, trotzdem würde ich lieber in die Schule gehen, weil man dort  Fragen einfacher klären kann und Klausuren wie üblich schreibt. Außerdem möchten die meisten ihre Freunde wieder sehen.

 

Schulschließungen im Lockdown

Rebecca Behrendt, Klasse 8d, Franz-Haniel Gymnasium Duisburg

Die Schulen sind in Nordrhein-Westfalen nun schon seit Mitte Dezember 2020 geschlossen und dies soll noch bis zum 14. Februar so bleiben. Das Ziel der Schließungen ist den Inzidenzwert zu minimieren. Dadurch dass die Schulen nicht offen haben, ist der Andrang der Schüler auf den Bus; und Bahnverkehr stark gesunken. Durch diese Maßnahme können sich die Menschen gegenseitig besser vor einer Infektion schützen, da ohne die Vielzahl von Schülern nicht mehr so viele Personen auf den Öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind und der Mindestabstand besser eingehalten werden kann. Außerdem schützen die Schüler damit auch Familienangehörige und sich selbst vor Corona.

Dennoch stellen sich die Fragen, wie sich die Schüler isoliert von ihren Freunden und Mitschülern fühlen und welche Auswirkung der Lockdown auf die weitere Bildung der Kinder hat. Kein Onlineunterricht dieser Welt kann den Präsenzunterricht ersetzen. Nun muss man abwarten, wie sich die Lage weiterentwickelt. Ich als Schülerin der 8. Klasse finde die Maßnahmen gerechtfertigt, da wir nur so gemeinsam das Coronavirus effektiv bekämpfen können.

2021: Ein Jahr ohne Karneval

Von Amélie Liedke, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Im Jahr 2021 ist alles anders: Wegen der Corona-Pandemie wurden nun auch sämtliche Veranstaltungen rund um Karneval abgesagt. Eltern werden dieses Jahr am Rosenmontag also nicht wie all die Jahre zuvor mit ihren Kindern zum Karnevalsumzug gehen können.

Die Landesregierung ist besorgt, dass Karneval trotzdem im privaten Bereich gefeiert wird. Es wird befürchtet, dass sich viele nicht an die Maßnahmen halten werden und in ihrem eigenen Interesse große Partys mit Freunden feiern. Viele Ärzte warnen, dass die Infektionszahlen nach den Karnevalstagen wieder in die Höhe steigen könnten, weshalb sich Krankenhäuser bereits auf neue Coronapatienten einstellen.

Darüber hinaus machen sich viele Eltern sorgen, wie es wohl den kleineren Kindern ergeht, wenn keine Karnevalsumzüge stattfinden können. Alternativ soll der Rosenmontagszug deshalb als Puppenspiel stattfinden. Bedauerlicherweise dürfen auch die Karnevalsvereine ihre Shows nicht vorführen. Für manche Wagenbauer hat es aber auch positive Seiten, wenn in diesem Jahr keine Umzüge mehr stattfinden, weil so mehr Zeit bleibt um den Wagen für das nächste Jahr vorzubereiten. Auch wenn dieses Jahr Karneval ausfallen muss, hoffen wir alle, dass man im nächsten Jahr wieder fröhlich und unbeschwert feiern kann.

Wie man Katzen richtig füttert

Von Tuana Karaköse, Klasse 8d, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Einige Katzen werden immer dünner, obwohl sie genug Nahrung von ihren Besitzern bekommen. Aber was hat es damit auf sich, dass viele Katzen ihr Futter nicht essen, obwohl sie hungrig sind und abmagern?

Katzen sind von Natur aus sehr sture und eigensinnige Tiere, die wählerisch bei ihrer Nahrung sein können. Sie fressen grundsätzlich kein Futter, das ihnen nicht schmeckt. Dabei können die Tiere sehr ungewöhnliche Essgewohnheiten entwickeln, wie beispielsweise nur aus einem bestimmten Napf zu fressen. Um zu verhindern, dass die Katze abmagert, sollte in diesem Falle zunächst auf ein Porzellannapf oder einen Porzellanteller umgestiegen werden. Einige Katzen mögen es nämlich nicht aus Metall- oder Plastiknäpfen zu fressen oder sie fühlen sich vom Rand des Napfes gestört. Im Extremfall kann man das Futter  auch auf dem Boden servieren. In seltenen Fällen kommt es vor, dass sich die eigene Katze in einer sehr sensiblen Phase befindet und viel Zuneigung braucht. Hier empfiehlt es sich die Katze aus der Hand zu füttern. Führt dies nicht zum Erfolg, wird die Umstellung auf ein anderes Futter empfohlen. Zunächst ist zu klären, ob die Katze lieber Trocken- oder Nassfutter frisst, um dann neue Futtersorten auszuprobieren. In dieser Probierphase lohnt sich der Kauf von kleinen Futtermengen, bis man ein Futter entdeckt hat, welches die Katze gerne frisst. Führen all diese Maßnahmen nicht zum Erfolg und das Tier magert weiterhin ab, wird dringlichst der Besuch beim Tierarzt empfohlen.