Jugend – Meine Freundin

Jeden morgen der selbe Wettlauf gegen die Zeit: Aufstehen, Duschen, auf die Uhr schauen, die zu kurzen Wimpern schminken, danach den verunglückten Schminkversuch eilends beseitigen und danach neu auftragen, sich mit drei verschiedenen Föhns bewaffnen, wieder auf die Uhr schauen – und versuchen jede nicht perfekt sitzende Locke zurecht zu föhnen. Die missratene Strähne wieder nass machen und noch mal probieren – die Werbung hält auch nicht, was sie verspricht: 24 Stunden perfekter Halt?

Eltern nerven. Keine Zeit mehr. Auf das Rad schwingen und zur Schule rasen. Alle starren auf die nicht sitzende Frisur, die völlig falsch geschminkten Augen. Welch ein Tag… Doch da steht sie, die „Oase der Hoffnung“ – die Freundin. Sie spricht sie aus, die erlösenden Worte: „Was siehst du wieder gut aus.“ Der Tag ist gerettet.

Ines Kärber, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Umfrage – Die Jugend von heute…

„Die Jugend von heute…“ – So etwas hört man immer öfter und in letzter Zeit beinahe überall. Ob „gut oder schlecht“ oder „Früher war alles besser“: Über die Jugend lässt sich gerne streiten. Aber wie denken die Leute wirklich darüber und wo ist der Unterschied zwischen der Meinung der Jugend und der Erwachsenen?

Das haben wir uns gefragt, als wir in die Fußgängerzone in der Stadt Goch gegangen sind, um dort Leute zu diesem Thema zu befragen. Insgesamt haben wir 30 Leute befragt, dabei haben wir in „unter 18“ und in „über 18“ eingeteilt, wir haben 15 über 18- und 15 unter 18-Jährige befragt. Dabei ist das herausgekommen:



Im ersten Diagramm wird dargestellt, ob sich die Jugend im Allgemeinen verändert hat. 80 Prozent der Passanten über 18 sagten „Ja“, und 20 Prozent „Nein“. Bei den Passanten unter 18 fiel das Ergebnis so aus: 87 Prozent sagten „Ja“ und 13 Prozent „Nein“.

In dem zweiten Diagramm wird dargestellt, ob sich die Jugend positiv, negativ oder in beide Richtungen verändert hat. Bei den Passanten über 18 sagten 6 Prozent positiv, 40 Prozent negativ und 54 Prozent zu beidem.

Bei den Passanten unter 18 sah das Ergebnis so aus: 14 Prozent positiv, 40 Prozent negativ und 46 Prozent zu beidem, was uns sehr überraschte. Denn wir hatten damit nicht gerechnet, dass sich die Ergebnisse so gleichen würden.

In dem dritten Diagramm können Sie sehen, woran der Wandel lag. Bei dieser Frage sagten Passanten über 18, dass es zu 20 Prozent an der Erziehung liegen könnte, zu 33 Prozent an den technischen Möglichkeiten, zu 14 Prozent an dem internationalen Einfluss und zu 33 Prozent an allem.

Bei den Passanten unter 18 fiel das Ergebnis in etwa so aus: 40 Prozent sagten, dass es an der Erziehung liege, 20 Prozent an den technischen Möglichkeiten, 13 Prozent am internationalen Einfluss und 33 Prozent an allem.

Oft genannte Gründe bei beiden Parteien waren: „Eltern haben keine Autorität mehr“, ebenfalls oft genannt wurde „Die Jugend hängt doch nur noch am Computer rum“.

Im Allgemeinen waren wir sehr über die Ergebnisse überrascht, da sich die Antworten meistens sehr glichen.

Elmar Freikamp und Louis M., Goch, Gesamtschule Mittelkreis

Sport – Schwimmen, Laufen, Radfahren

Alles ist ruhig. Ich zittere etwas und werde nervös. Ich höre wie ein Schuss fällt. Augenblicklich springe ich in den See. Für eine kurze Zeit wird alles schwarz um mich herum, bevor ich aus dem trüben Wasser auftauche. Etwas streift meinen Fuß, eine Alge vielleicht. Ich schwimme los und hebe ab und zu meinen Kopf, um die Orientierung zu behalten. Nach 400 Metern ist die erste Hürde geschafft.

Kräftige Arme ziehen mich aus dem Wasser. Kaum habe ich festen Boden unter den Füßen , höre ich Rufe und renne los bis ich mein Rennrad sehe. Ich setze mir Sonnenbrille und Helm auf und mache mich an die elf Kilometer lange Radstrecke. Ich schließe auf einen anderen Sportler auf, um mich in seinem Windschatten auszuruhen, bis die Überholjagd weiter geht.

Anschließen steige ich von meinem Rad und mache mich an die 2,8 Kilometer lange Laufstrecke, bis ich mich endlich erschöpft ins Ziel fallen lassen kann.

Das war ein weiterer spannender Wettkampf für mich. Um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen, trainieren meine Thriatlon-Gruppe und ich viermal wöchentlich, und ab und zu gehe ich auch allein eine Stunde in den Wald. Nun bin ich schon seit dreieinhalb Jahren beim TV Goch, und es macht mir immer noch Spaß. Natürlich gibt es neben dem Sport auch noch Schule, Freunde und meine Gitarre, doch wenigstens wird mir so nie langweilig.

Maximilian Heckner, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Gesundheit – Ein Leben nach dem Zwang

„Schatz, unser Kind wäscht sich schon zum 20. Mal hintereinander die Hände! Ist das noch normal?“, fragt Frau R. ihren Mann. Das Elternpaar macht sich große Sorgen um ihre Tochter: Sie ist zurzeit das Gesprächsthema Nummer eins.

Nein, sich so oft hintereinander die Hände zu waschen, ist nicht normal. Die Tochter Anna R. (13) hat mit der Zeit einen Waschzwang entwickelt. Bei Kindern ist die häufigste Ursache für so eine Zwangsstörung das Verlangen nach Aufmerksamkeit. Des Weiteren ist der starke Wunsch vorhanden, eine mögliche Trennung der Eltern zu vermeiden.

Zwangsstörungen sind psychische Störungen. Es besteht für die Betroffenen ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Man erlebt diesen Zwang als sinnlos und übertrieben. Außerdem setzen sie sich unter Druck, um kein Unheil anzurichten oder in eine peinliche Situation zu gelangen. Der Betroffene löst seine innere Anspannung, indem er seinem Zwang nachgeht. Die Zwangshandlungen können nicht zufrieden stellend beendet werden, deswegen müssen sie ständig wiederholt werden.

Stellt man fest, dass man einen Gedanken oder eine Handlung immer wiederholt und dabei die Kontrolle über die Häufigkeit verliert, sollte man Kontakt zu einem Psychologen aufnehmen. Dieser bekämpft nicht direkt den Zwang, sondern geht in folgenden Schritten vor:

Am Anfang nimmt er den Druck aus der Situation. Als zweites zwingt er seinen Klienten nicht, Veränderungen vorzunehmen, sondern rät ihm vorerst, alles beim Alten zu belassen. Im nächsten Schritt versucht der Psychologe, den Grund für die Zwangsstörung herauszufinden. Dies bedeutet, der Psychologe befragt seinen Klienten zu Situationen aus der Kindheit. Als nächstes muss er herausfinden, welche Funktion der Zwang im Leben des Betroffenen eingenommen hat. Es sollte außerdem besprochen werden, wie die Zukunft ohne die Zwangsstörung aussieht.

Kann der Klient sich ein „Leben nach dem Zwang“ nicht vorstellen, so wird er gar nicht erst versuchen, ihn loszuwerden. Der nachfolgende Punkt ist es, daran zu arbeiten, den Stress in anderen Situationen auszuhalten und nicht in seinen Zwang zurückzufallen. Um dies zu schaffen, ist in den meisten Fällen ebenso ein Selbstbewusstseinstraining notwendig. Hierbei werden Dinge, die der Klient besonders gut kann, hervorgehoben. Sie sollen die negativen Verhaltensmuster ausgleichen. Nach dieser Vorgehensweise versucht ein Psychologe, seinem Klienten zu helfen.

Auch wenn nicht jeder Zwang kurzfristig geheilt werden könne, stellt die Duisburger Diplom-Psychologin Irene Schnittker klar: „Jeder Zwangserkrankte hat eine Chance auf Heilung.“ Somit leben viele Leute ihr ganzes Leben lang damit. Die Psychologin sagt auch, niemand sei zu 100 Prozent perfekt und jeder hätte seine Macken. Man müsse nur lernen damit umzugehen.

Aus diesem Grund sollte sich auch niemand Sorgen machen, wenn mal nicht alles so klappt, wie es sollte. Und wenn man mal ehrlich ist, einen kleinen „Zwang“ hat doch jeder!

Larissa Neumann, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Szene – Trends aus den USA

Starbucks, Subway, McDonalds und Burger King – kommen Ihnen diese Fastfood-Ketten bekannt vor? Die meisten von Ihnen kennen sicherlich all diese Geschäfte.

Daher wissen Sie bestimmt auch, dass diese Geschäfte aus den USA stammen.

Besonders Jugendliche verzehren täglich große Mengen an Fastfood. Durch den großen Fettanteil als Geschmacksträger schmeckt es zwar gut, aber schadet dem Körper auch in zu großen Mengen. Aber auch in anderen Ländern muss man nicht auf Fastfood verzichten, da Fastfood-Ketten sich fast auf der ganzen Welt verbreitet haben.

Auch bei Backwaren muss man hier in Deutschland nicht auf amerikanische Trends verzichten, da es mittlerweile in fast jedem Supermarkt Brownies aber auch Cookies zu kaufen gibt.

Meistens merkt man es gar nicht, wie viele der Sachen, die wir täglich verzehren, aus den USA stammen: Sandwiches oder Milchshakes, und es werden immer mehr. Denn vor kurzem hat ein neuer Frozen-Yogurt Shop in Berlin eröffnet, aber dabei wird es nicht bleiben, da es immer mehr neue und beliebte Trends in den USA gibt, die auch bald nach Deutschland und in viele anderen Nationen „überschwappen“ werden.

Zisan Coktas und Luisa Hoffmann, Duisburg, Albert-Einstein-Gymnasium

Rezension – Lektüre gegen Mobbing

In dem Roman „Täglich die Angst“ von Manfred Theisen geht es um Mobbing an einem Mitschüler.

Besonders Annika, die das Geschehen aus der Ich-Perspektive erzählt, Katinka und Lisa machen Thorsten das Leben schwer. Doch nach einigen fiesen Attacken bekommen die drei plötzlich anonyme SMS. Der Absender fodert, dass sie sich bei Thorsten entschuldigen und droht ihnen. Doch die drei Mädchen denken nicht daran …

Dem Autor gelingt es gut, die einzelnen Charaktere darzustellen. Da das Buch aus der Sicht einer „Täterin“geschrieben wird, ist es mal etwas anderes und gibt besondere Einblicke in die Gefühle von Annika. So ist es keins der „typischen“ Bücher, in denen man merkt wie ein „Opfer“ sich fühlt. Deutlich wird auch, dass Annika sich nicht immer wohl dabei fühlt und dass sie manchmal auch nur aus dem Gruppenzwang heraus mobbt.

Dieser Gruppenzwang wird vor allem durch Katinka, die Anführerin der Gruppe, ausgelöst. Sie scheint kein Mitleid mit Thorsten zu haben, was auch der Grund dafür ist, dass alle Respekt vor ihr haben. Bis auf zwei Personen, die Mitschülerin Nina und eine Lehrerin, greift niemand ein.

Fazit: Der Roman zeigt, wie hilflos Mobbing-Opfer sind, wenn fast jeder die Augen verschließt und die Situation nicht wahrnimmt. Doch was das Buch von Manfred Theisen so spannend und interessant macht, ist, dass es aus der Sicht einer „Täterin“ geschrieben wurde. Der Jugendroman ist sehr zu empfehlen und wäre auch als Lektüre in der Schule geeignet, da Mobbing und Gewalt dort häufige Themen sind.

Judith Broekmann, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium

Gesundheit – Impfung? – selbstverständlich!

Impfungen sind heutzutage fast selbstverständlich. Fast jeder ist gegen alle möglichen Krankheiten geimpft, doch wissen sie, was dort drin ist? Nur sehr wenige wissen das, und die Wissenschaft entwickelt sich immer schneller.

Jeder Mensch hat ein Immunsystem; zwar haben manche ein schwaches und manche ein starkes, doch jeder hat eins. Und auch jeder Mensch hat Gedächtniszellen, die sich eine Krankheit einprägen um sie beim nächsten Mal schneller bekämpfen zu können.

Bei einer Schutzimpfung werden abgeschwächte Erreger in die Blutbahn gespritzt, damit die Gedächtniszellen sich diese merken können. Doch Viren verändern bzw. mutieren schnell, deswegen muss man manche Impfungen nachholen.

Wie man weiß, wird man geimpft, wenn man nicht krank ist, doch es gibt noch eine so genannte Heilimpfung. Dies ist ein Verfahren, das bereits erkrankten Menschen hilft, die noch nicht geimpft sind. Bei diesem Verfahren werden Tiere, z.B. Pferde, mit den Krankheitserregern des Menschen infiziert. Diese Tiere bilden dann Antikörper (das sind Körperchen im Blut, die die Erreger bekämpfen), die aus dem Blut gewonnen und dem Menschen injiziert werden. Dadurch muss der Körper nicht selbst Antikörper bilden, was einige Tage dauern kann. Die injizierten Antikörper bekämpfen die Erreger und man ist immun gegen diese Erreger, doch nur einige Wochen bis Monate, da die Antikörper sich abbauen.

Man führt die Heilimpfung nicht nur durch, wenn man schon krank ist, sondern auch vor einer drohenden Infektion mit den Erregern einer schweren Krankheit.

Doch ich würde Ihnen empfehlen, sich immer vorbeugend impfen zu lassen, da wir die Tiere nicht belasten wollen, und der Schutz bei einer Heilimpfung nicht dauerhaft ist.

Lara Wickum, Wesel, Andreas-Vesalius-Gymnasium

Freizeit – Sammelfieber geht wieder los

Die Paninibilder gibt es schon seit etlichen Jahren, auch dieses Jahr gibt es sie wieder, obwohl die Produktionsrechte gar nicht mehr bei Panini liegen.

Die Bilder sind seit dem 2. April im Handel erhältlich, pünktlich vor Beginn der Fußball-WM (11. Juni bis 11 Juli).

Verwunderlich ist jedoch, dass noch gar nicht alle Teilnehmer ihren Kader bekannt gegeben haben, also können uns wieder Änderungen wie bei der WM 2006 erwarten, wo Jens Lehmann neu hinzugefügt wurde.

Sven Küppers, Duisburg, Franz-Haniel-Gymnasium

Freizeit – Kampfsport kann Leben retten

Die Füße auf den kalten Matten. Den weißen Anzug an. Ab und zu ein Schrei. Beim Shaolin-Kempo, einer Kampfsportart, tragen wir einen Gürtel in verschiedenen Farben. Grün, Orange, Gelb. Auch zweifarbige Gürtel gibt es. An ihm kann man erkennen, wie weit sein Träger ist.

Beim Training in der vereinsinternen Halle fallen die Matten auf. Ohne sie würden wir bei den Kumites auf den harten Boden fallen. Kumites sind Abfolgen von Techniken, die man an einem Partner anzuwenden lernt. Doch auch das Fallen will gelernt sein. Ohne dies zu üben, kann man sich leicht verletzen. Bei der Selbstverteidigung lernen wir uns gegen Würge- und Klammerangriffe zu wehren und den Gegner in einen Hebel zu bringen.

Auf Turnieren in fremden Hallen stellen die Schüler verschiedener Vereine ihr Können unter Beweis. Man kann dabei in verschiedenen Kategorien starten und bekommt von jedem Kampfrichter eine Punktzahl. Wenn zwei Teilnehmer die gleiche Punktzahl haben, wird ein Stechen ausgetragen, bei dem sie direkt verglichen werden. Am Ende bekommen die Sieger und oft auch die Zweit- und Drittplatzierten jeder Kategorie einen Pokal.

Insgesamt ist Shaolin-Kempo eine Sportart, die Spaß macht und auch das Leben retten kann.

Lars Pritzlaff, Kleve, Freiherr-von-Stein-Gymnasium

Eissaison – „La Gondola“ in Kranenburg

Bald beginnt wieder die Hochsaison für die Eisverkäufer und so auch für die Eisdiele „La Gondola“ in Kranenburg.

Für den Inhaber der Eisdiele, Herrn Es Sabki, ist diese Hochsaison von April bis August. In dieser Zeit nehmen mehrere Bedienungen die Bestellungen der Gäste entgegen.

Laut Es Sabki sind die beliebtesten Eissorten Vanille, Schokolade, Stracciatella, Erdbeer und Zitrone. Neben zahlreichen leckeren Eisbechern und Eissorten kann man bei „La Gondola“ auch außergewöhnliche Eissorten wie Mozart, Pinguino und Eierlikör probieren. Es gibt fast wöchentlich neue Kreationen, die Es Sabki in eigener Herstellung in einem „Eislabor“ bei dem Café produziert. Dazu verwendet er beste Milch aus der Umgebung.

Um noch mehr Leute glücklich zu machen, wird in nächster Zeit ein Eiswagen in der Umgebung von Kranenburg (Mehr, Zyfflich usw.) eingesetzt werden. Wann dies allerdings geschehen wird, ist noch unklar. Eine Umsetzung ist aber definitiv geplant.

Info

Die Eisdiele „La Gondola“ existiert seit vier Jahren. Der Inhaber hat eine zweite Eisdiele in Uedem:

La Gondola

Große Straße 64

47559 Kranenburg

La Gondola

Mühlenstraße 11

47589 Uedem

Kristin Bleydorn und Judith Broekmann, Kleve, Konrad-Adenauer-Gymnasium