Weihnachtsmarkt Düsseldorf – Fun, Fun, Fun auf der Eislaufbahn

Düsseldorf im Weihnnachtsrausch: Der Duft von gebrannten Mandeln und Zimt liegt in der Luft und lässt die Stadt wie eine Zauberwelt für jeden wirken. Es gibt 210 weihnachtlich dekorierte Hütten mit künstlerischem Handwerk bis hin zu Schnitzereien aus dem Erzgebirge. Glühwein, Punsch und Crepes laden zum Genießen und Verweilen ein.

Ein besonderes Highlight ist die Eislaufbahn auf dem Weihnachtsmarkt am Gustaf-Gründgens-Platz, die wir selbst für Sie getestet haben. Unser Fazit: Fun, Fun, Fun. Täglich von elf bis 22 Uhr ist die Eislaufbahn geöffnet. Auf 450 Quadratmeter können Sie sich für drei Euro Schlittschuhe ausleihen und ihre Runden drehen.

Natürlich haben wir auch ein paar Passanten befragt. Hier ein Interview mit zwei Jugendlichen, die wir in der Nähe der Schlittschuhbahn getroffen haben.

Frage: Wie gefällt euch der Weihnachtsmarkt?

Jungs: Ganz Gut.

Frage: Was habt ihr so auf dem Weihnachtsmarkt gemacht bzw. gekauft?

Jungs: Wir waren Eislaufen und gekauft haben wir gar nichts. Ist ja eh alles nur Deko. Gegessen haben wir eine Waffel.

Frage: Geht ihr jedes Jahr auf den Weihnachtsmarkt?

Jungs (grins): Nein nicht jedes Jahr, aber wir versuchen es.

Pia Lotte Jansen und Louisa Huckemann, Düsseldorf, Theodor-Fliedner-Gymnasium

Besuch beim Steuerprüfer – Besser als ihr Ruf?

Man sieht in ein Büro. Viele Computer befinden sich auf den Schreibtischen, die von Finanzbeamten genutzt werden. Wenn man näher herantritt, erkennt man viele Jahreszahlen oder Beträge mit Eurozeichen hinten dran. Plötzlich fragt einer seinen Kollegen, was für ein Ergebnis die Multiplikation der Zahl a mit der Zahl b ergebe.

Sofort erhält er eine Antwort. Die Zahl stimmt nicht mit der Zahl überein, die in dem Computer steht. Das Unternehmen, das geprüft wird, hat offenbar falsche Angaben gemacht. Ein Fehler wurde gefunden. Steuerprüfer: Sie werden von allen gekannt, beliebt sind sie nicht. Steuerprüfer sind Beamte. Sie sind angestellt beim Staat und sollen dem Staat dienen, also auch uns. Ihr Dienstherr ist der Finanzminister des Landes. Doch warum gibt es Steuerprüfer? Herr Diplom-Finanzwirt Schleuser (Name geändert) wird hierzu Auskunft geben.

Frage: Herr Schleuser, warum haben Sie diesen Beruf gewählt?

Herr Schleuser: Mein Wunsch war es schon immer, für den Staat oder das Land arbeiten zu dürfen. Jeder Finanzbeamte kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass der Staat, das Land oder die Kommune auch die nötigen Einnahmen erhält, um öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten, Schulen oder Universitäten zu unterhalten. Außerdem ist die Tätigkeit sehr abwechslungsreich. Man arbeitet mit verschiedenen Gesetzen und man kommt mit vielen unterschiedlichen Menschen in Berührung.

Frage: Warum gibt es überhaupt Steuerprüfer?

Herr Schleuser: Es gibt Gesetze und Verordnungen, mit denen festlegt wurde, wer welche Steuern in welcher Höhe bezahlen muss. Jetzt ist es so, dass jeder Bürger und jede Firma möglichst wenig Steuern zahlen möchte, und es gibt bereits so viele Gesetze, dass es für den einzelnen schwierig ist, den Überblick zu behalten. Bürger und Firmen machen ihre Steuererklärungen nach bestem Wissen und Gewissen. Aber es schleichen sich leider immer Fehler ein. Wir prüfen, ob alle Einnahmen eingetragen sind, ob auch nur das als Ausgabe eingetragen wurde, was auch wirklich ausgegeben wurde und ob die Gesetze eingehalten wurden. Manchmal ist das für beide Seiten schwierig, weil es in Gesetzen auch sogenannte Schlupflöcher gibt. Dann hat der Gesetzgeber sich nicht deutlich genug ausgedrückt, und man kann es so oder so auslegen.

Frage: Was passiert, wenn Sie glauben, einen Fehler gefunden zu haben?

Herr Schleuser: Dann setzen wir einen Brief auf, in dem wir dem Bürger oder der Firma erklären, dass wir einen Teil ihrer Steuererklärung anders sehen, nennen die Gesetzestexte dazu und bitten den Bürger oder die Firma um eine Stellungnahme. Ist die Stellungnahme eingetroffen, versucht man miteinander eine Lösung zu finden. Gelingt dies nicht, kann es auch passieren, dass ein Gericht, in dem Fall das Finanzgericht, entscheiden muss.

Wir sehen also, dass Steuerprüfer uns allen sogar helfen, wenn jeder die Steuern zahlt, die er zahlen muss. Von dem Steuergeld werden neue Schulen und Kindergärten finanziert und Straßen ausgebessert oder neu gebaut.

Johanna Lill, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Abercrombie & Fitch auf der Kö – Das Kultlabel mit dem Elch

„Schau mal, was da los ist! Ist heute irgendwas Besonderes?“ „Nein, Omi! Das ist normal bei Abercrombie“, hören wir ein Mädchen mit ihrer Oma.

In der Tat könnte man denken, dass etwas Besonderes ist, doch die lange Schlange, in der auch wir vor Abercrombie stehen, ist nichts Außergewöhnliches!

Denn um das Kultlabel aus den USA zu besitzen, kommen die Leute von überall. Sogar Prominente wie Stefan Raab, Kai Pflaume und Oliver Kahn kaufen dort ein, da sie wie alle das amerikanische Lebensgefühl, das die Marke vermittelt, erleben wollen. 1892 vermittelte der kleine Campingladen von David Abercrombie und später auch noch Ezra Fitch noch Natur. Doch als dann 1996 Mike Jefferies die Leitung übernahm und den Konzern an die New Yorker Börse führte, wurde der Elch zum ersten Mal das Zeichen von Abercrombie & Fitch.

Endlich ist das lange Warten vorbei und wir dürfen in den Laden. „Hey, what’s going on? Welcome to Abercrombie!“, hören wir überall im Abercrombie-Store. Wie die meisten Eltern es wahrscheinlich beschreiben würden, ist es dunkel, laut und parfümiert. In jeder Ecke stehen gut aussehende Models, die uns freundlich anlächeln. Wir sind auf der Suche nach einer Jeans. Doch in dem Store, der fünf Etagen hoch ist, braucht man erstmal Zeit, um sich zurecht zu finden. Als wir schließlich Jeans finden, sind wir so aufgeregt, dass wir aus Versehen ein Beschriftungsschild umschmeißen. Sofort kommt ein Model, um uns zu helfen. Das dunkelhäutige Model ist gar nicht sauer und scherzt sogar rum, dass jetzt „Bastelstunde“ ist. Dass andersfarbige Models bei Abercrombie & Fitch arbeiten dürfen, war nicht immer so. Erst 2003 wurde Abercrombie aufgrund „Rassendiskriminierung“ angeklagt. Nach einem langen Prozess musste das Unternehmen ungefähr 40 Million Dollar Schadensersatz zahlen, da es keine dunkelhäutigen Models eingestellt hatte.

Wir sind inzwischen bei der fünften Etage angekommen und schauen uns die Sachen von Abercrombie Kids an. Nachdem wir beschlossen haben, dass Abercrombie Kids für uns zu klein ist, gehen wir wieder runter. Dort finden wir beide ein T-Shirt, das uns mehr gefällt als die anderen und gehen schnell zur Kasse, bevor es wieder zu voll wird. An der Kasse sagt ein Mädchen zu ihrer Freundin: „Boah, ist das teuer! Das nächste Mal geh ich wieder zu Hollister, das ist viel billiger und sowieso das Gleiche!“

Hollister ist die Tochtermarke von Abercrombie, genauso wie Gilly Hicks. Dass Abercrombie so teuer ist, liegt daran, dass alles aus Amerika eingeflogen wird. Denn die Marke ist hauptsächlich in den USA und Kanada zu kaufen. In Europa gibt nur Läden in London, Mailand, Kopenhagen, Madrid, Wien, Paris, Brüssel und jetzt in Düsseldorf. Der Abercrombie & Fitch-Store in Düsseldorf ist der erste in Deutschland. Viele Kunden freut das sehr, denn Abercrombie durfte vorher nicht verkauft werden. Als Peek & Cloppenburg die Marke verkaufen wollte, wurde dies sofort gestoppt! Als wir rausgehen, ist die Schlange noch länger als zuvor.

Antonia D. und Sophie W., Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

18 Kinder auf dem Gewissen – Gehirn einschalten!

18 chinesische Kinder sterben, nur weil ein Busfahrer mit hoher Geschwindigkeit auf der falschen Straßenseite mit einem Lastwagen zusammenkrachte?!

Außerdem hatte der Bus nur neun Sitze, transportierte aber trotzdem 62 Kinder. Unglaublich. Man muss sich doch wohl darüber im Klaren sein, dass bei so einem überladenem Bus etwas passiert. „Ursache des Unglücks“, achso natürlich der Busfahrer fährt auf der falschen Straßenseite und dann von „Unglück“ reden, wie lächerlich.

Also meiner Meinung nach muss so etwas nicht passieren, wenn man einfach mal sein Gehirn einschaltet und darüber nachdenkt, in welcher Situation man gerade steckt. Nur ein Mensch ist es schuld, dass 18 Kinder sterben mussten. Das muss nicht sein.

Greta Buchta, Mänchengladbach, Hugo-Junkers-Gymnasium

Sicherheit auf Facebook – Wertvolle Tipps und Tricks

Sind Sie auch bei Facebook, dem größten sozialen Netzwerk der Welt, angemeldet? Die Chance ist wohl sehr hoch, dass Sie zu einem der über 700 Millionen Mitgliedern gehören. Wenn Sie mit Ihren Daten nicht wie wild umherwerfen, spricht absolut nichts gegen Facebook. Dank vieler Einstellungen haben Sie eine Möglichkeit genau festzulegen wer welches Foto sehen kann und wer unter keinen Umständen wissen darf, dass Sie zum Beispiel am kommenden Wochenende in die Oper gehen.

Facebook bietet die Möglichkeit, dass einzelne Nachrichten nur für bestimmte Personen zugänglich sind. So könnte man zum Beispiel über die Feier letztes Wochenende schreiben und muss nicht befürchten, dass die Arbeitskollegen zum Vorgesetzten gehen, weil man ja angeblich krank zu Hause war. Diese Einstellung finden Sie unter jeder Nachricht.

Haben Sie die Nase voll von den ganzen Spiel-Einladungen? Wenn Sie selbst keine der vielen Facebook-Apps nutzen, gibt es keinen Grund, weshalb Sie nicht einfach alle Anwendungen blockieren. Ein Klick auf „Alle Plattform-Anwendungen deaktivieren” reicht schon aus. Diese Deaktivierung hat dann auch gleich noch einen weiteren Vorteil: Eine Personalisierung durch Drittseiten (z.B. docs.com) ist nicht mehr möglich.

Google, BING und Co. durchsuchen jedes öffentliche Facebookprofil. So kann man nach Eingabe des Vor- und Zunamens bei Suchmaschinen jedes öffentliche Facebookprofil finden. Wenn Sie lieber nicht gefunden werden wollen, können Sie die „Öffentliche Suche” deaktivieren.

Wenn Ihnen jemand so richtig auf die Nerven geht, können Sie diese Person auch direkt blockieren. Ein Klick auf „Blockierlisten” reicht schon aus. Schnell Namen oder Email Adresse eingeben und ab sofort kann die Person nicht mehr auf Ihr Profil zugreifen oder Sie nicht mehr anschreiben.

Denise Fiedel, Mänchengladbach, Gesamtschule Volksgarten

Rezension: Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond – Eine neue Seite von Rotkäppchen

„Eine neue Version von Rotkäppchen? – Das ist ja eine gute Idee!“, dachte ich, als der Trailer zum Film „Red Riding Hood“ veröffentlicht wurde. Und was man dann im Kinosaal angucken konnte, war ein umwerfender Fantasy-Thriller mit Liebesknistern inklusive. Die berühmten Szenen und Sätze wie „Großmutter, warum hast du so einen großen Mund?“ fehlen natürlich auch nicht.

Die Einwohner des Dorfes Daggerhorn müssen mit der Angst leben, in jeder Vollmondnacht von dem gefürchteten Werwolf attackiert zu werden.

Als die bildhübsche Außenseiterin Valerie (Amanda Seyfried) erfährt, dass sie dem wohlhabenden Henry (Max Irons) versprochen wurde, beschließt sie mit ihrer geheimen und großen Liebe, dem Holzfäller Peter (Shiloh Fernandez) davonzulaufen.

Doch etwas Unerwartetes passiert, denn als der vom Dorfpfarrer herbeigerufene Werwolfjäger Pater Salomon (Gary Oldman) den Dorfbewohnern klarmacht, dass sich unter der Werwolfsmaske ein wohlvertrautes Gesicht verbirgt, und in jedem Einzelnen die Panik ausbricht, wird ausgerechnet Valerie verdächtigt…

Dem beschlossenen Urteil nach wird die rotkäppchenähnliche Valerie auf eine schreckliche Art und Weise gefangen gehalten, und so erscheint es unmöglich, dass die Frischverliebten ihren Weg gehen können.

Die ab zwölf Jahren freigegebene Version des berühmten Märchens muss man unbedingt gesehen haben, weil das spektakuläre Ende undurchschaubar ist und die Knie zum Zittern bringt. Es hat mich verrückt gemacht nicht zu wissen, welche Figur letztendlich das böse Vieh ist, das der Liebe zwischen Valerie und den mutigen Peter zum Verhängnis wird.

Giulia Mourad, Mänchengladbach, Franz-Meyers-Gymnasium

Jugendsprache – Wer versteht das schon?

„Ey, muck nicht!“ Wer versteht diese Sprache bitte!? Ich glaube, diese Frage stellt sich jede Mutter täglich, wenn sie versucht, sich mit ihrem Kind zu unterhalten. Die Jugend hat eine Sprache bekommen, die kaum ein Erwachsener versteht. Ist das der Sinn? Irgendwie schon, da sie die Abgrenzung zu den Erwachsenen erreichen möchten. Sie wollen sich unterhalten können, auch ohne dass die Erwachsenen wissen, worüber sie reden.

Aber wie verstehen die Jungendlichen ihre Sprache selber? So ganz ohne Grammatik und ohne feste Regeln. Geht das überhaupt!? Obwohl diese Art Sprache kommt und geht, klappt es meistens, dass sie kreativ genug sind den Inhalt zu verstehen; jeder kann sogar seine eigenen Ideen einbringen.

Sie ist vielleicht auch deshalb für die Jugend so praktisch, weil man sie nicht großartig lernen muss. Und Ausländer, welche die Standardsprache noch nicht so gut beherrschen, können diesen Mix vielleicht besser sprechen.

Viele reden auch nur vor sich hin und denken, sie wären cool. Die Sätze der Jugend sind nicht nur Standard, sondern auch, um sich etwas zu messen wer sich besser mit den „Fachwörten“ (z.B. swag) ausdrücken kann.

Diese Fachwörter sind tatsächlich präzise gewählt, auch wenn es einem nicht so erscheint. Hat man da mal was Neues entdeckt, ist man automatisch cool und angesagt!

Die Sprache ist jedoch auch witzig, wenn man vorgeführt bekommt, wie man eigentlich redet.

Ein echt gutes Beispiel wäre schon ein „normaler“ Chat unter Freunden:

A: „na alles fit?;)“

B: „Klar! bin ma wieder übelst angeschissen worden-.- „

A: „haha du lappen!:D“

B: „ey was willst du! geh kacken! ;D“

Die Ironie und der Spaß bei den beiden ist hier sehr deutlich.

Also liebe Eltern, habt Vertändnis für eure pubertierenden Töchter und Söhne! Sie brauchen einfach in diesem Alter das Gefühl von etwas Freiheit und individueller Wortwahl. Das Leben ist schon normal genug und es ist nicht schlimm, wenn man ein bisschen verrückt ist. Aber auch das vergeht nach ner Zeit wieder.

Odette Unger und Melanie, Mänchengladbach, Hugo-Junkers-Gymnasium

Sport – Hockey ist super!

Fußball war gestern, heute ist Hockey angesagt!

In den Niederlanden spielen über 70.000 Leute Hockey, und auch in Deutschland wird der Sport immer beliebter und beliebter. Die Geschichte des Hockeys reicht über 2000 Jahre zurück. In Indien, Pakistan und Persien wurde es meist von einfachen Bauern gespielt, und die spielen es bis heute.

Erst im 19. Jahrhundert wird der erste Hockey-Club in London gegründet, und der Sport verbreitet sich schnell. In vielen europäischen Ländern, darunter auch in Deutschland, wird Hockey gespielt.

Die Gewinner der meisten internationalen Turniere sind in den Anfangsjahren jedoch Indien, Pakistan oder Persien. Doch ein paar Jahre später, als sich der Hockeysport erstmals richtig verbreitet hat, mischten auch andere europäische Länder im internationalen Bereich mit.

Darunter auch Deutschland. Bis heute gehören die deutschen Teams zur internationalen Spitze. Die beide deutschen Hockeymannschaften -Damen und Herren- haben sich als einziges deutsches Team für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert.

Die Herren sind auch aktueller Europameister und gewannen diesen Titel im August dieses Jahres im Finale gegen die Niederlande. An gleicher Stelle verloren die Damen des Deutschen Hockey Bundes gegen ihre Nachbarinnen in den orangenen Trikots.

Auch im Schulsport ist Hockey inzwischen sehr beliebt und sogar schon etwas für kleinere Kinder. Man spielt es in Deutschland im Winter in einer Halle und im Sommer auf einem Kunst- oder Naturrasen. In den Niederlanden wird im ganzen Jahr nur draußen an der frischen Luft gespielt.

In Großbritannien wird nur im Winter Hockey gespielt und zwar auch auf dem Kunstrasen, denn im Sommer spielt man dort Rugby. Viel braucht man nicht: Sportkleidung, Schläger, Mundschutz, Schienbeinschoner, Ball, noch ein paar Mitspieler und sofort geht es mit einer Menge Spaß und Bewegung los. Hockey fördert den Teamgeist, denn letztlich kann man nur als Mannschaft gewinnen.

Chiara Creutz, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Kommentar – Uncooler Gangsta-Pirat

Simon Weiß, Berliner Abgeordneter der Piratenpartei, hat für Aufregung über sein Profilbild auf Twitter gesorgt, bei dem Weiß zu sehen ist, wie er eine weiße Substanz schnupft. Laut seiner Aussage handelt es sich dabei nicht um Kokain, sondern um Salz.

Doch weshalb stellt eine gebildete Person, die politisch orientiert ist ,ein „Fake-Foto“ ins Netz? Ob es sich nun wirklich um Salz handelt, dass kann ja nur Herr Weiß wissen. Denn welcher Politiker würde auf die Idee kommen, spontan „Salz“ zu schnupfen? Dabei hatten die Piraten erst kürzlich „Rauschkunde“ als Schulfach geordnet. Seiner Meinung nach wollte er sein Profilbild ändern, doch muss man ein so provokatives und banales Foto ins Netz stellen? Meiner Meinung nach sollten sie sich nicht wundern, dass die Kriminalität der Jugendlichen Jahr zu Jahr steigt. Wen sollen die Jugendlichen als Vorbild nehmen? Einen total coolen Rapper, dessen Texte von Drogen, Gewalt und Sexualität handeln und diese in einer fäkalen Sprache interpritiert werden. Oder doch einen Abgeordneten der Piratenpartei, der vor hat „cool“ zu sein, seine Pubertät nie ausleben konnte und er sie jetzt versucht nachzuleben.

Zwar wissen wir nicht, was Weiß von dem Bild hält, doch meiner Meinung nach ist das Verhalten von Weiß sehr kindisch und unmoralisch, da solche unnötigen und privaten Bilder nicht ins Netz gehören und man diese mit der gesamten Welt nicht teilen sollte. Schande für die Partei!

Meltem Colakoglu, Mänchengladbach, Hugo-Junkers-Gymnasium

Berufswahl – Wie werde ich Polizist?

Das heutige Wort „Polizei“ kommt vom altgriechischen „Polis“ (zu deutsch Stadt). Bis heute entwickelte sich das Wort „Polis“ zu Polizei, police usw. Egal, wie die die Polizei in den einzelnen Ländern heißt, haben sie die gleichen Aufgaben.

Eine der wichtigsten Aufgabe ist die Ausführung der Gesetze, die ihnen vorgelegt werden. Die Ausbildung eines Polizisten in Theorie und Praxis dauert drei Jahre. Aber was muss man können, um so weit zu kommen? Um eine Ausbildung bei der Polizei zu machen, gibt es Voraussetzungen. Die Bewerber (Anwärter) müssen mehrere Tests durchführen. Dazu gehört ein umfangreicher Sporttest, ein Intelligenztest, Fähigkeitstest, Allgemeinwissentest, Test der Konzentrationsfähigkeit, Kenntnis der deutschen und teilweise der englischen Sprache, Gruppengespräch, Interview, Kurzreferat sowie eine medizinische Untersuchung zur Feststellung der körperlichen Tauglichkeit durch einen Polizeiarzt. Neben der Ausbildung werden auch schulische Leistungen geprüft. Der Bewerber/in muss zwischen 16 und 31 Jahre alt sein. Eine Körpergröße von 160cm bei Frauen und 165cm bei Männern ist auch erforderlich, wie auch eine deutsche Staatsbürgerschaft oder die eines anderen EU-Staates. Jemand, der diese Voraussetzungen mitbringt und die Tests sowie die Ausbildung besteht, darf einen sehr spannenden Beruf ausüben.

Jonas Moskopp, Mänchengladbach, Gesamtschule Volksgarten