Umwelt – Alle reden,doch niemand macht was

Unglaublich – so viele reden über Klimaschutz, doch ein wirkliches Vorbild ist niemand. Jeder weiß, wie es um die Natur steht, doch auf Auto, Flugzeug oder gewöhnliches Fernsehen würde keiner verzichten.

Es gibt Sendungen, Filme, Bücher und Events rund um den Klimaschutz.

Durch so etwas stehen sie gut dar oder werden als Klimerschützer bezeichnet, mehr ist da aber auch nicht. Sie fahren weiter mit ihren Luxuskarossen, fliegen mit Privatjets, und an Energiesparlampen ist schon gar nicht zu denken.Wie herzlos sind die Menschen geworden.

Es gibt keine Einsicht mehr, keine Reue. Klar ist, dass es so nicht weiter geht. Doch eingesehen, so dass wirklich etwas getan wird, wird es erst, wenn es zu spät ist.

Mara Niemann und Chantal Kouw, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Fluglotsen-Streik – Der Fluglotsen-Streik

Der geplante Fluglotsenstreik ist wohl erst einmal vom Tisch.

Nachdem der Vulkan Eyjafjallajökull ausgebrochen ist und eine riesige Aschewolke den Flugverkehr behindert hat, wird ein drohender Streik die Airlines wohl kaum mehr behindern können. Die Aschewolke, die jeden Tag mehrere Millionen Euro gekostet hat, traf die Gesellschaften viel mehr.

Matthias Sander, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Interview – Schnupperzeit im „Lesezeichen“

Hinter dem Buchladen Völcker in Goch gibt es seit neustem das Café „Lesezeichen“. Dort kann man, während einer Kaffee oder Fanta, Bücher lesen, die dort stehen. Frau Völcker-Janssen hat uns bei einem Interview mehr über das Geschäft und den Umbau erzählt.

Ronja/Christin: Wir freuen uns, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns haben. Seit wann besteht die Firma Völcker schon?

Janssen: Seit 1841 gibt es die Firma Völcker.

Wer hat die Firma gegründet?

Janssen: Joseph Völcker-Janssen war es.

Seit wie vielen Jahren arbeiten Sie bereits bei Völcker?

Janssen: Ich bin seit 21 Jahren bei Völcker tätig.

Finden Sie es schön, Chefin zu sein?

Janssen: Ja, finde ich, aber es hat Vor- und Nachteile. Man kann nicht kommen und gehen, wann man will, tun und lassen, was man will. Als Chefin kann ich aber auch Sachen entscheiden und bestimmen. Doch wenn jemand krank ist, bin ich meistens diejenige, die aushelfen muss.

Müssen Sie mehr oder länger arbeiten als Ihre Angestellten?

Janssen: Ich denke schon, dass ich unterm Strich am meisten arbeite. Doch oft machen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch viele Überstunden.

Haben Sie viele Angestellte?

Janssen: Ich beschäftige 2 Männer und 12 Frauen, also insgesamt 14 Angestellte.

Im letzten Jahr ist Ihr Geschäft umgebaut worden. Wollten Sie schon immer, dass Völcker umgebaut wird?

Janssen: Ja, ich hatte die Idee schon länger, also seit ungefähr fünf Jahren. Doch bis alles zu Ende gedacht ist, muss man viel überlegen. Doch jetzt bin ich froh, dass wir es gemacht haben.

Läuft das Geschäft jetzt besser oder schlechter – nach dem Umbau?

Janssen: Ja, nur ganz wenige Kunden sagen, dass Ihnen die Farbe nicht gefällt. Mir persönlich gefällt es so, wie den meisten anderen Kunden, sehr gut. Man kommt jetzt überall besser durch und es ist jetzt geordneter.

Welche Vor- und Nachteile hat es, dass nun ein Café mit Völcker verbunden ist?Janssen: Es hat nur Vorteile. Es ist jetzt z. B. gemütlicher für die Kunden, wenn sie ein Buch Probe lesen wollen. Doch wenn es gut riecht, kriege ich immer Lust, einen Kuchen zu essen oder etwas zu trinken.

Wie kamen Sie auf die Idee, gerade ein Café hinter Völcker zu bauen?

Janssen: Wenn man liest, trinkt man gerne eine Tasse Kaffee dazu. Auch Kunden sagten, dass eine Kaffee-Ecke super zu einem Buchladen wie Völcker passen würde. Und so bekamen wir diese Idee.

Gibt es Völcker nur in Goch oder auch in anderen Städten?

Janssen: Völcker gibt es nur noch in Goch. Früher hatten wir auch mal eine Filiale in Kalkar, doch 1997 wurde sie geschlossen.

Wenn Sie einen Beutel voll Geld hätten, gäbe es etwas, was Sie ändern würden?

Janssen: Mal überlegen…! Ja, ich würde z.B. mehr Mitarbeiter einstellen oder die Preise senken. Doch wenn der Beutel leer ist, muss ich sie leider wieder erhöhen.

Vielen Dank für das Interview!

Ronja Niedenführ und Christin Eikermann, Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Karate – Kultsport aus Asien

Das Bild, das die meisten Menschen von diesem Sport haben, entspricht größtenteils nicht der Realität. Das Klischee, Karate hätte etwas mit Menschen zu tun, die seltsame Laute von sich geben und mit ihren Köpfen Steine zerschlagen, hat seinen Ursprung wohl eher in den überzogenen Action-Filmen, in denen das wilde Herumfuchteln mit Armen und Beinen als Karate bezeichnet wird. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus.

Der Kampfsport fördert Konzentration und Disziplin und erfordert ein hohes Maß an Körperbeherrschung. Zudem stärkt Karate die Selbstbeherrschung, und es ist sehr wichtig, dass die Schüler lernen, Karate nur im äußersten Notfall anzuwenden und nicht aus blinder Wut zu handeln.

Der Sport an sich teilt sich in zwei Disziplinen auf: Kumite und Kata. Kumite ist Zweikampf. Es ist dabei jedoch nicht erlaubt, den Gegner vorsätzlich zu verletzen. Ein guter Karateka ist in der Lage, die Distanz zum Gegner abzuschätzen und seine Technik so auszuführen, dass nur angedeuteter Körperkontakt besteht, der Gegner jedoch verletzt worden wäre, wäre die Technik vollends ausgeführt worden.

Kata ist der Kampf gegen einen imaginären Gegner. Eine Kata besteht aus einer festgelegten Reihenfolge verschiedener Techniken in verschiedene Richtungen.

Karate ist Wettkampfsport. Die Sportler haben somit die Möglichkeit, sich öffentlich – sowohl national als auch international – zu messen.

Die farbigen Gürtel beim Karate nennen sich Kyu-Grade, die schwarzen Gürtel sind die so genannten Dan-Grade. Der niedrigste Gürtel ist der weiße, darauf folgen gelb, orange, grün, 2x violett und 3x braun. Danach kommen neun schwarze Gürtel.

Für Karate gibt es keine Altersbeschränkung. Menschen jeden Alters können den Sport erlernen, es bedarf lediglich der Bereitschaft zur körperlichen Anstrengung und Spaß an Bewegung.

Info

Wer Interesse an dieser Sportart hat, kann probeweise am Training des Bedburg-Hauer Karatevereins teilnehmen. Weitere Infos finden unter www.kaiten-bedburg-hau.de

Marie Oestreich, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Ein Hobby, das Spaß macht: – Auf dem Rücken der Pferde in den Wald

Ich heiße Julia, bin 15 Jahre alt und Schülerin des Jan Joest-Gymnasiums in Kalkar. In meiner Freizeit beschäftige ich mich am liebsten mit meinem Hobby, dem Reiten.

Mein Hobby ist sehr zeitaufwendig. Wer sich die Finger nicht schmutzig machen möchte, sollte sich von diesem Hobby fernhalten, denn man muss ein Pferd gut versorgen. Man muss jeden Tag die Box misten, vor dem Reiten das Pferd putzen und fertig machen. Das Reiten ist ein sehr teures Hobby, das fängt schon damit an, dass man den Unterhalt und das Futter für das Pferd bezahlen muss. Außerdem kommen noch Tierarzt- und Hufschmiedkosten dazu.

Wenn ich zum Stall fahre, bin ich meistens mit Reiten, Misten und der sonstigen Versorgung des Pferdes zwei bis drei Stunden beschäftigt, wenn nicht sogar noch länger. Es ist ein sehr schönes Hobby und es macht mir sehr viel Spaß.

Bei uns im Reitverein Lohengrin-Hau haben wir draußen zwei große Dressurplätze, eine Reithalle, einen großem Außentunierplatz und einen Trainingsspringplatz. Wir haben auch das Glück, dass wir direkt um die Anlage einen großen Wald haben, wo wir viele Ausreitmöglichkeiten haben. Dressur- und Springstunden werden bei uns auch angeboten.

Ich finde es gut, dass wir bei uns Schulpferde haben, auf denen die kleinen Amateure anfangen können, zu reiten. Wir haben auch Vereins Tuniere, an denen auch die kleinen Amateure teilnehmen können, wie z.B. das Karnevalsreiten, bei dem sich die Reiter verkleiden können. Reitbeteiligungen sind auf den Schulpferden auch möglich. Wie auch in vielen Reitvereinen werden bei uns manchmal Lehrgänge wie Dressur-, Spring-, Gelände-, oder Reitabzeichenlehrgänge angeboten. Nach dem Reiten sitzen wir oft noch oben in unser Kantine und essen oder trinken noch was Leckeres.

Julia Meyer, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Musik – Das Jugendorchester Wissel

Das Jugendorchester Wissel , JOW, ist ein Orchester mit Leuten, die Spaß am Musik machen haben. Es werden Veranstaltungen und Fahrten zusammen gemacht.

Das JOW ist in zwei Orchester unterteilt, eines für Kinder und Jugendliche und das andere für Jugendliche und Erwachsene. Durch eine Verbesserung des Instrument Spielens kann man als Jugendlicher in das zweite Orchester aufsteigen. Durch längere und schwierigere Stücke wird man im zweiten Orchester mehr gefordert. Somit macht man einen Übergang von einem Jahr, um zu schauen, ob man bereit ist.

Freunde findet man schnell in diesen Gruppen und mit größter Wahrscheinlichkeit auch welche, die das selbe Instrument spielen. Weitere Infos gibt’s auf der Internetseite des JOW (www.jow-wissel.de).

Daniel Renn, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Zuviel Freizeit macht Menschen unzufrieden – Stubenhocker an die frische Luft!

Erzieher und Psychologen schlagen in Deutschland Alarm.

Kinder seien auf dem bestem Weg, sich nicht mehr allein beschäftigen zu können. Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren verfügen frei über einen PC oder einen Fernseher. Viele Kinder klagen über fehlende Spielkameraden. Die meisten Schüler scheitern an zu viel Freizeit, indem sie sich zu viel mit dem Fernseher beschäftigen, anstatt sich mit irgendetwas Sinnvollerem zu beschäftigen. Außerdem beschäftigen sich viele Schüler in ihrer Freizeit mit virtuellen Welten, wobei das zu Depressionen bzw. Aggressivität führen kann, berichtete der Feizeitforscher Horst Walter Opaschowski .

Viele Menschen haben Angst vor Langeweile in ihrer Freizeit, weil sie nicht wissen was sie in ihrer Freizeit unternehmen sollen.

Meiner Meinung nach könnten sich die Kinder bzw. Schüler mehr im Freien beschäftigen oder etwas mit Freunden unternehmen. Dies ist leider bei den meisten Jugendlichen nicht üblich.

Tarek Musa, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Sinnvolle Freizeit in Jugendhäusern – Juge Leute wollen ungestört sein

Heutzutage ist die Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen sehr vielseitig.

Viele betreiben eine Sportart im Team. Andere beschäftigen sich mit einem Job.

Doch manche Jugendliche gehen nur in Discos, auf Partys, sie trinken zu viel Alkohol, rauchen und nehmen Drogen. Manche Jugendliche kommen aus dem grauen Alltag nicht heraus.

Aus diesem Grund wurden so genannte Jugendhäuser gegründet, in denen die Jugendlichen sich tagsüber kostenlos aufhalten können.

Dort können sie sich unter Aufsicht mit sinnvollen Sachen beschäftigen. Man kann z.B. mit anderen Jugendlichen Computerspiele spielen, backen, Freunde finden oder auch treffen.

Die Jugendhäuser sind unter den Jugendlichen sehr beliebt, weil sie sich dort ungestört ihren Interessen widmen können.

Alina Prellinger und Reginea Petker, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Gesellschaft – Mobbing geht jeden etwas an

Heutzutage ist Mobbing ein sehr großes Thema, besonders an Schulen. Selbst im Internet werden Kinder gemobbt (Cybermobbing).

Man wird zum Beispiel wegen einer zu großen Nase oder allgemein wegen des Aussehens geärgert. Das Aussehen wird sehr überbewertet. Und wenn man dann zu wenig Geld hat, um sich die neuesten Klamotten zu kaufen, wird man direkt runtergemacht.

Viele Schüler kommen nach der Schule dann weinend und sehr aufgelöst nach Hause. Das Problem in manchen Familien ist nur, dass die Eltern es noch nicht mal interessiert, wie es ihrem Kind ergeht.

Auch die Eltern der Kinder, die andere mobben, wollen es meist nicht wahrhaben und sagen dann, ihr Kind würde so etwas nie tun.

Meiner Meinung nach sollte man etwas gegen Mobbing tun, die Eltern sollten ihre Augen offen halten und mit ihren Kindern darüber reden.

Chiara Kohl, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar

Golf – Tiger Woods‘ Comeback

Der Golfstar Tiger Woods begeisterte am 12. April mit seinem Comeback bei den US Masters in Augusta. Nach fünf Monaten Pause aus privaten Gründen kehrte er in den Golfsport zurück. Er war zwar nicht in Bestform, aber es reichte doch noch für den vierten Platz.

Trotz seiner 69er-Runde am dritten Spieltag konnte er den führenden und zuletzt siegreichen Phil Nickelson nicht einholen. Nun wollen wir hoffen, dass er bald wieder der Alte wird.

Mark Wehren, Kalkar, Städt. Gymnasium Kalkar