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Üben zwischen Theorie und Praxis


Wer kennt es nicht: In der Theorie hört sich alles meistens ziemlich einfach an, aber in der  Praxis sieht die Sache dann plötzlich ganz anders aus. Ein Azubi kann bei der Einarbeitung in einem neuen Betrieb so zum Beispiel ganz schön ins Schwitzen kommen. Wäre es also nicht praktisch, in stressfreier Atmosphäre und ohne Druck das Erlernte schon mal in aller Ruhe auszuprobieren?

Wie sagt man so schön: Übung macht den Meister. Dieses Motto verfolgt man auch bei CURRENTA, dem Chemie-Dienstleister und CHEMPARK-Betreiber, der an seinen drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen in mehr als 20 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen rund 2200 Auszubildende ausbildet. Sie sind die Garantie dafür, dass „der Laden läuft“. Und damit er läuft, hat sich CURRENTA etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Die meisten werden das klassische duale Ausbildungssystem kennen, das aus Berufsschule und Betrieb besteht. Dieses ergänzt CURRENTA durch das Ausbildungszentrum, einer Art Zwischenstufe zwischen Theorie und Praxis, wo Erlerntes in praxisnahem Umfeld angewendet werden kann. „Der Vorteil ist, dass in den Werkstätten im Ausbildungszentrum
zwar praktisch gearbeitet wird, aber eben zum Üben und Lernen – unsere Azubis müssen nicht direkt in den Betrieb. Dadurch, dass die Gruppen verhältnismäßig klein sind, können wir individuell auf jeden eingehen“, erläutert Tobias Neukirchen, Ausbilder für Elektrotechnik.

Auch für kaufmännische Auszubildende, die nicht in Werkstätten arbeiten, bietet CURRENTA etwas mehr: Sie besuchen im Ausbildungszentrum zum Beispiel Englisch-Kurse, betriebswirtschaftliche Seminare und bekommen besondere Zeit für   Prüfungsvorbereitungen. „Wir haben außerdem eine  Übungsfirma eingerichtet, bei der sich unsere Azubis bewerben können. Hier bilden wir verschiedene Abteilungen, wie den
Ein- und Verkauf, das Rechnungswesen und die Personalabteilung ab“, verrät Hanna Teichen, Ausbilderin für Industriekaufleute.

Das wäre auch was für dich? Dann informiere dich in der Ausbildungsplatzbörse unter karriere.currenta.de

Falls du noch nicht genau weißt, in welche berufliche Richtung du dich orientieren möchtest, hilft dir der Interessencheck auf der Webseite weiter.
Von Janna Kühne, Texthelden-Redakteurin

Was wirklich gegen Mücken hilft

Endlich klettern die Temperaturen wieder nach oben und nach der langen, kühlen Jahreszeit können die meisten es gar nicht erwarten, die freien Stunden im Park, am See oder auf dem Wanderweg zu verbringen. Damit die Sommerfreude auch durch ungeliebtes Getier nicht gestört wird, ist es wichtig, im Voraus für den passenden Insektenschutz zu sorgen.

Doch was schlägt Mücken und Co. denn nun tatsächlich in die Flucht? Der Versuch mit Räucherwerk, Zedernholz und Zitrusölen ist meist erfolglos. Aber da gibt es doch was
von LANXESS aus dem CHEMPARK. Denn der Spezialchemie-Konzern produziert dort den Wirkstoff Icaridin, der unter dem Markennamen Saltidin vertrieben wird, den Nutzer
zum Beispiel von Autan- oder Antibrummspray aus der Inhaltsstoffliste
kennen.

Saltidin wirkt wie eine Art Tarnkappe, die den Menschen für die kleinen Blutsauger geruchsmäßig „unsichtbar“ macht. Denn Insekten finden ihre Wirte, denen sie Blut abzapfen möchten, mithilfe des von ihnen ausgeatmeten Kohlendioxids und
dem speziellen Duftmuster des menschlichen Körpers. Das Insektenschutzmittel
von LANXESS bildet eine Art Schutzschicht auf der Haut und überlagert somit den menschlichen Eigengeruch. Zecken und Mücken werden davon also nicht mehr
angezogen. Dieser Schutz kann bei Mücken bis zu zwölf, bei Zecken bis
zu 14 Stunden andauern. Wer viel schwitzt, sollte den Schutz allerdings
schneller auffrischen! Außerdem empfiehlt es sich, nicht nur die sichtbaren
Hautpartien einzusprühen, da die Mücken sogar durch grob gewebte
Stoffe hindurch stechen können.

Übrigens: Wusstest du, dass Mücken sich gar nicht am Licht orientieren, wie ein weitverbreiteter Irrglaube es behauptet? Tatsächlich sind Mücken „Nasentiere“, das heißt,
sie orientieren sich viel eher an Faktoren wie Wärme, Geruch und Feuchtigkeit. Licht kann sie sogar stören. Sie fliegen einfach dahin, wo es für sie am besten riecht – was nun
mal leider häufig der Ort ist, an dem man es sich selbst gerade gemütlich
machen möchte.

Von Janna Kühne, Texthelden-Redakteurin

Weitere Infos zum Insektenschutz gibt’s hier:
https://www.chempark.de/de/muecken-schutz-aus-dem-chempark.html

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem
„Texthelden“-Projektpartner CURRENTA.

Ausbildungstipps von der Ausbilderin

Eva Cyranek weiß, worauf es ankommt: Ihre Aufgabe ist es, Auszubildende auf dem Weg ins Berufsleben zu begleiten. Und dazu zählt nicht nur die fachliche, sondern auch die persönliche Weiterentwicklung des Nachwuchses.

Worum es aus Perspektive der ­CURRENTA-Mitarbeiterin bei einer Ausbildung gehen sollte und welche Fähigkeiten immer mehr gefragt sind, erläutert sie im Interview.

Frau Cyranek, was sind die wichtigsten Fähigkeiten, die Auszubildende Ihrer Meinung nach mitbringen sollten?
Meiner Meinung nach sind das zum einen die Bereitschaft und das Interesse, den Beruf auszuüben. Des Weiteren spielen Zuverlässigkeit sowie präzises und gewissenhaftes Arbeiten eine wichtige Rolle. Immer mehr stehen auch Selbstständigkeit und Eigenverantwortung im Fokus, aber auch die Teamfähigkeit. In der Ausbildung stellen wir den Auszubildenden gezielte Aufgaben, die das Zusammenarbeiten fördern sollen.

Wie können junge Menschen herausfinden, ob bei CURRENTA ein passender Ausbildungsberuf auf sie wartet?
Bei uns auf der Internetseite gibt es die Möglichkeit, einen Interessencheck zu machen, der eine erste Orientierung geben kann. Das empfinden viele als sehr hilfreich. Ebenso ist es möglich, ein Schülerpraktikum zu absolvieren, um CURRENTA und die vielfältigen Aufgaben beim CHEMPARK-Manager und Betreiber näher kennenlernen zu können.

Was gehört zu Ihren Aufgaben als Ausbilderin?
Ich bilde hauptsächlich Pharmakanten für ein Partnerunternehmen im CHEMPARK aus. Diese Berufsgruppe stellt in der pharmazeutischen Industrie Arzneimittel mithilfe von Prozessanlagen und Maschinen her. Damit die Auszubildenden die Grundlagen der Arzneimittelherstellung verstehen lernen, werden sie zu Beginn ihrer Ausbildung im kleinen Labormaßstab an die Tätigkeiten herangeführt. Hier komme ich als Ausbilderin ins Spiel. Ich zeige, wie man Salben, Gele, Zäpfchen, Injektionen und vieles mehr herstellt und warum eine sorgfältige und gewissenhafte Arbeitsweise erforderlich ist. Es macht mir Spaß, dabei die Entwicklung jedes Einzelnen zu beobachten und am Wachstumsprozess beteiligt sein zu dürfen.

Mehr zum Thema Ausbildung bei CURRENTA:
karriere.currenta.de

„Meine Position ist spitze!“

Den Tag im Chefsessel zu beginnen, klingt abwegig? Bei CURRENTA können Schülerinnen und Schüler einen Tag lang Chef oder Chefin sein.

Warum ein Praktikum machen, wenn man gleich Chef oder Chefin sein kann? – Mit diesem Slogan motivieren zahlreiche Unternehmen der chemischen Industrie im Rheinland Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren, einen Tag in der Chefetage ihres Unternehmens zu verbringen. Ziel ist es, den Nachwuchs für die chemischen Berufe zu begeistern. Ermöglicht wird der Rollentausch durch die Aktion „Meine Position ist spitze!“ des Chemie-Netzwerks ChemColog­ne. „So können junge Menschen, die sich für die Chemie interessieren, Kontakte für das spätere Berufsleben knüpfen und tolle Einblicke aus der Sicht eines Chefs gewinnen“, weiß Daniel Wauben, der Geschäftsführer von ChemCologne. „Und natürlich hoffen wir auch, das ein oder andere Talent für das jeweilige Unternehmen begeistern zu können!“

Auch CURRENTA nimmt mit allen drei Unternehmensstandorten teil und ist in diesem Jahr bereits das siebte Mal dabei: In Dormagen übernimmt der oder die Ersatzchef/in am 14. Juli die Position von Alexander Gora, dem Leiter der Abwasserreinigung, wozu unter anderem das Anleiten eines 55-köpfigen Teams gehört. In Uerdingen kann am 23. Juli Klaus Spieker, dem Leiter der Umweltüberwachung, über die Schulter geschaut werden, der auf dem Unternehmensgelände permanent die Luftqualität im Blick behält. Und in Leverkusen schließlich schlüpfen Interessierte am 7. Juli in die Rolle von Susan-Stefanie Breitkopf, die als Geschäftsführerin die Verantwortung für über 5000 Mitarbeitende trägt und über Projekte und Strategien entscheidet. Sila Cakir, die im letzten Jahr einen Tag lang CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich ersetzt hatte, erinnert sich an ihren Tag im Chefsessel: „Ich fand, es war eine superspan­nende Erfahrung, die ich jedem weiterempfehle. Durch meine Teilnahme habe ich Einblicke erhalten, die mir sonst nicht möglich wären. Ich hätte nie gedacht, dass die Aufgaben einer Chefin so vielfältig sind.“

Du kommst aus dem Umfeld der drei Standorte und hast das passende Alter? Dann bewirb dich bis zum 31. Mai! Hier findest du weitere Informationen: www.meinepositionistspitze.de

Von Janna Kühne, „Texthelden“-Redakteurin

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem „Texthelden“-Projektpartner CURRENTA.

Ausblick in eine virtuelle Realität

Seit Jahren setzt CURRENTA in seinen Bildungsangeboten für Auszubildende auf Möglichkeiten der Digitalisierung. Ein Projektteam testet jetzt mit Partnern den Einsatz von Virtual-Reality-Brillen für die Chemikanten-Ausbildung.

An einer Chemieanlage stehen und dabei lernen, einen Rührbehälter zu befüllen, zu beheizen und zu entleeren – und das in den eigenen vier Wänden: Was nach Science-Fiction klingt, macht die sogenannte Virtual Reality (VR) möglich. Ausgerüstet mit Brillen samt integrierten Bildschirmen und Joysticks, die man dabei in den Händen hält, können Auszubildende das reale Arbeitsumfeld in einem Chemiewerk kennenlernen und ortsunabhängig an einer großen Anlage üben. Soweit die Idee. CURRENTA testet derzeit mit Kooperationspartnern den Einsatz von VR in der Chemikanten-Ausbildung, um das Lernpotenzial zu überprüfen. In Zusammenarbeit wurden die Inhalte der Testphase fast ein Jahr lang erarbeitet und zur Anwendungsreife gebracht. Am Ende des Probedurchlaufs wird geprüft, ob und wie sich die VR-Brillen gewinnbringend in den Ausbildungsalltag integrieren lassen, nicht nur bei den Chemikanten, sondern auch bei weiteren Lehrberufen aus dem CHEMPARK.

Bereits 2016 hat der Chemieindustrie-Dienstleister mit seinem Projekt „Bildung 2020“ systematisch damit begonnen, nach Digitalisierungsmöglichkeiten zu suchen. „Wir haben uns schon vor fünf Jahren die Frage gestellt, wie wir uns weiterentwickeln können, um für die Anforderungen des digitalen Zeitalters gerüstet zu sein“, erklärt Nora Bujdoso, die sich bei CURRENTA um Bildungsprojekte kümmert. Das Projekt „Bildung 2020“ wird seit letztem Jahr unter dem Namen „Bildung.next“ fortgeführt.

Im Rahmen dessen werden Arbeitsprozesse in Zukunft immer weiter digitalisiert, davon ist Uwe Menzen, Leiter der CURRENTA-Bildung, überzeugt: „Es geht uns auch darum, kommende Lerninhalte einer sich immer schneller digitalisierenden Arbeitswelt – Stichwort ‚Internet of Things‘ – zu antizipieren, um frühzeitig Konzepte für eine bestmögliche Integration in die Ausbildung entwickeln zu können.“ So plant CURRENTA auch weiterhin die bereits vorhandenen digitalen Möglichkeiten Schritt für Schritt weiter auszubauen. Von Julien Hoffmann, „Texthelden“-Redakteur

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem „Texthelden“-Projektpartner CURRENTA.

Chemie – sehr wohl etwas für Mädchen!

Jedes Jahr im April findet der Girls’ Day statt, der Mädchen dazu motivieren möchte, technische Berufe zu ergreifen. Auch CURRENTA macht mit.

Frühling ist Girls´-Day-Zeit! Jahr für Jahr können Mädchen dabei in sogenannte „Männerberufe“ schnuppern. Und dabei sehen, dass es gerade in der Chemie den klassischen Männerberuf gar nicht mehr gibt. Ganz im Gegenteil! Bei CURRENTA zeigen das die Kolleginnen beim Girls´ Day gleich selbst. „Wir möchten junge Frauen für einen Beruf bei uns begeistern und gleichzeitig die Vielfalt in unserem Unternehmen fördern. Das bietet Vorteile für alle Beteiligten!“, erklärt Hanna Zdebel, die den Girls´ Day bei CURRENTA organisiert. Dazu öffnet das Unternehmen am 22. April digital Tür und Tor und bietet dem möglichen Nachwuchs einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten im CHEMPARK. „Von der Chemikantin bis zur Industriemechanikerin – wir stellen die vielfältigen naturwissenschaftlichen und technischen Berufe vor, die man bei uns lernen kann! Und wir zeigen den Weg von der Bewerbung bis zum Ausbildungsvertrag. Im zweiten Schritt gehen wir mit den Mädchen in den Austausch: Mehrere weibliche Auszubildende werden ihre Berufe vorstellen und dürfen mit Fragen gelöchert werden“, so Zdebel.

Eine dieser Auszubildenden ist Janina Heck, angehende Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, die in ihrem Ausbildungsberuf endlich den Praxisbezug gefunden hat, den sie im Studium vermisste: „Ich habe nach meinem Abitur angefangen, Chemie zu studieren. Das war mir allerdings zu wenig praxisbezogen. Dann habe ich mich an eine Informationsveranstaltung in der Schule von CURRENTA erinnert. Ich habe mich durch die Berufe durchgeklickt und habe mich beworben.“ Momentan ist Janina die einzige Frau in einem 18-köpfigen Team. „Ich finde das Format Girls’ Day toll um zu zeigen: Das kannst du alles auch als Frau machen! Für mich hat das ganz neue Perspektiven eröffnet.“

Du bist über 13 Jahre alt und hast Lust, bei CURRENTA hinter die Kulissen zu schauen? Sichere dir einen von zwölf Girls’-Day-Plätzen. Eine Anmeldung ist auf der Website www.girls-day.de möglich. Unter dem Girls‘ Day Radar findest du mit dem Suchbegriff „CURRENTA“ die Anmeldeseite des Angebots.

Von Janna Kühne, Texthelden-Redakteurin

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Texthelden-Projektpartner CURRENTA.

Chemie praxisnah erkunden

Fitnessarmbänder, Autoreifen oder sogar die Matratze, auf der wir tagtäglich schlafen: Chemie findet nicht nur im Reagenzglas statt, sondern begegnet uns fast überall. Bei der Produktion wichtiger Alltagsgegenstände ist auch der Chemieindustrie-Dienstleister CURRENTA beteiligt.

Aber was genau passiert eigentlich hinter den Mauern der drei Unternehmensstandorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen? Als Betreiber und Manager des CHEMPARK, eines der größten Chemieareale Europas, unterstützt CURRENTA zahlreiche Unternehmen bei der Herstellung verschiedener Produkte. So kümmert sich das Unternehmen beispielsweise um die Energieversorgung, Abfallentsorgung und Sicherheit, aber auch um die Ausbildung der Experten von morgen.

Auf dem Gelände entstehen in den Produktionshallen die unterschiedlichsten Dinge: Produkte, ohne die biegsame Displays, wirksame Mückensprays oder bekannte Kosmetikprodukte nicht möglich wären – Chemie mischt in vielen Lebensbereichen mit. Aber was genau steckt dahinter? An dieser Stelle holen wir die Chemie hinter der Schulbank hervor und klären auf den kommenden Texthelden-Seiten in der neuen Rubrik „Wenn die Chemie stimmt“ über die vielseitigen und praxisnahen Einsatzgebiete der Naturwissenschaft auf.

Und wir zeigen, wie auch du im wahrsten Sinne des Wortes „mitmischen“ kannst: Wo so viel produziert wird, muss im Hintergrund natürlich auch eine Menge koordiniert werden. Hast du schon einmal von den Berufen Chemikant*in, Werkfeuerwehrmann beziehungsweise -frau oder Fachinformatiker*in für Anwendungsentwicklung gehört? Nein? Kein Problem, denn ein weiterer wichtiger Bestandteil dieser Reihe soll der Blick hinter die Kulissen verschiedener Ausbildungsberufe sein. Wir begleiten die Auszubildenden bei einem ganz normalen Arbeitstag, schauen ihnen über die Schulter und fragen nach, was ihnen an der Arbeit besonders gut gefällt, und welche Fähigkeiten, Inte­ressen und Stärken man mitbringen sollte. Vielleicht ist ja auch für dich etwas dabei!
Von Janna Kühne

Weitere Informationen gibt es hier: karriere.currenta.de

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Texthelden-Projektpartner CURRENTA.

Ausbildung mit Schwerpunk Umwelt

Tintenkiller, Fahrradreifen oder sogar der Erdbeergeschmack im Joghurt: Chemie findet nicht nur im Reagenzglas statt, sondern begegnet uns fast überall. Auch der Chemieindustrie-Dienstleister CURRENTA unterstützt bei der Produktion wichtiger Alltagsgegenstände.

Um den Abfall, der dabei entsteht, so umweltfreundlich wie möglich zu entsorgen, hat CURRENTA den neuen Ausbildungsgang „Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft“ geschaffen. Der Nachwuchs lernt, Informationen über chemische Stoffe und ihre Auswirkungen auf Natur und Lebewesen zu untersuchen. Wir haben Nils Stepan, einen der ersten Azubis am Standort Leverkusen, befragt.

Nils, du hast gerade erfolgreich deine Ausbildung beendet und bist von CURRENTA übernommen worden. Lass uns einen Blick zurückwerfen Wie war es?
Klasse! Ich habe mich rundum wohlgefühlt und konnte mir einiges von meinen Kolleginnen und Kollegen auf der Schicht abgucken. An der Arbeit habe ich Gefallen gefunden – sie ist abwechslungsreich, spannend und oftmals auch fordernd, was ich aber nicht schlimm finde. Mir wurde von A bis Z alles Anlagen- und Arbeitsrelevante erklärt und gezeigt, sodass ich recht zügig anfangen konnte, eigenständig zu arbeiten. Gleich am Anfang durfte ich den Flurförderfahrzeugschein machen und fahre seitdem auch mit dem Gabelstapler über das Anlagengelände. Außerdem wurde ich zeitweise in der Messwarte eingesetzt, von wo aus ich die Anlage fahren kann. Und ich kann inzwischen auch die Krananlage bedienen.

Zur Ausbildung gehören auch die Berufsschule und überbetriebliche Praktika. Ist das eine gute Mischung?
Ja, auf jeden Fall! In der Schule haben wir viele Dinge lernen können, die relevant für unsere Arbeiten sind. Die Berufsschule ist zwar in Gelsenkirchen, aber ich habe mich daran echt schnell gewöhnt. Im Schacht III, unserer Unterkunft während der Schulblöcke, habe ich mich ziemlich wohlgefühlt. Das gilt auch für das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW ), wo wir unsere überbetrieblichen Praktika haben. Neben Berufsschule und dem Arbeiten im eigenen Betrieb waren diese Praktika zusätzlich sehr hilfreich.

Mehr zum Thema Ausbildung bei Currenta: www.currenta.de/karriere.html

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Texthelden-Projektpartner Currenta.

Energiediät: Fastenzeit auf Sparflamme

Selbstversuch: Statt komplett auf Nahrung zu verzichten, macht unsere Autorin in der Fastenzeit eine Energiediät. Beratend zur Seite stand ihr dabei der Texthelden-Partner, die Stadtwerke Düsseldorf.

Von Laura Patz

Physik war für mich in der Schule immer eine ziemliche Qual. Begriffe wie Kraft, Leistung und Energie haben mich aber vor allem deshalb gelangweilt, weil sie so abstrakt waren. Der Bezug zur Realität fehlte. Sicher geht es vielen von euch ähnlich. Dabei zeigen wir jungen Leute so viel Interesse an energiepolitischen Themen wie lange nicht – Stichwort: „Fridays For Future“. Aber nicht nur die Politik, auch wir selbst können aktiv werden.

Warum nicht in der Fastenzeit mal „Energie-Diät“ halten? Immerhin stammt laut eines Ratgebers des Umweltbundesamtes ein Viertel des CO2-Ausstoßes in Deutschland nicht aus den Bereichen Ernährung oder Mobilität, sondern aus Energie. Diese verbrauchen wir in Form von Strom oder Wärme, wenn wir kochen, heizen oder fernsehen.

Zurück ins Mittelalter?

Ich wage das Experiment. Gute sechs Wochen will ich während der Fastenzeit vor Ostern Energie sparen. Bei dem Gedanken verfalle ich leicht in Panik, bald in mittelalterlichen Zuständen hausen zu müssen. Werde ich ganz auf meinen Laptop oder die Heizungswärme verzichten müssen?

Nein, so extrem wird es nicht. Um den Stromverbrauch zu reduzieren, muss man allerdings erst herausfinden, welches die größten Stromfresser im Haushalt sind. Bei mir definitiv der Laptop, den ich aus Faulheit nur zuklappe. Eine andere langfristige Überlegung dreht sich um den Stromanbieter. Es gibt schließlich auch solche, die ihren Strom aus erneuerbaren Energien gewinnen. Damit spart man noch keinen Strom, schadet aber auch nicht dem Klima.

Statt täglich zu „netflixen“ und den Laptop stundenlang auf Stand-by zu lassen, fahre ich den Computer nach jeder Sitzung herunter und ersetze manchen Serien-Marathon durch Lesen. Es genügt außerdem, die Heizung abzustellen, wenn ich nicht zu Hause bin oder mein Zimmer lüfte, um Energie beim Heizen einzusparen. Eiszapfen hängen also noch nicht vor meiner Nase!

Neue Gewohnheiten

Auch das Herausziehen des Ladekabels nach dem Gebrauch wird schnell zur Gewohnheit. Ich bin euphorisch! Anders als zum Beispiel beim Verzicht auf tierische Produkte habe ich bei der Energiediät kaum mehr Aufwand als sonst. Bevor ich morgens gehe, nehme ich mir täglich nur fünf Minuten, um zu prüfen: Sind die Stecker gezogen, die Fenster geschlossen? Die meisten Veränderungen spielen sich aber in der Küche ab: Den Wasserkocher fülle ich nur noch mit so viel Wasser, wie in meine Tasse passt, und gebacken wird ohne Vorheizen bei Umluft. Profi-Tipp: Beim Saftpressen und Kaffeemahlen per Hand bekommt ihr ein gratis Workout vor dem Frühstück.

Aber auch ich bin fehlbar: Meine Leidenschaft – ein heißes Bad – lässt mich fast aus meiner neuen Rolle fallen. Wegen des hohen Energieverbrauchs sollte ich eher duschen. Einmal in der Fastenzeit gönne ich es mir trotzdem.

Ein bisschen Luxus und Faulheit sollten erlaubt, die Sparvariante der Normalfall sein. Tatsächlich hat mich in den vergangenen Wochen überzeugt, mit wie wenig Aufwand wir Energie einsparen können. Der regelmäßige Kontrollgang ist vielleicht etwas nervig, kostet aber wenig. Daher werde ich auch nach der Fastenzeit weiter „auf Sparflamme kochen“.

„Einschränkungen machen Unterschied“

Philipp Meidl ist für die Stadtwerke Düsseldorf als Energieberater unterwegs. Er weiß, wo Energiefresser 
lauern.

Kann eine Energiediät etwas bewirken?
Ja! Unter Energie fallen Strom, Heizung und Warmwasser, sodass sich Einschränkungen schnell bemerkbar machen. Das kann man vor allem am Stromzähler ablesen, wenn man ihn regelmäßig abliest. Auch auf der Rechnung sieht man einen kleinen Unterschied.

Wo können denn junge Leute Strom sparen?
Computer, PlayStation oder WLAN-Box sollten vom Stromnetz genommen werden, wenn wir sie nicht nutzen, also auch nicht im Stand-by-Modus lassen. DVDs guckt man besser nicht auf der PlayStation – die verbraucht das Fünffache eines DVD-Players.

Wie kann man denn genau feststellen, was im Haushalt am meisten Strom verbraucht?
Dafür gibt es Messgeräte. Die kommen in die Steckdose. Dann können einzelne Geräte angeschlossen und ihr Verbrauch kontrolliert werden. So etwas kann man sich als Kunde bei uns kostenlos ausleihen.

Die Klasse jubelt und reckt Zeitungen in die Höhe!

Das sind die smartesten Texthelden

Die Sieger und Platzierten des Whatsapp-Wettbewerbs „Smarte Texthelden gesucht“ sind nach drei Wochen und sechs Aufgaben gefunden. Die letzte Frage: Was stellt man mit dem Preisgeld an?

Von Antonia Eichenauer

Whatsapp ist und bleibt die beliebteste App unter den 12- bis 19-Jährigen. Dennoch steht sie immer wieder in der Kritik: Whatsapp mache Cybermobbing möglich, Whatsapp lenke ab, Whatsapp sorge dafür, dass Jugendliche nicht mehr miteinander reden. Auch aus diesen Gründen ist an vielen Schulen die Nutzung der App oder gleich das ganze Handy verboten. 

Davon ließen sich die Gewinner des Wettbewerbs „Smarte Texthelden gesucht“, den das medienpädagogische Projekt Texthelden in der Messenger-App ausgetragen hat, aber nicht abhalten: Alle Aufgaben liefen über das Smartphone des Lehrers. Auf demselben Weg, auf dem die Klasse 8D des Gymnasiums Korschenbroich auch die Aufgaben aus dem Wettbewerb beantwortet hat, haben sie auch erzählt, wie sie organisiert waren: „Zwei Schüler kommunizierten über Mail des Lehrers mit ihm“, steht mit Füller auf liniertem Papier, das Lehrer Philipp Fronhoffs fotografiert und per Whatsapp ans Projektbüro geschickt hat. Eine Namensliste hat die Klasse eingerichtet, in der die Schüler eingetragen haben, wer welche Aufgabe löst. Nicht alle Aufgaben wurden als Foto eingesendet, einige wurden auch direkt in das Handy des Lehrers getippt. Bei den Videos, die sie über ihre Vorbilder gemacht haben, war die Weiterleitung einfach. 

Die Klasse vom Gymnasium Korschenbroich
Wenn alle so gut an einem Strang ziehen, dann springt auch schon mal ein Sieg dabei heraus: Das ist die Gewinnerklasse 8D vom Gymnasium Korschenbroich (c) Gymnasium Korschenbroich

Für ihr großes Engagement bekommt die Klasse vom Gymnasium Korschenbroich 500 Euro, wie das gesamte Preisgeld gegeben von der HSBC Bank, dem Projektpartner von Texthelden. Rudolf Apenbrink aus dem Vorstand der Bank erklärt: „Das ist für uns Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Wir möchten dazu beitragen, junge Menschen zu aktiven und interessierten Bürgerinnen und Bürgern auszubilden.“

Schülerinnen vom Gymnasium Marienberg
Von wegen, wer whatsappt, redet nicht mehr mit anderen. Die Schülerinnen vom Gymnasium Marienberg haben den zweiten Platz geholt (c) Gymnasium Marienberg

Auf dem zweiten Platz landete das Gymnasium Marienberg. Die Schülerinnen lösten die Aufgaben eigenständig, wurden von ihrer Lehrerin nur ab und zu angestachelt, noch etwas kreativer zu sein. Als Belohnung gibt es 350 Euro, die wohl eine Klassenfahrt schöner machen werden. 

Die Klasse jubelt und reckt Zeitungen in die Höhe!
JUHU! Die Klasse 8B vom Erasmus-von-Rotterdamm Gymnasium in Viersen jubelt über ihren dritten Platz (c) Erasmus-von-Rotterdamm Gymnasium

Die Klasse 8B vom Erasmus-von-Rotterdam Gymnasium in Viersen hat es auf den dritten Platz geschafft. Petra Hoffmann hat ihre Klasse angemeldet, weil sie den Ausblick, Whatsapp kreativ nutzen zu müssen, gut fand. Die Schüler haben sich gegenseitig ihre Antworten vorgelesen, um das Beste herauszuholen. Ihre 150 Euro Preisgeld wollen sie vielleicht in Klassenpullis investieren, gibt Schüler Ben einen Ausblick.