Ein Ort erzählt Geschichte – Rundgang durch Haus Aspel

Zwischen Haldern und Rees liegt das heutige Haus Aspel umgeben von einem alten Burggraben und dem Aspeler Meer. Von der Burganlage, die einst auf dem Aspeler Berg erbaut wurde, ist nur noch das heutige Haus Aspel vorhanden, das damals als Vorburg der Burganlage diente und heute Kloster und Begegnungsstädte ist.

Eine Lindenallee führt gradewegs auf den Torbogen des Schlossturmes zu. Über dem Torbogen ist ein Wappen mit dem Kreuzsymbol des Ordens der „Töchter vom Heiligen Kreuz“ angebracht. Ein ähnliches Kreuz erschien einst der Ordensgründerin „Mutter Maria Theresia“ (Johanna Haze), als sie am Fuße des Zitadellenberges in Lüttich verweilte.

1850 erwarben die „Töchter vom Heiligen Kreuz“ Haus Aspel. Darauf gründete der Orden am 4. Mai 1851 ein Mädchenpensionat mit zunächst 5 Schülerinnen. Vier Jahre später besuchten bereits 53 Schülerinnen die Schule in Aspel, weshalb in den folgenden Jahren das Gebäude immer weiter ausgebaut wurde.

Das Pensionat wurde jedoch 1972 geschlossen, und im Jahr darauf durch das „Neusprachliche Gymnasium Haus Aspel“ abgelöst. Die Trägerschaft der Schule übernahm nun die Stadt Rees. Wegen Platzmangel musste das Gymnasium zum Schuljahresbeginn 1986/1987 in einen Gebäudekomplex des Schulzentrums Rees umziehen.

Auf der Innenseite des Torbogens ist das viermal geteilte Wappen der Familie von Wittenhorst-Sonsfeld angebracht. Über 100 Jahre (von 1707 bis 1810) war das Schloss Aspel Herrensitz dieser Familie, die die ehemalige Vorburg zu einem imposanten Schloss umbauen ließ. Das alte Wappen der Familie befindet sich außerdem auf einem Taubenturm nahe dem Aspeler Meer. Die Jahreszahl unter dem Wappen ist ein deutlicher Hinweis auf die einstige Präsenz der Familie in Aspel.

Betritt man den Innnenhof, sieht man den vom Aspeler Meer umgebenen Aspeler Berg. Der Aspeler Berg ist eine künstlich aufgeworfene Erhebung im Wasser, eine sogenannte Motte. Einst stand hier eine Burganlage, bestehend aus einer Vorburg, die später zum heutigen Schloss bzw. Kloster wurde, und der Hauptburg auf dem Berg, die man jedoch im späten Mittelalter Stein für Stein abtrug. Wie diese Burg ausgesehen hat, ist nicht bekannt und Grabungen haben bislang nicht stattgefunden.

Die Bauherren dieser Anlage waren Graf Richizo und sein Sohn Godizo. Die Schwestern Irmgard und Irmtrud waren die Töchter des Grafen Godizo und somit seine Erben. Der Überlieferung nach wohnte im 11. Jahrhundert in Aspel die Gräfin Irmgardis, die ihren Besitz, darunter die Burg Aspel mit dem Ort Rees sowie andere Güter, dem Kölner Erzbischof vermachte.

In der Agnes-Kapelle im Kölner Dom ist ein Wandgemälde zu sehen, das zeigt, wie St. Irmgardis die Burg Aspel dem heiligen Petrus (Patron des Kölner Domes) übergibt. Dieses Wandgemälde soll etwa 300 Jahre nach der Schenkung entstanden sein. Der unbekannte Maler war also kein Zeitgenosse der Schwestern Irmgard und Irmtrud. Auch heute ist das Haus Aspel ein beliebtes Ausflugsziel, das nicht nur von ehemaligen Schülern besucht wird.

Julius Reinders, Rees, Gymnasium Aspel

Erdbebenkatastrophe in China – Ungewöhnlicher Lebenswille

Es ist ja wissenswert genug, dass es etliche Tote bei einem starken Erdbeben in China gibt und die Zahl der Opfer immer weiter steigt. Jedoch ist es viel wissenswerter, dass nach vielen, vielen Stunden noch Überlebende gefunden werden!

Sogar 100 Stunden, also vier Tage später, wurde ein junger Mann gefunden. Sein Lebenswille war so stark, dass er Urin trank und Taschentücher und Zigaretten aß – er überlebte! Und jetzt, eine ganze Woche später, wird eine alte Chinesin, etwa 70 Jahre alt, lebend gefunden. Das finde ich stark, bei meinem Lebenswillen wäre ich wohl schon nach zwei Tagen tot gewesen.

Markus Dyckmans, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Ein Weltclub und seine blauweißen Fans – FC Schalke 04: Ein Mythos braucht keine Titel

FC Schalke 04 – für die einen ist dies einer von 18 Fußballvereinen der Ersten Liga, für andere ist es viel mehr: Leidenschaft, Hoffnung, eine Verbindung, die für ewig hält.

Schalke hat tausende treue Fans, die mit der Mannschaft durch dick und dünn gehen, egal wie, wo und wann. Schaut man sich beispielsweise bei Heimspielen die gefüllte Nordkurve an, dann spürt jeder sofort: Schalke ist etwas ganz Besonderes! Und so groß Schalke heute auch ist, so klein hat es angefangen.

4. Mai 1904: Einige fußballbegeisterte Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren bildeten in einer von Bergwerk und Eisenindustrie geprägten Gemeinde aus Leidenschaft einen Verein, den sie zunächst Westfalia Schalke nannten. Die Spiele des Nachbarvereins SUS Schalke 96 hatten bei den Jungen die Begeisterung für den Fußball geweckt. Sie kickten täglich vor Hauseingängen in ihrer Siedlung, zwischen herausragenden Schloten, lang gestreckten Fabrikhallen und aufgetürmten Schlackenhalden – barfuss, mit einem alten, ausrangierten Flickenball.

Kurze Zeit später wurde eine holprige Wiese mit selbst gebastelten Torstangen und Eckfahnen zu ihrer Sportstätte. Schon in der ersten Saison fielen viele Tore und erste Siege konnten gefeiert werden. Von da an spielten sich die Jungen in die Herzen der Arbeiterfamilien und deren Arbeitgeber, so dass sie bereits 1927 ihren lang ersehnten richtigen Fußballplatz bekamen – die Glückauf-Kampfbahn, welche noch heute in Gelsenkirchen zu besichtigen ist.

Spieler kamen und gingen, die Vereinsfarben änderten sich von gelb-rot zu blau-weiß und auch der Name wurde ein anderer: Fußball-Club Gelsenkirchen-Schalke 1904. Schalke wuchs immer mehr zu einem bedeutenden Fußballverein heran, und es entstand eine große Nähe – sowohl unter den Fans als auch zu der Mannschaft. In der Zeit von 1934 bis 1942 wurde Schalke 6 Mal Meister, dann blieb der Erfolg 16 Jahre aus.

18. Mai 1958 – Schalke empfing den Hamburger SV am letzten Spieltag der Saison. Schon vor dem Spiel fand die erste Aufregung statt: Mannschaftskapitän Berni Klodt wollte aus Rücksicht auf seine hochschwangere Frau Anette nicht spielen. Doch zum Glück für Klodt und ganz Schalke erblickte sein Kind kurz vor dem Anpfiff das Licht der Welt – und Klodt entschied: „Ich spiele doch“. Schon nach 6 Minuten traf der überglückliche Vater zur Schalker Führung. Nach einer halben Stunde erneuter Torjubel. Torschütze: Klodt. In der 80. Minute erhöhte Manfred Kreuz auf 3:0 und holte damit zum 7. Mal die Meisterschale für Schalke ins Revier.

Bis heute ist diese Meisterschaft für die Königsblauen unvergessen, denn bereits seit diesem Zeitpunkt kämpft Schalke vergeblich um eine nächste Meisterschaft, obwohl es den Schalkern einmal fast gelungen wäre. Die Rede ist von der Saison 2000/2001.

19. Mai 2001: Dieser Tag ist für alle Schalke-Fans von hoher emotionaler Bedeutung. Zu Beginn dieser Saison hatte wohl niemand damit gerechnet, dass das letzte Spiel im Parkstadion ein Fernduell um den Gewinn der Deutschen Meisterschaft werden würde. Das Parkstadion, seit 28 Jahren Spielstätte des FC Schalke 04, war bis zum Rand gefüllt und die Stimmung war atemberaubend.

Zunächst gingen die Hachinger 2:0 in Führung, woraufhin die Schalker sich noch einmal fingen und zum 2:2 ausgleichen konnten. In der 2. Halbzeit erhöhte Haching erneut auf 2:3, doch die Schalker kämpften bis zur letzten Minute und gewannen das Spiel mit 5:3.

Alles schien perfekt, als der Hamburger SV schließlich in der 89. Minute durch Barbarez gegen die Bayern in Führung ging, schließlich brauchte der FC Schalke nicht nur einen Sieg seinerseits, sondern auch die Niederlage von Bayern zur Meisterschaft.

Bayern konnte schon mit einem Unentschieden gegen den HSV diese Meisterschaft für sich entscheiden.

Die treuen Schalke-Anhänger stürmten mit Freudentränen in den Augen das Spielfeld und lagen sich in den Armen. „Was da bei diesem Spiel los war, diese Euphorie, diese Freude! Da weiß man erstmal, was hier der Fußball für eine Bedeutung hat“, beschreibt Mike Büskens, ehemaliger Spieler des FC Schalke, den Zustand nach dem Spiel, als zunächst alle glaubten, Schalke sei wieder Deutscher Meister.

Nur wenige bemerkten, dass das Spiel in Hamburg noch nicht abgepfiffen war. Die Radiosprecher überschlugen sich förmlich – in Hamburg fiel der 1:1 Ausgleich. Vier Minuten durfte sich der FC Schalke als Meister fühlen, letztendlich hielten jedoch die Bayern die Schale in der Hand. Die Freudentränen wurden zu Tränen der Trauer und niemand schämte sich dafür.

Der grenzenlose Jubel wandelte sich in unendliche Verzweiflung, die jedem Schalker ins Gesicht geschrieben stand und teilweise noch bis heute anhält.

„Das war ein Gefühl, das kann man nicht beschreiben. Da ist man leer, da schießen einem die Tränen in die Augen“, erinnert sich Büskens an die bittere Erfahrung.

Noch immer konnten die Schalker keine weitere Meisterschaft für sich entscheiden, aber der Verbindung zwischen Fans und Verein tut dies keinen Abbruch, schließlich gibt es auch noch andere Wettbewerbe.

Gerne erinnern sich die Schalker an das Jahr 1997 zurück, in dem die so genannten Eurofighter den UEFA-Cup Sieg feiern konnten. Dieser Gewinn bestätigte, dass die Mannschaft international bestehen konnte, auch wenn man in der Bundesliga schon lange keinen Titel mehr verbuchen konnte. Das Jahr 1997 stärkte Verein und Fans in ihren gemeinsamen Zielen und ließ sie dadurch ein weiteres Stück näher zusammen rücken.

Auch in der Champions League war Schalke 2007/2008 erfolgreich. Erstmals in der Vereinsgeschichte schafften die Knappen den Sprung ins Viertelfinale. Man kann also nicht behaupten, Schalke sei komplett erfolglos. Das Glück fehlt vor allem in der Bundesliga zur lang ersehnten Meisterschaft.

FC Schalke 04- Wenn man diesen Verein erst einmal erlebt hat, die Stimmung in der Veltins-Arena, die Freundschaften zwischen Fans und das besondere Verhältnis zwischen Spielern und Anhängern, dann rücken die Erfolge, die für andere Vereine extrem wichtig sind, erst einmal in den Hintergrund!

Auch ohne die Meisterschale in der Hand ist auf Schalke immer was los: Man feiert gemeinsam Siege und hält auch bei Niederlagen fest zusammen. Und was soll erst geschehen, wenn Schalke wieder Meister wird?! Der S04 hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Aus einem Arbeiterverein ist ein Weltclub geworden. Viele Schlote, Fabrikhallen und Schlackenhalden haben einer modernen Fußballarena Platz gemacht – dem Zuhause des S04. Und egal, was war und was noch kommen wird: Die Fans waren ihrem Verein immer treu und sie werden es auch in der Zukunft sein – ob mit Meistertitel oder ohne.

Sina Erben und Franziska Teipel, Dinslaken, Otto-Hahn-Gymnasium Dinslaken

Misteriöser Selbstmord in Duisburg – Tod im Toeppersee

Am 30. März 2008 begingen zwei Frauen am Toeppersee einen spektakulären Selbstmord. Laut Zeugenaussagen bog kurz nach 15 Uhr eine silberne Limousine vom Parkplatz am Borgschenweg auf den Fußweg, der oberhalb am Ufer des Toeppersees verläuft, ein.

Die Passanten, die dachten, es handele sich um ein Auto der Stadtwerke, forderten die Fahrerin noch auf, langsamer zu fahren, als das Auto bis zur einer Stelle ohne Bäume und Sträucher fuhr. Die Fahrerin manövrierte das Fahrzeug so, dass es mit der Front zum See zeigte und beschleunigte. Als die ersten Polizeibeamten nach dem um 15.16 Uhr eintreffenden Notruf am Unfallort eintrafen, schwamm das Auto noch auf dem Wasser.

Sofort sprangen die Polizisten und ein Passant ins Wasser und versuchten vergebens die verriegelten Türen aufzubekommen. Gegen 16 Uhr konnten Taucher die Frauen bergen. Die Ältere von beiden verstarb noch am Unfallort, die Jüngere zeigte noch Lebenszeichen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Ob sie überlebt, ist noch unklar.

Der Wagen wurde gegen 18 Uhr aus dem Wasser gezogen. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es sich bei den beiden Frauen um eine 83 Jahre alte Bergheimerin und ihre 51-jährige Tochter handelt. Auch dass es sich um Suizid handelt, ist sicher, so die Polizei.

Spezialisten sagten aus, dass es sich um eine außergewöhnliche Suizidart handele, da der Tod durch Ertrinken selten gewählt wird, genauso wie der Suizid zu zweit. Ungeklärt ist, warum eine der beiden Frauen rund 500 Euro bei sich trug. Auch aus welchen Gründen die beiden Frauen handelten, wird wahrscheinlich nie geklärt werden.

Nadine Rott, Duisburg, Krupp-Gymnasium

Eine Glosse – Der Kampf mit den Kalorien

Die meisten Menschen kennen das Gefühl, ein paar Kilo mehr auf den Rippen zu haben. Hier ein Stück Torte, da einen Eisbecher. Aber mal ganz ehrlich: Es ist auch schwer, immer darauf zu achten, was man und wie viel man isst.

Genau so ergeht es auch dem Berliner Hans. Bis Weihnachten 10 Kilo, müsse doch ganz einfach gehen, dachte er. Aber schon im Januar hatte er diesen guten Vorsatz vergessen. Jeden zweiten Tag ging es mit Freunden in die Kneipe, und auch der Besuch bei seiner Mutter brachte immer ein leckeres Stück Kuchen mit sich.

Dann kam die Karnevalszeit, von nun an fasten? Kein Problem, wären da nur nicht schon die schmackhaften Oster-Naschereien in den Geschäften zu kaufen. Naja, ein gutes halbes Jahr hatte er ja noch, um seinem Fett den Kampf anzusagen. Wäre das Eis im Sommer doch nur nicht so erfrischend und das Grillen mit den Freunden nicht so lecker, hätte er gefastet…

„Ab jetzt aber!“ sagte er sich. „Denkste!“ sagte sein Appetit nach etwas Süßem. Egal wo er war, überall ertappte er sich dabei, kalorienhaltiges Essen zu sich zu nehmen. Kurz vor Weihnachten wäre es eine Sünde, zu fasten, denn gutes Essen gehört dazu. So achtete er auch in den letzten Wochen des alten Jahres nicht auf seine Ernährung.

Silvester – Die Hose spannt und am Hemd fehlt ein Knopf. Aber im nächsten Jahr würde er das Fasten durchhalten. Da war sich Hans ganz sicher!

Nicole Post, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Fußball oder doch Promis? – Lieblingsthema: Jeder hat ein anderes

Vom Fußball hat jeder schon mal etwas gehört, spätestens wenn die Nationalmannschaft spielt. Dennoch behaupten manche, dieser Sport sei für nichts gut, denn sie verfolgen andere Themenbereiche.

Er ist langweilig, denn alle rennen nur einem Ball hinterher und probieren, ihn ins Tor zu befördern. Das ist die Meinung derer, die Fußball nicht mögen. Aber meiner Meinung nach kann Fußball genauso oder sogar noch interessanter sein als das Leben der Promis.

Jeder zeigt seine Interesse anders: Der eine ist Fan, zeigt es allen und redet viel über das Thema, der andere ist auch Fan, aber er hakt nur manchmal nach, und findet andere Dinge interessanter. Die, die überhaupt nicht für Fußball zu begeistern sind, schauen sich dann „Deutschland sucht den Superstar“ an und wissen darüber sehr viel.

Aber alle wissen trotzdem über die verschiedenen Weltthemen Bescheid, siehe das Erdbeben in China oder die Ausschreitungen in Tibet. Keiner kann sagen: Dieses oder jenes Thema finde ich doof, weil das nichts bringt oder für nichts wichtig ist. Alles in allem kann jeder sein Thema oder seine Themen haben, über die er gerne und viel berichtet.

Caroline Honnen, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Der Mensch kümmert sich nicht genug um die Umwelt – Was passiert mit unserer Erde?

Heutzutage wird der Klimawandel immer mehr zu einem Problem. Die Autos verschmutzen mit dem Kohlenstoffdioxid die Luft, Regenwälder werden abgeholzt. Das müssen wir stoppen, um unsere Erde zu retten.

Die Folgen sind deutlich sichtbar: Tier- und Pflanzenarten sterben aus. In Deutschland sind dem Bundesamt für Naturschutz zufolge rund 40 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht, und daher sterben rund 3 bis 130 Arten pro Tag aus.

Rohstoffe werden teurer. Wenn man nun an der Tankstelle vorbeifährt, dann sieht man, dass der Dieselpreis bis zu 1,49 Euro pro Liter angestiegen ist. Zudem wird auch sonst alles teurer: Milchprodukte, Strom, Brot und anderes.

Der Klimawandel hat auch zur Folge, dass die Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel ansteigt und dass die Bauern schon Anfang Mai ihr Heu mähen können.

Die neusten Naturkatastrophen sind auch auf dem Klimawandel zurückzuführen, wie das Erdbeben in China, welches das schlimmste seit 1906 ist, und der Wirbelsturm in Birma. Dort waren 1,6 bis 2,5 Millionen Menschen vom Zyklon betroffen, und es starben ca. 128.000 Menschen.

In China sind bereits 18.600 Menschen gestorben, allerdings werden immer noch viele vermisst. Der Mensch sollte sich immer vor Augen führen, was mit der Welt geschieht und versuchen, mitzuhelfen, den Klimawandel zu stoppen. Man kann zum Beispiel weniger mit dem Auto, dafür aber mit dem Fahrrad fahren. Dies fördert auch die Gesundheit. Eine weitere Möglichkeit ist es, weniger Energie zu verbrauchen und alternative Energien wie Sonnenenergie und Windenergie zu nutzen.

Sophie Wolbring, Rees, Gymnasium Aspel

Umfrage am Gymnasium Aspel – Schüler achten auf gesunde Ernährung

Aufgrund des Problems von falscher Ernährung unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland wurde eine Umfrage unter Schülern vorgenommen. Das Ergebnis: 80 Prozent der Schüler achten auf gesunde Ernährung und wollen freiwillige Ernährungskurse an ihrer Schule.

Allerdings würden nur 24% der befragten Schüler tatsächlich an diesen Kursen teilnehmen. Die Jugendlichen gaben außerdem an, schon viel über gesunde und ausgewogene Ernährung zu wissen. Nur 2% gaben an, gar nichts darüber zu wissen.

Das Problem des Übergewichtes in Deutschland besonders unter Kindern und was es für gefährliche Folgen hat, ist allgemein bekannt, doch die Jugendlichen in Rees glauben, das Problem im Griff zu haben, wie die Umfrage zeigt.

Sie sprechen sich jedoch deutlich für Ernährungskurse an Schulen aus. „Wir denken dass Wissenswertes über gesunde Ernährung in die Schulen gebracht werden muss, nur so kann man wirklich alle Jugendlichen erreichen“, so eine Schülerin der 8c. Denn offensichtlich sind nicht alle Schüler so ernährungsbewusst wie die Reeser Schülerinnen und Schüler.

Theresa Märsen, Rees, Gymnasium Aspel

Schüler sind dagegen – Kopfnoten: Sind sie wirklich sinnvoll ?

Auf dem letzten Halbjahreszeugnissen erschienen in ganz NRW wieder Kopfnoten. Die Schüler und Schülerinnen wurden im Arbeits- und Sozialverhalten bewertet.

Die Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens wird in je drei verschiedene Kompetenzbereiche aufgeteilt, in denen die Schüler mit den Noten „sehr gut“, „gut“, „befriedigend“ und „unbefriedigend“ bewertet werden können.

Aber sind Kopfnoten wirklich sinnvoll? Durch die Beurteilung des Arbeits- und Sozialveraltens sollen die Schüler dazu hingeführt werden, verstärkt auf ihr Verhalten im Unterricht und anderen Mitschülern gegenüber zu achten.

Wurde dieses Ziel erreicht? Bei einer Umfrage bei Schülern des Gymnasiums Aspel der Stadt Rees ergab sich, dass die meisten Befragten Kopfnoten nicht sinnvoll finden. Es wird bemängelt, dass die Lehrer kaum einen Eindruck vom Verhalten der Schüler haben, da der wahre Charakter in den Unterrichtspausen und in der Freizeit deutlich wird. Viele Schüler verstellen sich im Unterricht und bei Gesprächen mit dem Lehrer, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Selbstständiges Arbeiten ist vor allem bei den Hausaufgaben und beim Lernen für Klassenarbeiten gefragt. Auch hier fehlt den Lehrern der Überblick, ob ein Schüler z. B. eine Ausarbeitung selbstständig angefertigt hat. So kommen ungerechtfertigte Noten zustande, die falsche Auskünfte geben.

Alle Schüler waren davon überzeugt, dass nicht jeder Schüler gerecht bewertet wird, was Nachteile bei einer späteren Jobsuche nach sich ziehen kann. Für eine sinnvollere Bewertung wurde eine schriftliche Ausarbeitung der Lehrer für jeden einzelnen Schüler zum Arbeits- und Sozialveralten vorgeschlagen. Darin müssen Lehrer ihren Eindruck, den sie im Laufe des Schuljahres erhalten haben, wiedergeben und vor allem begründen.

Aber ob diese Beurteilungsart für mehr Gerechtigkeit und Klarheit in der Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens sorgen würde, ist auch nicht sicher, da sicherlich nicht zu vermeiden ist, dass einige Lehrer ihre Sympathie oder Antipathie in eine Beurteilung mit einfließen lassen.

Anna Hübbers, Rees, Gymnasium Aspel

Musikverein Elten – seit 1907 – Schützenfest ohne Elten? Geht nicht!

Wie in jedem Jahr begleitet der Musikverein Elten 1907 am 20. und 22. Juni die Feldmarker Schützen bei ihrem Fest, genauso wie am 15. bis 17. August die Obrighover Schützen.

Ein Schützenfest ohne den Musikverein können sich viele Schützen gar nicht mehr vorstellen, denn der Verein bringt nicht nur gute Marschmusik zum Vorschein, sondern gibt stimmungsvolle Konzerte und spielt einen wunderschönen Zapfenstreich, dem das Gänsehautfeeling nahe kommt.

Der Musikverein Elten feierte im letztem Jahr sein 100-jähriges Bestehen, wozu auch die Weseler Schützen in unser Dorf kamen. Es fand ein Kunsthandwerkermarkt mit Sternenmarsch von befreundeten Vereinen statt. Die Stimmung war sehr gut.

Am 19. Juli 2008 ab 14 Uhr beginnt die traditionelle Mittsommernacht mit einem Kindertrödelmarkt, dem „Elten-Express“, sowie einige Musikbeiträge, wie z.B. das Jugendorchester oder die Beeker Street-Dixie-Gang. Zur Einleitung in den Abend zu späteren Stunden geben die Musiker des Hauptorchesters einen Teil des aktuellem Programms zum Besten. Den Tag lassen alle Gäste gerne mit einem Bierchen ausklingen, wobei ein DJ stimmungsvolle Musik auflegt.

Gerne laden wir Sie jetzt schon einmal ein zu unserem Fördererabend, der dieses Jahr am 21. und 22. November stattfindet. An diesem Abend gibt der Musikverein und das Jugendorchester ein Konzert mit interessanten Einlagen, dazu gibt es eine Verlosung. Aktuell haben wir ca. 70 Mitglieder im Hauptorchester, ungefähr 25 Jugendliche im B-Jugendorchester und 20 Schüler im A-Jugendorchester. Insgesamt sind es ca. 50 Kinder, die in der Ausbildung sind.

Für die Kleinen soll das Lernen an ihren Instrumenten auch Spaß machen. Deswegen steht fest im Programm das jährlich stattfindende Zeltlager, dabei amüsieren sich sowohl Betreuer als auch Nachwuchs köstlich. Aber auch andere Aktivitäten werden den Jungmusikern geboten, wie z.B. gemeinsame Schwimmausflüge und die Vorspielnachmittage, wobei die Schüler beweisen können, wie gut sie ihre Instrumente schon beherrschen.

Wie man so gerne sagt: „Wir sind wie eine große Familie“ und freuen uns herzlich Sie bei einer unseren nächsten Auftritten anzutreffen.Weitere Informationen und Termine finden Sie auf www.musikvereinelten.de.

Marina Palm, Wesel, Berufskolleg Wesel