Lokales – Bald kommen die Reeser Frauen ins Schwitzen

Alle Parteien sind der Ansicht, dass die geplante Verkaufsfläche auf dem NIAG-Gelände und der alten Post für Rees zu groß sei. Wie schon länger bekannt, wurde der Reeser Postschalter geschlossen. Außerdem sind die neuen Pläne für das NIAG-Gelände noch nicht fest genehmigt.

Vorher meinte die FDP, dass das NIAG-Gelände zu teurer für den Bau von Geschäften sei. Außerdem sagte Dieter Karczewski: „Da muss man mehr draus machen.“ Obwohl die Versorgung an Geschäften und Wohnungen in Rees 153 Prozent beträgt. Der Baugrund ist momentan nicht für Wohnungsbau geeignet wegen dem Rest Schadstoffe im Boden unter dem alten Busbahnhof (NIAG-Gelände). Ein weiter Grund ist, dass sich in dem Schadstoff verseuchten Boden

vermutlich ein Teil der alten Stadtmauer befindet. Eine alte Stadtmauer würde außerdem unter Denkmalschutz stehen. Die Stadtmauer darf deswegen nicht abgerissen oder beschädigt werden. Rees solle nicht wie Emmerich enden. Denn dort stehen viele Wohnungen und Geschäfte leer.

Wegen der bekannten Schließung des Reeser Postschalters hat der Privateigentümer des ehemaligen Postgebäudes zugestimmt, diese Flächen für die Planung der Verkaufsfläche in Betracht zu ziehen. Dem ersten Konzept wurde nicht zugestimmt. Deswegen wurden die neuen Pläne für das Postgebäude verändert. Die Deutsche Post mietet weiterhin das Obergeschoss und den hinteren Teil des Erdgeschosses. Den Teil zur Dellstraße möchte die 42-jährige Heidi Zachert-Bohr mieten. „Gesundheit für Frauen“ ist das Motto des neu zu errichtenden Fitness-Studios. (Quellen: Rheinische Post, RP Online)

Claire Hartenstein, Rees, Gymnasium Aspel

15. Tanzturnier in Materborn – Zwischen Schweiß-Geruch und Waffel-Duft

Am Sonntag, den 27. März 2011, mache ich mich auf den Weg zur St. Anna Hauptschule in Materborn. Denn hier in der Mehrzweckhalle findet heute ein großes Tanzturnier statt. Es ist das 15. Freundschaftsturnier der KG Flying Familli.

Über 1.000 Tänzerinnen und Tänzer sind anwesend und fiebern schon ihrem Auftritt und der Pokal-Vergabe am Schluss des Tages entgegen. Als ich die Halle betrete kommt mir schon der übliche Turnhallen-Geruch entgegen – schwitzige, heiße, schwüle Luft – aber gleichzeitig riecht es auch lecker nach Waffeln. Ich schaue mich um und dort in der Eingangshalle sehe ich auch schon den Waffelstand auf der rechten Seite. Auf der linken Seite erblicke ich den Wertmarkenstand.

Ich gehe weiter zur kleinen Nebenhalle links, in der sich die Anmeldung für die Tanzgruppen befindet. In dieser Halle ist es sehr hell und angenehm kühl. Im hinteren Teil kann man sich fotografieren lassen. Viele der jüngeren Tanzgruppen sind schon dabei sich aufzuwärmen, denn es ist schon 9 Uhr 15. Um 9 Uhr 30 fällt der Startschuss und die Bambinis, das sind die Tanzgarden ab fünf Jahren, beginnen. Sie bekommen großen Applaus und von allen Seiten hört man solche Kommentare wie: „Die Kleinen sind so süß, auch wenn sie nicht immer perfekt tanzen, die Herzen der Leute erobern sie allemal.“ Die Jury bewertet die einzelnen Garden und am Schluss kommt dann die Siegerehrung und die Pokalvergabe. In fast allen Gesichtern der Zuschauer liegt Spannung und manchmal auch Erleichterung, wenn Hebefiguren gut gegangen sind.

Insgesamt gibt es auf dem heutigen Turnier zehn Gruppenkategorien. Unter anderem: Bambinis, Schülerklasse, Jugendklasse und Hauptklasse. In der Schülerklasse tanzen Tänzerinnen ab fünf Jahren, in der Jugendklasse ab zehn Jahren und in der Hauptklasse ab 15 Jahren. In allen Gruppen wird unterschieden in Gardetanz und Showtanz.

Der Gardetanz ist ein eleganter Tanz mit vielfältigen Schrittkombinationen und akrobatischen Teilen, wie Spagaten und Rädern, Beinschwüngen und Beinführungen. Der Schwerpunkt liegt neben der Choreographie auf Synchronität. Die Kostüme sind die typischen Kostüme, die man an Rosenmontagszügen an den Tänzerinnen sieht.

Showtanz ist eine Mischung aus Gardetanz und anderen modernen Tanzschritten. Man verkörpert grundsätzlich immer ein Thema. Die Kostüme der Tänzerinnen und Tänzer sind dem Thema entsprechend ausgewählt. Beim Showtanz liegt der Schwerpunkt auf Ausführung und vor allem auf Originalität.

Showtanz ist zudem bei den älteren Garden in zwei Kategorien eingeteilt, tanzt man in der Kategorie „Charakter“, bedeutet dies, man verwendet während des Tanzes verschiedene Hilfsmittel wie Schilder oder Säbel. Ist man zur Kategorie „Modern“ zugeordnet, darf das einzige Hilfsmittel der Körper und die Ausstrahlung sein.

Das Turnier endet um circa 20 Uhr. Nun sind alle Pokale vergeben und auch jeder, der nicht gewonnen hat, sieht zufrieden aus. Denn „Dabei sein ist alles!“

Eine Reportage von Vanessa Dietze und Clara Held

Susanne Dietze und Clara Held, Goch, Coll. Augustinianum Gaesdonck

Einsatz in Afghanistan – „Lieber ein Prozent Hilfe als 99 Prozent Mitleid“

„Papa, Papa. Hallo Papa.“ Dem 38-jährigen Michael N. schießen angesichts des kleinen Knirpses auf dem Bildschirm seines Notebooks Tränen in die Augen. Seit Wochen konnte er seinen Sohn (2) und seine Frau nicht mehr in die Arme schließen, denn er sitzt tausende Kilometer weit weg in Afghanistan vor einem Computer und kann lediglich Videos seiner Familie anschauen.

Michael N. befasst sich bei der Bundeswehr mit Computern und technischen Geräten. Er ist IT-Systemadministrator und Berufssoldat. Da sein Job für ihn „nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung“ ist, befolgt er selbstverständlich den Befehl, die Truppe in Afghanistan zu unterstützen.

Dem Leben im „Camp Marmal“ in Mazar-e Sharif muss Michael N. sich zunächst gut anpassen. Es ist sehr heiß mitten in der Wüste. Das Thermometer zeigt über 40 Grad und die Luft ist durch feinsten Staub verschmutzt. Egal wo der 38-Jährige sich bewegt, er muss immer seine Waffe mit sich führen und außerhalb des Lagers eine schusssichere Weste tragen, was häufig von einem unangenehmen Gefühl begleitet ist. Da er 24 Stunden, sieben Tage die Woche einsatzbereit sein muss, nutzt der Hauptfeldwebel die wenige Freizeit im camp-eigenen Fitnessstudio, um einfach nur abzuschalten und das Elend, dass er in Afghanistan zu Gesicht bekommt, zu vergessen: die unterernährten Kinder auf den verdreckten Straßen, die heruntergekommenen Lehmhütten und der viele Müll. Doch so ganz vergessen kann und will er seine Umgebung nicht. So gilt seine Devise: „Lieber ein Prozent Hilfe als 99 Prozent Mitleid!“ Er engagiert sich in Hilfsprojekten vor Ort und organisiert beispielsweise Schulmaterial für Schüler.

So ist für Michael N. das tägliche Telefonat mit seiner Frau noch bedeutungsvoller. „Die Telefonrechnung hätte keiner sehen wollen.“ Ruhige Stunden ganz allein gibt es nicht. Zusammen mit zwei Kameraden teilt er sich einen kleinen, schusssicheren Container mit spartanischer Einrichtung: Betten, Schrank, Stuhl, Tisch. Bei circa 3600 Soldaten im gesamten Lager kann von Privatsphäre wirklich nicht die Rede sein. Diese müssen sich dennoch nicht ganz von der Außenwelt abgeschnitten fühlen: Es gibt einen Kaufladen, eine Poststelle, einen Wäscheservice und einen Basar. Nur dem afghanischen Frisör will Michael N. nicht so recht trauen und lässt sich die Haare lieber von einem Kameraden schneiden. Und Essen? Gekocht wird europäisch und es schmeckt Michael N. gut. Aber auch kleine Luxusmomente sollen ihm gegönnt sein: „Ich habe mir extra aus Deutschland Nutella ins Camp einfliegen lassen.“

Und dann ist der große Tag gekommen: Michael N. ist wieder zuhause. Nach 128 Tagen kann er endlich seine kleine Familie in die Arme schließen. Einen Moment vergisst er jedoch nie: Als er das erste Mal wieder zur Arbeit fahren möchte, fängt sein kleiner Sohn schrecklich an zu weinen und zu schreien. Er weiß sehr wohl, wo sein Vater war und hat Angst, dass sein Papa wieder so lange weggeht. „Es hat mir fast das Herz gebrochen.“

Franziska Jürgens, Goch, Gymnasium der Stadt Goch

„Solar-Wolken“ – Wolkige Aussichten für die WM ’22

Solarbetriebene „Wolken“ sollen während der Spiele bei der Fußball-WM 2022 in Katar über den Stadien schweben, um Zuschauer und Spieler vor der Sonne zu schützen.

Dr. Saud Abdul Ghani von der Quatar University hat bekannt gegeben, dass sie in Zusammenarbeit mit dem Qatar Science and Technology Park künstliche „Wolken“ bauen werden, die bei der WM 2022 in Katar über den Stadien schweben und Schatten spenden sollen. Im Emirat Katar herrschen im Sommer Temperaturen von bis zu 50 Grad. Daher musste unbedingt eine Möglichkeit gefunden werden, die offenen Stadien zu beschatten. Die „Wolken“ werden aus ultraleichten Carbon-Materialien gefertigt und können dadurch von nur vier solarbetriebenen Propellern in der Luft gehalten werden. Die Produktion einer einzelnen „Wolke“ kostet stolze 500.000 Dollar. Wenn dieses Vorhaben gelingt, ist jedoch ein großer Schritt in eine Zukunft gemacht, in der erneuerbare Energien sinnvoll genutzt werden können.

Info: Es gibt verschiedene Methoden zur Beeinflussung von Wetter und Klima:

Verhinderung von Schadensfrost bei Obst- und Weinanbau und Wasserflächen (zum Beispiel See, Teich, Graben), indem man starke Rauchschwaden erzeugt

In Steppengebieten wird Austrocknen durch Anbauen von bestimmten Baumarten verhindert. Seit den 50er Jahren kann man durch Kohlensäure, Blei- oder Silberiodid Wolken vorzeitig abregnen lassen. Diese Chemikalien werden durch entsprechend ausgerüstete Flugzeuge (Hagelflieger) „in die Wolken geimpft“. In China führte diese Methode und ein rapider Temperaturabsturz zu starken Schneestürmen.

Jonathan Grumke, Michael Steinhoff, Florian Pontzen und Simon Geurtz, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Traumberufe – Von Bio-Bauern und Kuscheltier-Näherinnen

Am Mittwoch, den 23. März 2011, fragten drei Schülerinnen aus Rees Kinder im Alter von drei bis 16 Jahren nach ihren Traumberufen.

Die dreijährige Vivien überlegt kurz und antwortete dann auf die Frage „Was möchtest du später einmal werden“ mit „Ich möchte Schmetterling werden“. Weitere Berufswünsche der Mädchen im Alter von drei bis acht Jahren sind auch Schulkind, Gärtnerin, Prinzessin oder Kuscheltiernäherin. Die Jungen sind sich, bis auf ein paar vereinzelte, auch sicher, was sie werden wollen. Oftmals wird Polizist, Biobauer oder Fußballstar genannt.

Bei den Acht- bis 14-Jährigen ist es eher andersrum. Dort sind sich die meisten noch nicht so schlüssig. Doch die Jungen, die es schon wissen, möchten gerne Berufe wie Arzt, Immobilienmakler und Bahningenieur ausüben. Der 13-jährige Schüler Marcel sagt: „Ich finde den Beruf des Immobilienmaklers total faszinierend. Er ist mein absoluter Traumberuf!“ Der gleichaltrige Jannik teilte uns mit: „Mein Traumberuf ist der des Polizisten“. Bei den Mädchen spielen die Berufe Sängerin, Schauspielerin und Dolmetscherin eine große Rolle.

Die 14 bis 16-Jährigen haben gute Vorstellungen und ziehen Berufe wie Ingenieur, Krankenpflegerin, Landwirt und Physiotherapeutin vor. Die Älteren, die gerade in der Ausbildung oder mit dem Abitur beschäftigt sind, wissen genau, was sie werden wollen und hoffen auf eine gute Kariere. Viele haben sich auf IT-Fachmann oder Heilpädagogin spezialisiert.

Pia, Lorena und Josephine, Rees, Gymnasium Aspel

Die flüssige Gefahr – K.O.cktail? – Nein Danke!

Egal, ob in der Diskothek, auf großen Veranstaltungen oder auf Privatpartys.

K.O.-Tropfen (Knockout-Tropfen) sind immer ein großes Thema. Sie werden dem Opfer heimlich in die Nahrungsmittel oder ins Getränk gemischt, um sie zu betäuben und damit wehrlos zu machen.

Das ist selbstverständlich ideal für den Täter, um so eine Straftat wie zum Beispiel ein Sexual- oder Eigentumsdelikt auszuführen. Wenn die Opfer wieder erwachen, können sie sich meist nicht mehr an die Tat oder an den Tathergang aufgrund von Gedächtnislücken erinnern.

In den Knockout-Tropfen verbergen sich unterschiedliche Substanzen, wie zum Beispiel die Gamma-Hydroxy-Buttersäure (GHB). Weil GHB bei einer geringen Dosis eine entspannte oder enthemmende Wirkung hat, ist sie als „Liquid Ecstasy“ oder auch als „Partydroge“ bekannt. Doch auch bei einer geringen Menge könnte es zur Benommenheit, Übelkeit und Bewusstlosigkeit kommen.

Außerdem setzen die Tropfen das Erinnerungsvermögen außer Kraft.

Am besten kann man sich vor K.O.-Tropfen schützen, indem man sein Getränk nie unbeaufsichtigt stehen lässt oder nicht von einem Fremden ein Getränk annimmt.

Laut Statistiken ist die betroffe Zielgruppe für Sexualverbrechen zwischen 14 und 21 Jahre alt. Doch es gab auch Fälle, wo das jüngste bekannte Opfer zwei Monate alt und das älteste 85 Jahre alt war. Doch egal, welcher Statistik man glaubt, Vergewaltigung ist ein schweres Verbrechen. Und die Folgen sind nicht nur die körperlichen und seelischen Verletzungen, sondern auch Infektionen wie HIV oder Hepatitis.

Jennifer Ibatullin und Kathrin Smits, Straelen, St. Anno-Schule

Zeitung – Was die Jugend interessiert

Durch das Zeitungsprojekt haben wir feststellen können, dass viele Artikel der Politik gewidmet sind, die normalerweise nur die Eltern oder ältere Menschen ansprechen. Natürlich interessieren uns – die Jugend – gewisse Themen, wie die aktuellen Ereignisse in Japan, Amokläufe an Schulen und andere Geschehnisse, dennoch möchten wir den Blick auch auf uns – die Jugend selbst – lenken.

Die häufigsten Seiten, die wir uns wirklich ansahen, waren die Hauptthemen, der Sportteil, die Werbung und die Rätselseiten. Wir haben uns daher überlegt, was die Rheinische Post interessanter für die Jugend machen könnte. Unsere Idee war es, einmal wöchentlich eine Beilage zu veröffentlichen, die an die Jugend angepasst ist. Es könnten zum Beispiel folgende Informationen darin enthalten sein: Allgemeine Events (Party, Musik, Comedy), aktuelles Kinoprogramm, mehr Rätsel, etwas über Stars, Hollywood und Mode. Außerdem müsste der Stil anders sein als der Rest der Zeitung, zielgruppenbezogener, frischer aufgemacht und weniger textlastig. Denn im Allgemeinen spricht die Rheinische Post eine andere Zielgruppe an. Unserer Meinung nach benötigt eine Zeitung wie die Rheinische Post so einen Jugendteil. Damit mehr Jugendliche zum Lesen animiert werden.

Markus Jansen und Michelle Schützler, Geldern, Berufskolleg Geldern

Teenie-Idole – Live ist oft nur die Show

Eine Frau im Latex-Nonnenkostüm räkelt sich im Bett, zusammen mit halb nackten Männern, sexistisch zu futuristischer Popmusik. Das neue Video von Lady Gaga ist raus und tausend Jugendliche warten seit Wochen gespannt auf den mindestens zehnminütigen Musikclip.

Lady Gaga, die im Moment angesagteste Sängerin, die mit ausgefallenen und fragwürdigen Outfits und Liedern polarisiert. Den Künstler so neu und verrückt wie möglich zu gestalten, ist ein heutzutage beliebtes Mittel, um von der nur halb so guten Stimme abzulenken. Früher waren die Lieder auch bis zu zehn Minuten lang, allerdings waren sie echt. Videos oder Konzerte bestanden nur aus dem Sänger, vielleicht einer Band und einem Mikro. Mehr nicht.

Werden heute dann Unmengen an Geld für eine Karte von einem Superstar bezahlt, platzt der Traum des amerikanischen Stimmwunders meistens schnell. „Live“ ist öfter nur die bunte und skurrile Bühnenshow, die Stimme (falls live gesungen wird) nicht mehr so wohlklingend wie auf dem Album. Die neuen Teenie-Idole sind immer individueller und neuer als alle anderen zuvor. Doch der wahre Wert der Musik geht unter all dem Kitsch und der Selbstvermarktung verloren.

Live-Musik war früher selbstverständlich, Popularität und Medienrummel eher nebensächlich. Der Meinung ist auch Angelika K., die uns in einem Gespräch erzählt, dass es in ihrer Jugend noch ganz anders zuging. „Früher war die Musik noch echt und hat ganz andere Werte vermittelt. Da war Musik noch Kunst.“ Damals prägten weitaus weniger Musikstile eine ganze Generation, heute präsentiert sich fast jeden Monat eine Band mit einem „noch nie zuvor gehörten Klang“. Doch fraglich ist, ob die Hälfte der aktuellen Musik noch wirklich Kunst darstellen soll oder nur ein Mittel zum Zweck ist. Ein schneller Weg zum Geld und ein garantierter Einstieg in die Promiwelt. Zumindest für kurze Zeit.

Die Justin Biebers und Katy Perrys dieser Welt prägen die Musikwelt zwar kurz und heftig, was an einem guten Management liegen dürfte, da diese die „Künstler“ perfekt auf die im Moment angesagten Trends zuschneiden. Doch Trends kommen und gehen, wird jeder verfolgt, verlieren Bands oder Sänger schnell ihre Glaubhaftigkeit. Ist es nicht Kunst, wenn der Erfolg nur durch die eigene, ehrliche Musik und nicht durch komische Outfits oder schlechte Coversongs erzielt wird?

Ehrlichkeit währt nun mal am längsten, so auch die guten alten Klassiker von den Rolling Stones, Jon Bon Jovi oder Genesis. Generationsübergreifend begeistern sie seit Jahren, ohne Schminke und ohne Konzerthallen, die nach Zuckerwatte duften. In den Hallen riecht es noch nach Schweiß und Rauch, die Masse tanzt und die Musik kommt nicht vom Band, sondern vom Herzen. Kunst, die einfach funktioniert.

Anne Kluge und Christoph Krauhausen, Geldern, Berufskolleg Geldern

Ebay – Online shoppen

Die meisten denken bei ebay sofort an gebrauchte Billigware, aber das ist nur ein schlechtes Vorurteil. Bei ebay gibt es alles, von Elektrogeräten bis zu Marken-Klamotten.

Natürlich gibt es hin und wieder auch gebrauchte Sachen, aber die müssen nicht immer schlecht sein. Über ebay wurde auch oft erzählt, dass man Sachen bezahlt, aber keine Ware erhalten hat, davor braucht man heute keine Angst mehr zu haben. Ebay ist viel fortschrittlicher geworden und arbeitet jetzt mit PayPal zusammen. Das bedeutet für den Nutzer, wenn er seine Ware nicht erhalten hat, bekommt er sein Geld von Paypal zurückerstattet. Ebay gehört heute zu den sichersten Online-Shopping-Portalen des Internets.

Nadushka Poddiwela, Duisburg, St.-Hildegardis-Gymnasium

Facebook – Mehr als 16 Millionen machen mit

Facebook gehört zu den meist genutzten sozialen Netzwerken der Welt.

Die Ursprungsidee war eigentlich eine andere.

2003 erstellte Mark Zuckerberg, der Erfinder von Facebook, den Vorgänger Facemash, auf der Studentinnen der Harvard University bewertet wurden. Später wurde die Seite noch bearbeitet und raus kam das heutige Facbook.

Über das Leben von Mark Zuckerberg wurde schon ein Film gedreht, „The Social Network“. Facebook ist ungefähr 50 Millarden US-Dollar wert und hat über 16 Millionen Nutzer aus der ganzen Welt.

Nadushka Poddiwela, Duisburg, St.-Hildegardis-Gymnasium