Archiv der Kategorie: Viersen

Das Virus heißt Among Us

Von Marcel Gartz, Klasse 8b, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium

Wie wir alle von dem Spiel Among Us infiziert werden

Among Us ist ein Online-Spiel der Firma InnerSloth, das immer berühmter wird.
Mehr und mehr Menschen spielen es mit ihren Freunden oder Fremden online. Dadurch kann man es mittlerweile als das Spiel der Corona-Zeit bezeichnen.

Erschienen ist Among Us bereits am 15. Juni 2018, doch für lange Zeit wussten nur wenige Menschen über das Spiel Bescheid. Mit der Corona-Pandemie ging es dann viral.

Es handelt sich um ein Mulityplayer-Spiel, in dem es einen oder mehrere Imposter (Mörder) und die Crewmates gibt. Diese müssen aufdecken, wer die Imposter sind. Das 3th-person Spiel findet in einem virtuellen Raumschiff oder auf einem Planeten statt. Man kann es auf dem Handy kostenlos herunterladen aber auch auf dem Computer für einmalig 3.99 € spielen. Insgesamt wurde das Spiel schon mehr als 100 Millionen mal heruntergeladen. InnerSloth plante eigentlich schon einen zweiten Teil zu veröffentlichen. Nachdem allerdings durch Sicherheitslücken viele Spieler mit Cheatprogrammen im ersten Teil schummelten, beschloss die Firma die Programmierung des zweiten Teils zu stoppen und sich lieber auf die Verbesserung der ersten Version zu konzentrieren. Besonders Studenten und Schüler nutzen Among Us um trotz der Corona-Einschränkungen viel Spaß mit ihren Freunden zu haben. Ich persönlich bin einer von ihnen, weil mir das Knobeln sehr viel Spaß macht.

 

Podcasts in der Coronazeit

Von Louisa Kampe, Klasse 8b,  Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Das Corona-Virus hat unser Leben auf den Kopf gestellt. Die Menschen haben Zeit und sind zu Hause. Viele arbeiten im Homeoffice, andere arbeiten anderswo unter besonderen Umständen weiter. Unsere gewohnten Aktivitäten fallen weg und Begegnungen mit anderen sind deutlich reduziert. Egal wie — es ist alles anders. Es gibt aber auch Gutes zu berichten: Die Digitalisierung hat einen Boost erfahren. Das zeigt sich unteranderem an der vermehrten Nutzung von Podcasts in den letzten Monaten.

Ein Podcast ist eine Serie von Audio- oder Videobeiträgen im Internet. Bei dem Begriff Podcast handelt es sich um ein Kunstwort, welches sich aus Pod, als Bezeichnung für den tragbaren Audioplayer iPod, sowie cast, als Abkürzung für Broadcast, zusammensetzt. Ein einzelner Podcast besteht aus einer Reihe von Medienbeiträgen wie Interviews, Meldungen, Mitschnitte von Radiosendungen oder Musiksendungen. Der einfache und zeitlich flexible Konsum dieses Mediums ist einer der Hauptgründe für den großen Erfolg: 2020 gaben 33% der Bundesbürger an Podcasts zu hören.

Es stellt sich die Frage: Warum sind Podcast neuerdings so populär? Den Nutzer stehen verschiedene Genres zur Verfügung, bei denen Unterhaltungsformate besonders beliebt sind. Das meist genutzte Podcast-Genre ist Comedy & Satire, das unter 14- bis 29-Jährigen gerne gehört wird. Immer mehr Leute nutzen dieses Medium aber auch, um kurzfristig über aktuelle Themen informiert zu werden. In dieser Krisenzeit punkten gerade Interview- und Nachrichten-Podcasts mit Gästen wie Virologen oder Politikern. Sie berichten über die Corona-Krise, vermitteln Expertenwissen und informieren über neue Erkenntnisse der Forschung. Die beiden meistgenutzten Podcasts im Juli 2020 in Deutschland haben eine riesige Fan-Basis und erreichten jeweils mehr als 1 Mio. Hörer*innen: das Spotify-Original „Gemischtes Hack“ und „Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten“ vom NDR.

Dabei haben sich die Themen der aktuellen Zeit angepasst. Die verschiedenen Corona-Podcasts informieren sachlich und gut verständlich und gehen dabei auf wichtige Fragen ein. Vielen Leuten nimmt das die Angst in dieser besonderen Zeit. Es gibt sogar Podcasts, die sich speziell an ältere Menschen richten. Neben Ernährungstipps wird der richtige Umgang mit Ängsten und Sorgen besprochen. Durch die Corona-Pandemie erfährt der Podcast einen stärken und vielfältigen Einsatz und begleitet das Leben vieler Menschen in dieser schwierigen Zeit.

Sport vor dem Bildschirm oder doch nur „Getippe“?

Von Paul Schwenzfeier, Klasse 8b, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Es ist ein leidiges Thema in vielen Kinderzimmern, das ich selber gut kenne: Eltern wollen, dass sich die Kinder bewegen. Gerade bei jungen heranwachsenden Menschen ist das häufig ein großer Streitfaktor, wenn diese meinen, dass sie doch Fußball spielen – nur eben an einer Konsole oder einem PC! Da stellt sich die Frage: Kann der Konsolensport mit dem Sport gleichgesetzt werden? Ich denke: Ja!

Schließlich ist bei vielen Computerspielen ein geistiger Einsatz notwendig, der wie ein körperlicher Einsatz müde machen kann. Besonders bei sogenannten Escape Games oder anderen Strategiespielen ist das der Fall. Außerdem kann die eigene Beweglichkeit verbessert werden, wenn man im Spiel komplizierte Tastenkombinationen eingeben muss. Diese Kombinationen sind besonders bei den sogenannten Cheats wichtig. Unter Gamern ist die Nutzung solcher Cheats zwar nicht immer die feine Art, dennoch verlangen sie dem Spieler ein gewisses Talent und Wissen ab.

Außerdem gibt es Spiele, bei denen man sich draußen an der Luft aufhalten muss, damit man mehr Erfolge freischaltet. Pokemon Go ist ein gutes Beispiel, das ich selber gerne spiele. Hier muss man eine bestimmte Kilometeranzahl laufen, um im Spiel Eier als Belohnung zu erhalten. Ähnlich wie in der Fußballbundesliga gibt es auch bei Pokemon Go Teams. Der Teamgeist kann also auch online gefördert werden.

Ein richtiger E-Sportler bist du erst, wenn du bei einem Onlineturnier ein Preisgeld ergattern konntest. Dieser Gewinn ist tatsächliches Geld, meist in der Währung von US- Dollar. Das Preisgeld wieder auszugeben, kann auch ziemlich sportlich sein.

 

Der „Enkeltrick“ verbreitet sich

Von Marcel Gartz, Klasse 8b, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Immer häufiger werden ältere Menschen mit sogenannten Enkeltricks um viel Geld betrogen.

Viele Kriminelle nutzen die Sorge von Eltern und Großeltern um ihre Enkel und Kinder mit Hilfe einer Betrugsmasche aus, um große Mengen an Geld von ihnen zu stehlen.
Außerdem versuchen sie während der Corona-Pandemie ältere Menschen dazu zu bringen, angeblich teure Medikamente zu kaufen. Auch bei meiner Oma wurde der Enkeltrick schon probiert, doch weil ich sie vorgewarnt hatte, sind die Betrüger gescheitert.

Mit der Corona Pandemie hat sich die Lage noch einmal verschärft. Die Betrüger gehen so vor: Sie rufen gezielt ältere Personen an und behaupten, dass eines ihrer Kinder krank sei oder dringend Geld benötige. Dann fordern sie die Betroffenen auf, eine Schachtel mit Geld an einem bestimmten Ort zu platzieren oder das Geld direkt auf ein Konto zu überweisen. Auf Grund der Pandemie sind die Betroffenen oft verängstigt und leichtgläubiger und fallen deshalb auf die Betrugsmasche rein. Auch wenn manche sofort erkennen, dass es sich um einen Trick handelt, lassen sich viele von den Tätern überrumpeln. Kriminelle haben auch bei meiner Oma angerufen. Der Betrüger behauptete, ich läge im Krankenhaus und bräuchte dringend ein teures Medikament Namens „Oxford“. Meine Oma sollte dann den Preis für das Medikament auf ein unbekanntes Konto überweisen. Glücklicherweis hat sie sich sofort bei mir erkundigt und ich konnte ihr versichern, dass ich nicht im Krankenhaus liege und gesund bin. Meine Oma hatte bereits geahnt, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt, weil ich sie ein paar Wochen zuvor aufgeklärt und vorgewarnt hatte. Bitte klären deshalb auch sie ihre Eltern und Großeltern auf!

 

Das globale Müllproblem: Ist Upcycling die Lösung?

Von Maya Swider, Klasse 8b, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium Viersen

Das globale Müllproblem dürften wir bereits alle kennen. 4,8-12,7 Millionen Tonnen Plastik landen schätzungsweise jährlich in unseren Meeren. Wissenschaftler arbeiten an verschiedensten Lösungen, um das ganze Plastik aus dem Meer zu holen. Was wir dabei tun können? Ganz einfach: dafür sorgen, dass kein Plastik mehr ins Meer gelangt.

Doch Plastik zu vermeiden klingt einfacher als es ist. Wer hat schon einmal daran gedacht, dass beim Duschen jede Menge Plastik ins Meer gelangen kann. In den meisten Duschgels und Shampoos befindet sich sogenanntes „Mikroplastik“. Es ist winzig klein und man kann es meist nur unter dem Mikroskop erkennen. Mikroplastik ist zerkleinertes Plastik, es sorgt in Duschgels für den Schaum. Um es zu vermeiden, kann man auf der Verpackung nach Polyamiden, Polyethylen oder Teflon suchen und so auf Mikroplastik verzichten. Wenn Mikroplastik in die Meere gelangt kann es gefährlich für Meerestiere werden, doch auch für uns Menschen: Wenn wir einen Fisch essen, der zuvor Mikroplastik gefressen hat, landet es wiederum in unserem Körper. In kleinen Mengen ist dieses unschädlich für uns, doch in größeren Mengen kann es auch für uns gefährlich werden.

Um Müll zu vermeiden kann man auch aus Altem etwas Neues basteln, es „upcyclen“. Upcycling bedeutet nichts anderes als aus alten Dingen etwas Neues zu gestalten. Das können alte Kleidungsstücke, Verpackungen aller Art oder Sachen sein, die eigentlich auf dem Müll gelandet wären.

Ein altes T-Shirt lässt sich super in eine praktische Einkaufstasche umfunktionieren, dazu schneidet man einfach die Ärmel und ein Stück des Ausschnitts ab, sodass aus dem T-Shirt ein Top wird –  danach muss man das Shirt nur noch unten zunähen. Fertig ist die Einkaufstasche. Aber auch Schalen von Zitrusfrüchten lassen sich super verwenden. Orangenschalen lassen sich zum Beispiel mit etwas Essig in einen Allzweckreiniger verwandeln. Das upcyclen von Dingen macht nicht nur Spaß, sondern spart auch jede Menge Müll ein.

Die Eiskönigin – Teil Zwei

Ist der neue Film besser als der erste Teil?

Von Annika Nawrocki, Klasse 7a, Liebfrauenschule Mülhausen

„Die Eiskönigin 2’’ stellt die Fortsetzung des erfolgreichen ersten Teils dar. Auch dieser Film wurde wieder von Disney produziert. Er zeigt uns andere Seiten der beliebten Charaktere Anna, Elsa, Olaf, Kristof und dem Rentier Sven.

Seit einiger Zeit regiert Elsa ihr Königreich und jeder ist herzlich willkommen. Doch Elsa wird von einem Ruf in den verwunschenen Wald gelockt und Anna, Sven, Kristof und Olaf stehen ihr wie immer bei. Auch gibt es ein Wiedersehen mit den Kobolden. Die fünf Freunde erleben erneut ein spannendes Abenteuer und kämpfen um Leben und Tod.  

Anna und Elsa finden heraus, was mit ihren Eltern wirklich passiert ist. Dabei müssen sie auch noch eben Arendelle vor dem Untergang retten. Der knuffige Schneemann Olaf ist inzwischen schon ein bisschen erwachsener geworden und steht den Vieren zur Seite.

Doch der angebliche fünfte Geist lässt Elsa nicht zur Ruhe kommen, und dann ist da noch die Geschichte, warum Arendelle mit dem Northuldra-Volk im Krieg steht…

Disney hat es wieder einmal geschafft, die Zuschauer in verzauberte Welten zu entführen. Ich persönlich finde den zweiten Teil der Eiskönigin spannend; er ist meiner Meinung nach sogar besser als Teil eins. Dass es einen dritten Teil geben wird, bleibt also nur zu hoffen.

Interview mit Philipp Burkhard Winkler

„An jedem Unfug, der passiert, sind nicht nur die Schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“  – Erich Kästner, das fliegende Klassenzimmer

Interview von Charlotte Klöker, Katharina Rauschenbach und Julia Sicker, Klasse 7a, Liebfrauenschule Mülhausen

Philipp Burkhard Winkler hat 2014 an der Arturo-Schauspielschule in Köln acht Semester lang erfolgreich Schauspiel studiert. Nach seinem Abschluss 2018 bekam er schon viele Anfragen, unter anderem vom Krefelder Kreschtheater. Er geht in verschiedene Schulen und erzählt die Geschichte eines Mädchens, das dem Cybermobbing zum Opfer gefallen ist. Geschrieben wurde die Geschichte von Knut Winkmann. Der junge Schauspieler ließ uns das ganze Stück über in dem Glauben, dass das Mädchen wirklich existiere und an unsere Schule komme. Nach der Fragerunde mit einer Parallelklasse stellte er sich freundlicherweise für unser Interview zu Verfügung.

Haben Sie Mobbing schon mal in Ihrem näheren Umfeld oder an sich selbst erlebt?
P.B. Winkler: Zu meiner Schulzeit war ich selbst ein Mobbingopfer, jedoch war es bei mir mit Abstand nicht so krass wie in der Geschichte. Ich war der Laute und der, der immer gestört hat. Mir liegt das Stück unter anderem deshalb sehr am Herzen. Die Schauspielschule hat mir sehr gut dabei geholfen, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Was sind die überwiegenden Gründe, warum Mobber mobben?
P.B. Winkler: Ich würde nicht sagen, dass es EINEN wichtigen Grund gibt, warum Mobber mobben. Einmal aus purer Langeweile, weil sie früher selber Mobbingopfer waren und von sich ablenken wollen. Neid ist, denke ich, auch ein sehr wichtiger Grund.

Was haben Ihre Freunde und Ihre Familie dazu gesagt, dass Sie bei so einem Theaterstück mitmachen?
P.B. Winkler: Die unterstützen mich natürlich sehr und finden es toll, dass ich sowas mache.

Haben Sie auch eine kleine Schwester und, wenn ja, würden Sie dann auch in ihre nächste Schule kommen und den Kindern Ihre Geschichte erzählen?
P.B. Winkler: Ich habe tatsächlich eine kleine Schwester, die aber erst fünf Jahre alt ist. Und ich würde definitiv in ihre neue Schule gehen und die Geschichte erzählen. Das ist das Elementarste und extrem wichtig. Ich würde es auch bei jedem anderem machen, wenn ich das mitbekomme.

Wissen Sie, wie der Autor Knut Winkmann auf so eine interessante Geschichte gekommen ist?
Winklers Kollege Stelzhammer: Ein Theaterstück wird immer zu einem aktuell wichtigen Thema geschrieben und aufgeführt.

Wer ist das Mädchen auf den Fotos, die Sie uns gezeigt haben?
Stelzhammer: Das ist tatsächlich meine Tochter Stella. Als sie davon gehört hat, dass ich so etwas mache, hatte sie sofort Lust uns zu helfen.

Philipp B.Winkler beendete sein Theaterstück mit den drei Worten: „Face to Face!“

Weniger Kippen auf Kempener Straßen

Das Thema Umweltschutz ist im Moment sehr präsent. Die sogenannte Kippenpickaktion ist ein interessanter Ansatz und wurde schon in einigen Städten ausgeführt – unter anderem in Kempen.

Von Charlotte Scharfenberg und Catharina Hartwig, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen

Damit die Aktion besser nachvollziehbar ist, sind hier ein paar besonders wichtige Fakten. Beispielsweise verschmutzt eine einzige Kippe 40 Liter unseres Grundwassers, außerdem ist der Filter der Zigarette so schwer abbaubar, dass es Jahre dauert, bis die Kippenreste komplett zersetzt sind.

Zu der Kippenpickaktion haben wir den Vorsitzenden des Kempener Werberings, Armin Horst, interviewt, der ebenfalls als Helfer mitgewirkt hat.

Haben Sie schon weitere Termine für eine erneute Aktion geplant, oder sind weitere Termine in Planung?
Armin Horst: Nein, es sind erst mal noch keine weiteren Termine in Planung und dazu kann ich euch auch nichts Genaues sagen, weil ich nicht für die Termine zuständig bin.

Wie schätzen Sie die Problematik der vielen Kippen auf den Straßen ein?
Ich finde, dass man sich bezüglich der vielen Kippen auf jeden Fall ein paar Gedanken machen sollte. Ich schätze das Problem als relativ groß ein, vor allem weil die Filter der Kippen sehr schwer abbaubar sind und sie das Grundwasser verschmutzen.

Wie zufrieden waren Sie mit den Ergebnissen der letzten beiden Aktionen?
Ich war zufrieden mit den Ergebnissen der letzten beiden Aktionen, da die Resonanz, die darauffolgende Berichterstattung, die Teilnehmeranzahl und das Ergebnis ebenfalls dementsprechend gut waren.

Welche Idee haben Sie bezüglich der vielen Kippen in den Städten?
Ein paar Lösungsansätze weiß ich schon, allerdings kommen diese von anderen Städten oder Personen, aber ich sage sie euch trotzdem gerne: Es gibt eine Art Pfandsystem für Raucher, da bezahlen die Käufer zum Beispiel 25 € pro Zigarettenpackung und wenn sie ihre Zigarettenreste zurückgeben, dann bekommen sie zum Beispiel 20 € zurück. Außerdem wurde die Geldstrafe fürs arglose Wegwerfen von Zigarettenkippen von 10 € auf 100 € erhöht. Auch die Hersteller könnten nach einem weniger schädlichen Stoff für die Zigaretten Ausschau halten.

Wissen Sie, wie andere Städte dieses Problem lösen?
Die Kippenpickaktion ist sozusagen von anderen Städten ,,geklaut“, d.h. das ist ein Lösungsansatz der anderen Städte. Außerdem haben auch andere Städte die Geldstrafe für weggeworfene Kippen erhöht.

Außerdem sagte er uns lächelnd: „Früher gab es dieses Problem gar nicht, da gab es nur Zigaretten ohne Filter und die haben sich sehr schnell, z.B. nach dem nächsten Regen, zersetzt, bzw. aufgelöst.“

 

 

Das Leben im St. Annenhof Kempen

In Deutschland leben laut dem Magazin Spiegel circa 95.580 Kinder in Kinderheimen. Die häufigsten Gründe, warum sie ihr Zuhause verlassen müssen, sind Missbrauch, Gewalt, Verwahrlosung und Überforderung der Eltern. Zu diesem Thema haben wir Herbert Knops, Leiter des Kinder- und Jugendheim St.Annenhof in Kempen, interviewt.

Von Anna Kraft, Hannah Thoenes und Anna Lorenzi, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen

Wie viele Kinder leben zurzeit im Kinderheim Kempen?

Herr Knops: 86 Plätze haben wir hier.

 

Wie sind die Zimmer aufgeteilt?

Herr Knops: Nicht alle leben hier in der Oelstraße in Kempen, sondern auch in anderen Städten. Wir haben fast nur Einzelzimmer und ca. 2-3 Doppelzimmer.

 

Bis zu welchem Alter darf man hier leben?

Herr Knops: So gesehen dürfen die Jugendlichen hier bis sie 20 oder 21 Jahre sind leben, selbst entscheiden dürfen sie es allerdings schon mit 18.

 

Wie wird das Essen für die Kinder bezahlt?

Herr Knops: Das Essen wird von Spenden vom Jugendamt bezahlt.

 

Müssen die Kinder Kleidung selbst vom Taschengeld bezahlen?

Herr Knops: Es gibt extra Kleidergeld vom Jugendamt, in etwa 60-70 Euro im Monat. Taschengeld ist nach Alter festgelegt und ist ihr eigenes Geld.

 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, im St. Annenhof zu arbeiten?

Herr Knops: Vor 35 Jahren war ich einfach froh eine Stelle zu haben, aber die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen war auch das, was ich mir vorgestellt hatte.

 

Dürfen die Kinder am Wochenende zu ihren Eltern?

Herr Kops: Das ist bei jedem Kind anders, manche haben keinen Kontakt oder begleiteten Kontakt zu den Eltern. Es gibt aber auch regelmäßige Besuche hier und je nach Fall auch mal ein Wochenende bei den Eltern. Manche Kinder können auch die Ferien mit ihren Eltern verbringen.

 

Ist der Alltag bei Ihnen ähnlich wie in einer Familie?

Herr Knops. In der Regel läuft es ähnlich ab, die Kinder stehen auf, frühstücken, gehen zur Schule, machen Hausaufgaben und haben dann Freizeit.

 

Der Zoo der Liebfrauenschule Mülhausen

Die Tiere der LFSM sind sehr beliebt bei den Kindern und Lehrern.

Von Emily Martjan, Klasse 7d, Liebfrauenschule Mülhausen

Der Zoo beinhaltet eine große Vielfalt an Tieren. Es gibt Schweine, Hühner, Ziegen, Schafe und den Schulhund Molly. Molly ist ein ausgebildeter Schulhund. Es gibt auch eine Zoo-AG, die sich immer montags nach der Schule sorgfältig um die Tiere kümmert. Die Tiere werden gefüttert, es wird gemistet, Eier werden geholt und man kann sogar mit den Schweinen spazieren gehen. Wenn es alle schaffen, sich ruhig zu verhalten, darf Molly gestreichelt werden. Im Winter wird Vogelfutter zubereitet und es werden Hundekekse gebacken. Später wird all dies auf dem Weihnachtsbasar verkauft.

An unserer Schule wird sehr gut für das Tierwohl gesorgt. Der Zoo ist auch außerhalb des Schulbetriebs für jeden zugänglich.