Zeitungsprojekt – Ein Volltreffer

Anfang März war es mal wieder soweit. Die Schülerinnen und Schüler des Andreas-Vesalius-Gymnasiums in der Weseler City starteten das Projekt “Schüler lesen Zeitung“.

„Ich habe echt Spaß an diesem Projekt! Wir werden der Zeitung und ihrem Inhalt endlich näher gebracht. Vor dem Start dieses Projektes habe ich nie regelmäßig Zeitung gelesen“, sagt Karolina K. aus der Klasse 8b. Und mit dieser Meinung ist sie nicht alleine: Frau Hofacker, die Deutschlehrerin, bekam allgemein positives Feedback.

Die Schüler/innen sollten bis zum 30. April, dem Ende des Projekts, ein so genanntes Lesetagebuch führen, in dem sie nähere Informationen zu einem Artikel ihrer Wahl festhalten sollen.

20 Jahre existiert nun dieses Projekt, und anhand von Begleitforschungen resultiert Babara Sommer, die Ministerin für Schule und Weiterbildung, folgendes Ergebnis: „Das Leseverhalten verändert sich positiv, und die Lesekompetenz erweitert sich, insofern das Medium in den täglichen Unterricht integriert wird.“

Frau Hofacker konnte uns einen kleinen Einblick in das Unterrichtsgeschehen geben: „Nachdem die Klassenarbeit vorbei ist, können wir uns kreativeren Aufgaben widmen, wie dem freien Schreiben von Artikeln. Ich hoffe, dass viele Artikel der Schüler/innen in der RP erscheinen!“, berichtet sie und lächelt.

Dieses Projekt ist also auch dieses Mal wieder ein voller Erfolg. Die Kinder lernen nun, mit der Zeitung umzugehen, Artikel zu schreiben und sie auch besser zu erfassen. Hoffen wir, dass auch die nächsten Projekte zwischen Jugend und Zeitung vermitteln!

Mandy Schaten, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium

Szene – Jugendliche und Alkohol

Immer mehr Jugendliche fangen immer früher an, Alkohol zu trinken. Bei einer Umfrage in den 6. bis 8. des Albert-Einstein-Gymnasiums kam es zu einem erschreckenden, aber wahren Ergebnis:

Bereits 12 von 18 Schülern der befragten 6. Klasse haben schon einmal Alkohol getrunken. Zwar war es bei diesen Schülern meistens nur Unwissenheit, aber der Effekt ist der gleiche. In der 7. Klasse hatten 14 von 25 bereits bewussten Kontakt zu alkoholischen Getränken, einer hatte bereits einen Filmriss.

In der 8. Klasse sind die Zahlen am erschreckendsten. Nur eine Schülerin hat Alkohol bisher vermieden. Wenn es so weiter geht wie bisher, werden schon bald die Hälfte aller Sechstklässler einen Filmriss gehabt haben. Die Gründe waren in den jüngeren Stufen Unwissenheit und teilweise auch Neugierde. Doch ab der 8. Klasse geschieht dies alles schon aus Lust und Laune. Auch der Gruppenzwang spielt eine entscheidende Rolle. Angefangen hat es meistens durch äußere Einflüsse auf Partys.

Selbst eine der verständnisvollsten Lehrerinnen des Albert-Einstein-Gymnasiums findet das wachsende Alkoholproblem bei Kindern katastrophal. Nach ihrer Meinung ist es bedenklich, dass die Jugendlichen schon an Alkohol kommen. Ihr selbst ist es bereits in ihrem Bekanntenkreis und schon einmal in der Schule aufgefallen, dass die Kinder, meist unter Einfluss von älteren Mitschülern, zum Alkohol „gedrängt“ wurden.

Ein absolutes Alkoholverbot ist ihrer Auffassung nach unangebracht, da es die Jugendlichen eher zum Alkohol verleitet. Denn wie wir alle wissen, schmecken verbotene Früchte bekanntlich besser. Außerdem spielt die Vorbildfunktion im Elternhaus eine entscheidende Rolle. Ihrer Ansicht nach sollten die Eltern ein absolutes Alkoholverbot vermeiden und stattdessen lieber die Kinder aufklären und mit ihnen lernen, verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen. Für den Fall, dass die Eltern dieses nicht richtig vermitteln können, sollte die Schule auch für mehr Aufklärung sorgen. Leider wird sich hierbei viel zu sehr auf die Kollegen verlassen. Und wenn mit den Jugendlichen darüber gesprochen wird, ist es entweder schon zu spät oder das Thema nur gestriffen.

Wer nicht trinkt, ist „out“. Und wenn man trinkt, ist es meistens mit den guten Noten aus. Nur wenige haben den Mut, sich gegen diesen Druck zu wehren, denn keiner möchte ein Außenseiter sein, wenn der Weg zur Beliebtheit so einfach ist. Für viele ist aber gerade der Alkohol ein Ausweg aus einem verkorksten Leben.

Das folgende Foto ist gestellt und soll die wachsende Bedrohung durch Alkohol verdeutlichen.

Kirsten Komor und Jessica Stelten, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Jugend – Zeitung lesen ist wichtig

Kennst Du das auch? Jeden Morgen siehst Du die Zeitung auf dem Tisch liegen, fängst an sie zu lesen, aber zwei Minuten später legst Du sie wieder weg, weil sie total langweilig ist.

Doch es ist wichtig, Zeitung zu lesen. Es ist wichtig, sich früh genug für die Politik zu interessieren oder sich mit ihr zu beschäftigen. Im späteren Leben gibt es nichts Wichtigeres, als ein großes Grundwissen darüber zu haben. Schließlich muss man ja wissen, wie das mit den Steuern läuft oder was man beim Wählen beachten muss.

Zeitung lesen fördert aber auch die Deutschkenntnisse, wie zum Beispiel Rechtschreibung oder Grammatik. Man sollte regelmäßig lesen, und die Zeitung enthält zusätzlich noch wichtige Informationen.

Andererseits ist es auch so, dass die Zeitung manchmal so geschrieben ist, dass sie ein Kind kaum verstehen kann. Es gibt viele Begriffe, die Jüngere einfach noch nicht verstehen können. Diese werden aber auch leider nicht erklärt. Daher wird für die meisten die Zeitung schnell langweilig und unverständlich.

Ich persönlich lese gerne Zeitung, aber nicht regelmäßig und auch nicht lang. Ich fände es besser, wenn die Zeitung noch kinderfreundlicher gestaltet wäre, damit sich noch mehr Jugendliche für das Zeitung lesen interessieren.

Eine Umfrage hat ergeben, dass nur 13 Prozent der Jugendlichen regelmäßig Zeitung lesen, 54 Prozent werfen mal einen kurzen Blick hinein und ganze 18 Prozent interessieren sich gar nicht für das Lesen der Zeitung.

Jessika Rottstegge, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium

Fußball – Bündnis der Rivalen

Ab der nächsten Saison werden die Jugendmannschaften A- bis C-Jugend der Fußballvereine und gleichzeitigen Dauerrivalen TuS 07 Kranenburg und SV 1927 Nütterden eine Spielgemeinschaft bilden.

Nach reiflicher Überlegung beschlossen die beiden Vereine wegen Spielermangels in den Jugendmannschaften A bis C zu fusionieren. Ob es auch zu einer gemeinsamen D-Jugend kommt, ist noch unklar. Ziel ist es, mit allen Jugendmannschaften langfristig in einer Kreis-Leistungsklasse positioniert zu sein.

Die A- und C-Jugendmannschaften werden in den nächsten Jahren in Nütterden trainieren. Die B-Jugend wird in Kranenburg stationiert sein.

Die betroffenen Spieler werden in den nächsten Wochen benachrichtigt und zu einem Treffen aufgerufen, bei dem entschieden wird, wie viele Spieler an der Fusion der Jugendmannschaften teilnehmen. Die Spieler begrüßen diese Entscheidung.

Stephan Willemsen, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Umwelt – Atomenergie Pro und Contra

Die Nutzung von Atomenergie zur Stromgewinnung ist keine wirkliche Alternative zu erneuerbaren Energien, sie hat Vor- und Nachteile.

Ein Vorteil der Atomenergie gegenüber erneuerbaren Energien wie etwa Wind, Wasser oder Solarenergie ist, dass sie günstiger ist. Ein weiterer großer Vorteil der Kernenergie, wie Atomkraft auch genannt wird, ist, dass die Atomkraftwerke selbst kein Kohlenstoffdioxid erzeugen. Außerdem erzeugen Kernkraftwerke viel Strom.

Allerdings haben Atomkraftwerke auch Nachteile. Der größte Nachteil der Kernenergie ist, dass man Uran benötigt, welches nach der Benutzung radioaktiv strahlt und hochgiftig ist. Außerdem benötigt man ein Endlager für den radioaktiven Müll. Der Transport von den Atomkraftwerken zu den Lagern erzeugt Kohlenstoffdioxid, ist teuer und sehr umstritten.

Zum anderen ist Atomenergie nicht umweltfreundlich, da der Uranabbau ähnlich dem Braunkohleabbau ganze Landstriche zerstört. Die Regierungschefs verschiedener Länder haben Angst, dass radioaktiv verstrahltes Material in die Hände von Terroristen gerät, da diese es für den Bau von so genannten schmutzigen Bomben verwenden könnten. Einige Politiker

sind der Meinung, dass es auf jeden Fall einen terroristischen Angriff mit radioaktiv strahlendem Material geben wird und es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann dieser geschieht.

Im Endeffekt muss man sagen, dass Atomernergie zwar viel Strom erzeugt, doch da man Endlager benötigt, die das hochgiftige und stark radioaktive strahlende Material unterbringen können, und da Uran, das man unbedingt in Kernkraftwerken benötigt, nicht unendlich verfügbar ist, sollte man über Alternativen, zum Beispiel erneuerbare Energien nachdenken.

Robert Schänell, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Computersucht – Gefangen in der virtuellen Welt

Nennen wir ihn Leon. Seine Mutter ist sauer. Sie will, dass er nach draußen geht, Fußball spielt und etwas Sport treibt. Sofort macht er sich an die Arbeit und lädt sich im Internet ein Sportspiel herunter, um virtuell Sport zu treiben.

Leon (14) ist einer von 600.000 Computersüchtigen in Deutschland. Seit fünf Jahren spielt er nun schon regelmäßig Computerspiele. Erst fing er mit harmlosen Spielen und geregelten Zeiten an. Doch mit zunehmender Lust steigerte sich auch die Spielzeit. Inzwischen spielt er jede freie Minute an seinem Computer an seinem 24-Zoll Bildschirm.

Selbst seine Eltern können ihn nicht mehr vom Spielen abhalten, denn sie sehen ihn oft nur einmal am Tag, beispielsweise beim Essen. Er ist von der Außenwelt abgegrenzt, weil sich sein Lebensraum nurnoch auf die knappen 15 Quadratmeter seines Zimmers beschränkt. Auf dem Teppichboden befinden sich lauter Chipstüten und Getränkedosen. Er hat gerade noch Platz, um vor seinem PC zu sitzen und zu schlafen, wenn er denn mal schlafen sollte, denn oft hat er keine Zeit dafür.

Er spielt meistens bis tief in die Nacht an seinem Lieblingsspiel „World of Warcraft“. Morgens gegen 14 Uhr wacht Leon dann wieder auf. Zur Schule geht er nur, wenn er denn mal Lust dazu hat, was äußerst selten der Fall ist. Ansonsten schwänzt er die Schule mit den Argumenten, dass ihn dort sowieso keiner vermisst.

Morgens frühstückt er nicht. Er isst nur dann, wenn es ihm in den Terminkalender passt. Tiefkühlpizza ist sein Lieblingsgericht, denn es geht schnell und schmeckt gut. Für gesundes Essen hat er nämlich ebenfalls keine Zeit. Dies dürfte auch der Grund für seine füllige Körperform sein. Leon wird häufig auf seine Fettleibigkeit hingewiesen, doch dies interessiert den 14-jährigen Gamer nicht. Für ihn zählen nur hohe Levels und der Erfolg beim „Zocken“.

Sein Tagesablauf ist ein immer wiederkehrender Kreislauf. Am Mittag fängt er wieder an zu spielen, dann geht das ganze wieder von vorne los.

Tom Fleskes und Alexander Bähmer, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Partnerschaft – Die ganze Wahrheit über Männer und Frauen

Sie: „Schatz?“

Er: „Hmm.“

Sie: „Hörst du mir zu?“

Er: „Hmm.“

Sie: „Ich habe eine ganz kleine Macke beim Einparken in unser Auto gefahren.“

Er: „Hmm.“

Wenn er ihr zugehört hätte, gäbe es an diesem Punkt einen Streit. Doch die Diskussion ist nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben – und zwar bis zu dem Augenblick, wenn er die Macke zu Gesicht bekommt: „Da ist eine Macke in meinem Auto!“

Es gibt viele Behauptungen über Männer und Frauen: Etwa, dass Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können. In unserem Beispiel treffen diese beiden Klischees zu. Doch Männer haben ihre Stärken und Frauen haben ihre Stärken. Wenn man sich vorstellen würde, dass Männer und Frauen ihre Stärken tauschen würden, dann wäre das doch eine ziemlich unerträgliche Vorstellung.

Man sieht also, der Kampf zwischen den beiden Geschlechtern ist völlig überflüssig. Warum wird er trotzdem geführt? Ganz einfach: Wenn die Frau nichts mehr über den egoistischen Macho von Mann und der Mann nichts mehr über die mechanisch völlig unbegabte Frau meckern könnte, dann wäre es doch sehr, sehr langweilig.

Lea-Franziska Reekers, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Gesundheit – Tierseuchen: Eine Gefahr für den Menschen?

Gerade jetzt zur Sommerzeit bringen die Stechmücken viele Tierkrankheiten wieder zurück. Ein Beispiel dafür ist die Blauzungenkrankheit. Da stellt sich nun die Frage, ob Haustiere und Menschen auch betroffen sind und ob es Auswirkungen auf die Qualität der Produkte wie Milch, Fleisch usw. hat.

„Für Haustiere und Menschen besteht keine Gefahr, auch Wildtiere sind eher selten betroffen“, erklärt André Hüting, Fachtierarzt für Großtiere (Gemeinschaftspraxis An der Güterstraße). Ebenso wie die Blauzungenkrankheit ist auch die Maul- und Klauenseuche (MKS) eine typische Erkrankung bei Huftieren wie Rind, Schaf und Ziege. Die MKS gilt als gefährlichste Seuche für die Wirtschaft.

Typische Merkmale der beiden Krankheiten sind ein blutig, krustiger Nasenbereich, teilweise eine leicht blau gefärbte Zunge und erhöhter Speichelfluss sowie Fieber bis 41 Grad und schmerzende Gliedmaßen. Daher kommen auch Folgen wie Lahmen und Fressunlust. Es kommt zu erhöhter Kälbersterblichkeit; die Seuche führt teilweise auch zum Tod.

Außerdem kann man einen starken und langanhaltenden Leistungsabfall beobachten. Bei Kälbern tritt oft auch eine Schädigung des Herzmuskels auf.

Da Symptome bei MKS und Blauzunge sehr ähnlich sind, ist es für den Tierarzt fast nicht möglich, sie äußerlich zu unterscheiden. Eine Blutprobe kann den Verdacht bestätigen. Da dies meldepflichtige Krankheiten sind, gibt es auch sehr strenge Kontroll- und Bekämpfungsmaßnahmen.

Bei der MKS werden betroffene Bestände sowie Tiere im Umkreis von einem Kilometer unschädlich für Natur, Tier und Menschen beseitigt. Der Versuch, die Ausbreitung der MKS durch Verbrennung infizierter Tiere aufzuhalten, ist gescheitert. Die Erreger flogen durch den Qualm noch weiter.

Im Umkreis von drei Kilometer um den betroffenen Betrieb werden für 15 Tage die Straßen gesperrt und Tiertransporte verboten. Danach ist der Transport von Tieren nur mit Genehmigung erlaubt (nur zur Schlachtung). Ebenso dürfen Produkte der Tiere nicht verwendet werden. Es wird ein Beobachtungsgebiet in zehn Kilometer Umkreis des Betriebes errichtet. Nach 30 Tagen ohne weiteren Seuchenbefund beginnt die Ratten- und Mäusebekämpfung zur Verhinderung weiterer MKS-Fälle.

Da das Virus monatelang im Boden, Stall, Stroh oder dem Abfall überleben kann, muss alles gründlich desinfiziert werden. Das geschieht entweder mit Ameisensäure oder Hitze von über 60 Grad. Viele Landwirte haben deshalb bei akuten Fällen von MKS zum Schutz des eigenen Tierbestandes Desinfektionsbecken an jedem Eingang des Betriebs aufgestellt, durch die Autos, Fahrräder und Personen fahren bzw. gehen müssen, um auf den Hof zu gelangen. Eine Impfung ist Pflicht.

Bei der Blauzungenkrankheit ist die Impfung die einzige Vorsorge, da sie durch Stechmücken übertragen wird. Gegen sie gibt es keine Medikamente. Man kann nur die Symptome durch Schmerzmittel und Antibiotika unterdrücken.

Man muss davon ausgehen, dass sich die Krankheit durch Mücken in den kommenden Jahren auf immer größere Gebiete ausbreitet.

C. Buchmann, Neele Tebbe, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium

Girls‘ day – Mädchen mit Zukunft

Am 22. April öffneten sich landesweit wieder alle Tore der Betriebe, um den Mädchen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 einen Einblick in ihren Betriebsalltag zu gewähren. Jedes Jahr findet dieses Projekt unter der Leitung von der bundesweiten Koordinationsstelle Girls‘ day – Mädchenzukunftstag und dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. statt. Es soll den Mädchen helfen, ihren Blickwinkel auf die Berufswahl bezogen zu erweitern und sich zu trauen, auch mädchenuntypische Berufe für sich in Betracht zu ziehen.

Alle Teilnehmerinnen hatten sich selbst einen Betrieb ausgesucht und absolvierten am Donnerstag einen Tag ähnlich dem eines Praktikums. In Wesel erklärten sich Unternehmen wie BYK- Chemie, Tekath und Architekturbüros bereit, die Schülerinnen an ihrer Arbeit teilnehmen zu lassen.

Dabei soll bei den Mädchen das Interesse an jungentypischen Jobs geweckt werden. Gefördert wird das Ganze vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln der Europäischen Sozialfonds.

Beim Girls‘ day werden die Schüler für einen Tag von der Schule freigestellt, denn das Projekt wird auch von den Lehrern sehr geschätzt. Seit kurzem gibt es diese Aktion auch für Jungen. Sie folgt dem gleichen Prinzip und wird „Neue Wege für Jungs“ genannt.

Der Girls‘ day verbuchte schon im vergangenen Jahr einen hohen Zuwachs, und auch im Jahr 2010 interessierten sich viele Mädchen für ihr späteres Berufsleben.

Fiona Schürmann und Anika Bosse, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium

Interview – Cocktails im Bistro

In diesem Interview berichtet Ayse, Mitarbeiterin des Panorama Bistro, über die Partyreihe „Becksnight“.

Was ist Ihr Ziel mit Becksnight ?

Ayse: Wir wollen, dass die Jugendliche ein andere Möglichkeit haben, da wir in Emmerich sonst nicht viel bieten können.

Wann ist Becksnight ?

Ayse: Becksnight haben wir alle drei Monate, die nächste Becksnight findet im Juli statt.

Wie spät fängt Becksnight an ?

Ayse: Meistens um 20 Uhr

Und wo wird Becksnight statt finden ?

Ayse: Die Becksnight wird im Panaroma Bistro in Emmerich am Rhein stattfinden.

Ab wie viel Jahren ist Einlass?

Ayse: Ab 19 Jahren.

Was bedeutet eigentlich Becks?

Ayse: Becks ist eine Biermarke, die wir in unserem Betrieb verkaufen.

Haben Sie für Jugendliche auch andere Möglichkeiten in ihrem Betrieb ?

Ayse: Ja, wir haben beispielsweise Emmerich Live, Cocktailnight, und wir veranstalten Geburtstagsfeiern oder Abschlussfeiern.

Wann finden die Cocktailnight und Emmerich Live statt?

Ayse: Im Jahr nur einmal.

An wen muss man sich wenden, falls man eine Geburtstagsfeier oder Abschlussfeier bei Ihnen im Betrieb feiern möchte?

Ayse: Bei mir oder dem Personal im Panaroma Bistro.

Arzu Aqu, Emmerich, Europa-Schule