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Aus dem Leben eines Schülers – Stress in der Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit ist besinnlich und entspannend…wenn man nicht gerade ein Schüler ist!

Als Schüler hat man in dieser Zeit anderes zu tun. Man hat Weihnachtsfeiern in der Schule, Weihnachtsfeiern im Fußballverein, ein weihnachtliches Klavier-Vorspiel, man muss für das Krippenspiel proben, Hausaufgaben machen, für die Klassenarbeiten lernen, ein Plakat basteln, in allen Fächern nochmal einen Test schreiben und die Ordner abgeben, am Literatur-Wettbewerb teilnehmen, jeden Tag an dem Zeitungsprojekt arbeiten und am Ende noch einen eigenen Artikel einschicken.

Das ist schon eine ganze Menge und man schafft nur mit Mühe alles. Aber was ist mit den Sachen, die man gerne macht? Ich sage nicht, dass ich die Weihnachtszeit nicht mag, ich würde sie nur gerne Weihnachtlichem widmen. Ich würde gerne in die Stadt gehen, Geschenke kaufen, Geschenke einpacken, Plätzchen backen, den Weihnachtsbaum schmücken, Weihnachtskarten schreiben, Weihnachtsmusik hören, Weihnachtsfilme gucken und Weihnachtsgeschichten lesen.

Ich freue mich immer auf die Weihnachtszeit. Mit dem vielen Stress habe ich aber keine Zeit, um sie zu genießen. Ich freue mich immer auf die Ferien, wenn der ganze Stress vorbei ist (oder aufgeschoben wird), dann ist es aber schon einen Tag vor Heiligabend und Weihnachten steht schon vor der Tür. So ist es, das Leben eines Schülers!

Weihnachten ist besinnlich, entspannend, fröhlich und man ist mit der ganzen Familie zusammen und feiert. Das gilt aber nur für Heiligabend, nicht für die Vorweihnachtszeit.

Celina Hofstadt, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Düsseldorfer Stadtteile – Bilk ist eben besser, als man denkt!

In Bilk gibt es mehr als nur einen der größten Trödelmärkte Deutschlands. Der mit 36.956 Einwohnern bevölkerungsreichste Stadtteil der Landeshauptstadt hat noch viel mehr zu bieten.

Am meisten Platz nimmt dort der Campus und die Klinik der Heinrich-Heine-Universität im Südosten des 5,56 Quadratmeter großen Stadtteils ein. Ebenfalls sind im Süden mit dem Trödelmarkt Aachener Platz der Südfriedhof, der Freizeitpark an der Uhlenbergstraße und der Botanische Garten der Universität einen Besuch wert.

Außerdem sehenswert sind die Entlüftungsrohre des Abwasserkanals „Nessie“ Auf dem Hennekamp. Klingt komisch, heißt aber so. In der Nähe finden Sie dem Volksgarten mit dem „Zeitfeld“ von Klaus Rinke.

Die Düsseldorf Arcaden sind in Bilk, stimmt’s? Nein, lieber Leser, dies ist falsch. Jenes Einkaufszentrum liegt nämlich nicht in Bilk sondern im angrenzenden Stadtteil Unterbilk.

Bilk ist mit drei Schnellbahnhöfen auch einer der verkehrsreichsten Stadtteilen Düsseldorfs. Außerdem verkehren dort auch 28 weitere Bus-, Straßenbahn- und Untergrundbahnlinien.

Ihr nächstes Ausflugsziel also: Bilk!

Maks Barbulovic, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Mediennutzung – Jugendliche lesen kaum noch Zeitung

Die Zahl der Jugendlichen, die noch Zeitung lesen, sinkt immer weiter. Warum denn Zeitung lesen, wenn es auch die Nachrichten im Fernsehen gibt? Diese Frage stellten sich viele der interviewten Jugendlichen. Dies ist nicht der einzige Grund, warum sich die Zwölf- bis 16-Jährigen lieber mit anderen Dingen beschäftigen, als Zeitung zu lesen.

Einmal gibt es natürlich das Internet und Fernsehen. Ein paar Mal auf die Tastatur tippen, und schon erscheinen auf dem Bildschirm des Laptops oder des Computers die gewünschten Informationen.

Diese bequeme Alternative ist bei vielen beliebt, allerdings hat auch nicht jeder eine solche Möglichkeit, über das Internet an Informationen über die Welt zu kommen.

Trotzdem greifen ziemlich wenige der Jugendlichen nach der Zeitung. Viele der jungen Leute wünschen sich einfach nur mehr Artikel, die ihrem Alter entsprechen und sie interessieren. Am liebsten hätten sie eine „Jugendseite“ für Leute in ihrem Alter mit Artikeln über Wissenswertes, das auch sie etwas angeht, zum Beispiel: Kinderrechte, Kinderarbeit usw.

Trotz der zahlreichen Vielfalt von Jugendzeitschriften wie Bravo oder POPCORN sind dort auch eher selten solche Informationen enthalten. Wir Schüler aus dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium haben allerdings bemerkt, dass es in der RP oft sehr interessante Artikel gibt, die allerdings überall in der Zeitung verteilt sind. Dies fanden auch mehrere der interviewten Jugendlichen. Sie wünschen sich ein übersichtlicheres Format der Zeitung.

Man sollte den Jugendlichen die Zeitung wieder näher bringen. Natürlich ist es praktischer, sich die Nachrichten im Fernsehen oder im Internet anzuschauen, aber ab und zu auch einmal die informative Zeitung zu lesen hat noch nie jemandem geschadet.

Jasmin Anders und Anne Germann, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Interview – So denken Senioren über Jugendliche

Haben Sie nicht auch schon mal darüber nachgedacht, wie alte Menschen auf Jugendliche reagieren? Dafür waren drei Schülerinnen des Gymnasiums Koblenzer Straße in einem Altenheim und haben dazu zwei alte Menschen befragt.

Frage: Was denken sie über das Altwerden?

Gunther: Das Leben vergeht rasend schnell und ich bin sehr zufrieden.

Meiers: Es kann gar nicht besser sein. Ich habe kein Problem damit, man muss sich nur daran gewöhnen.

Frage: Wie haben Sie in ihrer Jugend gedacht, als sie einen alten Menschen gesehen haben?

Gunther: Wir hatten ihnen gegenüber großen Respekt, aber wir haben sie auf dem Dorf auch geduzt, doch es ist kein Vergleich zu heute.

Meiers: Es gab keine Probleme. Ich bin gut mit alten Menschen zurecht gekommen und ich sehe keine Veränderungen zu heute.

Frage: Klappt die Kommunikation zwischen jung und alt und meinen sie, sie werden von Jugendlichen ernst genommen?

Gunther: Ich habe wenig Kontakt zu Jugendlichen, aber ich bin der Meinung, dass man von Jugendlichen ernst genommen wird.

Meiers: Man wird ernst genommen und es wird sich gut um mich gekümmert.

Frage: Was denken Sie, wenn sie eine Gruppe von Jugendlichen mit Alkohol und Zigaretten sehen?

Gunther: Ich finde, dass es ab 16 Jahren okay ist, doch wenn man hört, dass sich Zwölfjährige ins Koma saufen, ist es alarmierend.

Meiers: Ich hasse es, wenn Jugendliche rauchen und wenn sie dann auch noch trinken, finde ich es grausam.

Frage: Hat sich das Verhältnis von früher zu heute verändert?

Gunther: Es hat sich verändert.

Meiers: Das Verhältnis hat sich nicht verändert. Es wird immer auf der Straße zusammen gefeiert, da ist es egal, ob man jung oder alt ist.

Frage: Was meinen sie, wie denken Jugendliche über das Altwerden?

Gunther: Es gibt solche und solche, aber ich mache keine Unterschiede zwischen Ausländern und Deutschen.

Meiers: Jugendliche denken gar nicht über das Altwerden nach.

Frage: Was sind Ihre Wünsche?

Gunther: Ich fände es gut, wenn es Förderungen im Kontakt mit Jugendlichen gäbe. Alte Leute können dann auch jungen helfen und zum Beispiel sagen, ob ihr Weg richtig ist, den sie machen. Aber es ist schwierig.

Meiers: Jugendliche sollten vernünftiger mit älteren Leuten umgehen.

Anna Elsner, Friederike Frählich und Birgit Mark, Düsseldorf, Städt.gymnasium Koblenzer Straße

Weihnachtsmarkt Düsseldorf – Fun, Fun, Fun auf der Eislaufbahn

Düsseldorf im Weihnnachtsrausch: Der Duft von gebrannten Mandeln und Zimt liegt in der Luft und lässt die Stadt wie eine Zauberwelt für jeden wirken. Es gibt 210 weihnachtlich dekorierte Hütten mit künstlerischem Handwerk bis hin zu Schnitzereien aus dem Erzgebirge. Glühwein, Punsch und Crepes laden zum Genießen und Verweilen ein.

Ein besonderes Highlight ist die Eislaufbahn auf dem Weihnachtsmarkt am Gustaf-Gründgens-Platz, die wir selbst für Sie getestet haben. Unser Fazit: Fun, Fun, Fun. Täglich von elf bis 22 Uhr ist die Eislaufbahn geöffnet. Auf 450 Quadratmeter können Sie sich für drei Euro Schlittschuhe ausleihen und ihre Runden drehen.

Natürlich haben wir auch ein paar Passanten befragt. Hier ein Interview mit zwei Jugendlichen, die wir in der Nähe der Schlittschuhbahn getroffen haben.

Frage: Wie gefällt euch der Weihnachtsmarkt?

Jungs: Ganz Gut.

Frage: Was habt ihr so auf dem Weihnachtsmarkt gemacht bzw. gekauft?

Jungs: Wir waren Eislaufen und gekauft haben wir gar nichts. Ist ja eh alles nur Deko. Gegessen haben wir eine Waffel.

Frage: Geht ihr jedes Jahr auf den Weihnachtsmarkt?

Jungs (grins): Nein nicht jedes Jahr, aber wir versuchen es.

Pia Lotte Jansen und Louisa Huckemann, Düsseldorf, Theodor-Fliedner-Gymnasium

Besuch beim Steuerprüfer – Besser als ihr Ruf?

Man sieht in ein Büro. Viele Computer befinden sich auf den Schreibtischen, die von Finanzbeamten genutzt werden. Wenn man näher herantritt, erkennt man viele Jahreszahlen oder Beträge mit Eurozeichen hinten dran. Plötzlich fragt einer seinen Kollegen, was für ein Ergebnis die Multiplikation der Zahl a mit der Zahl b ergebe.

Sofort erhält er eine Antwort. Die Zahl stimmt nicht mit der Zahl überein, die in dem Computer steht. Das Unternehmen, das geprüft wird, hat offenbar falsche Angaben gemacht. Ein Fehler wurde gefunden. Steuerprüfer: Sie werden von allen gekannt, beliebt sind sie nicht. Steuerprüfer sind Beamte. Sie sind angestellt beim Staat und sollen dem Staat dienen, also auch uns. Ihr Dienstherr ist der Finanzminister des Landes. Doch warum gibt es Steuerprüfer? Herr Diplom-Finanzwirt Schleuser (Name geändert) wird hierzu Auskunft geben.

Frage: Herr Schleuser, warum haben Sie diesen Beruf gewählt?

Herr Schleuser: Mein Wunsch war es schon immer, für den Staat oder das Land arbeiten zu dürfen. Jeder Finanzbeamte kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass der Staat, das Land oder die Kommune auch die nötigen Einnahmen erhält, um öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten, Schulen oder Universitäten zu unterhalten. Außerdem ist die Tätigkeit sehr abwechslungsreich. Man arbeitet mit verschiedenen Gesetzen und man kommt mit vielen unterschiedlichen Menschen in Berührung.

Frage: Warum gibt es überhaupt Steuerprüfer?

Herr Schleuser: Es gibt Gesetze und Verordnungen, mit denen festlegt wurde, wer welche Steuern in welcher Höhe bezahlen muss. Jetzt ist es so, dass jeder Bürger und jede Firma möglichst wenig Steuern zahlen möchte, und es gibt bereits so viele Gesetze, dass es für den einzelnen schwierig ist, den Überblick zu behalten. Bürger und Firmen machen ihre Steuererklärungen nach bestem Wissen und Gewissen. Aber es schleichen sich leider immer Fehler ein. Wir prüfen, ob alle Einnahmen eingetragen sind, ob auch nur das als Ausgabe eingetragen wurde, was auch wirklich ausgegeben wurde und ob die Gesetze eingehalten wurden. Manchmal ist das für beide Seiten schwierig, weil es in Gesetzen auch sogenannte Schlupflöcher gibt. Dann hat der Gesetzgeber sich nicht deutlich genug ausgedrückt, und man kann es so oder so auslegen.

Frage: Was passiert, wenn Sie glauben, einen Fehler gefunden zu haben?

Herr Schleuser: Dann setzen wir einen Brief auf, in dem wir dem Bürger oder der Firma erklären, dass wir einen Teil ihrer Steuererklärung anders sehen, nennen die Gesetzestexte dazu und bitten den Bürger oder die Firma um eine Stellungnahme. Ist die Stellungnahme eingetroffen, versucht man miteinander eine Lösung zu finden. Gelingt dies nicht, kann es auch passieren, dass ein Gericht, in dem Fall das Finanzgericht, entscheiden muss.

Wir sehen also, dass Steuerprüfer uns allen sogar helfen, wenn jeder die Steuern zahlt, die er zahlen muss. Von dem Steuergeld werden neue Schulen und Kindergärten finanziert und Straßen ausgebessert oder neu gebaut.

Johanna Lill, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Abercrombie & Fitch auf der Kö – Das Kultlabel mit dem Elch

„Schau mal, was da los ist! Ist heute irgendwas Besonderes?“ „Nein, Omi! Das ist normal bei Abercrombie“, hören wir ein Mädchen mit ihrer Oma.

In der Tat könnte man denken, dass etwas Besonderes ist, doch die lange Schlange, in der auch wir vor Abercrombie stehen, ist nichts Außergewöhnliches!

Denn um das Kultlabel aus den USA zu besitzen, kommen die Leute von überall. Sogar Prominente wie Stefan Raab, Kai Pflaume und Oliver Kahn kaufen dort ein, da sie wie alle das amerikanische Lebensgefühl, das die Marke vermittelt, erleben wollen. 1892 vermittelte der kleine Campingladen von David Abercrombie und später auch noch Ezra Fitch noch Natur. Doch als dann 1996 Mike Jefferies die Leitung übernahm und den Konzern an die New Yorker Börse führte, wurde der Elch zum ersten Mal das Zeichen von Abercrombie & Fitch.

Endlich ist das lange Warten vorbei und wir dürfen in den Laden. „Hey, what’s going on? Welcome to Abercrombie!“, hören wir überall im Abercrombie-Store. Wie die meisten Eltern es wahrscheinlich beschreiben würden, ist es dunkel, laut und parfümiert. In jeder Ecke stehen gut aussehende Models, die uns freundlich anlächeln. Wir sind auf der Suche nach einer Jeans. Doch in dem Store, der fünf Etagen hoch ist, braucht man erstmal Zeit, um sich zurecht zu finden. Als wir schließlich Jeans finden, sind wir so aufgeregt, dass wir aus Versehen ein Beschriftungsschild umschmeißen. Sofort kommt ein Model, um uns zu helfen. Das dunkelhäutige Model ist gar nicht sauer und scherzt sogar rum, dass jetzt „Bastelstunde“ ist. Dass andersfarbige Models bei Abercrombie & Fitch arbeiten dürfen, war nicht immer so. Erst 2003 wurde Abercrombie aufgrund „Rassendiskriminierung“ angeklagt. Nach einem langen Prozess musste das Unternehmen ungefähr 40 Million Dollar Schadensersatz zahlen, da es keine dunkelhäutigen Models eingestellt hatte.

Wir sind inzwischen bei der fünften Etage angekommen und schauen uns die Sachen von Abercrombie Kids an. Nachdem wir beschlossen haben, dass Abercrombie Kids für uns zu klein ist, gehen wir wieder runter. Dort finden wir beide ein T-Shirt, das uns mehr gefällt als die anderen und gehen schnell zur Kasse, bevor es wieder zu voll wird. An der Kasse sagt ein Mädchen zu ihrer Freundin: „Boah, ist das teuer! Das nächste Mal geh ich wieder zu Hollister, das ist viel billiger und sowieso das Gleiche!“

Hollister ist die Tochtermarke von Abercrombie, genauso wie Gilly Hicks. Dass Abercrombie so teuer ist, liegt daran, dass alles aus Amerika eingeflogen wird. Denn die Marke ist hauptsächlich in den USA und Kanada zu kaufen. In Europa gibt nur Läden in London, Mailand, Kopenhagen, Madrid, Wien, Paris, Brüssel und jetzt in Düsseldorf. Der Abercrombie & Fitch-Store in Düsseldorf ist der erste in Deutschland. Viele Kunden freut das sehr, denn Abercrombie durfte vorher nicht verkauft werden. Als Peek & Cloppenburg die Marke verkaufen wollte, wurde dies sofort gestoppt! Als wir rausgehen, ist die Schlange noch länger als zuvor.

Antonia D. und Sophie W., Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Sport – Hockey ist super!

Fußball war gestern, heute ist Hockey angesagt!

In den Niederlanden spielen über 70.000 Leute Hockey, und auch in Deutschland wird der Sport immer beliebter und beliebter. Die Geschichte des Hockeys reicht über 2000 Jahre zurück. In Indien, Pakistan und Persien wurde es meist von einfachen Bauern gespielt, und die spielen es bis heute.

Erst im 19. Jahrhundert wird der erste Hockey-Club in London gegründet, und der Sport verbreitet sich schnell. In vielen europäischen Ländern, darunter auch in Deutschland, wird Hockey gespielt.

Die Gewinner der meisten internationalen Turniere sind in den Anfangsjahren jedoch Indien, Pakistan oder Persien. Doch ein paar Jahre später, als sich der Hockeysport erstmals richtig verbreitet hat, mischten auch andere europäische Länder im internationalen Bereich mit.

Darunter auch Deutschland. Bis heute gehören die deutschen Teams zur internationalen Spitze. Die beide deutschen Hockeymannschaften -Damen und Herren- haben sich als einziges deutsches Team für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert.

Die Herren sind auch aktueller Europameister und gewannen diesen Titel im August dieses Jahres im Finale gegen die Niederlande. An gleicher Stelle verloren die Damen des Deutschen Hockey Bundes gegen ihre Nachbarinnen in den orangenen Trikots.

Auch im Schulsport ist Hockey inzwischen sehr beliebt und sogar schon etwas für kleinere Kinder. Man spielt es in Deutschland im Winter in einer Halle und im Sommer auf einem Kunst- oder Naturrasen. In den Niederlanden wird im ganzen Jahr nur draußen an der frischen Luft gespielt.

In Großbritannien wird nur im Winter Hockey gespielt und zwar auch auf dem Kunstrasen, denn im Sommer spielt man dort Rugby. Viel braucht man nicht: Sportkleidung, Schläger, Mundschutz, Schienbeinschoner, Ball, noch ein paar Mitspieler und sofort geht es mit einer Menge Spaß und Bewegung los. Hockey fördert den Teamgeist, denn letztlich kann man nur als Mannschaft gewinnen.

Chiara Creutz, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Kinderarmut in Deutschland – Jedes fünfte Kind in Deutschland ist betroffen

Lena sitzt traurig in ihrem Zimmer. Ihre besten Freundinnen gehen heute ins Kino, aber sie kann nicht mitgehen. Ihre Familie hat zu wenig Geld, um sich erneut einen Kinobesuch zu leisten. Einerseits ist Lena sauer, dass sie nicht mitgehen darf. Andererseits wünscht sie sich, nicht bei jedem Cent überlegen zu müssen, wofür sie ihn am besten anlegt.

Außerdem ist bald Weihnachten. Lena möchte gar nicht erst an den ersten Schultag nach den Ferien denken. Alle ihre Freundinnen und Klassenkameraden werden von ihren tollen Geschenken erzählen und vielleicht sogar welche dabei haben. Aber Lena wird nicht so tolle, große und schöne Geschenke wie die anderen haben. Das enttäuscht sie.

Doch Lena ist nicht alleine. Circa jedes fünfte Kind unter 18 Jahren in Deutschland ist von Armut betroffen. Am meisten sind Kinder mit vielen Geschwistern, Kinder mit Migrationshintergrund, aber auch Kinder, die von alleinerziehenden Müttern oder Vätern groß gezogen werden, betroffen.

Kinderarmut wird unter anderem als Ursache zur Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen, wie zum Beispiel Wohnen oder Ernährung, verantwortlich gemacht. Kinder, die in Armut aufwachsen, sind oft schlechter in der Schule, besuchen seltener höhere Schulformen oder kommen im Erwachsenenalter weniger häufig an Universitäten oder Hochschulen. Oft neigen sie auch dazu, schon früh illegale Drogen zu benutzen.

Allerdings wirkt sich Armut im Elternhaus nicht immer negativ auf die Kinder aus. Studien aus Dresden zeigen, dass sich Eltern oft bemühen, ihre Kinder vor den Auswirkungen der Armut zu schützen. Vielen gelingt dies auch. Dabei engagieren sich besonders Eltern, die selbst über eine hohe Bildung verfügen, für die schulischen Leistungen der Kinder. Jedoch ist es meist ungewiss, wie sich die Armut im späteren Leben auf die Kinder auswirkt.

Durch Organisationen, wie UNICEF oder plan-deutschland.de, kann jeder etwas gegen Kinderarmut unternehmen. Also heißt es: Helfen und Leben verbessern!

Natascha Thomas, Düsseldorf, Theodor-Fliedner-Gymnasium

Gibt es ein Leben neben uns? – Von Ufos, Aliens und Ameisen

Er ist seit Jahrhunderten einer der größten, bekanntesten und auch umstrittensten Mythen der Menschheit: Gibt es Ufos und Aliens wirklich?

Dafür spricht der Fakt, dass es mehrere Milliarden Sonnensysteme mit wiederum Millionen von Planeten außerhalb unserer Sichtweite gibt.

Dagegen spricht, dass es bislang noch keine handfesten Beweise gegeben hat.

Auch selbsternannte Augenzeugen wurden dank Mangel an nachweisbarem Material nur belächelt. Doch auch “größere“ und “bekanntere“ Beweise konnten noch nicht 100-prozentig festgestellt werden. Sei es das gefundene “Alien-Baby“ auf einer Ranch in Mexico, bei dem man die DNA nicht überprüfen konnte, oder die vielen Kornkreise, welche vor allem in Feldern in England entstehen. Nichts konnte wirklich nachgewiesen werden.

Obwohl viele Menschen meinen, schon einmal Ufos und sogar Außerirdische gesehen zu haben, bleibt die Frage, ob es Aliens, wie wir sie aus Filmen kennen, wirklich gibt? Was wir aber mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen können, ist: Wenn es auf der Erde Lebewesen gibt, könnte auch auf anderen Planeten Leben herrschen.

Eine andere Frage wäre, ob man jemandem, der angeblich ein unbekanntes Flugobjekt gesehen hat, glauben schenken kann. Dazu sagte der bekannte Schweizer Schriftsteller auf dem sogenannten Gebiet Prä-Astronautik, Erich von Däniken: „Wenn ich eine Ameise aus dem Ameisen-Hügel nehmen würde, zuhause freilassen, abfotografieren und wieder zurückbringen würde, dann würde die Ameise ihren Freunden sagen: „Ein außer-Ameisisches Wesen hat mich entführt. Da die anderen allerdings alle glauben, es gäbe keine Außer-Ameisischen Lebewesen, würde jeder sie für verrückt erklären und die Ameise käme in das Ameisen-Irrenhaus.“

Ob es so auch bei den Menschen ist, kann man nicht sagen, doch so gut wie alle Menschen, die meinen schon mal Ufos gesehen zu haben, wurden bislang nicht ernstgenommen, sei es wegen mangelnder Informationen und Beweise oder der Tatsache, dass der Gedanke von außerirdischen Lebewesen, welche die Menschheit vollkommen verändern könnten, für die meisten beängstigend ist.

Denn, die ganze Menschheitsgeschichte könnte dadurch umgeschrieben werden. Unglaublich viele Fragen würden aufkommen: Wie leben sie? Was wollen sie? Waren sie schon mal hier?

Für Letzteres gab es auch schon mutmaßliche Beweise, denn man entdeckte zum Beispiel in der Bibel Stellen, in denen ein fliegendes Gefährt beschrieben wurde, aus dem eigenartige Menschenähnliche gestallten austraten.

Außerdem fand man in Höhlen aus der Steinzeit Malereien, die Aliens darstellen sollen. Zudem fand man auf einer Grabplatte in Mexico ein Bild, auf dem man beim genaueren Betrachten eine nach vorne gebeugte Person auf einem elektrischen Vehikel erkennen kann, welches heutzutage jedes Kind als Rakete identifizieren könnte. Es gibt viele Beweise dafür, dass Aliens existieren könnten. Ob es sie wirklich gibt und ob sie so sind, wie wir sie kennen bzw. wie wir sie vermuten, bleibt offen. Die Antworten wird uns hoffentlich die Zukunft bringen.

Noah Amiri Tomiak, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium