„Texthelden“ stärkt Medienkompetenz

„Texthelden“ ist das Medienprojekt der Rheinischen Post für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 10. Klasse.

„Texthelden“ bringt die Zeitung in den Unterricht und macht Schülern Lust aufs Lesen. Es bereichert den Unterricht durch aktuelle Themen und Lehrmaterialien. So steigert das Projekt die Medienkompetenz, verbreitert das das Allgemeinwissen und verbessert die Lese- und Schreibfähigkeiten.

Die Klassen können unter www.texthelden.info zum Projekt angemeldet werden. Dort sind auch weitere Informationen zu Anmeldung, Ablauf und Inhalten des Projektes zu finden.

Bei Fragen steht Ihnen ebenfalls unser Projektbüro von montags bis freitags in der Zeit von 10 – 18 Uhr unter der Telefonnummer 0211 8382 2988 oder projektbuero@texthelden.info zur Verfügung.

Links außen: So lange es Trend ist!

Maximilian Koebe, 9. Klasse, International School of Düsseldorf

Überall sieht man das grüne Getränk auf den Karten von Bistros und Cafes. Meistens schmeckt es nach Teichwasser, was von den unreifen Teeblättern kommt. Und trotzdem stehen alle angewurzelt vor den Läden und pulverisieren ihre Geldblätter. Wenn man 100 Personen im Alter von 14-30 fragt, ob sie Matcha mögen, dann werden mindestens 90% davon sagen, wie toll diese japanische Spezialität doch sei. Wenn sie sagen, dass es so lecker süßlich schmeckt, dann hat in Wirklichkeit keiner von ihnen schon einmal echten Matcha geschmeckt. Große Ketten wie Starbucks verwenden in ihrem Matcha-Latte tatsächlich zum Großteil nur Zucker und Farbstoff, was einerseits den natürlichen Geschmack und andererseits den Superfood Aspekt granuliert. Da wäre selbst das Teichwasser gesünder und vor allem nachhaltiger, da die Pflanzen gar nicht genug für die Nachfrage angebaut werden können. Deswegen werden die Pflanzen in knaller Sonne kultiviert anstatt in den optimalen Bedingungen im Halbschatten. Dadurch wird das fertige Pulver gelb-grünlich, und spätestens dann schmeckt man keinen Unterschied zum Teichwasser mehr. Hochwertiges Pulver hingegen hat eine smaragdgrüne Farbe und schmeckt leicht süßlich mit einem frischen grasigem Hauch.
Ihr wundert euch, ob euer Matcha qualitativ im grünen Bereich ist? So funktioniert der Test: Schüttet eine kleine Menge auf ein Blatt Papier und verstreicht es. Wenn das Resultat eine kontinuierliche und feine Linie ist, dann habt ihr richtig gegriffen.

Links außen: Ohne Stanley geht es nicht

Olivia May, International School of Düsseldorf, 9. Klasse

Es gibt Sachen im Leben, die wirklich keiner braucht, wie zum Beispiel eine riesige Wasserflasche, die aussieht wie ein Eimer: der Stanley Becher. Ein ,,lächerlicher” Trend seit 2020 ist es, Wasserflaschen rum zu tragen, als wären sie eine Tasche, sogar mit Anhänger, such dir eine Farbe aus, Neonpink? Tiktoker posten ihre Zubereitung für ihr tägliches Eis-Wasser in einer stylischen Umgebung oder präsentieren ihre Farbcollection und schreiben dazu noch Hashtags wie #WaterTok oder #Hydration für die, die darüber noch eine Doktorarbeit schreiben wollen. Gottseidank haben wir diese Tiktoker – was würden wir bloß ohne ihre Eiswasser Videos machen?
Stanley ist eine amerikanische Marke, die es schon seit 1913 gibt und von William Stanley erfunden wurde, diese Flaschen werden aber natürlich in China hergestellt, wo denn sonst? Obwohl es gut ist, viel Wasser zu trinken, braucht man dafür wirklich eine Wasserflasche mit Griff, Strohhalm und seinen Namen? Die kann man ja eh nicht so leicht verlieren.
Wer mehr Wasser trinken möchte und auch leicht auffallen möchte, sollte sich auf jeden Fall eine Stanley holen, nicht nur die Flasche bleibt lange bei dir, sondern auch dein Getränk bleibt bis zu 7 Stunden warm und 11 Stunden kalt.

Links Außen: 6-7?!

Louisa Valentin, 9.Klasse, International school of Düsseldorf

Wer hätte gedacht, dass zwei einfache Zahlen plötzlich cooler sind als alles andere? “Six Seven“ einer der heißesten Social Media Trends 2025. Wer das noch nicht kennt, darf sich ruhig mal kurz alt fühlen. Früher waren im Mathematik Zahlen der Endgegner. Sie lagen still auf dem Blatt und wollten nur eins. Noten ruinieren. Heute. Heute sind sie Influencer. Six Seven. Aber was ist das eigentlich ? 67 hat keine wirkliche Bedeutung.Es wurde durch Tik Tok bekannt durch ein Meme, wo ein Junge die Zahlen 67 sagte und eine lustige Handbewegung dazu machte. Wer jetzt dachte, 67 ist nur ein kleiner Trend, tja, der hat echt falsch gedacht. Das Ding ist völlig eskaliert. Dieses Jahr gibt es sogar ein Weihnachtslied darüber. Stellt euch mal vor, die ganze Familie sitzt schön um den Tannenbaum, Oma klatscht im Takt und dann singen plötzlich alle ganz laut “Six seven on a merry rizzmass” und kein “O Tannenbaum” mehr.

Links außen – Stylisher Balenciaga-Müll

Badis Abassi, Klasse 9, International School of Düsseldorf

Die Haute-Couture-Marke Balenciaga verkauft neuerdings Schuhe, Taschen, Oberteile und Hosen, die aussehen, als hätte man sie frisch aus einer Müllhalde ausgegraben. Die Marke, die einst für Eleganz und Extravaganz stand, bietet nun Müllsäcke für knackige 1.700 Euro an. Die Formel scheint simpel: Je mehr Löcher, desto teurer das Outfit – am Ende sieht man aus wie ein stylisher Endzeit-Überlebender mit Wohnsitz im Müllcontainer. Auf dem Laufsteg wandeln lebende Müllcontainer, zerfetzte Ikea-Tüten gelten als das nächste Must-have-Modestück. Man könnte meinen, Balenciaga bereitet uns auf den Weltuntergang vor: Die depressiven grauen Farben versprühen ein Ende der Welt vibe – „it’s giving Asche und Trümmer“. Das Geheimrezept? Sobald das Logo drauf geklatscht ist, rechtfertigt es jeden Cent des Wahnsinnspreises. Balenciaga hat uns mit seinem Markenzeichen erfolgreich abgezockt: Alles, was man normalerweise im Müll findet, kostet jetzt das 2000-Fache des ursprünglichen Werts. Wer hätte gedacht, dass Trash-Fashion so wörtlich zu nehmen ist?

Links Außen: Glosse über den Starbucks Bear Cup

von Anaïs Haneveld, International School of Düsseldorf

In Amerika sorgt eine neue Tasse von Starbucks für Zustände, die sonst nur bei Konzerttickets oder dem Weltuntergang zu erwarten wären. Menschen stehen morgens um 4:00 Uhr vor den Filialen. Manche sogar schon um 3:00 Uhr. Mit Decken. Mit Zelten. Mit der Entschlossenheit eines Polarforschers.
Es geht nicht um Wasser. Nicht um Brot. Nicht um Heizungen im Winter. Es geht um einen Becher mit einem kleinen Bären im Barista-Outfit.
Zwei Stunden warten für eine Tasse. Für 29,95 Dollar. Für ein Objekt, das hauptsächlich die Aufgabe hat, Kaffee zu halten. Kaffee. Eine Flüssigkeit, die man auch aus einem ganz normalen Becher trinken kann, ohne vorher eine Expedition zu organisieren.
Vor den Läden wird geschubst, gedrängelt, diskutiert. Erwachsene Menschen verwandeln sich in eine Mischung aus Schnäppchenjäger und wildem Tier. Alles wegen eines Keramik-Bären mit Mütze. Ironischerweise wirkt der Bär selbst deutlich entspannter als seine Käufer.
Die Tasse ist innerhalb von zehn bis zwanzig Minuten ausverkauft. Danach herrscht digitale Trauer. Empörung. Dramatische TikTok-Videos. Man könnte
meinen, ein seltenes Kunstwerk sei verschwunden. Dabei geht es um ein Massenprodukt, das vermutlich in einer Fabrik in tausendfacher Ausführung entstanden ist.
Vielleicht wäre es beruhigend zu wissen: Der echte Bär im Wald braucht keinen Starbucks-Becher. Er braucht Ruhe, Nahrung und keinen Online-Release-Termin.
Und während sich Menschen um Keramik streiten, bleibt eine leise Frage im Raum: Seit wann ist eine Tasse wichtiger als ein klarer Kopf?

Das Thermometer kocht: Hostorischer Hitzealarm in Neuss und Umgebung

von Michael Kloster, Quirinus-Gymnasium Neuss

Sobald Mark Schneider mit seiner Arbeit als Bauarbeiter an der Weberstraße beginnt, tropft bereits der Schweiß von seinen Haaren herunter. Grund dafür ist die aktuelle Hitzewelle Deutschlands, doch was geschieht nun in Deutschland?

In ganz Deutschland herrscht aktuell eine große Hitzewelle. Grund dafür ist der Klimawandel, welche für die unfassbaren 40 Grad Celsius in Deutschland sorgt. Dabei ist die effektive Kühlung in Deutschland nach wie vor relativ selten. Auswirkungen der hohen Temperatur auf Deutschland sind bereits einige Todesfälle. Ebenfalls ist der Rekord für die Höchsttemperatur in Deutschland auf 41,7 Grad Celsius gestiegen.

Mark Schneider ist stolzer Familienvater von 2 Kindern und ist mit seiner Ehefrau Clara Schneider zusammen. Er ist Bauarbeiter des Bauunternehmens ,,Zenuni-Bau“, bei dem er bereits seit 4 Jahren Angestellter ist. Mark hat seinen Abschluss bei der Quirinus-Gymnasium-Schule gemacht, und erhält einen Bruttogehalt von etwa 3000€ im Monat. ,,Ich bin froh mit meiner Arbeit“, berichtete Schneider bei einem Interview.

Um den Körper effektiv gegen die Hitze abzukühlen, sollte man etwa 3 Liter Wasser täglich trinken, um hydriert zu bleiben. Zusätzlich könnte man einen Pool im Garten aufstellen, oder andererseits das Freibad besuchen. Des Weiteren sollte man sich in den Schatten oder in klimatisierten Stellen wie das Rheinpark-Center in Neuss aufhalten. Außerdem sollte man den Sport in der Mittags- und Nachmittagssonne meiden. Wenn man die Hitze nicht verträgt, reagiert der Körper mit Warnsignalen wie Schwindel oder auch Übelkeit. Ihr Bluthochdruck sollte dabei für den Normalwert bei 120 zu 80 Millimeter Quecksilbersäule (120:80 mmHg) betragen.

In Spanien, wie in beispielsweise Andalusien, herrscht eine größere Hitzewelle als in Deutschland. Denn dort existieren Temperaturen wie 45 Grad Celsius. Darüber hinaus gibt es dort rund 1000 Todesfälle.

Nachdem Mark Schneider seine Arbeit als Bauarbeiter für den Tag erledigte, fährt er hoffend nach Hause, dass sich das Wetter in Deutschland schleunigst bessert, wissend dass sich sein Arbeitstag in bereits 24 Stunden wiederholt.

Kaiju No. 8

Arthit Henning, Quirinus Gymnasium Neuss, 8. Klasse 

Der Protagonist Kafka Hibino ist wohl der interessanteste Tatortreiniger aus ganz Japan. Der 32-jährige arbeitet als Kaiju-Reiniger doch eines Tages wird er selber wegen eines Parasiten selber zum Kaiju. Kaijus sind eigentlich riesige echsenähnliche Monster, die in Kürze ganze Städte in Schutt und Asche legen können. Kafka ist aber ein humanoider Kaiju. Diese sind circa 2 Meter groß und haben eine sehr viel höhere Widerstandskraft als normale Kaijus. Dazu können sie sich teilweise oder komplett in Kaijus verwandeln. Trotz diesen Hürden will Kafka dem Kaiju-Verteidigungskorps, die Kaijus beseitigen, beitreten. Diesen Wunsch hatte der Protagonist schon als Kind als sein Dorf von Kaijus vernichtet worden war. Doch direkt beim ersten praktischen Test muss sich Kafka verwandeln und muss gegen einen anderen humanoiden Kaiju kämpfen. Dabei wird er auch gesehen.

Die Serie hat auch eine Manga Reihe, die bereits fertig ist. Diese wurde im Mai 2026 abgeschlossen. Die voraussichtlich letzte Staffel 3 kommt aber noch raus. Bis Ende des Jahres 2026 soll die Serie dann fertiggestellt werden. Der Manga ist zwar sehr bekannt aber durch die Serie, die 2024 rauskam, feierte sie den Welterfolg.

Am 13 April 2024 folgte dann die Serie. Der Manga sowie die Serie ist kurz nach Release sehr bekannt geworden. Meiner Meinung lohnt es sich wirklich die Serie oder den Manga anzuschauen und oder zu lesen. Die Serie ist   Action geladen und humorvoll. Der  Manga hat dafür ein sehr dynamischen und ausdrucksstarken Zeichenstil. Ich kann den Manga und die Serie nur weiterempfehlen.

Werden Kinder auf Vinted verkauft? Fakes oder findet wirklicher Menschenhandel statt?

Chaima Hamid, 8c, Quirinus Gymnasium Neuss 

Vinted. Zuerst als Website, dann in 2012 als eine App erschienen. Klamotten werden angezogen, nicht mehr gebraucht, und dann weiterverkauft. Das kennt man auch vom Flohmarkt. Doch die App ist nicht nur für Verkauf von Klamotten gedacht. Die App, die eine „Second Hand“ bietet.

Nur harmloses, oder?

In letzter Zeit erscheinen immer mehr verdächtige Anzeigen auf der App. Kinderplüschtiere, Kleiderschränke oder Möbel. Doch das ist nicht das verdächtige.

Die Sachen selbst, haben meist was mit Kindern zu tun, z.B. Kinderkleidung. Kleidung, die einen verdächtig hohen Preis kriegen, dazu eine Beschreibung, bei der Informationen geteilt werden, die garnicht zum Produkt passen. Darunter werden Informationen wie Alter, Geschlecht, Größen und Gesundheit genannt.

Meist wird der Menschenverkauf durch normale Klamotten und co. getarnt, die aber wiederum eine Komische Beschreibung bekommen.

Sprüche, wie : „ Mag Schläge auf dem P0, tut ihr/ihm gut“ werden Kindern und Teenagern im Alter von nur 5-15 Jahren zugeteilt.

Die Polizei Hessen teilt jedoch, dass es keine direkten Beweise für den Kinderverkauf auf der Secondhand Plattform Vinted vorliegen – allerdings ohne Nennung konkreter Indizien. Viele zweifeln, ob es sich bei den kursierenden Screenshots der vermeintlichen Anzeigen möglicherweise um Fakes handelt.

Laut dem Vinted Personal, gibt es keinerlei Beweise, für den Fall, dass der Kinderhandel stattfinden soll. Die Altersbeschreibungen weisen auf die Zielgruppe hinzu, für die das Produkt geeignet sein sollte.

Wahrscheinlich hast du den ein oder andere Screenshot schon gesehen, sei es über die Sozialen Medien, oder in den Nachrichten – aber sind die Bildschirmfotos überhaupt echt?

Diese Bilder sollen laut Carla Reveland und Pascal Siggelkow bearbeitet und ein Fake sein.

Aber was soll das ganze heißen? Findet wirklich ein Menschenhandel auf der Secondhand Plattform statt?

Kurz gefasst: Laut der Polizei Hessen nicht. Die gegebenen Anzeigen und Screenshots mit mit hoher Wahrscheinlichkeit Fake.

Jedoch ist der Fall ziemlich frisch und die Polizei kann nicht hundertprozentig davon ausgehen, dass es ein Fake ist.

Wenn Aussehen Reichweite bestimmt: Pretty Privilege

von Safia Somaya Butt, 8c, Quirinus Gymnasium, Neuss

Auf Social Media spielt das Aussehen von Nutzerinnen und Nutzer oft eine größere Rolle als vielen bewusst ist. Inhalte werden nicht nur nach Qualität und Kreativität bewertet, sondern auch, wie attraktiv die Person darauf wirkt. Dieses Phänomen nennt man „Pretty Privilege“.

Der Begriff „Pretty Privilege“ bedeutet so viel wie „Schönheitsvorteil“. Damit ist gemeint, dass Menschen, die von anderen als attraktiv angesehen werden, im Internet oft bevorzugt werden. Sie bekommen mehr Aufmerksamkeit, werden schneller positiv bewertet und haben es oft leichter, beliebt zu werden. Auf Social Media zeigt sich das zum Beispiel daran, dass ihre Beiträge mehr Likes, Kommentare oder dass sie mehr Follower bekommen, selbst wenn der Inhalt ähnlich ist wie bei anderen.

Es gibt dabei bestimmte Schönheitsvorstellungen in der Gesellschaft, die oft unbewusst beeinflussen, wer als attraktiv gilt. Studien zeigen, dass bestimmte Merkmale als schön angesehen werden. Dazu gehören zum Beispiel symmetrische Gesichtszüge, klare Haut, ein gepflegtes Aussehen oder auch Körperbilder, die gerade im Trend sind. Doch diese Vorstellungen können sich durch Social Media und auch anderen Medien ständig verändern.

Ein Grund für Pretty Privilege ist der sogenannte „Halo-Effekt“. Das ist ein psychologisches Phänomen, bei dem eine positive Eigenschaft, wie das gute Aussehen, dazu führt, dass man auch andere Eigenschaften dieser Person besser einschätzt. Eine attraktive Person wird dann zum Beispiel automatisch als sympathisch, freundlich, erfolgreich oder sogar auch intelligenter wahrgenommen, obwohl man sie eigentlich nicht kennt.

Das Gegenstück vom Halo-Effekt ist der sogenannte „Horn-Effekt“. Dabei passiert genau das Gegenteil: Ein negatives Merkmal, wie zum Beispiel ein mürrischer Gesichtsausdruck oder unpassende Kleidung führt dazu, dass wir der Person automatisch negative Eigenschaften unterstellen. Wir halten sie dann möglicherweise als unfreundlich oder weniger kompetent, obwohl es dafür keine richtigen Anhaltspunkte.

Auf Plattformen wie TikTok oder Instagram sind diese Effekte besonders stark, weil Entscheidungen dort sehr schnell passieren. Man scrollt durch viele Videos und entscheidet in wenigen Sekunden, ob man etwas anschaut oder weiter scrollt. Dabei spielt das Aussehen eine große Rolle. Deshalb bekommen manche Personen eine größere Reichweite und können sich leicht eine große Community aufbauen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pretty Privilege eine große Rolle auf Social Media spielt. Außerdem sollte man bedenken, dass viele Bilder und Videos bearbeitet sein können und somit nicht der Realität entsprechen.

Anerkennung um jeden Preis: Gibt es Notendruck tatsächlich?

von Marie Görner Qurinus-Gymnasium Neuss 8c

Notendruck in der Schule betrifft laut aktuellen Umfragen fast ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler. Aber wie kommt es überhaupt dazu? Die häufigste Ursache ist die hohe Erwartungshaltung von Eltern, Lehrkräften und auch von einem Selbst, was den Spielraum für Fehler stark einschränkt. Auch der Wechsel auf die weiterführende Schule erzeugt enorm viel Stress.
Die Folgen, die sich daraus ergeben sind oft Schmerzen, sowie Übelkeit, vor allem an Schultagen. Jedoch zählen auch psychische Veränderungen zu den Symptomen von Schulstress. Dazu gehört erhöhte Gereiztheit, Schlafmangel, Angstzustände etc.

Laut dem Deutschen Schulbarometer leiden 25% der Schüler unter psychischen Belastungen, während fast 50% hohen Leistungsdruck empfinden.
Die WHO berichtet dazu, dass 63% der 15-jährigen Mädchen unter schulischem Stress leiden. Bei den gleichaltrigen Jungen liegt dieser Wert deutlich niedriger bei rund 43%.Trotzdem gibt es auch einige Möglichkeiten den Notendruck vorzubeugen.

Zu aller erst sollte man sich keineswegs mit Anderen wie Mitschülern oder Geschwistern messen, sondern nur selber auf seinen eigenen Lernfortschritt achten. Eine ebenfalls hilfreiche Methode ist es, seine Fehler nicht als schlecht, sondern als hilfreich anzusehen. Sie können einem helfen zu sehen, an was man noch arbeiten sollte.
Auch die Eltern können dem Kind zur Seite stehen, indem sie mit schlechten Noten vorzubeugen. Nach Gründen für Überforderung oder Prüfungsangst suchen, anstatt Vorwürfe zu machen, kann das Kind ebenfalls fördern.