Fußball – Schon die alten Chinesen kickten

Fußball ist eine Ballsportart, in der es Ziel ist, den Ball mit den Füßen (mit jedem Körperteil außer der Hand) in ein 2,46 Meter hohes und 7,32 Meter breites Tor zu schießen. Zwei Mannschaften mit sich unterscheidenden Trikots spielen gegeneinander.

Geschichte: Das Fußballspiel wurde im zweiten Jahrhundert vor Christus in China in einer abgewandelten Form gespielt. Es hatte den Namen Ts’uh-chüh. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Spiel immer weiter bis zur heutigen Spielweise.
Die wichtigsten Regeln:
– Das Spielfeld ist rechteckig und wird durch Markierungen abgegrenzt.
– Jede Mannschaft darf höchstens elf Spieler auf dem Feld haben.
– Ein Tor gibt es, wenn der Ball mit vollem Umfang über der Torlinie ist.
– Nur der Torwart darf in seinem eigenen Strafraum die Hände benutzen.
– Der Schiedsrichter entscheidet.
– Wenn der Ball seitlich im Aus ist, gibt es Einwurf für die Mannschaft, die den Ball nicht ins Aus geschossen hat.
– Ist der Ball im Toraus hat der Torwart der anderen Mannschaft Abstoß.
– Das Spiel dauert zweimal 45 Minuten, zwischen beiden Hälften gibt es eine zirka 15-minütige Pause.
Wettbewerbe:
– Die Weltmeisterschaft: Die Nationalmannschaften aller Länder, die sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert haben, treten gegeneinander an, bis der Gewinner feststeht.
– Die Bundesliga:
18 Mannschaften treten zweimal pro Saison gegeneinander an. Für einen Sieg bekommt die Mannschaft drei Punkte. Für ein Unentschieden bekommt die Mannschaft einen Punkt. Für eine Niederlage bekommt die Mannschaft null Punkte. Die Punkte werden in einer Tabelle festgehalten.

Lars Breuer, 8a, Gesamtschule Brüggen

Jeder kennt sie, doch was steckt genau dahinter? – Musicals in Deutschland immer noch aktuell?

Ein Musical ist eine Mischung aus Tanz, Gesang und Theater, begleitet von einer meist dramatischen Handlung. Der Ursprung des Musicals liegt in New York, wo man auch heute noch eine der berühmtesten Musicalszenen wiederfinden kann – den Broadway!

Aber auch in Deutschland sind Musicals in den letzten Jahren immer populärer geworden.
Hier zehn der zurzeit beliebtesten Musicals in Deutschland:

Das Musical „Starlight Express“: ein Musical über das Wettrennen zwischen verschiedenen Loks. Eine explosive Mischung aus neuen Effekten und extravaganten Kostümen. Kurz gesagt: ein rasantes Spektakel auf Rollschuhen. Außerdem feierte es 2013 sein 25-jähriges Bestehen Bochum.

„Cats“ ist auch darunter. Das Musical handelt von Katzen, die sich auf einer Müllhalde in New York ihre Lebensgeschichten vortragen und deren größtes Ziel es ist, in den Katzenhimmel aufzusteigen. Seit 1968 kann man es in Deutschland sehen und zur Zeit tourt es durch mehrere Städte.

„Das Phantom der Oper“: ein Musical nach dem Roman von Gaston Leroux. Eine dramatische Liebesgeschichte zwischen einem Ballettmädchen und einer gefürchteten und hässlichen Kreatur, dem Phantom der Oper. Seit der Uraufführung wurde es schon zahlreiche Male am Broadway gefeiert und auch in Deutschland hat es große Erfolge gehabt.

„König der Löwen“ ist ebenfalls ein beliebtes Musical. Es ist abgeleitet von einem Disney-Film und erzählt von der Lebensgeschichte des Löwen Simba, der durch seinen Bruder in große Gefahren gerät. Sogar Elten John hat einige Lieder für König der Löwen geschrieben. In Hamburg wird es derzeit bis zu achtmal pro Woche aufgeführt.

„Tanz der Vampire“ ist auch unter den zehn beliebtesten Musicals Deutschlands. Ein Musical der ganz anderen Art mit erfolgloser Vampirjagd, verzweifelter Liebesgeschichte und düsteren Vampiren, die in der Nacht Blut aus ihren Opfern saugen. Tanz der Vampire wird seit elf Jahren in Stuttgart aufgeführt, ist aber auch noch in Berlin zu sehen.

Weitere fünf der Top-Musicals in Deutschland sind: „Sister Act“, „Die Rocky Horror Show“, „Ich war noch niemals in New York“, „Mamma Mia“ und „Tarzan“.
Abschließend kann man sagen, von lustig bis dramatisch, es ist alles vertreten. Musicals sind ein einzigartiges Erlebnis, für jede Generation.

Sophie Wienands, Patricia Räsler, Julia Schmunk, 9d, Gymnasium Odenkirchen, Mänchengladbach

Sie wollen sie doch auch! – Suit Pajamas

Es heißt „Ein Anzug macht einen Mann vollständig”. Dieses Sprichwort können Sie jetzt auf eine neue Ebene bringen. Die brandneuen „Suit Pajamas” sind für echte Kerle, die auch außerhalb vom Job „vollständig” aussehen wollen.

Jedesmal, wenn Sie sich ins Bett legen, fühlen Sie sich wie der Kaiser von China, umgeben von Seide und Frauen, die sich für Ihren Anzug begeistern. Dieses Sensationsprodukt, das in der Sendung „How I met your Mother” lanciert wurde, gibt es auch in mehreren Farben, um den Käufern endlose Möglichkeiten zu bieten. Für diese Pajamas wird auch nur fast so viel verlangt wie für einen echten Anzug, aber das ist es doch sicherlich wert, oder?

Luis Kellermann, 9, International School Of Düsseldorf

Zehensocken, tun sie ihren Füßen was Gutes! – Topmodel Trend Tipps

Jahrhunderte lang haben Menschen für Gleichberechtigung gekämpft, aber wieso beschränkt sich Fairness nur auf die Menschen? Was ist mit den Zehen?

Diese Frage betrifft wahrscheinlich auch ihre Füße. Füße aus aller Welt werden täglich eingesperrt und in stinkende Schuhe gesteckt ohne Rechte auf Individualität. Die Zehen haben genug gehabt und Konsequenzen drohen. „Let the revolution begin!” Die Lösung ist endlich da: Zehensocken. Sie geben den Füßen die Chance sich auszudrücken, Zeh für Zeh.

Luis Kellermann, 9, International School Of Düsseldorf

Kumon ist ein erfolgreiches Nachhilfeprogramm – Top oder Flop?

Alle paar Minuten strömen Schüler in das Kumon Lerncenter. Sie hängen ihre Jacken und Rucksäcke ordentlich auf, sammeln ihre Arbeitsblätter ein und beginnen mit der Arbeit. Doch was ist Kumon? Was ist der Sinn? Was ist das Ziel? Das sind einige Fragen, die sich Eltern häufig stellen, bevor sie ihre Kinder dorthin zum „Nachhilfeunterricht” schicken.

Kumon ist ein japanisches Unternehmen, welches Kindern und Jugendlichen Mathe beibringt. Der Name geht zurück auf Toru Kumon, einen japanischen Mathematiklehrer, der seinem Sohn Mathe auf einfache Art und Weise beibringen wollte. Später entwickelte sich das Unternehmen weiter und eröffnete sogenannte „Kumon Lernzentren” überall auf der Welt. Dort wird Kindern von klein auf alles in Mathe beigebracht: von Geometrie bis zur Integralrechnung; sie müssen verschiedene Fähigkeitsstufen meistern und dürfen in ihrem persönlichem Tempo vorangehen. Seit einigen Jahren unterrichtet Kumon auch Englisch. Kumon-Schüler haben die Wahl, einmal oder mehrmals pro Woche zum Lerncenter zu gehen, um dort einige Arbeitsblätter zu bearbeiten und diese korrigieren zu lassen. Sie bekommen dann weitere Arbeitsblätter, um zuhause weiter zu arbeiten. Es wird erwartet, dass Schüler ihre Hausaufgaben täglich machen und korrigiert wieder zurückbringen.

Die Mitarbeiter legen großen Wert darauf, dass Kumon keine Schule ist, sondern eher ein Club oder Sport, wo die Schüler „gecoacht” werden. Falls sie etwas nicht verstanden haben, werden sie ermutigt, das Problem selbst zu lösen. Falls die Schüler weiterhin die Aufgabe nicht lösen können, gehen die Mitarbeiter mit dem Schüler oder der Schülerin die Aufgabe gründlich durch. Das Personal hier ist besonders freundlich und engagiert.
Doch die wohl am häufigsten gestellte Frage ist: Soll ich meine Kinder zu Kumon schicken? Über dieses Thema wird oft debattiert. Auf der einen Seite wollen Eltern ihren Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen. Und wie sehen das die Schüler? Eric, ein Kumon Schüler, ist der Meinung, dass Kumon ein sehr gutes Programm sei, welches gezielt auf die eigenen Bedürfnisse eingehe. „Ich finde Kumon ist wirklich hilfreich, weil man gezielt (Mathe) lernen kann, und es individueller ist, als es oftmals in der Schule möglich ist. Kumon ist nicht so stressig, da es dir erlaubt, dein eigenes Tempo zu wählen. Die Lehrer wollen immer, dass du dich selbst sicher fühlst und eigenständig lernen kannst.”
      Andererseits hört man von Mathelehrern, dass dieses System den Schülern nicht weiterhelfe. Oft glauben sie, dass Kumon das Problem falsch angehe, und den Schülern, die nicht so gut in Mathe sind, falsche Methoden beibringe. So hätten sie später Schwierigkeiten bei komplexeren Aufgaben.

Constantin Friesacher, 9, International School Of Düsseldorf

Lange nichts gelesen? Hier ein Tipp! – Gina Mayer zu Besuch an der International School

Gina Mayer, die erfolgreiche Düsseldorfer Schriftstellerin, die mit kurzen rotblonden Haaren, Minirock und Stiefeln durch ihr Leben geht, präsentierte im November an der Internationalen Schule in Düsseldorf einen ihrer letzten Thriller für Jugendliche, „Morgen wirst du sterben“.

Vier junge Leute erhalten unheimliche Drohungen, eine Katze stirbt auf grausame Art, eine Wohnung wird verwüstet, eine komische Frau versteckt sich in Umkleidekabinen. Warum? Das wird hier nicht verraten. Nur so viel: Das Ende ist ziemlich überraschend!
Anders als man sich als Schüler Autorinnen vorstellt, war Gina Mayer so locker drauf als wäre sie eine Jugendliche. Die Schüler der Klasse 9 waren daher begeistert und haben ihr mit großem Vergnügen zugehört, als sie über ihr Leben erzählte.

Ihre Bücher wie auch ihr Leben stellten sich als sehr interessant und spannend heraus. Wie die meisten Schriftsteller musste sie sich den Weg nach oben selbst erkämpfen und hat es erfolgreich geschafft. Gina Mayer hat angefangen als Werbetexterin und so wie ein paar Bücher von Verlagen gebucht worden sind, wurden auch ein paar abgelehnt, doch dies hinderte Gina Mayer nicht daran, weiter zu schreiben. „Schreiben ist mein Beruf. Ich erfinde, lerne und wachse. Das ist mein Leben”. So wie viele andere Frauen hat sie aber auch ebenso ein Familienleben, und lebt nicht nur für das Schreiben, obwohl es ihre Leidenschaft ist.

Jacqueline Miasnikov, 9, International School Of Düsseldorf

Sind Schulen in Singapur streng? – Schulsystem in Singapur

Vizeweltmeister in Mathematik, jeweils Bronze in Lesekompetenz und Naturwissenschaft: Singapur hat laut PISA-Studie von 2012 zusammen mit anderen asiatischen Ländern das erfolgreichste Bildungssystem weltweit – aber kann es auch Vorbild für andere Länder sein?

Auf welche Weise man Kinder zu erfolgreichen Menschen erzieht, ist in Deutschland sehr umstritten. Viele Erwachsene finden das asiatische Leistungsprinzip inspirierend und möchten es kopieren. Andere sagen, es sei viel zu streng und zerstöre die Kindheit.
Aber wie fühlen sich eigentlich Kinder, die zum Beispiel in Singapur zur Schule gehen? Wie funktioniert das Schulsystem in Asien überhaupt? Leiden die Schüler und Schülerinnen unter dem Druck oder empfinden sie ihn als ganz normal? Olivia Elias (14) und York Min (15) aus Singapur erzählen von ihren Erfahrungen, Beobachtungen und Meinungen.
,,Ein typischer Schultag sieht bei mir so aus”, erklärt Olivia von ,,Henderson School”: ,,Um 6.30 Uhr aufstehen, den Bus um 7 Uhr kriegen und dann um halb acht in der Schule sein. Wir dürfen nicht zu spät in die Schule kommen, weil wir sonst Ärger mit dem Schulleiter bekommen.” York besucht die ,,Anglo Chinese School” und dort ist es ganz ähnlich: ,,Um halb acht geht’s los und wir können schon zum Mittagessen wieder zu Hause sein.”
Olivia erklärt, dass sie ihre Schule nicht besonders mag: ,,An meiner Schule stört mich, dass alles unheimlich streng ist und wir jeden Tag zu viel Hausaufgaben bekommen. Außerdem schreiben wir fast jede Woche eine Klassenarbeit in jedem Hauptfach.” York mag die Atmosphäre unter Schülern nicht und sagt: ,,Viele Schüler sind nur auf sich selbst fokussiert und wollen anderen nicht bei ihren Problemen helfen. Sie möchten viel lieber selber hart studieren und gute Noten bekommen”. Schließlich stehen sie im Wettbewerb mit ihren Mitschüler. Der Lehrer sagt regelmäßig, auf welchem Rang ein Schüler steht. Sie sehen sich eher als Konkurrenten.
Um ständig besser zu werden und dem Anspruch von Lehrern aber auch Eltern gerecht zu werden, bekommen Olivia und York – wie die meisten singapurischen Schüler – nach dem Unterricht zusätzlich Nachhilfe. York sagt, dass sie sogar in den Ferien private Nachhilfestunden bekommt. Dabei seien die Schulferien ohnehin schon viel zu kurz, ergänzt Olivia. „Wir haben nur dreimal im Jahr Ferien. Jeweils zwei Wochen im Sommer und Winter, dazu noch eine Woche zum Chinesischen Neuen Jahr.” Gemein finden beide, dass direkt nach den Schulferien Arbeiten geschrieben werden. Wer in den Klassenarbeiten schlechte Noten bekommt, muss Angst haben, nach dem nächsten Schuljahr in eine schwächere Klasse zu kommen. Die besten 20 Prozent der Schüler dürfen dagegen in eine Art Eliteklasse. Das sei der Traum fast aller Eltern, sagen Olivia und York übereinstimmend. Auch deshalb strengen sie sich weiter in der Schule an. Sie wissen, dass sie nur mit guten Noten an gute Universitäten kommen. „Und da geht dann der Stress weiter”, sagt Olivia und beide lachen.

Stella Barlian, 9, International School Of Düsseldorf

Desinteresse – Demokratie in Deutschland

Übersetzt heißt Demokratie „Herrschaft des Volkes“. Bei uns in Deutschland ist im Moment eine gespaltene Demokratie.

Das liegt vor allem daran, dass die Landtagswahlen nicht so verlaufen sind wie geplant. Aber auch daran, dass sich das Volk nicht mehr für unsere Regierung interessiert. Es gibt aber auch Gutes zu vermelden. Unsere Demokratie ist eine repräsentative Demokratie, wie sie im Grundgesetz festgeschrieben wurde.

Simon Heines, Luis Terkatz, 8a, Gesamtschule Brüggen

Handysucht – Das neue Risiko der Jugend

Heutzutage haben fast alle Teenager ein Smartphone. Ein Smartphone kann in alle soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook oder Twitter. Es kann jederzeit googeln oder Facebook oder Whats App. Immer jüngere Teenager besitzen ein Smartphone und kommen nicht mehr ohne ein Smartphone zurecht.

Sie müssen immer das Aktuellste wissen, haben starke Angst etwas zu verpassen, sie warten auf Antworten von Freunden, sie wollen immer direkt antworten. Sie merken nicht, was um sie herum passiert, sind zwar körperlich da, aber mit ihrem Smartphone in ihrer eigenen Welt. Sie schalten die Realität so gesagt ab.
Das Smartphone gibt noch viele weitere Suchten an die Teenager ab zum Beispiel Facebook-Sucht. Sie wollen wissen was Andere gerade gemacht haben, wollen daran teilnehmen. Als Nebenwirkungen tritt das unterschätzte Risiko der krankmachenden Strahlungen ein. Das Smartphone gibt viele Strahlen an den Körper ab und die meisten tragen es in der Hosentasche. So ist es ein großes Risiko bei Mädchen zum Beispiel Eierstockkrebs zu bekommen und bei den Jungs zum Beispiel Hodenkrebs. Man selbst sieht oder fühlt die Strahlen nicht.

Lea Kramer, 8a, Gesamtschule Brüggen

Nach der Katastrophe – Chaos auf den Philippinen

Nach dem verheerenden Taifun auf den Philippinen, der rund vier Millionen Menschen obdachlos gemacht hat, hilft unter anderem jetzt auch Deutschland mit wichtigen Vorräten aus.

Ein Schweizer Rettungsteam behandelte innerhalb von zwei Tagen 600 Patienten und Notbedürftige. Es entstehen dort bei den Ärztelagern immer wieder riesige Schlangen, wo die Verletzten auf Hilfe warten. Die meisten Taifun-Opfer leiden unter schweren Schnittverletzungen, die unter Narkose mit Bürsten gereinigt werden müssen. Aber nicht nur die Verletzten leiden, sondern auch die Helfer, die mittags mit Temperaturen von bis zu 40 Grad zu kämpfen haben. Der Schaden auf den Philippinen konnte bis jetzt noch nicht berechnet werden. Die Europäische Union erhöhte die Hilfsgelder von sieben auf 20 Millionen Euro. Es gibt aber nicht nur schlechte Nachrichten, eine Kindernothilfe aus Duisburg rückte zu den Philippinen aus. Dort erlebten sie eine sehr große Solidarität. Die Einwohner brachten Essen und boten ihre Hilfe an. Im Moment heißt es aber nur hoffen, dass die Opferzahl nicht noch größer wird.

Christopher Weber, 8b, Gesamtschule Brüggen