Von und mit Schülern – Vorfreude auf die Filmpremiere Dreaming Dracula

Am Samstag, 5. April 2014, findet um 20 Uhr in der Burggemeindehalle Brüggen die Filmpremiere von „Dreaming Dracula“ statt. Alle Schauspieler sind schon gespannt, ob die harte Arbeit sich gelohnt hat, denn die 23 Oberstufenschüler der Gesamtschule Brüggen haben unter der Leitung von Lehrer Holger Wiek ein Theaterstück verfilmt.

In dem Film geht es um Dracula und seine große Liebe Elisabeta, die ihm von Menschenhand geraubt wurde und deren Schicksal ihn zu dem machte, was wir heute mit dem Mythos des Vampirs verbinden. Das Drehbuch wurde von Herr Wiek geschrieben, basierend auf dem Roman Dracula von Bram Stoker. Für die Filmmusik ist Patrick Huaysan zuständig, die er selbst komponiert hat.
Doch man denkt jetzt, ein Film von Schülern gedreht ist nicht professionell, aber Herr Wiek hat in seiner früheren Zeit Filmerfahrungen gesammelt. Diesen Film zudrehen war unglaubliche Arbeit, aber es war eine einmalige Lebenserfahrung, sagte eine der drei Hauptdarsteller Franziska Krebber(Lucy). Dank großzügiger Spenden, ausgerüstet mit professioneller Filmtechnik, war es dem Team möglich viele historische Drehorte zu besuchen. Sandro Franken (Dracula) sagte, er fand die Drehorte Schloss Benrath und Schloss Leyenburg sehr schön, doch am besten gefielen ihm die vielen schönen Drehorte in Südwesten Irlands.
Die Gruppe ist nämlich für zehn Tage nach Irland gereist, dort hatten sie einen wunderschönen Aufenthalt. Carla Dondera (Elisabeta) sagte, durch diese Aktion habe sie sehr vieles gelernt für das Schauspielern. Mit gerade mal 17 Jahren meistert sie ihre Rolle wie ein Vollprofi. Dieser Film konnte nur durch die Zusammenarbeit vieler talentierter Leute entstehen, vor und hinter der Kamera. Über weitere Spenden würden sich alle sehr freuen.
Die Premierekarten können zum Preis von zehn Euro im Schulsekretariat der Gesamtschule Brüggen gekauft werden. Nach der Premiere geht es in die Kinos, es liegen bereits schon erste Anfragen von Verleihern vor.

Theresa Krebber, 8a, Gesamtschule Brüggen

TuRa Brüggen – Größter Sportverein

TuRa Brüggen e. V. wurde 1923 in Brüggen am Vennberg gegründet. Der Name TuRa bedeutet dabei „Verein für Turn und Rasensport“.

Der Verein bietet als größter Sportverein Brüggens viele Sportarten, wie zum Beispiel: Fußball, Tischtennis, Turnen, Leichtathletik, Volleyball, Schwimmen und noch andere. Mit einem Jahresbeitrag von 60 Euro für Kinder und Jugendliche und 84 Euro für Erwachsene hat man die Möglichkeit, an jeder Sportart teilzunehmen.
Ich habe acht Jahre bei TuRa Brüggen Fußball gespielt, doch seit einem Monat spiele ich dort Volleyball. Ich bin in den Verein gegangen, weil ich damals Fußball spielen wollte. Es war aber auch praktisch, dass es so nah war.

Eric Lohr, 8b, Gesamtschule Brüggen, Brüggen

Viele Tote – Schwerster Taifun aller Zeiten

Am 8. November kam der Taifun an Land und löste eine gewaltige Apokalypse aus. Als der Taifun an Land zog, riss er acht Meter hohe Wellen mit sich an Land. Mehrere Millionen Menschen wurden von dem schwersten Taifun aller Zeiten getroffen.

Sie mussten Tage lang ohne Strom und fließend Wasser auskommen, sie hatten kaum noch Nahrung. Unter anderem wurden 780.000 Mädchen und Jungen vom Taifun gezeichnet, die meisten Kinder sind obdachlos und haben ihre Familie verloren und sind auf sich allein gestellt. Die Kinder trauern um ihre Familie und stehen unter Schock. Circa zehn Millionen Menschen haben alles verloren. Tacloban ist eine der Städte, die am meisten betroffen ist. Mehr als eine Million Häuser wurden zerstört.
Die Hilfe war stark eingeschränkt möglich. Nachdem der Taifun sich auflöste, kamen 4011 Menschen ums Leben. 1602 Menschen werden noch vermisst, mehr als 18000 sind verletzt. Der Taifun erinnert an den Tsunami von 2004. UNICEF, DRK und das THW helfen dort, wo sie können. UNICEF hilft mit sauberem Wasser, Medikamenten, Zusatznahrung und Betreuung. Das Technische Hilfswerk unterstützt die Philippinen in dem es ebenfalls wie UNICEF, die Opfer des Taifuns mit sauberem Wasser unterschützt, dennoch helfen sie, indem sie mit Geräten aufräumen und für Unterkünfte sorgen. Das DRK versorgt mit medizinischer Verpflegung und räumt mit auf.
Rund 2,5 Millionen Menschen werden die nächsten Monate auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein. Die Helfer setzen sich einer großen Gefahr aus, durch ansteckende Krankheiten zu erkranken. In den letzen Tagen hat sich die Lage auf den Philippinen gebessert. Es wurde ein Basketballplatz freigeräumt und freigegeben zum Spielen für Kinder und es wurde ein kleines Kinderhaus hergerichtet. Und die Philippiner fangen langsam an, ihren Alltag zu organisieren.

Isabell Himmels, 8a, Gesamtschule Brüggen

Quiz in der Seniorengruppe – Jeder ist seines Glückes Schmied

„Was heißt ,Jeder ist seines Glückes Schmied‘?“, fragt Herr van Bentum Werner (alle Namen geändert). Doch Inge-Lore hat schon eine Idee und ruft in den Raum: „Also heißt das, dass jeder sein Glück schmiedet?!“

Keiner errät es so richtig und Herr van Bentum erklärt es in einfacher Sprache. Weitere Sprichwörter werden von ihm als Rätsel in der Runde erfragt. Er muss ein paar Bedeutungen erklären, doch manche fallen den Menschen mit Behinderung ein und dann sagen sie es direkt. Die Seniorengruppe von der IGL (In der Gemeinde leben gGmbH) gibt es laut Herr van Bentum schon seit 2005. In dieser Gruppe treffen sich vormittags an den Werktagen meistens zwölf Senioren mit Behinderung mit drei Mitarbeitern.
Morgens früh besprechen die drei Mitarbeiter, die heute die Gruppe leiten, was zu tun ist.
Nachdem der erste Kaffee aufgesetzt wurde, treffen langsam alle Senioren ein. Werner guckt, wer das Tippspiel des letzen Spieltages der Bundesliga gewonnen hat und ruft: „Es ist ja Rolf und ich bin Zweiter mit Tom!“ Rolf bekommt eine Tafel Schokolade, Werner und Tom bekommen einen Riegel Schokolade. Danach werden die Adventstürchen aufgemacht und Werner bittet in der Zeit die anderen die nächsten Fußballtipps abzugeben.
Als sie fertig sind, setzen sich erstmal alle an den Tisch, trinken Kaffee, essen Plätzchen und besprechen, wer welche Aufgabe übernimmt. Frau Rox, die nur jeden Dienstag in der Gruppe arbeitet, bastelt mit Jonas, Lise und Inge-Lore eine Karte für eine ehemalige, erkrankte Mitarbeiterin der Seniorengruppe.

Jens, Rolf, Tom und eine Mitarbeiterin, die noch nicht lange in der Gruppe arbeitet, gehen für eine stationäre Gruppe, wo Menschen mit Behinderung wohnen, einkaufen. Manchmal erledigen sie auch für eine ältere Frau im Stadtteil den Einkauf. Beim Einkaufen helfen die drei Männer der Mitarbeiterin viel beim Finden der Sachen im Geschäft. Nachdem alles in die mitgebrachten Einkaufstrolleys gepackt wurde, geht es zurück zur Einrichtung, die nur ein paar Häuser entfernt ist.
Herr van Bentum, der schon zwei Jahre in der Gruppe arbeitet, Werner und Heinz gehen zu Tedi und kaufen Bastelmaterial, welches sie in den nächsten Tagen benötigen. Die anderen machen eigene Sachen, wie zum Beispiel Mandalas malen oder Zigaretten drehen. Inge-Lore sagt: “ Ich besuche jedes Jahr in der Adventszeit die Seniorengruppe, weil ich die Leute hier mag und ich auch früher in der Gruppe war. Jetzt arbeite ich in der Werkstatt für angepasste Arbeit. Es ist toll in der Werkstatt, aber trotzdem vermisse ich manchmal die Gruppe!“ Sie lächelt.
Als alle wieder zurück sind und wieder alles weggepackt worden ist, setzen sie sich gemeinsam an die Tische und Herr van Bentum erfragt die Bedeutungen der Sprichwörter. Dann gibt es noch einmal eine Runde Plätzchen. Nach und nach verabschieden sie sich und unterhalten sich noch ein wenig über die Rätsel.

Paula Rox, 8c, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Was tun in Notfällen? – Helfen leicht gemacht

Viel zu wenig Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren wüssten in einer Notsituation, wie sie Verletzten helfen könnten. Dabei kann es so einfach sein Erste Hilfe zu leisten! Das Jugendrotkreuz macht es möglich, diesen Jugendlichen die Erste Hilfe näher zu bringen!

In einer Gruppe Jugendlicher wird verbunden mit einer Menge Spaß die grundlegende Erste Hilfe geübt. Von Pflaster kleben bis Wiederbelebung ist alles dabei. So lernt ein Jugendlicher zum Beispiel, wie er einen verletzten Motorradfahrer behandeln müsste oder einfach die stabile Seitenlage. Es gibt sehr viel Sicherheit, zu wissen, dass man in Notsituationen Leben retten könnte, schließlich kann das nicht jeder von sich behaupten.
Durch den Erste-Hilfe-Lehrgang, den man mit seiner Gruppe an einem Wochenende absolviert, hat man auch im Alltag so manchen Vorteil. So hat man für den Führerschein schon das nötige Grundwissen an Erster Hilfe und muss hierfür nicht mehr den notwendigen Lebensrettende Sofortmaßnahmen-Lehrgang absolvieren und kann schneller starten. Aber auch bei der Berufswahl kann es sehr von Vorteil sein, wenn man sich als sozial engagiert erweist und Erste Hilfe nachweisen kann, da einige Arbeitgeber dies bevorzugen. Wer Lust und Laune hat, mit Spaß Erste Hilfe zu lernen und dabei neue Bekanntschaften zu schließen, der kann entweder im örtlichen DRK nach der nächsten JRK-Gruppe fragen oder sich im Internet unter www.Jugendrotkreuz.de informieren!

Vanessa Jansen, 8b, Gesamtschule Brüggen

Fußball – Regeln und Tabelle

Fußball ist der beliebteste Sport der Welt. Der Ball muss in ein Tor geschossen werden, man darf dabei alle Körperteile benutzen außer die Arme und Hände. Der wertvollste Spieler der Welt kostet 100 Millionen Euro (Gareth Bale).

Die wichtigsten Regeln:
Alles, was der Schiedsrichter entscheidet, zählt.
Jede Mannschaft braucht einen Torwart.
Jede Mannschaft hat zehn Spieler und einen Torwart.
Wenn ein Spieler den Ball extra mit der Hand berührt, gibt es die gelbe Karte.
Wenn einer Spieler die rote Karte sieht, muss er das Spielfeld verlassen.
Turniere: Bundesliga, DFB Pokal, Champions League, Europalette.
Die Tabelle:
Jede Mannschaft spielt einmal in ihrem Stadion und einmal auswärts gegen eine Mannschaft der ersten Bundesliga. Es gibt 18 Mannschaften in der Tabelle. Wenn eine Mannschaft gewinnt, bekommt sie drei Punkte, bei einem Unentschieden einen Punkt und bei einer Niederlage null Punkte.

Timo Offermanns, 8a, Gesamtschule Brüggen, 8a

Bogenschießen – Ein Sport mit Konzentration

Seit dreiJahren wird in Brüggen Bogensport betrieben und es erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn es fördert Körper und Geist. Nicht alleine durch die Körperhaltung beim Schussablauf, auch die Konzentration beim Anvisieren des Ziels tragen dazu bei, dass das Bogenschießen von jedermann ausgeübt werden kann.

Seit wann gibt es Bogenschießen? Schon in der Steinzeit wurde mit Pfeil und Bogen gejagt. Pfeil und Bogen werden seit mindestens 14.000 Jahren benutzt. Der damalige Bogen hat mit dem heutigen Bogen fast nichts mehr zu tun, da der heutige Bogen technisch ausgefeilter ist. Heutzutage wird die Bogenjagd durch das sogenannte 3D-Schießen ersetzt. Das heißt, man schießt auf lebensgroße Tierattrappen, welche in unbekannten Distanzen im Wald verteilt stehen und von einem festgelegten Abschusspunkt beschossen werden. Somit kommt zum Bogenschießen auch noch ein netter Spaziergang durch die Natur.
Auch das olympische Bogenschießen sollte nicht ungenannt bleiben. Hierbei wird von einer festen Schießlinie auf Strohscheiben geschossen, die in folgenden Entfernungen stehen: 18 m, 25 m, 40 m, 70 m, 90 m.
Dazu stehen verschiedene Bogenarten zur Verfügung je nach Belieben des Schützen. Langbogen, Jagdrecurve und Reiterbogen werden nur für das 3D-Schießen eingesetzt, da sie nicht für das olympische Bogenschießen zugelassen sind. Für das olympische Bogenschießen ist der Recurvebogen mit Visier und Stabilisatoren vorgesehen. Man braucht nicht nur einen Bogen und Pfeile, sondern auch noch diverse Schutzausrüstungen wie zum Beispiel Armschutz; Schießhandschuh oder Fingertab, ebenso benötigt man einen Köcher, um die Pfeile zu transportieren.

Magnus Lorenz, 8a, Gesamtschule Brüggen

Verkehr war auch gestört – Orkan „Christian“ tötete sieben Menschen

Das Tief „Christian“ hat in Teilen Norddeutschlands mit Böen bis zu 183 Kiloemter pro Stunde einen der stärksten Nordseeorkane Deutschlands erreicht. Insgesamt starben sieben Menschen an „Christian“. Allein vier davon wurden während einer Autofahrt von einem umgeknickten Baum erschlagen.

Ein weiteres Opfer des Orkans war eine Frau, die in ihrem Garten abgefallene Äste aufhob und dabei von einer Mauer erschlagen wurde. Ebenfalls starb ein Segler, nachdem sein Boot gekentert war. Noch am gleichen Tag starb ein Angler. Vermutlich stürmte der Orkan den Mann und sein Boot um.
Zudem wurde der Zugverkehr in Norddeutschland lahmgelegt, da reihenweise Bäume aufgrund des Sturmes umknickten und die Strecke des Zugverkehrs blockierten. 580.000 Haushalte waren zudem zeitweise ohne Strom. In Schleswig-Holstein fuhren die Busse nicht mehr, da das Risiko einen Unfall zu bauen zu hoch war. Unter anderem durften die Schüler zeitweise nicht zur Schule. Der Orkan „Christian“ behinderte nicht nur den Zugverkehr und die Busse, sondern ließ auch unter anderem Flüge ausfallen.

Linda Offermanns, 8b, Gesamtschule Brüggen

Auf der Arbeit eines Feuerwehrmannes – Die Feuerwehr Monheim

Circa 40 Berufsleute arbeiten bei der Feuerwehr Monheim. 22 Feuerwehrautos sind dort vor Ort und drei in Baumberg. Rund 1000 Einsätze hat die Feuerwehr Monheim im Jahr.

Doch leider ist die Wache viel zu klein. Sie war früher für ungefähr fünf Leute ausgerichtet. Nun arbeiten dort 40. Die Wache ist nicht nur viel zu klein, sie ist auch noch relativ alt, was man ihr ansieht. Die Bäder sind alt und die Ruheräume sind für 40 Leute einfach viel zu klein. Zur Zeit haben sie fünf Auszubildende. Die Dienstschicht beginnt für die Feuerwehrleute um 8 Uhr morgens und endet ebenfalls am nächsten Tag um 8 Uhr. Das heißt, dass es für die Feuerwehr 24 Stunden Schichten gibt.
Herr Heitmann erläuterte, dass das kein Problem sei, da man nach der 24 Stunden Schicht eine angemessene Freizeit hat. Andererseits ist es nicht zu vermeiden, dass man die eine oder andere Familienfeier nicht mitfeiern kann, weil man nicht immer frei kriegt. Es gibt zwei Bereitschaftszeiten, das heißt, dass sie dort Pause haben, jedoch immer für einen Einsatz bereit sein müssen. In dieser Zeit dürfen sie die Wache nicht verlassen, da jederzeit ein Einsatz sein könnte.
In der Wache gibt es eine Küche, wo man für sich kochen kann, oder wo gegebenenfalls gemeinsam gekocht wird. Die erste Bereitschaftszeit beginnt um 12 Uhr und endet um 14 Uhr. Die zweite Bereitschaftszeit beginnt um 18 Uhr abends und endet am nächsten Tag um 7 Uhr morgens. In der zweiten Bereitschaftszeit wird wenn möglich geschlafen oder gekocht. Zum Schlafen gibt es sechs Ruheräume, auf jeden Ruheraum sind mehrere Leute verteilt. In diesen Räumen gibt es Betten, Sofas etc.. Diese Räume sind wie Wohnzimmer oder Schlafzimmer eingerichtet. Jeder von den Feuerwehrmännern hat zwei Spinde, wo sich ihre Ausrüstungen befinden.
Um Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu werden, braucht man eine handwerkliche Ausbildung. Man braucht diese Ausbildung, da man auch selber Hand anlegen muss das heißt zum Beispiel, dass man Feuerwehrautos repariert.
Oliver Heitmann (Hauptbrandmeister) ist nach 18 Jahren des Berufs immer noch begeistert. „Schon als kleiner Junge war ich von dem Beruf Feuerwehrmann begeistert.“ Auch er sagt nochmal, dass die Wache zu klein sei: „Die Wache ist für uns alle einfach zu klein. Sie platzt aus allen Nähten. Eine Erneuerung könnte ihr nicht schaden, aber das kriegen wir schon hin!“

Man sollte den Feuerwehrmännern oder den Feuerwehrfrauen eigentlich das Beste bieten, da sie sich um uns kümmern und unser Leben retten, wenn wir in Not sind. Außerdem bringen sie sich in Gefahr, um uns zu retten.

Maren Krohne, 8d, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Neugestaltung positiv oder negativ? – Die zwei Seiten des Weihnachtsmarktes

Wenn die Adventszeit beginnt, erstrahlt ganz Deutschland in romantischem Lichterglanz. Zauberhafte Weihnachtsmärkte beleuchten nicht nur die großen, sondern auch die kleinen Stadtzentren von der Nordsee bis zu den Alpen.

An allen Ständen findet man von den kleinen Kunsthandwerken bis zu den interessanten Einkaufsmöglichkeiten. Dieses Jahr wurde ein neuer Weihnachtsmarkt entworfen und umgestaltet. Mit weißem Holz und einem grellen Stern erleuchtet dieser auf dem Schadowplatz. Er lockt nicht nur junge Menschen heran, auch ältere kommen vorbei und genießen den Duft und die Stimmung von Weihnachten.
Antje Horstmann (44) fasst ihre Vorlieben auf dem Markt mit dem Wort „Glühwein“ zusammen. „In Deutschland gibt es den besten Glühwein. Ich war in Skandinavien auf einem Weihnachstmarkt und die Dekoration erinnert mich etwas daran, aber ich finde die neuen Dekorationen in Deutschland etwas schlichter“, sagt die Flugbegleiterin. Besonders die jungen Menschen kommen mit ihren Freunden zum Weihnachtsmarkt. Sie trinken meistens zusammen einen Glühwein oder amüsieren sich ganz gemütlich mit gebrannten Mandeln oder einer Bratwurst.
„Die neuen Stände sind super schön, aber die Sterne sind etwas zu grell“, beurteilt der Student Felix (25) mit seiner Freundin. Natürlich freut sich jeder auf die neue Dekoration und ist zufrieden damit. „Die anderen Stände sahen zu altmodisch aus. Dieser Stern und das weiße Holz treffen auf Weihnachten eher zu. Es erinnert mich an Schnee und die Weihnachtsgeschichte“, bemerkt Brigitte Heinz (22). Besucher wie diese jungen Menschen, zeigen, dass sie mit der neuen Dekoration der Stände ganz zufrieden sind. Andererseits gibt aber auch Widersprüche gegen die neuen Stände. Hans Müller (70) formuliert folgenden Widerspruch: „Diese weißen Stände sehen nicht schön aus. Es sollen wieder die alten Stände sein, die ich aus meiner Kindheit kenne.“
Auch der sehr beschäftigte Mann, Mart Mortorell, Glasbläser, sagt: „Ich bin der einzige Glasbläser hier auf den Weihnachtsmärkten und mache meine Arbeit sehr gerne und lange. Ich finde die neuen Stände nicht so schön und will deswegen meinen alten Stand beibehalten“. Mart Mortorell ist einer von vielen älteren Arbeitern, die an ihren Ständen arbeiten. Manche wechseln auf den neuen Stand, andere aber wollen ihre alten behalten.
So kann man sehen, dass sich die jungen Menschen auf die neuen Stände freuen, es aber auch Menschen gibt, die sich mit den alten Ständen viel wohler fühlen und ihren Stand behalten wollen.
Nun, jetzt ist auch die Weihnachtszeit und ein Tipp für zwischendurch: Ein wärmender Kaffee, Rum, Zucker und Sahne. Freuen sie sich auf die Weihnachtszeit! 

Jonah Lee, 8d, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf