Archiv der Kategorie: Über Texthelden

Das Phantom der Oper

Leidenschaft auf der Bühne

Von Isabelle Nguyen, Helmholtz-Gymnasium, Hilden

Düsseldorf Gesang, Schauspiel und Tanz – Diese Elemente prägen das berühmte Musical „Phantom der Oper“. 3for1 Trinity Concerts bringt eine moderne Variante dieses Stücks auf die Bühne, die nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die ganze Familie geeignet ist.

Vor der Mitsubishi Electric Halle versammelt sich am Samstagabend erwartungsvoll eine riesige Menschenmenge. Im Eingangsbereich werden Cola, Nachos und Popcorn angeboten. Sobald sich die Saaltüren öffnen, strömen die Besucher voller Vorfreude hinein. Um Punkt 19 Uhr wird es dunkel, die Vorstellung beginnt.

Das von den Hauptdarstellern Deborah Sasson und Jochen Sautter produzierte Musical wird von ihrer eigens komponierten Musik begleitet. „Wir haben uns am Buch von Gaston Alfred Louis Leroux orientiert“, erklärt Jochen Sautter in der Pause. „Dadurch wird das Stück dramatischer und unterhaltsamer.“ Die Geschichte handelt von dem Chormädchen Christine Daaé, das dank der Hilfe des Phantoms, eines musikalischen Genies mit verunstaltetem Gesicht, den Sprung auf die große Bühne der Pariser Oper „Opéra Garnier” schafft. Nun steht sie jedoch in der Schuld des Phantoms, das sie heiraten möchte, während Christine ihren alten Kindergartenfreund Raoul Comte de Chagny liebt.

„Die geheimnisvollen Geräusche und der See aus dem Musical existieren übrigens wirklich unter der ‚Opéra Garnier‘“, verrät Uwe Kröger, der das Phantom spielt. Trotz der tragischen Liebesgeschichte wird das Stück durch leicht verständliche Sprache und Comedy-Einlagen zu einer Aufführung, die auch Kinder begeistern kann.

Nach dem überragenden Erfolg der Tournee 2022/23 können die Hauptdarsteller Deborah Sasson, Jochen Sautter und Uwe Kröger für ein weiteres Jahr gewonnen werden, deutschlandweit beim Musical mitzuwirken. Doch nicht nur sie sind der Schlüssel zum Erfolg dieser Produktion. Auch sämtliche anderen Darsteller und vor allem die Arbeiter hinter den Kulissen, wie Bühnentechniker und Maskenbildner, tragen dazu bei, dieses Musical auf die Beine zu stellen.

Nach insgesamt drei Stunden endet die Vorstellung, und das mitgerissene Publikum applaudiert. „Die Aufführung war einfach unglaublich“, schwärmt eine Zuschauerin. Kein Wunder, denn im vergangenen Jahr wurde das Musical aufgrund der Qualität der Darsteller, der Musik und des spektakulären Bühnenbilds von „Sonnenklar TV“ mit der „Goldenen Sonne 2023“ zum besten Musical ausgezeichnet.

Der Saal leert sich langsam, und die Zuschauer gehen begeistert nach Hause, jedoch auch etwas traurig darüber, dass die Vorstellung vorbei ist. Doch für das Team des Musicals ist noch längst nicht alles vorbei, denn am nächsten Tag geht es in die nächste Stadt, um weitere Aufführungen zu präsentieren.

Der neue Rauch der Jugend

von Amalia Börgens, Klasse 9, International School of Düsseldorf, Düsseldorf

Nebel schwebt in der Luft und ich höre einen Jungen, der neben mir an der Bahnhaltestelle steht, mit seinem Kumpel sprechen. „Willst du mal probieren? Schmeckt wirklich, wie Kirsche”, sagt er. Der Junge, vielleicht 15 Jahre alt, hat eine E-Zigarette in seiner Hand und zieht alle paar Sekunden an ihr.

Elektronische Zigaretten, auch „Vapes“ genannt, erzeugen sogenannte Aerosole. Diese ähneln Wasserdampf und werden beim Nutzen der Geräte mit Nikotin, Aromen und mehr als 30 zusätzlichen Substanzen versetzt, um das Rauchen zu simulieren. Die erste E-Zigarette wurde 1963 von Herbert A. Gilbert, einem US-Amerikaner erfunden. Markttauglich machte sie jedoch erst der Chinese Hon Lik im Jahr 2003. Seit 2006 gibt es die Geräte zu kaufen und sie sind heute so populär wie noch nie. Allein in Deutschland haben sie 2022 für 300 Millionen Euro Umsatz gesorgt. Diese Popularität verdankt sie unter anderem ihrem Ruf, „gesünder” als eine normale Zigarette zu sein. Außerdem verspricht die E-Zigarette einen „erfolgreichen“ Weg, mit dem konventionellen Rauchen aufzuhören. Jedoch entspricht ein einzelner Milliliter Vape-Saft, der etwa 100 Züge ergibt, dem Nikotingehalt von etwa fünf Schachteln Zigaretten. Forschungen in den USA haben ergeben, dass sie auch Lungenentzündungen und andere Atemwegserkrankungen auslösen können. Besonders bedenklich ist die Vermarktung an Jugendliche. Obwohl viele Teenager über die schädlichen Folgen Bescheid wissen, ziehen sie trotzdem weiter an der E-Zigarette. Dazu tragen besonders die verlockenden Geschmackssorten, wie Erdbeere und Menthol, Apfel und Pfirsich, Rosa Limonade und viele weitere bei. Auch die verherrlichende Werbung auf Websites erreicht viele Jugendliche. Das moderne Rauchen wird außerdem oft von reichweitenstarken Influencern auf TikTok und Instagram beworben.

Der Junge neben mir fängt plötzlich an zu husten und schnappt sich panisch die Wasserflasche seines Kumpels. Er fängt an, das Wasser herunterzuschlucken. Sein Kumpel sieht ihn ungläubig an und sagt, „deshalb vape ich nicht, Digga.“

ChatGBT: Eine Gefahr oder ein Gewinn fürs Schulsystem?

von Lilly Collin, Klasse 9, International School of Düsseldorf

ChatGPT ist momentan weltweit in aller Munde. Es ist die Abkürzung für „Chatbot Generative Pre-trained Transformer“. Ein Sprachmodell, das auf künstlicher Intelligenz basiert und uns Schüler:innen in Windeseile dabei helfen kann, Texte zu schreiben, zu analysieren, umzuschreiben, Mathematikaufgaben lösen und sogar wie ein menschlicher Gesprächspartner kommunizieren kann.  Der Hersteller ist die amerikanische Firma OpenAI, die sich mit der Erforschung und Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt. Das Produkt wurde im November 2022 eingeführt und hatte bereits nach nur fünf Tagen die Marke von unglaublichen eine Millionen Nutzer:innen geknackt. Außerdem ist ChatGPT die am schnellsten wachsende Verbraucheranwendung der vergangenen 20 Jahre. Inzwischen nutzen über 500  Millionen Menschen ChatGPT weltweit, denn der Chatbot unterstützt mehr als 95 Sprachen. Die Basisversion ist kostenlos, es gibt aber inzwischen auch eine kostenpflichtige Premiumversion, die noch schneller zu sein verspricht und etwas mehr als 18 Euro im Monat kostet.

Eine weltverändernde Innovation, wie es scheint. Merkwürdig nur, dass die Nutzung von ChatGPT bereits heute schon in vielen amerikanischen Schulen verboten wurde. Ist uns Amerika in diesem Punkt nun auch schon wieder einen Schritt voraus? Das Bildungsministerium der US-Metropole New York argumentiert mit der Sorge, dass Schüler und Schülerinnen unter Zuhilfenahme von ChatGPT die geforderten Texte nicht mehr selber schreiben und kreatives Denken dabei verloren geht. Diese Sorge ist sicherlich berechtigt, allerdings können die Ergebnisse, die ChatGPT liefert, auch nur eine erste Grundlage bei der Informationsbeschaffung sein. Die viele Zeit, die man spart, durch unterschiedliche, manchmal auch unsinnige Links und Websites zu klicken, könnten die Schüler:innen dann  nutzen um ihren Text mit eigenen Worten zu überarbeiten. Außerdem gibt es bereits KI Detektoren, mit denen die Lehrer:innen überprüfen können, ob der Text eigenständig geschrieben oder kopiert wurde.

Ein größeres Problem stellt die Tatsache dar, dass der Chatbot auch Risiken mit sich bringt wie Fake News oder Manipulation. Der Chatbot beantwortet Fragen nämlich nicht auf vielfältige Weise, sondern es gibt immer nur eine konkrete Antwort. Zudem gibt es auch keine Links zu Quellen. „With great power comes great responsibility”, dieser Satz macht klar, dass ChatGPT die Schulen und damit auch die Lehrer:innen vor neue Herausforderungen stellt. Aber waren nicht früher auch Taschenrechner und Computer neue Technologien, mit denen man erstmal lernen musste, zurechtzukommen und die heute aus unserem Schulalltag nicht mehr wegzudenken sind?

Das Wichtigste ist es, zu lernen, mit den neuen Technologien sinnvoll umzugehen. Es spricht nichts dagegen, gewisse Antworten, die uns der Chatbot gibt, auch mal zu hinterfragen. Möglichkeiten sich auch andere Meinungen außer die von ChatGPT anzuhören, bleiben ja trotzdem bestehen. xChatGPT in deutschen Schulen strikt zu verbieten, sollte keine Option sein. Vielmehr ein geregelter Umgang und Grenzen, wie z.B. in Prüfungssituationen oder für jüngere Kinder.

Energiewende: Herausforderungen und Chancen

von Julie Joßen, EF, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Ratingen

Die Energiewende ist ein wichtiges Thema in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien ist eine große Herausforderung, aber auch eine Chance für eine nachhaltige Zukunft. Eine der größten Herausforderungen ist der Ausbau erneuerbarer Energiequellen. Um den wachsenden Energiebedarf zu decken, müssen mehr Windkraftanlagen und Solarkraftwerke gebaut werden. Gleichzeitig müssen die Netze ausgebaut und modernisiert werden, um eine sichere und zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten.

Ein weiteres Problem ist die Speicherung von erneuerbarem Strom. Da es nicht immer sonnig und windig ist, müssen Lösungen gefunden werden, um überschüssigen Strom effizient zu speichern und zu nutzen.

Batterietechnologien und das Power-to-X-Konzept bieten einen vielversprechenden Ansatz, erfordern jedoch weitere Investitionen und wissenschaftliche Forschung. Die Energiewende ist auch wirtschaftlich sinnvoll. Die traditionelle Energiewirtschaft muss sich anpassen und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Gleichzeitig entstehen neue Arbeitsplätze in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieberatung.

Es ist wichtig, Beschäftigungsmöglichkeiten zu nutzen und die Umschulung der Arbeitnehmer zu unterstützen. Allerdings birgt die Energiewende auch großes Potenzial. Durch den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien kann Deutschland seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern und die Klimaziele erreichen. Darüber hinaus kann die Energiewende den Weg für innovative Technologien und nachhaltiges Wirtschaften ebnen.

Für eine erfolgreiche Energiewende müssen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten. Für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende bedarf es einer klaren und langfristigen Strategie, finanzieller Anreize und einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz.

Die Energiewende ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance, die Zukunft unserer Energieversorgung nachhaltig zu gestalten. Wir alle müssen die Probleme lösen und die Chance nutzen, eine saubere und klimafreundliche Zukunft zu schaffen.

Rezension: „Iron Man“ von Jon Favreau

von Ramon Mora, Klasse 8b, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

„Iron Man“ ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2008. Der Film erzählt
die Geschichte von Tony Stark, einem schwerreichen und hoch intelligenten Waffenhersteller, welcher anfangs Waffen an das US-Militär verkauft.

In dem Film wurden herausragende visuelle Effekte verwendet. Es werden 3D-Animationen benutzt, um den Anzug und die Waffen fortschrittlicher extravaganter darzustellen. Die Erfindung einer neuen Waffentechnologie verkauft der Milliardär an das
amerikanische Militär. Tony Shark wird jedoch von Terroristen der Organisation „Zehn Ringe“ durch seine eigenen Waffen schwer verletzt und entführt.

Schließlig baut er sich einen kugelsicheren Anzug, mit welchem er es schafft, zu entkommen. Später in der Handlung baut er einen noch besseren Schutzanzug und beschließt keine Waffen mehr zu verkaufen. Seine Mission ist nun die Terroristen zu bekämpfen und deren Geisel zu befreien. Tony findet heraus, dass sein Weggefährte und stellvertretender Geschäftsführer Obadiah Stane seine Waffen verdeckt an andere verkauft hat und bekämpft schließlich auch ihn.

Der spannende Soundtrack unterstützt die Handlung eindringlich. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, da sowohl die Handlung als auch die unglaublichen, visuellen Effekte mich beeindruckt haben.

Allerdings finde ich, dass der Spannungsbogen ein wenig schwach ausgefallen ist. Dies macht sich jedoch in meinen Augen durch den coolen Charakter von Tony Stark und seiner Art zu Reden wieder wett. Ich würde den Film „Iron Man“ empfehlen, wenn man nicht zu hohe Ansprüche an realitätsnahe Action setzt.

Nagelsmanns Rauswurf

von Giona Miszkiel, Klasse 8b, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Der Vorstand des FC Bayern entließ am Donnerstagabend, den 23.03.2023, den Cheftrainer Julian Nagelsmann an der Säbener Straße. Ersten Angaben zufolge traf sich der Vorstand des FC Bayern bereits nach der Niederlage gegen Leverkusen und berieten über die Zukunft von Julian Nagelsmann beim FC Bayern München.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr der 35-jährige Julian Nagelsmann mit seiner Freundin Ski und ahnte nicht, was kommen würde. Außerdem stellte der Vorstand die beiden Co-Trainer Dino Toppmüller und Xaver Zembrod frei. Durch die Entlassungen waren viele Fans aufgebracht und ein Mitglied des FC Bayern überlegte sogar seine Mitgliedschaft zu kündigen. Auch der Spieler Joshua Kimmich meinte, dass Julian Nagelsmann ein überragender Trainer sei. Selbst den Bundestrainer Hansi Flick überraschte diese Naricht.
Der neue Chaftrainer soll der ehemalige Trainer des FC Chelsea sein. Julian Nagelsmann hingegen sucht nun einen neuen Club und auch seine Freundin kündigte
bereits ihren Job bei der Bildzeitung.

Streik angeführt von der EVG

von Marlon Locker, Klasse 8b, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Duisburg. Am Montag, den 27.03.23, haben die Gewerkschaften Verdi und EVG in ganz Deutschland zu einem Warnstreik aufgerufen. Dies führte zu einem Stillstand des Fernverkehrs und Regionalverkehrs für den ganzen Tag. Dabei rief die EVG bundesweit rund 230.000 Beschäftigte zum Protestieren auf. Das Ziel war es, 12 Prozent oder mindestens 650 Euro mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten zu bekommen.

Der EVG-Chef Martin Burkert kündete den Stillstand deutlich an, um es den Fahrgästen zu ermöglichen, eine andere Fahrgelegenheit zu finden. „Der Streik muss sein. Es kommt nicht oft vor. Aber wenn man auf unsere Forderungen in keinster Weise eingeht, bleibt uns keine andere Wahl“, so der EVG-Chef. Viele beschwerten sich allerdings trotzdem. „Dafür habe ich kein Verständnis“, so eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn. „Es ist egoistisch sich über Menschen, welche für gerechtere Gehälter und faire Arbeitsbedingungen kämpfen, zu beschweren.“

Auch in Duisburg lud die EVG dabei zu einer Kundgebung auf dem Portsmouth Platz ein. Ab 9:00 Uhr machten circa 200 Mitarbeitende der Deutschen Bahn mit Schildern, Flaggen, Tröten und orangefarbenen Westen auf sich aufmerksam und marschierten durch die Innenstadt. Durch den Streik waren besonders der Güterverkehr und Unternehmen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, sowie deren Mitarbeitenden betroffen. Das erwartete Verkehrschaos blieb aus und über die Osterferien werden keine weiteren Streiks erwartet. Die nächsten Verhandlungen finden am 24. April statt.

 

Die Landesmeisterschaft der Cheerleader aus NRW

von Tabea Braun, Klasse 8b, Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg

Mehrere hundert Athletinnen begeistern am 25.03.2023 die zahlreichen Zuschauer:innen im Sportzentrum Schürenkamp in Gelsenkirchen. Viele Vereine aus ganz NRW, die sich im Vorfeld für die Landesmeisterschaft qualifiziert hatten, sind zu diesem Event gekommen, dass der Verband AFCV NRW organisiert hatte. In den unterschiedlichsten Kategorien werden hier die Landesmeister NRW gesucht.

Vormittags sind die Titel der Landesmeister NRW im Cheerleading gekürt worden, am Nachmittag folgten dann die Entscheidungen im Cheerdance. Hier nehmen unter anderem auch die Cheerleader der Duisburg Dockers teil. Von Jung bis Alt sind alle Altersklassen vertreten. Die jüngste Athletin ist gerade einmal fünf Jahre alt, wohingehend die älteste dreiundvierzig Jahre alt ist. Franzi Wiesten, die Trainerin der Blue Sparks der Dockers berichtet: „Wir haben uns so intensiv auf die Landesmeisterschaft vorbereitet und hoffen auf gute Platzierungen.“ Die ersten Ergebnisse der Landesmeisterschaft standen dann am Mittag in der Kategorie Cheerleading fest. Die Titel der Landesmeister NRW verteilen sich unter anderem auf die folgenden Teilnehmer-Teams: ETG Recklinghausen, Wildcats Bielefeld und AFC aus Marl. Die Entscheidungen der Nachmittags Wettkämpfe sind am frühen Abend verkündet worden.

Hierzu teilte Franzi von den Dockers noch mit: „Ich bin sehr stolz auf meine Mädels, auch wenn es nicht ganz zur Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaft gereicht hat. Es war von allen Aktiven eine großartige Leistung und wir konnten in anderen Altersklassen auch Qualifikationen zu den Deutschen Meisterschaften ertanzen.“

Über die Titel Landesmeister NRW und die Qualifikationen zur Deutschen Meisterschaft haben sich unter anderem noch der SCU aus Düsseldorf und BTW aus Bünde freuen können. Meiner Meinung nach wird in Zeitungen viel zu wenig über diesen Sport berichtet und er bekommt generell zu wenig Aufmerksamkeit.

Hund

Wie wichtig ist Tierschutz?

von Amie Kapahnke, Klasse 8d, Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium, Ratingen

Der Tierschutz war und ist nach wie vor noch ein immens großes Thema, welches breit in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Anhand eines aktuellen Beispiels möchte ich auf ein weiteres, schlimmes Schicksal eines Tieres aus Süd-Ost-Europa aufmerksam machen, das stellvertretend für unzählige traurige Schicksale auf dieser Welt steht.

Auf dem Foto sieht man einen einjährigen jungen Hund, der nicht nur kurz nach der Anschaffung in einem viel zu engen, dreckigen und maroden Zwinger gehalten wurde, sondern auch an einer schweren und kurzen Eisenkette gehalten wurde. Man hat herausgefunden, dass er täglich misshandelt wurde, indem er mit unterschiedlichen Gegenständen geschlagen und ihm das Futter entzogen wurde. Als wäre dies nicht schon grausam genug, lag der Junghund Monate lang in seinen Fäkalien.

Durch die Missstände, in denen er leben musste, war sein Fell verfilzt und seine Wunden extrem vereitert. Auch für die sehr erfahrenen, vor Ort tätigen, ehrenamtlichen Tierschützerinnen war dieser Anblick schockierend. „Es ist erschreckend zu sehen, dass die Perversität an Tiermisshandlung einfach kein Ende nimmt. Es stinkt hier dermaßen nach Verwesung, dass ein normales Atmen eigentlich unmöglich ist!“ , so eine Tierschützerin vor Ort.

Nach einem langen und emotionalen Gespräch gewährte der Halter den Tierschützer*innen das kranke und schwer verletzte Tier letztendlich zu befreien, um es in deren sichere Obhut zu nehmen. Ohne Umwege wurde der Hund von einem Tierarzt intensiv versorgt, selbst eine lebensbedrohliche Operation musste wegen seinen schweren Verletzungen durchgeführt werden. Als er bald darauf gesundheitlich stabil genug war, durfte er endlich nach Deutschland, zu Thomas K. Hunde SOS Oberberg, in Reichshof, öffentliche Auffangstation.

Und hier geht die Arbeit nach der Rettung des Tierschutzes weiter. Ich habe Thomas K. gefragt, was das Wichtigste bei seiner Arbeit sei. Er antwortete: „Das Wichtigste ist jetzt, dass man mit Ruhe, Geduld und Zeit, Schritt für Schritt jedem einzelnen völlig panisch verängstigten Tier versucht, wieder Vertrauen und Sicherheit zu geben. Ziel ist es hier bei uns, ihm ein artgerechtes Leben zu geben, um ihm eines Tages eine Chance auf ein normales Leben in einer richtigen Familie zu ermöglichen!“

Aber wo fängt Tierschutz eigentlich an und wo hört er auf? Er fängt da an, wo mangelnde Empathie, fehlendes Mitgefühl, Ausbeutung, Misshandlungen, Geldprofit und falsch verstandene Tierliebe gegenüber den Tieren herrscht. Und er setzt sich solange fort, bis der Mensch erkennt, dass er nicht über anderen Lebewesen und der Natur steht. Diese Einsicht geht damit einher, dass ein Tier genauso ein Schmerzempfinden hat und kein Gegenstand ohne Gefühle und Empfindungen. Denn Tierquälerei gibt es in den verschiedensten Formen, angefangen in der privaten Tierhaltung, der Lebensmittelindustrie bis hin zur Kosmetikherstellung. Sogar die Pharmaindustrie setzt weiterhin Tierversuche zur Grundlagenforschung neuer Medikamente ein.

Doch auch der in- und ausländische Schwarzmarkt und der Tierhandel auf unseriösen Internetplattformen steigen weiterhin an. Besonders grausam sind die Tötungsstationen im Ausland und deren Handhabung mit wild-lebenden Straßentieren. Nur dem unerbittlichen Einsatz von ehrenamtlichen und offiziell eingetragenen Vereinen, wie z. B. PETA, VIER PFOTEN, Deutscher Tierschutzbund, Hunde SOS Oberberg e.V. u.v.m. ist es zu verdanken, dass viele Missstände aufgedeckt und mit einer Geldbuße bis zu 25.000€ bestraft werden können.

Die Vereine, Pflegestellen und auch die Tierheime sind in ihrem Kampf für mehr Tierschutz abhängig von Spenden. Umso wichtiger ist es, diese tatkräftig zu unterstützen. Denn der Tierschutz kann erst dann enden, wenn jedes einzelne schreckliche Schicksal von seinem Leid befreit wurde und man allen Tieren ein glückliches Leben mit Perspektiven und Sicherheit geben kann. Leider haben viele Menschen wenig Ahnung von der Arbeit im Tierschutz. Denn Tierschutz fängt bei einer konsequenten Aufklärung an!

Wie arbeitet es sich unter Corona-Bedingungen in systemrelevanten Berufen?

Von Louisa Steinmann, Juste Drungile und Alexandra Berg, Klasse 8c, Helmholtz-Gymnasium HildenBea Schaaf ist Gesundheits- und Krankenpflegerin

Wir haben Bea Schaaf (45 Jahre, Gesundheits- und Krankenpflegerin in einem Krankenhaus in Düsseldorf) und Lilia Berg (41 Jahre, arbeitet in einem Lebensmittelladen in Hilden) über ihre Berufe zu dieser schwierigen Zeit interviewt und das sind ihre Antworten.

Was hat sich aufgrund von Corona verändert?
Bea Schaaf: Es ist schwieriger für die Patienten geworden, ich denke vor allem für die älteren Patienten, weil sie ja keinen Besuch mehr bekommen dürfen. Es gibt zwar einzelne Sonderregelungen, aber das gilt nicht in jedem Fall. Zum Beispiel bei Geburten dürfen die Väter häufig nicht dabei sein oder ihre Babys nach der Geburt nur etwa eine Stunde sehen. Nach einer OP dürfen Angehörige auch nicht mehr auf den Patienten warten. Die Arbeit hat sich auch sehr verändert. Die Kommunikation ist schwieriger aufgrund der FFP2-Masken, aber die sind nun einmal notwendig. Trotzdem denke ich, ist es für die Patienten sehr unangenehm. Aber immerhin haben wir Pfleger in unserem Krankenhaus das Glück uns regelmäßig testen zu lassen.

Lilia Berg: Die Leute haben ihr Verhalten geändert. Sie haben angefangen zu hamstern. Sie konzentrieren sich nur noch auf sich selbst und darauf ihre Produkte einzukaufen.

Kommen jetzt mehr Patienten (die zum Beispiel vermuten, sie hätten Corona)?
Bea Schaaf: Eigentlich sind eher wir es, die bei den Patienten Corona feststellen, denn jeder, der ins Krankenhaus kommt, muss erstmal einen Abstrich machen. Die meisten Patienten kommen aber mit Langzeitfolgen nach einer Corona-Infektion zu uns.

Müssen Sie jetzt Überstunden machen?
Bea Schaaf: Wir müssen öfter einspringen, weil es coronabedingt viel mehr langzeitkranke Kollegen gibt. Häufig können diese Kollegen nach der Krankheit auch nicht sofort wieder oder so viel arbeiten aufgrund der Spätfolgen. Auf manchen Stationen werden sogar Betten gesperrt, weil das Personal sonst komplett überlastet wäre.

Lilia Berg: Ja, müssen wir. Dadurch, dass die Leute viel mehr einkaufen, gibt es natürlich auch mehr Arbeit. Ich persönlich muss auch öfter einspringen, da zurzeit ein paar Mitarbeiter mehr fehlen als sonst.

Haben Sie Bedenken, zur Arbeit zu gehen?
Bea Schaaf: Natürlich mache ich mir Sorgen um meine eigene Gesundheit, aber noch mehr Angst habe ich davor, einen Patienten anzustecken und dass dieser dann im schlimmsten Fall an der Infektion stirbt. Man merkt ja 5-6 Tage erstmal nichts von der Krankheit und wie gesagt, man weiß nie, wie eine Corona-Infektion verläuft.

Lilia Berg: Auf jeden Fall habe ich Bedenken zur Arbeit zu gehen, da das Risiko besteht krank zu werden, wenn man mit vielen Personen in Kontakt steht. Aber am meisten beunruhigt mich, dass ich meine Familie anstecken könnte.