Schwänz-Folge – Dann ging’s statt in die Schule in den Knast

Wie ihr wisst, muss jedes Kind zur Schule gehen. Wenn man die Schule länger schwänzt, dann bekommt man nach einer Zeit eine Strafe.

Eine 19-Jährige aus NRW schwänzte viele Wochen die Schule und bekam deshalb eine Strafe. Weil sie die 179 Euro hohe Geldstrafe nicht bezahlte und auch keine 13 Stunden Arbeit für einen guten Zweck machte, wurde sie von der Polizei abgeholt und für eine Woche in ein Gefängnis für Jugendliche gebracht. In NRW schwänzen ungefähr 110.000 Kinder täglich die Schule.

Marc Eder, Marcel Malek und Kai Jansen, Wegberg, Edit-Stein-Realschule

Politik – Warum Barack Obama besonders ist

In den Vereinigten Staaten ist etwas Besonderes passiert: Barack Obama ist der erste dunkelhäutige Präsident der USA.

Obama hat die Wahl mit 52 Prozent gegen McCain (46 Prozent) gewonnen. Er überzeugte die Wähler mit dem Wahlkampfspruch „Yes, we can!“ (Ja, wir können). Obama wird sein Amt als Präsident im Januar 2009 antreten und den jetzigen Präsidenten George W. Bush ablösen.

Yannik Kohl, Marcel Keiter, Sven Jansen und Marius Pärtner, Wegberg, Edit-Stein-Realschule

Wirtschaftskrise – Die Arbeitslosigkeit ist gesunken – aber wie geht es weiter

Deutschland kann sich freuen: Die Arbeitslosigkeit im Herbst dieses Jahres sank. Zum ersten Mal seit 16 Jahren gibt es weniger als drei Millionen Arbeitslose.

Man befürchtet aber, dass es in der Zukunft wieder mehr arbeitslose Menschen in Deutschland gibt, weil die Leute Angst um ihr Vermögen haben und zurzeit niemand sein Geld ausgeben möchte. Wenn niemand Geld ausgibt, nehmen die Unternehmen kein Geld ein und haben keine andere Wahl, als ihre Mitarbeiter zu entlassen, denn sonst gehen die Unternehmen pleite.

Robin Baum, Marius Maaßen und Tim Scheepers, Wegberg, Edit-Stein-Realschule

Mode – Immer mehr Jugendliche wollen so aussehen wie ihre Stars

Immer mehr Jugendliche wollen so sein wie die Stars. Sie wollen so aussehen und sich so kleiden wie ihr Idol. Auch die 17-jährige Monika Capper*. Sie ist ein Fan von Vanessa Hudgens, bekannt aus High School Musical.

Sie kauft ihr alles nach und will genau so aussehen wie sie. Die neusten Stylingtips erhällt sie aus Trendzeitschriften wie bravo, yam oder der Zeitschrift Mädchen.Ihre Eltern haben zwar nichts dagegen, unterstützen diese Leidenschaft aber nicht.

*Name geändert

Nele Kahla, Kempen, Erich-Kästner Realschule

MMORPGs – Wie Spiele süchtig und weltfremd machen

MMORPG – das steht für Massively Multiplayer Online Role Playing Game und bedeutet auf Deutsch: Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel. Es handelt sich um ein über das Internet spielbares Computer-Rollenspiel, bei dem mehrere Spieler eine virtuelle Welt betreten. Diese Welt betritt der Spieler mit einer Spielfigur, die man Avatar oder Charakter nennt.

Das Ziel dieses Spiels ist es, Quests (Missionen) zu erledigen. Für erreichte Leistungen erhält man Punkte. Sie sind dazu da, Fähigkeiten zu verbessern oder neu zu erlernen. Wer bessere Fähigkeiten hat, kann mehr Schaden anrichten. Es gibt verschiedene Arten von Schäden: physische, magische und entfernte Schaden.

Mit der Spielfigur kann der Spieler sich auch mit anderen Spielern unterhalten (chatten), handeln oder zusammen gegen die Gegner kämpfen, in so genannten Partys. Man kann auch in eine Gilde eintreten. Das ist eine Gruppe voller Spieler, die nicht aufgelöst wird.

Es existiert eine komplett virtuelle Welt mit verschiedenen Ebenen und Städten. Deshalb versinken auch manche Spieler in dieser Welt. Das Spiel wird ihre Welt. Sie werden süchtig.

Laut einer Studie für den deutschsprachigen Raum des Soziologen Olgierd Cypra gilt etwa jeder zwanzigste Spieler als süchtig. Einer der Gründe: Die Spiele werden immer realer gestaltet.

Es gibt übrigens zwei Arten von MMORPGs: die kostenpflichtigen Spiele und die Free MMORPGs. Die kostenpflichtigen MMORPGs sind Spiele, für die man monatliche Gebühren bezahlen muss. Bei den Free MMORPGs ist der Download gratis, und für das Spielen gibt es keine Gebühren. Beide haben aber eins gemeinsam: Sie haben einen Cashshop. Das ist ein Laden auf der Hompage, in dem man Gegenstände mit besonderen Effekten gegen Geld erwerblich sind.

Viel Spaß beim Spielen!

Sven Falk, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Party und Musik – Mein Kumpel DJ Leaven

DJ Leaven veranstaltet in fast ganz NRW kleinere Gigs, zu denen die Rockfans in Massen kommen. Er hat schon endliche kleine Gigs mit Bands wie Interlud oder trickORtreat veranstaltet, was die Fans anschließend sehr erfreut hat.

Bei Partys von DJ Leaven bekommt man auch viel gratis Stuff von bekannten Bands wie Metallica oder 36 Crazyfists, was die Musikfans anzieht. Doch auch ohne dieses Extra würde es viele Fans immer wieder zu den Party von DJ Leaven ziehen.

Es gibt viele DJs , die Techno, House oder R&B auflegen. DJ Leaven legt auf einer ganz anderen Musikschiene auf. Er lässt die Menschen feiern und tanzen, denn die härtere Musik ist genau sein Spezialgebiet.

Er ist noch jung und schon tief im DJ Geschäft drin, er macht einfach sein Ding, und das ist das, was die Menschen so beeindruckt und er immer wieder auf seinen Partys zeigt.

Auf seinen Gigs wird gepogt, gemosht oder einfach nur getanzt. Er veranstaltet seine Gigs in den Locations, in denen die Bands richtig abrocken können.

Ich habe ihn auch als Kumpel kennen gelernt, doch als er mich dann mit auf eine seiner Partys nahm, war ich angetan und gehe seitdem immer wieder hin. Denn er hat’s echt drauf und bringt alt und jung gemeinsam zum Rocken. Falls ihr mehr über DJ Leaven erfahren wollt, checkt am besten mal seine Myspace-Seite aus.

www.myspace.com/have_a_nice_evening

Fabio Stäcker, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Breitensport und Leistungssport – Beim VTK kann jeder Sport treiben

Die Vereinigte Turnerschaft Kempen ist der größte Sportverein in Kempen.

Er bietet Breitensport für Groß und Klein, da ist für jeden etwas dabei.

Mit Breitensport bezeichnet man körperliche Aktivität, den Ausgleich von Bewegungsmangel sowie den Spaß am Sport.

Es gibt jedoch in fast jedem Verein, der Breitensport anbietet, eine Sparte Leistungssport. Beim VT ist es unter anderem die Handballabteilung, wo man auch im Jugendbereich schon stark gefördert wird.

Dies hat zur Folge, dass die weibliche B1 Jugend in der Verbandsliga spielt. Die weibliche C1 Jugend in der Oberliga ebenso, wie auch die weibliche A Jugend, die langsam an die Frauenabteilung herangeführt wird. Die Frauenabteilung mischt auch in der Oberliga und Regionalliga mit.

Nicht nur im Leistungsbereich ist der VT bei der Kinder- und Jugendarbeit sehr engagiert. Der VT gibt zum Beispiel einen Kurs namens „schwer mobil“.

Dieses Projekt soll übergewichtigen Kindern beim Abnehmen helfen und ihnen die Freude an Bewegung vermitteln.

Hannah Hupperten, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Migranten – So leben Ausländer und Deutsche in meiner Klasse

Ich habe mich mit dem Thema Migranten in meiner Klasse befasst, da es in unserem Umfeld viele Ausländer gibt und ich selbst einen Migrationshintergrund habe. Als Beispiel für das Zusammenleben der Schüler aus verschiedenen Nationen habe ich die Klasse 9b des Fichte Gymnasiums und somit auch meine Klasse gewählt, da unsere Klasse aus ziemlich vielen Schülern mit Migrationshintergründen aufgebaut ist und es natürlich ab und zu zu Uneinstimmigkeiten kommt. Dazu gehören auch einige Vorurteile, die ich durch meinen Artikel aufklären möchte.

Doch zunächst einmal möchte ich die Anzahl der Schüler mit Migrationshintergründen nennen, um unser Klassenbild besser darzustellen: Neun der 26 Schüler haben türkische Wurzeln, zwei ukrainische, einer iranische, eine irakische, einer russische, einer polnische und elf deutsche Wurzeln.

Zwischen so vielen verschiedenen Traditionen und Kulturen gibt es natürlich wie erwähnt auch Vorurteile. Ein Beispiel dafür ist „Ausländer sind kriminell „. Dazu kann man sagen, dass diese Behauptung nicht nur von den Ausländern in Deutschland, sondern auch von den Statistiken des Bundeskriminalamtes entkräftet wird. Doch alles in allem kann man sagen, dass ausländische und einheimische Bürger immer besser miteinander klar kommen und sich in vielen Dingen auch positiv ergänzen.

Muhammed Yilmaz, Krefeld, Fichte-Gymnasium

TuS Xanten Handball-Trainer Kuhlmann – „Wir haben gute Chancen auf den Titel“

Ein Interview mit Hans-Peter Kuhlmann, Handballtrainer im TuS Xanten Titel, Chancen und Mannschaftsessen.

Wie lange sind Sie schon beim TuS Xanten im Handball tätig?

Kuhlmann: Ich habe von 1975 bis 1993 aktiv Handball gespielt und bin seit 2002 als Trainer tätig. Zurzeit trainiere ich die männliche C-Jugend.

Was hat Sie dazu bewogen, mit dem Spielen aufzuhören?

Kuhlmann: Ich habe 1993/94 mein Studium abgeschlossen und konnte zu dieser Zeit Hobby und Beruf schwer vereinbaren.

Wie sehen Sie Ihre Arbeit als Trainer?

Kuhlmann: Besonders wichtig ist, dass alle Spieler, die ich seit sechs Jahren trainiere, dabei geblieben sind und sichtlich Spass am Handball haben. Und natürlich freue ich mich, dass wir in der D-Jugend Vize-Kreismeister geworden sind und den achten Platz im Handball-Verband-Niederrhein belegt haben.

Und wie läuft es momentan?

Kuhlmann: Recht gut. Wir haben erst ein Spiel verloren und stehen somit auf dem 2. Tabellenplatz in der Kreisliga mit guten Chancen auf den Titel.

Unternehmen Sie etwas mit der Mannschaft über den normalen Trainingsablauf hinaus?

Kuhlmann: Wir werden weiterhin an Turnieren teilnehmen. Zur Abwechselung spielen wir im Sommer im FZX Beach-Handball. Und am Ende jeder Saison steht mit der ganzen Mannschaft ein Restaurantbesuch an. Aber jetzt freuen wir uns auf ein Freundschaftsspiel im Dezember gegen die C-Jugend des TuSEM Essen, mit dem Trainer und ehemaligen Nationalspieler Mark Dragunski.

Wie denken Sie über die Zukunft des TuS Xanten Handball?

Kuhlmann: Ich sehe der Zukunft positiv entgegen. Wir hatten in den letzten Jahren einen regen Zulauf von Spielern und können somit alle Jugendmannschaften besetzen. Da es uns wichtig ist, mannschaftsübergreifend zu arbeiten, werden wir im nächsten Jahr wieder ein Jugend-Handball-Camp unter professioneller Leitung anbieten. Dieses Angebot wird von der Jugend gerne angenommen. Es fördert das Miteinander und gibt Spielern und Trainern neue Impulse.

Ich bedanke mich für dieses Gespräch und wünsche ihnen noch weiterhin viel Erfolg.

Das Interview führte Philip Gralla.

Philip Gralla, Xanten, Städt. Stifts-Gymnasium

Martinszug – Unterwegs mit der kleinen Schwester und Laterne

„Laterne, Laterne. Sonne, Mond und Sterne, …“ , so singen gerade etliche Kinder um mich herum. Vor mir zieht die Kapelle und spielt zu diesem Lied. Ich bin mitten im Vorster Martinszug. Ich blicke in viele lachende Gesichter und bin überglücklich.

Meine kleine Schwester nimmt meine Hand und bittet mich, ihre Laterne zu tragen. „Die ist so schwer! Och, bitte, bitte! Bitte nimm‘ meine Laterne. Bitte!“ Dann schaut sie mich so lieb mit ihren kleinen Augen an, dass man es einfach nicht über das Herz bringt, „Nein“ zu sagen. „Na komm. Gib schon her. Ich trage deine Laterne ja schon“, antworte ich ihr.

Ich schaue mich um und sehe, dass wir gerade erst an der Vorster Kirche vorbei sind und in Richtung Neubaugebiet ziehen. „Der Herbststurm braust durch Wald und Feld, die Blätter fallen nieder und von dem hohen Himmelszelt ziehen schwarze Wolken nieder,…“, tönt es mal laut, mal schön um mich herum. „Sieh mal, da ist doch Jana, das ist doch Michaela“, höre ich gerade zwei Viertklässler hinter mir.

Ich muss schmunzeln und begrüße mein Freundin Alicia, die sich neben mir in den Zug eingereiht hat. Wir erzählen ein bisschen, da bemerke ich, dass wir das Neubaugebiet verlassen haben und nun wieder auf der Grefrather Straße sind. Jetzt nähern wir uns „dem Ort des Geschehens“ mit zunehmend großen Schritten. Wir ziehen durch eine kleine Gasse, dem Feuer immer näher kommender.

Von dort aus werden wir in das Bruch ziehen und die Martinszeremonie beobachten. Wir sind von der Andreasstraße runter gegangen und biegen um die Ecke. Jetzt müssen wir weiter Geradeausgehen und, genau an dieser Kreuzung, links.

Man kann das Feuer schon sehen, und das Knistern des Holzes hören. Obwohl ich dieses alles schon mindestens zehnmal gesehen habe, freue ich mich immer noch wie ein kleines Kind. Nun haben wir das Feld erreicht und die Martinsszene wird in einer tiefer gelegenen Nierswiese dargeboten.

Alle singen mit: „St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross das trug ihn fortgeschwind, …“ Und wie es üblich ist, macht St. Martin genau das, was man von ihm erwartet. Die Kapelle spielt dazu und Hunderte von Kinderaugen leuchten begeistert. Die Mantelteilung ist vorüber, der Bettler erhielt seinen „Mantelteil“, und fast alle strömen zum Kindergarten, wo sie ihre prall gefühlten Süßtüten abholen wollen.

Endlich halte ich meine Tüte in meinen Händen und gehe heim, um den Inhalt meiner Tüte schnellstmöglich zu inspizieren. Ich stecke mir ein Stückchen Schokolade in den Mund und hole die Süßigkeiten aus dem Schrank, die ich gleich großzügig an die singenden Kinder verteilen werde. Denn auch das traditionelle Martinssingen der von Haus zu Haus ziehenden Kinder gehört mit zu meinem Martinsprogramm.

Leoni Aliena Fretz, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium