Die Simpsons – Homer, Marge und Co sollen so bleiben, wie sie sind

Die Cartoon-Serie „Die Simpsons“ feiert Geburtstag. Sie wurde am 17. Dezember 1989 zum ersten Mal in der Primetime des Senders „FOX“ ausgestrahlt. Der Schöpfer der Simpsons ist Matt Groening. In Deutschland liefen die ersten beiden Staffeln 1990 auf Premiere. Die Hauptpersonen der Serie heißen: Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie Simpson. Fast jeder kennt sie.

Meistens laufen die Simpsons gegen 18 Uhr. Sie sollten aber früher beginnen, weil viele Personen zur Sendezeit nicht zur Hause sind, äußerte sich Selcan Gül, eine Schülerin der Realschule-Ratheim. Eine weitere Schülerin der Realschule-Ratheim sagte, mag die Simpsons so, wie sie sind: „Man sollte an den Simpsons nichts verändern“, sagt sie. Die Mehrheit der befragten Personen mögen Bart am meisten, da er der frechste und witzigste sei. Abschließend kann man sagen, dass die Cartoon-Serie sehr gut gelungen ist, weil sie beispielsweise im Vergleich zu Family Guy viel anschaulicher ist.

Enes Kapucu & Bilkay Topal, Hückelhoven, Realschule D.stadt Hückelhoven

Rezension – 2012: Ein spannender Besuch in der Zukunft

Die Welt wird untergehen, alles wird zerstört, und Menschenmassen werden ums leben kommen. Dieses Ereignis wird im Film „2012“ dargestellt. Der Film ist fantastisch, und ich möchte ihn gerne weiter empfehlen.

Der Hauptdarsteller John Cusak spielt als Autor eines Buches den Mann, der versucht, sich und seine Familie zu retten. 2009 entdeckte ein Wissenschaftler, dass eine Erdkrustenverschiebung im Jahre 2012 stattfinden wird. Darauf hin fingen Menschen an, Riesen-Schiffe zum Schutz vor den Fluten zu bauen. Doch es durften nur Leute drauf, die ein Ticket gekauft hatten.

Aus meiner Sicht war der Film ein Erlebnis voller Action. Das, was mich am meisten inspiriert hat, waren die Effekte und die Computeranimationen. Die Musik passte genau zur Stimmung der Charaktere und zu den einzelnen Situationen. Die Story konnte man sehr gut verfolgen und auch verstehen. Alles wird genaustes beschrieben, und es werden auch verschiedene Szenen wiederholt. Die Altersbeschränkung liegt bei zwölf Jahren, was auch vernünftig ist. Es gibt im Film auch etwas Brutalität.

Maik Memenga, Hückelhoven, Realschule D.stadt Hückelhoven

Freizeit – Im Segelflieger durch die Luft gleiten

Seit 1953 wird in Elmpt geflogen. Sicherlich nicht immer geräuschlos – zum Leidwesen der Bürger im Umkreis – aber es gehörte eben irgendwann auch zur Tagesordnung.

Früher fanden sich deutsche und englische Segelflieger, damals noch unter der Royal Air Force, zusammen, um gemeinsam den lautlosen Sport zu betreiben. Freundschaften entstanden, und ein reger Segelflugbetrieb fand fast unbemerkt von den Menschen im Umfeld fast jedes Wochenende statt. Nach dem Abzug der Royal Air Force wurde das „Army Germany Gliding Centre“ geschaffen. Es sollte unter anderem den in Deutschland stationierten Streitkräften die Möglichkeit bieten, den Segelflug weiterhin zur persönlichen Weiterentwicklung und als Ausgleich zum harten Einsatz in Afghanistan oder sonstwo auf der Welt zu betreiben.

Ehrenamtliche Fluglehrer und Techniker bieten in Elmpt eine solide Ausbildung im Rahmen der fliegerischen Ausbildung sowie hinsichtlich der Förderung von handwerklichen Fähigkeiten. Insbesondere für Jugendliche ist Segelfliegen eine sinnvolle Maßnahme. Es kann ihnen auch für den späteren Einstieg ins Berufsleben helfen, wie Beispiele eindrucksvoll belegen.

Die Segelflieger werden sich auch weiterhin für den Erhalt dieser Art Fliegerei in Elmpt einsetzen, um ein Stückchen Abenteuer und sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu erhalten.

Marvin Dohmen, Niederkrüchten, Realschule Niederkrüchten

Shoppen oder Sparen? – Wirtschaftskrise erreicht nun Jugendliche

Viele Jugendliche achten beim Shoppen mehr auf den Preis als auf die Qualität. Laut Umfrage kann man davon ausgehen, dass seit der Wirtschaftskrise 80 Prozent der Jugendlichen Geld sparen müssen oder durch Nebenjobs ihr Taschengeld aufbessern.

Jugendliche geben weniger Geld aus. Stimmt das? Bei einer Umfrage befragte ich im November 150 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus dem Kreis Hückelhoven. Das Ergebnis macht deutlich, dass es tatsächlich stimmt.

Jugendliche geben weniger Geld aus. Denn auch wenn sie sich nicht alle für die Wirtschaft interessieren, die Wirtschaftskrise betrifft auch sie. Jugendliche kriegen nicht mehr so viel Taschengeld wie vor zwei Jahren. 90 Prozent der Jugendlichen können von sich aus sagen, dass sie vor zwei Jahren beim Shoppen weniger auf den Preis geachtet haben als jetzt. 25 Prozent der befragten Jugendlichen aus der Stadt Hückelhoven arbeiten in der Freizeit in Nebenjobs. Sie helfen in Läden aus, verteilen Zeitungen und machen Werbung für besondere Veranstaltungen.

Viele von den Befragten geben auf die Frage, warum sie weniger Taschengeld bekommen und mehr auf den Preis achten, dieselbe Antwort wie Erwachsene: wegen der Wirtschaftskrise. Denn am 21. Januar 2008 stürzten alle Börsen Weltweit ab. Seitdem geht es der Wirtschaft schlecht und viele Erwachsene haben Angst um ihren Job. Manche sprechen deshalb auch von diesem Tag als dem schwarzen Montag.

Laut Umfrage stehen Jugendlichen durchschnittlich zwischen 35 und 80 Euro pro Monat zur Verfügung. Doch was passiert mit dem Geld was ihnen zur Verfügung steht? Sie geben es für die neusten Trends und Computer Spiele aus, um immer auf dem neusten Stand zubleiben. Und was ist mit dem Sparen?Bleibt den Jugendlichen Geld übrig zum Sparen? 35 Prozent der Befragten antworten auf diese Fragen mit: „Ja, wir sparen.“ Doch langsam fällt es den Jugendlichen schwer zu sparen, da sie versuchen mit ihrem Taschengeld sich und ihre Freizeit zu finanzieren. Die Umfrage hat meine These bestätigt: Die Wirtschaftskrise ist bei den Jugendlichen angekommen.

Irem Memis, Hückelhoven, Realschule D.stadt Hückelhoven

Suchtkrankheiten – Sucht unter der Lupe

Alle Süchte in einen Topf zu werfen ist einfach. Doch ein Teil der Schüler der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg hat sich in den diesjährigen Gesundheitstagen mit dem Thema „Sucht und Suchtverhalten“ beschäftigt.

Zur Vertiefung des Themas waren Experten der verschiedenen Bereiche eingeladen worden.

So auch Frau Dr. Stawinoga vom Gesundheitsamt Heinsberg. Sie steht der Schule schon seit einigen Jahren mit pädagogischem, medizinischem und psychologischen Fachwissen zur Verfügung. Dieses Mal wirkte sie mit einem Vortrag über Computersucht und deren Folgen im Unterricht mit.

Auch die Anonymen Alkoholiker (AA) Klaus und Jens erklärten sich zum wiederholtem Male bereit, die Schule zu besuchen und den Schülern Rede und Antwort zu stehen. Sie erklärten den Schülern verschiedenster Arbeitsgruppen vieles über die Gefahren des Alkoholkonsum und machten sie mit dem Thema vertraut.

Sie boten durch die Erzählung ihrer eigenen Lebensgeschichte einen guten Einblick in ihr früheres Leben, ein Leben, das vom Alkohol bestimmt war: „Wir wollen die Schüler vor einem übermäßigen Alkoholkonsum warnen.“

So erzählten Klaus und Jens auch von ihrem langen und mühsamen Weg zum normalen Leben fernab der Flasche. Herr Müllers, ein Mitarbeiter der SuchtberatungsstelleErkelenz nahm sich die Zeit während der Gesundheitstage den Unterricht zu unterstützen.

Er stellte sich den Fragen der Schüler mit Zahlen und Beispielen veranschaulicht er seine Antworten zum Thema Sucht im Allgemeinen. Das Thema wurde mit kurzen Filmen und Reportagen veranschaulicht aufbereitet. Die Filme hatten den Vorteil, dass man sich besser in die Lage der Personen der verschiedensten Suchtverhalten einfühlen konnte.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Mit Rausch-Brillen wurde das Sehvermögen des Trägers gegen das eines Betrunkenen getauscht. Mit den Brillen vor den Augen mussten die Schüler einen Hindernis-Parcour bewältigen.

Stühlen musste man ausweichen, Schlüssel mussten aufgehoben und damit Schlösser geöffnet und viele Aufgaben mehr erledigt werden.

Die Schüler bekamen in den Gesundheitstagen einen umfassenden Einblick in die Welt der Süchte. Auch die Lehrer waren zufrieden, denn die Schüler waren die drei Tagen motiviert bei der Sache.

Nun treten die Schüler mit dem neugewonnenen Wissen gestärkt den Fängen der Sucht gegenüber.

Markus Strazar, Wassenberg, Betty-Reis-Gesamtschule

Schüler lesen Zeitung – Fichte-Gymnasiasten werden zu Redakteuren

In den letzten Wochen lasen die achten Stufen des Fiche-Gymnasiums die Rheinische Post. Die achten Klassen lernten nicht nur viel über den Aufbau der Rheinischen Post, sondern lasen auch interessiert die Artikel.

Dann, am 19. November, war es endlich soweit, die kleinen Reporter durften ihren eigenen Artikel schreiben und online stellen. Der Schüler Sebastian D. äußerte sich zum Projekt: „Ich finde es interessant und spannend, eigene Artikel online stellen zu dürfen und mich so als Redakteur beweisen zu können.“ Mit ihren Zertifikaten liefen sie stolz heim.

Fritz Grabowski, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Sport und Freizeit – Abenteuer im Kletterpark für Schüler

Der „Adventure Forest“ in Traben-Trabach ist ein Kletterpark, wo man Mut und Gleichgewichtssinn beweisen muss. Man kann mit der Familie oder mit der ganzen Klasse dort einen Tagesausflug planen, wie es z.B die Klasse 8c des Fichte-Gymnasiums aus Krefeld während ihrer Klassenfahrt gemacht hat.

Alle Schüler waren begeistert: „Es hat einfach Spaß gemacht, die 120 Meter lange Seilrutsche zu rutschen“ sagt die Schülerin Laura Podvorica (13). Bevor es mit dem Klettern losgeht, wird eine kleine Einführung für die Sicherung gegeben.

Dann kann der Spaß beginnen. Der Park besitzt sechs Parcours: von einem Kinderparcours (1,5 Meter) bis zu einem Profiparcours „Iron-Man“ (14 Meter Höhe!) ist alles dabei. Für eine Kletterpause gibt es ein kleines Bistro.

Hauptsächlich findet man in Deutschlad drei „Adventure Forests „, die in Mayen-Kürrenberg, Ediger-Eller und in Rüsselsheim liegen.

Eda & Seda Sahin, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Geschichte – Interview – Weihnachten im zweiten Weltkrieg

Jeder kennt diese schöne Weihnachtszeit. Sie kommt jedes Jahr, und man kann sie sich fast schon nicht mehr ohne dieses große Drumherum vorstellen. Doch wie war es vor gut 70 Jahren, nachdem der zweite Weltkrieg angefangen hatte und danach während des Krieges?

Wurde zu dieser Zeit in Krefeld überhaupt Weihnachten gefeiert? Diese und weitere Fragen habe ich Ursula Schram, die zu dieser Zeit gerade vier Jahre alt war, und Heinrich Schram, der zu diesem Zeitpunkt acht Jahre alt war, gestellt.

Wie war es denn damals? Wurde Weihnachten in Krefeld gefeiert und wenn ja, wie?

Ursula Schram: Ja, Weihnachten wurde gefeiert. Wir hatten auch immer einen Weihnachtsbaum oder ein Bäumchen, den mein Vater Heiligabend mitbrachte. Allerdings waren es nicht immer die schönsten Exemplare. Den haben wir dann mit Lametta geschmückt. Der Baumschmuck wurde in der Familie immer weiter gereicht. Meine Mutter hatte ihn von meiner Oma bekommen. Im Bunker wurde auch ein wenig geschmückt,und ein paar Äste wurden verziert.

Heinrich Schram: Wir haben auch Weihnachten gefeiert. Aber im vorletzten Kriegsjahr hatten wir keinen Baum mehr, sondern ich habe mir von Tannenbäumen Äste organisiert.

Ging man Weihnachten auch in die Kirche oder war das damals zu gefährlich ?

Ursula Schram: Kirche war damals wie heute, allerdings morgens um fünf oder sechs Uhr.

Heinrich Schram: Doch in den letzten Jahren fiel sie aus. In großen Kampfgebieten fielen die Messen jedoch während der ganzen Kriegsjahre ganz aus.

Gab es damals denn auch Geschenke ?

Beide: Ja, es gab Geschenke. Aber nicht so wie heute. Es war oft Selbstgemachtes und etwas für den täglichen Gebrauch oder restauriertes Spielzeug.

Gab es damals auch Kampfpausen während der drei Feiertage?

Beide: Ja, meistens schon.

Heinrich Schram: Es gab sogar Gebiete, in denen feierten die Soldaten mit den Feinden, und nach den Feiertagen kämpften sie wieder gegeneinander.

Fehlte Weihnachten ein Verwandter?

Ursula Schram: Mein Vater war als Soldat nicht immer zu Hause, allerdings war er nur beim letzten Kriegsweihnachten nicht da. Ansonsten besuchte er uns hin und wieder. Doch nach dem Krieg haben wir wieder zusammen gefeiert, allerdings auch noch so wie im letzten Kriegsjahr. Wir hatten ja fast gar nichts.

Heinrich Schram: Mein Vater war den ganzen Krieg über weg, und meine Schwester musste zum Kriegsende auch noch in den Kriegsdienst gehen.

Da sieht man, in welchen Luxus wir heutzutage Weihnachten feiern. Wir sollten dankbar sein, in Frieden und mit der Familie feiern zu können. Wir können uns freuen, über so viel leckeres Essen und dass wir so viele und tolle Geschenke bekommen. Außerdem sollten wir an die denken, denen es nicht so gut geht und die vielleicht noch weniger haben als die Leute im Krieg. Dann wird die Freude umso größer.

Malik Schram, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Klassenfahrt – Die schönste Woche der Schulzeit für die Fichte-Schüler

Schule, Schule, Schule – so denken fast alle Schüler in Krefeld. Doch zur Schulzeit gehört auch die Klassenfahrt. Vielleicht die schönste Woche im ganzen Jahr. Aber so ein Glück, wie das Fichte-Gymnasium Krefeld hat nicht jede Schule. Denn der Fichte-Schule gehört das Schullandheim Burg Bischofstein im Moseltal.

Dort kann sich jede Klasse eine Woche, außerhalb des Schulstresses austoben. Die lustige und vor allem sehr laute zweistündige Busfahrt ist der Anfang einer wunderbaren Schulwoche. „Jippieh, endlich keine Schule“, sagte Büsra Aydin (13). So geht es allen. Angekommen heißt es erstmal Koffer auspacken und die Burg erkundigen.

Draußen auf dem Hof gibt es zwei kleine Minitore, einen Basketballkorb und einen Pool für heiße Zeiten. Auf dem Ankunftshof ist ein kleines Haus, in dem man Tischtennis spielen kann. Im Gebäude gibt es auch einen Kicker. Mittags dann das erste Essen. Die Schüler finden, dass das Essen gut schmeckt. Frau Kastor, die Burgwärtin, macht es und deckt mit dem jeweils eingeteilten Kückendienst den Tisch.

„Es ist zwar kein 5-Sterne Essen, aber es schmeckt immer gut. Die einzelnen Tees dabei sind auch gut gewählt, “ grinste Lucas Grüters (13) aus der Klasse 8c des Fichte. In den folgenden Tagen werden viele Aktivitäten unternommen. Lucas Grüters meint auch, dass dies das Tolle an der Burg sei , denn sie liege im Umkreis von tollen Attraktionen. Nicht weit von Burg Bischofstein ist die älteste Stadt Deutschlands zu finden: Trier.

Ein Reiseziel ist in dieser Stadt die Porta Nigra (das schwarze Tor). Dort sind die Führungen immer abenteuerlich gestaltet. Ein Highlight ist auch der in Traben-Trabach zu findende Kletterpark. Dort können die Kinder ihre Geschicklichkeit und Stärke beweisen. Die wahren Kletterer wagen sich auch an den schwersten Parcours im Park – den Iron Man.

Doch es gibt nicht nur etwas für Kletterer, sondern auch für Fußballer in näherer Umgebung. Wenn man den berüchtigten “ Milchweg “, so nennen die Schüler den Weg der zum Dorf führt, hochwandert, kommt man zum Fußballplatz. Dies ist vor allem für die Jungen ein Highlight.

Nach diesem anstrengenden Programm müsste man glauben, die Kinder sind kaputt, doch es wird nur wenige Stunden geschlafen. „Es gibt nur wenige die auf der Burg früh schlafen gehen“, meint Christian Büngers, Sport- und Geschichtslehrer des Gymnasiums. In der Nacht heißt es Streiche spielen, die anderen erschrecken, Kissenschlachten auf den Zimmern oder einfach nur über coole Witze lachen.

Nach den vielen Aktivitäten, langen Nächten und viel Spaß, geht es dann freitags wieder in Richtung Heimat. Betten abziehen, durchfegen, Müll einsammeln und noch einmal auf den Basketballkorb werfen. Dann geht es erschöpft und müde nach Hause . „Die Burgfahrt ist best“, sagt Sahin Keser (15), Schüler der Klasse 8c.

Stefan Giesen, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Robert Enke – Was war der wirkliche Grund für Enkes Tod?

Allen bekannt war der Torwart der Deutsch Nationalelf, Robert Enke (* 24. August 1977 – 10. November 2009), der seit 2004 bei Hannover ’96 spielte.

Er nahm sich am 10. November 2009 um 18.17 Uhr in Eilevese in Neustadt am Rübenberge das Leben. Natürlich hat sein Tod alle erschüttert.

Seine Fans, seine Mannschaft und insbesondere Freunde und Familie Enkes.

Doch jeder Tod hat eine Geschichte, so auch der von Robert Enke:

2006 starb die leibliche Tochter von Enke mit grade mal zwei Jahren an einem Herzfehler. Er und seine Frau erlitten einen schweren seelischen wie auch physischen Schlag. Robert Enke traf es allerdings so hart, dass seine Depressionen, die er schon kanpp sein ganzes Leben lang hatte, nur noch stärker wurden. Bis zu seinem Tod litt er unter dieser Krankheit.

Allerdings wollte Enke keine professionelle Hilfe gegen seine Depressionen annehmen. Denn er hatt Angst, der Staat würde ihm wegen seiner Krankheit das Sorgerecht seiner 2009 adoptierten, damals zwei Monate alten Tochter, entziehen. Der Gedanke, zum wiederholten Male ein Kind zu verlieren, brach ihm schließlich das Herz.

Freunde und Angehörige Robert Enkes können seinen Tod nicht fassen. Deren Aussage zufolge war Robert zu Lebzeiten (nach außen hin) ein sehr fröhlicher und aufgeschlossener Mensch. Was auch sein guter Freund Gerald Assamoa ausdrücklich bestätigte. Leider war Enke so nicht anzusehen, wie krank er war, und wie schlecht es ihm wirklich ging.

Geblendet vor Angst, Ratlosigkeit und seinen chronischen Depressionen fasste er den Entschluss, seinem Leben ein viel zu frühes Ende zu setzen.

Es ist traurig, einen Menschen zu verlieren, und es bringt Leute zur Fassungslosigkeit. Ist sein Tod nachvollziehbar? Nur weil er „Angst“ um sein Sorgerecht hätte er sich noch lange nicht das Leben nehmen sollen!

Hat Enke seiner Tochter nun mit seinem Selbstmord geholfen?

Juliane Zirkel, Brüggen, Gesamtschule Brüggen