Archiv der Kategorie: Viersen

Die Eiskönigin – Teil Zwei

Ist der neue Film besser als der erste Teil?

Von Annika Nawrocki, Klasse 7a, Liebfrauenschule Mülhausen

„Die Eiskönigin 2’’ stellt die Fortsetzung des erfolgreichen ersten Teils dar. Auch dieser Film wurde wieder von Disney produziert. Er zeigt uns andere Seiten der beliebten Charaktere Anna, Elsa, Olaf, Kristof und dem Rentier Sven.

Seit einiger Zeit regiert Elsa ihr Königreich und jeder ist herzlich willkommen. Doch Elsa wird von einem Ruf in den verwunschenen Wald gelockt und Anna, Sven, Kristof und Olaf stehen ihr wie immer bei. Auch gibt es ein Wiedersehen mit den Kobolden. Die fünf Freunde erleben erneut ein spannendes Abenteuer und kämpfen um Leben und Tod.  

Anna und Elsa finden heraus, was mit ihren Eltern wirklich passiert ist. Dabei müssen sie auch noch eben Arendelle vor dem Untergang retten. Der knuffige Schneemann Olaf ist inzwischen schon ein bisschen erwachsener geworden und steht den Vieren zur Seite.

Doch der angebliche fünfte Geist lässt Elsa nicht zur Ruhe kommen, und dann ist da noch die Geschichte, warum Arendelle mit dem Northuldra-Volk im Krieg steht…

Disney hat es wieder einmal geschafft, die Zuschauer in verzauberte Welten zu entführen. Ich persönlich finde den zweiten Teil der Eiskönigin spannend; er ist meiner Meinung nach sogar besser als Teil eins. Dass es einen dritten Teil geben wird, bleibt also nur zu hoffen.

Interview mit Philipp Burkhard Winkler

„An jedem Unfug, der passiert, sind nicht nur die Schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“  – Erich Kästner, das fliegende Klassenzimmer

Interview von Charlotte Klöker, Katharina Rauschenbach und Julia Sicker, Klasse 7a, Liebfrauenschule Mülhausen

Philipp Burkhard Winkler hat 2014 an der Arturo-Schauspielschule in Köln acht Semester lang erfolgreich Schauspiel studiert. Nach seinem Abschluss 2018 bekam er schon viele Anfragen, unter anderem vom Krefelder Kreschtheater. Er geht in verschiedene Schulen und erzählt die Geschichte eines Mädchens, das dem Cybermobbing zum Opfer gefallen ist. Geschrieben wurde die Geschichte von Knut Winkmann. Der junge Schauspieler ließ uns das ganze Stück über in dem Glauben, dass das Mädchen wirklich existiere und an unsere Schule komme. Nach der Fragerunde mit einer Parallelklasse stellte er sich freundlicherweise für unser Interview zu Verfügung.

Haben Sie Mobbing schon mal in Ihrem näheren Umfeld oder an sich selbst erlebt?
P.B. Winkler: Zu meiner Schulzeit war ich selbst ein Mobbingopfer, jedoch war es bei mir mit Abstand nicht so krass wie in der Geschichte. Ich war der Laute und der, der immer gestört hat. Mir liegt das Stück unter anderem deshalb sehr am Herzen. Die Schauspielschule hat mir sehr gut dabei geholfen, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Was sind die überwiegenden Gründe, warum Mobber mobben?
P.B. Winkler: Ich würde nicht sagen, dass es EINEN wichtigen Grund gibt, warum Mobber mobben. Einmal aus purer Langeweile, weil sie früher selber Mobbingopfer waren und von sich ablenken wollen. Neid ist, denke ich, auch ein sehr wichtiger Grund.

Was haben Ihre Freunde und Ihre Familie dazu gesagt, dass Sie bei so einem Theaterstück mitmachen?
P.B. Winkler: Die unterstützen mich natürlich sehr und finden es toll, dass ich sowas mache.

Haben Sie auch eine kleine Schwester und, wenn ja, würden Sie dann auch in ihre nächste Schule kommen und den Kindern Ihre Geschichte erzählen?
P.B. Winkler: Ich habe tatsächlich eine kleine Schwester, die aber erst fünf Jahre alt ist. Und ich würde definitiv in ihre neue Schule gehen und die Geschichte erzählen. Das ist das Elementarste und extrem wichtig. Ich würde es auch bei jedem anderem machen, wenn ich das mitbekomme.

Wissen Sie, wie der Autor Knut Winkmann auf so eine interessante Geschichte gekommen ist?
Winklers Kollege Stelzhammer: Ein Theaterstück wird immer zu einem aktuell wichtigen Thema geschrieben und aufgeführt.

Wer ist das Mädchen auf den Fotos, die Sie uns gezeigt haben?
Stelzhammer: Das ist tatsächlich meine Tochter Stella. Als sie davon gehört hat, dass ich so etwas mache, hatte sie sofort Lust uns zu helfen.

Philipp B.Winkler beendete sein Theaterstück mit den drei Worten: „Face to Face!“

Weniger Kippen auf Kempener Straßen

Das Thema Umweltschutz ist im Moment sehr präsent. Die sogenannte Kippenpickaktion ist ein interessanter Ansatz und wurde schon in einigen Städten ausgeführt – unter anderem in Kempen.

Von Charlotte Scharfenberg und Catharina Hartwig, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen

Damit die Aktion besser nachvollziehbar ist, sind hier ein paar besonders wichtige Fakten. Beispielsweise verschmutzt eine einzige Kippe 40 Liter unseres Grundwassers, außerdem ist der Filter der Zigarette so schwer abbaubar, dass es Jahre dauert, bis die Kippenreste komplett zersetzt sind.

Zu der Kippenpickaktion haben wir den Vorsitzenden des Kempener Werberings, Armin Horst, interviewt, der ebenfalls als Helfer mitgewirkt hat.

Haben Sie schon weitere Termine für eine erneute Aktion geplant, oder sind weitere Termine in Planung?
Armin Horst: Nein, es sind erst mal noch keine weiteren Termine in Planung und dazu kann ich euch auch nichts Genaues sagen, weil ich nicht für die Termine zuständig bin.

Wie schätzen Sie die Problematik der vielen Kippen auf den Straßen ein?
Ich finde, dass man sich bezüglich der vielen Kippen auf jeden Fall ein paar Gedanken machen sollte. Ich schätze das Problem als relativ groß ein, vor allem weil die Filter der Kippen sehr schwer abbaubar sind und sie das Grundwasser verschmutzen.

Wie zufrieden waren Sie mit den Ergebnissen der letzten beiden Aktionen?
Ich war zufrieden mit den Ergebnissen der letzten beiden Aktionen, da die Resonanz, die darauffolgende Berichterstattung, die Teilnehmeranzahl und das Ergebnis ebenfalls dementsprechend gut waren.

Welche Idee haben Sie bezüglich der vielen Kippen in den Städten?
Ein paar Lösungsansätze weiß ich schon, allerdings kommen diese von anderen Städten oder Personen, aber ich sage sie euch trotzdem gerne: Es gibt eine Art Pfandsystem für Raucher, da bezahlen die Käufer zum Beispiel 25 € pro Zigarettenpackung und wenn sie ihre Zigarettenreste zurückgeben, dann bekommen sie zum Beispiel 20 € zurück. Außerdem wurde die Geldstrafe fürs arglose Wegwerfen von Zigarettenkippen von 10 € auf 100 € erhöht. Auch die Hersteller könnten nach einem weniger schädlichen Stoff für die Zigaretten Ausschau halten.

Wissen Sie, wie andere Städte dieses Problem lösen?
Die Kippenpickaktion ist sozusagen von anderen Städten ,,geklaut“, d.h. das ist ein Lösungsansatz der anderen Städte. Außerdem haben auch andere Städte die Geldstrafe für weggeworfene Kippen erhöht.

Außerdem sagte er uns lächelnd: „Früher gab es dieses Problem gar nicht, da gab es nur Zigaretten ohne Filter und die haben sich sehr schnell, z.B. nach dem nächsten Regen, zersetzt, bzw. aufgelöst.“

 

 

Das Leben im St. Annenhof Kempen

In Deutschland leben laut dem Magazin Spiegel circa 95.580 Kinder in Kinderheimen. Die häufigsten Gründe, warum sie ihr Zuhause verlassen müssen, sind Missbrauch, Gewalt, Verwahrlosung und Überforderung der Eltern. Zu diesem Thema haben wir Herbert Knops, Leiter des Kinder- und Jugendheim St.Annenhof in Kempen, interviewt.

Von Anna Kraft, Hannah Thoenes und Anna Lorenzi, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen

Wie viele Kinder leben zurzeit im Kinderheim Kempen?

Herr Knops: 86 Plätze haben wir hier.

 

Wie sind die Zimmer aufgeteilt?

Herr Knops: Nicht alle leben hier in der Oelstraße in Kempen, sondern auch in anderen Städten. Wir haben fast nur Einzelzimmer und ca. 2-3 Doppelzimmer.

 

Bis zu welchem Alter darf man hier leben?

Herr Knops: So gesehen dürfen die Jugendlichen hier bis sie 20 oder 21 Jahre sind leben, selbst entscheiden dürfen sie es allerdings schon mit 18.

 

Wie wird das Essen für die Kinder bezahlt?

Herr Knops: Das Essen wird von Spenden vom Jugendamt bezahlt.

 

Müssen die Kinder Kleidung selbst vom Taschengeld bezahlen?

Herr Knops: Es gibt extra Kleidergeld vom Jugendamt, in etwa 60-70 Euro im Monat. Taschengeld ist nach Alter festgelegt und ist ihr eigenes Geld.

 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, im St. Annenhof zu arbeiten?

Herr Knops: Vor 35 Jahren war ich einfach froh eine Stelle zu haben, aber die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen war auch das, was ich mir vorgestellt hatte.

 

Dürfen die Kinder am Wochenende zu ihren Eltern?

Herr Kops: Das ist bei jedem Kind anders, manche haben keinen Kontakt oder begleiteten Kontakt zu den Eltern. Es gibt aber auch regelmäßige Besuche hier und je nach Fall auch mal ein Wochenende bei den Eltern. Manche Kinder können auch die Ferien mit ihren Eltern verbringen.

 

Ist der Alltag bei Ihnen ähnlich wie in einer Familie?

Herr Knops. In der Regel läuft es ähnlich ab, die Kinder stehen auf, frühstücken, gehen zur Schule, machen Hausaufgaben und haben dann Freizeit.

 

Der Zoo der Liebfrauenschule Mülhausen

Die Tiere der LFSM sind sehr beliebt bei den Kindern und Lehrern.

Von Emily Martjan, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen

Der Zoo beinhaltet eine große Vielfalt an Tieren. Es gibt Schweine, Hühner, Ziegen, Schafe und den Schulhund Molly. Molly ist ein ausgebildeter Schulhund. Es gibt auch eine Zoo-AG, die sich immer montags nach der Schule sorgfältig um die Tiere kümmert. Die Tiere werden gefüttert, es wird gemistet, Eier werden geholt und man kann sogar mit den Schweinen spazieren gehen. Wenn es alle schaffen, sich ruhig zu verhalten, darf Molly gestreichelt werden. Im Winter wird Vogelfutter zubereitet und es werden Hundekekse gebacken. Später wird all dies auf dem Weihnachtsbasar verkauft.

An unserer Schule wird sehr gut für das Tierwohl gesorgt. Der Zoo ist auch außerhalb des Schulbetriebs für jeden zugänglich.

Beeinflusst das Internet unser Leben?

Von Nele Tack, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen 

Viele Menschen checken morgens vor dem Aufstehen schon ihre Mails.  Viele sind im Alltag in den sozialen Netzwerken tätig.  Wir werden dabei oft durch unterschiedliche Apps unterstützt, die alle online stattfinden. Das Internet hat einen immer größeren Einfluss auf unser Leben. Aber kann das wirklich gut sein? Sicher nicht! Denn durch die vielen Technologien, die uns das Internet bietet, vergessen wir oft die Gefahren, die dahinterstehen, wie zum Beispiel Sucht, Depressionen und Schlafdefizite. Im Internet finden wir viele Online-Spiele, die mit einem besonderen Belohnungssystem arbeiten, welches das Gehirn austrickst. So wird eine nicht reale Welt vorgetäuscht, was sich negativ auf unser Leben auswirken kann.

Das Internet hat aber auch einen großen Nutzen für uns. Man kann Dinge viel leichter recherchieren. Außerdem hat man die Möglichkeit, mit anderen Menschen in Verbindung zu bleiben oder zu kommunizieren, etwa im Job oder in der Schule. Zudem kann man über weite Entfernungen mit der Familie oder mit Freunden in Kontakt bleiben. Der richtige Umgang mit dem Internet ist in der heutigen Zeit Voraussetzung für die meisten Jobs. Auch in manchen Schulen wird mit dem Internet gearbeitet.

Eine allgemeine Statistik zeigt, dass Jugendliche am meisten Kurznachrichtendienste wie WhatsApp, Twitter usw. sowie die Telefonfunktion nutzen. Auch werden Streamingdienste immer beliebter.  Eine andere Statistik aus Deutschland zeigt, dass in China und den USA die meisten Menschen online unterwegs sind. Eine dritte Statistik aus Deutschland zeigt, dass 30 Millionen Personen in Deutschland mehrmals täglich und sogar 10,7 Millionen die ganze Zeit das Internet benutzen.

So kommt man zu dem Ergebnis, dass das Internet zu einem Medium geworden ist, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Trotz der Fülle an Angeboten sollte man immer einen sehr verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz pflegen.

Umwelt, das neue große Thema!

Von Lea Medebach, Sophie Roosen, Sophie Jacobs, Finja Nolte, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen

Mülhausen. Vier Schülerinnen der Liebfrauenschule in Mülhausen haben Mitschüler zwischen 12 und 14 Jahren zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit befragt. Sie wollten wissen, wie wichtig der Umweltschutz heutzutage für die Jugendlichen ist.

Sie stellten unter anderem die Fragen, was die Jugendlichen für die Umwelt tun und ob der Umweltschutz sie überhaupt interessiert. Laut Auswertung finden 44% den Schutz der Umwelt sehr wichtig. Die Mehrheit bevorzugt Glasflaschen statt Plastik und fährt lieber mit dem Fahrrad oder geht zu Fuß. Außerdem kaufen 50% überwiegend Bio-Lebensmittel. Hinzu kommt, dass 56% zu Demonstrationen, wie „Fridays for Future“ gehen. Die anderen gehen nicht dorthin, da sie denken, dass sie dadurch nichts bewegen können. Es gab auch noch viele Verbesserungsvorschläge, zum Beispiel, dass Plastikstrohhalme ganz abgeschafft werden sollen. Die meisten befragten Schüler meinten, E-Autos wären nicht gut, da der Strom für die Batterien hergestellt werden muss und dass dies die Umwelt nicht schützen würde.

Unser Fazit ist, dass jeder etwas für die Umwelt tun kann und sollte.

Süchtig nach Markenklamotten?

Ob Off-White, Nike oder Adidas: Jeder kennt sie und jeder will sie haben.

Von Stella Gerhard, Hanna Wauters und Maya Staps, Klasse 7d, Liebfrauenschule  Mülhausen 

Heutzutage ist der Konsum von Markenklamotten sehr groß. Warum sind Klamotten mit einem Logo von trendigen Markenketten cooler als dasselbe T-Shirt ohne Logo? Die Kunden der angesagten Shops werden immer jünger. Den Teenagern gefallen die Markenklamotten gut und sie sind bereit, viel Geld dafür auszugeben, erkennbar zu sein.

Gerade viele Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren sind in diesem Markenrausch. Sehr beliebte Marken sind Adidas, Nike, Off-White, Tommy Hilfiger, Abercrombie oder andere. Viele Kinder wünschen sich etwas von den teuren Textilien, nur um dazuzugehören. Die Eltern oder sogar die Kinder selbst geben für Anziehsachen mehrere hunderte von Euros aus, um „cooler“ zu sein.

Obwohl es eine gespaltene Meinung zum Thema Kleidung gibt, besitzt der Großteil der Teenager heutzutage sehr viel Kleidung aus angesagten Läden.

Und was trägst du so?

Das Handy – gut oder schlecht?

Vier Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d im Alter von 12-13 Jahren haben zum Thema Handy recherchiert. Ein Ergebnis war, dass 85% der Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren mehr als zwei Stunden täglich am Handy sind und die Apps Instagram, WhatsApp und Snapchat am meisten benutzen.

Von Lea Hommes, Giulia Reinfeld, Carla Nothen und Paul Elser, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen

Das Gute daran ist, dass sie vielleicht mit einer App für die Schule gelernt haben oder sich am Telefon bei den Hausaufgaben geholfen haben. Das Schlechte ist, dass sie vielleicht die ganze Zeit YouTube-Videos angesehen oder Spiele gespielt haben. Anstatt nur am Handy zu sein, könnte man sich besser mit Freunden treffen, Gesellschaftsspiele spielen oder sich anderweitig beschäftigen.

176 Millionen Menschen auf der Welt sind von Handysucht betroffen, davon sind es viele Jugendliche im Alter von 12-15 Jahren. 97% der 12- bis 17-Jährigen besitzen ein Smartphone, 94% haben es täglich in der Hand. Wenn man es mehr als 60-mal am Tag in der Hand hat, gilt man als süchtig. Die meisten nutzen ihr Handy zu 25% für Spiele. Nur 10% benutzen es, um Informationen zu suchen. 80% der 18- bis 24-Jährigen Amerikaner lassen ihr Handy in der Nacht im Bett liegen.

Unser Fazit ist, dass man sich lieber mit Freunden oder der Familie beschäftigen sollte, anstatt nur am Handy zu sein. Die Nutzung des Handys ist grundsätzlich nicht schlecht, aber man sollte sie in Grenzen halten.

Versuchs doch mal mit Paula und Caro

Fast alle Kinder der Unterstufe haben ein Haustier

Von Louisa Küsters und Hanna Dellen, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen

Das Matthias-Neelen-Tierheim in Lobberich beherbergt derzeit Hunde, Katzen und Kleintiere, weiß Heimleiter Ralf Erdmann zu berichten. Mit Tanja Schlüter und drei weiteren Kräften betreut er circa hundert Tiere. Im Katzenhaus tollen auf 200 m² etwa 35 Katzen herum, wenn sie nicht gerade schlafen oder fressen. Die Katzen wurden in der Regel im Tierheim abgegeben. Manche wurden aber auch dort geboren, weil ihre Mutter bereits trächtig war, als sie ins Tierheim kam. Nach Absprache kann man die Katzen besuchen und mit ihnen spielen. Es ist ebenfalls möglich, im Zuge eines Praktikums oder einer Patenschaft Zeit mit den Tieren zu verbringen.

Nebenan ist der Trakt für die Hunde mit Einzelzwingern inklusive Freifläche. Tagsüber können die Hunde aber auch auf einer eingezäunten Außenfläche toben, spielen oder sich verstecken. Aktuell suchen neun Hunde vom Jack-Russel-Mix bis zum Schäferhund ein neues Herrchen oder Frauchen.

Da viele Kinder sich ein Haustier wünschen oder bereits eines haben, wie eine Umfrage in der Unterstufe der Liebfrauenschule Mülhausen ergab, ist ein Tier aus dem Tierheim eine gute Möglichkeit. Den Tieren ist geholfen und die Kinder haben jemanden zum Spielen. So suchen zum Beispiel die beiden Kätzchen Paula und Caro ein neues Zuhause. Wenn man bereits ein Tier hat und das Tierheim unterstützen möchte, kann man dies durch Geld- und Sachspenden tun. Über Spielzeug und Futter freuen sich dort alle.