Archiv der Kategorie: Friedrich-Rückert-Gymnasium

– Das schönste Dorf Rumäniens

Dragus in Brasov ist wirklich schön. Besonders in der Ferienzeit, wenn meine Freundinnen und ich unsere Großeltern besuchen kommen. Die meisten wohnen so wie ich in größeren Städten und bleiben die ganzen Ferien, aber viele, die in der Nähe wohnen, kommen sogar jedes Wochenende.

Dieses Jahr hat die Airline Carpatair eine Abstimmung zum schönsten Dorfs Rumäniens gemacht, an der zehn Dörfer teilgenommen haben. Dragus hat zu meiner Freude den ersten Platz bekommen. Natürlich haben meine Freundinnen und ich mit abgestimmt und gespannt auf das Ergebnis gewartet. Da fragt man sich bestimmt, was ist denn so schön an einem Dorf?

Dragus hat eine eigene Tracht. Sie ist bunt und besteht aus mehreren Teilen. Zwei alte Leute aus dem Dorf stellen sie mit sehr viel Liebe her. Ich habe mir auch überlegt, mir meine eigene schneidern zu lassen, weil im Moment ich noch die von meiner Mutter tragen muss und ich es besonders finde eine zu haben. Fast jeder hat eine, wenn jemand stirbt, wird er auch in seiner Tracht beerdigt. Wenn ich bei einer Hochzeit eingeladen bin, ziehen alle Gäste die Tracht an und ich natürlich auch, das sieht total schön auf finde ich, man trägt sie bis zum Standesamt und zu der Kirche, erst anschließend vor dem Restaurant zieht man sich um.

Wir, also die Dorfbewohner, ziehen die Tracht auch bei bestimmten Festen an, wie zum Beispiel bei den „Zilele Dragusului“ das so viel heißt wie „die Tage von Dragus“. Auf die freue ich mich die ganzen Feien über, weil es sehr viel Spaß macht. Sie dauern zwei Tage und sind kurz nach dem 15. August. Am ersten Tag, der eher für die Jugend ist, wird vom Bürgermeister ein rumänischer Prominenter eingeladen. Morgens ist meist auf dem Fußballfeld des Dorfes ein tolles Spiel der eigenen Mannschaft, wir stehen alle morgens auf, um es vom Anfang bis zum Ende anzugucken und bestärken unsere Fußballmannschaft. Anschließend gehen wir zum Festplatz und setzten uns an die Tische, die nur für den besonderen Anlass aufgebaut wurden und trinken ein kühles Getränk, da wir sehr durstig sind und uns warm ist, und reden über den heutigen Tag.

Später warten alle auf den Promi, das ist total aufregend für mich, da ich weiß, dass man ihm ganz nahe kommen kann und mit bisschen Glück kann ich sogar in der ersten Reihe stehen, um alles gut sehen zu können. Wenn er dann endlich da ist, sind wir total begeistert. Beim Eintreffen wird laut vor Freude geschrien, dass er endlich da ist. Während des Auftritts singen und tanzen wir mit. Nachher gibt es noch einige Autogramme und Fotos, das ist eine sehr schöne Erinnerung. Abends setzen sich meine Freunde noch einmal mit mir hin, um ein bisschen zu erzählen, was ein sehr schöner Abschluss ist. Wir haben uns sogar unser eigenes Maislabyrinth gemacht, wir arbeiten circa an zwei Tagen je vier Stunden, das macht total viel Spaß. Am Ende, wenn es fertig ist, waren alle, die mitgeholfen haben, und ich auch sehr fertig und müde, aber natürlich richtig stolz auf das, was wir geschafft haben.

Julia Hartmann, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Zwei Interviews – Jugendliche und ihre Handys

Am Freitag, 13.Dezember 2013, haben wir mit zwei Jugendlichen/Kindern aus dem Friedrich-Rückert-Gymnasium ein Interview über die Handynutzung geführt. Diese gehen in verschiedene Jahrgangsstufen (8,12) und haben einen Altersunterschied von circa drei Jahren.

Unser Interview besteht aus 15 Fragen, die sich alle um verschiedene Arten der Handynutzung drehen. Wir haben die unterschiedlichen Altersklassen gewählt, weil wir wissen wollten, wie sich die Nutzung des Handys im Laufe des Älterwerdens verändert, aber auch hauptsächlich, ob das Handy eine große Rolle in ihrem Alltag spielt.

Interview mit: Julia, 14 Jahre, 8. Klasse
Was für ein Handy hast du?
Ich habe ein Samsung Galaxy S3.
Wie lange hast du dein Handy schon?
Seit dem 22. September 2012.
Wie viel hat dein Handy gekostet?
Ich bezahle es ab, es kostet monatlich 40 Euro.
Wie oft lädst du dein Handy auf?
Jeden Abend, manchmal auch zweimal am Tag.
Spielt dein Handy eine große Rolle in deinem Leben?
Ja, weil ich damit mit meinen Freunden kommuniziere.
Könntest du eine Woche ohne dein Handy auskommen?
Nein, weil ich mich dann von der Gesellschaft abgegrenzt fühlen würde.
Vertraust du dein Handy anderen an?
Nein, weil ich nicht möchte, dass andere Personen meine Nachrichten lesen, außer, ich zeige sie ihnen.
Machst du viele Fotos mit deiner Handykamera?
Ja, ich habe momentan 5000 Bilder auf meinem Handy.
Mit wie vielen Jahren hast du dein erstes Handy bekommen?
Mit neun Jahren.
War dein erstes Handy ein Tasten oder Touch Handy?
Ein Tastenhandy
Glaubst du, dass dein Leben ohne Handy anders verlaufen
würde?

Ich würde viele Leute vermissen und mich einsam fühlen.

Interview mit: Juliane,17 Jahre, 12.Klasse
Was für ein Handy hast du?
Ich habe ein iPhone 4.
Wie lange hast du dein Handy schon?
Seit Weinhachten 2012.
Wie viel hat dein Handy gekostet?
Das weiß ich nicht, ich habe es geschenkt bekommen.
Wie oft lädst du dein Handy auf?
Ich lade es jeden zweiten Tag auf.
Spielt dein Handy eine große Rolle in deinem Leben?
Ja.
Könntest du eine Woche ohne dein Handy auskommen?
Ja, ich denke schon
Vertraust du dein Handy anderen an?
Nein, weil ich Angst habe, dass ohne mein Wissen private Bilder angeschaut werden oder irgendwelche Nachrichten verschickt werden.
Welche Anwendung benutzt du am meisten?
Whatsapp
Machst du viel Fotos mit deiner Handykamera?
Ja.
Mit wie viel Jahren hast du dein erstes Handy bekommen?
Mit 10 oder 11.
War dein erstes Handy ein Tasten- oder Touch-Handy?
Ein Tasten-Handy.
Glaubst du, dass dein Leben ohne Handy anders verlaufen
würde?

Ja, man wäre nicht mehr so oft abgelenkt.

Unser Fazit der Interviews:
Wie man an diesen zwei Beispielen erkennen kann, spielt das Handy bei der Jugend von heute eine große Rolle. Nun sehen wir unsere Meinung, dass sich die Handynutzung bei Jugendlichen im Laufe des Älterwerdens verändert, nicht bestätigt, da jüngere Kinder ihr Handy genauso oft und gleich wie die älteren Kinder benutzen.

Judy Quartey, Finnja Michalski, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Über die alltäglichen Dinge im Tierheim. – Interview im Tierheim Rath

Aus Interesse befragten wir Frank Gassmann,Stellvertrender Chef im Tierheim Düsseldorf Oberrath, über die alltäglichen Dinge im Tierheim.

Gibt es einen außergewöhnlichen Fall hier im Tierheim?
Frank Gassmann: (lacht und überlegt kurz) Jeder Fall ist außergewöhnlich, seien es die Katzen, die ihr Auge verloren haben, oder seien es die Hunde, die einen Fehler haben.
Wie fühlen Sie sich dabei Tieren zu helfen?
Frank Gassmann: Manchmal gut und manchmal ist es schwer. Kommt auf den Zustand der Tiere an.
Sehen Sie die Tiere als Ihre eigenen?
Frank Gassmann: Nein! Einfach aus dem Grund, ja, wie man sagt, wenn man zu viel Herzblut abgibt, ist die Bindung groß.
Beschäftigen Sie sich auch außerhalb ihrer Arbeit mit Tieren?
Frank Gassmann: Also man ist den ganzen Tag damit beschäftigt.
Seit wann existiert dieses Tierheim hier?
Frank Gassmann: Wir sind seit etwa 1949 hier.
Seit wann sind Sie stellvertretender Chef hier?
Frank Gassmann: Also, seit 15 Jahren bin ich hier und seit 6 Jahren Vertreter.
Wie sind Sie dazu gekommen hier zu arbeiten?
Frank Gassmann: Über einen ehemaligen Chef hier. Mir wurde die Stelle angeboten und ich brauchte einen Job und ja.
Haben sie Haustiere Zuhause?
Frank Gassmann: (lacht) Ja, zwei Hunde, momentan eine Katze, ein Aquarium und einen Wellensittich, eigentlich sollten es zwei sein, aber der eine ist gestorben.
Vielen Dank für das Interview!
Frank Gassmann: Sehr gerne.

Sena Demirci, Floriana Ilazi, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Auf der Suche nach dem Taumjob – Schwerpunkt Berufswahl:

Bei einer kleinen Umfrage im DüsseldorferFriedrich-Rückert-Gymnasium ist herausgekommen, dass eine Vielzahl von Jugendlichen schon genaue Vorstellungen von ihrem späteren Beruf hat. Sie sehen ihren Traumberuf in der Welt der Stars.

Dieses Ergebnis ist einfach zu erklären, denn viele Jugendliche wachsen heutzutage in keinem guten Umfeld auf und wünschen sich ein gutes, erfolgreiches und reiches Leben als Erwachsene. 15 Prozent der befragten Jugendlichen träumen von einer Gesangs- oder Hollwoodkarriere wie Brad Pitt oder Rihanna. Doch auch andere Berufe wie Fußballkommentator, Informatiker, Designerin, Meeresbiologin, Architekt und Chirurgin stehen auf der Wunschliste der Jugendlichen.
Besonders wichtig sind für Schüler bei der Berufsfindung Faktoren wie Kreativität, Teamfähigkeit, Aufstiegschancen, aber auch individuelle Weiterentwicklung darf im Berufsleben nicht zu kurz kommen.
Am beeindruckendsten fand ich den Beruf der Chirurgin, denn eine Schülerin möchte sich eines Tages diesen Traum verwirklichen und selbst eine „Göttin in Weiß“ sein. Auf die Frage: „Warum willst du Chirurgin werden?“, kam die Antwort ganz locker: „Ganz einfach: Das Gefühl nach einer gelungenen Operation, das Richtige getan und das Leben eines Menschen gerettet zu haben, muss einfach toll sein. Die Dankbarkeit in den Gesichtern der Angehörigen zu sehen: Da kommt bestimmt ein gutes Gefühl in einem auf. Klar hat der Beruf auch seine Schattenseiten, zum Beispiel, wenn eine OP nicht geglückt ist oder man dem Patienten trotz aller Medikamente nicht helfen kann. Aber auch mit solchen Dingen muss man lernen umzugehen. Der Krankenhausalltag ist abwechslungsreich, man kann jeden Tag etwas anderes erleben . Denn nicht alle Patienten haben die gleichen gesundheitlichen Beschwerden, manche sind einfacher und andere dann doch schwerwiegender. Der Beruf ist auf jeden Fall etwas anderes als ein stinklangweiliger Bürojob. Ein weiterer Punkt ist, dass man im Krankenhaus nie alleine ist, man hat immer Menschen um sich . Kurz um: Um Chirurgin zu sein muss man starke Nerven haben!“
Ja, bei der Berufswahl haben Schüler die Qual der Wahl.
Wenn man sich nicht entscheiden kann, ist es gut, wenn man von der Familie, aber auch Lehrern unterstützt wird. Ein Tipp: Praktika bieten eine gute Hilfe bei der Orientierung.

Mirlinda Atipi, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Rezension – Die Tribute von Panem – Catching Fire

In die „Tribute von Panem – Catching Fire“ kämpft Katniss Everdan (Jennifer Lawrence) um ihr Leben. Sie kämpft in einem manipulierten Spiel, aber mit vollem Einsatz.

Aus Sicht des Herrschers (Snow) hat sie einen großen Fehler im ersten Teil von „Tribute von Panem“ begangen. Die sture Bogenschützin hatte den Präsident der „Hunger Games“ (Snow ) ihre Todesverachtung gezeigt, als sie zum Ende des ersten Teiles lieber tödliche Beeren aß, anstatt wie eigentlich erwartet ihren Freund Peeta zu töten. Mit dieser Geste erschütterte sie nicht nur den Direktor über die zwölf Distrikte (die in den Hunger Games gegeneinander antreten), sondern legte auch den Grundstein für die Rebellion. Das kann der Direktor sich nicht gefallen lassen, denn die einzelnen Opfer aus den Distrikten sollen um Leben und Tod kämpfen, bis nur noch einer übrig bleibt. Doch so verleiht Katniss den Hungernden und Unterdrückten Mut, gegen ihr Schicksal anzukämpfen.

In „Die Tribute von Panem – Catching Fire“, dem zweiten Teil der Filmreihe der Bestsellertrilogie von Suzanne Collins, will Snow sie dafür bestrafen. Man hat den Film aufgerüstet und zu einem echten Blockbuster aufgebaut, vor allem bei den Computereffekten, denn das Erzählmuster wird sowohl durch die Buchvorlage, als auch durch das Filmgenre Action vorgegeben. Es ist ganz einfach: Die Filmheldin Katniss muss sich wieder beweisen. Wie sehr der Erfolg einer Revolution von ihrer Figur abhängt, zeigt eine Szene, in der sie sich bei einem Showmoderator präsentieren muss. In der Show verwandelt sich ihr weißes Kleid in ein schwarzes Kleid mit Flügeln. Um sie auszurotten, schickt Snow alle Sieger der letzten zwölf Hunger Games zusammen in den Kampf. Einige dieser Sieger sind wütend, denn ihr Leben ist wieder in Gefahr. Doch am Ende des Films wird Katniss aus dem blutigen Hunger Game herausgeholt.

Christian Klaut, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Meinungen zum ehemaligen südafrikanischen Präsidenten – Abschied von Nelson Mandela

Am Donnerstag, 5. Dezember 2013, ist der Präsident von Südafrika, Nelson Mandela, an einer schweren Lungenerkrankung in Johannesburg gestorben. Nelson Mandela litt oft an Lungenproblemen, die sich zur Tuberkulose entwickelten, die aber ausheilte.

Nelson Mandela wurde am 18. Juli 1918 im Dorf Mvezo geboren. Sein Vater starb im Jahre 1927, als Nelson Mandela neun Jahre alt war. Im Laufe seines Lebens verbüßte Nelson Mandela eine Freiheitsstrafe von 27 Jahren wegen politischer Straftaten. Er wurde ins Gefängnis in Robben Island gebracht, dort wurde Nelson Mandela von Tieren bewacht und die Dunkelhäutigen bekamen dort weniger zu Essen als die Hellhäutigen. Nelson Mandela erhielt 1993 den Friedensnobelpreis und wurde im Jahre 1994 zum südafrikanischen Präsidenten gewählt. Heute steht eine Nelson-Mandela-Statue in London auf dem Parliamant Square.
Wir haben noch einige Klassenkameraden über Nelson Mandela befragt:

1. Wie habt ihr den Tod von Nelson Mandela empfunden?
Fabian E.:“ Ich kenne ihn nicht persönlich, aber es ist schrecklich, wenn ein wichtiger Mensch stirbt.“
Maleen G.: „Von Nelson Mandelas Tod zu hören war erschreckend, weil er einer der wichtigsten Persönlichkeiten im Kampf für Gleichberechtigung von Dunkelhäutigen und Hellhäutigen war.“
Isa-Said P.:“ Ich fand den Tod von ihm nicht erschreckend, weil ich ihn nicht kannte, aber nachdem ich gemerkt habe, was er für Taten vollbrachte, war ich erstaunt, doch ich fand den Tod nicht schlimm, denn er hatte seine Aufgabe erfüllt.“

2. Findest du die Taten von Nelson Mandela waren gut?
Fabian E.: „Ich fand, dass die Taten von Nelson Mandela gut waren-„
Maleen G.: „Natürlich! Denn er hat sich auch für vieles eingesetzt, er hieß ja nicht ohne Grund die Stimme Afrikas.“
Isa-Said P.: „Ja, denn ich fand gut, dass er sich für die dunkelhäutigen Menschen eingesetzt hatte, und dies war sehr Ehrens wert in seiner Zeit.“

3. Wie hast du dich gefühlt, als du erfahren hast, dass Nelson Mandela 27 Jahre im Gefängnis büßen musste, obwohl er unschuldig war?
Fabian E.: „Ich war erstaunt, wie es ein Mensch so lange im Gefängnis aushalten kann.“
Maleen G.: „Als ich dies hörte, fand ich es schrecklich. Er saß 27 Jahre im Gefängnis, dafür dass er sich für etwas Gutes eingesetzt hatte. 27 Jahre ist so eine lange Zeit, wenn die einem genommen wird, fehlt ein großer Teil des Lebens.“
Isa-Said P.: „Ich finde es gut, dass er nach seiner Inhaftierung früher freigelassen wurde und als Held bejubelt wurde, aber dies kann die 27 Jahre nicht ausgleichen.“

Daniel Grabowski, Hendrik Kirsch, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Kommentar – Ganztag erst ab Mittelstufe?

Ist das wirklich nötig, dass sich die Kinder schon in der fünften Klasse mit Vokabeln lernen, Hausaufgaben und Klassenarbeiten abmühen müssen? Ist der Erfolgsdruck schon so hoch, dass er den Kindern im Ganztag zum Verhängnis wird?

Die Idee Ganztag ist ziemlich gut überlegt, nur an der Umsetzung ist vieles noch nicht ideal. Drei Tage in der Woche haben die Schüler acht Stunden Unterricht (das heißt bis 16 Uhr), und es sollen keine Hausaufgaben mehr am Nachmittag gemacht werden.Doch oftmals sitzen die Kinder trotzdem noch bis in den Abend hinein an den Hausaufgaben.
„Da bleibt die Freizeit komplett weg!“, betonen einige Schüler (anonym; 13-14) des Friedrich-Rückert-Gymnasiums in Düsseldorf. „Am anstrengendsten sind die Klassenarbeits-Phasen. Erst bekommen wir nur Hausaufgaben auf, und dann werden alle Arbeiten innerhalb von zwei Wochen geschrieben. Am Wochenende wird dann nur gelernt….“
Das beginnt schon ab der weiterführenden Schule und die Kinder, die eigentlich nur Kinder sein sollten, werden bereits sehr früh gehetzt. Da wäre es doch besser, den Ganztag erst ab der achten Klasse einzuführen, also zu Beginn der Mittelstufe. Die Kinder sind reifer und könnten besser damit umgehen.
Am wichtigsten ist es aber, den Ganztag noch einmal neu zu organisieren, damit auch jedem Lehrer das Prinzip klar wird.

Maleen Gerhardt, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Schüler sind überfordert – Schüler brauchen mehr Freizeit

In Düsseldorf verlangen immer mehr Schüler immer mehr Freizeit durch weniger Hausaufgaben, seltenere Tests, Arbeiten, weniger Langtage und weniger Doppelstunden.

Immer mehr Schüler haben immer weniger Freizeit wegen vieler Hausaufgaben, so auch am Friedrich-Rückert Gymnasium (FRG). Arita (14), eine Schülerin des FRG Gymnasiums, wünscht sich früheren Schulschluss oder späteren Unterrichtsbeginn.
So ganz unterschiedlich sind die Meinungen der Schüler nicht, Siandra L. (12) der Klasse 7 der Gesamtschule Heinrich-Heine ist der gleichen Meinung, sie verlangt weniger Hausaufgaben und wie fast jeder Schüler späteren Unterrichtsbeginn. 9 Uhr wird von den meisten Schülern als perfekte Uhrzeit eingeschätzt. Doppelstunden finden Schüler auch oft sehr langweilig doch Siandra berichtet auch, dass sie wenige Doppelstunden in ihrem Stundenplan stehen hat.
Eine Mitschülerin von Siandra namens Vjollca O. (13)  findet es auch besser so und sie findet es unangemessen, dass zwei Arbeiten oft hintereinander geschrieben werden. Izem U. (13) der Klasse 8. des FRG Gymnasiums berichtet, dass sie sogar an einigen Tagen nur Doppelstunden habe.
Doch viele Schulen haben hingegen eine Menge Gründe, warum all diese Wünsche der Schüler nicht erfüllt werden können, zum Beispiel müssen Arbeiten oft hintereinander geschrieben werden, weil sie so im Lehrplan stehen und Doppelstunden sind oft unterschiedlich, wegen der Verlegung der Räume. Doch vielleicht wird sich in Zukunft dabei etwas ändern.
Redakteur Joachim Käppner (52) erzählt in der Süddeutschen Zeitung, dass morgens um 7 Uhr die Welt nicht in Ordnung sei. Viele Familien seien im Chaos, Stress und Streit. Viele Schüler stimmen dem zu. ,,Doch wenn die Schule eine Stunde später beginnen würde, wäre der Morgen für viele durchaus weniger stressig“, erzählte Käppner.

Medina Ajeti, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Personalausweis beim Kauf von Gewalt-Spielen – Computerspiele mit Personalausweis kaufen?

Dies ist eine interessante Frage. Wir haben dazu einen Mitschüler und eine Erwachsene befragt.

Interview Mitschüler:
Findest du es gut, dass Computerspiele ab 12 oder mit höherer Altersfreigabe nur noch mit Personalausweis käuflich sind?
Nein, ich finde es nicht gut.
Warum findest du es nicht gut?
Ich finde es nicht gut, weil man jetzt ein Elternteil mitnehmen muss, um die Spiele, die über meiner Altersbegrenzung sind, zu kaufen. Meine Eltern sind aber die meiste Zeit nicht zu Hause, deswegen muss ich lange warten, bis ich das Spiel bekomme.
Spielst du selber Spiele die über deiner Altersfreigabe sind?
Ja, ich spiele zum Beispiel das Spiel „Call of Duty“, das ab 18 ist. Ich selbst bin aber 13.
Findest du, dass das Spielen von Spielen, die über deiner Altersfreigabe sind, aggressiv machen?
Nein, weil ich, bevor ich „Call of Duty“ gespielt habe, aggressiver war und dieses Spiel mir geholfen hat, meine Agressivität abzubauen.
Findest du das Amokläufer durch Gewaltspiele gefördert werden?
Ich bin mir nicht so sicher, ob Gewaltspiele bei Amokläufern eine große Rolle spielen.

Interview mit Erwachsener
Findest du es gut, das Computerspiele ab 12 oder höherer Altersfreigabe nur noch mit Personalausweis käuflich sind?
Ja.
Warum findest du es gut?
Die Spiele beschädigen die Psyche des Kindes, wenn die Spiele zum Beispiel ab 16 sind. Denn diese Altersfreigabe ist nicht umsonst angegeben.
Findest du, dass das Spielen von Spielen, die über der Altersfreigabe sind, aggressiv machen?
Ja, zum Beispiel, wenn die Kinder dauerhaft und unkontrolliert an diesen Spielen spielen, kann es mit anderen negativen Faktoren zu negativen Auswirkungen kommen.
Findest du das Amokläufer durch Gewaltspiele gefördert werden?
Ich weiß nicht, ob es wissenschaftlich bewiesen ist, aber ich denke schon.

Fazit: Erwachsene Leute haben negative Vorurteile gegen Gewaltspiele, wobei Jugendliche das Spiel manchmal positiv sehen. Man sollte bei diesem Thema aufeinanderzugehen.

Hamodie Ihadian, Isa-Said Pugar, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf

Schüler wollen ausschlafen – Schüler wollen später zur Schule

Jeden Morgen quälen sich eine Mehrzahl von Jugendlichen und Kindern früh aus dem Bett. Viele von ihnen sind schlecht gelaunt, streiten sich mit ihren Eltern und wollen meist auch nicht in die Schule.

Laut einer Studie im Fachmagazin Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine würde sich alles ändern, wenn die Schule eine Stunde später beginnen würde. Die Schüler könnten sich besser konzentrieren, würden mehr leisten und wären oft auch fröhlicher und motivierter. Doch es sprechen Argumente dafür und auch dagegen.
„Wenn wir morgens später beginnen, dann müssen wir auch länger Schule haben und das lohnt sich nicht. Wer nicht früh ins Bett geht, ist nun mal müde“, sagte Medina A. (13), eine Schülerin des Friedrich-Rückert Gymnasiums.
Vjollca O. (13), eine Schülerin der Heinrich-Heine Gesamtschule stimmt dieser Meinung zu: „Ich finde, dass es sich bei mir eher weniger lohnt, da die Verbindungen mit Bus und Bahn schlecht sind, und ich sowieso früher aufstehen muss.“
Siandra L. (12), eine Schülerin der Heinrich-Heine Gesamtschule hingegen widerspricht diesen Argumenten: „Wenn die Schule später beginnt, seien es auch 20 Minuten, sind die Schüler deutlich wacher aufmerksamer und konzentrierter.“
Nach einer Umfrage stellte sich heraus, dass von rund 20 Jugendlichen nur 30 Prozent (das sind sechs Jugendliche) gerne möchten, dass die Schule etwas später beginnt. Doch diese wohnen meist in der Nähe der Schule und müssen nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.
Wissenschaftler sind schon lange der Ansicht, dass sich der Biorhythmus von Jugendlichen besonders in der Pubertät, im Alter zwischen 12 und 14 Jahren, stark verändert. Viele Frühaufsteher bleiben in der Zeit der hormonellen Umstellung später wach und können morgens nicht besonders leicht aufstehen. Ab der Pubertät schadet ein Unterrichtsbeginn um 8 Uhr eher, als es nützt.

Arita Jashari, 8c, Friedrich-Rückert-Gymnasium, Düsseldorf