Archiv der Kategorie: Über Texthelden

2021 wird das Jahr der Film-Fortsetzungen

Trotz Corona sind viele Film-Fortsetzungen geplant: darunter James Bond, Fast & Furious, Matrix und viele mehr. Werden Kinos wieder öffnen oder heißt es dieses Jahr noch Streaming vom Sofa aus?

2021 wurde Mitten im Lockdown gestartet— das öffentliche Leben bleibt also weiter eingeschränkt. Weil dazu auch ein Verbot des Betretens öffentlicher Gebäudes zählt, bleiben auch Kinos weiterhin geschlossen. Trotzdem wird dieses Jahr sehr bedeutsam für die Filmindustrie: der letzte James Bond Film mit Daniel Craig erscheint. Dieser spielt schon seit 15 Jahren den weltbekannten Agenten 007. Aber auch Fast & Furious geht in die nächste Runde. Wer auf Action-Filme steht, für den sind die Fast & Furious-Teile ein Muss. Die Street-Racings Filmreihe feiert im Oktober ihr 20-jähriges Jubiläum. Das Marvel Cinematic Universe bekommt dieses Jahr insgesamt ganze vier Fortsetzungen: Black Widow, The Eternals, Venom 2 sowie Shang-Chi und die Legende der 10 Ringe.

Bisher sieht es so aus, als ob erst im Herbst oder Winter die Kinos wieder öffnen dürfen. Bis dahin müssen wir die Filme wohl vom Sofa aus streamen. Dazu kann man Plattformen wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ benutzen oder die Filme wie früher auf DVD oder BluRay kaufen. Mit etwas Glück werden die Kinos mit Sicherheitsabständen noch eher wieder aufmachen. Eines ist sicher: wir halten sie auf dem Laufenden.

Ausbildung mit Schwerpunk Umwelt

Tintenkiller, Fahrradreifen oder sogar der Erdbeergeschmack im Joghurt: Chemie findet nicht nur im Reagenzglas statt, sondern begegnet uns fast überall. Auch der Chemieindustrie-Dienstleister CURRENTA unterstützt bei der Produktion wichtiger Alltagsgegenstände.

Um den Abfall, der dabei entsteht, so umweltfreundlich wie möglich zu entsorgen, hat CURRENTA den neuen Ausbildungsgang „Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft“ geschaffen. Der Nachwuchs lernt, Informationen über chemische Stoffe und ihre Auswirkungen auf Natur und Lebewesen zu untersuchen. Wir haben Nils Stepan, einen der ersten Azubis am Standort Leverkusen, befragt.

Nils, du hast gerade erfolgreich deine Ausbildung beendet und bist von CURRENTA übernommen worden. Lass uns einen Blick zurückwerfen Wie war es?
Klasse! Ich habe mich rundum wohlgefühlt und konnte mir einiges von meinen Kolleginnen und Kollegen auf der Schicht abgucken. An der Arbeit habe ich Gefallen gefunden – sie ist abwechslungsreich, spannend und oftmals auch fordernd, was ich aber nicht schlimm finde. Mir wurde von A bis Z alles Anlagen- und Arbeitsrelevante erklärt und gezeigt, sodass ich recht zügig anfangen konnte, eigenständig zu arbeiten. Gleich am Anfang durfte ich den Flurförderfahrzeugschein machen und fahre seitdem auch mit dem Gabelstapler über das Anlagengelände. Außerdem wurde ich zeitweise in der Messwarte eingesetzt, von wo aus ich die Anlage fahren kann. Und ich kann inzwischen auch die Krananlage bedienen.

Zur Ausbildung gehören auch die Berufsschule und überbetriebliche Praktika. Ist das eine gute Mischung?
Ja, auf jeden Fall! In der Schule haben wir viele Dinge lernen können, die relevant für unsere Arbeiten sind. Die Berufsschule ist zwar in Gelsenkirchen, aber ich habe mich daran echt schnell gewöhnt. Im Schacht III, unserer Unterkunft während der Schulblöcke, habe ich mich ziemlich wohlgefühlt. Das gilt auch für das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW ), wo wir unsere überbetrieblichen Praktika haben. Neben Berufsschule und dem Arbeiten im eigenen Betrieb waren diese Praktika zusätzlich sehr hilfreich.

Mehr zum Thema Ausbildung bei Currenta: www.currenta.de/karriere.html

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Texthelden-Projektpartner Currenta.

Ein Leben ohne Handy ist kaum vorstellbar für Jugendliche

Von Arvin Sotoudeh

Heutzutage spielen elektronische Medien eine wichtige Rolle in unserem Leben, besonders bei den Jugendlichen. Fast alle besitzen ein Handy und haben es überall dabei, egal ob zuhause, auf der Couch, beim Warten auf den Bus oder in der Schule. Ganz viele Eltern sorgen sich darüber, dass Jugendliche sich weniger als früher bewegen und weniger Bücher lesen. Nach meiner Meinung hat das alles seine Vor- und Nachteile. Man kann zum Beispiel den ganzen Tag lang mit seinem Handy Spiele zocken oder auch damit lernen. Wenn ich selber in der Schule ein Thema nicht verstehe, gucke ich Lernvideos dazu auf YouTube, fast immer ist das hilfreich und bringt mir etwas bei.

Oft kommt die Frage auf, ab welchem Alter man ein Handy haben sollte­? Meiner Meinung nach ungefähr im Alter von 12, aber es kommt sehr darauf an, dass das Kind die Gefahren des Internets kennt. Wenn das Kind sehr oft an seinem Handy ist, werden sich die Eltern und das Kind weniger unterhalten, sie werden kaum miteinander Zeit verbringen und oftmals kommt es auch dazu, dass die Kinder weniger lernen und deswegen schlechtere Note bekommen. Das sind die wichtigsten Argumente, wieso die Eltern nicht wollen, dass die Kinder zu früh oder überhaupt ein Handy bekommen. Ich finde es sinnlos, wenn man heutzutage kein Handy haben würde. Denn mit einem Handy kann man überall Leute erreichen, Videos gucken, etwas recherchieren, manchmal wenn man Langweile hat spielen und noch sehr viele andere Sachen. Ich kann es mir auch nicht vorstellen, ohne ein Smartphone zu leben. Deswegen soll man ein Handy haben, dennoch versuchen es mit Bedacht zu benutzen.

Nachhaltigkeit

Ob Schüler*innen auf Demos gehen sollten, anstatt am Unterricht teilzunehmen, ist überall eine große Frage. Das Thema wird oft diskutiert und es gibt dazu viele verschiedene Meinungen.

Von Antonia Sperber

Viele sagen, dass zu wenig gegen den Klimawandel unternommen wird, aber wenn man dann vorschlägt, auf eine Demo zu gehen, sind sie strikt dagegen. Man würde ja schließlich den Unterricht verpassen und das ginge nun mal überhaupt nicht. Vielleicht fragen sich manche auch. warum man die Fridays-For-Future-Demos an einem Freitag veranstalten muss. Die Antwort ist ganz einfach: Um endlich gehört zu werden, muss man viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, um als Kind von Erwachsenem wahrgenommen zu werden. Zwar kriegen wir jetzt ein wenig Aufmerksamkeit, viel wird aber trotzdem nicht gemacht. Ich würde mir wünschen, dass Schulen (vor allem die, die sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen) Rücksicht auf die Fehlstunden der Schüler*innen nehmen würden und die Schüler*innen richtig über das Thema informieren würden. So könnten sich Schüler*innen eine eigene politische Meinung zu dem Thema bilden.

Außerdem wäre es gut, wenn man den verpassten Stoff auf Seiten wie moodle oder Schoolfox hochladen würde, damit die Schüler*innen den Stoff nachholen können. Der Klimawandel ist echt und wenn man nicht schnell etwas unternimmt, folgen noch größere Konsequenzen als jetzt.

Verbot von Plastiktüten

Keine Einkaufstüten aus Plastik in Supermärkten ab 2022

Von Len Brüning und Jos Lüddemann

Der Bundestag hat beschlossen, dass ab Januar 2022 keine leichten Plastiktüten mehr in deutschen Supermärkten verkauft werden dürfen. Plastiktüten mit einer Wandstärke zwischen 15 bis 50 Mikrometer, wie z.B. die normalen Tragetüten, sollen dann nicht mehr angeboten werden dürfen. Der Gebrauch der Tüten ist in den letzten Jahren ohnehin sehr gesunken.

Trotzdem sagte Bundesumweltministerin Schulz, die Plastiktüten seien der Inbegriff der Ressourcenverschwendung. Sie war diejenige, die das Verkaufsverbot der Kunststofftragetasche durchgesetzt hatte.

Doch für die Umweltorganisation WWF ist dies nicht genug. Sie sagt, das Verbot habe bloß eine symbolische Bedeutung, da durch diese Plastiktüten lediglich ein minimaler Anteil des Kunststoffverbrauchs entfalle.

Auch AFD und FDP finden dieses Verkaufsverbot recht unnötig, da es einen ungerechtfertigten Eingriff in den Markt darstelle, ohne nachweisbare Vorteile für die Umwelt.

Um nun den weitaus größeren Teil des Kunststoffmüllberges anzugehen, fordert Bettina Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin der Grünen, eine konsequente Müllvermeidungsstrategie und echte Mehrwegalternativen.

Die gefährliche Fahrt übers Mittelmeer, die Flüchtlinge auf sich nehmen

Von Hannah Zalbertus, Klasse 9, International School of Düsseldorf

Die lebensgefährliche Flucht, die Flüchtlinge auf sich nehmen, um freizukommen: Kaputte Boote, viele Menschen, viel zu viele Menschen, von denen nicht alle schwimmen können. Mit nichts außer drei Sachen pro Person unterwegs und wenn sie nicht ankommen, hatten sie Pech und sind dann gekentert. Tote, Lebende, die sich strampelnd über Wasser halten, das ist, was die Rettung sieht, bevor sie die Überlebenskämpfer einsammelt und in die nächsten Flüchtlingslager bringt.

Im Jahr 2015 kamen mit insgesamt 745.545 die meisten Flüchtlinge nach Deutschland – und das ist nicht das Ende. Es kommen noch immer Flüchtlinge, es wurde nur länger nicht mehr in den Nachrichten darüber berichtet. Es ist wichtig zu wissen, dass die Flüchtlinge kein Geld haben und unter so schlechten Bedingungen in Krisenländern gelebt haben, dass es die bessere Alternative war, alles Wertvolle abzugeben, um auf ein Boot zu kommen. 

Die Hilfsorganisationen haben oft Schwierigkeiten, die Leute aus dem Wasser zu holen und sie zu versorgen, weil es so viele Massen an Menschen sind. Das Traumatische an der ganzen Geschichte ist, wenn man Opfer sieht –  die Toten im Wasser, die an der Oberfläche schwimmen. Diese Menschenmengen vertrauen ihr Leben an Schlepper, Betrüger, die ihnen Sicherheit versprechen, dann aber nur die ältesten Boote fahren. Für die Flüchtlinge ist dies zum Teil leider dennoch die beste Option.

Drei Wochen die Arbeitswelt erkunden

Erfahrungsbericht von Celina Hahn, Klasse 9b, Realschule Hackenbroich

Drei Wochen! Drei Wochen Praktikum hören sich zunächst einmal ziemlich lange an. Und so hatte ich zuerst großen Respekt vor diesen drei Wochen, die vor mir lagen. Aber so schlimm, wie ich anfangs dachte, war es überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil.

Mein Praktikum begann Ende November um 8 Uhr morgens in einer Physiotherapieklinik in Neuss. Ziemlich aufgeregt erschien ich dort, um meine neuen Aufgaben zu erfüllen. Diese umfassten zum größten Teil das Aufräumen der Behandlungsräume und das Säubern der Liegen. Ich füllte Gymnastikbänder auf oder schaute bei Behandlungen zu. Wenn ich etwas Zeit hatte, konnte ich meistens den Patienten in irgendeiner Weise helfen.

Das Praktikum war für mich eine aufschlussreiche Erfahrung. Die Arbeitswelt ist auf jeden Fall anders als mein derzeitiges (Schul-)Leben. Ich hätte nicht erwartet, dass es so anstrengend werden würde, dann aber doch letztendlich jeden Tag mehr Spaß gemacht hat.

 

Das Praktikum für die Berufswahl nutzen

Erfahrungsbericht von Jannis Schmitz, Klasse 9b, Realschule Hackenbroich

Die Suche nach einem Praktikumsplatz war für mich nicht schwer, da der Chef mich schon kannte. Ich hatte nämlich bereits ein Praktikum in seiner Firma gemacht. Da ich beim ersten Mal einen guten Einblick in den Beruf des Metallbauers – Fachrichtung Konstruktionstechnik – erhalten hatte, freute ich mich, erneut in der Firma arbeiten zu dürfen. In den drei Wochen begleitete ich meinen Chef oft zu Baustellen und arbeitete natürlich auch in der Werkstatt. Der Auszubildende der Firma stand mir dabei zur Seite. Nach meiner Praktikumszeit erhielt ich viel Lob für meine Arbeit und mein Engagement.

Hat das Handwerk Zukunft? Für mich, ja!

Erfahrungsbericht von Benedikt Buchkremer, Klasse 9b, Realschule Hackenbroich

Drei Wochen voller neuer Erfahrungen. Was würde mich erwarten? Vor Beginn des Praktikums hatte ich mir gut überlegt, was ich ausprobieren wollte. Drinnen oder Draußen? Werkstatt oder Büro? Schnell war mir klar, dass ich etwas Handwerkliches kennenlernen wollte. Ich entschied mich für ein Praktikum bei einem Schreiner in Dormagen.

Am ersten Tag war ich natürlich aufgeregt und konnte es kaum erwarten, endlich meine neue Aufgabe zu beginnen. Zunächst musste ich natürlich viele Dinge neu lernen, aber nach einer Woche konnte ich bereits auf das Gelernte zurückgreifen und den Schreiner tatsächlich gut unterstützen. So durfte ich bis zum Ende viele verschiedene Aufgaben übernehmen, zum Beispiel das Schleifen von Gegenständen. Weil mein Praktikum in der Vorweihnachtszeit stattfand, waren das häufig Sterne, Sternschnuppen und Tannenbäume.

Mein Fazit nach dieser Zeit lautet: Es war eine tolle Zeit mit netten Kollegen. Das Gelernte konnte ich schon im Alltag anwenden. Leute, die gerne mit Holz und schweren Werkzeugen arbeiten, sollten den Schreinerberuf unbedingt ins Auge fassen!

Magersucht – Lieber sterben als zunehmen?

Als Zita im Alter von 15 Jahren nur noch 35 Kilogramm wiegt, kommt sie zum ersten Mal in eine stationäre Klinik. Sie hat Glück, denn bei ihrem Gewicht hätte sie sich normalerweise über eine Magensonde ernähren lassen müssen. Auch heute leidet sie noch an ihrer Erkrankung. „Mal ist es besser, mal schlimmer“ – laut Zita hat sie seit einem Jahr eine gute Phase, in der sie auch ihren Uniabschluss geschafft hat und seit einigen Wochen in einer Agentur arbeitet.

Von Veronica Abraham, Klasse 8a, Städtisches Meerbusch-Gymnasium

Aus Interesse am Thema habe ich beschlossen, mich über die Essstörung Magersucht zu erkundigen und habe folgende Ergebnisse gefunden. Es wurde eine Betroffene zu dem Thema befragt. Sie möchte anonym bleiben und nennt sich „Zita“, da ihr Arbeitgeber und viele ihrer Freunde nichts von ihrer Essstörung wissen.

Wenn man sie von außen betrachtet, wirkt Zita gar nicht krank oder mager, aber es wird klar, dass sie sich seit Jahren mit ihrer Krankheit befasst. Sie hat in einem Interview Gründe genannt, wie und warum die Magersucht anfing:

Anfangs war Zita nur ein bisschen kräftig und wollte abnehmen, um dünner zu werden, doch dieses ‚Abnehmen‘ wurde zur Sucht. Es gab ihr Stolz, dem Hungergefühl zu entweichen und eine Leere im Magen zu verspüren. Diese Kontrolle und Disziplin gab ihr ein Machtgefühl. Mit der Magersucht wollte sie sich auch Aufmerksamkeit und Mitleid verschaffen. Sie erläutert, die Magersucht entstehe durch die unrealistischsten Schönheitsideale, die im Internet weit verbreitet sind, wie zum Beispiel das „thigh gap“ (Oberschenkellücke).

Auf Kommentare wie „Iss‘ mal wieder ein bisschen mehr, du siehst gar nicht gut aus“, hörte sie nicht, da sie es nicht glauben konnte, dass sie bereits so dünn war. Erst als ihre Ärztin ihr die Diagnose Magersucht gab, konnte sie es sich eingestehen, dass sie krank war. Sie erzählt, dass sich aus ihrer Magersucht eine bulimische Magersucht entwickelte. Das heißt, man isst normale Portionen und bricht sie anschließend wieder aus, nur ohne Fressanfälle.

Für Zita ist das Sich-Übergeben etwas Positives, weil es nichts anderes für sie gibt, womit sie ihren Stress unterdrücken kann. Sie erläutert, sie habe sich, um abzunehmen, eklige Anorexie-Gerichte (zum Beispiel Götterspeise nur mit Süßstoff und Wasser) gekocht und literweise Cola Light oder Gemüsebrühe getrunken.

Zita möchte einerseits gesund werden, andererseits sagt ihr eine innere Stimme immer noch, dass Essen verboten sei. Durch die Magersucht hat Zita sogar Depressionen bekommen. Die Folgen der Essstörung waren bei Zita ein unregelmäßiger oder ausbleibender Zyklus, Schlappheit und Verdauungsstörungen. Es könnte sogar sein, dass Zita niemals Kinder bekommen kann.

Heute hat sie zwar nicht mehr das Bedürfnis abzunehmen, aber sie hat große Angst davor zuzunehmen.
Fazit: Eine Magersucht ist nur schwer heilbar, wird in den meisten Fällen chronisch und kann zum Tode führen.