Archiv der Kategorie: Erasmus-v.-Rotterdam-Gymnasium

Filmrezension: Spiderman- Far From Home

Von Sabrina Hashimi, Klasse 8a, Erasmus von Rotterdam Gymnasium, Viersen

Die US-amerikanischen Marvel Studios haben bisher schon viele Filme herausgebracht. Bekannt sein dürften Werke wie Iron Man, Captain America, Avengers und natürlich Spiderman. Anfang Juli 2019 erfreute Marvel seine Fans mit einer Filmfortsetzung: „Spiderman: Far From Home“.

Der Superheld Spiderman, gespielt von Tom Holland, ist auf Klassenfahrt, wo er auf viele Gefahren stößt. Peter Parker, wie der freundliche Spiderman mit bürgerlichem Namen heißt, will endlich Ruhe haben, nachdem er sein Idol Iron Man bekanntermaßen verloren hat. Er beschließt deshalb mit auf Klassenfahrt zu fahren und dort endlich seinem Schwarm MJ die Gefühle zu gestehen. Sein Plan geht nicht auf, denn er wird von Nick Fury gestört und zu einem Unterschlupf gebracht. Dort lernt er Mysterio kennen und wird schließlich überredet, den beiden bei einem Abenteuer zu helfen.

Der Film hat wie jeder Marvel-Film ein tolles Ende und bringt den Zuschauer zum nachdenken. Man begleitet Peter Parker auf einer Reise, die einem Gänsehaut bereitet, denn der Film bietet Romantik und Action zugleich.

Ich finde den Film sehr schön. Er ist– wie von Marvel zu erwarten– einfach bezaubernd. Ich freue mich schon auf weitere tolle Filme des Marvel-Universums mit meinen Lieblingshelden Spiderman.

 

Soziale Kontakte während Corona

Von Justus Großkopf, Klasse 8b, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Viersen

Soziale Kontakte zu halten ist während der Corona-Pandemie gar nicht so einfach. Wegen der strengen Kontaktbeschränkungen nutzen viele Jugendliche deshalb Videotelefonate.

Durch die aktuellen Corona Beschränkungen ist es sehr schwer soziale Kontakte zu halten oder neue zu finden. Viele Jugendliche nutzen ihre Smartphones, um mit Freunden oder Verwandten zu telefonieren oder zu schreiben. Genauso beliebt sind Videokonferenzen, in denen sie mit ihren Freunden reden und sich dabei gleichzeitig sehen können.

Besonders praktisch ist dies bei Schulaufgaben oder beim Sport. Man hat fast das Gefühl, man bearbeitet die Schulaufgaben mit seinem Sitznachbarn oder macht Sport mit der ganzen Mannschaft. Ich selber halte jeden Tag mit einem Freund zusammen Videokonferenzen ab. So erledigen wir unsere Schulaufgaben gemeinsam. Auch online Fitnesstraining mit der ganzen Mannschaft ist in meinem Umfeld sehr beliebt.

Aber was machen ältere Menschen, die kein Smartphone oder Tablet besitzen? Viele Erwachsene kaufen in diesen Zeiten Tablets oder Smartphones für ihre Eltern, damit auch diese Videotelefonate führen können. Da viele alte Leute alleine zuhause sind, ist es um so wichtiger mit ihnen regelmäßig zu telefonieren. Der Umgang mit digitalen Geräten ist für ältere Menschen allerdings häufig kompliziert und ungewohnt. Viele Jugendliche haben Spaß daran, ihren Großeltern die Geräte zu zeigen und ihnen die Bedienung beizubringen. Für die meist arbeitenden Eltern ist das eine große Entlastung.

Die aktuelle Zeit in der Pandemie verändert die Ansicht auf digitale Medien. Viel mehr Menschen finden sie jetzt praktischer und nützlicher als vorher. Die meisten Eltern bleiben dennoch weiterhin skeptisch, wenn es um die Sicherheit im Netz geht.

Sorgt frische Luft für gute Laune?

Von Marie Greiffendorf, Klasse 8a, Erasmus- von- Rotterdam- Gymnasium, Viersen

Einfach einmal raus gehen und die frische Luft genießen, auch wenn man im Stress ist, kann die Laune verbessern.

Viele Menschen gehen Nachmittags gerne spazieren, um Zeit in der Natur zu verbringen und die gute Luft zu genießen. Häufig wird man dabei auch noch von einer Person begleitet, die man gerne hat. Dennoch gibt es einige Menschen, die nicht daran glauben, dass die Natur und besonders die frische Luft etwas an ihrer Stimmung ändern können.

Wenn draußen die Vögel zwitschern und die Sonne scheint, hat es aber sehr wohl positive Auswirkungen auf die eigene Laune. Besonders nach den langen und kalten Wintermonaten tut es gut, endlich wieder die Sonne zu sehen. Wenn dann auch noch die ersten Blumen anfangen zu blühen, ist der triste Winter glatt vergessen.

„Das singen der Vögel macht mich doch nur noch nervöser“. Diese Aussage hört man immer wieder. Dem kann ich nur entgegnen, dass die frische Luft wunderschön sein kann, wenn man einmal ganz still ist und zuhört, was die Natur zu sagen hat.  Besonders in der aktuellen Situation, in der man häufig traurig und alleine ist, kann besonders die Natur die Laune schnell verbessern und ein Geborgenheitsgefühl schaffen.

Es gibt aber auch Personen, die es nicht mögen still und leise zu sein und immer Aktivität brauchen. Haben die sich etwa noch nie Gedanken darüber gemacht, was für eine Kraft die Natur hat? Die riesigen Bäumen ragen noch nicht ihr ganzes Leben in die Höhe. Sie haben erst mit der Kraft der Natur ihre Größe erreicht.

Die frische Luft regt außerdem an, Sport zu treiben. Man fühlt sich besser und ist aktiv. Dennoch gibt es immer wieder Menschen­– zu denen besonders Jugendliche zählen­– die meinen, es wäre doch egal, ob man draußen ist oder vor dem Computer sitzt. Soviel vorab: Ist es nicht! Wenn man den ganzen Tag im gleichen Zimmer sitzt, hat man irgendwann keine frische Luft mehr– da hilft es auch nicht, kurz das Fenster zum Lüften zu öffnen.

Man muss ja nicht gleich eine lange Wanderung machen, es reicht natürlich auch, wenn man einfach mal kurz vor die Tür geht und einmal um den Block läuft. Zusammen mit einem Familienmitglied fühlt man sich auf seinem Spaziergang auch nicht so alleine. Im Nachhinein fühlt man sich definitiv besser und auch bei dauerhafter schlechter Laune tut die Luft gut. Die Natur kann so vieles verändern!

 

Klassenfahrt nach Berlin

Von Marie Greiffendorf, Klasse 8a, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium,Viersen

Die Klasse 8a des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium in Viersen möchte im kommenden Schuljahr eine Klassenfahrt nach Berlin unternehmen. Gemeinsam mit den Klassenlehrern wurde bereits ein erster Plan besprochen. Da sich die Klassengemeinschaft nach der neunten Klasse in Kurse auflöst, soll die Fahrt nach Berlin die Abschlussfahrt der letzten gemeinsamen vier Jahre sein. Die 17 Schüler und Schülerinnen haben am Anfang der achten Klasse gemeinsam entschieden, wo es hin gehen soll. Mit viel Unterstützung der Klassenlehrer haben sie sich für Berlin entschieden.

Momentan ist noch nicht abzusehen, ob diese Klassenfahrt auf Grund der aktuellen Situation überhaupt stattfinden kann. Für viele Schülerinnen und Schüler ist die Fahrt ein letztes gemeinsames Erlebnis und hat große Bedeutung für sie. Deshalb wurden bereits über die Plattform Moodle Ideen und Pläne gesammelt, was man alles in der Großstadt unternehmen könnte.

Der Klassenlehrer erzählt, wer sich nicht an der Umfrage und Planung beteiligen möchte, müsse mit den Ideen und Plänen der anderen klarkommen. Eine Schülerin der 8a ergänzt: „Wir haben eine sehr gute Klassengemeinschaft!“

Trotz der aktuellen Situation hofft die ganze Klasse, dass die gemeinsame Abschlussklassenfahrt stattfinden kann. Die Unterkunft der Klasse in Berlin hat bisher noch nicht abgesagt. Bis es dann nach den Sommerferien los gehen kann, dauert es zum Glück auch noch etwas. Hoffentlich ist die Corona-Lage dann besser.

Neuer Anime: Jujutsu Kaisen

Von Sabrina Hashimi, Klasse 8a, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Viersen

Der Manga Jujutsu Kaisen, geschrieben von Gege Akutami, erschien erstmals 2018. Zwei Jahre später ist er nun endlich auch animiert veröffentlicht. Die erste Folge kam am 3. Oktoher 2020 heraus und faszinierte die Anime-Fans sofort. Nicht mal 2 Monaten hat Jujutsu Kaisen gebraucht, um zu einem der berühmtesten Anime weltweit zu werden.

Hauptfigur ist Yuji Itadori, der ein ganz normaler Schüler mit einem nicht so schönen Leben ist. Itadori verlor seinen Opa, doch bevor dieser starb gab er Itadori einen Ratschlag: Itadori solle Menschen retten und nicht so enden wie er.

Alles verändert sich, als Itadori den Finger des bösen Sakunas findet und dadurch Megumi Fushiguro kennenlernt. Von ihm lernt er mehr über die Gefährlichkeit von Flüchen und warum der Finger von Sakuna schlimme Dinge anrichten kann. Fushiguro rät ihm auch, den Finger bloß nicht zu essen. Itadori ist allerdings später genau dazu gezwungen: Er muss den Finger essen, um seine Freunde zu retten. Somit gelangt Sakuna in seinen Köper und erlangt die Kontrolle über ihn. Fushiguros Sensei ( Lehrer) Satoru Gojo kommt ihm zur Hilfe geeilt.

Itadori, der nun seinen Körper mit dem bösen Sakuna teilt, muss nun eine schwierige Entscheidung fällen. Entweder wird er sofort umgebracht oder er sammelt die restlichen Körperteile Sakunas, rettet damit viele Leben und wird dann zusammen mit Sakuna umgebracht. Itadori entscheidet sich für letzteres und begibt sich auf eine Reise. Dort lernt er viele neue Menschen kennen, die ihm helfen und wichtig für ihn werden. Ich persönlich liebe diesen Anime, da er sehr spannend und aufregend ist. Auch die traurigen Szenen sind hervorragend dargestellt.

Das habe ich im Lockdown über mich gelernt

Von Katharina Thiel, Klasse 8a, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Viersen

Der Lockdown hat ganz plötzlich einiges in meinem Leben verändert und mich schon oft vor große Herausforderung gestellt. Man verbringt sehr viel Zeit in den eigenen vier Wänden, trifft außer der eigenen Familie kaum noch andere Menschen und muss kreativ werden, um den teils langweiligen Corona-Alltag zu bewältigen. Mir fällt es besonders schwer, meine Freunde nicht treffen zu können.

Der Lockdown hat mich jedoch auch dazu gebracht, einmal in Ruhe über mich selbst nachzudenken und Neues über mich zu lernen. Ich habe über mich selbst erfahren, wie wichtig es mir ist, meine Freunde, Mitschüler, Lehrer und alle anderen soziale Kontakte zu sehen. Außerdem habe ich erkannt, was für gute Freunde ich habe und dass unsere Freundschaft auch diese Zeiten überstehen kann.

Mir ist klar geworden, wen ich zu dieser Zeit eigentlich vermisse und wen eben weniger. Das hat mir die Möglichkeit gegeben, bestimmte Menschen mehr zu beachten und andere wiederum hinter mir zu lassen. Außerdem konnte ich erkennen, wie schön es ist stressfrei Zeit mit meiner Familie zu verbringen und meine Freizeit draußen in der Natur zu genießen. Im Lockdown hat mich am meisten zum Nachdenken gebracht, wie gut es uns ohne Corona eigentlich geht, wie frei und unbeschwert wir normalerweise leben und was der Schulalltag für mich bedeutet.

Insgesamt würde ich sagen, dass mir der Lockdown viel Zeit gegeben hat, über mich und mein Leben nachzudenken. Das hat mir sehr gut getan. Ich freue mich jedoch schon darauf, wieder in einen normalen Alltag zurückzukehren und mir keine Gedanken mehr darüber machen zu müssen, ob ein Treffen mit Freunden Konsequenzen haben könnte.

Die Freundschaften in der Pandemie: Wie bleibt man trotz der Krise in engem Kontakt?

Von Marie Greiffendorf, Klasse 8a, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Viersen

Da man sich zur Zeit nicht mehr mit allen Freunden treffen darf, leiden viele Freundschaften unter der Pandemie. Viele Menschen behaupten, dass man über die Handy-Nachrichten nicht richtig in Kontakt bleiben könne. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, um seine Freundschaften besonders in dieser schwierigen Zeit zu pflegen.

Viele Menschen fühlen sich aktuell einsam und alleine. Besonders als guter Freund sollte man sich im Klaren sein, dass man seine Freundschaften auch in dieser Pandemie weiter führen sollte. „Aber es ist doch viel zu anstrengend jeden Tag zu telefonieren. Außerdem sind zur Zeit so viele Menschen alleine und einsam.“ Diese Argumente bekommt man immer wieder zu hören. Natürlich muss man nicht jeden Tag telefonieren, aber man sollte versuchen, sich hin und wieder bei den Freunden zu melden um zu fragen, wie es ihnen geht. Dadurch bekommen sie nämlich den Eindruck, man würde an sie denken. So fühlen sie sich nicht mehr so alleine.

Besonders Kinder und Jugendliche leiden darunter, sich nicht mehr mit Freunde treffen zu dürfen. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, sich über Videoplattformen zu sehen und sogar den Kleinsten macht dies häufig Spaß. Viele Eltern werden jetzt behaupten, dass die Zeit vor dem Bildschirm nicht gut für die Gesundheit der Kinder sei. In der Zeit, in der das Kind mit seinen Freunden online spricht, können die Eltern ihre Zeit anders nutzen. Sie sollten sich im Klaren sein, dass dem Kind das Treffen mit den Freunden Spaß macht und gut tut. Schließlich ist dies etwas, was sich alle Eltern für ihre Kinder wünschen.

Laut einer Pädagogin aus Viersen schadet die Zeit vor dem Computer, PC oder Handy dem Kind nicht wirklich. Man solle das Kind zwar nicht dauerhaft vor den Bildschirm setzen, aber für kurze Zeit sei das in Ordnung. Um in Kontakt zu bleiben, kann man auch wie früher Briefe schreiben. „Aber das ist doch altmodisch, das macht doch kein Mensch mehr“ wird man vielleicht zu hören bekommen. Dennoch ist es eine geniale Möglichkeit, um länger an den Empfänger zu denken und ihm ganz viel zu erzählen. Man kann auch ein kleines Geschenk in den Briefumschlag packen. Außerdem bleibt man so ständig in Kontakt. Wenn man keine Lust hat einen Brief zu schreiben, kann man natürlich auch eine Nachricht über das Handy versenden. So bekommt man schneller eine Antwort, aber es ist vielleicht nicht ganz so persönlich.

Corona-Lockdown: Alternativen gegen Langeweile

Von Nikola Bartos, Klasse 8b, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Viersen

So kann man sich während des Lockdowns beschäftigen

Wegen der Corona-Pandemie ist ganz Deutschland erneut seit Mitte Dezember 2020 im Lockdown. Die Schulen, Kinos, Restaurants und Shoppingcenter bleiben geschlossen und man kann sich nicht mit den Freunden gemeinsam treffen. Viele Familien und Kinder leiden während des Lockdowns sehr unter der Langeweile und wissen nicht was sie tun können.

Eigentlich wollen Kinder und Jugendliche sich mit Freunden treffen, shoppen gehen oder zusammen einen Film im Kino schauen. Das Coronavirus macht dies jedoch unmöglich. Anstatt gemeinsam Spaß zu haben, bleiben alle gezwungenermaßen zuhause. Das ist eine große Belastung für uns alle. Backen und Kochen sind eine tolle Möglichkeit, um die Langeweile vergessen zu machen. Die freie Zeit ist die perfekte Gelegenheit, die neusten Rezepte zu kochen und Gerichte aus aller Welt zuzubereiten– egal ob süß oder herzhaft. Gleichzeitig lernt man Neues über andere Länder. Das Internet kann bei der Suche nach tollen Rezepten helfen.

Sport ist eine weitere gute Alternative gegen die Langeweile. „Für Sportarten, die man schon immer mal ausprobieren wollte, kann man sich jetzt die Zeit nehmen“, berichtet Collien Bartos (10). Die Schülerin erzählt, man könne zahlreiche Videos im Internet finden, um Yoga zu machen, Tanzen zu lernen, oder sogar die chinesische Kampfkunst Tai-Chi auszuprobieren. Besonders Yoga ist eine gute Möglichkeit, um sich zu entspannen, das Körpergefühl zu verbessern und die Konzentration zu fördern. Möchte man mehr in Bewegung kommen, dann könne man aufs Fahrrad steigen oder im Wald beim Joggen frische Luft schnappen, erzählt Schüler Krystian Bartos (13). Im Wald sei es leichter, einen freien Kopf zu bekommen, gleichzeitig frische Luft einzuatmen und die Natur zu genießen. Um sich richtig auszupowern, sei auch das Skateboard fahren eine besonders beliebte Sportart. Man hat also viele verschiedene Möglichkeiten, um die Langeweile mit Sport zu bekämpfen.

Möchte man etwas zusammen mit den Freunden unternehmen, so kann man gemeinsam neue Online-Spiele ausprobieren. Spiele wie „Among us“ ermöglichen den Kontakt mit den Freunden nämlich auch online. Über das Handy kann man sich unterhalten und bei Videotelefonaten sogar die Freunde sehen. Auch für die Familie gibt es mit der Online-Variante von Uno eine lustige Möglichkeit, um einen Spieleabend gemeinsam zu verbringen.

Wir sehen also, dass der Corona-Lockdown die perfekte Möglichkeit ist, um sich mehr Zeit für sich zu nehmen und neue Hobbys zu entdecken. Ob Zeichnen, Skateboard fahren, Tanzen, Backen oder Kochen– alles kann man ausprobieren. Auch das Internet bietet viele tolle Möglichkeiten, seine Freunden und Familie zu kontaktieren und gleichzeitig gemeinsam Spaß zu haben. Jeder Tag lässt sich schön gestalten und hilft die Langeweile beiseite zu schieben.

Das war alles? Zeugnisausgabe in Corona Zeiten

Von Felicitas Föhr, Klasse 8b, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Viersen

Das Schuljahr 2021 begann im Homeschooling wieder von zuhause aus. Deshalb gab es die Zeugnisse erneut nur mit Abstand auf dem Schulhof. Vorab erhielten alle Schüler einen Brief mit Anweisungen, wie wir uns auf dem Schulhof verhalten sollten. Besonders die Abstands- und Hygieneregeln wurden nochmals betont. Es war nun auch eine medizinische Maske vorgeschrieben, sonst hatte bisher immer eine Stoffmaske ausgereicht. Diese neue Maske war unbequem und befremdlich. Alle sahen so aus, als kämen sie aus einem Krankenhaus.

Meine Schule, das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, hatte vorab sehr gut geplant, sodass die Zeugnisvergabe schnell und kontaktfrei abgelaufen ist. Die Lehrer kamen mit den Zeugnissen aus dem Schulgebäude heraus und gaben den Schülern ihr Zeugnis auf dem Schulhof unter einer Überdachung. Man sah nur die Schüler, die vor und nach einem dran waren, sonst war es recht leer. Es war etwas komisch, weil man nur für sehr kurze Zeit auf dem Schulhof war und dann direkt wieder gehen musste. Quatschen mit Freunden gab es dieses mal nicht und das Wetter passte zu meiner Stimmung: Es war grau, windig und es regnete!

Ich habe schon viele Zeugnisse zum Halbjahr bekommen, aber dieses mal war es ein denkwürdiger Tag. Mit so viel Distanz mitten in der Pandemie– das hätte ich mir vor einem Jahr nie vorstellen können. Es blieben fünf Minuten für ein Zeugnis, nach einem halben Jahr harter Arbeit.

Mein Konfirmationsunterricht in Corona Zeiten

Von Katharina Thiel, 8a, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Viersen

Seit dem Lockdown kann auch der Konfirmationsunterricht der evangelischen Kirche in Viersen nicht wie früher gewöhnlich gemeinsam stattfinden. Für alle ist dies eine kleine Umstellung, doch auch auf anderen Wegen kann man das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Schon seit langem ist es nicht mehr möglich, sich für den Konfirmationsunterricht persönlich in der Kirche zu treffen. Deshalb musste eine andere Lösung her– der Konfirmationsunterricht findet seitdem über ZOOM statt.
Doch dies ist nicht die einzige Umstellung seit dem Lockdown. Jeder muss für die Konfirmation eine gewisse Anzahl an Punkten sammeln. Einhundert sollten es bis zu den Sommerferien sein, wenn die Konfirmation voraussichtlich stattfindet.

Punkte gibt es für regelmäßige Gottesdienstbesuche oder indem man andere Aufgaben für die Kirche erledigt. Da es zur jetzigen Zeit leider nicht möglich ist, den Gottesdienst zu besuchen, gibt es gute Alternativen um Punkte zu sammeln.

Ich werfe beispielsweise als Ersatz für den Gottesdienst jeden Freitag Post bei Mitgliedern der Kirche ein. Dafür bekomme ich von unserer Pfarrerin Frau Brunotte vier Punkte und ich kann zusätzlich den alten Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Insgesamt würde ich sagen, dass ich sehr gerne meine Konfirmationszeit wie jeder andere in den letzten Jahren erleben würde. Trotzdem gibt es auch heute die Möglichkeit, diese Gemeinschaft über ZOOM zu erleben und Punkte auf anderen Wegen zu sammeln.