Girls‘ Day 2010 – Studentenfeeling mit 14

Am 22. April fand zum 10. Mal der Girls‘ Day statt. Der Girls‘ Day ist ein Tag, an dem engagierte Mädchen der Klasse 8 bis 10 typische Männerberufe ausprobieren können. Am gleichen Tag ist auch der „Neue Wege für Jungs“ -ein Tag, an dem Jungen sich frauentypische Berufe ansehen können.

Dazu meldet man sich im Voraus bei einem Betrieb der Wahl an und nimmt dann an Aktionen teil. Auch manche Universitäten bieten an diesem Tag Workshops an, damit sich interessierte Mädchen und Jungen dort über den Uni-Alltag informieren können.

Wir, zwei Schülerinnen der Klasse 8a am Andreas-Vesalius-Gymnasium, haben den Tag an der Ruhr-Universität Bochum verbracht. Die Anreise war mit dem Auto kein Problem, da die Uni sehr leicht zu finden ist. Dann mussten wir allerdings unseren Hörsaal finden, was schon etwas schwieriger war. Wir kannten zwar den Namen des Gebäudes, mussten jedoch noch eine Weile über den Campus laufen, um es zu erreichen. Da wir leider kein System bei der Anordnung der Hörsäle erkennen konnten, dauerte es eine Weile, bis wir den ganz in giftgrün gestalteten Saal 10 fanden. Dort stellte man uns und den ca. 550 anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zuerst die Organisatoren vor und erzählte uns dann etwas über die Uni.

Danach sollten wir uns vor dem Hörsaal in unsere Gruppen aufteilen, was nicht besonderes schwierig war, da an verschiedenen Ecken Zettel mit den verschiedenen Oberbegriffen und den einzelnen Kursen hingen, wie z.B. Elektro-Technik und „Mit Head und Body“, wo es darum ging, eine eigene Internet Seite zu gestalten, was auch das Thema unseres Kurses war.

Bevor wir zum Kursus kamen, wurden wir in die generelle Elektro-Technik eingeführt. Uns wurde erklärt, was genau Elektro-Technik ist, und wir sollten in Gruppen von sechs Leuten kleine Vorträge zu verschiedenen Teilgebieten der Technik einüben. Anschließend stellten wir unser Thema den anderen Gruppen vor, was ein bisschen schwierig war, denn nach vier Gruppen wurden die meisten ungeduldig, weil es sehr lange dauerte. Danach bekamen wir einen Snack zum Mittagessen, inklusive Studentenfutter versteht sich.

Um 13 Uhr gingen wir dann in einen Computerraum, um endlich mit unserem Kurs zu beginnen. Leider waren wir sehr viele Teilnehmer, deshalb konnte unsere Kursleiterin nicht jedem die schwierigen HTML-Codes erklären, die wir anwenden mussten, um eine Website zu erstellen. So waren wir größtenteils auf uns allein gestellt und konnten uns nur an dem ausgeteilten Info-Blatt orientieren. Trotzdem hatten wir nach zwei Stunden eine komplette Website mit Überschrift, Bild und Text auf die Beine gestellt.

Dann ging es auch schon wieder zurück zum Hörsaal 10, wo zum Abschluss noch einmal eine kleine Rede von den Organisatoren über den Girls‘ Day gehalten wurde. Als wir wieder im Auto saßen, waren wir beide erschöpft, aber konnten nun eine eigene Website designen! Alles in allem war der Girls‘ Day an der Uni Bochum sehr spannend, man kann es nur weiterempfehlen dort teilzunehmen!

Pia Gielen und Lara Wickum, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium

Formel 1 – Neuer Silberpfeil für Schumi

Da Michael Schumacher auch nach drei Rennen keinen Sieg holen konnte, sind nicht nur Teammitarbeiter, sondern auch Fans sehr traurig. Nun soll der siebenfache Weltmeister ein neues Auto bekommen. Das Silberpfeil-Team hofft nun, dass Schumacher mit diesem neuen und verbesserten Auto auf dem Siegertreppchen stehen wird.

Fans wollen den Weltmeister Michael Schumacher wieder mal beim gewinnen sehen und hoffen das der Wechsel zu Mercedes sich gelohnt hat. Auch Teamchef Ross Brawn sieht den Rückkehrer in guter Form und sagt, dass Michael bei

jedem Rennen sich steigert. Nach seinem ersten Rennen auf Platz sechs hofften alle auf einem Sieg. Nun soll er beweisen, dass er sein Talent nicht verloren hat.

Jetzt müssen die Fans und Kollegen abwarten und hoffen, dass Michael

mit dem neuen Silberpfeil auf den ersten Platz stürmen wird.

Melanie Kaur Basra, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Schüleraustausch – Gäste aus Israel als Schlossbesucher

An unserer Schule, dem Friedrich-Spee-Gymnasium, wird seit mehreren Jahren ein Schüleraustausch mit Israel von Frau Well (Englischlehrerin am FSG) organisiert. Wie in den letzten Jahren, so wurde auch in diesem Jahr der Austausch durchgeführt. Jedoch nur einseitig, das heißt, dass nur die israelischen Schüler für eine Woche nach Deutschland kamen. Wie jedes Jahr galt das Angebot für die Jahrgangsstufe acht. Es gab ein volles Programm.

Dienstagabends machten die deutschen Schüler sich auf den Weg, um ihre Gäste vom Flughafen Köln/Bonn abzuholen. Diese kamen um 22 Uhr an. Die israelischen Gäste waren gespannt auf ihre Gastfamilien und froh, als sie abends dann ins Bett fallen konnten. Doch am nächsten Morgen erwartete sie ein neuer und spannender Tag.

Nach zwei Unterrichtsstunden, die die israelischen Schüler mit uns verbrachten, wurde eine kleine Begrüßungsfeier veranstaltet. Nach dieser gingen wir deutschen Schüler wieder in den Unterricht, und die Gäste machten eine Kennenlern-Tour durch Geldern. Am späten Nachmittag hieß es dann: Bowling!

Dabei lernten wir uns besser kennen.

Donnerstagmorgens starteten unsere Gäste nach Köln. Dieser Ausflug ging bis 16 Uhr. Am Freitag gingen wir deutschen Schüler in die Schule, und unsere Gastschüler machten eine Tour durch Kevelaer und besuchten Schloss Wissen in Weeze. Der Schlossherr, Baron von Loe, führte unsere israelischen Schüler und ihre Lehrer persönlich durch die historischen Räumlichkeiten und erklärte ihnen die Geschichte des Schlosses.

Samstags ging es in den Center Park zum Schwimmen und Relaxen. Sonntag war Familientag! Da stand dann auf dem Plan so etwas wie zum Beispiel Schloss Haag, Zirkus oder Düsseldorf. Am Montag starteten wir bereits um 08 Uhr. Zuerst fuhren wir zur Schalke Arena in Gelsenkirchen. Dort führte uns ein Mitarbeiter durch die gesamte Arena. Von dort aus ging es weiter zum CentrO Oberhausen, wo unsere Gäste ausgiebig Souvenirs für zu Hause kauften.

Am Abend fand noch eine Abschiedsfeier statt, bei der viel gelacht und getanzt wurde.

Um Punkt 21 Uhr war dann aber auch Schluss, weil am nächsten Morgen alle früh aus den Federn mussten. Denn Dienstag früh um 6 Uhr mussten wir alle am Bus sein, um unsere israelischen Besucher zu verabschieden. Wir tauschten noch Adressen aus, machten Termine für zukünftige Treffen aus und weinten viele dicke Tränen.

Im Großen und Ganzen war diese Zeit erlebnisreich, und wir haben Erfahrung gesammelt. Außerdem hatten wir viel Spaß, wir haben neue Leute kennen gelernt, unser Englisch hat sich verbessert und wir haben viel über Israel und die jüdische Religion gehört. Schön, dass die meisten von uns noch immer in Kontakt mit ihrem Gastschüler per Chatroom stehen.

Elena Quasten und Johanna Mälders, Geldern, Friedrich-Spee-Gymnasium

Tierschutz – Leben im Rudel

Das Albert- Schweizer -Tierheim in Kranenburg Mehr gibt es schon seit 25 Jahren. Viele Leute von weiter her kommen zu diesem Tierheim, da es ein offenes Gehege hat. Dadurch ermöglicht es den Hunden ein rudelartiges Leben.

Eine Mitarbeiterin teilte uns mit, dass sie im Fernsehen einen Bericht über ein gitterloses Tierheim gesehen habe und ihr dabei bewusst wurde,dass sich die Tiere so wohler fühlen würden. „So können sie mit ihren Artgenossen zusammen leben“, sagt sie.

Nicht nur Hunde, sondern auch Katzen und Kleintiere oder nichttypische Haustiere, wie Ziegen, Gänse, Pferde oder Paviane finden dort ein neues Zuhause. Alle Tiere, bis auf Reptilien, sind dort herzlich willkommen. Für Reptilien ist dort leider kein Gehege vorgesehen.

Im Moment haben 189 Hunde, 37 Katzen, und fünf Paviane innerhalb des Tierheims eine Unterkunft gefunden. Die Gänse, Ziegen und Pferde haben außerhalb des Tierheims eine Unterkunft.

Es ist sehr erfreulich, dass im Jahr bis zu 1000 Hunde vermittelt werden. Jedoch werden auch immer wieder Hunde abgegeben. Dies sind meistens Fundhunde, Abgabehunde, Beschlagnahmungen, aber auch viele, die aus dem Süden kommen, um vor dem Tod gerettet zu werden. Oft bekommt das Tierheim diese

von ihrer Partnerschaft zugewiesen, die ein größerer Verein ist und kleinere Tierheime finanziell unterstützt.

Elena Geurtz und Jule Wolters, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Umwelt – Heute für morgen sorgen

Sicherlich sind der zu hohe Stromverbrauch, die Auto- und Flugzeugabgase, die Abholzungen und die Fabriken, die Chemie und Schadstoffe in Flüsse und Seen gießen, ein entscheidender Faktor. Im Grunde zerstört nur der Mensch sich selbst und damit die ganze Welt.

Vielen ist es gar nicht bewusst, dass sie mit „normalen“ Dingen sich selbst und ihrer Umgebung schaden zufügen, z.B. das Autofahren. Jeder fährt mal eben eine kurze Strecke dahin, für drei Minuten dorthin und ist sich gar nicht bewusst, wie viel Co² dadurch entsteht. Anstatt mit dem Auto könnte man kurze Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen.

Immer häufiger kommt es vor, dass vor allem Jugendliche ihren Müll in der Gegend herumliegen lassen, falls kein Mülleimer vorhanden ist. Dies macht die Natur auch nicht schöner. Wenn jeder in Deutschland im Jahr ein einziges Streichholz weniger anzünden würde, dann könnte dadurch eine Grünfläche von ca. 55.000.000 Quadratmeter gerettet werden. Gebt acht auf eure Umwelt!

Das Schlimme ist ja, dass manche Leute einfach nicht nachdenken und durch eine kleine Dummheit ganze Wälder anzünden und tausenden Tieren das Leben nehmen. Viele denken auch: „In 50 Jahren lebe ich eh nicht mehr, deshalb ist es egal was mache das verändert sowieso nichts.“ So denken nämlich die meisten, und wenn alle so denken würden, dann würden keine Veränderungen stattfinden. Vor allem die jetzige Generation muss an sich arbeiten und probiere,n zu verbessern, was Generationen Jahre lang falsch gemacht haben.

Es gibt einen Hoffnungsschimmer, da es viele Experten gibt, die an Elektroautos und Solaranlagen arbeiten. Wir müssen mehr erneuerbare Energie einsetzen und außerdem umdenken.

Lucas Bergmann, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

China – Auf der Überholspur

China ist auf der Überholspur und macht immer mehr von sich reden. Die Wirtschaft wächst rapide, Experten sprechen von über 10 Prozent pro Quartal.

Auch das Bevölkerungswachstum der Städte ist rasant.

Durch Landflucht verlassen bis zu 60 Millionen Chinesen pro Jahr ihre Heimat, um in den Städten einen höheren Lebensstandard zu suchen. Bisher wurde China von der westlichen Welt wirtschaftlich unterschätzt, doch China holt auf. Während die aktuelle Wirtschaftskrise in Europa und den USA noch nicht überwunden scheint, hat sich China schon davon erholt.

Man sagt, China sei die Werkbank Europas. Zahlreiche deutsche Firmen lassen günstig in China produzieren. Unterhaltungselektronik, Textilien und Solaranlagen werden dort billig hergestellt, um in Deutschland verkauft zu werden.

Die am meisten boomende Stadt Chinas ist nicht die frühere Kaiser- und heutige Hauptstadt Peking, sondern die moderne Metropole Shanghai. Auf der dort am 1. Mai beginnenden Expo wird deutlich, wie weit die Stadt für den Aufbruch und den Wandel Chinas steht. Unter dem Motto der Expo 2010 “ – „Better City- Better Life“ – zeigen 227 Nationen, wie unser Leben in den Städten in 20 bis 30 Jahren aussehen könnte. Doch auch ohne Expo findet in Shanghai die Zukunft schon heute statt!

Alexander Grüntgens, Geldern, Städt. Realschule Geldern

Movie Park – Action, Stunts und Explosionen

Schüsse knallen, während der Polizist mit den Gangstern im Nacken über die Dächer klettert. Das Publikum folgt gebannt den Geschehnissen. Er nimmt allen Mut zusammen und springt vom Dach, bevor die Ölfässer explodieren…

Langweilig wird einem als Stuntman also wirklich nicht. Aber was macht ein Stuntman, wenn er keine Stuntshow hat, in der man auftreten kann? Und was muss man für Voraussetzungen diesen haben? Wir haben einen Stuntman im Movie Park gefragt:

„Man sollte auf jeden Fall sportlich sein und Spaß an dem Job haben.“ Zum Schutz tragen alle Stuntmen Protektoren an Knien und Ellenbogen, so dass man höchstens ein paar blaue Flecken kriegt. „Die Show ist wie ein Tanz. Alle Kampfszenen, alles was wir tun, ist einstudiert. Das größte Risiko ist für uns der Weg zur Arbeit!“

Leider ist Stuntman kein anerkannter Ausbildungsberuf. Im Winter, wenn der Park geschlossen ist, arbeiten alle Stuntmen und Stuntfrauen für Filme und Serien wie „Tatort“ oder „Ein Fall für zwei“.

Auf der neuen Website der Stuntleute, www.youstunt.de, gibt es nähere Informationen. Dort können auch Stuntvideos hochgeladen und angesehen werden.

Jonathan Thul, Kevin Wohlt, Laurence Koopmann, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Schule – Lehrermangel und die Folgen

Lehrermangel und Stundenausfall an Schulen, dies ist ein großes Thema in ganz Deutschland. Natürlich ist man als Schüler in erster Linie froh, wenn man statt acht Stunden nur fünf hat, aber eigentlich darf dies nicht vorkommen.

Klar, wenn ab und zu mal eine Stunde ausfällt, ist das kein großes Problem. Aber wenn die Politik schon gezwungen ist, nicht für diesen Beruf ausgebildete Seiteneinsteiger einzustellen, damit nicht noch mehr Stunden ausfallen, lässt das tief blicken.

Und wenn man das Ganze mal bis zum Abschluss ausweitet, erkennt man, was der Lehrermangel für ein großes Problem ist. Denn wenn man, wie ich, auf das Gymnasium geht, heißt der Abschluss Abitur. Und da man als Gymnasiast sowieso nur noch zwölf Jahre Zeit hat, sein Abi zu machen, was an sich ja schon genug Stress ist, braucht man eigentlich jede Stunde Unterricht. Doch da immer wieder Lehrer krank sind oder in Ruhestand gehen und dann kaum Lehrer nachrücken, ist die logische Konsequenz: Stundenausfall.

Wenn man dies hört, sollte man meinen, dass der Lehrerberuf nicht sehr attraktiv ist. Was ja nicht unverständlich ist, da er mit Sicherheit aufreibend ist und an die Nerven geht. Allerdings scheint das erst in den letzten Jahren bemerkt worden zu sein, denn früher gab es etwas in diesem Ausmaß nicht.

Ich als Schüler jedenfalls freue mich immer, wenn einige Stunden ausfallen. Aber ich hoffe, dass sich es nicht beim Abitur rächt.

Christoph Naß, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Therapie – Hoch zu Ross

Therapeutisches Reiten mit heilpädagogischem, therapeutischem sowie krankengymnastischenmSchwerpunkt ist eine bewährte Therapieform für behinderte, wahrnehmungsgestörte oder verhaltensauffällige Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Zehn Pferde, in allen Größen und Farben, leben in dem kleinen Stall von Ute Slojewski, die diesen nun schon seit 13 Jahren erfolgreich führt. Ihr Ziel war es damals und ist es heute noch immer, Menschen mit Handicap zu helfen und dabei mit Tieren arbeiten zu können.

Viele Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlecht besuchen den Stall regelmäßig. Sie alle haben etwas gemeinsam, sie besitzen ein Handicap, egal ob die Betreffenden Wahrnehmungsstörungen haben, ob es vernachlässigte Pflegekinder sind, denen man Vertrauen lehren will, oder einfach nur besonders unruhige Mitmenschen, alle sind bei den Pferden immer willkommen, welche nicht nach dem Äußeren urteilen.

Jeder, der zu Amistad kommt, bekommt sein ‚eigenes‘ Pferd zugeteilt, welches derjenige nicht ohne bedeutenden Grund wechselt. Somit ist es dem Reiter möglich, eine Beziehung zu dem Pferd aufzubauen und Vertrauen zu fassen. Damit dies auch für die Pferde möglich ist, haben die einzelnen Pferde nie zu viele Personen, die sie reiten.

Mit jedem Bedürftigen wird anders gearbeitet, doch bei allen beginnt der Unterricht von der ersten Minute an. Sprich, alle müssen selber ihr Pferd pflegen, es putzen und ihm die Hufe auskratzen, erst dann kommt es zur wirklichen Behandlung auf dem Pferd. Auch anschließend müssen die Schützlinge von Ute Slojewski ihr Pferd versorgen, dürfen es mit Leckerchen verwöhnen und es füttern. Durch diesen Umgang mit dem Pferd lernen sie Kleinigkeiten, wie Einfühlsamkeit oder Umgänglichkeit mit Tieren, so Ute Slojewski. Unterschiedlich sind auch die Zeiten, die die Kinder bei Amistad verbringen. Manche reiten nur sechs bis sieben Monate, andere kommen wöchentlich seit drei Jahren.

Manuela K. ist Mutter von zwei geistig behinderten Kindern, die beide am therapeutischen Reiten teilnehmen. Sie bekam es von der Frühförderstelle in Kevelaer empfohlen, die die Kinder jedoch nur bis zu ihrem dritten Lebensjahr begleiten. Manuela K. bemerkte während der Behandlung mit den Pferden viele Fortschritte, ihre Kinder wurden selbstbewusster, lernten den Umgang mit Tieren und begannen nach und nach, die Muskulatur aufzubauen, während die Therapeuten auf spielerische Weise die Sinneswahrnehmungen stärkten.

Leider wird das therapeutische Reiten nicht von der Krankenkasse bezahlt, und es ist nicht jedem möglich, den hohen Preis für eine Stunde zu bezahlen, denn eine Stunde in der Woche kostet im Monat oft über 350 Euro.

Info

Amistad

Broekhuysener Str. 1

02834- 9430447

Anne Geuyen, Geldern, Städt. Realschule A.d. Fleuth

Schule – Lernen unter Stress

Denken, schreiben, korrigieren. Ist das richtig? Noch fünf Minuten! Zeitdruck.

Fast jeder Gymnasiast muss dadurch. Das Abi! Es soll den Jugendlichen dabei helfen, leichter an Jobs zu kommen. Doch durch das G8-System gibt es häufig Stress an den meisten Schulen.

Die Schüler haben ein Jahr weniger Zeit, sich auf das Abitur vorzubereiten. Doch noch sind keine passenden Bücher erschienen, und dadurch stehen auch die Lehrer unter Druck, da sie den Schülern etwas ohne abgestimmte Unterlagen beibringen müssen.

Doch der Vorteil an dem G8-System ist, dass die Schüler früher die Möglichkeit haben, auf Jobsuche zu gehen. So haben sie einen Vorteil, doch dafür müssen sie erstmals den ganzen Stress absolvieren und die Prüfungen bestehen.

Anna Hinz, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium