Archiv der Kategorie: Geldern

Agility WM 2018 in Schweden – wir sind dabei

Die Texthelden-Autorin ist voller Stolz: Ihr Papa nimmt mit ihrem Hund an der Weltmeisterschaft Agility teil.

Von Bridie Schlathölter, 4a, Brüder-Grimm-Schule Issum

Wir sind eine agi‐verrückte Familie. Wir haben 6 Hunde, 3 Border‐Collies und 3 Shelties und die ganze Familie macht mit. Ich laufe mit zwei Shelties und habe einen jungen Border Collie, den ich gerade ausbilde. Wir sind oft auf Turnieren in ganz Deutschland und im Ausland unterwegs. Und das auch auf großen Turnieren wie der Bundessiegerprüfung, den Deutschen Meisterschaften, Qualifikationen zur Weltmeisterschaft oder der EOJ, den Europameisterschaften für Junioren. Die EOJ ist die größte Veranstaltung auf der nur Kinder und Jugendliche starten dürfen. Es kommen rund 500 Kinder aus der ganzen Welt mit ihren Hunden, um sich im Agility zu messen.

Für die Erwachsenen ist die Weltmeisterschaften natürlich das größte Event. Mein Papa hat dieses Jahr mit 2 Shelties und meine Schwester mit ihrer Border‐Collie‐Hündin Teenie an den Qualifikationsläufen zur Weltmeisterschaft teilgenommen. Es gibt in Deutschland über 30.000 Agility‐Sportler von denen sich nur 300 für die Teilnahme bei den WM-Qualifikationen qualifizieren. Das erste Highlight ist die Teilnahme am Finale in Dortmund. Das findet immer im Mai während der größten Hundemesse in der Westfalenhalle statt. Dort werden die begehrten Fahrkarten zur Weltmeisterschaft gelöst.

Für Deutschland gehen nur vier Starter je Größenklasse zur WM. Mein Papa hat es mit meinem Sheltie Boomer bis ins Finale geschafft und konnte dort sogar auf Platz zwei hinter dem Weltmeister Tobias Wüst landen. Meine Schwester Phoebe, 14 Jahre, war jüngste und einzige Jugendliche unter all den Erwachsenen und hat es bis ins Finale nach Dortmund geschafft. Aber sie war ganz schön nervös, sich mit den Agi‐Cracks aus ganz Deutschland zu messen. Am Ende belegte sie mit ihrer Teenie Rang 25, ein super Ergebnis. Ich wünsche mir auch einmal daran teilnehmen zu können. Aber ich bin ja erst 10 Jahre alt und muss noch ein bisschen warten. Das Hobby macht einfach Spaß und ich bin dankbar, dass meine Eltern uns das ermöglichen. Ohne den Sport hätten wir ja auch nicht so viele Hunde.

Für die WM in Schweden drücke ich lieber von zu Hause aus die Daumen, da ich beim Finale in Dortmund vor lauter Aufregung sogar weinen musste.

Fahrradfahren in NRW

Auf dem Fahrrad NRW zu erkunden, ist nicht nur wegen der schönen Landschaft eine beliebte Freizeitbeschäftigung.

von Luca Berkels, 8c Realschule An der Fleuth Geldern

Radfahren in Nordrhein-Westfalen ist wohl die schönste Art, diese Ecke Deutschlands zu erkunden. Um die perfekte Radroute zu finden, gibt es viele Webseiten, auf denen man sich erkundigen kann. Die meisten Leute fahren Fahrrad in NRW, weil es schön flach ist, die Landschaft schön ist, und natürlich auch wegen der guten Cafés an den Strecken.

Eine sehr schöne Route führt von der Eisenbahnbrücke über den Kupferdreh am Wasserturm Aquarius vorbei. Das ist die Runde von Mülheim. Diese Route ist eine mittelschwere Fahrradtour. Für diese Tour braucht man schon eine gute Grundkondition, denmn sie ist insgesamt etwa 54 km lang und dauert ca. 3:20 Stunden.

Viele Fahrradfahrer haben ihren eigenen Geschmack bei Fahrradarten. Der eine fährt lieber mit dem Hollandrad und der andere mit dem E-Bike. Viele Leute, die nicht mehr so gut Fahrradfahren können, es aber trotzdem wollen, greifen auf ein E-Bike
zurück. Für die Leute, die nicht wissen, was ein E-Bike ist ,hier eine kleine Erklärung:
Ein E-Bike ist ein Motor unterstütztes Fahrrad, das aber eigentlich wie ein ganz normales Fahrrad aufgebaut ist.

Abenteuer in Hagen

Die Klasse 8c der Ralschule an der Fleuth in Geldern hat 3 Projekttage in Hagen hinter sich. Das Ziel war, dass die Klasse dadurch einen besseren Zusammenhalt bekommt.

Von Cheyenne Larisch, 8c, Realschule An der Fleuth Geldern

An einem Mittwoch im Februar traf sich die Klasse am Bahnhof Geldern, um mit Bus und Bahn und dem Rucksack auf dem Rücken, nach Hagen zu fahren. Dies klappte ziemlich gut. Als die Klasse zusammen mit ihren Lehrerinnen ihre Unterkunft, den Marienhof, endlich erreicht hatten, mussten sie zunächst für Verpflegung sorgen. Sie nahmen dafür einen langen Weg zu EDEKA auf sich. Um zu dem Supermarkt zu kommen, mussten sie durch den Wald gehen. Deshalb war das gar nicht so einfach. Oft lagen Bäume im Weg, die vom Sturm noch übrig geblieben waren.

Nach mehr als zwei Stunden bergauf und ab, sind sie dann aber doch bei EDEKA angekommen und die Klasse konnte einkaufen gehen. Auf dem Rückweg sind sie dann
mit der riesigen Menge eingekaufter Waren, verteilt auf alle Rucksäcke, doch lieber mit dem Bus gefahren. Als die Klasse dann schon fast im Dunkeln am Marienhof angekommen war, wurde gemeinschaftlich gekocht und anschließend zusammen gegessen.

Am nächsten Tag gab es nach dem Frühstück einen gemeinschaftlichen Ausflug zu einem Abenteuer-Schwimmbad. Das fanden die meisten Schüler/innen sehr schön, dort gab es ein normales Schwimmbecken, draußen ein Salzwasserbecken, zwei Rutschen, eine Sauna und vieles mehr.

Am Abend wurde wieder zusammen gekocht, gegessen und gespült. Bevor es am nächsten Tag früh nach Hause ging, mussten die Schüler das Haus noch putzen, den Müll rausbringen, Toiletten säubern, die Betten machen und vieles mehr. Das klappte super und das Haus war schnell blitzblank. Zurück ging es wieder per Bus und Bahn und müde, erschöpft, aber zufrieden kamen alle gesund nach Hause.

Glaube – Christenverfolgung – ein Phänomen der Vergangenheit?

Leider nicht. Das belegt Jahr für Jahr der Weltverfolgungsindex von Open Doors.

Das Christentum entstand zu Zeiten des römischen Kaiserreichs. Die Römer waren zwar tolerant gegenüber anderen Religionen, aber nur solange auch die römischen Götter verehrt wurden, was Christen untersagt war. So wurden sie fast 300 Jahre lang verfolgt und mussten oft im Amphitheater um ihr Leben kämpfen. Später allerdings wurden sie selbst zum Verfolger und töteten in den Kreuzzügen. Im dreißigjährigen Krieg bekämpften sie sich sogar untereinander. Und heute? Sind sie Verfolger oder Verfolgte?

Verfolgung ist ein Begriff, der keine genaue Definition hat. Das UN-Flüchtlingshilfswerk verweist darauf, dass „eine Bedrohung des Lebens oder der Freiheit aufgrund von Ethnie, Religion, Nationalität […] in jedem Fall als Verfolgung zu werten ist“ (gemäß Artikel 33 der Flüchtlingskonvention). Verfolgung schließt aber auch verschiedene Formen von Diskriminierung mit ein. Von Verfolgung kann man also auch schon sprechen, wenn jemand zum Beispiel aufgrund seines Glaubens keine Arbeit mehr bekommt oder anderweitig benachteiligt wird.

So sind religiöse Minderheiten weltweit massiver Verfolgung ausgesetzt. Was heute oft nur wenige wissen: Auch Christen leiden, aufgrund ihres Glaubens, unter starker Diskriminierung und Verfolgung. Das Christentum ist die weltweit am stärksten unterdrückte Glaubensgemeinschaft. Open Doors, eine Organisation, die sich international für verfolgte Christen einsetzt, erstellt jedes Jahr einen neuen Weltverfolgungsindex, eine Rangliste in der 50 Länder aufgeführt werden, in denen Christen die stärkste Verfolgung erleben. Dieser Index und auch die Rangliste sind umstritten, da nicht klar ist, welche Kriterien der Statistik zugrunde liegen. Laut Open Doors leben in diesen Ländern etwa 650 Millionen Christen. Einer neuen Einschätzung zufolge sind etwa von diesen 650 Millionen Christen, 200 Millionen einem hohen Maß von Verfolgung ausgesetzt.

Seit 15 Jahren wird der Weltverfolgungsindex von Nordkorea angeführt. Dort leben etwa 300.000 Christen, die alle Verfolgung erleiden. In Nordkorea gelten Christen als politische Straftäter. Menschen, die sich zu Jesus bekennen, riskieren Verhaftungen, Arbeitslager oder den Tod. Allein schon der Bibelbesitz steht unter Strafe. Eltern erzählen deshalb ihren Kindern nichts von ihrem Glauben, damit diese sie bei einer Befragung nicht verraten. Sie können ihren Glauben nur geheim leben.

Ähnlich ergeht es Christen, die in einem muslimisch geprägten Land leben. Dort werden religiöse Minderheiten systematisch ausgelöscht. Im Irak beispielsweise hat sich die christliche Bevölkerung seit Beginn des Irak-Krieges 2003 um mehr als die Hälfte halbiert. Christen werden dort vertrieben und hingerichtet, Kirchen zerstört, öffentliche Bekundungen über den christlichen Glauben sind verboten und Blasphemie Gesetze sollen den Christen Angst machen. Oft sind die Christen nicht nur in der Religionsfreiheit eingeschränkt, sondern sind auch nur Bürger zweiter Klasse. Sie erfahren keinen Schutz von den Behörden und vor Gericht sind sie nicht gleich. In Nigeria, Somalia, oder auch im Iran gilt es nicht einmal als Kavaliersdelikt einen Christen zu erschießen. Handelt es sich um einen konvertierten Muslim, gilt es oft geradezu als Pflicht.

Auch wenn nicht alle Christen in diesen Ländern verfolgt werden oder viele Muslime sich solidarisch gegenüber den Christen zeigen, wie es in Ägypten (Platz 21) der Fall ist, gehören Christenverfolgungen nicht mehr der Vergangenheit an. Im Gegenteil, sie sind hochaktuell – wie im antiken Rom.

Anna Scholtheis, 8b, Friedrich-Spee-Gymnasium

Berufsfelderkundung – Ein Tag bei der Werkfeuerwehr im Chempark in Krefeld

Unsere Autorin hat sich einen Tag lang die Arbeit der Werkfeuerwehr angeschaut.

Ich durfte meinen Berufsfeldtag bei der Werkfeuerwehr von Currenta im Chempark Krefeld verbringen. Diese Werkfeuerwehr ist spezialisiert auf Chemieeinsätze. Die Fahrzeuge dieser Feuerwehr unterscheiden sich gegen­ über einer kommunalen Feuerwehr in ihrer Größe und ihrem Aufbau.

Ich durfte mir all diese Fahrzeu­ge anschauen, und man erklärte mir die Besonderheiten dieser Fahrzeuge. Zudem gibt es bei der Chempark-­Feuerwehr insgesamt drei Rettungswagen, die dem Stand einer kommunalen Feuerwehr gleich stehen. Der Dienst beginnt morgens um 7.30 Uhr und endet am Folgetag um 7.30 Uhr. Somit ist gewährleis­tet, dass zu jeder Uhrzeit die Kame­raden schnellstmöglich am Einsatz­ort eintreffen. Die Ausrückzeit vom Notruf bis zum Eintreffen des Feuer­wehrautos beträgt dadurch maximal vier Minuten. Um zu trainieren, gibt es bei der Chempark-Feuerwehr ei­ne Atemschutzübungsstrecke. Auch ich durfte auf diese Strecke und sie mir anschauen. In der Anlage kann man sehr viele Szenarien nach­ stellen. Beispielsweise Rauchent­wicklung, Vorheizen der gesamten Anlage, verschiedene Geräusche einspielen und noch Vieles mehr. Das dient dazu, Einsätze möglichst realistisch nachstellen zu können.

Es war für mich ein sehr informa­tionsreicher Tag, da ich bisher nicht gewusst habe, dass ein Feuerwehr­mann sportlich sehr fit sein sollte, und sich alle drei Jahre zu einer ärztlichen Untersuchung vorstellen muss.

Am Ende des Tages erläuterte man mir den Weg der Ausbildung zum Feuerwehrmann oder Feuer­wehrfrau. Ein Dankeschön gilt der Wachabteilung 1 für ihre Unterstüt­zung bei meinem Praktikumstag.

Antje Peters, 8f, Realschule An der Fleuth

Sprache – Die Anglisierung der deutschen Sprache

Dass die nächste Generation viel Anglizismen benutzen wird, ist wahrscheinlich jedem klar. Aber warum das so ist und wie sich das auf die deutsche Sprachen auswirken wird, wissen viele nicht.

Die Gründe lassen sich relativ leicht herausfinden. Das Internet und seine verschiedenen Plattformen gehören dazu, die oft mit Videospielen im Zusammenhang stehen. Wenn man zum Beispiel wissen möchte, welche Neuigkeiten aus der Welt der Videospiele es gibt, schauen viele auf englischsprachigen Webseiten nach. Da viele Spiele in Amerika programmiert werden, gibt es die Nachrichten zu neuen Spielen auch meist zunächst auf Englisch. Aber Videospiele wirken sich noch in einer anderen Weise auf den Sprachgebrauch aus. Wer sich weltweit mit anderen Spielern vernetzen will, wird zum Großteil Englisch benutzen. Aus Gesprächen mit diesen Leuten nehmen manche Teenager ein paar Wörter einfach in den Alltag mit.

Der andere große Grund sind selbstverständlich Lieder. Die berühmtesten und meist gespielten Lieder sind meist auf Englisch gesungen und man hört diese jeden Tag. Es empfehlen sogar viele Englischlehrer mithilfe von englichsprachigen Liedern die Sprache zu üben. Denn durch häufiges Hören lernt man auch.
Wie sich dies später auf die Sprache auswirken wird, kann man jetzt natürlich nur spekulieren. Wahrscheinlich ist, dass die deutsche Sprache sich ändern wird und mehr englische Wörter im alltäglichen Sprachgebrauch Eingang finden.

Wenn die nächste Generation älter wird, könnte es sein, dass sie die Anglizismen beibehalten wird. Und dann wird danach die nächste Generation das genauso machen, wahrscheinlich sogar noch mehr. Trotzdem gibt es wahrscheinlich keine Gefahr, dass das Deutsch „kaputt“ gemacht wird. Also wir werden bestimmt nicht irgendwann alle nur noch englisch reden, aber wahrscheinlich wird es mehr sein.

Robert French, 8f, Realschule An der Fleuth

Diözesanlager 2017 – Freunde finden, Spaß haben

Vom 25. Mai bis zum 28. Mai fand in Wesel am Auesee das Diözesanlager der Diözese Münster statt. Ein kurzer Erfahrungsbericht.

Das Lager stand in diesem Jahr unter dem Motto “ Pack`s an – denn die Zukunft, das sind wir.“ Über 3500 Pfadfinder und Pfadfinderinnen verbrachten dort aufregende Tage.

Die große Anzahl der Teilnehmer wurde in einzelnen Zeltdörfern untergebracht. Dabei blieb der eigene Stamm immer zusammen, es wurden jedoch auch andere Stämme hinzugelegt, so dass man schnell Kontakte knüpfen konnte.

Am Anfang gab es bei vielen Teilnehmern noch Zweifel darüber, ob ein Lager mit so vielen Teilnehmern reibungslos und gut organisiert ablaufen kann. Diese Zweifel verschwanden jedoch schnell, da alles wirklich gut geplant war und kleine Pannen nicht wirklich störten. Beispielsweise wurde für ein Stationsspiel mit allen 3500 Teilnehmern extra ein Intranet entwickelt, welches aber leider nach kurzer Zeit abgestellt werden musste, da es überlastet war. Das war jedoch kein Problem, daraufhin wurden einfach die Stationen gemacht, welche spaßig aussahen.

Dieses Lager war eine gute Erfahrung und vor allem eine sehr gute Gelegenheit neue Freunde aus anderen Pfadfinderstämmen bei Stationsspielen, der großen Party oder einfach beim Abkühlen im See zu finden.

Franka Vogel, 8b, Friedrich Spee Gymnasium

Forschung – Gab es Leben auf dem Mars?

Vielleicht gab es vor einigen Millionen Jahren Leben auf dem Mars. Jedenfalls waren die Bedingungen dafür da!

Forscher haben mit Hilfe des Marsrovers „Curiosity“ die Bedingungen für Leben auf dem Mars entdecken können. Seit 2012 fährt der Erkundungsroboter nun durch den Gale Krater und führt dort Studien durch. Der Gale Krater ist ungefähr 154 Kilometer groß, liegt in der Mitte des Mars und ist geschätzte 3,5 bis 3,8 Milliarden Jahre alt. Durch diesen Krater floss früher Wasser.

In einer neuen Studie haben NASA Forscher Schlammsteine aus verschiedenen Tiefen des Kraters untersucht. Dabei wurden die chemischen Verbindungen des ehemaligen Sees analysiert. Während es an der Oberfläche einen hohen Anteil oxidierender Verbindungen gab, herrschten in tieferen Schichten sauerstoffarme Bedingungen.

Insgesamt deuten die Studien darauf hin, dass für einige Zeit ein milderes und beständiges Klima auf dem Mars herrschte und Lebewesen darauf hätten leben können. Wie bereits von Forschern bestätig wurde, habe es sich von kalten aber trockenen Bedingungen zu einem wärmeren und feuchteren Klima entwickelt bis der See austrocknete, wahrscheinlich wegen einer Veränderung der Atmosphäre. Mittlerweile wird der Mars auch als Wüstenplanet bezeichnet, so trocken ist er.

Vor circa 3,5 Milliarden Jahren hatte der Mars wahrscheinlich alle physikalischen und chemischen Bedingungen für Leben. Das belegen Forscher der NASA mit früheren Funden aus dem Gale Krater.
Auch nach dem Austrocknen des Sees könnte es einer zweiten Analyse zufolge noch größere Grundwasservorkommen gegeben haben. Das behaupten zumindest Forscher vom Los Alamos National Laboratory (USA). „Selbst als der See verdunstete, gab es noch wesentliche Mengen Grundwasser, viel mehr als wir bislang gedacht haben“, behauptete Jens Frydenvang in einer Mitteilung seines Instituts.

Henning Ott, 8a, Realschule An der Fleuth

Trend – Spinner, wohin man nur sieht

Was hat drei Enden, ist aus Plastik oder Metall und kann sich drehen? Richtig: Ein Fidget Spinner.

Wer hat sie noch nicht gesehen, die bunten Scheiben, die kreisend zwischen den Fingern tanzen? Überall begegnet er uns, der Fidget Spinner: in Schulen, auf der Straße, im Wartezimmer. Der Spinner ist derzeit beliebt in allen Altersklassen.

Doch woher kommt der neue Trend? 1993 wurde der Fidget Spinner von Catherine Hettinger aus Florida entworfen und 1997 von ihr zum Patent angemeldet. Da sie sich eine Verlängerung des Patentes nicht leisten konnte, verfiel dieses im Jahr 2005. Schade, denn seit diesem Jahr ist der Spinner ein Kassenschlager.

Zuerst war der Spinner als Spielzeug für Menschen mit Muskelschwäche gedacht. Heute wird der Fidget Spinner oftmals als Therapie für Autisten, Patienten mit Angstzuständen oder ADHS empfohlen. Die Patienten nutzen den Fidget Spinner zur Beruhigung und zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit. Mittlerweile nutzen viele Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, den Spinner einfach nur zum Spaß.

Was ist ein Fidget Spinner? Er ist ein dreizackiges Spielzeug. In der Mitte ist ein Kugellager eingearbeitet, sodass man es zwischen zwei Fingern halten und dann andrehen kann. Neben dem einfachen Drehen gibt es verschiedene Kunststücke, die man machen kann. Er besteht meistens aus Kunststoff, kann aber auch aus Metall hergestellt sein. Das Spielzeug ist in verschiedenen Ausführungen und Farben zu erhalten.

Ob zur Therapie oder einfach nur zur Unterhaltung: Der Fidget Spinner ist zurzeit von Straßen, Haltestellen und Schulhöfen nicht mehr wegzudenken.

Nic Pottbeckers und Yannik Saers, 8b, Realschule An der Fleuth

Karneval – Bunte Verkleidung und Narrenrufe in der Schule

Das Lise-Meitner Gymnasium feierte auch dieses Jahr den Karneval gebührend mit der gesamten Schülerschaft.

An Weiberfastnacht pünktlich um 11.11 Uhr startete in der Aula des Geldener Lise-Meitner-Gymnasiums die traditionelle Schulkarnevalsfeier. Die diesjährigen Q1-Schüler, die gleichzeitig die Veranstalter waren, hatten die Aula mottogetreu zum Thema Hippie dekoriert. Mit guter Stimmung und viel Spaß feierte die ganze Schülerschaft Karneval, natürlich kostümiert. Es gab 14 Acts, die jeweils von Felix und Lara aus der Q1 anmoderiert wurden.
Zwischen den einzelnen Acts wurden Bonbons geworfen. Die Auftritte waren in Tänze, musikalische Ein-lagen und ein Lehrerspiel unterteilt. Besonderer Ehrengast war der ehemalige Schüler MC Smook, der auf der Bühne der Aula rappte und nach seinem Auftritt ein original „Kola mit Ice“-T-Shirt, passend zu seinem Auftritt, ins Publikum warf.
Ein weiterer Höhepunkt war ein Heino-Doppelgänger, der mit der gesamten Stufe auf der Bühne einen Song performte.
Wie auch schon im vergangenen Jahr folgte die Don-Bosco-Schule der Einladung des Lise-Meitner-Gymnasiums und führte ebenfalls tolle Tänze vor.

Katharin Opitz, 6b, Lise-Meitner-Gymnasium Geldern