Von 56 Pflichtspielen hat er 50 gewonnen – Manuel Neuer: Ein Welttorhüter

Der erfolgreiche Manu­el Neuer führt seine Karriere bei Bayern seit 2011 fort, und spielt in der Deutschen Na­tionalmannschaft mit. Seine Sie­gesserie ist ausgesprochen gut.

Der Torhüter war von 2005 bis 2011 bei Schal­ke 04 der Haupttorwart. Seit 2011 führt er seine Kar­riere bei Bayern fort. Der Torwart Ma­nuel Neuer hat schon viel in seinen jungen Jahren geschafft. Er spielt sogar bei der Deut­schen Nationalmann­schaft mit und ist ebenfalls sehr erfolg­reich. Mit einer Größe von 192 cm kann er seinen Job als Tor­hüter sehr gut meistern. In 56 Pflichtspielen gewann er 50 Spiele und  fünf Titel. Da es eine hervorragende Bilanz ist, wurde er Welttorhüter des Jah­res 2013. Er verdient schät­zungsweise 6,25 Millionen im Jahr.

Der Marktwert des Torwarts liegt bei 30 Millionen, somit ist er einer der teuersten und bekann­testen Torhüter der Welt. Das jetzige Trikot von Manuel Neuer ist mit der 1 mar­kiert, da er der erste Torwart ist. Er hat einen größeren Bruder namens Marcel Neu­er, dieser hat den Beruf Schiedsrichter erlernt. Da Marcel Neuer und Manu­el Neuer ver­wandt sind, hat er noch nie ein Spiel ge­pfiffen, bei dem Manu­el Neuer mitgespielt hat.

Martin Hessing, 8e, Gesamtschule Schermbeck

Neues Thema der bekannten Jugendgruppe – Ten sing goes wild

Ein neues Thema der Jugendgruppe „Ten sing Gahlen“ ist ausgewählt. Unter dem Titel „Ten sing goes wild – keine Rücksicht aufs Natur­schutzgebiet“ wollen die knapp 120 Ju­gendlichen im Juni wie­der die Show­bühne ro­cken.

Am Montag war es wieder so weit: Das neue Thema der Show stand fest. Schon auf dem großen Reiterturnier Gahlen 2014 zeigten die Ju­gendlichen, was sie bis dort ge­schafft ha­ben. Sie haben eine Szene des neu­en Theater­stückes vorge­spielt, einen Tanz und Jonglage konn­ten sie auch zeigen. Ab da wur­de wieder weiter geprobt, und die Show rückt immer nä­her. „Wir liegen richtig gut im Zeit­plan und man sieht, dass die Ju­gendlichen auch immer mit viel Spaß da­bei sind. Das freut einen“, be­richtete Christopher Kiek­hoff, ein Leiter der Ju­gendgruppe.

Vom 12. bis 15. Juni fin­det die Show statt. Ab Septem­ber 2014 kann jeder der zwi­schen 14 und 18 Jahren ist mitwirken. „Wir sind eine große Jugend­gruppe, die in ei­nem Jahr eine große Show auf die Beine stellt. Wir denken uns alles selber aus. Es entste­hen auch viele Freund­schaften, im großen und gan­zen haben wir alle Spaß an die­sem Pro­jekt.“ So beschrieb Ro­bin Hül­semann, ein Teilneh­mer des Projektes, Ten sing Gahlen.

Alena Stephan, Julia Stasch, 8b, Gesamtschule Schermbeck

Melanie Kräuter hat es erlebt – Parcour im Rollstuhl

Behinderte Menschen haben es oft schwer im Leben. Ein richti­ges Leben in der Gesellschaft ist für viele Menschen mit Behinderung unmöglich.

Es gibt zwei Arten von Behinde­rungen, manche sind von der Geburt an behindert und an­dere durch zum Beispiel schwere Un­fälle. Conny Lorz und ihr Team machten einen Aktionstag zum Thema Körperbehinderte, mit fehlenden Rampen und Un­ebenheiten, wie sie im Alltag behinderten Menschen begegnen. Melanie Kräuter sollte uns die Frage beantworten: „Wie ist es, in einem Rollstuhl zu sitzen?“ Sie fand es „sehr schwierig“, da ihre Handflächen schmerzten und es ziemlich in die Arme ging. Sie erzählte uns, dass man nach einer Fahrt im Rollstuhl das Leben der Behin­derten mit anderen Augen sehe.

Das tägliche Leben der Behinderten ist oftmals be­schwerlich, da Behinderte, die zum Beispiel im Rollstuhl sitzen, sich nicht so schnell fortbewegen können, im Geschäft nicht an die hohen Regale kommen oder durch schmale Gänge pas­sen. Seit zwanzig Jahren wird jedes Jahr am 5. Mai ein Aktionstag veranstaltet, um auf Behinderte aufmerksam zu machen, dabei geht es um die Gleichberechtigung von Behinderten und nicht Behin­derten.

Melina Mensing, Leonie Sasse, 8d, Gesamtschule Schermbeck

Engagiere dich ehrenamtlich im THW – Auch du kannst Leben retten!

Das Technische Hilfswerk (THW) ist die Zivil- und Ka­tastrophenschutzorganisation von Deutschland.

Das THW hat über 82.000 Helfer und 668 Ortsverbände. Einer davon ist der Ortsverband (OV) Gladbeck/Dorsten. Circa 60 Helfer sind dort ehren­amtlich tätig. Einige von ih­nen gehören dem Techni­schen Zug, andere dem OV-Stab an. Der gesamte Ortsverband wird von einem Ortsbeauf­tragten geleitet. Der stell­vertretende Ortsbeauftragte führt den OV-Stab. Für die Ausbildung ist der Ausbil­dungsbeauftragte verant­wortlich. Er plant die Aus­bildungen. Der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit ist, wie der Name schon sagt, für die Öffentlichkeitsar­beit zuständig. Dazu gehört die Helferwerbung und der Kontakt zu den Medien. Dann gibt es noch einen Jugendbetreuer. Er leitet die Jugendgruppe vom THW. Für die Kleidung ist der Schirrmeister verant­wortlich, er gibt die Klei­dung aus. Und damit die Helfer auch immer was zu Es­sen bekommen, gibt es den OV-Koch.

Die Helfer, die nicht im Stab tätig sind, sind im Technischen Zug tätig. Im OV Gladbeck/Dorsten gibt es einen Technischen Zug mit einem Zugtrupp, einer Bergungsgrup­pe 1, einer Bergungsgruppe 2/Beleuchtung (B2/Bel) und einer Fachgruppe Wasserscha­den/Pumpen. Der Zugtrupp ist die „Chefetage“ im Einsatz. Der Zugtrupp kümmert sich um die Organisation im Ein­satz. Die Bergungsgruppe 1 ist die vielseitigste Gruppe im Technischen Zug. Sie unter­stützen die Polizei und die Feuerwehr bei Gasexplosio­nen, Bahnunfällen oder Sturm­schäden. Die Bergungsgruppe 1 hat ihr Material auf einem Gerätekraftwagen (GKW) ver­lastet. Dann gibt es noch das Einsatzgerüstsystem in der Bergungsgruppe 1. Dies kann zum Beispiel als Turm, Steg oder als Fußgängerbrücke eingesetzt werden. Im Einsatz sorgt die B2/Bel für Licht und Strom, sie können aber auch Ber­gungsaufgaben überneh­men. Sie verfügen über einen Mehr­zweckkraftwagen und einen Mannschaftslastwagen. 

Wenn Bäche oder Flüsse über die Ufer treten oder ganze Stadt­teile unter Wasser gesetzt wer­den, kommt die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen zum Einsatz. Sie können pro Minute bis zu 22.000 Liter Wasser abpumpen. Die Fachgruppe ist in der Lage, über längere Stre­cken Wasserleitungen zu er­richten, um beispielswei­se Löschwasser für die Feuerwehr zu fördern. Ihr Material ist auf einem LKW mit Ladebordwand und einem hochgelände-gängigen Unimog untergebracht. Zusätzlich verfügen sie über eine „Hannibal“ Pumpe. Diese kann bis zu 5000 Liter in der Minute fördern. Außerdem gibt es noch zwei große Aggrega­te. In der Unterkunft stehen für logistische Aufgaben zwei Gabelstapler bereit. Für längere Einsätze gibt es einen mobilen Aufenthalts- und Sanitärcontainer. Dieser wurde eigenhändig herge­stellt.

Und machen Sie sich im Ernstfall keine Sorgen, denn das THW ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für Sie bereit.

Felix Schultz, 8d, Gesamtschule Schermbeck

Fukushima – 51 Matrosen an Krebs erkrankt

Nach der Katastrophe von Fukushima 2011 lief der Flugzeugträger der United States Navy “ USS Ronald Reagan“ aus, um den Opfern zu helfen. Mit knapp 5000 Matrosen an Bord trieb er drei Monate im radioaktiv verseuchtem Meer. Drei Jahre später sind 51 Matrosen an Krebs erkrankt.

Sie wollten helfen und wurden selbst zu Opfern der schrecklichen Atomkatastrophe in Fukushima. Einem Medienbericht zufolge befanden sich 5000 Matrosen auf dem Flugzeugträger „US Ronald Reagen“, der sich unmittelbar nach dem Unglück vor der Küste Japans befand. Drei Jahre später sind mindestens 70 der ehemaligen Crewmitglieder schwer erkrankt – an Krebs, Schilddrüsen-Erkrankungen und Gebärmutterblutungen. Im März 2011 sei radioaktiver Schnee auf das Deck des Flugzeugträgers gefallen. Sie machten noch Witze darüber, berichtet die Soldatin Lindsay Cooper. Sie machte Bilder und Videos. Doch mittlerweile sei der jungen Frau klar geworden, wie schädlich die Strahlenbelastung damals wirklich war, heißt es. Die 24-Jährige leidet unter unkontrollierten Gewichtsschwankungen und könne keine Kinder mehr bekommen. Wie die „New York Post“ berichtet, verklagen 51 der Crewmitglieder das Betreiberunternehmen Tepco aufgrund ihrer Krebserkrankungen. Sie erkranken an Leukämie, Hodenkrebs und hatten starke Blutungen.

David Austermann, Tim Wardenski, 8b, Gesamtschule Schermbeck

Familienausflug in die Kinderzeit meiner Großeltern – Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Da kommt schon mein Opa mit seinem Auto angefahren, „bitte alle einsteigen“, heißt es und los geht’s. Wohin, das wissen meine Schwester und ich nicht so genau, nur dass es sich um einen Ausflug in die Vergangenheit handelt.

Schnell holen wir noch unseren kleinen sechsjährigen Cousin und unsere kleine Cousine von vier Jahren ab, dann sind wir auch schon auf der Autobahn. Wir können es kaum erwarten. Wo es wohl hingeht? Nach circa 45 Minuten erreichen wir unser Ziel, die Jahrhunderthalle Bochum. Sie wurde mit Gründung der Gussstahlfabrik Mayer & Kühne vom Architekten Heinrich Schuhmacher erbaut. Zuerst war sie Ausstellungspavillon, 1902 bei der kleinen Weltausstellung, danach als Gaskraftzentrale auf dem Werksgelände im Bochumer Westen in Betrieb. Jahre nach der Stilllegung des Stahlbetriebes wurde die Jahrhunderthalle im Jahre 2003 umgebaut zur Hauptspielstätte der Ruhrtriennale. Sie gilt als eine der bedeutendsten Festspielhäuser der Gegenwart.

Heute erleben wir den siebten. historischen Jahrmarkt, der an drei Wochenenden im Februar 2014 stattfindet. Wir kaufen unsere Eintrittkarten, dann geht es los und wir betreten die große Jahrhunderthalle. Wir sind total überwältigt. Vor uns befindet sich ein riesiger historischer Jahrmarkt mit vielen alten Fahrgeschäften aus einem anderen Jahrhundert. Da gibt es eine Geisterbahn von 1947, den Looping „The Loop“ aus dem Jahr 1934, ein Hängekarussell von 1928, ein Spiegelkabinett von 1922, ein Kettenflieger, ein Riesenrad Baujahr 1884, eine Schießbude erbaut um 1800, eine Armbrustschießstand, eine Raupe aus dem Jahr 1926, eine Schiffschaukel aus dem Jahr 1921, Kirmesorgeln erbaut um 1900, ein Schwarzwaldhaus von 1959, ein Pferdekarussell von 1878 und Selbstfahrer erbaut um 1950.

Zuerst besteigen wir das Riesenrad. Dann geht es in der kleinen Gondel ganz schnell nach oben. Dieses uralte Riesenrad ist viel schneller als die neuen Riesenräder von heute. Dann bleiben wir eine kurze Zeit oben stehen, als unten wieder neue Personen in das Rad ein- und aussteigen. Von oben haben wir einen tollen Ausblick auf die altertümliche Kirmes. Dann geht es zum Kettenflieger. Hier fliegt man zwar nicht so hoch wie auf der heutigen Kirmes, aber Spaß macht es trotzdem. Ein kühler Luftzug bläst mir ins Gesicht, frei und sorgenlos fliegt man durch die Lüfte. Nun machen wir uns auf den Weg zum Spiegelkabinett. Hier stehen viele verschiedene Spiegel, wo der Körper immer lustig und anders wiedergegeben wird. Zuerst sind wir ganz klein, dann dick und fett, danach riesengroß und schlank und zum Schluss haben wir einen richtig dicken Kopf. Über den Looping „The Loop“, der heutigen Affenschaukel und noch anderen historischen Karussells geht es zu den Selbstfahrern aus Holz. Die Lenkung ist total anders, als bei den modernen Autos von heute. Nach etwas Übung funktioniert es aber ganz gut und wir haben eine Menge Spaß. Mein Cousin fährt mit mir in einem Auto, wir versuchen die anderen abzudrängen und die Schnellsten zu sein.

Ein Höhepunkt ist die Geisterbahn, die in den Jahren 1947 bis 1949 erbaut wurde. Die Geister, die uns erschrecken, sind echte Menschen. Mit Gruselmasken und schwarzen Umhängen schreien sie uns an, kitzeln uns im Nacken und laufen hinter uns her. Total gruselig, meine Schwester schreit vor Schreck. Die machen ihre Sache echt gut, besser als heute mit künstlichen Puppen und Geräuschen aus dem Computer. Dann machen wir uns auf den Weg zu einer kleinen Stärkung. Eine Portion leckere Pommes mit Ketchup und Majo. Dann steigt uns der Duft von Popkorn in die Nase und wir genehmigen uns eine Portion davon als Nachtisch.

Für die beiden Kleinen, besuchen wir noch den Flohzirkus, das Kasperletheater und den Zauberer. Beim Kasperletheater schreien die beiden Kleinen vor Begeisterung mit und bei der Zaubervorstellung sind die Beiden total auf den Zauber konzentriert und von den Zaubertricks fasziniert. Der Flohzirkus ist das Beste. Mit einer Lupe darf man sogar einen Floh anschauen. Die Kleinen und auch wir Großen sind total begeistert. So etwas findet am auf der heutigen Kirmes gar nicht mehr. Meine Großeltern haben den meisten Spaß an dieser Kirmes, sie erklären uns, „so war Kirmes zu unserer Kinderzeit, dass war damals echt super“.

Marco Gawellek, 8 C, Städt. Realschule A.d. Fleuth Geldern

Xbox One und Playstation 4 – Lohnt sich ein Kauf?

Die beiden Konsolenentwickler „Sony“ und „Microsoft“ haben am 30. November und am 22.November 2013 ihre neue Generation der Spielkonsolen auf dem Spielemarkt weltweit veröffentlicht.

Sofort strömten Menschenmassen in die Geschäfte, um eine der neuen Konsolen zu kaufen, und schon bald war alles ausverkauft. Viele fragten sich jedoch, ob sich ein Kauf wirklich lohnt und was sich geändert hat. Die Grundlage für eine Kaufentscheidung sollte sein, festzulegen, wozu die Neuanschaffung genau dienen soll. Sony legte bei seiner Next-Gen-Konsole den Fokus aufs Spielen. Microsoft hingegen stellte die Xbox One als Multimediazentrale dar, also anders gesagt als HTPC. Dafür sei die Kinect-Steuerung mit an Bord, mit der die Konsole über Sprach- und Bewegungsbefehle bedient werden könne.

Die Grafikeinheit hat sich bei der Playstation im Gegensatz zu der Xbox One, die sich nur ein bisschen verändert hat, deutlich verbessert. Bisher gibt es auch mehr Spiele für die Konsole von Sony. Die Xbox One bietet dagegen ein umfangreiches Entertainment-Paket, bei dem man mehrere Tätigkeiten gleichzeitig ausführen kann. Dank einer neuartigen Technologie kann man nun auch flüssig zwischen Spielen und Apps agieren. Natürlich haben sich die Controller beider Konsolen verändert. Bei der Playstation gibt es nun ein Touchpad an der oberen Seite des Controllers sowie einen „Share Button“, welcher es ermöglicht, Gameplay und Bilder noch während des Spielens mit Freuden auf Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter zu teilen. Die Schultertasten der Xbox One sind nun mit Vibrationsfunktion ausgestattet. Diese Neuheiten sorgten bei vielen Spielern für ein tolles Spielgefühl.
Insgesamt haben sich beide Konsolen in vielen Hinsichten verbessert. Jede von ihnen hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Wenn man sich für eine entscheiden will, kommt es also darauf an, ob man mehr Wert auf das Spielen oder ein umfangreiches Entertainment-Paket legt.

Carl Terstappen, Mike Nilges, 8c, Bisch. Marienschule Mänchengladbach

Umfrage – Rechte und Pflichten

Am Wochenende wurden Interviews über das Thema Rechte und Pflichten durchgeführt.

Die Interviews wurden von mir durchgeführt, weil wir momentan in der Schule im Deutschunterricht das Projekt „Zeitung/Zeitschriften“ bearbeiten. Die Interviews wurden in der Schule und außerhalb von mir durchgeführt. Die Befragten sagten, dass Rechte lebenswichtig sind und dass ohne Rechte die Gesellschaft nicht funktionieren würde.
Die Interviewpersonen empfinden als persönliche Rechte, dass sie selber über ihr Leben entscheiden können. Die allgemeinen Rechte der Befragten sind ihrer Meinung nach, dass sie eine freie Entscheidung treffen können. Im Volk gibt es bürgerliche einheitliche Rechte.
Pflichten finden die Interviewpersonen sehr wichtig, weil sie dadurch lernen, das Leben besser zu organisieren und sich an bestimmte Regeln zu halten. Allgemeine Pflichten der Mitmenschen sind, dass Kinder und Jugendliche zur Schule gehen, damit sie im weiterem Leben gebildet sind und als erwachsene Personen es einfacher haben, einen Beruf zu erlernen.
Ich persönlich finde Rechte und Pflichten wichtig, weil sie mir im Alltag helfen, den richtigen Weg zu finden. Stellt euch vor, es würde keine Regeln geben!
Mein Chaos wäre perfekt!

Anna-Maria Algieri, 8c, Gesamtschule Volksgarten Mänchengladbach

Umfrage – So denken Schüler heute

Am 10. Dezember 2013 gegen Mittag wurden neun Schüler der Schule Gesamtschule Volksgarten befragt, wie sie über das Thema ,,So denken Schüler heute“ denken.

Bei der ersten Frage: ,,Warum diese Schulform?“ antworteten alle neun Schüler dasselbe, sie fanden es alle gut und hilfreich für die Berufswahl, alle Abschlüsse machen zu können. Die nächste Frage war, was für einen Abschluss man erreichen mochte. Mit Ausnahme von einem Jungen wollten alle den Abschluss FORQ, also Abi mit Qualifikation, schaffen. Der eine Schüler möchte gerne einen Realschulabschluss haben. Bei der dritten Frage, wo gefragt wurde, was man von Schuluniformen hält, antworteten drei von neun Schülern es wäre eine gute Idee. Sie waren der Meinung, dass das Mobbing verhindern könnte. Der Rest war dagegen, weil sie selbst entscheiden wollten, was sie gerne in der Schule anziehen wollten. Bei der nächsten Frage wurde gefragt, wie die HA sind, alle fanden die HA an langen Tagen zu viel, doch an kurzen Tagen wäre es in Ordnung. Die letze Frage wurde sehr konkret beantwortet, wo es darum ging, wie man die Differenzierung in E- und G-Kurse findet. Es wurden sehr viele negative Kommentare geäußert, dass so schnell die Stärken und Schwächen überschätzt wurden.
Meiner Meinung nach ist es gut, die Regeln so, wie sie sind, nur bei den HA finde ich es persönlich auch zu viel.

Ayten Ince, 8c, Gesamtschule Volksgarten Mänchengladbach

Bäckerei Hilgers – Köstlich – aber harte Arbeit

Um 23 Uhr nachts klingelt der Wecker von Markus Hilgers, dem Bäcker und Chef der Landbäckerei und Konditorei Hilgers auf der Strümperstraße 60.

Die Bäckerei ist seit 27 Jahren in seinem Besitz, Herr Hilgers wollte schon immer Bäcker werden und hat dafür einen Meisterbrief in dem Bereich Bäcker und eine Lehre als Koch und Konditor absolviert. Wenn Herr Hilgers nachts um 1 Uhr anfängt zu backen, muss er bis halb sieben bei Öffnung des Ladens den Großteil des Brotes und der Brötchen gebacken haben, bis ca. 11 Uhr wird der Rest der Ware gebacken und fertiggestellt sein.
Das Besondere an der von Herrn Hilgers gebackenen Ware ist, dass er alles selber herstellt, also keine Backmischung verwendet. Er hat unter anderem Zutaten für seine Brote geändert und damit sein Brot individuell gemacht. Für viele Allergiker ist die Bäckerei Hilgers eine gute Alternative, da Herr Hilgers ohne jegliche Zusatzstoffe, Schimmelschutzmittel und Weichmacher backt, sowie Weizenkeimlinge statt Weizen verwendet.
Sein persönlicher Favorit ist das „Brötchen am Morgen“, das er auch noch nach vier bis fünf Stunden in voller Frische genießen kann. Im August 2011 hat die RP die Bäckereien in Osterath getestet und das normale unbelegte Brötchen von Herr Hilgers als klaren Sieger bestimmt „Mit angenehmen Geschmack“ und seinen „ausgewogenen Gesamteigenschaften“.
Das Besondere an den Nussecken der Bäckerei Hilgers ist, dass sie mit echter Schokolade aus Belgien überzogen werden. „Echte Schokolade muss knacken“, sagt Herr Hilgers, außerdem haben sie einen weichen nussigen Geschmack und sind die dicksten Nussecken der Stadt.
Herr Hilgers selber hat eine Backstube, doch wie viele Bäcker haben noch eine Backstube in Meerbusch? Insgesamt gibt es in der Region noch drei Backstuben, die Backstube Hilgers, eine weitere in Lank und das Cafè Schwarz in Büderich. Seine Backstube ist nicht sehr groß, doch sie reicht Herr Hilgers voll und ganz. Von diesem Betrieb leben vier Familien und die jeweiligen Aushilfen. Herr Hilgers würde gerne die Backstube erweitern, doch da er keinen Nachfolger hat, lohnt es sich nicht. Eine Extraleistung seiner Konditorei ist das Ausliefern der Ware von Montag bis Freitag und das Backen für Events oder Ähnliches. Wenn man alle Brotsorten des Jahres zusammennimmt, kommt man auf ungefähr 30 verschiedene Sorten. Die Kunden der Bäckerei kommen aus ganz Meerbusch, aber die meisten seiner Kunden kommen aus Osterath und Strümp.
Jeden Morgen stehen sie an, um die leckeren Backwaren zu kaufen bevor sie ausverkauft sind. Wirtschaftlich gesehen würde Herr Hilgers hätte er noch einmal die Wahl, nicht wieder Bäcker werden, weil es heutzutage sehr schwierig ist zu überleben. Vom Gefühl her würde er immer wieder Bäcker werden wollen und eine Bäckerei eröffnen. Um Bäcker zu werden, muss man es wollen und eine Praktikumsplatz finden. Auszubildende zu finden ist in der heutigen Zeit sehr schwer, da viele von den Arbeitszeiten eines Bäckers abgeschreckt werden. Um eine Bäckerei übernehmen zu können, braucht man, so Hilgers, „Teamfähigkeit, einen Meisterbrief und Geld“. Er selbst sieht die Zukunft für seinen Betrieb positiv, da er mit seiner Bäckerei schon viele Krisen überlebt hat.
Wir wünsche ihm dabei viel Erfolg

Laura Känig, Thurid Lach, 8d, Gesamtschule Meerbusch Meerbusch