Das Projekt „Schüler lesen Zeitung“ – Im Unterricht in der RP schmökern

„Och nö!!!“, war die erste Reaktion einer Achtklässlerin der Marienschule, als die Lehrerin fröhlich verkündete, dass sie das Glück haben, sich die nächsten Wochen mit dem Thema Zeitung zu beschäftigen.

Das Projekt „Schüler lesen Zeitung“ der Rheinischen Post wird an vielen Schulen für die siebten bis zehnten Klassen im Kreis Mettman, Leverkusen, Bergisches Land, Dinslaken, Duisburg, und den Kreisen Wesel und Kleve angeboten. Die Schüler bekommen sechs Wochen lang kostenlos RP-Zeitungen zugeschickt.

„Manchmal ist es schon nervig, ständig diese Zeitungsartikel herauszuschneiden“, kam nachher bei einem Gespräch mit einer Mitschüler heraus. Denn unsere Klasse muss einen Ordner anlegen, in dem ausgewählte Artikel mit Kommentar, Hausaufgaben und selbst geschriebene Artikel enthalten sein sollen. Am Ende muss dieser Ordner abgegeben werden und wird benotet.

Für den 24. März wird eine Zeitungsausgabe gedruckt, in der die Schülerartikel zu lesen sind. Schon seit 20 Jahren wird das Projekt angeboten; es haben bislang über 100.000 Schüler teilgenommen. Seit 1990 interessiert sich die Mediengruppe RP für Leseförderung an weiterführenden Schulen, und hoffentlich wird dies auch noch weitere Jahre so sein.

Deborah Feierabend und Victoria Vetter, Leverkusen, Marienschule

Sport – Zweikampfstark im Trikotkleid

Flanke und Kopfballtor – so machte es die deutsche Frauennationalmannschaft ganze drei Mal beim Freundschaftsspiel gegen den dreifachen Asienmeister Nordkorea. Doch die 30.000 Zuschauer und das Blitzlichtgewitter blieben leider aus, denn der Frauenfußball ist noch längst nicht so populär wie der Fußball der Männer, trotz konstanten Erfolgs bei den Welt- und Europameisterschaften.

„Die Berichterstattung über die Nation hat sich enorm gesteigert und gebessert. Die Vereine aber fristen weiter ein Schattendasein im regionalen und kommunalen Bereich, aber auch da ist es ein

bisschen besser geworden“, findet auch Nationalspielerin Simone Laudehr, die seid 2004 für den DFB-Pokal Sieger FCR 2001 Duisburg kickt.

Es wird noch länger dauern, bis die Frauenvereine die Anerkennung

bekommen, die sie verdient haben und trotzdem spürt man das Maß

an Interesse, welches sich der Frauenfußball aneignet.

Viele Fans des Frauenfußballs hoffen auf mehr Euphorie nach der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 im eigenen Land, welche von der ehemaligen Nationalspielerin Steffi Jones, als Präsidentin des Organisationskomitees aufgebaut wird. Denn sollten die deutschen Frauen erneut erfolgreich sein, könnte das die Popularität dieser Sportart um einiges Steigern und der Andrang in den Vereinen wird sich wie nach dem Titelgewinn 2007 erneut erhöhen.

Stefanie Klemz, Hilden, Priv.dietr.-Bonhoeffer-Gym.

Unwetter – Katastrophenstimmung auf Madeira

Starke Regenfälle haben auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira am 20. Februar dafür gesorgt, dass mehrere Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten waren. Durch den stundenlangen Regen wurden Brücken, Straßen, und auch Gebäude stark beschädigt oder zerstört. Durch zahlreiche Erdrutsche sind auch einige Strommasten umgeknickt, so dass teilweise kein Strom mehr vorhanden war.

In der Hafenstadt Rebeira Brava wurden sogar Autos ins Meer gespült und viele Häuser von den Fluten so stark beschädigt, dass sie jetzt einsturzgefährdet sind.

Laut Messungen hatten die Sturmböen eine Spitzengeschwindigkeit von 100 Stundenkilometer. 36 Menschen sollen gestorben und weitere 100 verletzt worden sein. Die portugiesische Regierung sagt jedoch, dass keine Touristen unter den Todesopfern sind.

Ärtzte und Helfer können wegen des fehlenden Stroms nur durch das Radio zum Dienst gerufen werden.

René Berndt, Leverkusen, Marienschule

Magermodels – Lieber gesund und rund als dürr und tot!

Sind Magermodels besser oder schlechter als kurvigere Frauen? Das ist ein heftig umstrittenes Thema. Mittlerweile werden nur die „Richtigen“, also Magermodels, für diverse Modenshows in den weltweiten Modemetropolen gebucht. Doch ich finde es besser, Models zunehmen, die schon dünn sind, aber nicht einige Wochen vor ihren Job nur noch hungern.

Aber warum nehmen die meisten Modeschöpfer solche Models? Für die Designer ist es einfacher, Einheitsklamotten in „Size Zero“ zu schneidern, als für jede durchschnittliche Frau bestimmte Größen anfertigen zu lassen. Deshalb magern sich die meisten jungen Frauen auf die „Size 0“ ab, um bei den begehrten Modenshows mitzulaufen.

Nun ist es auch so weit gekommen, dass zu viele Models diesen Magerwahn mitmachen und dadurch auch sterben. Und genau das ist auch mit dem Model Luisel Ramos (22) passiert. Sie lief vom Laufsteg zurück in die Garderobe und war unterwegs tot zusammengebrochen. Ungefähr ein halbes Jahr später starb ihre kleine Schwester, Model Eliana Ramos (18), an den Folgen eines Herzinfarkts.

Trotzdem schrecken diese Geschichten keine angehenden „Size 0–Models“ ab, und sie stecken sich dafür unter anderem den Finger in den Mund, um zu erbrechen und dünn zu bleiben. Dafür stehen sogar backstage Eimer bereit. Um außerdem in knielangen Kleidern, Hosen etc. eine gute Figur zu machen, pieksen sie sich mit Nadeln in die angeblich muskulösen Waden, damit diese nicht dick wirken. Sie ernähren sich außerdem nur von Salat und trinken stilles Wasser, um auf den internatonalen Markt dazugehören zu können.

Um diesen Magerwahn nicht zu unterstützen, lehnt die Zeitschrift „Brigitte“ solche Models ab. Sie sucht „normale“ bis „kurvige“ Frauen, um jeder Frau auf der Straße die Chance zu geben, einmal im Leben in einer deutschlandweiten Zeitschrift als Model zu erscheinen.

Es ist besser, durchschnittliche Frauen zu buchen und zu fördern, da man sonst zu viele angehende Magermodels bei dieser Schreckensarbeit unterstützt und es zu noch mehr Todesfällen kommen könnte. Und wer will das schon?

Andrea Fleischer, Leverkusen, Marienschule

Verkehrspolitik – K20n entlastet die Hochstraße

Am 13. November wurde die K20n feierlich für den Verkehr freigegeben. Aber die Bürger sind geteilter Meinung. Die Straße wird zwar viel genutzt, aber nur 65 Prozent der Befragten halten die Investition in Höhe von 8,3 Millionen Euro für sinnvoll. Andere hätten das Geld lieber in das Gruitener Rathaus, in das Gruitener Schwimmbad oder in andere soziale Projekte wie die Jugendförderung investiert. Sie finden, dass die Umgehungsstraße überflüssig und in Zeiten der Finanzkrise zu kostspielig ist.

Trotzdem können auch sie die Vorteile nicht von der Hand weisen, denn auch sie müssen zugeben, dass sie durch die K20n eine Menge Zeit sparen. Nahezu jeder Befragte fährt nun weniger über die Hochstraße, welche bisher nach Haan führte. Viele begründen das mit den guten Straßeneigenschaften: „Die Fahreigenschaften sind klasse und die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 70 Stundenkilometer“, heißt es dann. Kein Wunder, denn die 2,5 Kilometer lange Straße ist auf flüssigen Verkehr ausgelegt. Dies sollte mit einer neuen Eisenbahnbrücke und einem neuen Kreisverkehr sichergestellt werden. Sogar die Vorfahrt wurde zu Gunsten der Fahrer der Umgehungsstraße geändert.

Außerdem wurde für die Anwohner eine 310 Meter lange Lärmschutzwand errichtet, damit die Straße den Bürgern, die in unmittelbarer Nähe wohnen, nicht negativ auffällt und deren Häuser nicht an Wert verlieren. Minister Lutz Lienenkämper bezeichnet die K20n als Standortfaktor, die allen Bürgern zu Gute komme. Thomas Hendel aus dem Landrat sagte: „Der Verkehr im Ort wird um 60 Prozent reduziert. Das bedeutet Ruhe für die Menschen.“

Die K20n hat eine lange Geschichte, denn schon 1964 hat das Amt Gruiten eine Planung für eine Ortsumgehungsstraße beantragt. Dieser Antrag wurde 1996 vom Kreistag abgelehnt. Doch schon vier Jahre später hob der Kreistag den Beschluss von 1996 auf und nahm die K20n in die Maßnahmenliste auf. Noch einmal vier Jahre später bestand dann endlich Planungsrecht für das Bauprojekt. Ende 2006 begannen die Bauarbeiten, welche im September 2009 fertiggestellt wurden.

Verkehrsplaner gehen davon aus, dass die Verkehrsbelastung für die Hochstraße um bis zu 60,9 Prozent sinken wird. Damit würde die K20n die Hochstraße um rund 8000 Fahrzeuge pro Jahr entlasten.

Tim Lefring, Haan, Städt. Gymnasium Haan

Film – Eine wahre Liebesgeschichte

Regisseur Detlev Buck wollte nach seinen Filmen wie „Knallhart“ endlich mal einen Liebesfilm drehen, einen mit einer realistischen und ergreifenden Geschichte. Mit seiner Produktion ,,Same same but different“ ist ihm das nun zweifellos gelungen, denn sie beruht auf der wahren Lebensgeschichte von Benjamin Prüfer und seinem Buch: „Wohin du auch gehst“.

Wie viele Menschen in seinem Alter weiß Ben (David Kross) noch nicht, was er mit 20 Jahren mit seinem Leben anfangen soll. Also entdeckt er auf einer Rucksacktour mit seinem bestem Freund Ed (Stefan Konarske) Asien. Schließlich landen die beiden mit ein paar anderen jungen Rucksacktouristen in Phnom Pen, Kambodscha. Dort vergnügen sie sich vor allem mit Drogen und Alkohol in den Discos der Stadt.

In einer dieser Nächte, nach etlichen Joints, landen sie erneut in einer Disco.

Dort trifft Ben auf die schöne Sreykeo (Apinya Sakuljaroensuk), die erstaunlicherweise ein paar Brocken Deutsch spricht. Nach ein paar kurzen Gesprächen kommt es zum Sex. Am nächsten Morgen ist Ben dann reichlich erstaunt, als Sreykeo Geld verlangt, denn sie hat verschwiegen, dass sie eine Bardame ist. Trotzdem erscheint sie Stunden später wieder bei ihm. Sie verbringen viel Zeit miteinander und verlieben sich ineinander.

Doch als der Zeitpunkt von Bens Abreise naht, will er sie nicht verlassen, vor allem, da sie immer wieder von starken Hustenanfällen geplagt wird. Doch Kambodschas ärztliche Versorgung ist nicht das, was Ben aus Deutschland gewöhnt ist. Er schließt einen Pakt mit ihr: Er unterstützt sie und ihre Familie monatlich mit Geld, und sie sucht sich einen neuen Arbeitsplatz. Wieder in Deutschland halten die beiden über Internettelefon Kontakt, bis Ben erfährt, dass Sreykeo HIV-positiv ist. Und er trifft eine schwere Entscheidung: Er will für seine Liebe kämpfen.

Der Film fällt nicht durch die schauspielerische Leistungen positiv auf, vielmehr durch die toll inszenierten Bilder und die Musik, wie der Titelsong „Heaven can wait“ von Charlotte Gainsbourg, die die richtige Atmosphäre erzeugen.

Es berührt, wie sehr Ben um sie kämpft: Ob er in Kambodscha, wegen des nicht existierenden Gesundheitssystems, unmögliche Medikamente für sie aufzutreiben versucht, oder ihr letztendlich einen Heiratsantrag macht, obwohl er weiß, dass er nie sein ganzes Leben mit ihr verbringen wird.

Obwohl die Geschichte berührt, ist sie zugleich auch schockierend. Das Leben in Asien scheint nicht einfach, viele Bilder zeigen heruntergekommene Häuser ohne richtiges Dach und hungernde Menschen. Ein kleines Kind spielt auf einer Müllhalde und bittet Touristen um Wasser zum Trinken. Auch die Versorgung für Sreykeo, als sich herausstellt, dass sie HIV-positiv ist, ist mehr als miserabel.

Dieser Film beschreibt eine wunderschöne Liebesgeschichte, ist aber auch mit vielen Hintergrundinformationen und entsetzlichen Bildern bestückt. Daher ist der Film für jüngere Zuschauer weniger geeignet.

Julia Braun, Hilden, Priv.dietr.-Bonhoeffer-Gym.

Menschen – Ein Tag in einer Behindertenwerkstatt

Häufig werden behinderte Menschen, die anders sind als andere, direkt als minderwertig abgestempelt und schlecht gemacht. Dabei weiß kaum einer, was unsere liebenswerten Mitmenschen für uns alles tun. Mein Freund Dirk arbeitet in der Lebenshilfe in einer Behindertenwerkstatt. Ich habe ihn einen Tag lang dorthin begleitet.

Dirk steht morgens um 06:20 Uhr auf und bereitet sich für die Arbeit vor. Um kurz vor 7 Uhr kommt sein Bus, der ihn zur Arbeit bringt. Um 8 Uhr beginnt sein Tag in der Werkstatt. Er hat dann gerade noch Zeit, seinen Rucksack weg zu räumen, denn um 08:05 ist Arbeitsbeginn. Um 09:15 gibt es eine kleine Frühstückspause und von 12:15 Uhr bis 12:45 Uhr ist Mittagspause. Zwischendurch gibt es stündlich eine 5-Minuten-Pause zur Erholung.

Zur Begrüßung wird jedem die Hand gegeben, um Unbefindlichkeiten unter den Mitarbeitern früh zu erkennen und gegebenenfalls darauf einzugehen. Den Betreuern ist es wichtig, dass ihre Mitarbeiter gefördert werden, deshalb gibt es neben der Arbeit auch Förderangebote. Zusätzlich gibt es einen Kummerkasten. Man kann Beschwerden etc. notieren und dort einwerfen.

Die Arbeit wird nach Fähigkeiten verteilt, und es wird in verschiedenen Schritten und Gruppen gearbeitet. Die Behinderten, denen etwas zu schwierig ist , erhalten eine Hilfsvorrichtung, die ihnen die Arbeit erleichtert. Auffallend ist das besonders schöne Arbeitsklima und auf Nachfrage haben mir alle bestätigt, dass ihnen die Arbeit Spaß macht.

In dieser Werkstatt werden folgende Dinge hergestellt und/oder verpackt: Aderendhülsen für das Ende eines Stromkabels, Tropfhaken (wo in Krankenhäusern der Tropf aufgehängt wird), Rollen für die Betten in Krankenhäusern, Telefonstecker, damit alle telefonieren können, Kabelstecker in denen Kabelenden reingesteckt werden, Muttern für Schrauben und Schaukelhaken damit Kinder schaukeln können. Ich war überrascht, was dort alles erledigt wird.

Pünktlich um 15:45 Uhr kommt der Bus, der Dirk und die anderen abholt und sie nach Hause bringt, bis am nächsten morgen ein neuer Arbeitstag beginnt.

Gianluca Fratarcangeli, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

Mode – Das trägt man im Frühjahr

Frühjahrs Kollektion 2010 von Street One: Wir haben eine Verkäuferin dieses Labels gefragt, wie die neue Mode aussehen wird. Wir hoffen, die Leser interessieren sich ebenfalls dafür.

Ab wann kommt die neue Frühjahrsmode heraus?

Verkäuferin: Es kamen schon kurz nach Weihnachten die ersten Sachen an. Seitdem kommt immer wieder neue Ware dazu.

Ähnelt die neue Mode der alten Kollektion?

Verkäuferin: Bis auf die Basic-Waren wie zum Beispiel T-Shirts ähneln die Sachen der alten Kollektion nicht besonders.

Welche neuen Sachen wurden geliefert?

Verkäuferin: Kurze Hosen, Kleider, Tops…

Welche großen Veränderungen sind aufgetreten?

Verkäuferin: Es sind größtenteils Veränderungen bei den Farben aufgetreten!

Was ist von den alten Sachen geblieben?

Verkäuferin: Übrig bleibt normalerweise nicht viel, da die Ware reduziert und verkauft wird.

Haben sich die Preise stark geändert?

Verkäuferin: Nein, die Preise sind größtenteils gleich geblieben.

Ist die Mode eher bunt oder schlicht?

Verkäuferin: Die Mode ist eher bunt!

Welche Farben bestimmen die Frühsjahrsmode?

Verkäuferin: Lila, Grün, Blau und Pink sind im Moment sehr beliebt.

Sind Sachen, die früher „in“ waren, wieder in Mode gekommen?

Verkäuferin: Farblich hat sich nicht viel geändert, aber die Schnitte weisen eine große Veränderung auf.

Lena van der Lest und Dilara Dadas, Haan, Städt. Gymnasium Haan

Gesellschaft – Amok – Die Ängste der Schüler

Immer wieder hört man es im Radio oder liest es in der Zeitung: Die Schlagzeilen über einen versuchten oder durchgeführten Amoklauf. Jedes Mal reden wir in der Klasse und mit den Lehrern über das Geschehene, aber wirklich mehr Sicherheit gibt so ein Gespräch nicht. Denn niemand tut etwas: Kein Amokalarm, keine gesicherten Türen und keine Informationen für uns Schüler.

Luis Färber (14), Schüler:

„Wenn man so was mit einem Amoklauf hört oder liest, macht man sich natürlich Gedanken, und jedes Mal gehen natürlich auch Gerüchte um. Grundsätzlich mache ich mir keine Sorgen, aber jeder hat natürlich nach so einem Ereignis ein komisches Gefühl. Selbst ein paar Tage und sogar noch Wochen danach.“

Viviane Gabriel (14), Schülerin:

„Ich glaube, jeder macht sich seine Gedanken zu diesem Thema. Aber richtige Angst habe ich nicht. Das einzige, was mir ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet, ist, dass oftmals Unwissenheit bei Schülern und Lehrern im Falle eines Falles herrscht. Desweiteren ist unsere Schule zum Beispiel sehr schlecht gegen solche Fälle gesichert. Wir haben zum Beispiel Türen, die man nur von außen öffnen oder schließen kann. Wirkliche Sorgen habe ich nicht. Aber dieses Gefühl bleibt natürlich.“

Fabian Reball, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Interview – Neuer Busfahrplan schafft Unzufriedenheit

Nach wie vor ärgern sich viele Haaner über die Änderungen der Busfahrpläne vom 13. Dezember 2009. Anschlüsse passen nicht mehr, Wartezeiten haben sich verlängert. Der Rheinbahn wurde bereits angeboten, die Änderungen zurück zu nehmen, aber dann würde es Probleme bei bestimmten Anbindungen geben.

Die endgültige Entscheidung wird der Stadtrat treffen. Wir haben uns jedoch gefragt, was die Busfahrer der Rheinbahn als unmittelbar Beteiligte zu der Fahrplanänderung zu sagen haben. Daher haben wir einen Busfahrer der Linien im Kreis Mettmann (742) befragt:

Bekommen Sie häufig selber mit, dass die Rheinbahn wegen der Fahrplanänderung Beschwerden erhält?

Fahrer: Ja, jede Menge. Die Rheinbahn erhält häufig Beschwerden.

Wenn ja, wie gehen Sie damit um?

Fahrer: Locker vom Hocker.

Haben Sie schon versucht, den Busfahrplan zu verändern?

Fahrer: Keine leichte Sache. Wir Busfahrer haben da keinen Einfluss drauf.

Werden Sie von Leuten diesbezüglich angesprochen?

Fahrer: Ja, wenn Leute in den Bus steigen, beschweren sie sich oftmals beim Busfahrer, obwohl er an den Veränderungen nicht beteiligt ist.

Wissen Sie, warum der Busfahrplan überhaupt geändert wurde?

Fahrer: Die deutsche Bahn hat den Zugfahrplan verändert und verlangt, dass die Rheinbahn ihre Busfahrpläne anpasst.

Denken Sie, der Fahrplan wird wegen der hohen Beschwerde-Zahlen noch einmal geändert?

Fahrer: Im Mai 2010 werden die Fahrpläne wahrscheinlich auf Wunsch vieler Fahrgäste geändert.

Wie denken ihre Kollegen darüber?

Fahrer: Die Kollegen denken genauso.

Alice Meyer und Merle Benter, Haan, Städt. Gymnasium Haan