Archiv der Kategorie: Konrad-Adenauer-Gymnasium

Baum des Jahres – Elsbeere: Die starke Unbekannte

Jedes Kind kennt Eichen, Buchen und Birken, doch was eine Elsbeere ist, wissen wohl nur die wenigsten. In der Natur ist sie sehr selten geworden und genau aus diesem Grund ist sie von der Dr. Silvius Wodarz -Stiftung zum „Baum des Jahres“ gekürt worden.

Diese Stiftung kürt jedes Jahr den „Baum des Jahres“ und pflanzt im Rahmen dieses Projektes jedes Jahr eine Millionen der jeweiligen Baumart. Doch wer ist diese Elsbeere? Zuerst einmal gehört sie der Familie der Rosengewächse an und der Gattung der Mehlbeeren, wozu beispielsweise auch die Eberesche zählt. Ihre roten apfelähnlichen Früchte sind nur gekocht essbar, da sie vorher starke Bitterstoffe enthalten.

Früher wurde aus den Beeren ein Medikament gegen Ruhr hergestellt, welches eine Entzündung des Darms ist. Das Holz der Elsbeere findet jedoch viel häufiger Verwendung, da daraus Möbel hergestellt werden. Der Grund für die Beliebtheit des Holzes der Elsbeere ist, dass es eines der härtesten Hölzer ist, die in Mitteleuropa wachsen. Aus diesem Grund wurde sie leider stark abgeholzt und so in ihrem Bestand immens gefährdet. Um dem entgegenzuwirken, wurde sie gewählt und wird so wahrscheinlich vor ihrem Aussterben bewahrt werden.

Dieses Projekt wird von der Deutschen Waldjugend seit über 20 Jahren unterstützt, indem sie jedes Jahr im Klever Reichswald den „Baum des Jahres“ pflanzt. In diesem Jahr hat die Schirmherrschaft der Umweltminister von NRW übernommen. Die diesjährige Pflanzung hat am 10. April auf dem Gelände der Klever Waldjugend stattgefunden.

Marc Brühne, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Eisbär-Schicksal – Knut soll nicht ausgestopft werden

Knut ist tot. Der vier Jahre alte Eisbär litt an einer Gehirnentzündung, die durch eine Virusinfektion ausgelöst wurde. Viele sagten aus, dass die Krankheit zu sehen gewesen wäre. Man hätte bemerken können, dass es ihm nicht gut geht. Also, wieso hat niemand eingegriffen? Die ganze Aufmerksamkeit, die der Eisbär jetzt bekommt, ist doch recht übertrieben.

Eine Skulptur von Knut als Eisbärbaby zu errichten und somit eine Tradition fortzuführen, ist okay, doch wer kommt nur auf die Idee, das Tier auszustopfen? Das arme Tier. Knut war ein Lebewesen! Das kann man doch nicht einfach so auseinandernehmen und als Erinnerung ausstopfen! Das Tier so darzustellen, verschärft die emotionalen Erinnerungen doch nur und wäre eine schlimme Darstellung für Angehörige.

Wäre der Tod nicht zu verhindern gewesen? Nach seinem Tod beschäftigen sich sehr viele mit ihm und versuchen ihn im Gedächtnis zu behalten, doch hätte man das nicht vor dem Tod tun können? Wieso kommt die nötige Aufmerksamkeit erst jetzt? Bevor sein „Vater“ gestorben ist, ging es ihm gut, denn er war immer für seinen Knut da, doch danach war er nicht mehr glücklich und zufrieden mit seinem Leben.

Knut war in Wirklichkeit doch einfach nur ein vereinsamter Eisbär, mit unzufriedenem und traurigem Leben, was durch diesen Vorfall besonders zu sehen ist, und die Aufmerksamkeit nach seinem Tod macht das Geschehen auch nicht mehr rückgängig und besser.

C.k., Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Draisine – Grenzenloser Spaß auf der Schiene

Seit nun drei Jahren fährt die Draisine von Kleve bis ins niederländische Grenzland. Aber stimmen auch die Besucherzahlen?

2008 wurde sie eröffnet: die Draisine, ein Gefährt, welches 1842 nach dem Erfinder Karl Drais benannt wurde. Die Gleise reichen von Kleve bis nach Groesbeek in den Niederlanden und sind von April bis November befahrbar. „Der komplette Sommer 2011 ist schon jetzt völlig ausgebucht“, so Andrea K., eine Mitarbeiterin des Touristeninformationsbüros in Kleve. „Mit einem so großen Besucheransturm hatte wohl niemand gerechnet.“

Ob Großfamilie, Kegelclub oder zu zweit – jeder findet hier Platz. So gibt es zwei Modelle des Tretfahrzeugs: Zum einen die Fahrraddraisine, auf der für circa fünf Leute Platz ist und von denen zwei Leute radeln müssen, und zum anderen die häufig verwendete Clubdraisine. Wie der Name schon sagt, sind hier mehr Sitzgelegenheiten verfügbar. Vier Personen müssen treten und die restlichen bis zu zehn Personen können an einem großen Tisch den schönen Weg genießen. Die gut durchdachte Strecke führt durch unterschiedliches Terrain, größtenteils durch die Natur: in Kleve durch den Forstgarten und in Nütterden und Kranenburg durch das Wiesenland. Passend zum Motto: „bewegen-erleben-entdecken“.

Aber was genau zieht die Leute an diesem kleinen Abenteuer an? Laut einer Umfrage unter den Fahrgästen sind knapp 70 Prozent der Meinung, dass sowohl die Vielseitigkeit der Strecke und der Grenzübergang in die Niederlande, als auch die für den Ottonormal-Verbraucher niedrig gebliebenen Preise entscheidend sind. So kostet eine Fahrt für eine Person je nach Tag um die zehn Euro.

Für die Abwechslung gibt es an den Haltestellen, Kleve, Kranenburg und Groesbeek viel zu entdecken: Sehenswürdigkeiten, ein Stadtbummel und kleine Restaurants punkten bei den Besuchern der Draisine. Ob die Draisine auch in Zukunft so gut ankommen wird, steht offen, jedoch sprechen die Zahlen bis jetzt für sich.

Marieke Schmitz und Julia Averbrock, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Modelwahn – Knochenjob als lebendiger Kleiderständer

„Mode ist sehr wichtig. Sie macht das Leben schöner und ist jede Mühe wert – wie alles, was Freude bereitet.“ (Vivienne Westwood)

Doch was ist an dem Zitat von der englischen Modeschöpferin Vivienne Westwood wirklich dran? Ohne Zweifel ist Mode für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil des Lebens geworden. Es werden Fashion-Shows organisiert, auf denen die Designer ihre neuesten Kollektionen vorstellen. Anschließend werden diese in verschiedenen Modezeitschriften abgedruckt und verbreitet. Die Modebranche bietet vielen Menschen die Möglichkeit, oder die Illusion, Geld zu verdienen. Allen voran den zehntausenden jungen Mädchen – den Models. Viel denken jetzt an Namen wie Claudia Schiffer, Julia Stegner oder Heidi Klum.

Doch das sind Ausnahmen. Das Leid der unbekannten Models bleibt versteckt hinter den Kulissen der riesigen Beauty-Industrie. Die Models sind die Jüngsten und Schwächsten dieser Branche und viele machen sich ihre Unwissenheit zum Vorteil. Sie werden nicht nur finanziell, sondern auch emotional ausgenutzt. Viele fühlen sich wie Einwegartikel. „Man ist beliebig ersetzbar“, so Sara Ziff, ein bekanntes US- Model und eine der wenigen, die offen über ihr Leben als Model spricht. Doch auch sie hat in der Glamour-Welt viele unangenehme Dinge erlebt. „Die Leute in dieser Branche schauen nicht auf dich als Mensch, sie wollen nur das Bild von dir.“

Viele fühlen sich jedoch für das Leid der Mädchen nicht verantwortlich. Karl Lagerfeld, Modedesigner des Labels Chanel, meint in einem Interview: „Die Anziehungskraft dieses Berufes, das ist gefährliches Feuer. Da gibt es Fliegen, die von diesem Licht angezogen werden und die sich vielleicht auch verbrennen. Aber das wissen wir nicht, weil wir damit gar nichts zu tun haben.“ So gibt es viele, die einfach wegschauen und die oft erst 13- oder 14-jährigen Models wie lebendige Kleiderständer behandeln. Der Konkurrenzdruck der Mädchen steigt dabei weiter an. „Man wird auf das Aussehen reduziert“, sagt Julia Stegner. Sie ist zurzeit eines der begehrtesten deutschen Top-Models. Das ist vielleicht der Grund, warum sie nicht wie viele der Mädchen in den Magerwahn verfällt.

Vivienne Westwood sagt, dass die Mode jede Mühe wert sei, doch viele Mädchen nehmen diese Worte sehr ernst. Sie hungern sich zu Tode, nur weil sie glauben, dadurch aufzufallen und zu gefallen. Eines der wohl berühmtesten Beispiele war das französische Magermodel Isabelle Caro. Sie war das Gesicht der Anorexie- Kampagne No-l-ita. Der Tiefpunkt ihrer Krankheit war der Höhepunkt ihrer Karriere. Das hieße für sie jedoch, nur wenn sie magersüchtig bliebe, würde sie weiterhin für die Medien interessant bleiben. Deshalb hungerte sie weiter. Am 17. November 2010 starb Isabelle Caro in einem Pariser Krankenhaus. Ihr Vater, Christian Caro, erhebt schwere Vorwürfe gegen die ganze Modewelt und hofft, dass der Tod seiner Tochter das Leid vieler Models wieder in das Bewusstsein der Menschen rückt und es nachhaltig verändert.

Paula Reuber, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Kino – Großer Run auf Kokowääh

Kurze, blonde Haare, ein freches Grinsen und immer für einen Spaß zu haben. So kennen die Zuschauer des bereits am 3. Februar 2011 im Kino erschienenen Films Kokowääh die kleine Tochter vom Til Schweiger, Emma Schweiger.

Zusammen mit ihrem Vater spielt die Achtjährige die Hauptrolle des Films. In der Komödie beziehungsweise Lovestory spielt Til Schweiger die Rolle des Drehbuchautoren Henry, der zusammen mit seiner Ex-Freundin und großen Liebe Katharina (Jasmin Gerat), an einer Bestsellerverfilmung arbeiten soll. Doch plötzlich taucht Magdalena (Emma Schweiger) auf, die seine Tochter sein soll. Henry ist völlig verwirrt, denn nun wird auch in Frage gestellt, ob der bisherig vermutete Vater von Magdalena, Tristan (Samuel Finzi), überhaupt der leibliche Vater ist. Dadurch entsteht das totale Chaos und Henry ist mit der Situation völlig überfordert.

Nachdem der Film jetzt schon neun Wochen in den Kinos läuft, gab es fast nur positive Resonanz auf den Film. Im Kino im Tichelpark wurden insgesamt 173 Personen befragt und 140 davon fanden den Film sehr gut (Schulnote 1). 23 aller Befragten fanden den Film gut (Schulnote 2) und zehn Leute fanden Kokowääh durchschnittlich (Schulnote 3). Einige Befragte sagten kurz und knapp: „Der Film ist so spitze!“. Andere würden sich den Film am liebsten noch einmal anschauen. „Der Film ist lustig, spannend, unterhaltsam und traurig. Es ist einfach alles dabei! Er ist so toll geworden. Ich bin maßlos begeistert“, sagte ein junges Mädchen, das sich zusammen mit seiner Mutter den Film anschaute.

Von so viel Lob und Begeisterung ist auch Til Schweiger begeistert. In der Bild-Zeitung sagte der 46-Jährige, dass Emma sehr viel Spaß am Filme drehen habe und dies auch weiter verfolgen werde. Die Zusammenarbeit habe super geklappt und er sei begeistert von den ganzen Zuschauern.

Anfang des neuen Jahres soll der Film dann im Handel erscheinen. Bis dahin können sich die Fans aber kurze Ausschnitte oder Bilder auf der Internetseite zu Kokowääh noch einmal ansehen: http://wwws.warnerbros.de/kokowaa/

Anja Schoofs, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Interview mit Anja Schoofs – „Im Team zu gewinnen ist am Schönsten“

Bereits mit 14 Jahren durfte Anja Schoofs Mitglied des NRW-Kaders sein. Daneben spielt sie sowohl in der 1. Damenmannschaft als auch in der A-Jugend des SV Bedburg-Hau. Das ist Grund genug, ein Interview mit ihr zu führen.

Sie sind ja noch sehr jung. Wie lange spielen Sie denn schon Volleyball?

Anja Schoofs: Ich habe im September 2006 damit angefangen.

Wie sind Sie zu diesem Sport gekommen?

Anja Schoofs: Meine Mutter hat früher auch Volleyball gespielt und wir haben uns oft Spiele angeschaut. Ich habe mich schon etwas dafür interessiert, außerdem habe ich Freunde, die auch Volleyball spielen. Als ich jünger war, bin ich geschwommen, wollte aber etwas Neues ausprobieren. Ich habe mit Volleyball angefangen und habe bis heute sehr viel Spaß daran.

Sie waren letztes Jahr Mitglied des NRW-Kaders für den Bundespokal in Bremen. Hatten Sie dort Erfolg?

Anja Schoofs: Ja. Ich habe mit dem Kader den dritten Platz belegt und das war schon ein schönes Erlebnis für mich.

Gab es noch andere Erfolge zu feiern?

Anja Schoofs: Mit dem NRW-Kader bin ich Sieger beim Meck-Pomm-Cup in Schwerin geworden. In dieser Saison habe ich mich außerdem mit der A-Jugend des SV Bedburg-Hau für die Qualifikation der Westdeutschen Meisterschaft qualifiziert, wo wir leider ausgeschieden sind.

Sie sind anscheinend eine sehr gute Spielerin. Trainieren Sie da viel?

Anja Schoofs: Insgesamt trainiere ich zweimal in der Woche. Am Wochenende sind oft auch noch Spiele.

Würden Sie Volleyball weiterempfehlen?

Anja Schoofs: Auf jeden Fall! Man kann damit sehr viel Spaß haben und man lernt viele neue Leute kennen. Außerdem kann man Kampf- und Teamgeist beweisen. Als Mannschaft zu gewinnen ist etwas sehr Schönes. Ich denke, man kann diese Sportart echt jedem empfehlen. Auch Sportler, die sonst nur Einzelkämpfe- oder Sportarten gemacht haben, können ja beim Volleyball mal ausprobieren wie es ist, im Team zu spielen. Außerdem kann man in jedem Alter daran teilnehmen und sogar in gemischten Mannschaften. Beim SVB gibt es den reinen Damen-Bereich und den reinen Herren-Bereich, aber auch eine Mannschaft für Männer und Frauen. Wer nicht gerne in der Halle spielt, kann ja auch im Sommer Beachvolleyball testen. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!

Danke für dieses Interview und viel Erfolg für ihre weitere Volleyballkarriere.

Laura Hebben, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Nebenjobs – Wie sich Jugendliche ihr Taschengeld aufbessern

Die meisten Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren suchen eine Tätigkeit, um ihr Taschengeld ein bisschen aufzubessern. Doch wie kommt man an einen Job? Und was kann man verdienen?

Für Jugendliche ist es eher schwer eine Arbeit zu finden, da die meisten Unternehmen nach Gelernten und Ausgebildeten suchen, da Angestellte über 18 Jahre rechtlich unkomplizierter sind. Möchte man sich auf Jobsuche begeben, so gibt es nicht besonders viel Auswahl. Entweder Babysitten bei den Kindern der Nachbarn, Verwandten oder Bekannten, Nachhilfe geben, oder Austragen von Zeitungen oder Zeitschriften. Um an diese Jobs zu kommen, muss man die richtigen Menschen kennen oder sich bei einer Firma bewerben, es kann jedoch sehr lange dauern, bis man eine Zusage bekommt. Möchte man Nachhilfe geben, so kann man dies auch über die Schule oder bei Schülern, die man kennt. Für alle Bewerbungsformen ist es besser, Beziehungen zu haben und die richtigen Leute zu kennen.

Je nach Aufgabe kann einem ein Job vier bis sechs Stunden die Woche kosten. Meistens am Wochenende, beim Nachhilfe geben aber auch in der der Woche.

Beim Aufpassen auf andere Kinder verdient man fünf bis 15 Euro an einem Abend, wenn man einmal wöchentlich Zeitungen austrägt, ist der Gewinn etwa 70 Euro im Monat. Hilft man anderen Kindern beim Lernen, bekommt man fünf bis 10 Euro die Stunde.

„Wir haben größere Wünsche, für die wir sparen“, berichten die 14-jährigen Alicia und Marieke, „außerdem gehen wir oft ins Kino oder geben unser Geld für andere Freizeitbeschäftigungen aus.“ Das meiste ihres verdienten Geldes geben Jugendliche für neue Kleidung und ihre Freizeitaktivitäten aus oder sie sparen es. Sobald man einen passenden Job gefunden und sich eingewöhnt hat, kann man sich von dem Geld einige Dinge kaufen, die vom Taschengeld nicht möglich gewesen wären, und dabei auch noch etwas über Verantwortung lernen.

Katharina Pohl, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Vampire – Die Welt im Grusel-Fieber

Man kannte Vampire nur aus Filmen wie „Graf Dracula“. Doch dieser Film war schon sehr alt und somit musste wieder etwas Neues her, das die Jugendlichen beeindruckte. Es sollte etwas anderes als „Harry Potter“, aber auch mystisch sein. Stephenie Meyer hatte 2005 die Lösung. Es erschien ihr erstes Buch der „Twilight-Saga“.

2006 wurde das Buch ins Deutsche übersetzt, und somit wurde „Twilight-Bis(s) zum Morgengrauen“ auch bei den Kids in Deutschland ein Riesenerfolg. Mit diesem Buch schaffte sie weltweit den Durchbruch, so dass ihr zweites Buch „New Moon–Bis(s) zur Mittagsstunde“ nicht mehr lange auf sich warten ließ und schon 2007 erschien. 2008 folgte ihr drittes Buch „Eclipse–Bis(s) zum Abendrot“. Keiner konnte es abwarten und deswegen kam schon 2009 ihr – leider – letztes Buch „Breaking Dawn–Bis(s) zum Ende der Nacht“ heraus.

Weil die Bücher von Stephenie Meyer so beliebt sind, wurden die beiden ersten Bücher 2009 verfilmt. Auch die Filme erwiesen sich als Kassenschlager. Die Fans warteten lange auf die heiß ersehnte dritte Verfilmung der „Twilight-Saga“, die 2010 erschien. Bald erscheint auch das letzte Buch als zweiteiliger Kinofilm.

Mit der „Twilight-Saga“ begann der weltweite Vampirwahn. Zahlreiche andere Filmserien und Bücher nahmen das Thema auf und erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Die Jugendlichen sind fasziniert von den schaurig, romantischen Geschichten, in denen ihre Filmhelden zu sehen sind. Sie identifizieren sich mit ihnen und träumen sich in ihre Welt. Deswegen sind Vampirstories auf der ganzen Welt so beliebt.

Lina Bodden, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Lokales – Kleve wird Hochschulstandort

Als unser Bürgermeister Theo Brauer im August 2009 zum zweiten Mal mit über 54 Prozent der Stimmen wiedergewählt wurde, war er stolz, weiterhin die Stadt Kleve repräsentieren zu dürfen. Bürgermeister eines großen Bezirks zu sein ist viel Arbeit, zum Beispiel ist er Chef der Verwaltung und Vorsitzender der Stadt. Und nun bekommt Kleve auch noch eine Hochschule!

„Kleve soll dadurch populärer und attraktiver für junge Leute werden“, sagt Theo Brauer. Es werden schon jetzt mehr Geschäfte und Aktivitäten für Jugendliche errichtet. Viele Vermieter und Hausbesitzer beginnen damit, zum Beispiel Dachgeschosse umzubauen um sie an Studenten zu vermieten. Auch Studenten aus dem Ausland sind herzlich willkommen.

Um die Hochschule populärer zu machen, flog Theo Brauer im April für eine Woche nach China, genauer gesagt nach Shanghai, Peking und Tianjin, um Partnerschulen für Kleve zu finden. Details kann man unter: www.rp-online.de/kleve nachlesen.

Anstatt in anderen Städten oder in den nahe liegenden Niederlanden zu studieren, können die Klever nun auch in ihrer Heimatstadt bleiben. Zusätzlich sollen auch Austauschjahre mit Klever Partnerhochschulen stattfinden. Kontakte sind oder werden bereits geknüpft. Es wird nicht nur für die Jugend etwas geboten, sondern auch die Senioren kommen auf ihre Kosten. Für diese wird ab dem Sommer 2010 ein besonders, auf sie abgestimmtes Studienprogramm angeboten. Für die jungen Studenten gibt es interessante Fachbereiche wie Life Sciences und auch Themen über Umwelt, Gesundheit des Menschen und die Natur.

Weitere Informationen unter: www.hochschule-rhein-waal.de

Tamara Baum, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Senioren – Zusammen ist man weniger allein

Für Frau N. ist die Seniorenresidenz zum Tiergarten wie ein Zuhause. Unter anderem fühlt sie sich so wohl, da sie noch sehr fit ist und es ihr so möglich ist, die Auswahl an Angeboten zu nutzen. Diese sind: Gymnastik, kochen bzw. backen, Musik bzw. singen, Gedächtnistraining und Bingo. Das Personal unternimmt alle 14 Tage einen Ausflug mit den Bewohnern der Seniorenresidenz zu unterschiedlichen Ausflugszielen. Die Bewohner sind mit dem Personal sehr zufrieden. Frau N. erzählte: „Werden keine Aktivitäten angeboten, stricke ich Socken, die teilweise auf dem Weihnachtsmarkt zu Gunsten von Leprakranken verkauft werden.“ Die Familie oder auch Freunde und Bekannte können sie jederzeit besuchen kommen.

Wir fragten zwei der Senioren, warum sie ins Altersheim zogen. Darauf bekamen wir zwei grundsätzlich unterschiedliche Antworten. Eine der befragten Damen teilte uns mit, dass sie lieber zuhause wäre, jedoch umziehen musste, da sie Hilfe brauchte und alleine war. Frau N, sagte: „Ich bin freiwillig hier, weil meine Schwestern auch hier sind.“ Das erleichtert einiges für sie, da es schwer ist im Altersheim neue Kontakte zu knüpfen, weil dort auch Demente leben können.

In diesem Altersheim gibt es nur wenige Demenzkranke. Der Umgang mit demenziell veränderten Bewohnern kann sehr abwechslungsreich sein. 50 Prozent der Bewohner sind in einem fitten Zustand. In der oberen Etage leben sehr wenig Pflegebedürftige. Allerdings ist die Anzahl der Pflegebedürftigen in der unteren Etage beachtlich größer. Zurzeit sind 55 Betten vergeben, aber insgesamt gibt es 65 Betten. Das Personal arbeitet morgens mit sechs und mittags mit acht Pflegekräften in einer Schicht. Wir befragten Frau H., ob es ihr Traumberuf sei. Sie antwortete: „Ja, das ist er, da mir der Umgang mit Menschen großen Spaß macht.“

Lena Wamers und Sina, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium