Nintendo Wii – Die Wunderkiste

Die Wii ist die erste Konsole, bei der man sich aktiv bewegt! Bei allen Spielen bewegt man die Wii-Fernbedienung, um das Spielverhalten zu kontrollieren. Manchmal kommt auch das Nunchuk (Zubehör für die Fernbedienung) ins Spiel.

Die Konsole nutzt kabellose Fernbedienungen, um die vorhandenen Spiele zu spielen. Durch die Fernbedienungen werden Wellen zu einem Sensor geschickt, der registriert diese und fügt die Bewegungen in das Spiel ein.

Es gibt auch andere Spielkonsolen, z.B. Nintendo Ds (i), Playstation (PSP; 1,2,3). Es ist auch möglich, mit einem Nintendo Ds zu kommunizieren, man kann auch mit anderen Wii-Konsolen auf der ganzen Welt kommunizieren.

Es können maximal vier Fernbedienungen angemeldet werden. Ein Spiel, das man mit bis zu vier Spielern spielen kann, ist beispielsweise „New Super Mario Bros.“.

Einige Fragen zur Wii

1. Macht es Spaß mit mehreren Spielern zu spielen?

2. Kann man durch die Wii Gewicht verlieren?

3. Gibt es auch noch anderes Zubehör außer dem Nunchuk?

4. Ist die Wii empfehlenswert?

5. Kann die Wii auch Spiele von der alten Konsole spielen?

Meine Antworten

1. Ja, es macht Spaß, mit mehreren Spielern zu spielen.

2. Theoretisch könnte man dadurch Gewicht verlieren.

3. Natürlich gibt es neben dem Nunchuk ein Balance-Board, das für Wii-Fit benutzt wird. Außerdem gibt es auch den Classic-Controler für Retrogames wie „Super Mario Bros.“ für die NES.

4. Definitiv ja. Da man sich ja auch bewegen kann und nicht am Kabel des Kontrollers festhängt, ist die Wii die beste Lösung, um sich aktiv zu bewegen.

5. Ja, die Wii kann auch Spiele des Vorgängers GameCubes spielen, da es im Laufwerk Platz dafür gibt.

Im Allgemeinen ist die Wii eine Konsole mit Zukunft.

Marc Weis, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Senioren – Besuch im Theresienheim

Wir haben mit einigen Senioren und mit einer Sozialarbeiterin aus dem Theresienheim in Viersen über den Alltag im Heim gesprochen.

„Fühlen Sie sich hier wie zu Hause?“

Senioren: „Natürlich, da wir hier gut versorgt werden.“

„Gibt es einen bestimmten Tagesablauf?“

Senioren: „Nein, es ist jedem selbst überlassen, was er macht. Das Einzige, was eingehalten werden muss, sind die Essenszeiten.“

„Welche Freizeitaktivitäten werden angeboten?“

Senioren: „Es wird ziemlich viel angeboten, vom Basteln bis hin zu Feiern ist alles dabei.“

Natürlich hatten wir uns auch Fragen für die Sozialarbeiterin überlegt:

„Ab wann kommt bzw. kann man ins Altenheim?“

Sozialarbeiterin: „Das ist unterschiedlich, denn unsere Jüngsten sind zwischen 57 und 60. Für noch jüngere Menschen, die sich nicht selbst verpflegen können, gibt es ja auch noch Wohngemeinschaften.“

„Macht Ihnen die Arbeit hier Spaß?“

Sozialarbeiterin: „Natürlich, sonst wäre ich nicht hier“

„Was macht Ihnen am meisten Spaß?“

Sozialarbeiterin: „Eindeutig der Umgang mit Menschen“

Sabrina Vallentin und Chiara Wester, Viersen, Städt.gem.-Hauptschule Ostschule

Parkour – Eine spektakuläre Sportart

Sieht aus wie Stunts aus Actionfilmen, doch es ist Realität: die spektakuläre Sportart Parkour.

Beim Parkour muss der Traceur – derjenige der den Sport ausübt – unter Überwindung von mehreren Hindernissen auf dem kürzesten bzw. effizientesten Weg von A nach B kommen. Diesen Sport kann man überall, sowohl in der Natur als auch in der Stadt, ausüben. Der Traceur überspringt bzw. überklettert dabei alle Hindernisse, die ihm in den Weg kommen. Jedoch darf man die Hindernisse nicht verändern, da es beim Parkour darauf ankommt, dass man mit dem vorhandenen Umfeld zurecht kommt.

Der Traceur braucht enorme Körperbeherrschung und sehr viel Konzentrationskraft. Außerdem muss er flink und wendig sein. Er muss zusätzlich Kraft haben.

David Belle, der am 29. April 1973 in Fecamp, Frankreich, geboren ist, gilt als der Gründer des Parkour. Er spielte schon in vielen Filmen als Stuntman mit (z.B. „Die purpurnen Flüsse 2″,“The Transporter“), doch seine bisher größte Rolle hatte er im Film „Ghettogangz – Die Hölle von Paris“ und „Ghettogangz Ultimatum“ als Hauptrolle an der Seite von Cyril Raffaelli.

Laut seiner Definition ist Parkour eine Disziplin, die Bewegungskunst und Technik verbindet und der einige philosophische Elemete zugrunde liegen. Heutzutage üben Traceure Parkour aus reinem Spaß oder als Sport aus, entwickeln ihn zu Akrobatik oder Stuntkunst weiter. Man muss keinem Verein angehören; diese Sportart kann man auch mit Freunden oder anderen Traceuren ausüben. Es gibt in der Region Niederrhein keine Parkour-Vereine.

Mert Ünlü, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Casting – Choristocats suchen neue Stars

Zitternde Knie, schwitzige Hände und Angst, das letzte Mal dabei gewesen zu sein. Die Rede ist von den Sängern und Tänzern des Castings Choristocats, welche sich Anfang des Jahres durch ein Casting, einen Recall und vier Mottoshows kämpfen mussten.

Hermannjosef Roosen suchte 2010 14 Solisten für sein Projekt „Highschool Musical 2+3“. Anmelden durften sich alle Jugendlichen, die Spaß am Singen und Tanzen haben. Das ließen sich Mönchengladbachs Jungendliche nicht zwei Mal sagen, denn zu den Castings meldeten sich 420 Teilnehmer an, die die Absicht besaßen, eine der Hauptrollen zu ergattern.

Die weniger schöne Aufgabe hatte die Jury, denn die mussten aus 50 Mottoshow-Teilnehmern die besten 14 Kandidaten raussuchen. Denn in allen Mottoshows haben die jungen Talente trotz aller Nervosität und Angst vor der Konkurrenz das Publikum und die Jury begeistert, ob mit alten Musical-Klassikern oder dem Siegertitel des Eurovision Song Contests.

„Bei diesem Casting geht es nicht nur um Gesang, sondern auch um Bühnenperformance, Bühnenkleidung und Ausstrahlung“, erklärte der Vater des Projekts seinen Schützlingen. Also überlegten sich die Teilnehmer, wie sie das Publikum und die Jury überzeugen könnten – das Ergebnis ließ sich sehen. Von selbst gebastelten Requisiten bis hin zu selbst genähten Kleidern bekamen Jury und Publikum alles zu sehen.

Auch Gast-Jurorin und bekannte Musicaldarstellerin Tracy Plester gab den unsicheren Teilnehmern entscheidende Tipps. „Wenn Du glaubst, was Du sagst, dann glauben Dir auch alle anderen. Und unterschätze nicht, wie interessant Du bist, wenn Du einfach nur da stehst“

So betraten die Kandidaten mit einem flauen Gefühl im Magen die Bühne und überzeugten auf ganzer Linie. Doch neben aller Aufregungen fehlte es den Teilnehmern nicht am Spaß, denn in den Pausen tauschten sich die Teilnehmer aus und nahmen sich gegenseitig die Angst.

Auch die Gewinner der ersten Staffel haben momentan ihren Spaß beim Proben für die Aufführungen, doch neben den Solisten gibt es auch eine Vocalband, die auch aus den Teilnehmern besteht, die es nicht in das Finale geschafft haben. Doch ob Solist oder Vocalband-Mitglied, befreundet sind sie alle und sie halten in jeder Situation zusammen.

Auch 2011 sucht Hermannjosef Roosen neue junge Talente für die zweite Staffel der Choristocats. Diesmal werden Sänger und Tänzer für das Musical „Wicked – die Hexen von Oz“ und „Camp Rock 2“ gesucht. Ab sofort haben interessierte Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich für ein Einzelcasting zu bewerben. Doch erstmals kann man sich über ein Online-Casting für die Mottoshows qualifizieren. Aus den Einzelcastings und dem Online-Casting werden jeweils 25 Teilnehmer eine Fahrkarte für die erste Mottoshow erhalten.

Alle Informationen zur ersten Staffel und das Anmeldeformulare gibt es auf der Homepage der Choristocats (www.choristocats.de).

Sophie Groothuis, Wegberg, Maximilian-Kolbe-Gymnasium

Lokales – Die Keksfabrik

Herr Nühlen, der Produktionsleiter der Firma Griesson de Beukelaer, empfängt uns in seinem Büro. Anfangs waren wir ziemlich nervös, doch die lockere Atmosphäre steckte auch uns an, so dass wir uns schnell entspannen und unsere Fragen stellen konnten, die Herr Nühlen sehr freundlich beantwortete.

Zunächst einmal baten wir ihn, etwas von sich zu erzählen. Wir erfuhren, dass Herr Nühlen Maschinenbau studiert hat und immer sehr hart gearbeitet hat, um es bis an die Spitze zu schaffen. Die Stimmung war ziemlich gut, jede einzelne unserer Fragen wurde ausführlich beantwortet.

Griesson de Beukelaer ist eine Keksfirma, die 1955 in Kempen gebaut wurde und mittlerweile auch Betriebsstätten in Polch, Kahla, Koblenz und Ravensburg hat. Auch werden andere europäische Länder beliefert, wie zum Beispiel Deutschland, Österreich, Frankreich und Griechenland. Die Mitarbeiter von Griesson de Beukelaer legen großen Wert auf Kundenzufriedenheit und wählten Lukas Podolski als Werbefigur, weil er ein guter Sportler ist, viel Lebensgefühl und Freude hat und sehr sympathisch auf viele Menschen wirkt. Diese Werbekampgane zahlte sich durch hohen Umsatz aus.

Insgesamt stellt De Beukelaer 81 Produkte her. Die Tagestonnage in Kempen beträgt pro Tag 33 Tonnen Butterkeks und 70 Tonnen Prinzenrolle. Der Umsatz beträgt 481 Millionen. Insgesamt beschäftigt Griesson de Beukelaer 1120 Mitarbeiter, 350 davon allein in Kempen. 290 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in drei Schichten, die anderen sind in der Verwaltung. Pro Schicht sind es 90 Mitarbeiter. Für jede Schicht sind zwei Teamleiter zuständig. In diesem Zusammenhang spielen Team-Meetings eine sehr große Rolle, denn eine gute Zusammenarbeit ist wichtig. Alle drei bis fünf Wochen finden Teammeetings statt, in denen diverse Probleme oder Neuigkeiten besprochen werden. Zum Beispiel redet man auch oft darüber, was man an den Produkten verbessern könnte, dabei wird auf Qualität sehr viel Wert gelegt, denn nur diese kann die Kunden überzeugen.

Dabei muss man auf sehr viele Details achten, denn die Kunden müssen in jeder Hinsicht zufrieden gestellt werden. Sie achten auf den Crème der Doppelkekse, auf den Preis und auf das Aussehen der Kekse. Ein Keks, der zum Beispiel verbrannt aussieht, könnte zum Kundenverlust führen. Dies muss vermieden werden.

Allgemein kann man sagen, dass De Beukelaer viel tut, um seine Mitarbeiter zu fördern. Diese haben das Angebot, an einem Schulungsprogramm teilzunehmen und sich weiterzubilden. Somit kann man sagen, dass De Beukelaer viel Wert darauf legt, dass die Mitarbeiter sich stets weiterbilden und man qualifizierte Arbeitskräfte hat, die bestens auf dem Laufenden der aktuellen Marktsituation sind, denn die Ziele der Firma sind es, neue Produkte zu entwerfen, auf die gesunde Ernährung zu achten und vor allem auch Branchenführer zu sein und somit den Umsatz ständig zu erhöhen.

Zülfiye Semiz, Salvatore Catauro, Krefeld, Albert-Schweitzer-Schule

Slacking-WM – Balancieren und Springen

Viele kennen das so genannte Slacken noch gar nicht, und doch belegten zwei deutsche Freizeitsportler Platz zwei und drei bei der von „Gibbon Slacklines“ veranstalteten ersten Weltmeisterschaft in Italien und Deutschland.

Auch wenn das Publikum im Vergleich zur Fußball-WM eher klein war, begeisterten die Teilnehmer aus aller Welt mit spektakulären Sprüngen und eigenen Kreationen in der erst in den vergangenen drei Jahren auch hier in Deutschland bekannt gewordenen Sportart das Publikum restlos. Das lag aber auch an der lockeren Stimmung, die durch das eher freundschaftliche Umgehen der Konkurrenten miteinander hervorgerufen wurde.

Der Zweitplatzierte, Felix Hachfeld, erzählte in einem Interview, dass es ihm eigentlich weniger ums Gewinnen ging, sondern viel mehr darum, andere Slackliner kennen zu lernen und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Die Teilnehmer der Finales mussten sich zuvor durch nationale Wettkämpfe und Online-Wettbewerbe qualifizieren, ehe sie ihr Können beim Finale am 5. November vor den drei Juroren in Brixen, Italien, zur Schau stellen durften. Den dritten Platz ergatterte Bernd Hassmann aus Deutschland mit 99 Punkten, den zweiten der deutsche Freizeitsportler Felix Hachfeld mit 105 Punkten und den ersten Platz, mit 183 Punkten, erreichte Andy Lewis aus den USA.

Das Slacken ist um 1980 in Amerika erfunden worden und war bis vor einigen Jahren fast nur dort bekannt. Durch Videos im Internet und Berichte im Fernsehen entdeckten dann auch die Deutschen allmählich ihre Begeisterung für das Balancieren und Springen auf der drei bis fünf Zentimeter breiten Slackline.

Bei der Slackline handelt es sich um ein elastisches Band, das meistens zwischen zwei Bäumen gespannt wird. Die am weitesten verbreitete Art der Slackline ist die einfache Trickline, die sich besonders für Anfänger eignet und nahezu überall verwendet werden kann. Man sollte allerdings vermeiden, eine Slackline zwischen zwei Laternenpfählen zu spannen, da sie sich unter dem Gewicht verbiegen können. Eine Slackline, die sich ebenfalls für Anfänger aber auch waghalsige und erfahrene Sportler eignet, ist die Waterline. Sie wird über Wasser gespannt, so dass ein Sturz bei den ersten Versuchen oder beim ersten Testen eines neuen Sprungs nicht weh tut.

Weitere Arten von Slacklinen sind die Longlines, die Highlines und die Jumplines. Sie alle haben besondere Eigenschaften, womit Slacklinen noch interessanter und spaßiger werden kann. Die Longline ist eine sehr lange Slackline, sie kann über 100 Meter gespannt werden und ermöglicht so auch das Slacken über Schluchten oder zwischen Häusern, allerdings ab einer gewissen Höhe mit Sicherung. Ebenfalls eine Sicherung ist bei einer Highline nötig, da sie zum Slacken in der Höhe gedacht ist. Für jeden, für den eine besondere Kulisse kein Anreiz ist, eignet sich die Jumpline, mit der durch straffes Spannen besondere Sprünge möglich sind.

Kristin Reepen und Saskia Kulka, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Familie – Immer der gleiche Streit

„Sei still, ich möchte das hören.“ „Mama was sagst Du? Ich kann Dich nicht verstehen, Papa ist zu laut.“ „Verdammt, jetzt halt doch mal endlich die Klappe!“

Vielleicht kennst Du diese Situation oder eine ähnliche, schließlich ist es immer die gleiche. Dein Vater will wieder mal die Nachrichten gucken, und Du bist zu laut für ihn. Doch in dem Moment will Dir Deine Mutter etwas Wichtiges sagen. Und Dein Vater, der nur seinem eigenem Bedürfnis nachkommen möchte, schreit Dich an, dass Du leise sein sollst.

Jeder macht nach dieser Situation dann etwas anderes. Manche von uns fangen an zu weinen, andere bleiben völlig kalt und manche versuchen, ihre Gefühle zu beherrschen. Doch welche Reaktion ist die richtige?

Wenn Du weinst, wirst Du Dir nachher selbst Vorwürfe machen, dass Du nicht stark genug warst, durchzuhalten und alles zu ernst genommen hast. Falls Du völlig kalt bleibst, kann das heißen, dass Du entweder den Frust in Dich reinfrisst, oder dass Du diese Situation schon so oft erlebt hast, das Du möglicherweise keine Gefühle mehr für Deinen Vater hast. Und selbst, wenn Du es schaffst, Deinen Gefühlen keinen freien Lauf zu lassen, so bringt das auch nichts, denn irgendwann wirst Du Deine Gefühle nicht mehr aushalten und sie werden aus Dir herausbrechen.

Wahrscheinlich sollten wir das, was unser Vater uns gesagt hat, nicht so ernst nehmen. Denn in Wahrheit hat er uns einfach viel zu lieb, um uns verletzen zu wollen.

Kristin Koenen, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Schnipsen – Klatschen mit dem Finger

Für viele ist Schnipsen eine ganz natürliche Bewegung, während andere sich schon seit vielen Jahren fragen, wieso sie es einfach nicht hinbekommen.

Es sieht einfach aus und wird von vielen, genauso wie das Klatschen, in den unterschiedlichsten Situationen genutzt, wie zum Beispiel beim Aufzeigen in der Schule oder als Zeichen dafür, dass einem gerade eine Idee gekommen ist. Anders gesagt, einfach um auf sich aufmerksam zu machen. Doch wie kommt dieser Laut zu Stande?

Um dies zu verstehen, sollte man erstmal wissen, wie wir Geräusche wahrnehmen. Jede Bewegung versetzt die Luft in Schwingungen, und diese nimmt unser Ohr wahr. Beim Klatschen wird die Luft, die sich zwischen den Handoberflächen befindet, sehr schnell weggedrückt. Die Luft wird also in Bewegung gebracht und das können wir hören. Dabei gilt: Je größer die Schwingungen, desto lauter hören wir sie.

Beim Schnipsen funktioniert es ähnlich, allerdings ist es schwieriger. Man muss den Mittelfinger auf den Daumen drücken und so einen möglichst großen Druck erzeugen. Irgendwann ist der Druck dann zu groß und der Mittelfinger rutscht ab und knallt auf den Handballen. Dieser Aufprall und die Reibung beim Abrutschen versetzen die Luft in starke Schwingungen.

Schnipsen ist sozusagen das Klatschen mit nur einem Finger. Es ist also recht nützlich, wenn man nur eine Hand frei hat. Aber alle, die es nicht können, brauchen sich auch keine Sorgen zu machen, man kann es lernen und unbedingt notwendig ist es auch nicht. Klatschen ist genauso gut.

Selina Colakoglu, Kristin Reepen und Saskia Kulka, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Berufe – Mädchen-Zukunftstag

An jedem vierten Donnerstag im April findet der Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag in ganz Deutschland statt. Die nächste Aktion ist am 14. April 2011.

Es ist ein Tag, an dem Mädchen im Alter von zwölf bis 15 einen „Männerberuf“ kennen lernen können, etwa in Technik, IT oder Naturwissenschaften. Sie haben die freie Auswahl, für welchen „Männerberuf“ sie sich entscheiden. Die Mädchen sollen an dem Tag die Chance auf einen Einblick in Berufsbereiche erhalten, in denen bisher nur wenige Frauen arbeiten.

Der Girls‘ Day ist einer der größten Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Im Jahr 2001 fing die Aktion in Deutschland an, und die Anzahl der Teilnehmerinnen stieg, so dass es im Jahr 2010 über 100.000 Mädchen waren, die dabei mitgemacht haben.

Ziel des Projekts ist es, das Interesse der Mädchen an „Männerberufen“ zu wecken. Da es in diesen Berufen Mangel von Frauen gibt, unterstützen einige Unternehmer diese Aktion. Dadurch, dass die Mädchen sich einen Eindruck verschaffen können, könnte die Anzahl der Mitarbeiterinnen in „Männerberufen“ erhöht werden, somit wird auch der Mangel an weiblichen Mitarbeitern verringert. Durch die Einführung dieser Aktion sind es mehr Ausbildungs- und Studienanfängerinnen als vor der Aktion.

Seit 1993 gibt es eine ähnliche Aktion, welche in den USA durchgeführt wird. Anders als Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag wird dieser „Take our daughters and sons to work“ genannt. Er findet auch am vierten Donnerstag des Jahres statt, hat aber den Zweck, dass die Kinder den Arbeitsplatz der Eltern kennen lernen.

Der Name „Girls‘ Day“ wurde durch eine Umfrage innerhalb der entsprechenden Zielgruppe gewählt. Außerdem findet parallel zum Girls‘ Day auch ein Boys‘ Day statt. An dem Tag bekommen auch die Jungen einen Einblick in den Berufsalltag von Frauen.

Trän Truong, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Berufe – Girls-Boys-Day 2011

Am 14. April kommenden Jahres können alle Schüler Berufe ausprobieren, die normalerweise typisch für das jeweils andere Geschlecht sind.

Es gibt unglaublich viele Angebote an verschiedenen Berufen. Die Nachfrage steigt und steigt. Leoni F. hat am vergangenen Girls-Boys-Day teilgenommen „Ich fand diesen Tag ganz besonders toll, da ich meinen Traumberuf näher kennen lernen konnte.“

Alles was den Mädchen und Jungen einfällt, können sie einen ganzen Tag ausprobieren.

Doch manche Schüler sind von dem Projekt nicht so beeindruckt. Emma R. sagt: „Ich finde es einfach nicht gut, dass Mädchen unbedingt einen Männerjob ausprobieren müssen. Ich fände es besser, wenn man es sich es selber aussuchen könnte.“ Denn nicht jeder, will einen Beruf vom anderen Geschlecht testen.

Doch wenn man an dem tollen Girls-Boys-Day nicht teilnehmen möchte, muss man es ja auch nicht.

Die Schüler, die keine besondere Lust haben, einem Beruf nachzugehen, können an diesem Tag am ganz normalen Unterricht teilnehmen.

Also, Mädchen und Jungen, sucht euch am besten jetzt schon mal eine Stelle, damit Ihr Euren Traumberuf in der Tasche habt.

Lara Nicolai, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium