Disziplin beim Tanz – Orthopäden empfehlen Ballett

Ballett ist ein beliebter Tanzsport, viele Kinder und Jugendliche trainieren mehrmals in der Woche und auch Orthopäden befürworten ihn.

Schon im Alter von drei bis vier Jahren fangen Kinder mit dem Tanzen an. Sie lernen spielerisch verschiedene Tanzübungen, wodurch sowohl die Musikalität als auch der Gleichgewichtssinn und die Körperhaltung gefördert werden. „Ballettkinder sind Kindern gegenüber im Vorteil, die gar keinen Sport machen, denen die Standbeinfestigkeit oft fehlt“, sagte der Orthopäde Dr. med. J. Karlinger aus Geilenkirchen. Auch bräuchten die Kinder eine gewisse Disziplin um die Übungen zu erlernen.

Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit am Schreibtisch, vor Computer und Hausaufgaben, durch dieses einseitige Sitzen entsteht oftmals ein Rundrücken. Beim Ballett wird sehr auf eine gerade Haltung geachtet. Der Orthopäde Dr. med. J. Karlinger empfiehlt zusätzlich einen Ausgleichssport wie Schwimmen oder Joggen. Außerdem sollte beim Ballett so wie auch bei jeder anderen Sportart, auf keinen Fall das Symptom Schmerz ignoriert werden.

Sophie Müller, Wegberg, Maximilian-Kolbe-Gymnasium

Eishockey – Riesentalent Danijel Kovacic

Auch wenn Danijel Kovacic bis jetzt nur hinter der Bande stand, weiß jeder Krefelder, dass der gebürtige Rosenheimer sein überragendes Talent jederzeit unter Beweis stellen könnte.

Der symphatische Torwart begann seine Karriere in Rosenheim, wo er sein erstes DNL-Spiel (deutsche Eishockey-Nachwuchsliga) schon mit 14 Jahren bestritt, und kam über Düsseldorf nach Krefeld.

2005 stand Kovacic bei der U18-WM im Kasten der deutschen Mannschaft und wurde zu den drei besten Spielern Deutschlands gewählt wurde. Am 30. September 2007 feierte er sein DEL-Debüt gegen Ingolstadt.

Auch wenn er mit 1,73 Meter und 73 Kilogramm keine Gardemaße aufweist, ist er beweglich und reaktionsstark. Danijel ist durch seine offene und freundliche Art bei Mitspielern, Trainer und Fans extrem beliebt. Und dass er jederzeit in die Fußstapfen von Scott Langkow treten kann, hat er am 23. November 2008 bei dem 6:0 gegen Köln deutlich unter Beweis gestellt.

Nicole Wyszkowski, Krefeld, Gymnasium Am Stadtpark

Naturkatastrophen – Keine Ruhe für Indonesien

Ende Oktober ist Indonesien von drei schweren Naturkatastrophen heimgesucht worden: Zunächst wurden die Mentawai-Inseln von einem Erdbeben der Stärke 7,7 erschüttert, daraufhin folgten bis zu sechs Meter hohe Wellen, die bis zu 1,5 Kilometer weit ins Land eindrangen. Es gab 400 Tote, hunderte Verletzte und mehrere obdachlose Menschen.

Doch es gibt auch glückliche Momente aus Indonesien zu melden, denn die Rettungskräfte fanden während der Suche nach Verschütteten 135 Menschen auf der Insel Pagai, die tot geglaubt waren. Unter ihnen auch ein drei Monate altes Baby, das mit seiner Familie ins Krankenhaus geflogen wurde, da es schwere Kopfverletzungen hatte.

Wenige Stunden darauf brach jedoch der Mount Merapi (2.911 Meter) auf der Insel Java aus. Er gilt als einer der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Welt. Der Vulkanausbruch hat 38 Menschenleben gefordert, unter ihnen auch ein Mann, der als spiritueller Wächter des Vulkans galt: Mbah Maridjan, der behauptete, das Verhalten des Mount Merapi voraussehen zu könnte, starb in seinem Haus, weil er sich weigerte, dieses zu verlassen.

Zudem beobachten Vulkanologen den Vulkan in den vergangenen Tagen sehr beunruhigt, weil das Magma im Vulkan immer weiter steigt, zudem dehnen sich die Wände des Vulkans enorm aus. Anfang November ist der Mount Merapi erneut ausgebrochen, er spuckte Asche und Felsenteile tausende Meter weit in die Luft. Die Bewohner, die unmittelbar am Vulkan wohnen, sind evakuiert worden, die zuständigen Behörden mussten die Leute, vor allem die Bauern, davon überzeugen, ihr Haus zu räumen. Die Region am Vulkan ist ein beliebter Platz für Bauern, da die Vulkanerde besonders fruchtbar ist.

Die Zustände nach den Naturkatastrophen sind katastrophal. Rund um den Vulkan und das Tsunami-Gebiet ist alles zerstört, mehr als 80 Prozent aller Bewohner rund um das Areal sind ohne ein Zuhause. Es ist nicht das erste Mal, dass in Indonesien so etwas passiert; beim letzten Ausbruch 2006 beispielsweise hatte sich das Gas mit einer Fontäne entladen und Geröll-Lawinen ausgelöst. Zwei Menschen wurden getötet. 1994 starben 66 Menschen, und beim größten Ausbruch 1930 starben sogar 1.370 Menschen. Außerdem wurden 13 Dörfer vernichtet.

Thomas Czogalla, Wegberg, Maximilian-Kolbe-Gymnasium

Sport – Die wechselvolle Geschichte des KFC Uerdingen

Wer kennt ihn denn nicht, den KFC Uerdingen 05. Der Verein wurde von zwölf jungen Männern gegründet. Im Laufe der Jahre wurde der Verein von Aufs und Abs geprägt.

1975 mischte der KFC erstmals in der 1. Fußball-Bundesliga mit. Doch dies war eine kurze Zeit. Nach nur einem Jahr kam der Abstieg in die 2. Bundesliga. Doch 1979 kämpfte sich der KFC wieder nach oben. 1985 holten sich die Uerdinger den DFB-Pokal. Im Jahr darauf schrieben sie Fußballgeschichte und kamen ins Europapokalhalbfinale, wo ihr Gegner der Atletico Madrid war.

Nach 28 Jahren Profifußball stiegen sie aus der Bundesliga in die Regionalliga ab. 2000 qualifiziert sich der KFC für den DFB-Pokal und sorgt damit 2001 für Furore. Der Verein schaltet mit Cottbus und Bremen zwei Bundesligisten aus , aber scheitert später am 1. FC Köln beim Elfmeterschießen.

Heute sind sie in der Niederrheinliga auf dem dritten Platz und hoffen auf einen Aufstieg. Vor kurzem gab der Verein eine kleine Pressekonferenz , bei der die Schüler und Schülerinnen Fragen stellen dürften. Diese Fragen haben die Spieler selbstverständlich beantwortet. Die interessanteste Frage für mich war: „Was hält der KFC von der Krefelder Grotenburg?“. Daraufhin antwortete der Manager: „Die Grotenburg ist ausreichend und ein Prachtstück für die Liga und den Verein“. Auch wenn die Pressekonferenz nicht so lange dauerte , hatten die Spieler und Schüler und Schülerinnen sehr viel Spaß.

Tuncay Genctürk, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Martinsfeuer brannten auf den Feldern – St. Martin zog durch Escheln und Voesch

Vergangenen Samstag, am 6.November 2010 fand für die Kempener Ortsteile Escheln und Voesch der St. Martinszug statt.

Trotz des nasskalten und windigen Wetters waren der St. Martin mit seinen zwei Herolden und wieder

viele Kinder, Erwachsene und Senioren mit ihren bunten Laternen in den Ortsteilen Escheln und Voesch unterwegs. Der Zug lief vorbei an unzähligen

Martinsfeuern, welche die hier ansässigen Bauern auf ihren Feldern und Grundstücken mit viel Eifer hergerichtet hatten. Einige Anwohner begleiteten

den Zug, vorbei an liebevoll geschmückten Gärten und Häusern, auf seinem Weg zum Bügerhaus. Dort endete der Zug und die Kinder und Seniorenbekamen ihre Tüten, gefüllt mit Süßigkeiten. Im Anschluß daran begann der allseits beliebte Martinsball. Ein besonderer Dank geht an Polizei und Feuerwehr, welche für Sicherheit und Ordnung sorgten.

Ben Därfelt, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Zeche Zollverein – Das Museum des Ruhrpotts

Mit Zollverein in Essen schaffen die beiden Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer die produktivste und schönste Zeche des Ruhrgebiets.

Sie gilt als Aushängeschild der Wirtschaftskraft der Region. Durch die Zusammenlegung von Förderung und Aufbereitung in einer Schachtanlage ist Zeche Zollverein viermal ertragreicher als andere Zechen. Zu den besten Zeiten arbeiten etwa 8.000 Menschen auf Zollverein. Sie fördern bis zu 12.000 Tonnen Kohle pro Tag. Ausserdem gehört der größte Schacht der Welt zu dem über mehrere Quadratkilometer großen Gelände.

Zunächst war die Zukunft der Zeche nach ihrer Schließung ungewiss. Doch der Abriss, das Schicksal vieler stillgelegter Bergwerke, bleibt Zollverein erspart: Das Land Nordrhein-Westfalen kauft das Gelände. Der niederländische Architekt Rem Koolhaas soll einen Plan zur Umnutzung entwickeln. Ein Kreativzentrum soll auf dem Gebiet entstehen.

In die große Kohlenwäscherei soll das Ruhrmuseum einziehen. Der Architekt Heinrich Böll wurde mit dieser Arbeit beauftragt: „Dieses Gebäude hatte früher ja ganz andere Funktionen. Das war jetzt die Aufgabe, nämlich für das Museum herauszufinden, welche Räume sind wichtig, welche Räume können verändert werden, welche Maschinen können herausgenommen werden. Das war natürlich ein Spagat zwischen Denkmalschutz und dem Nutzer, dem Ruhr Museum.“

Doch am Ende ist es geschafft. Fassade und Maschinen werden saniert, Versorgungseinrichtungen installiert und das besondere Highlight ist die 58 Meter lange Rolltreppe, auf der man auch zu Fuß hochsteigen kann.

Im Januar 2010 öffnet das neue Ruhr-Museum seine Tore. Wo früher die Rohkohle gereinigt, sortiert und gelagert wurde, sind heute Exponate über das Ruhrgebiet zu finden. Das Museum, thematisiert auf über 5.000 Quadratmetern die Geschichte des Ruhrgebiets und der Zeche Zollverein: Von der Gegenwart über das Industriezeitalter bis hin zur Eiszeit. Fast 6.000 Objekte umfasst die Dauerausstellung.

Die Ausstellung folgt dem Weg der Kohlenwäsche: Unterteilt in drei Ebenen endet sie dort, wo einst die Kohle verteilt und verladen wurde. Eine ungewöhnliche Idee, die ankommt, weiß Museumsdirektor Dr. Ulrich Borsdorf: „Unsere Erfahrung ist, dass die Besucher das Konzept nicht nur annehmen, sondern, ich darf es mal ganz unbescheiden formulieren, dass die Besucher, zumindest die aus dem Ruhrgebiet, das Museum zu lieben beginnen. Es ist ihr Museum, und sie sind stolz darauf.“

Auf dem ganze Gelände kann man herumlaufen, doch leider kann man nicht Untertage gehen. Auch eine kleine Statue der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, gibt es auf dem Gelände.

Zeche Zollverein ist eines der schönsten und informativsten Bergbaumuseen in ganz Deutschland, und es lohnt sich, es einmal zu besuchen.

Tim Zieseniss und Alexander Conrads, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Facebook – Vom Studenten zum Milliardär

Das kostenlose soziale Netzwerk Facebook ist über die ganze Welt verbreitet. Aber wie Facebook entstanden ist und wer es letztendlich erfunden hat, das wissen die meisten Nutzer nicht.

Der Regisseur David Fincher erzählt in seinem neuen Kinofilm „The social network“ die ganze Geschichte über die Entstehung von Facebook. In dem bislang ersten Film über Soziale Netzwerke geht es um Freundschaft, Loyalität und Macht. Die Hauptrollen spielen Jesse Eisenberg als Mark Zuckerberg, Andrew Garfield als Eduardo Saverin und Justin Timberlake als Sean Parker.

Als ihn seine Freundin Erica Albright verlässt, entwickelt Harvard-Student Mark Zuckerberg eine Website namens Facemash, bei der man die Attraktivität jeweils zweier Frauen bewerten kann. Dadurch wenden sich die Studentinnen von dem Außenseiter und Computergenie ab, weil sie sich durch Facemash ungerecht behandelt fühlen.

Doch die Zwillinge Cameron und Tyler Winkelvoss, ebenfalls Harvard-Studenten, werden auf Zuckerbergs Website aufmerksam. Sie organisieren ein Treffen mit ihm, um ihre Idee für ein soziales Netzwerk mit ihm zu besprechen. Er beschließt, ihnen und ihrem Bekannten Divya Narendra dabei zu helfen. Doch die nächsten Wochen antwortet Zuckerberg auf keine ihrer E-Mails oder Anrufe.

Zu dieser Zeit arbeitet er, mit Unterstützung seines besten Freundes Eduardo Saverin und auch mit Hilfe von Dustin Moskovitz und Chris Hughes, an seinem eigenen sozialen Netzwerk, welches er thefacebook.com nennt. Die Idee entwickelte sich daher, weil Leute gerne wissen, was ihre Freunde gerade machen oder ob sie in einer festen Beziehung sind. „Warum nicht eine Website bauen, die das anbietet“, denkt sich Zuckerberg, ohne an die Abmachung mit den Winkelvoss Zwillingen zu denken.

Als Facebook, fertiggestellt war, wurde es nicht nur innerhalb der Harvard University schnell bekannt, sondern verbreitete sich auch schnell über Länder-Grenzen hinaus. So wird auch Sean Parker, Gründer der Musiktauschbörse „Napster“, auf Facebook aufmerksam. Nach mehreren Treffen mit Mark Zuckerberg, wird er letztendlich auch Teil der Inhaber von Facebook. Dadurch wird jedoch Saverin aus dem Geschäft gedrängt, worauf er schließlich seinen Freund Zuckerberg wegen Geldschulden verklagt. Gleichzeitig verklagen auch die Winkelvoss Zwillinge und Divya Narendra den Harvard-Studenten, weil sie einfordern, auch beteiligt an der Idee von einem sozialen Netzwerk gewesen zu sein.

Zuletzt, am Abend der Gerichtsverhandlung, sitzt Zuckerberg alleine in einem Raum und denkt über die Worte einer jungen Anwältin nach, welche auch bei der Verhandlung dabei war. Sie sagte, dass er kein „Arschloch“ sei, sich aber große Mühe geben würde, eines zu sein.

Mark Zuckerberg wurde durch Facebook zum jüngsten Milliardär der Welt. Es wird geschätzt, dass Facebook zurzeit einen Wert von 25 Milliarden Dollar beträgt. Eines steht jedoch fest: Du kannst keine 500 Millionen Freunde haben, ohne dir ein paar Feinde zu machen.

Marie Dewey, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Tipps für eine schwierige Suche – Die richtigen Freunde finden

Viele Jugendliche haben oftmals das Problem, dass sie die falschen Freunde haben.

Dann kommt auch die Frage auf: Was sind die richtigen Freunde? Wie finde ich sie? Ich habe die Antworten auf diese Frage.

Richtige Freunde sind es dann, wenn sie einen so akzeptieren wie jemand ist, immer ein offenes Ohr für jemanden haben und wenn sie dir vertrauen. Noch weitere Sachen sind, wenn sie einen nicht verraten und sie zu dir halten. Es ist auch oft so, dass man durch die falschen Freunde in Schwierigkeiten kommt. Richtige Freunde braucht man für ein gutes Leben.

Wie man die richtigen Freunde findet ist ganz einfach, sie müssen dich als aller erstes so nehmen wie du bist!

Mit Freunden unternimmt man etwas. Die falschen Freunde sind, wenn sie dich ausnutzen und hinter deinem Rücken lästern. Oft gibt es auch, um in eine Clique zu kommen ,Mutproben, so etwas ist falsch. Denn nur wenn man sich etwas traut, sind es nicht richtige Freunde und die Menschen die jemanden nur in ihre Clique aufnehmen, wenn man eine Mutprobe besteht, sind keine guten Freunde!

Also gute Freunde zu finden ist schwer, aber man schafft es! Nehmt euch den Mut, und versucht es.

Sandra Monschau, Kempen, Erich-Kästner Realschule

1800 Quadratmeter großer Supermarkt soll entstehen – Wegberger befürchten Ruhestörung

Ein Investor, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, hat Pläne für einen 1800 Quadratmeter großen Supermarkt der Stadt Wegberg vorgelegt.

Der Lebensmittelmarkt soll laut Bauplan an der Schwalmaue im Wegberger Stadtzentrum errichtet werden. Dieser soll mit 117 Parkplätzen für die Kunden bestückt sein.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Wegberg stimmte aber klar gegen den Bau des Supermarktes bei einer Sitzung ab. Grund dafür ist die ungünstige Lage, da sich dort der Stadtpark und eine kleine Parkanlage mit einem Teich befinden. Gerade die Anwohner hängen an diesem Park. Sie wollen nicht, dass er verkleinert wird oder eines Tages ganz weichen muss.

Auch dem Argument der Belebung der benachbarten Hauptstraße, der Fußgängerzone Wegbergs, durch den Markt, wollten die Ausschussmitglieder mehrheitlich nicht zustimmen. Die FDP wollte der Idee im Gegensatz zu den anderen Parteien eine Chance geben und stimmte gegen die Ablehnung des Vorhabens. Ein weiterer Grund gegen den Supermarkt könnte sein, dass es in Wegberg schon so viele Supermärkte gibt. Netto, Penny Markt und weitere Läden befinden sich in nächster Umgebung von dem gewünschten Standort des neuen Supermarktes. 10 Minuten entfernt befinden sich weitere Supermarktketten wie Edeka, Lidl oder Aldi. Falls der Lebensmittelmarkt doch gebaut werden sollte, würden aller Wahrscheinlichkeit nach anderen Supermärkten Kunden verloren gehen. Befragte Passanten sind der Meinung, dass es schon zu viele Supermärkte gibt. „Mittlerweile wäre das schon der siebte Markt in Wegberg“, sagte eine Passantin. Nach Befragung der Anwohner kam es zum Ergebnis, dass die Anwohner einstimmig dagegen sind. Man befürchtet, dass der Supermarkt bis 22 Uhr geöffnet hat und es abends durch die Autos zu Ruhestörungen kommen könnte. Alle befragten Anwohner waren der Meinung, dass nicht mehr Kunden in Wegberg kaufen werden.

Komplett gescheitert sind die Verhandlungen aber noch nicht, da jetzt nun die Stadtverwaltung die Gespräche mit dem Investor über einen anderen Standort übernimmt. Ein Supermarkt wäre in der Innenstadt ein Magnet für die Kunden, darüber waren sich die Ausschussmitglieder einig.

Felix Sturmheit, Wegberg, Maximilian-Kolbe-Gymnasium

Interview mit Bürgermeister Günter Thönnessen – Ein Bürgermeister, der sich Zeit nimmt

Am Montag, den 15. November 2010 ,vereinbarten Schüler der Ostschule ein Interview mit Viersens Bürgermeister Günter Thönnessen, der Fragen zu den Themen „Veranstaltungen für Jugendliche“ und „Aufgaben eines Bürgermeisters“ beantwortete.

Solange Afeli: „Gäbe es die Möglichkeit neue Attraktionen für unsere Altersgruppe zu errichten?“

Günter Thönnessen: „Ich würde gerne eine neue Skateranlage am Hohen Busch errichten, da die in Süchteln auch schon ein bisschen alt ist. Doch leider fehlt der Stadt das Geld dazu.“

Melissa Roth: „Kann es in Viersen mehr Freizeitaktivitäten für Jugendliche geben?“

Günter Thönnessen: „Ja, da gibt es schon eine Menge, wie zum Beispiel die Jugenddisco, von der ihr sicherlich auch schon gehört habt und die ja bald auch wieder ist.“

Zur Frage wie er seine Arbeit als Bürgermeister findet, antwortete er freundlich, dass sie sehr anstregend sei, aber auch großen Spaß mache.

Anschließend wurde der Bürgermeister gefragt, wie man Bürgermeister wird. Er erklärte, dass man in das Amt gewählt werde. Im Prinzip kann jeder Bürgermeister werden, auch zum Beispiel eine Hausfrau. Natürlich sei es besser wenn man vorher auch noch in der Politik war.

Solange Afeli: „Wie lange dauert Ihr Tagesablauf?“

Günter Thönnessen: „Der ist immer verschieden. Mal von neun Uhr bis 22 Uhr. Kürzlich zum Beispiel war ich bis 22 Uhr auf einer Prinzengala für Karneval.“

Melissa Roth: „Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?“

„Um neun Uhr komme ich ins Büro. Dort wartet auf mich Büroarbeit wie zum Beispiel Akten lesen, Konferenzen, viele Besprechungen oder Sitzungungen und Veranstaltungen, die ich natürlich besuchen muss. Sie sind ganz unterschiedlich für Kinder oder auch ältere Leute.”

Zu den Vor- und Nachteilen des Berufs, meinte er, dass es ein Nachteil sei, dass ihn jeder kenne und er dadurch nie wirklich privat sei. Dies findet er schade. Aber vorteilhaft findet er naürlich, dass ihn die Leute auf der Straße freundlich grüßen und auch immer nett sind.

Melissa Roth: „Wussten Sie schon immer, dass sie Bürgermeister werden wollten?“

Günter Thönnessen: „Ja, das war schon immer ein Wunsch von mir.“

Solange Afeli: „Sind Sie froh, Bürgermeister geworden zu sein?“

„Ja, weil ich selber ein Viersener bin und ich es schön finde, Sachen in meiner Heimatstadt zu verbessern.“

Zum Schluss bedankten sie sich, dass er sich für das Interview Zeit genommen hatte und verabschiedeten sich freundlich.

Solange Afeli und Melissa Roth, Viersen, Städt.gem.-Hauptschule Ostschule