Rettung oder Reinfall? – Das Hückelhoven Center

Nach der Schließung der Zeche ging es Hückelhoven wirtschaftlich schlecht, da es viele Arbeitslose gab und die Kaufkraft in die Nachbarstädte ging, wie das Rathaus berichtete.

Dies verhinderte das Rathaus durch den Bau des Hückelhoven Centers. Laut der ersten Bilanz nach fünf Jahren ist es gelungen und ein Erfolg. Die Zahlen der Sozialversicherungen zeigen es, da sie von 5676 im Jahr 1997 bis zum dritten Quartal 2002 auf 6183 anstiegen. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der Arbeitslosen von 2011 auf 1411.

Zusätzlich ist die Meinung des Bürgermeisters Bernd Jansen positiv und er sagte: „Durch den Bau des Centers sind ca. 40 Millionen Euro mehr Kaufkraft aus den Nachbarstädten zurück nach Hückelhoven gekommen.“ Auf die Frage, ob es aufwendig war, das Center zu bauen und zu planen, antwortete Bernd Jansen: „Ja, es war sehr aufwendig, da wir erst einen Investor finden mussten, und vor allem war es schwer, Media Markt dort hin zu bekommen.“ Da Media Markt sich jetzt im Center befindet, erkennt man, dass das Rathaus sich für die Bürger und Hückelhoven einsetzt. „Es wurden ca. 40 Millionen in den Bau investiert“, sagte Bernd Jansen zusätzlich. Dies ist eine große Summe, doch das Geld wird wieder eingenommen.

„Ein zusätzlicher Magnet für Hückelhoven wird das C&A-Center, welches jetzt gebaut wird, und hinzu kommt noch die Planung eines Baumarktes oder Möbelgeschäftes, welche auf das 80 Hektar freie Grundstück gegenüber von Media Markt gebaut werden soll. Anhand der Fakten wird deutlich, dass das Center eine Rettung von Hückelhoven ist und dass der Bürgermeister sich für seine Bürger und die Stadt einsetzt.

Julia Sonn, Hückelhoven, Realschule D.stadt Hückelhoven

Niels Sievers zeigt seine neue Austellung – Riesieges Raumschiff in einer Düsseldorfer Galerie

In der Galerie Geuer & Breckner in der Düsseldorfer Altstadt läuft zur Zeit die Ausstellung „all the world is green“, die von dem Künstler Niels Sievers gemalt und gebaut wurde.

Die Ausstellung besteht aus „Gemälden, Skulpturen und einer Installation“. In ihr befasst sich Sievers mit Atmosphäre. Der Kosmos ist ein Hauptthema, aber man kann auch Malereien irdischer Motive vorfinden.

Jedem, der die Ausstellungsräume betritt, fällt sofort eine riesiges silbernes Objekt ins Auge. Dies ist die Skulptur eines Raumschiffs, an der Sievers mit einem Helfer 3 Tage gearbeitet hat. Das Kunstwerk hat ein Gerüst aus hölzernen Dachlatten. Zur Verstärkung wurden 20 schwarzbemalte Bananenkartons mit Schrauben befestigt. Diese Kartons bilden auch die Triebwerke des Raumschiffs. Die gesamte Installation wurde zuerst mit Klarsichtfolie und anschließend mit Aluminium-Folie umwickelt. Die Materialien für die Skulptur wurden in Fachmärkten besorgt. Außerdem gibt es auch noch 3 zusätzliche, kleine Raumschiff-Skulpturen in der Ausstellung.

Der 30-Jährige Niels Sievers war der letzte Meisterschüler von Jörg Immendorff, einem der bedeutendsten Künstler der modernen Szene. Sievers wurde 1979 in Niebüll geboren und lernte zwischen den Jahren 2002 und 2007 in der Kunstakademie Düsseldorf in der „Klasse Immendorff“. Aktuell lebt Niels Sievers in Berlin. Der Künstler stellte bereits in Berlin (DUVE Berlin) und Düsseldorf (acapulco Düsseldorf, KIT Düsseldorf), aber auch in Koblenz, München, Rotterdam, Mönchengladbach und seiner Heimatstadt Niebüll, seine Werke aus.

Sievers arbeitet grundsätzlich mit dunklen Tönen und will eine „Opposition zum Lärm des Medienzeitalters darstellen“. Seine dunklen, realistischen Bilder wirken durch exakt geplante „Ungenauigkeiten“ spontan und abwechslungsreich. „Er ist ein junger, aufstrebender Künstler“, so eine Mitarbeiterin der Galerie Geuer & Breckner, in der seine aktuelle Ausstellung andauert.

Die Galerie liegt in der Altestadt 6 & 7 und hat von Montag bis Freitag, 9-13 Uhr ung 14-18 Uhr geöffnet. Die Austellung dauert noch bis zum 10. Januar 2010. Der Eintritt ist frei.

Patrick Sowinski, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Wie kann man sich schätzen? – Schweinegrippe in Deutschland

Wie euch sicherlich aufgefallen ist, steigt die Anzahl der Infektionsopfer dramatisch. Warum?

Die Schweinegrippe wurde vorwiegend aus Mexiko von Urlaubern nach Deutschland gebracht. Ab Sommer 2009 wurde dann die Grippe auch hier bekannt. Typische Symptome sind: Müdigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit, Husten, Schnupfen, Halssmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Viele Bürger verwechseln diese Symptome oft mit einer normalen Grippe. Man darf aber nicht vergessen, dass eine normale Grippe auch tödlich sein kann. Eine Vermutung der Wissenschaft ist, dass die normale Grippe eine höhere Todesrate als die Schweinegrippe hat.

Wie kann man sich generell vor der Grippe schützen?

Man sollte sich regelmäßig gründlich 20 bis 30 Sek. die Hände waschen, den Kontakt mit fremden Menschen möglichst vermeiden und beim Husten oder Niesen nicht mit der Hand verhindern, dass die Bakterien sich verbreiten, sondern mit dem angewinkelten Oberarm.

Die meisten mit der Schweinegrippe infizierten Bundesländer zur Zeit sind: Bayern mit 8979 Infizierten und zwei Todesfällen, Nordrhein-Westfalen mit 7000 Infizierten und mit zwei Todesfällen, Baden-Württemberg mit 3550 Infizierten und mit zwei Todesfällen.

Es gibt momentan zwei Grippeimpfungen gegen Schweinegrippe. Eine der Impfungen hat weniger starke Nebenwirkungen, darunter sind: leichte Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und kleinere Blutungen an der Impfstelle. Bei dem zweiten Impfstoff sind stärkere Nebenwirkungen enthalten: starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, starke Gelenkschmerzen und Müdigkeit. Von Typ zu Typ werden die Nebenwirkungen stärker bzw. schwächer. Für Kinder unter drei Jahren ist der Impfstoff noch nicht geeignet.

Wir haben eine Klasse mit 28 Schülern befragt, wer sich impfen lassen würde, das Ergebnis ist: Neun der befragten Schüler würden sich impfen lassen und 19 der befragten würden sich nicht impfen lassen. Die meisten lassen sich nicht impfen wegen der Angst vor den Nebenwirkungen und ein Teil der befragten waren auch unsicher, ob sie sich impfen lassen oder nicht.

Wir sind gespannt, ob die Zahl der infizierten weiter ansteigt (was wir natürlich nicht hoffen). Hoffentlich breitet sich die Schweinegrippe nicht so stark aus wie die Spanische Grippe im Jahr 1918.

Eray Kiratli, Bahadir Sen, Tara Häfer, Inke Lievre, Mänchengladbach, Gesamtschule Espenstraße

Umfrage – Wie werden die Handys von den Lehrern benutzt?

Uns Schülern an der Albert- Schweitzer Realschule galt das besondere Interesse dieses Mal dem Handy.

Die Nutzung dieses Gerätes bei uns war weitgehend klar. Doch wie geht unsere Lehrerschaft damit um? Um das zu erfahren, haben wir ein Frageblatt erstellt und

dem Lehrpersonal vorgelegt. Zu unserer Freude waren alle bereit, unsere Frage zu beantworten, wofür wir herzlich danken. Am meisten hat uns überrascht, dass die Handys vorwiegend zum „gewöhnlichen“ Telefonieren benutzt werden. Danach folgte das Versenden von SMS.

Kajanan Lingaraja U. Bejamin Hess, Krefeld, Albert-Schweitzer-Schule

Ständig messen, kontrolliert essen: – Der Alltag eines Diabetikers

Tobias ist auf dem Geburtstag von seinem besten Freund Timo. Alle haben Spaß. Es werden massenhaft Süßigkeiten gegessen und Cola und Limonade getrunken. Doch dies darf Tobias leider nicht. Er hat seit 2 Jahren Diabetes und zwar Typ 1 (Diabetes mellitus).

Diese Diagnose erhalten viele Kinder schon vor ihrem 10. Lebensjahr. Ab diesem Zeitpunkt ändert sich ihr Leben drastisch. Stellt man sein Kind aufgrund dieser Symptome (s. Infobox) beim Arzt vor, ist die Diagnose schnell klar.

Nun folgt eine Einweisung ins Krankenhaus. Hier wird den Eltern und dem Kind erst einmal klar gemacht, wie das Leben in Zukunft aussieht: tägliches Spritzen von Insulin, ständiges Messen des Blutzuckerwertes sowie kontrolliertes Essen und Trinken. Dies wird in einem Tagebuch festgehalten. Darin wird dokumentiert, wie der Tagesablauf des Kindes war (wie viel oder wie wenig Bewegung es hatte, Sportunterricht, evtl. Krankheiten, etc.).

Diabetes ist sowohl eine Hormon- als auch eine Stoffwechselkrankheit, bei der das Hormon Insulin, das durch die sogenannten B-Zellen in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, fehlt. Die Folge des Insulinmangels ist eine Stoffwechselstörung, die man Diabetes nennt. Die durch die Nahrung aufgenommenen Nährstoffe, wie Kohlendydrate, Fett und Eiweiß können nicht mehr richtig verwertet werden und so gelangt der Zucker nicht oder nur unzureichend in die Körperzellen.

Wichtig ist es auch, den Eltern klarzumachen, dass niemand die Schuld an der Krankheit oder etwas falsch gemacht hat. Auch hätte der Ausbruch der Krankheit nicht verhindert werden können.

Kinder mit Diabetes bleiben Kinder wie alle anderen. Nun muss auch das Umfeld, wie Kindergarten oder Schule über die wichtigsten Dinge in Kenntnis gesetzt werden. Zwar führen Diabetiker ein eingeschränktes und sorgenvolles Leben, aber dank moderner Medizin können sie auch ein Leben mit vielen Freiheiten genießen und mit Disziplin und offenem Umgang mit der Krankheit lässt sich vieles meistern.

Info-Box zu Diabetes

Im Sommer und im Winter wirkt Insulin unterschiedlich.

Traubenzucker, Orangensaft sowie Coca Cola heben den Blutzuckerwert schneller an als z. B. Schokolade.

Menschen mit Diabetes sollten einen Blutglukosewert zwischen 60 und 120 mg/dl haben, Menschen ohne einen zwischen 80 und 160 mg/dl. Anzeichen für Diabetes: Ständiger Durst Müdigkeit, Unkonzentriertheit, Sehstörungen, Hautveränderungen, etc.

Jenny Pollex, Viersen, Albertus-Magnus-Gymnasium

Zukunftspläne – Model oder Lackierer

Wir haben Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren zu ihrer Zukunft befragt. Folgendes haben wir dabei festgestellt:

Die Mehrheit der Befragten hat einen Traumberuf. Die älteren haben ihn in ihrem Praktikum auch schon ausgeübt. Dabei gingen die Interessen in ziemlich unterschiedliche Richtungen: von Model bis Maler und Lackierer.

Alle sind jedoch durch eigenes Interesse auf diesen Beruf gekommen. Die jüngeren haben zwar einen Traumberuf und planen schon, wo sie ihr Praktikum ausüben werden, jedoch wissen sie noch nicht, wie es weiter gehen soll. Alle wollen in ihrem Bereich sowohl Praktikum als auch Ausbildung und später einen Job ausüben.

Viktoria Steinberg, Hückelhoven, Realschule D.stadt Hückelhoven

Skaten ist populär – Das Board immer dabei

Skaten – das ist ein heute sehr populärer Sport, vor allem bei Jugendlichen. Doch auch Erwachsene skaten.

Beim Skaten fährt man mit dem „Skateboard“, einem Brett, das an beiden Enden rund ist und etwas nach oben gebogen ist. Dann kommen noch zwei Achsen mit je zwei Reifen, damit man fahren kann.

Mann kann mit dem Skateboard viele verschiedene Tricks machen. Man kann damit Sprünge machen, etwa das Board „flippen“ lassen. Dann dreht sich das Board um die eigene Achse, zum Beispiel um 360°, doch es geht auch mehr. Man kann auch damit über Kanten „grinden.“ Dabei rutscht das Board mit der Unterseite über die Kante.

Man kann fast überall skaten, man muss nur einen einigermaßen glatten Boden haben, und schon kann man viele verschiedene Tricks machen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Skaten nicht sehr einfach ist. Ich habe sehr viel geübt und beherrsche heute ein großes Sortiment an Tricks. Ich denke, Skaten ist auch so beliebt, weil man es halt fast überall machen kann. Und Skaten verbindet einen mit anderen Skatern. Wenn mann jemanden trifft, der gerade skatet, fragt man ihn, wo gute Spots sind oder ob er sie einem zeigt. Spots sind Orte in einer Stadt, an denen man sehr gut skaten kann. Und dort trifft man auch meistens einige Skater an, denn gute Spots sprechen sich schnell herum.

Skaten macht einfach Spaß, und man kann es dann machen, wann man will und wo man will, wenn man sein Board dabei hat.

Christoph Kiwall, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Besuch im Geburtsvorbereitungskursus – Auf die Atmung kommt es an

Im neuen Gemeinde-Haus der Thomas-Kirche in Krefeld Traar finden nun regelmäßig Geburtsvorbereitungskurse für Paare statt. Die Themen der Kurse sind eine selbst bestimmte Entbindung und für die Frauen das Ziel, ein positives Selbstbildnis von Gebärfähigkeit zu entwickeln und auch die Zuversicht zu erlangen, der Herausforderung der Geburt gewachsen zu sein.

Es gibt viele Information, physiologische sowie pathologische Geburtsvorgänge werden angesprochen und anhand von Anschauungsmaterial dargestellt und auch vorgeführt. Es wird außerdem eine Atmung geübt, die aus der Rheumatherapie stammt und der Schmerzlinderung dient. Ganz wichtig ist hierbei die Atmung in Verbindung mit dem Bewegungsablauf und der Körperhaltung.

Es werden die einzelnen Geburtsabschnitte, der Einsatz von Medikamenten und Betäubungsmitteln sowie operative Eingriffe besprochen. Der Kaiserschnitt ist z.B. ein anderes Tor zur Welt als die „spontane“ Geburt.

Auch auf das Vokabular im Kreißsaal wird hingewiesen: Dort sagt man etwa nicht „die Fruchtblase wird gesprengt“, sondern sie wird eröffnet. Jedoch ist nicht nur die Mutter bei der Geburt wichtig, sondern auch der Vater bekommt im Geburtsvorbereitungskursus eine wichtige Rolle.

Ebenso das Baby, für das eine komplette Veränderung seines Lebens durch die Geburt entsteht. Die Ernährung des Babys, das Stillen, ist ein ganz wichtiges Thema im Kursus. Der Kursus findet an vier Terminen zweimal am Freitagabend und zweimal Samstagnachmittag statt. Er dauert circa drei bis vier Stunden. Der Kursus wird von einer Hebamme geleitet, weitere Referenten sind eine Masseurin, ein Kinderarzt, eine Praktikantin nimmt auch an dem Kursus teil.

Eine der Teilnehmerinnen war mit ihrem Mann schon zum zweiten Mal in dem Kursus. Sie fand ihn genauso interessant wie bei ihrem ersten Mal. Die Kurskosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Der nächste Kursus beginnt Ende Januar 2010.

Vincent Uhlmann, Krefeld, Maria Montessori-Gesamtschule

Schule versus Internat – Internat: Himmel oder Hölle?

Jeder von uns hat sich bestimmt schon einmal gefragt, wie es wohl ist, auf einem Internat zu Leben. Viele denken, es sei wie ein Gefängnis und die Hölle auf Erden. Andere wiederrum sagen, es sei ein Paradies, und es gäbe nichts Besseres. Dieser Frage werden wir nun auf den Grund gehen. Wir werden eine normale Schule mit einem Internat vergleichen.

Wer auf eine normale Schule geht, muss morgens aufstehen und meist einen weiteren Weg zur Schule auf sich nehmen. Die Schüler eines Internats haben es da viel einfacher. Aufstehen, anziehen, Frühstücken und in die obere Etage laufen, wo dann direkt der Unterricht stattfindet. Ohne dass sich die Mädchen Sorgen um ihre Frisur machen müssen, ohne durch Wind und Regen laufen zu müssen. Schon mal ein Plus für das Internat. Beginnen tun beide Schultypen ungefähr zur gleichen Zeit. Da gibt es auch keine Vor- oder Nachteile.

Die Stunden sind bei jedem Schultypen gleich. Alles steht auf dem Stundenplan: Von Mathe bis Sport, von Musik bis Physik. Also kein Punkt für beide.

In den Pausen mal kurz nach Hause und bisschen ausruhen? Bei normalen Schulen fast unmöglich. Im Internat kein Problem. Da wird eine Pause auch mal auf dem Zimmer verbracht. Wer aber lieber an die frische Luft gehen will, kann das bei beiden Schultypen tun. Jeder kann selbst entscheiden, was er lieber mag.

Dann geht’s ab nach Hause. Mit dem Rad oder mit dem Bus meist weite Wege, die viel Zeit kosten. Im Internat geht man einfach in sein Zimmer, schon ist man „zu Hause“, und es dauert keine 10 Minuten. Wieder ein Pluspunkt für das Internat.

Das Essen ist eine Sache für sich. Wer sich lieber von Mami bekochen lässt, ist auf einem Internat falsch. Dort gibt es Kantinenessen, was eher wenig mit den Kochkünsten der Eltern zu tun hat. Da geht man nach der Schule lieber nach Hause und setzt sich an den bereits gedeckten Mittagstisch, um mit der Familie Gemeinsam Mittag zu Essen. Ein Plus für die normale Schule. Wer allerdings zu Hause alleine kochen muss, für den wäre eine Kantine im Internat besser. Dort wird dreimal am Tag gekocht, und man wird immer satt. Dann gibt es einen Punkt für das Internat.

Bei den Hausaufgaben unterscheiden sich die beiden Schultypen wieder wenig von einander. Schulaufgaben müssen gemacht werden, egal auf einer normalen Schule oder auf einem Internat. Kein Punkt für beide.

Fazit: Wer lieber bequem ist und sich gerne bedienen lässt, für den ist das Internat eindeutig die bessere Entscheidung. Wer allerdings lieber zu Hause bei seiner Familie ist, sollte die normale Schule weiter besuchen. Aber letztendlich muss doch jeder selber entscheiden, auf welche Schule er geht – und vor allem muss man selber gucken, welcher Schultyp einem besser gefällt und besser zu einem passt.

Christina Tobola, Krefeld, Maria Montessori-Gesamtschule

Toughguy in Birmingham – Nichts für Weicheier: Schlammbad im Januar

Das Spektakel nennt sich Toughguy und findet Ende Januar auf der Farm von Billy Wilson, alias Mr. Mouse in der Nähe von Birmingham, statt. Es ist ein Hindernislauf der anderen Art. Man muss nicht nur über Hürden springen, sondern auch über Berge aus Strohballen klettern, durch den Matsch, unter Stacheldraht her kriechen und in dem eiskalten, teilweise gefrorenem Wasser tauchen.

Dort zeigt sich, wer tough ist und wer nicht. Notärzte und Rettungstaucher sind vor Ort, um den unterkühlten Extremsportlern zu helfen. Vor dem Start muss jeder Teilnehmer mit Unterschrift bestätigen, dass er selbst für sich die Verantwortung trägt. Doch ist der Lauf wirklich so schlimm, wie es sich anhört?

Michael Pieper, auch ein Toughguy, sagt zu dem Lauf: „Es war nicht so schlimm wie erwartet.“ Doch so mancher schaffte es danach nicht mal seinen Becher richtig zu halten. So auch John Caba, der auch schon beim Ironman erfolgreich mitgemacht hat. „Die Kälte war das Schlimmste“, sagt er.

Doch wem der Lauf alleine noch nicht reicht, kann auch noch gratis die Nacht im ehemaligen Schweinestall übernachten. Ein Großteil der Teilnehmer sind Männer. Doch auch Frauen wagen sich an den Lauf in der eisigen Kälte. Sie machen zehn Prozent aus. Es bleiben immer etwa die Hälfte der Teilnehmer auf der Strecke, meist wegen Krämpfen oder Unterkühlung. Bei dem härtesten Hindernislauf der Welt bestehen also nur die Besten und Härtesten.

Annika Pieper und Lisa Gielen, Krefeld, Maria Montessori-Gesamtschule