Die Jugend macht Politik – Jugendratswahl am Ceci

Viele Jugendliche glauben, dass sie bei Entscheidungen, die ihre Stadt betreffen, nichts zu sagen haben und dass diese Entscheidungen von den Erwachsenen getroffen werden. Doch seit 2007 ist das in Düsseldorf anders.

Wir sind zwei Schülerinnen des Cecilien-Gymnasiums in Düsseldorf und gehen in die achte Klasse. Wir interessieren uns für das Mitspracherecht Jugendlicher bei wichtigen Entscheidungen, die ihre Stadt betreffen. So erfuhren wir vom Jugendrat. Wir hatten, wie viele andere Schüler, noch nicht allzu viel vom Jugendrat gehört und waren daher umso interessierter, als es hieß, dass die Wahlen unter anderem bei uns an der Schule stattfinden und dass zwei der Kandidaten auf unsere Schule, dem Cecilien-Gymnasium, gehen.
Daher haben wir auch ein Interview mit einer der beiden Kandidaten geführt.Doch zunächst möchten wir etwas mehr über den Jugendrat erzählen.

Der Jugendrat wurde am 23.10.2007 ins Leben gerufen und wird alle drei Jahre neu gewählt. Es arbeiten 31 Mitglieder zusammen, welche sich mindestens viermal jährlich treffen. Die letzte Wahl, welche auch an unserer Schule war, fand am 4. Dezember 2013 statt. Für uns war es das erste Mal, denn um zu wählen, muss man zwischen 11 und 21 Jahre alt sein. Außerdem muss sich der Hauptwohnsitz in Düsseldorf befinden. Doch nun zu den Kandidaten.

Schon eine Woche vor den Wahlen hingen in unserer Schule Wahlplakate, auf denen die Ziele der Kandidaten standen. Interessant war auch, dass sie sich ein Tag vor den Wahlen auf unserem Schulhof vorstellten und noch einmal erklärten, was sie erreichen wollen.
Wir haben ein Interview mit Lea Sikau geführt. Sie ist 17 Jahre alt und geht auf das Cecilien-Gymnasium. Ihre Themen sind Medien an Schulen und sportliche Aktivitäten. In unserem Interview sagte sie, dass sie schon Mitglied des Jugendrats sei und dass sie es sehr spannend finde, politische Entscheidungen direkt zu beeinflussen und Projekte ins Leben rufen zu können. Sie erzählte uns, dass der Jugendrat schon einige seiner Vorstellungen umsetzen konnte. Außerdem erfuhren wir, dass der Jugendrat die Entscheidungen nicht direkt mit dem Oberbürgermeister besprechen kann, aber die Mitglieder über ihre Ideen abstimmen und dann schauen, ob sie diese auch umsetzten können. Nun ist es sicher auch interessant zu wissen, wer kandidieren darf.

Kandidieren darf jeder,der zwischen 14 und 21 Jahre alt ist und dessen Hauptwohnsitz sich in Düsseldorf befindet, doch er muss 20 wahlberechtigte Personen finden, die ihn mit einer Unterschrift unterstützen. Der Jugendrat freut sich immer über neue Kandidaten und vielleicht haben wir euer Interesse geweckt.

Yara Abdul-Fadl, Nina Hoffmanns, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Tischtennis ist vielseitiger als man denkt! – Tischtennis – doch gar nicht so einfach

Der Sport Tischtennis wird von den meisten Leuten stark unterschätzt. Natürlich schaffen es die meisten, den Ball über das Netz zu bringen, aber worauf es wirklich ankommt, ist vielen nicht wirklich bewusst.

Reaktion, Koordination und Schlagtechniken, das sind die Dinge, auf die es besonders ankommt. Nicht nur die Nummer Zwei der Weltrangliste Timo Boll versucht das zu trainieren, sondern auch Trainer und Spieler des DJK Rheinland Sebastian Köppen: „Tischtennis ist die schnellste Rückschlagsportart der Welt. Nie bleibt viel Zeit, sich auf einen Schlag des Gegners einzustellen.“
Deswegen sind Koordination und Reaktion beim Tischtennis sehr entscheidend. Hinzu kommt die Kopplungsfähigkeit, bei der man die Bewegungen mehrerer Körperteile aufeinander abstimmen muss. Sie ist in keinem anderen Sport so wichtig und spielentscheidend wie beim Tischtennis. Außerdem gibt es zwei verschiedene Arten den Schläger zu halten: die in Europa sehr verbreitete Art „Shakehand“ (Schlägerhaltung wie beim Händedruck) und die „Penholder“ Art, die in Asien verbreitet ist. Bei dieser Schlägerhaltung hält man den Schläger wie einen Stift.
Am vielseitigsten sind aber die Schlagtechniken. Sie sind, jeweils in drei Phasen eingeteilt, nämlich die Aushol-, Schlag- und Ausschwungphase. Für jede Spielsituation gibt es verschiedene und passende Schlagtechniken. Zum Beispiel gibt es Schläge wie den „Top Spin“, der im Angriff oder im Aufbau des Angriffes verwendet wird. Bei diesem Schlag versucht man, den Ball mit dem Schläger am obersten Punkt zu treffen, damit man ihm eine Rotation beziehungsweise einen frontalen „Spin“ verleiht. Bei den circa zehn Schlagtechniken, die mit der Vorhand und der Rückhand variiert werden können, werden die verschiedensten Rotationen erzeugt, die dem Gegner das Zurückspielen erschweren. „In keiner Ballsportart ist die Rotation eines Balles so entscheidend wie beim Tischtennis“, so Trainer Sebastian Köppen.
Außerdem können sich die Schlagtechniken dem Spieler anpassen, je nachdem ob man defensiv oder offensiv spielt. Außerdem benötigt man Ausdauer und Motivation, um erfolgreich Tischtennis zu spielen. Auch zum Thema Integration stellt Sebastian Köppen folgendes fest: „Tischtennis ist in jeder Hinsicht geeignet um sich zu integrieren.“ Auch wenn Tischtennis am Anfang wie ein Einzelsport aussieht, können nur Turniere alleine gewonnen werden. Die meisten Pflichtspiele werden im Team von vier Personen bestritten. Die Herkunft spielt für den Sport Tischtennis überhaupt keine Rolle. Viel wichtiger dafür ist gegenseitiger Respekt, Fairplay und Teamgeist.

Aus diesen Gründen finden Jugendliche in Düsseldorf Tischtennis gut. Sebastian Köppen ergänzt : „Ich finde Tischtennis gut, da neben den sportlichen Aspekten wie Schnelligkeit, Koordination und Schlagtechniken viele taktische Aspekte eine Rolle spielen.“

Konstantin Kimmel, 8a, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Tierschutz liegt uns am Herzen – Das Tierheim in Düsseldorf

Das Tierheim Düsseldorf in Rath ist wohl eines der bekanntesten Tierheime in Nordrhein-Westfalen. Ursprünglich hieß der Tierschutzverband Fauna und hatte auch kein eigenes Grundstück, aber er kann sich trotzdem seit 1873 und wieder kurz nach dem Zweiten Weltkrieg behaupten.

Dies alles haben wir wohl Clara Vahrenholz, der Namensgeberin des Tierheims, zu verdanken. Bereits in der Nachkriegszeit kannte man sie, da Frau Vahrenholz sich aufopferungsvoll im zerbombten Düsseldorf um die heimatlosen Tiere kümmerte. Sie baute in einem früheren Arbeitslager Baracken so um, dass dort einige Tiere unterkommen konnten. Mit der Zeit wurde aus diesem Platz ein wunderschönes Tierheim.
All dies konnte aber nur mit einem fleißigen Team erarbeitet werden, welches zur Zeit aus acht Personen im Hundebereich, sieben Personen im Katzenbereich, der Tierarztpraxis aus drei Personen, den Hausmeistern und, nicht zu vergessen, der Leitung von Anja Peters und der Tierheimkatze Tiramisu und vielen anderen, auch freiwilligen, Helfern besteht.
Das Tierheim kümmert sich im Schnitt um rund 450 verwaiste, abgegebene Tiere und das mit täglich neuem Elan und Hoffnung für alle. Das Tierheim Düsseldorf setzt sich sehr für Projekte, wie zum Beispiel gegen Tierversuche, ein.
Wer einmal dort nach einem Tier sucht, wird Hunde, Katzen, Vögel und Kleintiere auffinden. 2012 hatten 581 Hunde, 866 Katzen, 175 Vögel, und insgesamt 622 Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse, Wüstenrennmäuse, Schildkröten in dem Tierheim ihr Zuhause gefunden. Sogar einige Wildtiere werden dort verpflegt. 

Laura Atteln, Luisa Jenkner, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Ein Appell für den Tierschutz – Im Tierheim Düsseldorf

Das Tierheim Düsseldorf ist das private Tierheim in Düsseldorf. Das Tierheim hat insgesamt 25 Mitarbeiter, von denen zwei Auszubildende sind.

Die Führung des Tierheims hat Anja Peters, und die Vorsitzende des Vereins ist Monika Piasetzky.
Einer Statistik zufolge wurden 2012 2.653 Tiere aufgenommen. Von diesen wurden hauptsächlich Katzen aufgenommen (865), danach kamen die Hunde (581), anschließend die Wildtiere (409) und zum Schluss die Vögel (125). Das ist eine noch größere Zahl als im Jahre zuvor! Das wiederum bedeutet, dass die Leute immer noch Tiere aussetzen oder abgeben.
Deswegen bitten wir Sie darum, dass Sie sich gut überlegen, ob sie genug Zeit und genug Verantwortungsbewusstsein haben, um sich um ein Haustier zu kümmern. Und wenn Sie sich nach reichlichem Überlegen für ein Tier entschieden haben, könnten Sie sich überlegen, ob Sie es vielleicht lieber im Tierheim als beim Züchter holen. Denn die Tiere im Tierheim benötigen Ihre Hilfe.
Außerdem hat der TSV (Tierschutzverein) Projekte am Laufen, wie zum Beispiel das Projekt „Nein zu Tierversuchen“. Um das Problem der Stadttauben zu verringern, hat der TSV zusammen mit dem Verein Stadttiere Düsseldorf insgesamt zehn Taubenschläge gebaut. Er soll für etwa 70 (die Zahl variiert je nach Größe des Schlages) Tiere einen sicheren und warmen Unterschlupf bieten.
Im Jahr werden viele spezielle Fälle im Tierheim abgegeben, da sie noch trainiert, ausgebildet oder krank sind. Sie werden dann im Tierheim ausgebildet oder wieder aufgepäppelt und dann werden sie an nette Menschen weitervermittelt.

Wenn Sie also das Tierheim Düsseldorf unterstützen wollen, können Sie entweder ein Tier adoptieren oder das Tierheim mit Spenden unterstützen. Das können Sie unter der Kontonummer: 190 68 758 und die BLZ:300 501 10 bei der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Lisa Assuan, Ann-Kathrin Frank, 8c, Cecilien-Gymnasium

Schüler lesen Zeitung – Frühstück mit einem RP-Redakteur

Am 14. November 2013 von 11 bis 12.30 Uhr frühstückten wir, die 8c des Cecilien-Gymnasiums aus Niederkassel, Düsseldorf, mit einem Redakteur der Rheinischen Post namens Jörg Janßen, der uns einige Fragen über den Aufbau, Inhalt und das Leben bei dieser Zeitung beantwortete, während wir an einer langen Tafel im Klassenraum zusammensaßen.

Kernthemen des Treffens waren genaue Fragen zum Beruf als Redakteur und einige Details zur RP, der genannten Tageszeitung. Wir redeten mit dem Redakteur über seinen Tagesablauf und seine Verantwortung als solcher: Wann er in die Redaktion geht, wie er Informationen sammelt, wann seine Artikel fertig sein müssen und wie viel er am Tag arbeitet und recherchiert. Außerdem erzählte uns Herr Janßen, dass er für seinen Job eine anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen musste, um für den Job qualifiziert zu sein.
Später erklärte er uns zudem die einzelnen Schritte bis zur frisch gedruckten Zeitung auf dem Tisch und welche Mühe dahinter steckt. Zudem erläuterte er genau, dass bei der Rheinischen Post ein hohes Niveau an Glaubwürdigkeit und Neutralität herrsche, dass bei der Konkurrenzfähigkeit zwischen den Zeitungen ein wichtiger Aspekt und Pluspunkt sei – das wäre wichtig, damit sie sich behaupten können.
All dies führte zu genauen Eindrücken und auch intensiven Recherchen, um die Rheinische Post genauer kennenzulernen, zum Beispiel Geschichtliches – außerdem was hinter einer einzelnen Zeitung alles steckt. Damit waren unsere Fragen zufriedenstellend beantwortet und wir sammelten Erfahrung für unsere eigenen, bald fertiggestellten, selbstgeschriebenen Artikel.
Auslöser dieses Treffens war die Durchführung eines sogenannten Zeitungsprojekts im Rahmen des Deutschunterrichts, welches einen solchen Informationstag voraussetzt. Nun wird dieses mit neuen Eindrücken und Einblicken hinter die Kulissen der Zeitung fortgesetzt.

Thomas Lennartz, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Über 100 Jahre Sport in Büderich – TuRa Büderich 09/15 e.V.

Der Verein TuRa Büderich bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verschiedene Sportarten an. Darunter Ballsportarten, wie Handball, Fußball, Tischtennis und auch Kampfsportarten wie Judo und Karate. Ebenso bietet der Verein Lauf-, Rad- und Skisport, sowie auch Kinderturnen und Herzsport an.


In diesem Verein wird Wert darauf gelegt, dass alle Mitglieder unabhängig von ihrer persönlichen Entfaltung beachtet und respektiert werden. Gewalt, Rassismus, Ausgrenzung und verbale Beleidigungen sind streng untersagt. Die anstehenden Probleme sollen auch untereinander freundschaftlich gelöst werden. Auch bei Erfahrung Einzelner gibt es zu bedenken, wieviel Hilfe und Rücksichtsnahme von Vereinskameraden dazu beigetragen haben. Der Verein setzt bei seinen Mitgliedern auf eine gesunde Lebenshaltung und lehnt jede Art von Doping ab. Auch gehört eine professionelle Vereinsführung selbstverständlich zur Vereinsphilosophie. Ebenso ist eine Kooperation mit anderen Vereinen wichtig.
Der Verein hat für alle Neulinge die Türen stets geöffnet.

Alexander Martirossov, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Es gibt noch etwas anderes außer Schule: Fußball – Mein Verein

Die jetzige C3 von FC Büderich 02 ist meine Mannschaft. Die Mannschaft exsitiert seit letztem Jahr, sie wurde aus der D4 und der D3 zusammengesetzt und deshalb sind nicht alle gleich alt, denn die D4 bestand aus dem Jahrgang 2000 und die D3 aus dem Jahrgang 1999. Meine Mannschaftskameraden sind alle sehr nett und können gut Fußball spielen.

Wenn man nicht zum Training erscheint, muss man sich vorher beim Trainer abmelden, sonst muss man Strafrunden laufen. Das Training bei uns macht großen Spaß und ist effektiv. Zum Abschluss des Trainings machen unsere Trainer immer mit uns ein Spiel. Die Mannschaft ist in der Liga erfolgreich. Wir sind momentan auf dem zweiten Platz und haben bisher nur ein Spiel verloren. Auch wenn wir in der Kreisklasse-Gruppe 6 spielen, sind wir meiner Meinung nach mit einer Tordifferenz von 45 und 21 Punkten gut dabei. Unser nächstes Spiel ist erst am 15. Februar gegen SC West III , denn wir haben noch Winterpause.

Die Top-5-Torjäger unserer Kreisklasse sind:

Platz 1: Kemal Furkan Coskun (FC Büderich 02 III) mit 17 Toren
Platz 2: Thomas Gaßmann (FC Büderich 02 III) mit 12 Toren
Platz 3: David Mirwald (B.V. 04 III) mit 8 Toren
Platz 4: Josef Bodewig (FC Büderich 02 III) mit 7 Toren
Platz 5: Johannes Heinrich Hinkel (B.V. 04 III) mit 7 Toren

Auf unserem Mannschaftsfoto sind leider nicht alle drauf , weil sie entweder an dem Tag zu spät oder nicht anwesend waren. stehend v.l.: Trainer Deniz Hermanns, Max Holländer, Matthias Sablon, Raffaele Reitz, Joshua Reintjes, Takuto Itoi, Jonas Bogie, Benedikt Rippers, Josef Bodewig, Lucas Stiefelhagen, Gijs Kruise, Trainer Roger Hermanns
kniend v.l.: Philipp Noz, Stefan Quernhorst, Yannick Grotenburg, Felix Birgels, Henry Holzenthal, Justin Gomes, Taji Itoi, Kemal Coskun, Timur Hermanns, Thomas Gaßmann, Damian Mozejko

Marcel Gagolewski, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Trinken, um dazuzugehören – Alkoholsucht bei Jugendlichen

Der Drogen und Alkoholkonsum ist in den vergangen Jahren stark angestiegen. Laut Spiegel Onlien (3.04.2013) gaben Suchtexperten an, dass jährlich etwa 74.000 Menschen durch Alkohol oder in Verbindung mit Drogen und Zigaretten sterben.

Die meisten Jugendlichen, die ein Problem mit dem Alkohol haben, fingen schon zwischen 10 und 13 Jahren an zu trinken. Wir befragten einige Jugendliche, warum sie anfingen zu trinken. Die häufigste Antwort war: „Ich möchte doch nur dazu gehören. Wenn ich nicht angefangen hätte zu trinken, wäre ich wahrscheinlich nicht so beliebt, wie ich es jetzt bin.“ Für die Jugendlichen ist es nur wichtig, dass sie dazu gehören. Ein Mädchen, das wir befragten, erzählte uns, dass es für sie normal ist, sich fast jeden Freitag und Samstag zu betrinken.

„Als ich in diesem Alter war, habe ich mich um die Schule gekümmert und draußen gespielt.“, erzählte uns Johanna H. Sie war sichtlich geschockt über die Antworten der Jugendlichen. So ging es vielen Erwachsenen, die wir befragten. Doch auch die Zahl der alkoholabhängigen Erwachsenen ist in den letzten Jahren stark angestiegen, laut des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung. Von 2000 bis 2011 ist die alkoholbedingte Krankenhaus-behandlung um circa 35 Prozent gestiegen. Viele behaupten deshalb, dass Kinder und Jugendliche sich das regelmäßige Alkoholtrinken abgucken.

Das Rauschtrinken oder das Komatrinken kommt leider sehr häufig vor bei Jugendlichen. Laut einer Bundesstatistik vom Rheinland-Pfalz, über die die Verbandsgemeinde Prüm berichtete, landen jährlich rund 26.000 Jugendliche durch Rauschtrinken oder Komatrinken in einer Klinik. Zu erkennen ist, dass deutlich mehr Jungen statt Mädchen im Krankenhaus oder in der Klinik wegen Alkohol landen.
Diese erschreckenden Zahlen sollten uns deutlich machen, dass dringend etwas unternommen werden sollte.

Greta Wolters, Helen Hartkopf, Juliane Schulte-Huermann, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf

Der Schultag beginnt morgens bereits um 8 Uhr – Schultag beginnt zu früh

Morgens früh um 8 Uhr beginnt in den meisten Bundesländern Deutschlands der Unterricht. Viel zu früh für einen Großteil der Schüler. Das bestätigen auch Forschungen von Schlafmedizinern.

Der morgendliche Schulbeginn entspricht nicht dem Biorhythmus von Kindern und Jugendlichen. Die Leistungskurve liegt morgens um 8 Uhr nur knapp über null. Man ist erst ab 9 Uhr wirklich aufnahmefähig. Außerdem wurde auch bewiesen, dass es nichts nützt, die Kinder früher ins Bett zu schicken, damit sie am Morgen früher wach werden, denn dies regelt die innere Uhr. Der Schlafmangel kann Konzentrationsstörungen verursachen.
Schon seit langem wird darüber diskutiert, den Unterrichtsbeginn von circa 8 Uhr auf 9 Uhr zu verlegen. Das Lernen würde den Kindern dadurch leichter fallen, denn Forschungen ergaben, dass das Lernen morgens schwerer fällt als um Mitternacht. Deswegen ist es lernpsychologisch und medizinisch sinnvoll, den Unterrichtsbeginn ungefähr eine Stunde nach hinten zu verschieben.

Judith M. Schweiger, 8a, Gesamtschule Meerbusch, Meerbusch

Wöchentlich trainiert die OTV Basketballmannschaft – Vorbereitung auf die Basketballkreisliga U14

Zweimal in der Woche in der Osterrather Turnhalle, am Mittwoch um 18.30 und freitags um 16.30 Uhr in der Turnhalle des Strümper Gymnasiums, bereiten sich die U14 Basketballspieler für die zweimal in Monat stattfindenden Kreisligaspiele vor. Der OTV liegt momentan auf den zweiten Platz. Am Anfang des Trainings müssen die Jugendlichen Korbleger üben, danach teilen sie sich in zwei Gruppen und machen verschiedene Übungen, wie den Basketball zu einen Mitspieler zu passen.

Bei einem Korbleger springt die Person in Richtung Korb und wirft den Ball rein. Anschließend machen die Jungs des OTV ein 20-minütiges Spiel. Insgesamt dauert das Training eine Stunde.´´Wir werden Gewinnen´´, meinte einer der Spieler aus den OTV Basketballverein. Sie werden also gut vorbereitet sein.

Mohamed Winkelmann, 8b, Gesamtschule Meerbusch, Meerbusch