Was sind Ganztagsschulen und was nützen sie uns? – Ganztagsschule – wo bleibt meine Freizeit?

Ganztagsschulen gibt es mitlerweile überall in Deutschland. Die Zahl dieser ist auf ungefähr 6400 gestiegen. Ganztagsschulen kommen vorwiegend in Berlin, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor.

Viele Schüler wissen nicht, was Ganztag bedeutet: Ganztag wird in zwei Formen unterschieden. Einmal die offene Ganztagsschule, das heißt, es steht den Eltern frei, ihre Kinder anzumelden, und die Schüler werden am Nachmittag betreut. Eine andere Form des Ganztages besteht daraus, dass es Pflicht für die Schüler ist, den Nachmittag in der Schule zu verbringen. Dies ist fest im schulischen Alltag integriert. Hierbei werden nicht nur Förderunterrichte, sondern auch Begabtenförderung und verschiedene Arbeitsgemeinschaften in den Unterricht mit einbezogen.

Aber es gibt nicht nur Vorteile an Ganztagsschulen, wie von vielen behauptet wird, sondern auch Nachteile. Einige Vorteile sind sicherlich, dass Schüler gefördert und betreut werden und mehr Eltern deshalb arbeiten gehen können, dass Schüler Mittagessen bekommen, dass auch sozial schwache Kinder gefördert werden, dass die Klassengemeinschaft gestärkt wird und dass das Verhältniss zwischen Lehrern und Schülern gestärkt wird.

Aber dennoch gibt es Nachteile an Ganztagsschulen: Die Schüler haben nicht viel Freizeit während der Woche, Ganztagsschulen brauchen eine höhere Finanzierung, wo unklar ist, wer für die Kosten aufkommen muss. Viele Schüler werden körperlich und psychisch überfordert, und das Familienleben verringert sich.

Im allgemeinen setzt sich der Trend „Ganztag“ immer mehr durch. Aber für die Schüler, die jetzt schon bis zu neun Stunden haben, wird sich bei dem Projekt „Ganztag“ nur eine Kleinigkeit ändern: Mittagessen, keine Hausaufgaben anschließend und Betreuung.

Offene Ganztagsschulen machen also nur Sinn, wenn man nach der Schule keine Hausaufgaben mehr machen muss.

Julia Kuhlewey, Rees, Gymnasium Aspel

Der Alkoholkonsum Jugendlicher nimmt zu – Alkopops – ein gefährliches Spiel

Alkohol, eine farblose Flüssigkeit, die eigentlich ganz ungefährlich wirkt. Aber so ist es nicht. Alkohol, Ethanol, ist in Verbindung mit Medikamenten oder Drogen lebensgefährlich.

Immer mehr Jugendliche in Deutschland im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren werden mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Dass immer mehr Jugendliche Alkohol trinken, liegt vor allem an dem für Teenager attraktiven Image der Alkopops. Obwoh die Abgabe von Alkopops erst an Erwachsene erlaubt ist, kommen Jugendliche immer öfter mit ihnen in Kontakt.

Alkopops sind Mixgetränke, die mit Limonade versüßt werden, um den herben, brennenden Geschmack von Alkohol zu verdecken. Trotz der Verdünnung mit Limonade ist immer noch viel Alkohol, soviel wie in zwei Schnäpsen, in ihnen enthalten. Beispiele für Alkopops sind „Cool up“ oder „ICE“.

Schon ab 0,8 Prozent Alkohol im Blut treten die ersten Nebenwirkungen auf: Gleichgewichtsstörungen. Bis zu einem Promillewert von 3,5 stellen sich lebensbedrohliche Zustände, die Gefahr einer Lähmung des Atmungszentrum ein. Alkohol ist ein Rauschmittel, dessen Wirkung man erst spät bemerkt. Auf Partys wird Alkohol oft als Stimmungsantreiber verwendet, aber kann man nicht auch ohne Alkohol Spaß haben?

Charlotte Potrykus, Rees, Gymnasium Aspel

Umfrage in der Klasse 8c des Gymnasiums Aspel. – Abitur nach 13 oder 12 Jahren ?

Das Thema Abitur ist heute ziemlich wichtig geworden. Es steht momentan bei vielen Gesprächen im Mittelpunkt. Zu unterscheiden ist das Abitur als uneingeschränkte Studienberechtigung von der eingeschränkten Studienberechtigung für bestimmte Fächer.

Welches Abitur ist besser – nach zwölf oder 13 Jahren? Außerdem gibt es natürlich die Frage, welches Fach man wählen soll. 20 Schüler der Klasse 8c des Gymnasiums Aspel wurden zu diesen Themen befragt. Eines war klar – alle stimmten sofort für das Abitur nach 13 Jahren. Es sei mehr Zeit vorhanden. Man habe mehr Freizeit und müsse nicht den ganzen Tag Hausaufgaben machen.

Bei der Frage, ob du dich auf dein Abitur freust, war keine große Einstimmigkeit vorhanden. Sieben Schüler meinten „Ja“, sowie fünf „Nein“. Sechs Schüler meinten, dass sie froh seien, wenn das Lernen beendet sei. Zwei wussten nicht wie sie antworten sollten.

Eine weitere wichtige Frage war, welches Abiturfach man wählen würde: Deutsch, Englisch, Latein, Geschichte oder Informatik. Ein Viertel stimmte für das Fach Deutsch sowie vier Schüler für das Fach Informatik. Der Sieger war das Fach Englisch mit acht Stimmen. Die Fächer Geschichte und Latein waren mit zwei und einer Stimme vertreten.

Als letztes wurde den Schülern die Frage gestellt, ob sie schon wüssten, was sie nach dem Abitur machen wollen. 13 Schüler antworteten promt mit „Studieren“. Die restlichen sieben Schüler waren sich noch nicht sicher, was sie machen wollen.

Niklas Abel, Rees, Gymnasium Aspel

Ein gutes Festival ist wie Mannschaftssport – 25 Jahre Haldern Pop

Was vor 25 Jahren als Open-Air Party in der „Bauernliga“ begann, hat sich mittlerweile zu einem Festival entwickelt, dessen Stellenwert in Deutschland für viele bestimmt in der 1. Liga anzusiedeln ist. Doch was hat das Ganze mit Fußball oder Mannschaftssport zu tun?

Wie bei einer Fußballmannschaft erfolgt vor dem Spiel (Festival) erst einmal eine Mannschaftsbesprechung, wie welche Positionen zu besetzen sind. Die Vorbereitungen vor dem Spiel (Festival) sind oftmals wichtiger als das Spiel selbst. Denn nur wer gut vorbereitet in ein Spiel geht, kann dieses auch gewinnen.

Wie in jeder Mannschaft muss auch bei einem Festival jede Position sehr gut besezt sein (Der Torwart ist der erste Stürmer. Der Mittelstürmer ist der erste Verteidiger). Nachdem der Torwart (Haldern Pop) den Ball abgeschlagen hat, beginnt das Spiel. Da in der Teambesprechung alle Positionen optimal besezt worden sind, läuft der Ball nun von einer Position zur anderen, nur mit einem Ziel: Das Spiel zu gewinnen (Das Festival gut über die Bühne zu bringen). Und nur wenn man zusammen hält und für seinen Mitspieler einspringt, kann das Spiel auch gewonnen werden.

Leider werden beim Fußball viele Angriffe abgewehrt, aber nur wer weiter kämpft und den Ball im Spiel hält, kann das Spiel auch gewinnen. Auch das Open-Air hatte einige schwierige Spiele zu überstehen (z.B. Regen), doch immer wieder wurde der Ball im Spiel gehalten, da sich jeder für jeden eingesetzt hat.

Mittlerweile ist die „Haldern Pop“-Mannschaft so gut eingespielt, dass sie trotz ihres kleinen Stadions ganz oben mitspielen kann ohne die ganz großen Stars einkaufen zu müssen.

Fazit: Eine gute Mannschaft braucht ein gutes Management. Nur dann kann alles funktionieren. Beim Haldern Pop Festival sind diese Voraussetzungen besten gegeben.

Steffen Syberg, Rees, Gymnasium Aspel

Missstände im Container – Schüler protestieren gegen Bauarbeiten

Rees. Viele Schüler und Schülerinnen haben gegen die Missstände in den Containern und die zu langen Bauarbeiten für das neue Schulgebäude protestiert. Die Zustände in den Klassenräumen haben sie aufgeregt.

Schimmel, anfangs fehlende Sicherheitsgläser und Löcher in den Wänden waren keine unwesentlichen Argumente gegen den Pavillon. Auch die fehlenden Fachräume stellen ein Problem da.

Nach Aussagen der 5c der Rheinschule hat diese Demonstrationen Frau Rauch geplant, um zusammen mit ihnen auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Sie wollten erreichen, dass die Bauarbeiter schneller arbeiten, damit sie endlich wieder in einer warmen Schule ohne Schimmel unterrichtet werden können. Sie haben sich einfach aufgeregt, so eine der Schülerinnen.

Die Aktion sei vor allem an die Bauarbeiter und die daran Beteiligten gerichtet. Die Schüler waren mit der Protestaktion selber nicht zufrieden. Langweilig, war alles was sie dazu sagten. Mit dem Ergebnis ihrer Proteste seien sie auch nicht zufrieden. „Wir sollten eine Strichliste führen, wenn die Bauamtsleiterin da ist. Aber bis jetzt haben wir sie erst einmal zu Gesicht bekommen.“ Die Bauamtsleiterin heißt Elke Strede. Die Schülerinnen und Schüler haben nur noch einen Wunsch: „Dass die Bauarbeiter schneller arbeiten“, um endlich die Sanierungen abzuschließen.

Die Schüler hatten am 15. April 2008 protestiert. Mit Sprüchen auf Transparenten liefen sie durch Rees. Danach folgte ein Gespräch mit Elke Strede, die sich zusammen mit Ludger Beltermann dazu bereit erklärt hatte, Fragen der Elternvertreter zu beantworten. Dabei fanden sie heraus, dass ein genauer Zeitpunkt der Fertigstellung nicht vorherzusehen sei, dass man die Schule als ganzes Schulzentrum sehe, dass die Beschädigungen an Möbeln und Büchern der Rheinschule, die durch Wasserschäden, die wiederum durch die Sanierungsarbeiten entstanden sind, ersetzt werden und dass es nicht günstiger gewesen wäre, die Hauptschule abzureißen, obwohl zu dem Zeitpunkt der Berechnung noch nicht der Preisanstieg mit einbezogen wurde (16.04.2008,“Ausmaß der Schäden ermitteln“).

Doch nicht nur die Hauptschule demonstrierte, sondern auch die Stufe zwölf des Gymnasiums Aspels ist gegen die fehlenden Fachräume im Container. Dabei fragten sie: „Wo bleibt der Platz für kluge Köpfe?“ (RP, 05.04.2008,“ Schüler-Demo gegen Container“).

Ursprünglich war geplant, mit den Bauarbeiten Ende 2008 abzuschließen, jetzt wird Ende 2009 angepeilt (RP, 05.04.2008, „Im Zeitplan zurück“). Der Preis für die Sanierung stieg um ca. 600.000 Euro auf mehr als 9 Millionen Euro (RP, 31.01.2008, „Schulsanierung: 600.000 Euro teurer?“). Die Schimmelpilzuntersuchungen laufen(RP, 17.05.2008, „Schulbaustelle wird auf Schimmelpilz untersucht“).

Meike Niggemann, Rees, Gymnasium Aspel

Ein Gedicht – Der letzter Schultag

Beate Hengstermann hat ein Gedicht geschrieben für alle Schüler, die dieses Jahr ihren Abschluss haben.

Ich gehe aus dem Haus.

„Was für ein schöner Tag!“

Meine Freundin wartet schon.

Wir laufen nebeneinander.

Das letzte Mal vielleicht.

Nicht wie sonst,

Wenn wir reden, lachen

Späße machen.

Wir schweigen.

Den ganzen Weg.

Als ob da etwas ist.

Keiner weiß genau, was.

Wir sehen uns an.

„Was ist los?“, fragt ihr Blick,

„Ich weiß es nicht“, kommt meiner zurück.

In der Schule ist es ruhig.

Kein Lärm, kein Spaß.

Als wenn ihr das Leben

ausgesaugt wurde.

Wo sind die Clowns,

die den Unterricht erhellen?

Wo sind die Lehrer,

die uns quälen?

Alles still.

Trauer und Freude

Tränen und Lachen

Den Abschluss: Geschafft!

Ein Abschied, wir brauchen viel Kraft!

Werden wir uns je wiedersehen?

Alle werden eigene Wege gehen.

Man verliert sich aus den Augen.

Hört nichts mehr voneinander.

Es war eine schöne Zeit.

Auch wenn man sie

nicht immer gemocht hat.

Ein Start ins neue Leben

steht vor der Tür.

Das, worauf man schon so lange wartet.

Und doch, man ist traurig.

Wird das alles vermissen.

Zum letzten Mal durch diese Tür,

Zum letzten Mal ein „Tschüss!“

Es war eine schöne Zeit,

Danke!

Beate Hengstermann, Rees, Realschule der Stadt Rees

Olympia 1936 und 2008: – So werden Olympische Spiele für politische Zwecke genutzt

In der Geschichte der Olympischen Spiele sind zwei Fälle bekannt, bei denen die olympischen Spiele für politische Zwecke genutzt wurden:

Zum einen 1936 in Deutschland als Hitler die olympischen Spiele für seine Propagandazwecke nutzte. Zum anderen 2008 in Peking, da die Tibeter die öffentliche Aufmerksamkeit auf China dazu nutzen, auf die Missstände in ihrem Land und die Unterdrückung durch China aufmerksam zu machen.

Berlin, 1936. Als Hitler 1933 an die Macht kam, wurde das Olympische Komitee unsicher, da die Spiele bereits dorthin vergeben waren und sie nicht wollten, dass die Spiele von der NSDAP beeinflusst würden. Hitler nutzte dieses Ereignis, um neue Arbeitsplätze zu schaffen, da er nur deshalb gewählt wurde und er sonst wahrscheinlich einen Aufstand fürchtete. Außerdem wollte er der Welt beweisen, dass er nicht juden- oder ausländerfeindlich war. Er ließ alle Schilder mit dem Aufdruck „Juden unerwünscht“ abbauen. Als endgültigen Beweis sollten auch für Deutschland Juden teilnehmen, aber am Ende durfte nur eine „Halbjüdin“ für Deutschland teilnehmen, nämlich die Fechterin Helen M.

Bei den Sommerspielen in Berlin und den Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen machten die deutschen Sportler bei dem Einzug den Hitler-Gruß. Was keiner wusste, war, dass es auch der Olympische Gruß war. Die „reinen“ olympischen Spiele brachten Deutschland 4,5 Millionen Reichsmark, sagte Carl Diem, ein Sportwissenschaftler.

Peking, 2008. Es gibt Wirbel um die olympischen Spiele, da diese in China stattfinden werden und es ist ziemlich weit verbreitet, wie man dort zu Menschenrechten steht. Amnesty International machte zuletzt April 2008 auf die Menschenrechtsverletzungen in China aufmerksam, da sie berichteten, dass dort weltweit die höchste Anzahl von vollstreckten Todesurteilen, Folterungen, so genannte Erziehung durch Arbeit und Haftstrafen ohne Prozess und Urteil gibt.

2001 versprachen die Organisatoren aus Peking bessere Luftqualitäten in ganz China, aber das würde nicht reichen, da trotzdem von der Luft aus den Nachbarstaaten ein Problem ausgeht, denn der Smog breitet sich auch über Grenzen hinweg aus. Dies hat zur Folge, dass außergewöhnliche Verbesserungen fast unmöglich sind, wenn nicht sogar ein Problem wegen Krankheiten besteht.

Tibet leidet so auch unter China, da sie den Smog von allen Seiten abbekommen, denn Tibet allein verursacht nur wenig Luftverschmutzung, da sie kaum Fabriken und fast keine Autobahnen haben. Die Tibeter sind arm und werden unterdrückt. Sie versuchen mit allen Mitteln an die Eigenständigkeit zu kommen, denn der Dalai Lama hat Gesandte nach Peking geschickt, und die Bevölkerung versucht es mit kleineren Aufständen und Demonstrationen gegen die Besetzer. Es wurde bekannt, dass seit Anfang April China nur noch ein Visa über einen Monat, anstatt 3 Monate wie vorher, erteilt.

Lukas Wißen, Rees, Gymnasium Aspel

Vor den olympischen Spielen – Menschen aller Welt sind verunsichert: unruhiges China

Die Verhandlungen mit dem Dalai Lama, die Proteste bei dem Fackellauf, der politische Boykott, das schwere Erdbeben: Die Menschen sind sich nicht mehr sicher, ob die olympischen Spiele stattfinden können.

Nahezu die ganze Erde schaut auf das Land China. In den letzten Wochen hatte das bevölkerungsreichste Land der Erde zum Teil große Probleme. Zum einem der Olympia-Boykott einiger Politiker, zum anderen der tragische Überlebenskampf mit mehreren tausenden Toten bei den wohl stärksten Erdbeben seit 30 Jahren. Hinzu kommt der eiserne Konflikt mit den Tibetern.

China muss seinen Haushalt ihres großen Landes wieder richtig stellen und den Menschen helfen.

Das Erdbeben der Stärke 7,8 und folgende Nachbeben, welche sich Anfang Mai ereigneten, rissen mehr als 30.000 Menschen in den bitteren Tod. Viele Hilfsgüter, auch aus Deutschland, sind in den letzten Wochen Richtung China gekommen und werden nun auch in Zukunft weiter geliefert. Alle Chinesen haben Wochen nach dem Unglück noch Angst und tiefe Trauer.

Aber auch die Verhandlungen mit dem Dalai Lama, der vor kurzem Deutschland besuchte, kommen nur sehr langsam voran. Die Regierung versuchr mit großer Mühe, mit den Tibetern zu verhandeln, leider mit nur eher kleineren Erfolgen. Politiker fordern das sofortige Gespräch untereinander, um zu einer raschen Lösung zu kommen.

Als Folge dieses Konfliktes kann man sicher die Proteste bei den Fackelläufen unter anderen in den USA zählen. Auch dort kam es zu maßgeblichen schweren Körperverletzungen durch verschiedene Sicherheitskräfte. Man muss jedoch eins betonen, nämlich, dass sowohl die chinesische Regierung als auch das chinesische Staatsfernsehen wesentlich öffentlicher geworden ist obwohl dieses als sehr privat kommunistisch gehalten wird. So werden den Menschen viele Eindrücke gegeben.

Auch Schüler des Gymnasiums in Aspel denken zum größten Teil kritisch über das Land China. „Die Menschen sollen in der Folgezeit versuchen, die Regierung und vor allem ihre eigene Umgebung zu unterstützen, jedoch sich nicht vollständig auf diese zu fixieren,“ erklärte eine Schülerin. „Es könnte im schlimmsten Fall zu einem Bürgerkrieg verschiedener Anhänger in China geben.“

Auch Lehrer der Schule versuchen, den Schülern zumindest einige dieser Situationen anschaulich darzustellen, auch wenn man sich in unserer Gesellschaft so etwas nicht vorstellen kann. „Der politische Boykott ist gerechtfertigt, aber wenn müssen auch nahezu alle Länder an diesem teilnehmen,“ so ein Lehrer.

Die Umfrage ergibt aber wiederum folgendes Ergebnis: „Das Land China braucht nun eine feste Stütze in der internationalen Politik und in der eigenen Gesellschaft. So können nur die Menschen auch zur Ruhe kommen.“

Experten denken, dass China sein Land, wie vor einigen Wochen, in Ordnung bringt mit allen notwendigen Mitteln und dass die olympischen Spiele wie geplant in zwei Monaten stattfinden können. Der Dalai Lama zeigt sich offen und möchte Kompromisse mit der Regierung eingehen.

Felix Schättler, Rees, Gymnasium Aspel

Alles legitim im Netz? – SchuelerVZ: Wie sieht es mit Datenschutz aus?

Was ist eigentlich von SchuelerVZ und Co. zu halten? Na gut, viele Jugendliche haben ihren Spaß daran, sich mit anderen auszutauschen, manche nutzen diese Chats, um sich über andere lustig zu machen, und wieder andere veröffentlichen einfach Bilder, die sie gar nicht verwenden dürften.

Bilder von Klassenkameraden etc., die sie einfach für jeden sichtbar ins Web stellen und dann noch mit Namen beschriften, egal ob diese Person auch bei SchuelerVZ angemeldet ist oder nicht.

Auch wird sich nicht erkundigt, ob man das Bild überhaupt nutzen darf. Wahrscheinlich denkt man sich nichts Schlimmeres dabei und findet das Bild vielleicht nur „lustig“. Aber es gibt auch andere, die sich über dieses Bild lustig machen und die gezeigte Person verspotten.

Aber leider kann sich jeder SchuelerVZ-Nutzer alle möglichen Bilder anderer Mitglieder ansehen und diese zusätzlich kommentieren (nach meinem Wissen).

Was mir auch nicht gefällt, ist, dass man die gezeigten Personen nicht kennt und sie, falls sie mal schief gucken, direkt mit „coolen Sprüchen“ runtermacht.

Diese Kommentare sind wieder öffentlich und wenn jemand Spaß daran hat, macht er weiter und findet, geleitet durch den vorherigen Kommentar, noch andere „Fehler“ an der gezeigten Person.

So wird jemand, der vielleicht nicht einmal weiß, dort abgebildet zu sein, zum Gespött und ist z.B in der ganzen Schule bekannt. Das war eigentlich ein Extremfall – ist aber auch nicht auszuschließen.

Aber man kann sicherlich sagen, dass viele erstaunt sein würden, wenn sie mal auf SchuelerVz.net gingen und bei Freunden nach Bildern von sich suchen würden.

Ich denke, so ziemlich jeder würde fündig. Und ob jeder damit einverstanden ist, wenn er in den peinlichsten Situationen im Web gezeigt ist?

Marc Schmermaes, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Kommt das olympische Feuer in Peking an? – Die Olympischen Spiele 2008

Am 24. März 2008 wurde in Griechenland auf der Halbinsel Peloponnes das Olympische Feuer entzündet. Dieses Jahr wird das Feuer weiter getragen denn je.

Die Reise wird insgesamt 130 Tage dauern, und es werden 137.000 Kilometer zurückgelegt.

Bevor das Feuer dann Peking erreicht, wo die Spiele stattfinden werden, wird es noch die halbe Welt umrunden und dabei jeden Kontinent besuchen. Doch leider bringt auch das schönste Event Negatives mit sich.

Ein Konflikt zwischen China und Tibet sorgt für großen Aufruhr, denn tibetische Aufstände könnten den Fackellauf und damit auch die ganzen Olympischen Spiele gefährden.

Tibetische Freiheitskämpfer versuchen, wo es nur geht, den Fackellauf zu stören. Auch in London oder Paris fehlten sie nicht und verhinderten den reibungslosen Ablauf. Mehrere 1.000 Polizisten mussten eingesetzt werden, um die Sicherheit des Feuers gewähren zu können. Dabei kam es zu mehreren schweren Schlägereien auf den Straßen und zu zahlreichen Verletzten und auch einigen Toten.

Die letzte Station Europas war Paris, von dort aus sollte die Flagge dann nach San Francisco geflogen werden.

So nutzen tibetische Anhänger ihre letzte Chance, den Fackellauf in Europa zu unterbrechen und legten sich teilweise auf die Straße, damit die Fackel nicht weiter getragen werden konnte. Auch die Polizei musste Gewalt anwenden, um die Straßen frei zu halten.

In Paris haben die tibetischen Anhänger sogar geschafft, die Fackel zu erlöschen; aber im Begleitfahrzeug befindet sich das zweite Olympische Feuer, an dem die Fackel erneut entzündet wurde.

Als seien Aufstände nicht genug, kommen auch noch Naturkatastrophen hinzu, die die Olympischen Spiele zusätzlich gefährden. Im Gebiet Sichuan gab es ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala, bei dem weitaus mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen sind. In Beichuan steht nur noch jedes fünfte Haus. Selbst in Peking, in 1500 km Entfernung, begannen Wolkenkratzer zu wackeln und Menschen flohen auf die Straße. Sogar auf Taiwan und in Vietnam berichtete man von Erdstößen.

Dennoch wird der Fackellauf fortgesetzt, und es gibt jetzt vor jeder Etappe eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer. Auch wird die drei Monate lange Reise durch China weniger pompös ausfallen und Reden etc. werden gekürzt.

Wenn sich die Lage beruhigt, einerseits die Naturgewalten, andererseits die Boykotte, dann müsste man die Olympischen Spiele in aller Ruhe genießen können und sich jetzt auch schon zu Recht darauf freuen. Sie sind halt das Sportevent des Jahres, ein Wettkampf der Superlative.

Marc Schmermaes, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium