Energiesparlampen senken die Stromkosten – Das Aus für die Glühbirne

Das Aus für die Glühlampe ist eine durch die EU- Kommission beschlossene Sache. Als Energiesparlampen bezeichnet man künstliche Lichtquellen, die Glühlampen ähnlich sind, jedoch bei gleicher Helligkeit weniger Energie umsetzen.

Energiesparlampen lösen nach und nach die herkömmliche Glühlampe ab.

Das Einsparpotenzial von Energiesparlampen gegenüber herkömmlichen Glühlampen ist trotz der höheren Anschaffungskosten sehr groß. Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen und leben etwa zehn Mal so lange. Eine Energiesparlampe mit elf Watt Leistung leuchtet beispielsweise ebenso hell wie eine Glühbirne mit 60 Watt – und dient so nebenbei auch dem Klimaschutz.

Das heißt, eine Energiesparlampe kann bis zu fünf herkömmliche Glühlampen im Bezug auf die Stromkosten ersetzen. Wer als Leuchtmittel eine LED (Leuchtdiode) wählt, muss zwar meist noch mehr bezahlen, aber dafür ist die Lebensdauer von LEDs erheblich länger. Dass die LEDs immer beliebter werden, liegt vor allem daran, dass sie zum einen sehr geringen Stromverbrauch haben und noch dazu genügend Licht produzieren.

Da LEDs ein sehr grelles und intensives Licht erzeugen können, sollte, wie auch bei anderen Leuchtmitteln, darauf geachtet werden, dass man nicht direkt in die Lichtquelle sieht, da die Netzhaut bei intensivem Licht beschädigt werden kann. Es gibt zwar viele Energiesparlampen, die sehr kaltes und qualitativ schlechtes Licht ausstrahlen, jedoch halten sich die Hersteller mittlerweile an gewisse Mindestanforderungen. Die Lampen sind mit unterschiedlichen Lichtfarben gekennzeichnet.

Energiesparlampen strahlen das Licht in unterschiedlichen Farben ab. Im Gegensatz zur herkömmlichen Glühlampe, sollte man sich bei Energiesparlampen an der erzeugten Helligkeit und nicht an der Leistung orientieren. Energiesparlampen kann man in unterschiedliche Lichtfarben einteilen. Um in Wohnräumen für ein angenehmes Licht zu sorgen, sollte man die Lichtfarbe warmweiß bzw. extra warmweiß wählen. Weiterhin gibt es die Lichttöne warmweiß und neutralweiß sowie einige andere Versionen, die jedoch meist spezielle Anforderungen erfüllen müssen.

Auf Grund der geringeren Energieaufnahme ist die Betriebstemperatur der meisten Energiesparlampen niedriger als die von Glühlampen, wodurch ein geringeres Brandrisiko von energiesparenden Leuchtmitteln ausgeht. Die Magnetfelder von Energiesparlampen sind äußerst schwach und vergleichbar mit der magnetischen Strahlung von herkömmlichen Glühlampen laut einer Untersuchung für das Schweizer Bundesamt für Gesundheit. Da Energiesparlampen geringe Spuren von Quecksilber enthalten, dürfen diese auf keinen Fall mit dem Hausmüll entsorgt werden. Energiesparlampen sind als Sondermüll zu betrachten und bedürfen daher einer fachgerechten Entsorgung.

Die Praxis zeigt, dass immer wieder Energiesparlampen im Hausmüll landen und dadurch der Umwelt erheblichen Schaden zufügen.

Edwin Stricharz, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Schicksal einer Neunjährigen – Emma Rosa: 16 Tage im Koma

Eine neunjährige Grundschülerin verunglückt mit einem Quad beim Spielen und bleibt lebenslänglich ganzkörpergelähmt. Emma Rosa M. verbringt eine Herbstferienwoche mit ihrem 13-jährigen Bruder Nickolas bei ihrer Tante in Cottbus. Von Anfang an sind die beiden Kinder fasziniert von dem vierrädrigen Motorrad der Tante, das im Hof des Hauses geparkt ist. In einem Moment , in dem die Tante die Kinder nicht beaufsichtigt, setzen der Teenager und seine kleine Schwester das exotische Gefährt im Garten des Hauses in Gang. Die Aussagen über das tragische Unglück sind so widersprüchlich, dass der Unfallhergang nicht mehr wirklich nachvollziehbar ist.

Nickolas weint, als er berichtet: „Ich wusste nicht, wie gefährlich so ein Fahrzeug ist. Wir wollten einfach nur Spaß haben. Ich dachte, es sei völlig ungefährlich, wenn wir im Garten herumfahren.“

So leicht war das Gefährt dann doch nicht zu lenken, denn Tatsache ist, dass Nickolas kleine Schwester mit dem Quad umgefallen ist. Ob ihr Bruder das Quad gelenkt hat oder sie selbst, ist nicht mehr herauszufinden. Beide Kinder standen offensichtlich sofort unter Schock, denn das Quad begrub Emma unter sich. Der verstörte Junge alarmierte die ganze Nachbarschaft, und die Männer aus den umliegenden Häusern befreiten das Mädchen von der erdrückenden Last des Motorrads.

„Es war ein furchtbarer Anblick“, sagte Emma Rosas Onkel, der das Mädchen sofort beatmete, während seine Frau den Notarzt herbeirief.

Emma Rosa lag 16 Tage im Koma, bevor sie und ihre Eltern schließlich mit der bitteren Wahrheit konfrontiert wurden, dass Emma Rosa ihr Leben lang von Kopf bis Fuß gelähmt bleiben wird. Sie kann nicht einmal alleine atmen, das tut eine Maschine für sie.

Die verstörte Mutter sagte: „Ich habe bis zuletzt gehofft, dass sich mein Kind nur alle Knochen gebrochen hätte.“ Zuerst konnte Emma Rosa nur mit den Augen kommunizieren, aber ihre Mutter erkannte, dass das Kind sie hörte und verstand. Eltern und Ärzte bangten darum, ob sie wieder würde sprechen können. Zum Glück kam das Sprachvermögen langsam wieder zurück. Ihren zehnten Geburtstag am 27.12.2009 konnte Emma Rosa in der Bochumer Klinik mit ihrer besten Freundin Emma feiern.

Ab Ende April 2009 war Emma Rosa wieder in der Lage, am Unterricht ihrer alten Klasse teilzunehmen und wurde von ihren Mitschülern liebevoll aufgenommen. Das Mädchen wird ständig von einer Krankenschwester begleitet, die ihr bei der Bewältigung des Schulpensums hilft und aufpasst, dass das Beatmungsgerät fehlerfrei funktioniert und Emma Rosa gut in ihrem Rollstuhl liegen kann.

„Wir versuchen, ganz normal mit Emma Rosa umzugehen“, erklärt eine Mitschülerin, „damit sie nicht so oft an ihren Unfall erinnert wird. Unsere Lehrerin und ein Arzt, die uns alles erklärt haben, helfen uns dabei. Wenn Emma Rosa husten muss und es ihr nicht gut geht, haben wir oft Angst.“

Fremde, Nachbarn, Düsseldorfer Bürger und Schüler haben Spenden für Emma Rosas technische Ausrüstung gesammelt. Helfen auch Sie!

Charlotte Wilm, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Kölner Weihnachtsmarkt – Lebkuchenduft und Weihnachtsmusik

Der Kölner Weihnachtsmarkt hat täglich von elf bis 21 Uhr geöffnet. Er steht an der Domplatte noch bis zum 23. Dezember 2009. Er gilt als einer der schönsten Weihnachtsmärkte.

Es gibt 160 Stände mit Glühwein, afrikanischen, chinesischen, italienischen und deutschen Spezialitäten. Es gibt außerdem schönen Weihnachtsschmuck und Duftkerzen in den verschiedensten Düften. Auch Lebenkuchenherzen mit lieben Grüßen vom Kölner Weihnachtsmarkt sind zu kaufen.

Auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Dom steht eine große und schöne Krippe, die von sehr vielen Touristen täglich besucht und fotografiert wird. Außerdem ist eine kleine Bühne aufgebaut worden, wo viele verschieden Bands auftreten.

Eine weiterer Pluspunkt ist, dass man direkt vom Weihnachtsmarkt in den Dom gehen kann und dort die 532 Treppenstufen hinauf zur Spitze des Turms steigen kann. Von dort oben aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf ganz Köln. Wenn man auf den Weihnachtsmarkt runterschaut, sieht es aus, als ob die Lichterketten einen Stern bilden.

Ausländiche Medien wählten den Kölner Weihnachtsmarkt zum schönsten Weihnachtsmarkt Deutschlands und sogar zum schönsten Europas.

Sarah Nowak, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Gesellschaft – Wenn Teenager Eltern werden

Meist interessieren sie sich für Tokio Hotel oder Stars wie Robert Pattinson. Sie treffen sich mit Freunden, um über Jungs zu tuscheln, zupfen sich gegenseitig ihre Augenbrauen, reden dabei über Mode, Träume oder Sex, tauschen Erfahrungen aus und denken an alles andere als die Schule.

Heutzutage steht Sex bei den meisten Teenagern mit an erster Stelle.

Je mehr Erfahrung, desto cooler, mutiger und erwachsener finden einen die Freunde. Doch erwachsen ist etwas anderes! Denn wer sich bereit und reif genug für Sexualverkehr fühlt, sollte auch richtig verhüten können. Meist wird das Thema Verhütung zur Seite geschoben, und das begründet die hohe Schwangerschaftsqoute bei Teenagern in der heutigen Zeit.

Rund 13.000 Teenager werden in Deutschland jedes Jahr schwanger.

Durch die 7.645 Schwangerschaftsabbrüche wie im Jahr 2003 wird deutlich, dass kaum ein „Teenie-Kind“ gewollt ist. Doch es nicht berechtigt, zu sagen, dass alle Jugendlichen durch Unzuverlässigkeit schwanger werden. Oft ist es das Schamgefühl, dass die Kinder veranlasst, die Probleme zu verheimlichen. Wieder andere hatten eine schlechte Kindheit, werden gewollt schwanger und versuchen, eine eigene kleine Familie aufzubauen. Meistens um ihren Eltern zu beweisen, dass man nun selbstständig und alt genug ist, sich um seine eigene glückliche und richtige Familie zu kümmern. Wieder andere werden missbraucht.

Doch egal, wie es passiert, nach dem dritten Monat ist eine Abtreibung nicht mehr möglich. Danach stellt sich die Frage: Was jetzt? Wie sage ich es meinen Eltern? Was wird aus meinem Leben? Und wie bringe ich die Schule zu Ende?

Es gibt viele Websites im Internet, auf denen Hilfe für junge Mütter angeboten wird. Auch gibt es Ärzte, die sich speziell auf dieses Thema beziehen. Desweiteren gibt es auch Beratungsstellen, wie z. B. profamilia.

Wir haben die Beratungsstelle profamilia besucht und durften mit der

Leiterin, Frau Uhlig, ein Interwiev führen.

In welchem Alter kommen schwangere Teenager am häufigsten zu Ihnen?Antwort: Die meisten Mädchen kommen im Alter zwischen 14 und 17 zur Beratung. Selten kommen 13-jährige Mädchen.

Welche Hilfe fordern die Mädchen von Ihnen, und welche Hilfe wird

von Ihnen bei Schwangerschaft angeboten?

Antwort: profamilia bietet nicht direkt Hilfe an. Es hängt auch davon ab,

ob die schwangeren Mädchen ihre Kinder austragen wollen oder sich für

einen Abbruch entscheiden. Hier wird dann entsprechend beraten.

Können Sie mir einen Ihrer schlimmsten Fälle nennen?

Antwort: Einer der schlimmsten Fälle war, dass ein 13-jähriges Mädchen

von ihrem Onkel missbraucht und daraufhin schwanger wurde. Sie suchte

bei uns Hilfe und entschied sich nach der Beratung für eine Abtreibung.

Wie sieht es bei Schwangerschaft mit dem Schulbesuch aus?

Antwort: Es ist durchaus möglich, einen Schulabschluss zu machen, etwa

auf Abendschulen oder nach Rücksprache mit der besuchenden Schule.

von: Ida, Almerina, Paloma, Janina

Ida, Almerina, Paloma, Janina, Düsseldorf, Heinr.-Heine-Gesamtschule

Umweltzonen – Gute Autos, schlechte Autos?

Wie eigentlich jeder wissen müsste, ist bei uns in Düsseldorf am 15. Februar dieses Jahres die Umweltzone in Kraft getreten. Was ist denn überhaupt eine Umweltzone?

Die Umweltzonen sind Bereiche in Städten (meist die Innenstadt), in denen nur Autos mit einer Umweltplakette fahren dürfen. Von diesen Umweltzonen erhofft man sich, dass mehr Menschen ein umweltfreundlicheres Auto fahren, als sie es jetzt tun und dass der CO-2 Gehalt und der Lärmpegel in den Innenstädten sinken.

Das erste Problem ist, dass jede Stadt selbst entscheiden kann, ob sie eine Umweltzone will oder nicht. Wenn man schon versucht, etwas für die Umwelt zu tun, dann sollte man es auch konsequent in ganz Deutschland tun. Dann gibt es noch die Plaketten für die Umweltzone: nämlich rot für sehr umweltschädigend, gelb für leicht umweltschädigend und grün für umweltfreundlich. Das große Problem ist nur, dass man mit jeder Plakette in die Umweltzone fahren darf. Das heißt, auf normalen Straßen fahren genauso gute oder schlechte Autos wie in der Umweltzone, nur eben ohne Plakette.

Dass durch die Umweltzonen in den Innenstädten der CO-2 Gehalt gesenkt wird, ist eigentlich eine gute Idee, aber da die Luft ja nicht still steht, weht sie die ganzen Abgase, die vielleicht durch die Umweltzone eingespart werden, einfach von außen wieder herein. Und es ist doch egal, ob Lkws, die nur zu Lieferungszwecken in die Umweltzone fahren dürfen, nun in der Umweltzone oder außerhalb die Umwelt schädigen, oder?

Sascha Ollertz, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Geschichte – Sensationsfund in Kalkriese

Wieder stießen Wanderer am vergangenen Sonntag auf antike Waffen und Rüstungen. Nähere Untersuchungen der herbeigerufenen Archäologen des „Museum und Park Kalkriese“ ergaben, dass es sich tatsächlich um Überreste römischer und germanischer Krieger aus der Varusschlacht handelt.

„Mit diesem Fund steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Varusschlacht wirklich in Kalkriese stattfand!“, sagt ein Sprecher des Museums, da sich viele Mythen um den Standort der Varusschlacht ringen.

In der Varusschlacht im Herbst des Jahres 9 n. Chr. erlitten drei römische Legionen samt Hilfstruppen des Publius Quinctilius Varus eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer unter Führung des Arminius eines Fürsten der Cherusker.

Das Interesse der Bevölkerung an der Geschichte der Varusschlacht ist nach wie vor ungebrochen, was auch die 200.000 Besucher der Sonderausstellung „Marcus Caelius-Tod in der Varuschlacht“ in Xanten bestätigten.

Im „Museum und Park Kalkriese“ wird seit Sommer 2009 dauerhaft über die Schlacht berichtet. In dieser Dauerausstellung können Besucher nun auch die neuen Funde bestaunt werden.

Gian-Luca Paul, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Buchkritik – Einfach fantastisch!

Das von Isabel Abedi geschriebene Buch von 2009, „Lucian“, ist für Jugendliche ab zwölf Jahren und auch Erwachsene perfekt. Es ist eine Mischung aus einer lebensnahen Erzählung und einem Fantasyroman.

Die wunderbare Geschichte zwischen einem Mädchen und seinem Engel, seinem Umfeld und den Problemen der seltsamen Situation ist teils traurig aber auch schön. Alle, die diese Mischung mögen, müssen dieses Buch lesen. Es wird oft mit der Biss-Reihe von Stephanie Meyer verglichen. 55 Prozent der Leser sagen auf der Internet-Seite Antolin, dass sie das Buch besser als den riesigen Welterfolg „Biss“ fanden. Auf libri.de wird das Buch als „atemberaubend“, „es hat mich total gefesselt“ oder „es ist ein wunderbares Buch“ beschrieben.

Inhaltsangabe: Es geht um das Mädchen Rebecca, das mit seiner lesbischen Mutter Janne und deren Freundin in Hamburg wohnt. Eines Nachts spürt sie ein Ziehen in ihrer Brust und guckt aus dem Fenster. Dort steht ein Junge an einer Straßenlaterne und schaut zu ihr hoch. Sie merkt direkt, dass sie sich gegenseitig anziehen, und einige Tage später sehen sie sich wieder und reden kurz miteinander. Darauf sehen sie sich immer wieder und merken sofort, wenn der andere in der Nähe ist.

Als Rebecca auf eine Party am Elbufer verschwindet, weil sie spürt, dass der Junge in der Nähe ist und sich mit ihm an ein Lagerfeuer setzt, merkt sie nicht, wie spät es wird. Alle suchen sie, und die Mutter findet sie schließlich, als Lucian, der Junge, sich gerade versteckt.

Lucian hatte ihr erzählt, dass er eines Morgens nackt am Elbufer aufgewacht ist und nicht wusste, wer er war. Er ist deswegen bei der Mutter Rebeccas in psychiatrischer Behandlung, ohne zu wissen, wer sie ist, und erzählt ihr immer mehr über Rebecca und ihre Vergangenheit, die er eigentlich gar nicht kennen kann. Die Mutter weiß nun, dass Lucians Freundin ihre Tochter ist. Rebeccas Freunde werden auch immer unruhiger, weil sich Rebecca auf einmal verändert. Als Lucian, der inzwischen weiß, wer Janne ist, und ihr erzählt, dass er Rebeccas Tod geträumt hat, schickt Janne sie nach Los Angeles zu deren Vater. Dort wird Rebecca immer kränker und dünner. Es geht ihr erst besser, als sie spürt, dass Lucian nach Amerika gekommen ist.

Sie geht wieder in die Schule. Ihr alter Lehrer aus Hamburg ist auf einmal auch dort. Sie macht Ausflüge mit dem Kindermädchen ihrer Schwester, Faye, die ihr erzählt, dass sie der Engel eines Kindes war, das gestorben ist. Sie kommen darauf, dass Lucian Rebeccas Engel ist. Sie findet Lucian, aber dann kommt Janne, um sie wieder mit zurückzunehmen, aber nach einem schweren Unfall darf sie doch bei Lucian bleiben. Am Ende wird Lucian wieder zum Engel, damit er Rebecca besser beschützen kann.

Seit dem Anfang der Biss-Reihe gibt es immer mehr Bücher und Filme, die mit Wesen zu tun haben, die keine Menschen sind, die aber mit denen leben und sich mit diesen verstehen. Ich finde beide Bücher fantastisch. Dieses Traumhafte und doch Lebensnahe ist fesselnd.

Laura Krahe, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Mode – Hungern für den Erfolg

In wenigen Wochen startet die fünfte Staffel von Heidi Klums Castingshow „Germanys Next Topmodel“ auf Pro7. Wahrscheinlich werden dort wieder dünnliche Bewerberinnen antanzen, die dann vor der Jury in knappen Kleidern über den Laufsteg stolzieren.

Vor ein paar Jahren ist eine Bewerberin aus der Sendung geflogen, weil sie mit 52 Kilogramm bei einer Größe von 1,76 m „zu dick“ war. Lächerlich, ist der erste Gedanke, doch niemand ändert etwas. Auf den größten Laufstegen der Welt gibt es sie zu hundertfachen. Junge Mädchen und Jungen, die für ihren Erfolg hungern. Eine Selbstverständlichkeit für manche Modeschöpfer.

Dieser Trend färbt auch sehr auf unsere Gesellschaft ab. Viele Jugendliche und junge Erwachsene schauen zu diesen dünnen, vermeintlich intelligenten Models auf. Sie hören auf zu essen und fangen an zu hungern. Es ist ein Teufelskreis zwischen dem Drang nach Erfolg mit Inkaufnahme der Magersucht und der Vernunft. In den meisten Fällen siegt aber der Traum vom Erfolg.

Viele träumen von diesem „1a-Leben“, das viele Models angeblich führen. Doch die Realität sieht anders aus, dies bekommt dann auch jeder am eigenen Leibe zu spüren. Aber nicht nur die Modewelt ist schuld an diesem Trend. Ein großes Wörtchen in Sachen Magerwahn hat auch die Promiwelt mitzureden. Allen voran Victoria Beckham.

Das Ex-Spice Girl präsentiert sich immer stark abgemagert an der Seite von ihrem Mann David Beckham auf dem roten Teppich. Sie hat in unserer Gesellschaft als Promi eine Vorbildfunktion. Gerade diese wird den Jugendlichen zum Verhängnis. Den Radikal-Diäten der Stars wollen viele nacheifern und hoffen auf eine Chance in der Modewelt.

Das Fazit lautet: Verzweifelte Eltern, hohe Einschaltquoten für Pro7, Modeschöpfer, die sich die Hände reiben, und hilflose, kranke Jugendliche.

Julia Wessels, Düsseldorf, Georg-Büchner-Gymnasium

Medizin – Schweinegrippe gleich Horrorgrippe?

Man fühlt sich, als würde man verfolgt! Die Schweinegrippe ist das aktuellste Thema: erste Meldung in den Nachrichten, Aufmacher der Zeitung ,in den Mündern der Menschen.

Ob es nun um die Impfung geht oder um die Fälle – kein Tag vergeht ohne die Grippe! Sie wird als Pandemie eingestuft. Auch die ersten Grippefälle werden aus Deutschland gemeldet. Schlagzeile über Schlagzeile: Sei es nun „Immer mehr Grippefälle in Deutschland“ oder „Japanische Schule betroffen“, in großen Lettern sprechen sie uns an. Wir greifen zum Geldbeutel, um die Zeitung zu kaufen. Stellt die Schweingrippe ein schwer wiegendes Problem für die Menschen dar oder wird das Thema überbewertet und verwandelt sich zum Panikmacher? Etwa zwei Monate nach dem Ausbruch der Schweinegrippe finden Ärzte einen Impfstoff – ein Heilmittel?

Betrachtet man den Zeitraum, in der der Impfstoff entwickelt wurde: Wie kann es sein, dass nach so kurzer Zeit der Virus ausreichend untersucht wurde, um ein Gegenmittel zu finden? Fast unmöglich. Nun sprechen die Bilder einer Spritze Romane. Immer mehr wird die Impfung thematisiert.

Soll man sich impfen lassen oder nicht? Die Meinung ist gespalten. Es wird davon abgeraten, aber auch als notwendig angesehen. Jetzt liest man: „Infizierte Frau stirbt!“ Eine Welle von Panik überflutet die Bevölkerung. Weitere Todesfälle werden bekannt.

Die Politiker werden geimpft und scheinen geschützt zu sein. Nun soll der Impfstoff an die Bevölkerung weitergegeben werden. Einen wichtigen Aspekt hat die Mehrheit der Bevölkerung jedoch nicht erreicht: Dem Impfstoff für die Bürger wurde ein Beschleuniger zugefügt. Thematisieren wir nochmal die Todesfälle: Es wird berichtet, wie viele Tote es gibt, aber nicht die Gründe. Es wurde erwiesen, dass die Opfer vorher schon an einer Krankheit gelitten haben und an dessen Folgen starben. Die Erklärung der Todesfälle wird verschwiegen, die Zahl allein versetzt die Menschen in Panik.

Bis jetzt wurde nur die Sicht der Bevölkerung akzentuiert, betrachtet man die Lage der Pharmaindustrie und der Medien, wird nur den Wenigsten klar, was sich hinter der Schweinegrippe verbirgt. Dadurch, dass sich immer mehr Menschen impfen lassen wollen, muss die Regierug Impfstoff kaufen. Wer profitiert? Die Pharmaindustrie.

Nur noch kurz erwähnt: An der „normalen“ Grippe sterben viel mehr Menschen als an der Schweinegrippe. Die Schweinegrippe scheint nicht mehr als eine enorme Panikmache zu sein!

Aylin Uyaner, Düsseldorf, Luisengymnasium

Gesellschaft – Gewalt auf Sportplätzen

Die Gewalt auf Sportplätzen scheint besonders auf Fußballplätzen zugenommen zu haben. Immer wieder wird in den Medien darüber berichtet. Auslöser sind oftmals Kleinigkeiten.

Selbst im Jugendbereich bis zur B-Jugend (U16) werden Gewaltausbrüche immer häufiger. Wie in dem Spiel 1. FC Mönchengladbach vs. TUS Norf, wo das Spiel wegen eines Gewaltausbruchs des Norfer Torwarts abgebrochen wurde, der wegen eines Zusammenpralls regelrecht ausgerastet ist – und anschließend seine komplette Mannschaft.

Eltern, die eigentlich ein Vorbild sein sollten, zeigen am Spielfeldrand oft Gewalt. Sie beschimpfen den Schiedsrichter und die gegnerische Mannschaft. Man kann Eltern nicht als Hooligans bezeichnen, aber sie sind schlechte Vorbilder und verbinden dadurch Sport schon in frühen Jahren mit Gewalt. Dieses Bild prägt sich schnell jungen Menschen ein.

Je nach Verein bestätigen auch die Trainer dieses Bild. Denn sie werden zu häufig wegen verbaler Attacken vom Platz verwiesen. Die meisten Trainer haben zwar gute Fachkenntnisse, aber wissen wenig über Menschenführung. Eine verbesserte Ausbildung der Trainer und klare Regeln für Zuschauer, die der Verein vorgibt, könnten schon früh im Jugendalter Gewalt auf Sportplätzen verringern.

Nils Deckers, Mänchengladbach, Gesamtschule Hardt