Viele Besucher – Weihnachtsmärkte in Düsseldorf

Dieses Mal waren es wieder zahlreiche Menschen, die über die Weihnachtsmärkte strömten, Glühwein tranken, Würstchen aßen oder sich mit anderen Gegenständen in Weihnachtsstimmung einstimmten. Der süße Geruch von Zimt, Punsch und vielen weiteren Köstlichkeiten lag in der Luft und füllte die Stadt mit vielen Passanten.

Nicht nur Düsseldorfer konnten dem nicht widerstehen. Auch mehrere Niederländer schlenderten über die Märkte und waren begeistert. Viele Buden verzauberten die Welt von Groß und Klein. Ich habe eine Passantin (möchte anonym bleiben) zu ihrer Meinung befragt.
„Was ist Ihr Lieblingsstand?“
„Mein Lieblingsstand ist der, wo es gebrannte Mandeln gibt.“
„Finden sie die Preise gerecht?“
„Ja. Ich persönlich finde, dass eigentlich alle Preise sehr gerecht sind, da die Verkäufer ja auch Gewinn machen müssen.“
„Was gefällt Ihnen am meisten?“
„Mir gefällt am meisten, dass eine harmonische Stimmung zu Weihnachten aufgebaut wird. Wie immer war alles schön, nur der Schnee hat gefehlt.“

Kein Schnee. Doch mit geschmückten Tannenbäumen, Lichterketten und Weiterem kam gemütliche Stimmung auf. Der Weihnachtsmarkt war an gleich sechs Orten in der belebten Innenstadt aufgebaut. Rund um die Königsallee luden kunstvoll gestaltete Welten zu einer faszinierenden Entdeckungstour ein. Über 200 weihnachtlich dekorierte Hütten verwandelten die Stadt für fünf Wochen in ein Winterland für die ganze Familie. 2013 war auch ein großes Highlight die 450 Quadratmeter große Eislaufbahn, „der Air Berlin Winterwelt“ auf dem Gustaf-Gründgens-Platz.

Eine ebenfalls bezaubernde Kulisse bildete das Düsseldorfer Rathaus für den Weihnachtsmarkt am Marktplatz, wo Kunstschmiede, Glasbläser und Kerzenzieher ihre handgearbeiteten Waren anboten. Der vom Jugendstil geprägte „Engelchen-Markt“ bezauberte auf dem Heinrich-Heine-Platz in der Altstadt. Der Bürgermarkt auf der Flinger Straße verband Marktplatz und Heinrich-Heine-Platz. Hier waren die Fassaden der Marktbuden nach dem Vorbild alter Düsseldorfer Bürgerhäuser gestaltet. Auch in diesem Jahr durfte die beliebte Glühweinpyramide nicht fehlen. Auf dem Sternchenmarkt am Stadtbrückchen glitzerten Kristalle und funkelnde himmelblaue Sterne. Viel Trubel erwartete die Besucher auf dem Schadowplatz. Dort bot sich der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt als besonders familienfreundlich an. Ein eigenes Puppentheater ließ nicht nur die Augen der kleinen Besucher strahlen. 
Im Bereich der Schadowstraße wurden dem Publikum Kunsthandwerk, Imbiss-Möglichkeiten und weihnachtliche Getränke angeboten. Die Kinder durften sich dort über ein Karussell freuen.

Die altbekannten Weihnachtsmärkte rund um die Königsallee brachten wie jedes Jahr mit ihren gut duftenden Speisen und Getränken die Bewohner und auch viele Touristen weiter in weihnachtliche Stimmung. Meiner Meinung nach war es wieder ein schöner Anlass, die Vorweihnachtszeit zu genießen.

Malin Schüler, 8d, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Die Regeln im Benrather Schlosspark machen Ärger – Konflikte im Benrather Schlosspark

„Hunde anleinen!“ Seit Jahren lautet so die Regel für Hundebesitzer im Benrather Schlosspark (Düsseldorf). Doch immer wieder entstehen Konflikte zwischen dem Ordnungsamt und Hundebesitzern.

Im Falle eines Verstoßes muss man bei gefährlichen Rassen bis zu 150 Euro Strafe zahlen. Außerdem gibt es auch viele Leute, die diese Regel gut nachvollziehen können. Hundebesitzer, egal ob alt oder jung, mit einem großen oder mit einem kleinen Hund, würden ihre Tiere am liebsten frei laufen lassen, doch dies verstößt gegen das Gesetz. So sehen viele Menschen, die mit ihren Hunden spazieren gehen, das Ordnungsamt als „Feind“. Doch auf der anderen Seite halten Leute ohne Hund die Regel für angemessen.

Im Gesetz heißt es: „Wer in Park-, Garten- und Grünanlagen seinen Hund frei laufen lässt, muss ein Bußgeld von 75 bis 150 Euro zahlen.“ Dabei ist entscheidend, ob es sich bei dem betreffenden Hund um einen kleinen oder um einen harmlosen Hund handelt. Auch über dieses Thema wird mit dem Ordnungsamt heftig diskutiert, da keine festen Regeln dafür gelten, welcher Hund in die Kategorie „gefährlich“ zählt. Die Betroffenen halten ihren Hund nicht für gefährlich, doch da haben andere Leute manchmal eine andere Meinung. Passanten mit Hunden antworteten auf die gleichen Fragen mit sehr ähnlichen Antworten. Eine ältere Frau, die anonym bleiben möchte, sagte, sie fände die Regel gerechtfertigt, doch nicht für ihren eigenen Hund, da dieser nicht gefährlich sei. Auf der anderen Seite antwortete ein Mann ohne Hund, mit einem kleinen Sohn, dass er die Tiere generell zwar nicht für gefährlich halte, doch trotzdem fände, gerade wegen Kindern, dass sie angeleint sein müssten. Manche Menschen ohne Hund gaben an, dass sie sehr oft Leute sähen, die ihren Hund nicht anleinen. Alle Befragten waren sich jedoch einig, dass manche Leute diese Regel für gerechtfertigt halten, doch einige dafür zu egoistisch seien.

Die Anleinpflicht gilt jedoch nicht nur in Parks, sondern auch an anderen öffentlichen Orten. Auch dort stellt die Regel für Hundebesitzer manchmal ein Problem dar. Das Ordnungsamt spielt auch eine große Rolle bei den Konflikten. Auf der einen Seite muss das Ordnungsamt für die Einhaltung der Gesetze sorgen. Andererseits sollte es auch immer die Interessen der Hundebesitzer mit berücksichtigen.

Trotz einiger Konflikte naht eine Lösung, es soll in den nächsten Jahren mehr Freilaufplätze für Hunde geben, sodass Hundebesitzer nicht gegen das Gesetz verstoßen, wenn der Hund ohne Leine läuft.

Grethe Hamm, 8d, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Besucher und Ordnungsamt in ständigen Konflikten – Schlosspark – ist das Ordnungsamt zu locker?

Hunde dürfen in Parks wie zum Beispiel im Benrather Schlosspark nicht freigelassen werden. Dies lassen sich die meisten Hundebesitzer nicht gefallen, obwohl es Gesetze und Regeln, an die es sich zu halten gilt, gibt.

So muss das Ordnungsamt auf Hochtouren fahren. Viele Besucher von Parks beschweren sich, verstehen die Lage der Hundebesitzer nicht und hören oft die Worte “Der will doch nur spielen“. Dies ist einer der vielen Gründe, warum Konflikte zwischen dem Ordnungsamt und Parkbesuchern herrschen.
Hundebesitzern ist es nicht erlaubt, ihre Hunde unangeleint in Fußgängerzonen und anderen innerörtlichen Bereichen oder in öffentlichen Gebäuden. Gar nicht erwünscht sind Hunde auf Kinderspielplätzen, Fußballplätzen und Friedhöfen. Wenn auf einem Kinderspielplatz trotz Verbot ein Hundebesitzer mit seinem Hund erscheint, stehen bei einem allgemeinen Hund 100 Euro, bei einem “großen“ Hund 150 Euro und bei einem gefährlichen Hund, wie zum Beispiel dem American Staffordshire Terrier, dem Pitbull Terrier oder Hunde von anderen bestimmten Rassen, 200 Euro als Bußgeld an.
Falls man seinem Hunden ungestörten Freilauf lassen möchte, sollte man am besten auf Hundeauslaufplätze gehen, aber trotzdem darauf achten, seine Hunde im Auge zu behalten und stets auf andere Menschen und Tiere Rücksicht zu nehmen, um sie keinesfalls zu gefährden. Gefährliche Hunde sollten zur Sicherheit der anderen Hunde und Menschen einen Maulkorb tragen.

Aus den Interviews im Benrather Schlosspark ließen sich geteilte Meinungen erschließen. Eine Frau in fortgeschrittenem Alter findet es wichtig, dass in öffentlichen Gegenden große Hunde sicher an der Leine geführt werden. Eine Mutter findet es nicht schlimm, wenn die Hunde, die in einer Hundeschule waren und gut erzogen worden sind, frei herumlaufen. Doch sobald sie eine Gefahr für die Personen im Park bereiten, sollte man die Hunde anleinen. Wer kennt es nicht? Man ist gerade am Spazieren mit seinem Hund und hat eine Tüte, um den Haufen seines Hundes wegzumachen vergessen? Die häufigste Lösung ist “liegen lassen und weitergehen“, äußerte eine Mutter, welche anonym bleiben möchte. Ein Teenager ist geteilter Meinung, denn er findet, dass das Ordnungsamt mehr Wert auf den Dreck, den die Jugendlichen an Bierflaschen etc. im Park hinterlassen, nehmen sollte, als auf die hohen Strafen bei freilaufenen Hunden. Dies ist auch ein weiterer Grund, welcher die Besucher des Parks stört, denn einige Jugendliche feiern Partys und beseitigen hinterher nicht den Müll, obwohl Mülltonnen aufgestellt sind. Dies finden die Menschen, die dort ihren Spaziergang machen möchten, äußerst schade.

Um die Konflikte zwischen Ordnungsamt und Besuchern friedlich zu klären, könnten Boxen, die mit Tüten gefüllt sind, um einen Haufen seines Hundes wegzumachen, genauso wie mehr Abfalleimer, angebracht werden.

Leonie Aufmwasser, 8d, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Serena Williams hat Fähigkeiten und ein umstrittenes Verhalten – Liebt sie, hasst sie – sie ist die Beste aller Zeiten

Mit insgesamt fünf French-Open-Pokalen und 58 Karrieretiteln im Einzel hat Serena Williams uns gezeigt, dass sie nicht nur die beste weibliche Spielerin ihrer Generation ist – sie ist die Beste aller Zeiten.

Alles fing in einem kleinen Städtchen an. Serena Williams wurde von ihrem Vater im Alter von vier Jahren schon Tennis beigebracht. Doch die ganze Arbeit hat sich gelohnt, denn zur Zeit ist sie Nummer 1 der Welt. Dies liegt wahrscheinlich an ihrer harten Arbeit: Schnelligkeit, Kraft, Aufgewecktheit, Ausführung, Exaktheit und nicht zuletzt, Courage. Doch sehr oft wird ihr brilliantes Spiel durch ihre extravagante Spielchen und ihr umstrittenes Verhalten verdeckt. Doch Inzwischen hat Serena fünf Wimbledon-Pokale. Dabei fügt sie mehr Abstand zwischen ihr und ihrer Schwester Venus hinzu, die aktuell auf Platz 53 steht. Darüber hinaus, hat Serena uns wieder demonstriert, dass es noch nie eine solch gute weibliche Spielerin gab. Ja, das ist richtig. Sie ist die GOAT, die „Greatest of All Time.“

Warte mal, wie kann das sein? Es gibt doch noch fünf andere Spielerinnen im Einzel (Margaret Smith, Steffi Graf, Helen Moody, Chris Evert und Martina Navratilova), die Tennisspielerinnen mit sehr hohen Fähigkeiten sind. Ja, aber Serena ist viel mehr konkurenzfähig als alle anderen. Und dazu hat sie noch 22 Titel im Doppel, zwei im gemischten Doppel und vier Olympische Goldmedaillen. Hinzu kommen ihre erstaunlichen 17 Grand Slams. Aber am wichtigsten ist im Tennis wahrscheinlich der Aufschlag und den kann Serena am Besten. Sie steht an der Grundlinie, wirft den Ball hoch, schaukelt nach hinten auf ihre rechte Ferse und schlägt den Ball, der oft sehr gut positioniert ist und sich sehr schnell dreht mit einer Geschwindigkeit von circa  200 km/h.

„Sie ist die beste Athletin die wir je hatten“, sagt Billie Jean King. Wenn man zum Beispiel alle weiblichen Legenden mit derselben Ausrüstung ausstatten würde, würde Williams nicht nur gewinnen, sondern sie würde die anderen niederschlagen. Chris Everts Festigkeit? Serena würde Chrissie überpowern. Navratilovas attackierendes Spiel? Williams würde Returns zurück pfeifen durch den unvergleichlichen Aufschlag und Volleyer bevor Martina am Netz wäre. Was sie auch auszeichnet, ist ihr Engagement im Spiel, im Fashion Design und in Tierprojekten.

Brianna Duran, 7d, Erzb. Suitbertus-Gymnasium, Düsseldorf

Ein außergewöhnliches Buch – Falsche Nähe

„Falsche Nähe“, ein Thriller für Jugendliche und geschrieben von Alexandra Kui, erschien 2013 das erste Mal auf dem Markt und wurde vom cbt Verlag verlegt.

In dem Buch geht es um die 17-jährige Noa und ihre ältere Schwester Audrey, die ihre Eltern schon früh verloren haben. Audrey ist eine äußerst berühmte Krimi-Autorin und dementsprechend führen die beiden ein ziemlich glückliches Leben, soweit dies möglich ist. Doch als Audreys neuer Freund Arne mit dessen Sohn Moritz bei ihnen einzieht und zwei dramatische Morde verübt werden, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf und es ist nichts mehr wie es einmal mehr war. Denn in Audreys neuem Krimi, den sie gerade schreibt, begeht ein Mörder Morde, wie sie im realen Leben zu der Zeit geschehen.
Als Noa nun auch noch mehr über ihr Leben, das sie führte, als sie noch ganz klein war, herausfindet und mehr über den Tod ihrer Eltern erfährt, begibt sie sich zu dem Ort, wo sie aufgewachsen ist. Moritz hilft ihr so lange dabei, bis sie alles über ihr altes Leben, ihre Familie und ihre wirkliche Heimat erfahren hat. Schlussendlich kommen Noa und Moritz zusammen und verlieben sich ineinander. Endlich wieder in Hamburg bei ihrer Schwester angekommen, hat ihre Reise ein Ende, doch das Abenteuer ist noch längst nicht vorbei. Am Ende nimmt die Geschichte eine drastische Wendung mit der man in keiner Art und Weise rechnen würde.

„Falsche Nähe“ ist ein außergewöhnliches Buch. Die Art, wie es geschrieben wurde, gibt einem das Gefühl, als wenn man bei jeder Handlung daneben stünde. Ebenfalls bringt es einem zum Nachdenken. Sowohl während des Lesens, als auch lange danach.
Der gesamte Inhalt ist äußerst detailliert geschrieben und bringt jedes einzelne Gefühl rüber. Lediglich das Ende ist vom Schreibstil nicht passend, da es doch ziemlich ruckartig endet. Es hätte im Stil des gesamten Buches geschrieben werden müssen, also detaillierter.
Meiner Meinung nach ist das Buch äußerst gut geschrieben und wird auch nicht langweilig, da viel passiert, was man einfach nicht erwartet bzw. erwarten kann.

Charlene Hinsen, 8e, Erzb. St. Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

Das Vertrauen der Fans in die Mannschaft wächst – Autogrammjagd am dritten Advent

Langsam bildet sich eine kleine Schlange bei dem Versuch, ein Autogramm von Oliver Fink und Axel Bellinghausen zu bekommen. Manche stellen sich auf Zehenspitzen, um einen Blick auf die beiden Spieler des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf zu erhaschen.

Dadurch, dass Fortuna die letzten beiden Spiele 1:0 und 3:1 gewonnen hat, sind mehr Fans gekommen. „Ich wäre gekommen, selbst wenn die letzten beiden Spiele verloren gegangen wären“, sagte Thomas (36), der mit seiner Tochter Hannah (14 Monate) auf Autogrammjagd gegangen ist. Die Autogrammstunde, die am dritten Advent im Möbelhaus Schaffrath stattfand, ging von 14 bis 16 Uhr und war gut besucht.

Axel Bellinghausen redete vor der Autogrammstunde über eines seiner Lieblingsereignisse, das er mit den Fans erlebt hat. „Es gab viele schöne Momente, aber besonders ist mir der gemeinsame Aufstieg aus der Oberliga in Erinnerung geblieben.“ Bellinghausen bewundert unter anderem die Kreativität mancher Fans. Am schönsten findet er es, wenn er die sonderangefertigten Radkappen mancher Rollstuhlfahrer unterschreiben soll. Es wurden Trikots und Autogrammkarten unterschrieben. Auf die Frage, was das verrückteste war, das Bellinghausen je unterschreiben sollte, antwortete er schmunzelnd: „Ein Auto“.

Im Hinblick auf das Spiel gegen Köln, wurde er auf die damalige Fan-Aktion „Wir klauen Köln die Punkte“ angesprochen, und sagte, dass man mit Humor in solche Spiele reingehen kann. Manche Fans wünschen sich auch, bei der Aktion dabei gewesen zu sein.
Christiane (47) ist der Meinung, dass Fortuna den Sieg gegen Köln schaffen kann, und auch andere Fans sind einer Meinung mit ihr. Das Vertrauen der Fans in die Mannschaft wächst wieder. Mit jedem Sieg werden sie optimistischer, die Serie an Niederlagen zu überwinden.
„Als Nächstes wäre es wichtig, das Derby gegen Köln zu gewinnen, denn das letzte Mal waren wir schon nah dran, und diesmal versuchen wir zu zu siegen“, meinte Bellinghausen.

Die Spieler schreiben weiter fleißig Autogramme, lächeln für Fotos und beantworten die kleinen Fragen der Fans. Die Schlange, die sich durch die Teppich- bis in die Lampen- Abteilung zieht, wird nicht kürzer. Und trotzdem stellen sich immer neue Fans an. Für viele ist es bereits ein tolles Gefühl, die Spieler so nah zu sehen. Die wenigsten sind zum Einkaufen da.

Fortuna wird auf jeden Fall mit der Unterstützung vieler Fans am kommenden Wochenende rechnen dürfen. Denn in einem Punkt sind sich alle einig. Die Liebe zu diesem Verein geht durch jede Liga. Auch wenn Mareike (26) hinzufügt: „Bitte keine dritte Liga“. Die Fans jedoch werden weiter hinter Fortuna stehen und wer weiß, vielleicht klappt´s ja mit dem Derbysieg als Weihnachtsgeschenk.

Leonie Deckert, 8c, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Das Beste vom Besten – Die Einkaufsliste des Hundehalters

Die Einkaufsliste der Hundehalter wird fortwährend länger. Der Hund braucht jetzt nicht länger eine Leine, ein Halsband und Futter, nein, heutzutage hat er das Beste vom Besten.

Auf den Halsbändern prangt entweder mit Strassbuchstaben der Name des Hundes oder der unvermeidliche silberne Knochen auf braunem oder schwarzem Leder. Die Leinen sind selbstredend mit Mustern kompliziertester Art bestickt, aus Vollrindleder und haben einen goldfarbenen Karabinerhaken. Auch der Schlafplatz wird stets luxuriöser. Wessen Hund nicht auf einem Himmelbett nächtigt, ist selbstverständlich ein Tierquäler. Es ist entweder ein Weidenkörbchen oder ein Hundebett aus Cord oder dergleichen. Beides thront jedenfalls auf dem eigenem Bett, damit der Hund nachts nicht allein ist.
Dann dürfen die Hundemöbel nicht fehlen. Hundesofas mit Samt bezogen und aus Holz gearbeitet oder eine Couch aus Leder nur für den Hund sind das Muss eines Hundehalters.
Die Hundenäpfe, sofern man es noch als solche bezeichnet, sind aus Edelstahl, Keramik oder Kunststoff und sind schöner dekoriert als so manche Schüsseln, die den Haltern gehören.
Natürlich besitzt der Hund auch eigene Kleidungsstücke wie T-Shirts, Pullover, Jacken, Kleider, Schuhe & Socken und Schals. Schließlich darf der Hund nicht frieren, das Fell hat er nur, weil es schön aussieht…
Nicht zu vergessen sind weiterhin Sonnenbrillen. Diese schützen den Hund vor zu viel Sonne…
Unnötig zu erwähnen, dass die Frisur der Hunde natürlich auch mit Haarspangen und Schleifen dekoriert wird. Natürlich wird der Hundesalon wöchentlich aufgesucht, damit der Hund nicht von Artgenossen aufgrund seines Erscheinungsbildes geärgert wird.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass es irgendwann dem Hund besser gehen wird, als dem Menschen, wenn es so weiter geht.

Sophie Antonia Stein, 8c, Bisch. Marienschule, Mänchengladbach

Welcher ist besser? – El Clasico in Deutschland und Spanien

Es ist der 23. November 2013, 18 Uhr. Die Atmosphäre unter den 80.000 Fußballfans ist aufgeheizt und jeder im Signal Iduna Park ist angespannt.

„Auf geht’s Dortmund, kämpfen und siegen!“, schallt es von der Südtribüne, von Dortmunder Zungen auch als „Gelbe Wand“ bezeichnet. „Wir ziehen den Bayern die Lederhosen aus!“, behauptet ein optimistischer Borusse. Auch bei den mitgereisten Bayernfans ist man siegesgewiss. Und die ganz Kleinen sind auch schon mit von der Partie: der kleine Max auf der „Süd“ und der siebenjährige Paul aus München beim ersten Auswärtsspiel freuen sich wie die Schneekönige.

Einige Wochen zuvor, am 26. Oktober, fand ein ähnliches Spektakel im 1.200 Kilometer  entfernten Barcelona statt. Beim „El Clasico“ empfing der Barcelona C.F. die Königlichen aus Madrid. Camp Nou, das größte Stadion Europas, war mit 98.761 Besucher natürlich restlos ausverkauft. Trotzdem blieben die Ränge bis kurz vor Spielbeginn recht leer. Erst kurz vor Anpfiff füllt sich das Stadion rasant. Dann ist auch die Atmosphäre überwältigend, obwohl es keine Stehplätze in Camp Nou gibt. Man bekommt eine Gänsehaut, wenn die Katalanen ihre Mannschaft anfeuern. Überall sieht man rot-gelbe Fahnen.

In Dortmund entwickelt sich von Anfang an ein munterer Schlagabtausch zwischen den beiden deutschen Spitzenteams. Auch eine gewisse Härte lässt sich an zahlreichen gelben Karten ablesen. Ein Tor will jedoch lange nicht glücken. Es dauert bis zur 66. Spielminute, als zum Entsetzen der Dortmunder Fans ausgerechnet der Ex-Dortmunder Mario Götze das Führungstor erzielt. Als die Dortmunder in den Schlussminuten alles nach vorne werfen, kassieren sie durch zwei Konter weitere Tore durch Robben und Müller. Das 0:3 klingt jedoch nach einer deutlicheren Überlegenheit der Bayern, als es dem Spielverlauf entspricht.

In Barcelona geht es gleich ruppig zur Sache: Schon nach acht Minuten gibt es für Barcelonas Busquets die erste gelbe Karte und Sergio Ramos von Real legt in der 15. Spielminute nach. Aber kurz darauf erzielt Neymar, der 21-jährige Neuzugang aus Brasilien, das 1:0! Das Stadion bebt. Barcelona hat nun die Oberhand und dominiert das Spiel. Auch nach dem Seitenwechsel hat Madrid Probleme mit dem ballsicheren Spiel der Katalanen. In der 78. Minute baut Alexis mit einem Lupfer die Führung aus: 2:0! Erst in der Nachspielzeit erzielt Real Madrid den Anschlusstreffer durch Jesé nach einem schnellen Konter. Erst in der Nachspielzeit trifft Real zum Anschlusstreffer durch Jessé nach einem Konter. Insgesamt ein verdienter Sieg für Barcelona.

Fazit: In Spanien ist das Spielniveau höher, obwohl in den letzten Jahren die Bundesliga mit Dortmund und Bayern zwei Topvereine auf Europakurs gestellt hat. Aber in Spanien wird das Duell um die Vorherrschaft in der Liga viel ernster genommen. Da geht es nicht nur um Fußball, sondern auch um die Ehre. Auch wenn in Deutschland die Stimmung besser ist, bleibt aber unterm Strich das traditionelle Duell der spanischen Kontrahenten interessanter und emotionaler.

Robert Becker, Albrecht Seyfarth, 8e, Erzb. St. Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

Viele Angebote – Gesamtschule Brüggen, Standort Bracht

Früher war die Gesamtschule eine Hauptschule. 1989 wurde die Hauptschule in eine Gesamtschule geändert. Die Schule steht an zwei Orten: in Brüggen und in Bracht.

In der Gesamtschule in Bracht sind die Jahrgänge von 5 bis 8 vertreten. In Brüggen gibt es dann die Klassen 9 bis zu den Schulabschluss-Klassen. Bei uns sind Politik, Geschichte und Erdkunde in einem Fach zusammengefasst: GL. Wir haben als Gesamtschule eine Mensa mit täglich frischem Essen. Der 6.Jahrgang hat dieses Jahr an einem Sponsorenlauf für Nicola E. teilgenommen, die eine lebensrettende Therapie benötigte. Entlang der Schwalm, durchs Depot von Brüggen nach Bracht liefen die Kinder der 6. Klassen. Sie haben insgesamt 5740 Euro für den guten Zweck eingenommen.
Aber unsere Schule nimmt auch jedes Jahr an Wettbewerben aller Art teil. Wir veranstalten auch Wettbewerbe wie zum Beispiel den Lesewettbewerb, in dem der beste Leser gewinnt. Damit jeder seine Hausaufgaben macht, wird zum Teil von unserem Förderverein ein Schuljahresplaner gesponsert. In ihm kann man nicht nur seine Hausaufgaben aufschreiben. Es gibt da auch einen Kalender für Arbeiten oder Termine, unsere Schulordnung und noch viele weitere nützliche Sachen.
Damit das Interesse an allen möglichen Beschäftigungen gestillt wird, bieten wir eine Menge Arbeitsgemeinschaften an, wie zum Beispiel Fußball, Badminton, Chemie und noch viele mehr.
Für die Pausen haben wir einen Spieleraum, einen Clubraum und eine Bibliothek. Ein Clubraum ist ein Raum, in dem man sich für draußen alles Mögliche an Spielzeugen nehmen kann oder drinnen andere Spiele spielen kann, wie zum Beispiel „Mensch ärgere dich nicht“ usw.

Sebastian Hoffmann, Moritz Neumann, Robin Schmolke, 8a/b, Gesamtschule Brüggen

Verschwörungstheorien – Das Attentat auf John F. Kennedy

John F. Kennedy wurde am 22. November 1963 Opfer eines Attentats. Der Ort des Geschehens war in Dallas (Texas) auf der Elm Street. Um 11.40 Uhr landete die Air Force One in Dallas. Fünf Minuten später, um 11.45 Uhr, fuhr die Limousine des Präsidenten ohne Verdeck los.

Etwas später, um 12.30 Uhr, feuerte der mutmaßliche Täter Lee Harvey Oswald drei Schüsse aus dem Schulbuchdepot ab. Der erste Schuss wurde von einem Verkehrsschild abgelenkt, der zweite Schuss traf John F. Kennedy im Nacken und trat auf Höhe des Krawattenknotens aus. Außerdem traf der zweite Schuss den Gouverneur am Oberkörper, Handgelenk und am Bein. Der letzte Schuss, nämlich der dritte, traf Kennedy am Kopf.
Die Limousine traf um 12.36 Uhr im Parkland Memorial Hospital ein. Um 13 Uhr wurde der Präsident John F. Kennedy für tot erklärt. Der mutmaßliche Täter floh und tötete auf der Flucht einen Polizisten. 50 Minuten später, um 13.50 Uhr, wurde Oswald in einem Kino festgenommen. Zwei Tage später wurde Lee Harvey Oswald im Keller einer Polizeistation erschossen. Seitdem gibt es Verschwörungstheorien, doch bis heute konnte keine Version bewiesen werden.

Jonathan Vogt, Tobias Bienemann, 8a, Gesamtschule Brüggen