Am 5. Februar 2014 in Düsseldorf – Ganztagsrealschule Hoffmannallee erkundet RP

Die Ganztagsrealschule an der Hoffmannallee (Kleve) beschließt, mit der achten Jahrgangsstufe eine Besichtigung des RP-Pressehauses in Düsseldorf zu organisieren.

Diese soll den Schülern die Möglichkeit geben, Fachleuten Fragen zu stellen. Um den Schülern ein klareres Bild zu verschaffen, schauen sie sich die Arbeitsräume mittels einer Führung an.
Durch verständliche Aufklärungen und Informationen können die Jugendlichen zum Beispiel das Verfahren der Druckerei gut nachvollziehen. Jedoch wird all das nicht grundlos veranstaltet. Das Unterrichtsthema „Zeitung“ beginnt in der achten Klasse und die Besichtigung gibt ihnen dazu die nötigen Grundlagen und soll die Schülerinnen und Schüler motivieren.

Peter Janßen, 8b, Ganztagsrealschule Hoffmannallee Kleve

Das Grauen auf der Straße – Hunde in Rumänien

Eine Straße mit Autos und Müll, und da zwischen… eine Hundeleiche! Dieses Bild gibt es nicht selten in Rumänien. Es sind Hunde, die ohne Ende leiden. 

Das alles ist ein einziges Gesetz schuld, das sagt: Hunde dürfen auf der öffentlichen Straße umgebracht werden! Das veranlasst auch die Jugendlichen dazu, mit den Hunden zu ,,spielen“ und zwar so, dass der Hund als Ball dient. Die Tierschutz-Organisation,,Casa Cainelui“ kämpft gegen dieses Gesetz. Sie arbeiten freiwillig. 

April 2012: Bina, unsere Mischlingshündin, kommt erschöpft und abgemagert zu uns. In eine blaue Decke gewickelt liegt sie zitternd und ängstlich im Körbchen, sie will nichts essen und nichts trinken, sie sitzt nur im Körbchen in ihrer Decke, bis sie endlich aufsteht und etwas zu sich nimmt, doch dann legt sie sich sofort wieder hin. Sie wirkt auf uns zerbrechlich, als könnte sie jeden Moment umfallen. Das treibt dann auch schon Tränen in die Augen!

Heute (2014) ist sie eine aufgeweckte 40 Zentimeter große Hündin, die sich des Lebens freut. Sie freut sich, wenn jemand bei ihr ist und ist traurig, wenn alle weg sind. Sie guckt dann immer aus dem Fenster. Dann geht sie und legt sich hin. Und verstehen tut sie auch schon viel, wie zum Beispiel „lecker, lecker“ oder „spazieren“. Und sogar einen eigenen Adventskalender hat sie. Doch so geht es leider nicht allen Hunden. Eine ehemalige Tötungsstation ist jetzt wieder in Betrieb gesetzt worden. Die Tierheime sind überfüllt. Wir können so etwas verhindern,und nicht nur Hunde aus der Zucht nehmen, sondern auf Tierheime zurückgreifen wie zum Beispiel www.casa-cainelui.com.

Noah Kolioutsis, 8c, Gesamtschule Meerbusch

Google kauft Haushaltstechnik und Apple Designer – Smart Home

Der Internetriese Google ist eigentlich nur für seine Such­maschine und sein mobiles Be­triebssystem Android be­kannt. Erst kaufte Goo­gle Motorola für knapp 12,5 Milliarden Dollar auf. Nun kauft Google das Haushaltsunterneh­men „Nest Labs“ für 3,2 Milliarden Dollar.

Das Betriebssystem „An­droid“ kam 2008 auf den Markt, das erste Gerät wurde mit HTC ge­baut. Zuerst war Google mit Android nicht so erfolgreich, doch im April 2013 gab ein Google-Mitarbeiter bekannt, dass pro Tag 1,5 Millionen An­droid Geräte aktiviert werden. Nun versucht Google auch den Haushaltsmarkt zu revolutio­nieren. Das von Google ge­kaufte Unternehmen namens „Nest Labs“ ist für besonders schick designte Haushaltsgerä­te bekannt und wird von dem früheren Apple-Mitarbeiter Ton Faden geleitet. Google’s Ziel ist es jedoch, alle Gerä­te miteinan­der zu verknüpfen, so­dass man zum Beispiel die Waschma­schine mit dem Smartphone steuern kann.

Datenschützer befürchten je­doch, dass Google noch mehr Infor­mationen über uns sam­meln kann. Google wüsste dann zum Beispiel, wo man wohnt, was man isst und wie alt die Geräte sind, so dass Google noch geziel­ter Werbung schalten kann, die sei laut Daten­schützern das wah­re Ge­schäft. Es bleibt also abzu­warten, wann solche Gerä­te massentauglich wer­den, wie sich die Daten­schutzrichtlinien in den nächs­ten Jahren verän­dern und wie die Konsumenten die Pro­dukte annehmen.
 

Florent. Prokshi, Johannes Fricke , 8b, Gesamtschule Schermbeck

140 Kilogramm in Bananenkisten – Große Mengen Kokain in Aldi-Filiale gefunden

Am Montag, dem 7. Januar 2014, gegen acht Uhr wurden 140 Ki­logramm Kokain in der Berliner Aldi­-Filiale Reinickendorf konfisziert. Die Polizei geht von mehreren Banden aus.

Insgesamt wurden 1100 Bananenkisten beschlagnahmt. Das Kokain war im Wert von sechs bis 12 Millionen Euro. Die Lieferung wurde in fünf Aldi-Nord Filialen gefunden und zwar in den Filialen Köpenick, Rahnsdorf, Wilmersdorf und aus dem brandenburgischen Velten (Oberhavel). Es sei aber kein Kunde mit dem Gift in Verbindung gekommen. Wahr­scheinlich wurde der Fund aus Kolumbien per Schiff nach Hamburg in Seecontainern angeliefert und danach mit Lastwagen nach Berlin gebracht.

Es ist nicht der erste Rauschgiftfund. Laut einem Polizeisprecher war es eine „fehlgeleitete Lieferung“ .Die Polizei glaubt, dass die Täter ihre Waren nicht rechtzeitig von dem Container holen konnten. Erst vor einer Woche wurden von dem Zoll zehn Kilogramm des Rauschgiftes auf einem Frachter aus Süd­amerika gefunden.

Jule Wunderlich, Lea Rahnenführer, 8 D, Gesamtschule Schermbeck

Mit 14 Dammern fing alles an – Das kleinste Strommuseum der Welt

1910/11 wurde der Trafoturm in Damm errichtet, bis heute steht der Turm noch. Dies hat man nur den Dammern zu verdanken, sie gründeten einen Verein und stellten den Turm unter Denkmalschutz, weil er sonst abgerissen würde.

Die 14 männlichen Gründer wollten den Turm mit ihrem Verein retten. Zunächst waren nicht alle Dammer mit diesem Vorhaben zufrieden, einer hatte die Idee, es für die Anbringung einer Mobilfunkantenne zu vermieten, aber letztendlich entschieden sie sich doch für den Verein. Am 2. April 2011 wurde der Turmverein gegrün­det, 14 Dammer nahmen an der Veranstaltung in der Gaststätte Wortelkamp teil. Natürlich musste noch ein Wappen her. So entschieden sie sich für einen Ochsen, der an die Südwand des Turms gemalt wurde. „Momentan sind es 233 Mitglieder, aber wir steuern auf die 250 zu“, so Hermann Göbel, der von den Dammern „Turmvater“ genannt wird, weil er sich um das Organisatorische kümmert.

Wer in den Verein eintreten möchte, muss einen Euro bezahlen, jeder ist willkommen.

Pauline Gruetzmann, 8e, Gesamtschule Schermbeck

Sinabung versetzt Anwohner in Angst und Schrecken – Vulkanausbruch in Sumatra

Der 2460 Meter hohe Vulkan ist seit August 2010 wie­der aktiv, nachdem er 400 Jahre lang geschlafen hat. Durch das ständige Ausbre­chen des Vul­kans verhüllt er die ganze Landschaft un­ter einem grauen Asche-Mantel.

In den vergangenen sechs Ta­gen ist der riesi­ge Vulkan mehr als 220 Mal ausgebrochen. Da­bei sind bisher 60 La­vaströme, die bis zu fünf Ki­lometer lang sind, ent­standen. Zudem schie­ßen Gas­fontänen aus Kratern tausende Meter in die Luft. Die Lava­ströme sind nicht das Pro­blem, denn Vul­kanologen wis­sen, wo sie ab­fließen und haben bereits die Gefahrenzone eva­kuiert. Viel­mehr ist die glü­hend heiße Asche das Pro­blem, sie be­deckt die ganze Landschaft und kann sogar für die Men­schen, die in ihren Häusern Schutz suchen, zur Gefahr wer­den. Für die Bauern bedeutet die Asche keine er­tragreiche Ernte. Sie bauen an den frucht­baren Hängen seit Jahrhunder­ten Kaffee, Kakao und Oran­gen an. Dort ist der Aufenthalt seit dem erneuten Ausbruch le­bensgefährlich.

In den vergangenen Jahren wurden mehr als 30.000 Men­schen in die Flucht getrieben. Mittlerweile mussten wieder 22.000 Bewohner der Umge­bung zum Schutz ihre Häuser verlassen. Sie wurden in öf­fentlichen Gebäuden in siche­rer Entfernung untergebracht.

Da Indonesien auf dem soge­nannten Pazifischen Feuerring liegt, wo mehrere Kontinental­platten aufeinander sto­ßen und ständig in Be­wegung sind, lö­sen sie so Erdbeben aus, die zu Vulkanausbrüchen füh­ren. Zu­dem sind noch weitere 130 Vulkane in der Umgebung ak­tiv, wie der Marapi. Der rund 600 Kilometer entfernte Vul­kan sorgte in den letzten Tagen für mehrere Rauchwol­ken. Die dort lebenden Men­schen müs­sen sich weiterhin auf Vulkan­ausbrüche vorberei­ten. Ein Ende ist auf Dauer nicht in Sicht.

Maike Schäfer, Paula Rexforth, 8b, Gesamtschule Schermbeck

Berichterstattung Breitensport – Immer nur Fußball?

Ich sitze am Frühstückstisch und blättere die Zeitung bis hin zu meinem geliebten Sportteil durch. Schon wieder tausende Fußballartikel.

In dem Sportteil finde jedoch auch Artikel über Eishockey, Basketball, Tischtennis und Handball. Diese Artikel stehen jedoch klein gedruckt in den unteren Ecken, als Lückenfüller vermute ich. Ist das fair? Diese Antwort kann sich jeder selber geben. Also vertrauen Sie einmal nicht den schlechten Klischees gegenüber anderen Sportarten, sondern gehen Sie zum Beispiel zu einem der DEG-Spiele, einem Lions-Spiel oder einem Borussia-Turnier, da diese Sportarten nur ganz groß hervorgehoben werden, wenn ein DEG-Torwart auf dem Eis fast erstickt! Gehen Sie doch einmal zu einem dieser Spiele und haben Sie einmal bei einer der anderen Sportarten Spaß und ich sage Ihnen, dass Sie es nicht bereuen werden …

Elena Arlt, 8b, Erzb. St. Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

– Das schönste Dorf Rumäniens

Dragus in Brasov ist wirklich schön. Besonders in der Ferienzeit, wenn meine Freundinnen und ich unsere Großeltern besuchen kommen. Die meisten wohnen so wie ich in größeren Städten und bleiben die ganzen Ferien, aber viele, die in der Nähe wohnen, kommen sogar jedes Wochenende.

Dieses Jahr hat die Airline Carpatair eine Abstimmung zum schönsten Dorfs Rumäniens gemacht, an der zehn Dörfer teilgenommen haben. Dragus hat zu meiner Freude den ersten Platz bekommen. Natürlich haben meine Freundinnen und ich mit abgestimmt und gespannt auf das Ergebnis gewartet. Da fragt man sich bestimmt, was ist denn so schön an einem Dorf?

Dragus hat eine eigene Tracht. Sie ist bunt und besteht aus mehreren Teilen. Zwei alte Leute aus dem Dorf stellen sie mit sehr viel Liebe her. Ich habe mir auch überlegt, mir meine eigene schneidern zu lassen, weil im Moment ich noch die von meiner Mutter tragen muss und ich es besonders finde eine zu haben. Fast jeder hat eine, wenn jemand stirbt, wird er auch in seiner Tracht beerdigt. Wenn ich bei einer Hochzeit eingeladen bin, ziehen alle Gäste die Tracht an und ich natürlich auch, das sieht total schön auf finde ich, man trägt sie bis zum Standesamt und zu der Kirche, erst anschließend vor dem Restaurant zieht man sich um.

Wir, also die Dorfbewohner, ziehen die Tracht auch bei bestimmten Festen an, wie zum Beispiel bei den „Zilele Dragusului“ das so viel heißt wie „die Tage von Dragus“. Auf die freue ich mich die ganzen Feien über, weil es sehr viel Spaß macht. Sie dauern zwei Tage und sind kurz nach dem 15. August. Am ersten Tag, der eher für die Jugend ist, wird vom Bürgermeister ein rumänischer Prominenter eingeladen. Morgens ist meist auf dem Fußballfeld des Dorfes ein tolles Spiel der eigenen Mannschaft, wir stehen alle morgens auf, um es vom Anfang bis zum Ende anzugucken und bestärken unsere Fußballmannschaft. Anschließend gehen wir zum Festplatz und setzten uns an die Tische, die nur für den besonderen Anlass aufgebaut wurden und trinken ein kühles Getränk, da wir sehr durstig sind und uns warm ist, und reden über den heutigen Tag.

Später warten alle auf den Promi, das ist total aufregend für mich, da ich weiß, dass man ihm ganz nahe kommen kann und mit bisschen Glück kann ich sogar in der ersten Reihe stehen, um alles gut sehen zu können. Wenn er dann endlich da ist, sind wir total begeistert. Beim Eintreffen wird laut vor Freude geschrien, dass er endlich da ist. Während des Auftritts singen und tanzen wir mit. Nachher gibt es noch einige Autogramme und Fotos, das ist eine sehr schöne Erinnerung. Abends setzen sich meine Freunde noch einmal mit mir hin, um ein bisschen zu erzählen, was ein sehr schöner Abschluss ist. Wir haben uns sogar unser eigenes Maislabyrinth gemacht, wir arbeiten circa an zwei Tagen je vier Stunden, das macht total viel Spaß. Am Ende, wenn es fertig ist, waren alle, die mitgeholfen haben, und ich auch sehr fertig und müde, aber natürlich richtig stolz auf das, was wir geschafft haben.

Julia Hartmann, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Interview mit Axel Bellinghausen – „Ich habe Spaß am Fußball“

Im Interview spricht der Mittelfeldspieler über seine Verletzung, die Mannschaft, den Spaß, den er am Fußball hat und über seine Verbindung zu Fortuna Düsseldorf. 

Wie sieht es mit ihrer Verletzung aus? Wann werden sie das Training aufnehmen?
Bellinghausen: Die Reha läuft, es geht Stück für Stück vorwärts, aber ich muss darauf achten, dass es immer besser wird. Ich denke, da ein Zeitfenster zu nennen, wäre schon utopisch. Ich hoffe bald wieder auf dem Platz stehen zu können, aber das bedarf noch seine Zeit.
Wie ist die Form der Mannschaft momentan?
Es gab jetzt eine schmerzvolle Niederlage gegen unseren rheinischen Rivalen, aber ich denke, dass wir in den letzten Spielen vor der Winterpause unsere Form wieder gefunden haben. Wir haben mit der Leidenschaft gespielt, die uns ausmacht. Wir werden sehen, wie die Vorbereitung jetzt läuft. Ich denke nicht, dass wir eine so schlechte Hinrunde gespielt haben, wie die Tabelle ausweist. Oli Reck und Mike Büskens haben exzellente Arbeit geleistet.
Sie sind ein großer Kämpfer auf dem Feld. Das sieht man nicht zuletzt an ihrem Gesichtsausdruck. Haben Sie trotzdem Spaß dabei?
Ja, ich habe ´ne ganze Menge Spaß. Das ist es auch, was ich jungen Spielern sage. Mach das, wenn du Spaß dabei hast. Ohne Spaß kann ich mir keinen Fußball vorstellen. Für mich ist Spaß, bei jedem Spiel 100 Prozent zu geben, egal ob auf dem Feld oder auf der Bank. Ich habe Spaß gehabt, wenn ich nach dem Spiel völlig entkräftet bin.
Was verbindet Sie mit Fortuna Düsseldorf?
Fortuna hat mir damals die Möglichkeit gegeben, mit 15 Jahren hier in die Jugend zu kommen und als Profi in der 1. Mannschaft heranzuwachsen. Hier habe ich einen großen Schritt in meiner Seniorenkarriere gemacht. Deswegen bin ich jedem, der mir hier geholfen hat, dankbar und denke, dass ich ein Teil Fortunas bin. Ich bin mit dieser Mannschaft durch Oberligazeiten gegangen, die nie jemand wieder erleben will.
Was hat Sie dazu gebracht, nach drei Jahren wieder zurückzukehren?
Ich habe Fortuna unheimlich viel zu verdanken und habe ihr immer die Treue gehalten. Ich war ständiges zahlendes Mitglied, habe immer den Kontakt zum Verein gehalten und Spiele angeguckt. Meine Frau ist zudem gebürtige Düsseldorferin. Deshalb war es auch eine tolle Sache, nach Hause zu kommen. Bei der Möglichkeit kann man es auch nicht ablehnen. Es war schon immer ein Traum, mit der Mannschaft, mit der du durch die Dörfer in der Oberliga gefahren bist auch mal Bundesliga zu spielen, und das hat sich ja glücklicherweise erfüllt. Ich hatte auch Angebote von anderen Teams, aber letztendlich schlägt das Herz für die Heimat, und so was lässt man sich auch nicht entgehen.
Wie sieht es mit Nachwuchs aus?
Im Moment ist keiner geplant. Wir sind mit unserem Vierbeiner zufrieden.

Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche ihnen gute Besserung und hoffe, dass sie bald wieder auf dem Platz stehen

Georgios Vassiliadis-Maliadas, 8d, Max-Planck-Gymnasium, Düsseldorf

Gefährlich oder nützlich? – Machtkampf um den Goldenen Reis

Seit langem gibt es Diskussionen um eine spezielle Reissorte, den „Goldenen Reis“. Denn besonders Umweltschützer halten den Goldenen Reis nämlich für eine schlechte Idee. Aber was genau ist eigentlich der „Goldene Reis“ und wieso finden Umweltschützer ihn nicht gut?

In Ländern der Kontinente Afrika und Asien ernähren sich viele arme Menschen fast nur von Reis. Obst, Gemüse oder Fleisch gibt es dort kaum oder ist zu teuer. Das Problem: Reis enthält kein Vitamin A, einen Stoff, den der Körper braucht. Menschen, die zu wenig Vitamin A essen, werden krank und können sogar erblinden. Aus diesem Grund haben Forscher normalen Reis im Labor so verändert, dass er Vitamin A enthält – den „Goldenen Reis“. Doch bisher ist der Anbau und Verkauf verboten. Denn nicht alle sind vom „Goldenen Reis“ begeistert. Vor allem Umweltschützer warnen vor dem „Goldenen Reis“. Sie sind der Meinung,der Reis sei noch nicht genug erforscht und deshalb nicht sicher. Zudem befürchten sie, dass Menschen von dem Reis krank werden könnten. Deshalb setzen sie sich dagegen ein, dass der Reis angebaut werden darf.
Umweltschützer verlangen, dass erforscht werden sollte, wie in allen Ländern genug Obst und Gemüse wachsen kann, damit man dann auch nicht mehr den Reis im Labor verändern bräuchte. Die Menschen, die den „Goldenen Reis“ für eine gute Lösung halten, sind anderer Meinung. Sie finden, dass mit Hilfe des Anbaus vielen Menschen schnell geholfen werden könnte . Sie würden über genug Vitamin A verfügen und nicht mehr krank werden.

Nora Mojdeh, 7d, Erzb. Suitbertus-Gymnasium, Düsseldorf