Archiv der Kategorie: Gymnasium Marienschule

Wieso sind Flamingos rosa?

Alle Vögel sind grau oder braun, nur Flamingos strahlen in pink. Warum?

Von Lili Klinkhammer, 8b, Marienschule Krefeld

Menschen, junge wie alte, bewundern Flamingos für ihr rosa Federkleid. Auch in der Mode entdeckt man Flamingos mittlerweile häufig auf Kleidern und T-Shirts. Doch wieso sind Flamingos eigentlich rosa und nicht grau oder braun wie viele andere Vögel?

In freier Wildbahn kommen Flamingos mit grauem Gefieder zur Welt und werden erst mit der Zeit pink. Sie essen hauptsächlich Algen und Krebstiere, die Carotinoide enthalten. Diese lösen eine gelbliche bis rötliche Färbung bei Früchten, Blüten, Chitinpanzern und eben auch bei den Federkleidern der Flamingos aus. Der Farbstoff, der hierbei aufgenommen wird, lagert sich in den Federn der Tiere ab. Die Natur hat dabei eine Art Rot-Stopp eingeführt: Genetisch bedingt ist es nicht möglich, dass Flamingos röter werden, wenn sie mehr von den Krebsen essen.

Zoos haben genau das gegenteilige Problem: Ihnen fehlt die nötige Nahrung zur Färbung, weshalb die Fortpflanzung der Tiere dort schlecht funktioniert. Weibliche Flamingos ziehen nämlich leuchtend rosa gefärbte Männchen den blassen vor. Deshalb bekommen Flamingos in Zoos Farbstoffe ins Futter gemischt und entwickeln dadurch die entsprechende Farbe.

Marienschüler kämpfen um Körbe – Basketball-Stadtmeisterschaften

Für die sieben Schüler aus den Klassen 7 bis 9 von der Marienschule war der 28.11.2011 ein ganz besonderer Tag. Die Schule endete für sie nach der 6. Stunde und die Schüler fuhren mit der Bahn, mit dem Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Sporthalle der Ricarda-Huch-Schule, wo die Basketball-Stadtmeisterschaften der Krefelder Schulen für die Wettkampf-Klasse III, das heißt die Jahrgänge 1997 bis 1999, ausgetragen wurde.

Ohne gemeinsames Training waren wir eher die Außenseiter des Turniers, auch noch als wir das erste Spiel gegen das Gymnasium Am Stadtpark mit 68:6 gewonnen haben.

Doch als wir auch das zweite Spiel gegen das Moltke-Gymnasium 26:13 gewannen, zogen wir ins Finale ein.

Es war ein sehr spannendes Spiel, denn kaum war eine Mannschaft in Führung, zog die andere nach. Am Ende hat die Marienschule mit 33:31gegen die Albert-Schweitzer-Realschule gewonnen.

So wurde die Marienschule zum Stadtmeister 2011 und bekam einen Pokal und eine Urkunde. Sie hat sich somit direkt für die Bezirksmeisterschaft nächstes Jahr qualifiziert. Wenn die Schüler auch dort gewinnen, können sie bis nach Berlin kommen.

Simon Adams, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Interview – Die Schnuddelgruppe ist für die Kleinsten

Kay Bittroff ist Leiterin des jüngsten Kindergartens in Tönisvorst. Wir haben sie zum Interview getroffen und mit ihr über ihre Arbeit gesprochen.

Seit wann betreuen Sie hier in dieser Kindertagesstätte auch Kinder unter drei Jahren?

Kay Bittroff: Kinder unter drei Jahren betreuen wir hier seit 2008, also seit zwei Jahren. Die Einjährigen sind seit diesem Jahr bei uns.

Wie viele Kinder sind in dieser Gruppe, und wie alt sind die jüngsten

Kinder?

Kay Bittroff: In der Schnuddelgruppe, also in der Gruppe mit den Kindern unter drei Jahren, sind insgesamt zehn Kinder, fünf Zweijährige und fünf Einjährige.

Ist die U-3-Gruppe zusätzlich eingerichtet worden, oder hat man dafür eine ursprüngliche Gruppe aufgegeben?

Kay Bittroff: Eine Regelgruppe wurde deswegen nicht aufgegeben, aber unsere Kinderzahl ist von 95 auf 80 Kinder gesunken.

Hatten Sie ein räumliches Problem, diese Gruppe unterzubringen?

Kay Bittroff: Ja, anfangs gab es schon etwas, weil die Kinder im ersten halben Jahr nur einen Raum zur Verfügung hatten. Dann wurde aber die Sandkammer verlegt. Der dann freistehende Raum wurde anschließend gestrichen und zu einem zweiten Raum für die U-3-Kinder eingerichtet. In den Sommerferien haben wir dann einen Durchbruch zu einem weiteren Raum gemacht. Jetzt haben wir drei Räume für die Schnuddelkinder. Einer dient zum Schlafen, und die anderen Zimmer sind zum Spielen da. In diesen zwei Räumen haben die Kinder alle Elemente, die auch größeren Kindern zur Verfügung stehen. Sie haben beispielsweise eine Bastelecke, eine Leseecke und eine kleine Essecke. Das erleichtert den Kleinen den Übergang mit drei Jahren in die Regelgruppen.

Wie viele Erzieherinnen arbeiten in dieser Gruppe?

Kay Bittroff: In der Schnuddelgruppe ist eine Vollzeitkraft beschäftigt, und dazu kommen zwei stundenreduzierte Mitarbeiter. Ich bin meistens über Mittag da.

Ich weiß, dass die Erzieherinnen eine Fülle an Dokumentationsarbeiten in den Regelgruppen leisten müssen. Ist das in den U-3-Gruppen ähnlich?

Kay Bittroff: Ja, auch in der Schnuddelgruppe müssen die Erzieherinnen dokumentieren, wie die Kinder sich entwickeln. Zuerst gibt es einen Eingewöhnungsbogen, der über zwölf Wochen geht und worin die Gefühlswelt der Kinder erst einmal beobachtet wird. Danach machen sich die Erzieherinnen Notizen über die Entwicklungen, die an den Kindern zu beobachten sind. Diese stellen sowohl die positiven Entwicklungsschritte als auch die negativen dar. Außerdem werden die Kleinen fotografiert.

Kann mit den Kleinen schon pädagogisch wert- und sinnvolle Arbeit betrieben werden?

Kay Bittroff: Erst einmal müssen sich die Kinder wohl fühlen. Dann kann man individuell mit ihnen arbeiten. Beispielsweise hat der Tag bei uns feste Strukturen, damit die U-3-Kinder sich an etwas orientieren können. Außerdem wird morgens eine kleine Morgenrunde gemacht, die aber nur um die fünf Minuten dauert. Dann gibt es teilweise kleine Impulse für sie, das heißt, dass wir eine Woche lang zum Beispiel mit Sand experimentieren.

Jana Schmidt, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Umfrage: Was wollt Ihr lesen? – Neue Themen für die RP

Die Marienschüler der Klasse 8b haben sich Gedanken über Themen gemacht, die sie gerne in der Rheinischen Post lesen würden.

Es wurden 23 Schüler/-innen dieser Klasse befragt und sie kamen zu folgendem Ergebnis: Auf dem ersten Platz wählten 35% der Schüler/-innen Kommentare zu aktuellen Kinofilmen und Themen zur Freizeitgestaltung.

Auf dem zweiten Platz wünschten sich 13% mehr Unterhaltung, speziell über Prominenten-News.Die gleiche Anzahl an Schülern/-innen entschieden sich für Buchempfehlungen/Kritiken. 4% der Befragten (nur männlich) würden sich über noch mehr Sportinhalte freuen.

Bei dieser Umfrage stellt sich heraus, dass die Klasse sich für Themen ihres Alters interessiert, auffällig ist dabei, dass Politik und Wirtschaft weniger ansprechend für sie ist.

Konstantina Kirkou, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Mathematik-Olympiade – Bist auch du ein Mathe-Ass?

Am Samstag, 14. November, war es wieder einmal soweit: Die besten Mathematiker der Krefelder Gymnasien trafen sich zur Regionalrunde der 49. Mathematik-Olympiade im Moltkegymnasium.

Von 10 bis 12.30 Uhr rauchten in den Klassenräumen die Köpfe der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13. Es galt wieder einmal zahlreiche Knobel- und Denkaufgaben zu lösen.

Die Sieger dieser Runde werden zur Landesrunde (27. Februar) ins Quirinius-Gymnasium in Neuss eingeladen. Sollte auch diese Hürde gemeistert werden, geht es zur Bundesrunde nach Göttingen.

Bist auch du ein Mathe-Ass? Dann fällt es dir bestimmt leicht, folgende Aufgabe aus der 45. Mathematik-Olympiade der Jahrgangsstufe fünf zu lösen:

Nach dem Abschluss eines Sportfests vergleichen Arne, Bert, Carsten, Daniel, Erik und Felix ihre Ergebnisse im Hochsprungwettbewerb. Dabei stellten sie fest:

(1) Bert sprang höher als Daniel.

(2) Erik sprang höher als Bert.

(3) Arne war in der Endwertung unmittelbar vor Felix.

(4) Daniel blieb länger im Wettbewerb als Carsten.

(5) Felix ist vor Carsten ausgeschieden.

a) Bestimme aus diesen Angaben die Reihenfolge der sechs Jungen beim Hochsprung!

b) Die Ergebnisliste sagt aus, dass Arne, Bert und Carsten zusammen genauso hoch gesprungen sind wie Daniel, Erik und Felix zusammen. Der Schiedsrichter ist sich aber nicht ganz sicher, ob die Liste stimmt, er weiß aber genau, dass jeder der Schüler eine andere Höhe erreicht hat. Zeige, dass die Aussage der Ergebnisliste stimmen kann, indem du für jeden der Schüler eine passende Höhe angibst!

Jana Schmidt, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Tod des Nationaltorhüters Robert Enke – Trauerfeier für Robert Enke

Zehntausende Menschen nahmen in der Hannoveraner AWD Arena bei einer Trauerfeier Abschied von Nationaltorhüter Robert Enke.

Er hatte seinem Leben am zehnten November wegen schwerster Depressionen selbst ein Ende gesetzt. Sein Sarg wurde in der Mitte der Arena platziert, um nach der Trauerfeier von seinen Mannschaftskameraden aus dem Stadion getragen zu werden.

Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt. Robert Enke wurde neben seiner im Alter von zwei Jahren verstorbenen Tochter Lara beigesetzt.

Jana Schmidt, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Schüler und Ernährung – Wie steht es um Ernährung und Leistungsvermögen bei Schülern?

Die Ernährungsexpertin Michaela Bürcks sieht hier in der Tat einen Zusammenhang. Die ungesunde Ernährung der Schüler mit zu viel Weißmehl und zuckerhaltigen Speisen und Getränken, viel zu wenig Obst und Gemüse führt auf Dauer zu einer Unterversorgung der körpereigenen Zellen. Michaela Bürcks zitiert hier den Ernährungswissenschaftler Dr. Gerhard Schmitt aus Speyer, der der Ansicht ist: „Sind unsere Zellen gut versorgt, fit und gesund, sind wir es auch.“

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Tag fünf Portionen Obst und Gemüse. Doch welcher Mensch im Berufs-, Alltags- und Schulleben kann diese Forderung erfüllen? Meist reicht es nur für ein bis zwei Portionen Obst oder Gemüse am Tag.

Die heutigen Schüler stehen hier vor einem besonderen Dilemma. Die Vitaminversorgung in der Schule ist unzureichend. In den wenigsten Schulen werden gehaltvolle Mittagessen oder Zwischenmahlzeiten angeboten. Zudem kommt natürlich auch der über Jahre erworbene bzw. anerzogene Hang zu sogenannten Fast Food Produkten.

Michaela Bürcks führt aus, dass beispielsweise ein Mangel an B-Vitaminen mitverantwortlich ist für unzureichende Konzentrationsfähigkeit, zu wenig Sauerstoffzufuhr zum Gehirn, schlechte Nerven und schlechte Koordination, sowie leicht aggressives Verhalten. Absolute Vitamin-B-Räuber sind: Zucker, Weißmehl, Antibiotika, Medikamente allgemein, Stress, Kunstlicht (Computerbildschirme).

Besonderer Wert sollte bei der Ernährung, laut Michaela Bürcks, auf Omega 3 Fettsäuren gelegt werden. Diese kontrollieren u.a. die Funktion der Gehirn- und Nervenzellen und bauen Intelligenz, Konzentration und Aufmerksamkeit auf. In reinster tierischer Form kann Omega 3 nur über Kaltwasserfische wie Thunfisch, Makrele, Lachs und Hering aufgenommen werden.

Diese stehen bei den meisten Schülern leider nicht oft genug auf dem wöchentlichen Speiseplan, sondern werden ersetzt durch die sogenannten Transfette, auch Killerfette genannt (besonders stark enthalten in Fast Food Produkten, wie Pizza, Burger, Pommes Frites, Currywurst).

Die häufig verzehrten Süßigkeiten während der Pausen bewirken zudem ein rasches Ansteigen des Blutzuckerspiegels. Dieser sackt jedoch nach kurzer Zeit weit unter die Normallinie ab. Eine Gier auf Süßes, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Unaufmerksamkeit und Nervosität sind die Folgen.

Man sollte auch unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung Wert legen. Wassermangel ist ein häufiger Grund für Müdigkeit, Unlust, Konzentrationsstörungen und Lernblockaden.

„Mit ausgewogener, möglichst frischer und vitaminreicher Nahrung, sowie genügend Flüssigkeit, kann man entscheidend zur optimalen Versorgung des Körpers beitragen. Ich bin der Meinung, dass Ernährung eine ganz entscheidende Rolle im stressreichen Schulalltag spielen und mitverantwortlich sein kann für das Leistungsvermögen der Schüler“, zieht Michaela Bürcks ihr Fazit.

Jana Schmidt, Krefeld, Gymnasium Marienschule

20 Jahre Mauerfall – Berlin feiert

Der 20. Jahrestag des Mauerfalls wurde in Berlin am Brandenburger Tor mit ehemaligen und aktiven Regierungschefs, Bürgerrechtlern und andere Staatsgästen gefeiert.

Sinnbildlich wurden große Styroporsteine, die vorher von Jugendlichen bemalt wurden, wie Dominosteine umgestoßen.

Das Schauspiel wurde von mehr als 100.000 Zuschauern verfolgt.

Charlotte Czernietzki, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Jugend beweist soziale Kompetenz – „Soko“-Teilnehmer im Einsatz

Die Jugend von heute ist doch nicht so schlecht wie ihr Ruf!

Hunderte Krefelder Schülerinnen und Schüler nehmen derzeit wieder

freiwillig und mit viel Freude an einem Projekt des Deutschen Roten Kreuzes teil.

Bei „SoKo“ verpflichten sich Achtklässer, 60 Stunden ehrenamtlich in vielfältigen sozialen Bereichen zu leisten. „SoKo“ steht für soziale Kompetenz.

Stellvertretend für andere befragte Teilnehmer sagt Annika Fischer*, dass der Kindergarten ein besonders beliebter Einsatzort sei, wo die Stunden sowohl im Block als auch wöchentlich über einen langen Zeitraum geleistet werden können.

Durch die vielfältigen Möglichkeiten bei den Einsatzorten wie etwa Kindergarten, Zoo, Nachbarschaftshilfe, Gemeindearbeit, Tierheim, Schule oder ähnliches können sich die Schüler die Zeit sehr gut einteilen, so dass die schulischen Leistungen meist nicht beeinträchtigt werden.

Die Leiter der jeweiligen Einsatzorte sind von der Hilfe der Teilnehmer sehr überrascht und angetan. Das freiwillige Engagement wird gerne gesehen und erleichtert oft die Arbeit, so Maria Müller*, Leiterin eines Kindergartens in Krefeld.

Insgesamt ist das Projekt also auf beiden Seiten gut angekommen und wird hoffentlich noch viele Schüler beschäftigen.

* Name vom Autor geändert

Charlotte Czernietzki, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Filmrezension – Kinofilm: „Gangs“

Der Kinofilm „Gangs” handelt von dem Aufwachsen in einer Gang in der Großstadt. Durch jugendliche Gefühle werden wichtige Entscheidungen um Freundschaft, Liebe und ein Familienleben in einer Gang gefordert.

Die Rox sind eine Berliner Bande, die viel erleben und mit ihren Motorrädern durch die Stadt rasen. Mit dabei sind Flo (Jimi Blue Ochsenknecht), der jüngere Bruder des im Gefängnis sitzenden Anführers Chris (Wilson Gonzalez Ochsenknecht). Beide haben sich versprochen, immer füreinander da zu sein, egal was passiert.

Flos Leben gerät jedoch durcheinander, als er sich in die hübsche Sofie (Emilia Schüle) verliebt. Doch sie ist aus gutem Elternhaus und dabei, eine erfolgreiche Ballett-Tänzerin zu werden – also das genaue Gegenteil von ihm.

Flo muss sich zwischen seinem Bruder und der Liebe entscheiden. Als Chris aus dem Gefängnis frei gelassen wird und seine längst überfälligen Schulden beim brutalen Bandenführer Rico (Christian Blümel) zurückzuzahlen hat, plant seine Gang einen Überfall. Aber alles läuft schief, und um in der Not an Geld zu kommen, verlangt Chris von seinem Bruder Flo, die Eltern seiner Freundin Sofie zu bestehlen…

Für mich ist der Film „Gangs“ ein gelungener Kinofilm. Man lernt die anderen Seiten des Lebens kennen und verfolgt auch tägliche Alltagssituationen wie die der Entscheidungen und Liebe. Die Schauspieler haben meiner Meinung nach überzeugt und die dramatischen und traurigen Situationen sehr gut dargestellt.

Zusammenfassend finde ich, dass das Drehbuch von Peer Klehment und Sebastian Wehlings sowie die Regie von Rainer Matsutani ganz ausgezeichnet sind.

Dina Fügemann, Krefeld, Gymnasium Marienschule