Archiv der Kategorie: Düsseldorf

40 Jahre „ASP OK“ – Langeweile ist hier ein Fremdwort

Seit 1972 gibt es den in Düsseldorf-Oberkassel gelegenen Abenteuerspielplatz (ASP OK). Früher wie heute ist er nicht nur ein Ort, an dem man seiner kreativen Ader freien Lauf lassen kann, sondern auch einer, um neue Freunde zu finden und zu lernen, Verantwortung zu übernehmen.

So kann man auch lernen, fernab der elterlichen Reglementierung, Konflikte auszutragen und eine geeignete, für alle zufriedenstellende Lösung zu finden. Hierbei stehen den Kindern geschulte Betreuer zur Verfügung, die einem vermittelnd zur Seite stehen. Elterneinmischung sei hier nur kontraproduktiv, so ein Pädagoge.

Für die verschiedenen Interessen der Kinder ist auch gesorgt. So gibt es Themenbereiche für Tierfreunde, Nachwuchsbauarbeiter und Kinder, die sich einfach schön auf dem Gelände austoben wollen. Und damit es nicht langweilig wird, gibt es auch immer spezielle Angebote, bei denen die Kinder immer gerne mitmachen. „So kommt es nie zu Langeweile“ sagen die Kinder, die häufig kommen und immer Spaß haben.

Früher – bis zum Ende der Wehrpflicht – gehörten auch jeweils zwei Zivildienstleistende zum Stamm der erwachsenen Aufsichtspersonen. Die fehlen natürlich. Dafür hat der ASP heute den ersten stadtweiten Bundesfreiwilligendienstleistenden: Marcel war schon als Kind regelmäßiger Gast auf dem Platz. Nun kommt er jeden Tag zum Abenteuerspielplatz, um dort zu arbeiten.

Was der ASP zu seinem 40-jährigen Jubiläum macht ist unklar, sollte sich jedoch bald herausstellen.

Devon Hanagan, Düsseldorf, Max-Planck-Gymnasium, Koetschaustr.

Aus der Regenwurm-Perspektive – Ich fühle was, was du nicht siehst

So haben Sie Düsseldorf noch nie gesehen. Das magische Erdreich aus der Sicht eines Regenwurms:

Kalt, feucht, dunkel. Dort fühlt er sich wohl. Unter der Erde. Dort, wo wir noch nie waren, was wir noch nie sahen. Der Regenwurm weiß wie es ist, unter den Bürgersteigen und Straßen Düsseldorfs zu wohnen.

Leider sind Regenwürmer nur noch vereinzelt an Wiesen und Grünflächen zu finden. Das liegt daran, dass die Düsseldorfer Oberfläche nahezu komplett versiegelt und asphaltiert ist.

Wir haben mit einem Biologen aus Düsseldorf über die Regenwürmer gesprochen. Was tun die Regenwürmer für uns? Finden sie es in Düsseldorf „stressig“?

Schüler: Herr Kampen, wann kann man Regenwürmer am besten beobachten?

Herr Kampen: Regenwürmer sind nachtaktiv. Zu dieser Zeit füllen sie ihren Darm mit humusreicher Erde.

Schüler: Also heißt das, dass Regenwürmer Erde essen?

Herr Kampen: Nein, nicht direkt. Sie fressen die verrotteten Pflanzenreste.

Schüler: Sind Regenwürmer nützlich für die Erde?

Herr Kampen: Ja, Regenwürmer sind sehr nützliche Tiere. Sie scheiden wertvolle Mikroorganismen aus und Schadstoffe/feindliche Bakterien werden eingeengt oder vernichtet.

Schüler: Finden Regenwürmer Düsseldorf „stressig“?

Herr Kampen: Nein, eher nicht, da sie nicht so viel vom Geschehen mit bekommen. Sie sehen und hören nichts, haben dafür aber einen ausgeprägten Tastsinn. So bekommen sie auch keine Bohrungen oder sonstige Eingriffe in ihren Lebensraum mit.

Also genau genommen ist das Erdreich von Düsseldorf nicht so magisch, wie man es erhofft hätte. Doch der Regenwurm würde, wenn er sehen könnte, staunen, wie gut organisiert und geplant die Menschen sind.

All die Verkabelungen und Wasserleitungen die das Netz von Düsseldorf bilden. Beinahe so gut vernetzt, wie die unterirdischen Gänge des Regenwurms?!

Lilli Pazurek und Hannah Schäfer, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Literatur – Spannender Vorlesewettbewerb am Rückert-Gymnasium

Jubel brach aus, als Kai Brönecke aus der Klasse 6a den Vorlesewettbewerb am Friedrich-Rückert-Gymnasium gewann. Unser Schulleiter Herr Großmann überreichte ihm voller Stolz die Siegerurkunde.

Die Jury, die aus Lehrern und Schülern bestand, war sich am Anfang über den ersten Platz nicht sicher, denn ein weiteres Mädchen, das sehr gut und flüssig gelesen hatte, war Izem aus der Klasse 6c. Relativ schnell konnten wir uns für den 3. Platz entscheiden, beziehungsweise zwei dritte Plätze.

Benedikt, der aus dem Buch Hackleberry Finn vorgelesen hat und Maleen.Es wahr sehr spannend zwischen den neuen Teilnehmern. Als Belohnung für ihre Anstrengungen gab es für jeden Teilnehmer ein Buch, welches man sich aussuchen konnte.

Ein sehr lustiges Buch war „Liebe macht blond“, vorgelesen von Izem, die Zweite war. Jeder der Teilnehmer hat sich wacker geschlagen. Frau Kusch, eine Lehrerin am Friedrich- Rückert-Gymnasium sagte, dass es dieses Jahr mal wieder mehr Jungen als Mädchen gab, welches fast immer umgekehrt war.

Parssa Jashnieh, Düsseldorf, Friedrich-Rückert-Gymnasium

Interview – Die Modebloggerin Phoebe Wakefield

In diesem Interview spricht die 15-jährige Londonerin Phoebe Wakefield aus London über ihren Blog und ihre Meinung über Mode.

Vervollständige diesen Satz: Mode ist für mich…

Phoebe: Mode ist für mich eine Art durch unterschiedliche Ansichten und Meinungen sich auszudrücken.

Wieso arbeitest du mit Mode?

Phoebe: Weil es eine Form der Selbstverwirklichung ist, und ich schreibe gerne über die Ideen anderer Menschen. Ich finde es faszinierend.

Was wäre die Welt ohne Mode?

Phoebe: Die Welt wäre viel langweiliger. Wir Menschen wären nicht mehr so einzigartig und würden eine Form der Selbstverwirklichung verlieren, die uns weniger Möglichkeiten gibt, kreativ zu sein.

Was findest du ist die schlimmste Modesünde?

Phoebe: Ich finde es nicht so gut, dass manche Menschen ihren Schrank danach richten, was auf Laufstegen getragen wird. Dadurch berücksichtigen sie ihren eigenen Geschmack nicht mehr.

Beschreibe deinen Stil mit drei Wörtern.

Phoebe: Elegant, Vintage und ladylike

Was ist dein Lieblingsstoff und warum?

Phoebe: Mein Lieblingsstoff ist Seide, weil es ein schönes klassisches Material ist, das nie aus der Mode kommt. Außerdem hält es im Winter warm, und im Sommer kühlt es.

Wann hast du angefangen dich für Mode zu interessieren?

Phoebe: Vor ungefähr zwei Jahren. Davor wusste ich gar nichts darüber. In Wahrheit habe ich es gehasst.

Wann und wieso hast du dein Blog angefangen?

Phoebe: Ich habe meinen Blog im Februar diesen Jahres angefangen, weil ich wollte, dass viele Leute meine Arbeiten sehen und es meiner Karriere helfen wird.

Hast du Tipps für andere Fashion-Blogger?

Phoebe: Wenn Ihr es ernst meint mit der Mode, dann tauscht euch mit anderen Bloggern oder Leuten, die was mit Mode zu tun haben, aus, macht z. B. ein Interview und sucht euch einen Mentor. Das wichtigste dabei ist: Gebt nicht auf!

Wer ist für dich ein Vorbild?

Phoebe: Tavi Gevinson, eine 14-jährige amerikanische Bloggerin, die durch ihren Blog berühmt geworden ist und jetzt Einladungen zu vielen berühmten Modenschaus bekommt, wobei sie immer in der ersten Reihe sitzt.

Und hier ist Phoebes Blog:

http://bella-vespa.blogspot.com/

Danyue Li, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Roncalli’s Apollo Varieté – Schwerelos in Düsseldorf

Wir wissen, dass Roncalli tolle Theaterstücke macht, aber diesmal hat er sich selber übertroffen mit seinem neuen Theaterstück „Schwerelos“. Die Besucher sollen sich einfach mal frei fühlen und das Stück genießen.

Bei diesem Theaterstück machen viele ausländische Künstler mit, verrät mir Brigitte Staiger. Zu sehen, wie es vor der Show abläuft, war ein faszinierendes Ereignis. Genauso wie der tolle Kontrast der Bühnenbilder. Alle waren vor ihrem Auftritt total locker, aber wenn sie auf die Bühne müssen, sind sie hoch konzentriert. Als Erstes bezauberte Edward Gelazarovs die Zuschauer mit seiner kraftvollen Tanzdarstellung. Zwischendurch br das Moderatoren-Team Markus Schmipp und Christine Gogolin Alltagssituationen sehr gut und lustig rüber.

Jeton, der viele Jahre in Frankreich lebte, wusste schon von klein auf, dass er auf großen Bühnen stehen wolle und zeigen möchte, was er kann. Hinter der Bühne zeigte er mir, wie man jonglieren lernt. Vitaly, der gebürtig aus der Sloverkei stammt, stand schon auf der ganzen Welt auf der Bühne. Ihm gefällt es hier im Roncalli Varieté Theater sehr gut und seine Bühnenpartner sind gleichzeitig seine neue Familie, jedoch nur für zwei Monate, denn dann wird ein neues Theaterstück eingeübt mit neuen Artisten.

Einen faszinierenden Auftritt an dem Abend bescherte uns Burl mit seiner Seifenblasenkunst. Er kann Seifenblasen teilen oder Gas in sie füllen, ein toller Auftritt, der Groß und Klein zum Klatschen bewegte. In dem Theaterstück „Schwerelos“ gab es auch viele Duos, zum Beispiel das Duo Wind, das eine Darbietung aus Tanz und Akrobatik ablieferte. Auch auf der Bühne stand das Duo Viro, dass sich die ganze Zeit am oberen Teil der Bühne aufhielt, es zeigte uns einem atemberaubenden Auftritt mit Seilen. Das letzte Duo namens Duo Filippovi, das uns klein neben ihnen auf den Rollschuhen aussehen lässt, zeigte atemberaubende Sprünge und Drehungen.

Für mich war es etwas, was ich in der Form noch nie erlebt habe, ein Stück aus Comedy, Tanz und Akrobatik, bei dem man sich gehen lassen und alles um sich herum vergessen konnte.

Michelle Mehring, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Kino-Tipp – Silvester für New York-Fans

Der Film „Happy New Year“ (Originaltitel „New Year’s Eve“) handelt von der berauschendsten Nacht des Jahres, nämlich Silvester, wie der Titel schon verspricht. Im Film werden die verschiedensten Liebes- und Beziehungsschicksale mit neun verschiedenen Parallelgeschichten, die alle am Times Square in New York zusammentreffen, präsentiert.

„Happy New Year“ hat viele lustige, aber auch traurige Stellen, zum Beispiel als der alte Mann Stan im Krankenhaus um sein Leben kämpft, um noch ein letztes Mal Silvester zu genießen. In dem Film ist ein riesiges Staraufgebot, „es laufen hier mehr Promis rum als in einer Entzugsklinik“, heißt es schon im Trailer, man kann auf der Leinwand nämlich Jessica Biel, Jon Bon Jovi, Robert de Niro, Zac Efron, Sarah Jessica Parker, Til Schweiger und viele andere bekannte Hollywoodstars sehen. Til Schweiger spielt den baldigen Vater James in einer der Geschichten und ob er die 15.000 Dollar für das erste Baby im neuen Jahr mit seiner Frau Grace, die von Sarah Paulson gespielt wird, gewinnt, könnt ihr euch ja selbst anschauen. Für ihn ist es außerdem etwas ganz Besonderes, in diesem Film mit seinen amerikanischen Kollegen mitzuspielen, denn diese Ehre gebührt nicht jedem deutschem Schauspieler. „Happy New Year” ist ausschließlich in und um New York entstanden.

Der Film läuft seit dem 8. Dezember 2011 in Deutschland im Kino. Die Premiere fand am 5. Dezember in den USA statt. „Happy New Year“ landete direkt in der ersten Woche auf dem vierten Platz der deutschen Kinocharts (Media Control).

Gerry Marshall gehört zu einem der angesehensten Regisseure in Hollywood, er hat auch „Pretty Woman“ und „Valentinstag“ produziert. Es haben auch noch andere Personen am Film mitgearbeitet, die bei der Liebeskomödie „Valentinstag” mitgemacht haben, zum Beispiel die Drehbuchautorin Katherine Fugate.

Es lohnt sich auf jeden Fall für alle, die auf lustige Liebesfilme stehen, den Film anzusehen!

Sarah Leckschat, Düsseldorf, Theodor-Fliedner-Gymnasium

Fußball – Ein Gespräch mit Raúl zum Thema Fair-Play-Regeln

Die Gewaltbereitschaft von Fans wird immer schlimmer, zuletzt ist beim Spiel zwischen FC Berlin 06 gegen Traber Mariendorf ein Schiedsrichter beinahe ums Leben gekommen. Auch im Jugend- und Kinderfußball kommt es immer öfter zu Prügeleien.

Kann dies durch die Einführung der Fair-Play-Regeln des Fußball Verband Mittelrhein verhindert werden? Die Regeln sind einfach: Die Fans müssen 15 Meter vom Spielfeldrand entfernt stehen, die Trainer werden in zwei abgegrenzte Zonen gestellt, wie in der Bundesliga, dürfen nicht so viele Kommentare abgeben und helfen nur, wenn es Probleme gibt, weil einer der wichtigsten Personen im Fußball nicht da sein wird: der Schiedsrichter.

Raúl, Stürmer bei Schalke, findet, dass beim Fußball in den jüngeren Altersgruppen der Spaß im Vordergrund stehen sollte, nicht der Sieg. Eltern sollten nicht in das Spiel eingreifen, indem sie den Kindern sagen, was sie zu tun haben, weil dies die Kinder unnötig unter Stress setzt.

Dies passiert oft aufgrund von Missverständnissen zwischen den Eltern und dem Trainer. Der Schiri ist für Raúl eine der wichtigsten Personen auf dem Feld, besonders für den Spielablauf. Man sollte dessen Entscheidungen respektieren, weil er nur wenige Sekunden hat, um zu entscheiden, ob es ein Foul, Abseits oder ein Elfer ist. Dass die Kinder selber entscheiden dürfen, ob es ein Foul ist oder nicht, gibt seiner Meinung nach den Kindern Selbstvertrauen, aber sie könnten auch öfters falsch damit liegen, weil die Bambinis nicht alle Regeln kennen.

Auch würde es weniger Streit zwischen den Trainern und den Eltern geben, weil sie von einander abgegrenzt sind. Diese Regeln würden den Kindern mehr Fairness auf dem Spielfeld beibringen. Allerdings sei dies nicht das Einzige, was wichtig ist, damit das Spiel fairer wird: Die Kinder müssen nicht nur ein gutes Benehmen auf dem Fußballfeld zeigen, sondern auch an anderen Orten, wo sie sind.

Die Regeln würden seiner Meinung nach nur bis zum zehnten, vielleicht elften Lebensjahr funktionieren, danach würden diese Regeln höchst wahrscheinlich zu mehr Gewalt führen, weil kein Schiedsrichter mehr da ist, der bei Konflikten und unterschiedlichen Meinungen eine klare Ansage macht.

Insgesamt findet Raúl: „Mejor de los ganadores es un buen perdedor“ – also der beste Gewinner ist ein guter Verlierer.

Luis von Tucher, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf

Magersucht – Hungern ohne Limit

Aus dem Spiegel blickt ihr ein dickes Mädchen entgegen. Hervorstehende Beckenknochen, abgemagertes Gesicht – all das sieht sie nicht. Das Mädchen ist erst 14 Jahre alt. In ihrem Leben dreht sich alles nur noch um eins, ihre Waage.

Fast jedes Mädchen kennt dieses Gefühl: Man ist mit seinem Gewicht oder der Figur unzufrieden. Mal sind es die Oberschenkel, bei der nächsten ist es der Bauch oder der Po.

Der Schönheitswahn bei Mädchen nimmt zu, allein in Deutschland leiden 220.000 Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren unter Magersucht. 95 Prozent der magersüchtigen Jugendlichen sind Mädchen. Diese Thema ist nicht so weit entfernt, wie viele denken. Nicht nur Models und Stars sind davon betroffen.

Gerade junge Mädchen in der Pubertät sind, was ihr Aussehen angeht, oft stark verunsichert. Verstärkt werden solche Selbstzweifel zusätzlich durch die vielen Supermodels und augenscheinlich „perfekten“ Frauen, die man in der Werbung, in Zeitschriften und im Fernsehen zu sehen bekommt. Umgeben von so viel „vollkommener“ Schönheit kommen sich viele Mädchen langweilig und hässlich vor und wollen auch so schlank und begehrenswert sein wie die Models und Stars. Was sie dabei nicht bemerken ist, dass auch die meisten Mädchen um sie herum nicht diesem Schönheitsideal entsprechen.

Um dünner zu werden, fangen viele eine Diät an, was häufig mit Bewunderung und Begeisterung entgegengenommen wird. Vom Erfolg gepackt und vom Hochgefühl berauscht, das einen überkommt, wenn man schon wieder ein Kilo abgenommen hat, verpassen manche Mädchen den richtigen Zeitpunkt, um mit dem Abnehmen aufzuhören. Selbst wenn man schon unter dem Normalgewicht liegt, fühlt man sich immer noch zu dick und hört auch dann nicht auf, wenn ein massives Untergewicht erreicht ist. Nicht selten endet so etwas im Krankenhaus, wo man künstlich ernährt werden muss.

Viele suchen durch ihr „Fasten“ Selbstbestätigung und glauben, wenn man schlanker sei, würde auch der Rest klappen, man sei glücklicher und alles funktioniere von selbst. Andere benutzen die Flucht in die Sucht als Möglichkeit andere auf sich aufmerksam zu machen oder Problemen und Konflikten aus dem Weg zu gehen und den Alltag zu meistern.

Auch Nahestehende leiden unter den Essstörungen von Freunden oder Verwandten und stehen diesen oft hilflos gegenüber. Sie stellen sich die Frage, wie sie ihm/ihr aus dieser Situation helfen können.

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, denn die Entscheidung sich helfen zu lassen, liegt einzig und allein beim Betroffenen. Sprechen Sie ihn behutsam an und haben Sie ein offenes Ohr für ihn. Raten Sie dem Betroffenen professionelle Hilfe anzunehmen, so können Sie ihm am besten auf dem Weg aus der Magersucht beistehen. Wichtig ist ebenso, nicht nur den Betroffenen anzusprechen, sondern auch die Gesellschaft für dieses Problem empfindsam zu machen.

Ruth Lamar und Clara Frählich, Düsseldorf, Städt.gymnasium Koblenzer Straße

Dirty Dancing – das Musical – Eine Reise mit Baby, Johnny und Co.

Wer Lust auf ein tolles Erlebnis hat, ist bei Dirty Dancing – das Musical, in Oberhausen genau richtig!

Sobald man sich in die roten weichen Sessel fallen lässt und das Licht ausgeht, spürt man es schon… Das typische Tanzkribbeln! Rosarote Scheinwerfer tanzen durch den Saal, und die Show geht los!

Die Bühne ist fantastisch, um sie herum ist ein zur Szene passendes Lichtbild, wie ein projezierter Wald oder rauschendes Wasser.

Die Schauspieler machen einen großartigen Job, man kann sich gut in die Personen hinein fühlen, denn sowohl das Aussehen, als auch die Persönlichkeiten der Figuren sind gut getroffen und entsprechen den Filmcharakteren.

Man wird in das Jahr 1963 versetzt! Die Tänze, wie auch die Songs ergreifen das Publikum, nicht ein Einziger kann widerstehen mitzuwippen!

Nach der Vorstellung hat jeder ein Lächeln im Gesicht, der Ein oder Andere sogar Tränen in den Augen. Eine Frau berichtet: „Ich war begeistert! Den Film habe ich immer geliebt, aber live ist es noch toller! Ich werde auf jeden Fall ein zweites mal das Musical besuchen!“ Die Show wurde von Jung und Alt besucht und ist nur zu empfehlen!

Lola Tappe und Marta Rother, Düsseldorf, Theodor-Fliedner-Gymnasium

Computersucht – Schockierende Studie

Computerspiele erfreuen sich bei Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit. Können sie süchtig machen?

Wie Studien bewiesen haben, können sie es!

Insbesondere Jungen im Alter von zehn bis 15 Jahren sind oftmals begeisterte Computerspieler. Gerade Gewalt- und Ballerspiele scheinen so richtig Spaß zu machen. Eltern betrachten diese Leidenschaft mit Misstrauen.

Werden die Kinder gewalttätig, wenn sie solche Spiele spielen? Können sie noch zwischen Spiel und Realität unterscheiden? Sollte man diese Spiele verbieten?

Warum sind sie nicht schon verboten?

Studien haben bewiesen, dass Kinder mit einer stabilen sozialen Umgebung weder durch Gewaltdarstellungen in Film und Fernsehen noch durch Computerspiele mit aggressivem Inhalt gewalttätig werden.

Im Gegensatz zu den Kindern und Jugendlichen, die selbst Gewalt erfahren haben, z.B. Misshandlung oder wenn sich niemand um sie kümmert, ist die Gefahr, selbst gewalttätig zu werden, groß.

Kinder, die den ganzen Tag alleine zuhause vor dem Fernsehen und dem Computer sitzen, sind oft in ihrer eigenen Welt. Sie stoßen sich von der Außenwelt ab und vernachlässigen ihre Pflichten z.B. Schule, Familie und Freunde, und sie sind öfters gefährdet.

Kinder und Jugendliche sind nicht alleine für diese Isolation verantwortlich, Elter haben mit Schuld, dass ihre Kinder sich in ihre eigene Welt zurückziehen. Durch das Verbot von Filmen und Spielen mit aggressiven Inhalten sind die sozialen Probleme nicht aus der Welt geschafft.

Tipps für Eltern:

-Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder pro Tag nicht mehr als zirka 30 Minuten lang spielen

-Man sollte die Kinder nicht vernachlässigen.

Maurice von Pruschack, Düsseldorf, Städt.realschule Luisenstraße