Lokales – Mehr als 200 Tiere unter einem Dach

100 Hunde, 80 Katzen und mehr als 90 Kleintiere warten auf Sie im Duisburger Tierheim. Wir waren dort und haben uns mit der stellvertretenden Tierheimleiterin, B. Alten, unterhalten. Seit sieben Jahren ist sie bereits im Tierschutzzentrum Duisburg tätig. „Das Tolle ist vor allem, dass ich mein größtes Hobby zum Beruf machen konnte“, erzählt sie.

Zu den Aufgaben eines Tierpflegers gehören unter anderem das Füttern der Tiere und das Reinigen der Ställe und Zwinger. Vor allem aber sollte man tierlieb sein und an der Zusammenarbeit mit Tier und Mensch Spaß haben.

Interessiert man sich für den Beruf Tierpfleger, so benötigt man mindestens einen Hauptschulabschluss. Die Ausbildung zum Tierpfleger beträgt drei Jahre. Sie ist in einen theoretischen und praktischen Teil unterteilt, und man spezialisiert sich meistens für einige Wochen auf eine Tierart. Zum Beispiel auf Hunde oder Katzen. Während der Ausbildung lernt man unter anderem den richtigen Umgang mit Tieren, aber auch die Büroarbeit gehört zum Alltag eines Tierpflegers

Doch was ist eigentlich das Besondere am Duisburger Tierheim? „Es gibt dort eine Art Pool für Hunde, in dem sie sich richtig austoben können. Außerdem kann man ab 18 Jahren an einem Spaziergängerlehrgang teilnehmen und anschließend mit den Hunden spazieren gehen“, berichtet uns B. Alten.

Haben Sie jedoch nur knapp bemessene Freizeit, so könnten Sie eine passive Patenschaft mit einem Tier eingehen. Mit einem regelmäßigen, finanziellen Beitrag, der mindestens fünf Euro betragen sollte, können Sie auch Verantwortung übernehmen. Bei Bedarf können Sie Ihr Patentier regelmäßig besuchen und einen Teil der Versorgung, wie zum Beispiel das Streicheln und Bürsten, übernehmen.

Desweiteren veranstaltet das Tierschutzzentrum auch verschiedene Feste, wie zum Beispiel den Adventsbasar oder das Sommerfest. Die Tiere freuen sich natürlich nicht nur über Geldspenden, sondern auch über Sachspenden wie zum Beispiel Futter, Spielzeug oder Leinen.

Wir hoffen wir haben Ihr Interesse wecken können und Sie werden schon bald im Tierschutzzentrum Duisburg e.V. vorbeischauen .

Weitere Informationen: www.duisburger-tierheim.de

Joanna Richter und Theresa Häner, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Medizin – Schluss mit dem Chaos

Jeder kennt es, wenn man mal aggressiv und unaufmerksam ist. Bei manchen Leuten ist dies ein Dauerzustand, für den sie meist nichts können. Diese Krankheit ist bekannt als Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

Drei bis zehn Prozent aller Kinder zeigen Symptome wie Unaufmerksamkeit, Leistungsverweigerung und stark vermindertes Selbstwertgefühl. Doch bei 50 Prozent der Betroffenen liegt die Diagnose auf genetisch bedingten Anormalitäten.

Es gibt einige Ursachen, die in der Schwangerschaft vorkommen: Bei vielen entstehen Komplikationen durch den Konsum von Tabak. Manchmal besteht die Gefahr, dem Kind durch Lakritze und Alkohol Schaden zuzufügen. Man kann sich jedoch nicht in einen Menschen versetzen, der diese Krankheit hat. Die Expertin Frau Dr. Hammer, Diplom-Psychologin, äußert sich zu dem Thema.

Welche positiven Effekte zeigen sich bei der medikamentösen Behandlung?

Frau Dr. Hammer: In der Schule können oder sollten sich Kinder, die gut eingestellt sind, besser konzentrieren. Sie können auch bei Sachen, die nicht gerade sehr spannend für sie sind, zuhören. Zum einen können sie sich zu einer Sache besser hinwenden und dann auch ihre Konzentration in Bezug auf diese Sache aufrechterhalten. Bei denjenigen, die motorisch unruhig sind, bewirken die Medikamente, dass sie weniger zappeln und einfach ruhiger und gelassener auf ihrem Platz sitzen können. Die positiven Auswirkungen in der Schule sind folgendermaßen: Die Kinder können sich besser konzentrieren, sie haben eine bessere Schrift, aber vor allen Dingen nehmen die Flüchtigkeitsfehler bzw. Schusseligkeitsfehler ab.

Wie ist es dann zu Hause für die Eltern und die Familie?

Frau Dr. Hammer: Im häuslichen Bereich ist es in der Regel so, dass sich der ganze Ablauf „entchaotisiert“. Kinder mit AD(H)S vergessen halt vieles und kommen morgens oft nicht in die Gänge, gerade auf dem Weg zur Schule.

Dieses „Trödelige“ kommt bei den meisten Kindern mit AD(H)S durch, und der ganze Tagesablauf ist einfacher, wenn die Kinder die Medikamente nehmen. Die Eltern geben Regeln vor, und die Kinder können sich an diese Regeln erinnern, sie vergessen sie nicht. Wenn Kinder einen Auftrag von der Mutter bekommen, etwa „Geh nach oben und hol dies und das!“, dann vergessen die Kinder den Auftrag nicht. Die Vergesslichkeit kann ja häufig zu Ärger führen. Aber das ist keine böse Absicht, denn bis das Kind oben ist, hat es den Auftrag schon wieder vergessen. Die Abfolgen im Haushalt werden durch die medikamentöse Einstellung einfach verbessert.

(Quelle: www.ads-adhsfundgrube.de/PDF/Hoerdateien/2_a_Hammer.pdf)

ADHS kann sehr gefährlich sein, doch kann man die Krankheit mit Medikamenten (z.B. Ritalin) in geregelten Maßen halten. Zurzeit wird viel für die Forschung über diese Krankheit getan, und es werden sicherlich noch bessere Medikamente zur Bekämpfung dieser Krankheit auf den Markt gebracht.

Carsten Oehlandt, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Medizin – Ein Leben ohne Sonnenlicht

Xeroderma Pigmentosum? Worte, die die meisten Menschen noch nie in ihrem Leben gehört haben. Aus dem Grund stutzten die Eltern des kleinen Markus Prenting erstmal, als sie hörten, dass ihr Sohn ein Betroffener dieser Erbkrankheit ist. Für alle Betroffenen kann das Sonnenlicht den Tod bedeuten.

Nach einem Sommerurlaub in Spanien (1997) bedeckten fast über Nacht viele, kleine, rotbraune Flecken das Gesicht des Babies. Prognose: Xeroderma Pigmentosum (auch Mondscheinkrankheit genannt). Von da an veränderte sich das Leben der Familie radikal. Zuerst wurde der Tagesrythmus verändert, da Markus nur nach Sonnenuntergang rausgehen konnte.

Damit er nicht vollständig von der Gesellschaft ausgeschlossen wird, kauften die Eltern ihm Schutzkleidung, bestehend aus einem UV-sicheren Helm, Handschuhen, Sonnenbrille und spezieller Kleidung. Außerdem wird Markus jeden Tag mit Lichtschutzfaktor 60+ eingecremt. Alle Fenster im Haus der Prentings wurden mit einer UV-sicheren Schutzfolie abgeklebt.

Da diese Krankheit unheilbar ist, gibt es wenig Hoffnung für die Betroffenen. Bisher haben die meisten XP-Patienten das Erwachsenenalter nicht erreicht, doch Markus‘ Eltern tun alles, damit ihr Sohn einmal „als alter Mann seine Rente kassieren kann“.

Leicht hat der Junge es nicht, aber die ganze Familie kämpft um das Leben von Markus. Da er so liebevolle Eltern hat, die ihm bisher ein schönes, wenn auch dunkles Leben geschenkt haben, geht es ihm ziemlich gut.

Allerdings kann Markus nur nachts im Sandkasten spielen. Für ihn ist Sonnenlicht lebensgefährlich!

Charlotte Joosten, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburger Zoo – Elefanten, Giraffen und Co

Der Duisburger Zoo ist eine Attraktion für Jung und Alt. Auch wir interessieren uns für die vielen verschiedenen Tiere dort, waren im Zoo und haben ein Interview mit einem Tierpfleger geführt. Mario C. hat sich bereit erklärt, uns einige Fragen zu beantworten.

Schon als Kind hat er davon geträumt, Tierpfleger zu werden. Also hat er ein einjähriges Praktikum im Duisburger Zoo gemacht. Das Praktikum hat ihm sehr gefallen und seinen Traum, Tierpfleger zu werden, gestärkt. Also hat er sich dort beworben und seine dreijährige Ausbildung begonnen.

Um Tierpfleger zu werden, sollte man mindestens einen Hauptschulabschluss haben. Aber natürlich ist ein Realschulabschluss viel besser. Heute arbeitet Mario C. schon seit 29 Jahren im Duisburger Zoo als Tierpfleger für alle australischen und südafrikanischen Tiere. Käfige und Gehege säubern, Tiere füttern, Besucher informieren und Tiere vorstellen gehören zu den Aufgaben eines Tierpflegers.

Wir haben Mario C. gefragt, ob es auch Nachteile in seinem Beruf gibt. Er berichtete uns: „In jedem Beruf gibt es Nachteile, natürlich auch in meinem.“ Er findet, dass die Arbeitszeiten zu lang sind und ihn stört, dass er am Wochenende auch arbeiten muss. Trotzdem macht ihm der Beruf als Tierpfleger sehr großen Spaß. Er sagte auch noch: „Der Beruf muss einem Spaß machen, sonst kann man diesen Beruf nicht ausführen.“ Das Gehalt eines Tierpflegers wird in der Ausbildung und im Beruf nach einem Tarifvertrag bestimmt.

Nach unserem Interview sind wir noch durch den Zoo gelaufen und haben uns alle Tiere genauer angeschaut. Es war ein sehr schöner Tag und wir könnten uns gut vorstellen, später auch mal im Zoo zu arbeiten oder ein Praktikum dort zu machen.

Eyleen Garczynski und Celine Paßmann, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Sport – Touchdown in Kleve

In der American-Football-Mannschaft Cleve Conquerors hat nun wieder das Training für die nächste Saison angefangen. „Alle Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren können jederzeit beim Training vorbeischauen“, erklärte uns der Seniors Trainer in einem Interview.

Wie uns ein Spieler aus dem Youth Team mitteilte, findet das Training mittwochs ab 19 Uhr und samstags ab 16 Uhr statt. Das Training bei den Senioren findet auch mittwochs und samstags statt. Mittwochs ab 17 Uhr und samstags ab 15.30 Uhr.

Bei den Cleve Conquerors sind im Moment etwa 30 Leute in einer Mannschaft. Sie tragen rot-schwarze Trikots. Die Mannschaft tritt in diesem Jahr gegen die Krefeld Chiefs, Neuss Frogs, Rheine Raptors und gegen die Duisburg Thunderbirds an. „Es macht wirklich großen Spaß, in einem so großen Team einen so außergewöhnlichen Sport in Deutschland auszuüben!“, erzählte uns P. Mackensen während einer Trainingspause.

Beim American Football geht es darum, den Football in die gegnerische Endzone zu befördern. Dies ist der Touchdown. Um einen Touchdown zu ermöglichen, muss die Offense, die offensiven Spieler, versuchen, möglichst viel Freiraum zu gewinnen. Das Passing und Running ermöglicht oftmals Freiraum. Die Defense, die verteidigenden Spieler, muss die Offense der anderen Mannschaft daran hindern, dass sie einen Touchdown erreicht.

Christoph Maxwill, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Wissenschaft – MythBusters – die Wissensjäger

Im Gegensatz zu anderen Dokumentationen wie „Unsere Erde“ oder „Unsere Ozeane“ verkörpert die Science–Doku (Wissenschaftsdokumentation) „MythBusters – die Wissensjäger“ eine Mischung aus Wissenschaft, Dokumentation und Komödie. Diese Kombination ist nicht üblich. Vielleicht ist die Doku deswegen so erfolgreich.

In „MythBusters – die Wissensjäger“ stellen Adam Savage und Jamie Hyneman moderne Mythen auf den Kopf. Vom Mythos des Absturzes der Hindenburg über unknackbare Alarmanlagen bis hin zu Mythen über Tiere wie Goldfische. Außerdem sind die MythBusters offen für Kritik. Wenn Fans behaupten, sie hätten etwas falsch gemacht, machen die MythBusters einen Test noch einmal.

Adam Savage und Jamie Hyneman haben zusammen über 30 Jahre Special–Effect-Erfahrung. Adam Savage hat Modelle für die letzten drei Star Wars-Filme, für die Matrix-Reihe und Terminator 3 gebaut. Jamie Hyneman war Mitglied der Special-Effects-Crew von Naked Lunch und Top Gun. Der Regisseur Ricky Jay ist US–Zauberkünstler, Schauspieler und Autor. Er gilt als einer der erfahrensten Zauberer im Gebiet der Kartenkunst, des Falschspielens, des Kartenwerfens und der Mental–Magie. Er ist in einer Beratungsfirma für Trickrequisiten und wird häufigen Filmen mit Trickbetrug und Zauberei eingesetzt. Schließlich regierte er ab 2003 die MythBusters.

Die MythBusters testeten unter anderem wie ein Fingerabdruckschloss zu knacken ist und ob es überhaupt zu knacken ist. Nach vier Tagen Überlegen und Basteln hatte das Team eine Konstruktion fertig. Grant Fmahara, ein anderes Mitglied der Crew, war auf dem Schloss registriert. Adam hatte auf seinem Finger Grants Fingerabdruck aus Latex, denn das Schloss kontrollierte auch Puls, Temperatur und Schweiß. Nach erfolgreichem Test scherzten die MythBusters und probierten es mit einem Abdruck auf Papier. Nachdem auch dies klappte, war der Hersteller des Schlosses schockiert, da das Schloss noch nicht vorher geknackt worden ist.

Die MythBusters sind in vielen Ländern sehr erfolgreich. Sie wurde nur noch nicht mit großen Erfolgen ausgezeichnet. Die MythBusters sind für Leute geeignet, die Wissenschaft mögen, wenn sie durch Spaß vermittelt wird.

Christoph Koester, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Berufe – Arbeiten im Seniorenheim

Die Arbeit in einem Seniorenheim ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Pfleger benötigen soziale, pflegerische sowie rechtliche Kompetenz, um sich dort zurecht zu finden. Das bedeutet, dass man mitfühlend sein sollte, jedoch auch medizinische Kenntnisse haben muss. Denn mittlerweile wird die pflegerische Tätigkeit immer weiter medizinisch ausgerichtet, so dass den Senioren nicht nur Essen angereicht wird, sondern auch dass Ansetzen von Spritzen wird verlangt. Folglich müssen verschiedene Themenbereiche erfüllt werden.

Einer der Themenbereiche ist die Grundpflege. Die Grundpflege beinhaltet zum Beispiel das Waschen und Anziehen der Senioren, das Essen reichen sowie der tägliche Toilettengang. Ein weiterer Bereich ist die Behandlungspflege, zu welcher die Medikamentengabe, Wundversorgungen und künstliche Ernährung gehören.

Sehr wichtig ist das Beachten der Hygiene, da das Übertragen von Krankheitserregern für ältere Menschen gefährlich werden kann. So hat die Desinfektion der Hände oberste Priorität. Kochfeste Arbeitskleidung ist genauso wichtig, da durch diese schädliche Keime abgetötet werden. Des Weiteren werden kurze Fingernägel vorrausgesetzt, um Infektionen zu vermeiden.

„Es macht Spaß, den Menschen, die dort leben, zu helfen. Oft sind sie einem sehr dankbar dafür, dass man sich um sie kümmert, weil sie bestimmte Dinge nicht mehr alleine tun können“, erklärt eine frühere Altenpflegerin. Allerdings sei die Arbeit physisch sowie psychisch sehr belastend, da die Altenpfleger mit Sterben und Tod konfrontiert werden. Viele Bewohner seien verwirrt und scheinen in einer anderen Welt zu leben, womit oft schwierig umzugehen sei. Das Lagern, Heben und oft auch Tragen sei körperlich sehr anstrengend.

Tagsüber beschäftigen sich die Pflegekräfte mit den Bewohnern und es wird viel gelacht. Man singt miteinander, es wird etwas aus der Tageszeitung vorgelesen oder man unterhält sich einfach nur. Schließlich soll sich jeder wohl fühlen. Natürlich wird mit der Zeit ein engeres Verhältnis zu manchen Leuten aufgebaut, jedoch sollte immer eine professionelle Distanz gewahrt werden. Ehemalige Pflegekräfte beschreiben die Arbeit mit älteren Menschen als wichtige Lebenserfahrung.

Lea Ebbers, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Sprachcamps – Fun und Action

Die Fremdsprachencamps gibt es in Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch. Die Betreuer sind freundlich und sie sind Muttersprachler. Die Camps sind für Kinder von sieben bis 17 Jahren. Sie haben einen vollen Tagesablauf mit viel Spaß. Man verbessert seine Sprachfähigkeiten in der jeweiligen Sprache, durch das Konzept „Learning by Speaking“.

Ein Mädchen (15) sagte: „Im Camp war der Unterricht ganz anders als in der Schule. Ich habe sehr viel gesprochen und traue mich jetzt auch, mehr im Schulunterricht mitzumachen.“ Ein Junge (11) erzählte: „Am Anfang hatte ich Angst, dass ich nichts verstehen würde. Aber schon am ersten Tag ging es ganz gut, die Betreuer haben es mir viel leichter gemacht.“

Es ist die optimale Kombination aus kommunikativem Sprachunterricht und vielfältiger Freizeitgestaltung. Im Vordergrund steht, in den Ferien etwas Sinnvolles zu machen, Spaß zu haben und neue Freunde kennen zu lernen. In den Sprachcamps wird die Fremdsprache den ganzen Tag gesprochen, da die Betreuer die Kinder ermutigen, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden. Die Betreuer sind ausnahmelos Muttersprachler und bringen somit auch ein Stück „Heimat“ mit ins Camp, und die Kinder lernen die unterschiedlichsten Kulturen kennen.

Die Durchschnittsnote der Betreuer, nach den Bewertungen der Teilnehmer, beträgt 1,5 im deutschen Notensystem.

Wer seine Sprachkenntnisse produktiv und mit Spaß fördern will, sollte ein Sprachcamp besuchen, jedoch im Internet nach der Qualität schauen.

Nicole Nawrat, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Kirche – Soziale Projekte statt Firmunterricht

Dieses Jahr gibt es wieder 60 Firmlinge aus den Dörfern Mehr, Nütterden, Schottheide und Frasselt, die sich unter dem Motto „sich bewegen lassen“ auf die Firmung vorbereiten.

Im Vergleich zu den Vorjahren werden in diesem Jahr jedoch anstatt des Firmunterrichts freiwillige, sozial engagierte Projekte angeboten. Die Firmlinge können so zum Beispiel einen Tag im Altenheim oder Kindergarten verbringen, Aktionen wie das Teilen für Anatuja unterstützen oder in einer Bücherei in der Gemeinde helfen.

Als Rahmenprogramm für diese Projekte wird an den Festen der Kirche, etwa dem Weihnachts- und Ostergottesdienst, teilgenommen. Außerdem finden am 8. und 9. Mai und am 5. und 6. Juni Firmwochenenden auf dem Wolfsberg in Nütterden statt. Dort wird in Gruppen neben dem Kennenlernen auch über Glauben und Fragen wie „Wer ist Jesus?“, „Wie spricht Jesus über Gott?“ und „Gibt es gute und schlechte Christen?“ gesprochen.

Nach diesem Wochenende können die Firmlinge endgültig entscheiden, ob sie sich firmen lassen wollen. Diejenigen, die diese Frage mit Ja beantworten, werden an einem der beiden Firmtermine am 12. bzw. 13. Juni von Pastor Kallunkamakal gefirmt.

Kristin Bleydorn, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Lokales – Tote Hose in Wesels City

Die Weseler Innenstadt hat teilweise keinen guten Ruf. Doch ist das berechtigt? Und wie sieht es eigentlich nach Meinung von Schülern in unserer Fußgängerzone aus?

H&M, C&A, Kaufhof und Saturn. Eigentlich hat die Weseler Innenstadt alles, was man braucht. Doch sind Sie zufrieden mit unserer Fußgängerzone? 68 Prozent der von uns befragten Schüler antworteten mit „Nein“.

Wenn man sich unsere Innenstadt allerdings heute mal ansieht, bemerkt man, dass sie sich eindeutig zu ihrem Vorteil entwickelt hat. Außerhalb der beiden Passagen gibt es keine Leerstände mehr, man findet genug Läden für Kleidung, wie etwa H&M und New Yorker, und auch an Deko- oder Accessoireläden mangelt es nicht. Leider handelt es sich dabei meist um große Läden oder Ketten wie Kaufhof. Kleine, einzigartige Geschäfte, wie zum Beispiel Tönnes oder Skurril, findet man nur noch selten.

Das scheint die Weseler jedoch nicht zu stören, denn die Fußgängerzone ist immer gut besucht. Besonders bei gutem Wetter, wie man auf dem Foto erkennen kann. Am meisten herrscht zwischen dem Kaufhof und dem Berliner Tor Betrieb, Richtung Markt wird es immer leerer.

Noch verlassener sind die Passagen. In der Apollopassage stehen mittlerweile neun Ladenlokale leer, von den vorhandenen Geschäften sind meist nur die Rückseiten zu sehen. Betreten kann man diese nur noch von der Hohen Straße aus. Die belebteste Stelle und die letzte Möglichkeit zum Sitzen und Essen, nachdem das Chinarestaurant Shin Shin zugemacht hat, ist das Nudelhaus.

In der Dudelpassage befinden sich größtenteils Büros, doch trotzdem ist es dort leer. Selten wird die Passage von Leuten betreten, außer, um zum einzigen Kino Wesels zu gelangen, das sich in der unteren Etage befindet. Vermutlich ist es alleine diesem Kino zu verdanken, dass die Passage noch nicht geschlossen wurde.

Bei der Umfrage kam heraus, dass sich 85 Prozent der Befragten in unseren Passagen nicht wohl fühlen, da es dort zu leer und zu dreckig ist und es keine guten Geschäfte gibt. Außerdem wünschen sich viele Jugendliche mehr Läden für Kleidung und mehr Sauberkeit und Ordnung für unsere Innenstadt. Übrigens: Laut der Umfrage ist H&M unter Jugendlichen der beliebteste Laden unserer Fußgängerzone.

Pia Gielen und Lara Wickum, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium