Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Ein Besuch im Tierheim in Krefeld – Zuhause für herrenlose Tiere

Luftig, hell, sauber und geräumig. So wünscht man sich ein gutes Tierheim. Genau diesen Ansprüchen entspricht das Tierheim in Krefeld. Sobald wir, Bianca und Anika, das Tierheim betraten, wurden wir von freudigen Tierlauten empfangen. Unser Besuch begann mit einem Rundgang durch die Räumlichkeiten.

Die Katzen und Vögel werden in Gruppen gehalten, Hunde und Kleintiere dagegen in Einzelgehegen. Fast alle Tiere haben die Möglichkeit, in ein eigenes kleines Außengehege zu gelangen. Zusätzlich gibt es mehrere große Außengehege, wo die einzelnen Tierarten regelmäßig artgerecht beschäftigt und trainiert werden. Selbst das Futter wird genau auf jedes Tier abgestimmt. Schon deshalb machte das Tierheim einen guten und organisierten Eindruck auf uns.

Am meisten haben uns die Hunde fasziniert. Einige ließen sich sogar streicheln. Allerdings war es nicht zu übersehen, wie sehr sich so manches Tier nach einem neuen und eigenen Zuhause sehnt.

Wir führten ein spannendes, informatives Gespräch mit Frank Schankat, seit 1980 Leiter des Tierheimes. Er berichtete über die Zeit seit der Gründung des Tierheims bis heute. Anfangs war es in einer Baracke untergebracht. Vor ca. 50 Jahren wurde dann ein alter Bauernhof umgebaut. Seitdem erweiterte man die Anlage immer wieder. Zuletzt wurde das neue Katzenhaus gebaut. Die Katzen leben dort in warmen und gemütlichen Zimmern. Es gibt sogar eine Igelauffangstation. Diese Einrichtung sei erbaut worden, weil viele Igel häufig Hilfe bräuchten, erklärte Frank Schankat.

In dem Interview mit dem Tierheimleiter wurde uns mitgeteilt, dass ihm acht weitere Mitarbeiter im Wechseldienst „unter die Arme“ greifen. Die Tierpfleger betreuen abwechselnd alle Tierarten. „Jeder muss jeden ersetzen können“, lautet das Motto.

Frank Schankat erklärte auch, dass es einen Vertragstierarzt gebe. Dieser komme jeden Tag. Zusätzlich gibt es noch für jeden Notfall einen Bereitschaftsdienst. Dieser Umstand bestärkte unser Gefühl, dass die Tiere hier sehr gut aufgehoben sind.

Leider werden im Jahr viele Tiere abgegeben oder gefunden. Letztes Jahr waren es 325 Hunde, 750 Katzen und 500 sonstige kleine Haustiere wie Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen oder Mäuse.

Das Tierheim wird durch Spenden und Zuschüsse der Stadt finanziert, die zum Wohl der Tiere eingesetzt werden. Wir erfuhren, dass dies hauptsächlich die Fundtiere betrifft.

Das Tierheim freut sich über jede Spende oder auch Interessenten, die den Tieren ein neues Zuhause bieten. Die Vermittlungsgebühr eines Käufers an das Tierheim beträgt zum Beispiel für einen Hund 150 Euro. Damit sind die notwendigen Impfungen, Wurmkuren, Flohbehandlungen, Microchip und auch eine eventuelle spätere Kastration abgedeckt.

Das Tierheim kann jede Hilfe gebrauchen.

Bianca Srumf, Anika Lurz, Düsseldorf, Erzb. Suitbertus-Gymnasium

Kommentar – Keine ungetrübte Freude

Die Düsseldorfer geben sich jedes Jahr eine Menge Mühe, um die Weihnachtsmärkte zu schmücken und zu gestalten. Ein Bummel durch die Düsseldorfer Innenstadt ist in der Vorweihnachtszeit ein wundervolles Ereignis. Nicht – wie in vielen Städten üblich – positioniert sich ein riesiger Weihnachtsmarkt ausschließlich im Zentrum, sondern an verschiedenen Orten in der Stadt sind einzelne Stationen individuell inszeniert: auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, in der Flinger Straße, an der Stadtbrücke und der Engelmarkt auf dem Heinrich-Heine-Platz.

Leider gibt es auf den Weihnachtsmärkten in Düsseldorf auch Missstände. Einige der befragten Personen hatten das Gefühl, dass die Preise stetig steigen und ein Ausflug auf den Weihnachtsmarkt für Familien mit mehreren Kindern bald nicht mehr zu finanzieren ist. Zum Beispiel kostet eine Tüte Mandeln (200g) 5,00 Euro und eine Karussellfahrt 2,50 Euro. Das sind Preise, die auf einem Weihnachtsmarkt nicht verlangt werden sollten. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Aufbau von Glühweinständen in der Nähe von Kinderkarussells. Man sollte die Glühweinstände woanders platzieren und würde damit das schlechte Vorbild und die Gefährdung der Kinder erheblich reduzieren. Das Ambiente auf unseren Weihnachtsmärkten ist sehr gut. Einige Besucher finden es jedoch äußerst störend, dass die Weihnachtsmärkte fast immer von Baustellen umgeben sind.

Philipp Konnertz, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Interview mit einer Erzieherin – Familienzentrum Marie Juchacz

Was für ein Kindergarten ist das hier genau?

Erzieherin: Familienzentrum heißt, dass wir mit anderen Institutionen vernetzt sind. Zum Beispiel mit der Grundschule hier in der Nähe, mit Turnvereinen, mit der Schuldnerberatung und der Erziehungsberatung. Sie haben hier ihre festen Termine, die Eltern unserer Einrichtung nutzen können. Wir schaffen für Eltern Angebote, an denen sie teilnehmen können. Das heißt, sie müssen nicht weit weg in die Stadt fahren, wenn sie Fragen zu Erziehung, zu Geldthemen oder anderem haben. Familienzentren sammeln alles in einem zentralen Punkt. Wir haben fünf Gruppen, davon eine integrative Gruppe, dort sind fünf Kinder mit Behinderung und zehn Kinder ohne Behinderung. Dann eine heilpädagogische Gruppe mit acht Kindern mit Behinderung und drei Regelgruppen.

Wie funktioniert die Sprachtherapie?

Erzieherin: Für die heilpädagogische Gruppe ist eine Logopädin hier eingestellt. Sie arbeitet 19,25 Stunden in der Woche und betreut dann hier die KInder ein bis zwei Stunden in der Woche in Einzelförderung.

Gibt es auch andere Therapien?

Erzieherin: Für die Regelkinder gibt es eine Sprachförderung. Wir haben die Logopädie und die Motopädie. Wir arbeiten auch mit der Ergotherapie zusammen.

Haben die Kinder unterschiedliche Schwierigkeiten?

Erzieherin: Es sind oft verschiedene Behinderungsformen oder Verhaltensauffälligkeiten. Am meisten sind es Entwicklungsverzögerungen, wenn die Kinder zwar fünf Jahre alt sind, aber auf dem Entwicklungsstand eines Dreijährigen. Häufig gibt es Sprachauffälligkeiten, wenn die Kinder stottern oder sich überhaupt nicht trauen zu sprechen.

Was lernen die Kinder überwiegend hier?

Erzieherin: Uns ist es wichtig, das die Kinder Selbstwertgefühl entwickeln, dass sie von sich aus merken, sie sind etwas wert, auch wenn sie stottern oder nicht richtig laufen können. Dass sie lernen, sich selbstständig anzuziehen, sich die Zähne zu putzen, Frühstück zu machen oder am Mittagstisch mit Gabel und Messer umzugehen. Dass sie sagen, was sie möchten. Dass sie wissen, es gibt auch andere Kinder, sie sind nicht alleine und dass sie den Umgang mit anderen lernen.

Herzlichen Dank für die Information.

Erzana Islami, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Umwelt – Zukunft Elektroauto

Schon sehr viele Autohersteller haben Entwürfe und manch einer sogar Modelle für Elektroautos gemacht, doch noch keines dieser Autos hat es geschafft die Welt zu revolutionieren oder auch nur die Verkaufsrate eines Verbrenners zu erreichen. Es gibt trotzdem Produzenten, welche sich sicher sind, dass sie es schaffen werden, mit den Elektroautos eine saubere Zukunft zu schaffen.

Einer der Voranschreitenden ist Ferrari. Obwohl es wohl noch schwieriger ist, einen Sportwagen herzustellen, als einen normalen Straßenwagen, hat Ferrari den Ferrari Eco auf den Markt gebracht. Auch Audi kommt mit den Sportwagen hinterher und hat nun den Audi E-Tron entworfen.

Der Ferrari Eco ist im Gegensatz zu den meisten anderen Ferrari Sportwagen ein sehr leises Modell. Man kann ihn beinahe gar nicht hören. Bei einer Vorstellung beim Race of Champions in der Düsseldorfer Esprit Arena im Jahre 2011 waren die Buh-Rufe der Motorsport-Fans deutlich lauter als die Geräusche der Autos, weshalb man eigentlich gar nicht merken würde, dass auf der Rennstrecke Sportwagen fahren. Man könnte davon ausgehen, dass Elektroautos als Sportwagen noch nicht in greifbarer Nähe wären, doch tendieren zahlreiche Hoffnungen, dass auch der Motorsport der Umwelt entgegen kommt.

Der E-Tron von Audi ist ein ganz anderes Modell. Es ist sozusagen eine Modellreihe, bestehend aus unterschiedlichen Autos. Sie besteht aus dem E-Tron Spyder, dem Q5 Hybrid Quattro, dem E-Tron Frankfurt, dem A1 E-Tron und dem A4 Avant. Der E-Tron Frankfurt ist das Modell, das bei Audi die meisten Kilometer mit dem Elektromotor mit einer Batterieladung zurücklegen kann. Mit seinem Lithium-Ionen-Akku kann der Wagen insgesamt 248 Kilometer am Stück schaffen.

Für eine Elektromotor schafft der Audi es in unglaublichen 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auch den Zwischenspurt von 60 km/h auf 120 km/h schafft er in 4,1 Sekunden. Es besitzt vier Elektromotoren, welche eine Gesamtleistung von 313 PS haben. Diese machen es möglich, dass das Auto einen 4-Rad-Antrieb hat. Um den Akku länger halten zu lassen, wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 200 km/h begrenzt, weil der Energieverbrauch überproportional steigt. Den Akku des Autos kann man an seinem Haus mit der haushaltsüblichen Steckdose von 230 Volt aufladen. Dafür benötigt der Akku allerdings sechs bis acht Stunden, was eine lange Zeit ist.

Im Gegensatz dazu kann man aber mit Starkstrom den Akku bei 400 Volt in 2,5 Stunden aufladen. Wenn man eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 100km/h fährt, dauert das Laden dann so lange wie man fahren kann.

Trotz all den Argumenten ist es deutlich erkennbar, dass auf den Straßen noch viel mehr Verbrenner fahren. Es macht den Anschein, dass die Ideen für neue Autos noch nicht aufgebraucht sind. Die Produzenten der Autos müssen noch viel Arbeit investieren, um die egoistische Bevölkerung dazu zu bringen, Elektroautos zu kaufen.

Mick Potzkai, Düsseldorf, Freie Christliche Schule-Gymnasium

Der Markenwahn nimmt zu – Wenn Elche und Möwen zum Muss werden

Wer angesagte Kleidung trägt, ist schnell beliebt. Die Marken werden in Schulen immer wichtiger. Viele Schüler lassen sich mitziehen und tragen die Marken auch, weil sie „modern sind und viele es auch tragen.“ „Außerdem wird man mehr akzeptiert.“, so eine Schülerin und ein Schüler der siebten Klasse.

Die Lehrer befürworten den Markenwahn nicht, doch sie wissen nicht, was sie dagegen machen sollen. Wieviel Geld man insgesamt dafür bezahlt, wissen die meisten nicht genau. Den immens hohen Preis vieler Marken rechtferigen die Schüler mit Argumenten wie: „Sie haben eine gute Qualität und halten lange“. Dies stimmt aber nicht, besonders bei Hosen sind schon Löcher nach häufigerem Tragen vorhanden.

Vor allem die Marke Abercrombie and Fitch – der Elch – und seine Tochtergeselltschaften Hollister – die Möwe – und Gilly Hicks sind im Moment sehr beliebt. Die Schüler finden die Kleidungstücke der Marke „cool“ und modern. Auch die Eltern achten immer mehr darauf, was ihre Kinder tragen, und sind bereit, dafür immer tiefer in die Tasche zugreifen, auch wenn es für die Haushaltskasse nicht immer vorteilhaft ist.

Die Frage ist nur: Lohnt es sich? Denn auch manche Marken lassen ihre Produkte in Entwicklungsländern zu niedrigen Löhnen und menschenrechtsverletzenden Arbeitsbedingungen produziern. Die Kleidung wird für einige Euros hergestellt, aber wird für mehr als das fünffache verkauft.

Franca Potthoff, Lara Hankeln, Düsseldorf, Erzb. Suitbertus-Gymnasium

Gut für Körper und Geist – Tai wu dao – Kung Fu für jedes Alter

Den Tai wu dao-Verband e.V. in Gerresheim leiten Andreas Bensiek und Judith Jeromin seit 2006 mit großem Erfolg. ,,Tai wu dao“ ist Chinesisch und bedeutet: ,,Mit der Übung von fünf höheren Prinzipien einen Weg beschreiten‘‘ oder einfacher ,,Weg der fünf höheren Prinzipien“. Die fünf Prinzipien sind hier an der Akademie oberste Regel: Korrekte Atmung, eine gute Einstellung und Haltung gegenüber anderen, Aufmerksamkeit auf den Trainer, Bewegung sowie Ausführung und gute Umsetzung der verschiedenen Bewegungsformen.

Die Tai wu dao-Akademie bietet viele verschiedene Kampfkünste, da ist für jeden ab drei Jahren etwas dabei. Die Gruppen werden in fünf Altersklassen eingeteilt: Kinder 6 bis 9 Jahre, Jugendliche 10 bis 13 und 14 bis 17 Jahre, Erwachsene 18+ und BestAgers 40+. Es ist egal, wann man mit Kung Fu anfängt, es ist immer gut für Körper und Geist.

Beim ,,Kung fu wu shu‘‘ ist es wichtig, die Bewegungsabläufe schnell und präzise auszuführen. Es wird jedoch nicht nur die waffenlose Kung Fu-Kunst praktiziert. Beim,,Ching tao‘‘wird unter sportlichem Aspekt mit Säbel und Stock trainiert. Wegen des Umgangs mit Säbeln darf dieser Kurs erst mit 16 Jahren belegt werden. Stockformen darf man schon mit zehn Jahren ausüben. Speziell für Mädchen wird ,,Dju shu‘‘ angeboten. Hier lernen Frauen und Mädchen ab zwölf Jahren, wie man sich in Notsituationen verhalten oder verteidigen kann. Dabei lernen sie auch, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und mit ihren Schwächen umzugehen.

Eine Trainingsstunde beginnt immer mit der Begrüßung des Meisters und zehn Minuten Aufwärmtraining: Rennen, Seilspringen, Liegestütze. Disziplin wird groß geschrieben und wer zu spät kommt, wird mit 50 Liegestützen ,,bestraft‘‘. Danach beginnt das eigentliche Training: Drachenform, Pokex (Bewegungsabläufe, wenn man angegriffen wird) und Blocksystem Faust. Am Ende der Trainingsstunde verabschiedet man sich auf Chinesisch von dem ,,shi fu‘‘, dem Meister.

Bei den Gurtprüfungen sind alle nervös und gehen noch mal ihr Programm durch, aber die Prüfer lockern die angespannte Stimmung mit ein paar Scherzen und ihrer freundlichen Art auf, so ist Prüfung nur halb so schlimm und macht den Schülern sogar ein bisschen Spaß. Als Lohn winkt die neue Gurtfarbe.

Quelle: www.taiwudao.de

Katja Mecke, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule

Forschung – Bemannter Flug auf den Mars in absehbarer Zeit

Russland will in spätestens 20 Jahren Kosmonauten auf dem Mars landen lassen. Jedoch gibt es enorme Schwierigkeiten, wie zum Beispiel die negativen psychologischen Auswirkungen auf den Menschen und auch die hohen Kosten. Eine permanente Verbindung gibt es nicht, da die Signale von der Erde auf den roten Planeten mit einer Verzögerung von 40 Minuten ankommen.

Ein Roboter der NASA landete am 6. August 2012 auf dem Nachbarplaneten der Erde. „Curiosity“ bohrt auf der Oberfläche und untersucht die Bestandteile.

Er sucht nach Methan in der Luft, da dies ein mögliches Anzeichen für Leben ist. Methan wird von Lebewesen als Nebenprodukt der Verdauung ausgestoßen.

Wasser wurde auf dem Mars schon nachgewiesen, deswegen wird auch nach Leben gesucht, da dies nicht ausgeschlossen werden kann. Seit langem wird vermutet, dass die Menschen nicht die einzigen Lebewesen im Sonnensystem sind.

Wie schon bei der Mondlandung wird es ein „Wettbewerb“ um die Erstlandung zwischen den Nationen sein. Es wurden schon viele Tests auf der Erde durchgeführt, die die Fahrt zum noch nie betreteten Planeten simulierten, aber die echten Bedingungen würden dem Menschen so sehr schaden, dass er möglicherweise nicht lebend auf der Erde wieder landen könnte.

Curiosity hat mittlerweile auch schon organische Moleküle im Sand unseres Nachbarplaneten gefunden. Dies könnte ein Zeichen auf früheres Leben sein. Die übermittelten Daten seien noch nie so gut gewesen wie jetzt, heißt es. Die Proben des Sandes mit dem erstaunlichen Fund müssten aber nicht unbedingt von Lebewesen vom Mars sein, weil sie auch vom Marsrover selber sein könnte.

Quellen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/NASA-Mission-Mars-Rover-Curiosity-unternimmt-Testfahrt-1673325.html

http://www.spiegel.de/thema/mars_mission/

http://russland-heute.de/articles/2012/09/26/bemannte_marsmission_rueckt_immer_naeher_16675.html

http://images.zeit.de/wissen/2012-08/mars-rover-curiosity/mars-rover-curiosity-540×304.jpg

Viktor Waibert, Düsseldorf, Gärres-Gymnasium

Wie Youtuber die Chance ihres Lebens nutzen – Youtube-Quelle als Gesangskarriere?

Youtube wurde 2005 von drei ehemaligen Paypal-Mitarbeitern gegründet und wurde 2006 von Google für ungefähr 1,3 Mrd. Euro gekauft. Nach der Gründung von Youtube ist die Nutzung rasant im Internet angestiegen und erhält durch Film-und Fernsehausschnitte, Musikvideos und durch selbst gedrehte Videos aus aller Welt täglich mehr Anhänger.

Viele Hobbysänger stellen Coversongs hinein und wollen ihre Talente mit anderen teilen, machen einen Spaß daraus, oder hoffen, dass sie entdeckt werden. Die einen hoffen darauf, Karriere zu machen und wollen berühmt werden, die anderen hingegen teilen ihre Freude an Musik und denken meist gar nicht an eine Gesangskarriere.

Genau das passierte dem heutzutage weltberühmten Star Justin Bieber, der vom ebenfalls weltbekannten Usher entdeckt wurde. Justin Timberlake hat Justin Biebers Potenzial auch erkannt und wollte das „Justin-Team“ gründen, doch Justin blieb bei seiner Entscheidung und wollte zu Usher. Es war die richtige Entscheidung, denn heute hat er weltweit Erfolg und Millionen von Fans liegen ihm zu Füßen. Kaum zu glauben, dass Justin diesen Erfolg fast nur Youtube zu verdanken hat.

Auch Conor Maynard, gebürtiger Engländer, der inzwischen in den größten Teilen Europas bekannt ist, wurde durch Youtube berühmt, indem er Videos von sich hochlud, in denen Conor Songs von Vorbildern wie Chris Brown, Taio Cruz, Rihanna oder Ne-Yo covert. Ne-Yo wurde auf Conor aufmerksam und kontaktierte ihn über Skype, was schließlich so eine Welle machte, dass sich die Plattenfirmen um ihn „rissen“.

Und immer wieder werden Youtuber, die ein Talent von sich aufgenommen und veröffentlicht haben, entdeckt. Auch Tänzer/-innen machen auf sich aufmerksam und trotzdem bleiben viele beim Singen und sehen Justin und Conor als „Youtube“-Idole.

Gizem Bostanci, Düsseldorf, Gärres-Gymnasium

Steigende Ticketkosten – Wieso das Ganze?

Alle sind auf sie angewiesen, die Tickets der Rheinbahn, 213 Millionen Mal fuhren Menschen 2011 mit den öffentlichen Verkehrsmittel der Rheinbahn und trotzdem: Die Ticketpreise steigen immer weiter an, aber wieso das Ganze?

Gelsenkirchen- hier sitzt der VRR, von hier wird alles gesteuert, hier sitzt der „Schuldige“ für alle Unglücklichen, die für 3-4 Stationen 1,40 Euro bezahlen müssen, da sie kein Schokoticket, oder Ähnliches besitzen – oder doch nicht?

Nein eigentlich nicht, eigentlich trägt die Schuld die Politik, die nicht auf „Die Piraten“ hören will, welche einen „fahrscheinlosen Nahverkehr“ fordern – doch dann müssten die Bürger, auch die, die nicht Bahn oder Bus fahren, extra Steuern bezahlen, das wären letztes Jahr ca. 200 Millionen Euro allein für die Einwohner von Düsseldorf, Mettmann und Umgebung gewesen.

Und da wären wir dann wieder beim Anfang. „Das Problem mit den Ticketpreisen ist eine ziemlich komplexe Sache“, findet auch Georg Schumacher, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der Rheinbahn, denn es fallen dauernd viele Kosten an und die müssen gedeckt werden, wie das passiere, sei eine gemeinsame Aufgabe von Verkehrsunternehmen und der Politik.

Dabei probiert die Rheinbahn überall zu sparen, das Geld bedacht auszugeben:

Früher hatte die Rheinbahn über 4000 Mitarbeiter, jetzt nur noch rund 2500, aber irgendwann ist die Mindestgrenze erreicht, irgendjemand muss die 400 Busse und 300 Bahnen nun mal fahren, erklärt Schumacher.

All dieses Personal muss bezahlt werden, genauso wie neue Fahrzeuge, eine wichtige Investition, denn nach etwa 30 Jahren muss eine Bahn und nach etwa 12 Jahren ein Bus erneuert werden, sonst sind sie zu anfällig, für Reparaturen. Aus diesem Grund kommen in den laufenden Tagen wieder 50 neue Busse. Einer von ihnen kostet 250.000 Euro, aber solche Investitionen sind nötig, genau wie das Bauen neuer Bahnsteige oder das Erneuern von Schienen, damit nicht irgendwann etwas kaputt geht.

Kostenintensiv ist auch der Strom und der Diesel für Bus und Bahn – 12 Millionen Liter Diesel wurden 2011 gekauft, denn ein Bus schluckt auf 100 Kilometer bis zu 50 Liter, und das wird sich auch vorerst nicht ändern!

Alle Kinder und Erwachsene, die auch in diesem Winter wieder warm und trocken mit der Bahn fahren zur Arbeit und Schule fahren, müssen auch dieses Jahr in den sauren Apfel beißen und die im Januar 2013 steigenden Ticketkosten des VRR bezahlen. Vielleicht gibt es aber zwei Süßungsmittel: Zum einen ist es das Wissen, dass bereits 20 Prozent der eigentlichen Ticketkosten von der öffentlichen Hand übernommen werden, und zum anderen ist die Tatsache, dass ein Auto viel teurer wäre, bis zu zehn Mal sogar, so Schumacher. Und das seien nicht die Zahlen der Rheinbahn, sondern die des ADAC.

Paul Nachtwey, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Gefährlich für Mensch und Tier – Immer mehr Wildunfälle

In Nordrhein-Westfalen nimmt die Zahl der Wildschweine dramatisch zu. In diesem Jahr wurden bereits doppelt so viele Wildschweine wie im vergangenen Jahr erlegt.

Da es im Wald nicht genug Fressen wie Bucheckern oder Haselnüsse gibt, kommen die Wildschweine öfter in die Stadt oder fressen Maisfelder leer, sodass Bauern sehr viele Einnahmen fehlen.

Ein anderer möglicher Grund, warum Wildschweine sich sehr stark vermehren: Jäger legen zu viel Futter, wie Mais, in den Wald, um Wildschweine anzulocken. Da Mais Bestandteile hat, die die Vermehrung der Wildschweine fördert, leben heute mehr Wildschweine als in vergangenen Zeiten.

Auch die Wildunfälle häufen sich. In den letzten zehn Jahren sind sie um 1000 Prozent gestiegen. In Deutschland gab es dieses Jahr mehr als 200.000 Wildunfälle, die oftmals tragisch enden. Das liegt auch daran, dass wir Menschen den Tieren ihren Lebensraum wegnehmen und Straßen durch den Wald bauen, wo sich Wildschweine meistens aufhalten. Es ist klar, dass sie nicht immer an derselben Stelle nach Futter suchen sondern auch gerne einmal an einem anderen Ort. Dafür müssen sie Straßen überqueren, auf denen die Autos fahren. Dies ist für uns genauso gefährlich wie für Wildschweine, und oft geht ein Wildunfall für das Tier oder den Mensch tödlich aus. Deshalb sollte man Geschwindigkeitsbegrenzungen wegen Wildtieren beachten und hin und wieder hupen. Denn Wildschweine mögen diese Geräusche nicht. In den meisten Fällen ziehen sich Wildschweine in den Wald zurück und man hat ein nicht so hohes Unfallrisiko.

Carolin Lätzsch, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium