Zweimal pro Woche trainiert die OTV U14 Basketball – Basketball-Kreisligaspiele

Wöchentlich mittwochs um 18.30 Uhr in der Turnhalle der Osterrather und freitags um 16.30 Uhr in der Turnhalle des Strümper Gymnasium trainieren die Jugendlichen für die anstehenden Kreisligaspiele, die circa zweimal im Monat an den Wochenenden stattfinden.

Das Training fängt an mit Korblegern, dann werden die Jugendlichen in zwei Gruppen aufgeteilt und müssen verschiedene Übungen machen. Anschließend werden die Spieler in zwei Gruppen aufgeteilt, um für die letzten 20 Minuten ein Spiel zu spielen. Im Moment sind sie auf ihrer Liga auf dem zweitem Platz.

Kenji Liang, 8b, Gesamtschule Meerbusch, Meerbusch

Handy – ja oder nein? – Handyverbot in der Schule ?

An den Schulen können Handyregeln prinzipiell festgelegt werden. An unserer Schule müssen Handys derzeit im Unterricht ausgeschaltet oder lautlos sein, in den Pausen dürfen sie verwendet werden.

In Studien wurde festgestellt, dass neun von zehn Jugendlichen mittlerweile ein Mobiltelefon haben und davon besitzt mehr als die Hälfte ein Smartphone. Bevor man über ein Pro und contra bezüglich der Nutzung von Handy diskutiert, stellt sich die Frage ob ein generelles Verbot sinnvoll ist.

Die häufig benutzen Argumente für ein Handyverbot an Schulen sind die durch Handy hervorgerufenen Störungen des Unterrichts durch Signale oder Vibrieren bei zum Beispiel Empfang von SMS oder anderen Nachrichten. Ein weiteres Argument ist, dass Handys zum Schummeln verwendet werden können. Auch wird durch ein Handy eine entsprechend hohe Strahlenbelastung erzeugt. Weitere Risiken sind, dass Schüler Ihre Mitschüler oder Lehrer gegen deren Willen fotografieren oder filmen und diese unerwünschten Bilder im Internet veröffentlichen oder anderen zeigen. Immer wieder wird auch im Zusammenhang mit einem Handyverbot an Schulen das Argument genannt, das durch die permanente Benutzung des Handys keine Gespräche mehr mit anderen Mitschülern stattfinden.

Das häufigste Argument gegen ein generelles Handyverbot ist, dass man in Notfällen niemanden mehr anrufen kann. Auch wird durch die Möglichkeit Handys zu benutzen die Sicherheit erhöht, dadurch dass eine Erreichbarkeit für Lehrer und Eltern gewährleistet ist. Des Weiteren können Handys auch als Unterrichtshilfe benutzt werden, da Schüler während des Unterrichts nach Absprache mit dem Lehrer zum Beispiel Informationen aus dem Internet individuell sammeln können. Hier sind Wörterbücher oder Lexika wie zum Beispiel Wikipedia sehr hilfreich.

Ein generelles Verbot erscheint somit eher unrealistisch, weil nicht alle Schüler täglich kontrolliert werden können und für viele Jugendliche das Handy oder Smartphone ein alltäglicher Benutzungsgegenstand ist. Gerade Verbotenes reizt, ist also das Handy verboten, würden es die Schüler trotzdem mitbringen und eventuell einschalten. Deshalb sollte Benutzung von Handys während des Unterrichts nur nach gemeinsamer Absprache erfolgen und dem Unterrichtsziel dienen. Ein Verbot ist also eigentlich nur als akute Maßnahme sinnvoll, wenn gemeinsam erstellte Regeln nicht eingehalten werden.
Während der Pausenzeiten oder der Busfahrten zur Schule erscheint es eher wichtig, den Jugendlichen Alternativen anzubieten, wie zum Beispiel Sportangebote oder auch gemeinsame Kommunikation zu stärken.

Leon Sampers, 8b, Gesamtschule Meerbusch, Meerbusch

Ein Effekt, der nach einer Diät auftritt. – Der Jojo-Effekt

In der Zeit der Diät verliert man an Gewicht, wenn man dann aber mit der Diät aufhört, verbrennt der Körper nur wenige Kalorien. Da der Energieumsatz durch das weniger an Essen heruntergefahren wird.

So wird der Körper überfordert und die unverbrannten Kalorien werden zur Fettreserve für schlechte Zeiten gespeichert. Das hat sich der Körper von früher angewöhnt, als es noch die Hungersnot gab, um mit wenig Nahrung zu überleben. Den Jojo-Effekt kann man vermeiden,  indem man keine Diät, sondern eine „Ernährungsumstellung“ durchführt. Man muss gar nicht ganz auf leckere (ungesunde) Lebensmittel verzichten. Aber man sollte es in wenigen Mengen essen. Gut ist auch, nur dreimal am Tag eine vollwertige Mahlzeit zu essen und alle Zwischenduschsnacks zu vermeiden. Das kann der Körper dann besser verarbeiten. Denn dann kann der Blutzuckerspiegel absinken und die Bauchspeicheldrüse kann sich gut regenerieren. Besonders wichtig ist, dass man das Essen genießt, langsam und viel kaut.
Bei Verzicht von Lebensmitteln verliert der Körper an Muskelmasse, deshalb ist es wichtig regelmäßig Sport zu treiben, damit die Muskeln erhalten bleiben. Denn Muskeln verbrennen mehr Kalorien als Fett.
Durch diese Veränderung das Lebensstils wird kein Jojo-Effekt auftreten und man wird trotzdem die gewünschten Ergebnisse erzielen.

Toni Jakobs, 8a, Gesamtschule Meerbusch, Meerbusch

Jugendarbeit in Gerresheim – Ehrenamt und Kirche

In der evangelischen Gemeinde in Gerresheim gibt es viele Jugendliche, die dort ehrenamtlich arbeiten. Die meisten helfen dienstags als Team beim Konfirmandenunterricht.

Doch auch bei der Haussaufgabenbetreuung werden sie eingesetzt. Jede Woche kommen die Teams zum Konfirmandenunterricht und helfen den Pfarrern. Die Jugendlichen sollen dafür sorgen, dass die Konfirmanden leise sind und zuhören, was manchmal gar nicht so einfach ist. Sie sind aber auch Ansprechpartner für die Kids, wenn sie Probleme haben und reden wollen. Dieses Jahr gibt es drei unterschiedliche Gruppen. Zwei sind vormittags und eine ist nachmittags. Manche Jugendliche betreuen an einem Tag gleich zwei Gruppen. Das ist manchmal echt anstrengend, macht aber auch viel Spaß, meinen die Teamer.
Der Unterricht dauert jedes Mal 1,5 Stunden. In der Zeit wird gespielt und gemalt. Die Kinder lernen auch etwas über unterschiedliche Themen, zum Beispiel über die Bibel oder über Martin Luther. Zwischendurch gibt es natürlich auch kurze Pausen.

In den Herbstferien findet in diesem Jahr eine Konfirmandenfahrt nach Altenkirchen statt. Dort können und sollen sich die Konfirmanden noch besser kennen lernen. In dieser Woche dreht sich alles um das Thema Martin Luther und das Abendmahl. Einige Konfirmanden finden die Freizeit echt toll, da man viel gemeinsam unternehmen kann.
In der Karnevalszeit findet immer eine Projektphase statt, in der sich die Konfirmanden eigene Projekte aussuchen können. So gibt es ein Mädchen-Projekt „Ladys und Zicken – Mädchen sind halt so, oder?“ und ein Musikprojekt. Diese Projekte laufen immer dienstags und werden nicht nur von Pfarrern, sondern auch von Mitarbeitern der Gemeinde geleitet.
Für die Konfirmanden gibt es extra Jugendgottesdienste, die so genannten „Night Churches“. Sie werden von einem Night-Church-Team geplant und dauern eine halbe Stunde mit anschließender Party.

Julia Gehrke, 8a, Werner-V.-Siemens-Realschule, Düsseldorf

Jugendschiedsrichter gesucht – Wo ist der Schiedsrichter?

Fußball ohne Schiedsrichter ist chaotisch. Deshalb werden bereits D-Jugend „U12“ Spiele mit Schiedsrichtern besetzt. Schiedsrichter werden vom Verein bezahlt, damit sie ihr Spiel pfeifen, aber was passiert, wenn der Schiedsrichter gar nicht kommt?

Meistens kommen die Schiedsrichter zum Spiel und das Spiel verläuft flüssig ohne viele Konflikte zwischen beiden Mannschaften. Manchmal kommt der Schiedsrichter jedoch nicht, und von Anfang an ist das Spiel verdorben. Unerfahrene Väter oder der Trainer nehmen den Druck auf sich und pfeifen das Spiel an. Manchmal sind die Ersatzschiedsrichter fair und das Spiel läuft vielleicht die ersten 15 Minuten geschmeidig, aber danach kann das Spiel schnell außer Kontrolle geraten und aggressiver werden. Es gerät so schnell außer Kontrolle wie ein Blitz, der einen Haufen Heu zum Brennen bringt.
Die Regeln werden den jungen Schiedsrichtern des DFBs beigebracht, während sie einen professionellen Kursus machen, und dann beherrschen sie das Spiel. Erfahrung kommt mit der Zeit und deshalb sind die Bundesliga-Schiedsrichter die besten der Welt. Wenn unerfahrene Väter und Trainer ein Spiel pfeifen, werden die Spieler oft unter Druck gesetzt durch das Geschrei auf dem Platz und am Spielfeldrand. Keine Gnade für einen Vater, der eigentlich nur aushelfen wollte.
Sicherlich glaubt der Ersatzschiedsrichter, ein Jugendspiel zu pfeifen sei kein Problem, weil ja er unter Kindern ist. Dies ist allerdings falsch, weil die Spiele immer emotionaler werden desto älter man wird. Manchmal gehen Jugendspiele so weit, dass man lieber aufhören möchte zu spielen. Spiele sollten einfach nicht stattfinden ohne einen professionellen Schiedsrichter, damit Kontrolle im Spiel bleibt und nichts aus dem Ruder läuft. Und wenn es mal falsch läuft zwischen Gegnern, kann der Schiedsrichter das Problem richten und das Spiel geht weiter. Dafür sind professionelle Jugendschiedsrichter da, dafür sind sie nötig!

Bonno Muller, 9, International School Of Düsseldorf

Eine Investition, die sich lohnt – Playstation 4

Nur Playstation 4-Kunden, die ihre Vorbestellung vor dem 30. September aufgegeben hatten, konnten mit einer rechtzeitigen Lieferung bis Weihnachten rechnen. Wenn man die Playstation aber zwischen dem 30. September bis 28. November vorbestellt hat, erhält man sie spätestens Ende Januar.

Doch das Warten lohnt sich. Mit neuem Design und einem neuen System wird sie bestimmt Konsole des Jahres werden. Vor allem die „System Software Stabilität“ wurde verbessert. Auch das Design unterscheidet sich zum Beispiel mit neuen Controllern und neuer Form von den Vorgängern. Die Farbauswahl ist wesentlich umfangreicher als bei den bisherigen Konsolen. Ein großer Vorteil liegt darin, dass man Playstation 3-Spiele für zehn Euro in Playstation 4-Spiele umtauschen kann. Manche Spiele der Playstation 3 kann man auch auf der Playstation 4 nutzen. Die zuvor genutzten Konten kann man auf der neuen Konsole weiterhin verwenden.

Die Playstation 4 kostet in Deutschland 399 Euro. Bei Marketplace-Händlern sowie auf Ebay wird die Playstation weit teurer verkauft, was viele Gamer aber trotzdem nicht vom Kauf abschreckt.

Mohamed Gaffar, 8a, Werner-V.-Siemens-Realschule, Düsseldorf

Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung – Inklusion ̶ wie soll das gehen?

Das Wort Inklusion bedeutet das gemeinsame Arbeiten, Leben und Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung. Aus dem lateinischen abgeleitet bedeutet das Wort soviel wie „Einschluss“ oder „dazugehören“.

Die Inklusion wird in NRW eingeführt, weil die Behindertenkonvention 2006 beschlossen hat, den Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung ein Recht auf gemeinsames Leben und Lernen zu geben. Ziel der UN-Behindertenkonvention ist, dass sich die Kinder individuell ohne Diskriminierung entfalten können. Dazu zählen lernbehinderte, sprachbehinderte, verhaltensauffällige sowie Kinder mit emotionalen und sozialen Problemen. An der Inklusion dürfen Körperbehinderte sowie geistig Behinderte ab dem Schuljahr 2014/2015 in den Klassen eins und ab fünf teilnehmen.
In den Schulen müssen Maßnahmen ergriffen werden, um den Unterricht und das Zusammenleben in der Schule zu gewährleisten. So müssen zum Beispiel die Toilettentüren für Rollstuhlfahrer breiter gemacht werden, damit sie mit ihren Rollstühlen durchpassen – Barrierefreiheit. Außerdem ist wichtig, dass in den jeweiligen Klassen Sozialpädagogen und Förderlehrer, die zum Beispiel Gebärdensprache beherrschen, den behinderten Kindern zur Seite stehen.
Ob durch die Inklusion die nichtbehinderten Kinder zum Beispiel während Klassenfahrten oder beim normalen Unterricht durch verhaltensauffällige Kinder beeinträchtigt werden, ist noch nicht abzusehen. Wie teuer die Inklusion wird, weiß momentan auch noch niemand. Ob sie irgendwem etwas bringt, kann keiner beurteilen, da Inklusion in Deutschland noch nicht zum Alltag gehört.

Quellen:
http://www.zeit.de/2013/38/inklusion-schule
http://www.inklusion-brandenburg.de/faq.html
http://www.inklusion-brandenburg.de/was_ist_inklusion.html

Carlos Pessing Socada, 8a, Werner-V.-Siemens-Realschule, Düsselldorf

Der Weg vom jungen Fußballtalent zum Profisport – Vom Bambini zum Fußballprofi der Bundesliga

Nahezu jeder kleine Junge träumt irgendwann einmal davon, eines Tages als berühmter Fußballprofi vor 40.000 Menschen im Stadion aufzulaufen. Doch nur das Talent reicht heutzutage nicht mehr aus, um den Kindheitstraum Profifußballer zu werden zu realisieren.

Heute gehört vor allem eines dazu: Eine professionelle fußballerische Ausbildung im Jugendbereich eines Bundesliga-Klubs. Nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 1998 und der EM 2000 in beschloss die Deutsche Fußball Liga eine verpflichtende Einführung von Leistungszentren im deutschen Profi-Fußball. Alle Lizenzvereine der 1. und 2. Bundesliga wurden zum Aufbau eines Leistungszentrums für Talente nach festgelegten Kriterien verpflichtet. Eine systematische, sportliche Förderung der Talente in einem hochprofessionellen Umfeld wurde geschaffen, um junge Talente auf spätere Anforderungen im Lizenzfußball vorzubereiten.

Heute investieren die Clubs jährlich 100 Millionen Euro in ihre Nachwuchsförderung und dass hat unter anderem zur Folge, dass momentan mehr als 5.400 Nachwuchsspieler in den Leistungszentren der großen Vereine aktiv sind. Diese Investition macht sich auch für die Bundesligavereine bezahlt: Mittlerweile stammen mehr als die Hälfte der Bundesligaspieler aus Nachwuchszentren der Bundesliga-Klubs. Das war vor ein paar Jahren nicht der Fall und der Nachwuchs aus deutschen Vereinen fehlte.

Doch wie wird ein Nachwuchsleistungszentrum auf ein junges Talent aufmerksam? Bei den meisten Spielern passiert das so: Sie spielen einfach Fußball in einem kleineren Verein. Auf ihr Talent werden sogenannte „Scouts“ von Profivereinen aufmerksam. Man wird zum Probetraining eingeladen und muss sich gegen viele andere Talente durchsetzen. Ist der Verein von einem überzeugt, wird man Teil einer Jugendmannschaft. Doch dann geht es eigentlich erst los. Man trainiert oftmals dann bis zu fünfmal in der Woche. Jeder Spieler muss immer volle Leistung bringen, regelmäßig zum Training kommen und durch herausragendes Talent überzeugen. Im besten Fall durchläuft ein junger Spieler so die Jugendmannschaften eines Vereines und wird gleichzeitig noch als Jugendnationalspieler des DFB nominiert. Aktuelle Zahlen belegen jedoch, dass nur ein Spieler eines Vereins pro Jahrgang den Wechsel in den Profibereich schafft.

Um Profi zu werden, gehört also neben Talent und der richtigen fußballerischen Ausbildung auch heute noch mehr dazu: Man muss schon als Kind sehr diszipliniert sein und dem hohen Druck, der beim Fußball herrscht, standhalten können. Man braucht große Willenskraft und die Fähigkeit, sich immer wieder motivieren zu können. Auch die schulische Leistung muss stimmen, denn alle Nachwuchsleistungszentren achten auch auf eine gute schulische Ausbildung ihrer Schützlinge, falls die Fußballkarriere doch nicht klappt.
Und das Wichtigste: jedes Talent braucht auch eine große Portion Glück, um im entscheidenden Moment entdeckt und richtig gefördert zu werden.

Benedikt Plaack, 8b, Erzb. St. Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

Die Benrather Givebox hat Geschenke zum Nulltarif – Eine Box zum Geben und Nehmen

14. Januar 13 Uhr – Um 15 Uhr feiert Oma ihren Geburtstag. Jetzt wird es eng. Immer noch kein Geburtstagsgeschenk für Oma! Ohne Geld an ein schönes Geschenk kommen? Da gibt es in Benrath eine Möglichkeit.

Die Benrather Givebox ist eine von 14 Giveboxen in Düsseldorf, wie RP online berichtete. Seit einem Jahr steht diese bunte Kiste auf dem Benrather Marktplatz. Unten dient eine Palette als Boden. Drei Holzplatten als Wände und eine Plexiglasplatte als Dach. Mehr braucht es nicht. Kinder bemalten sie knallbunt. So bietet sie Schätze für jede Gelegenheit. Auf Regalbrettern oder auf Kleiderbügeln haben Menschen Sachen abgelegt, die noch gut sind, aber sie selber nicht mehr brauchen.
Eine ältere Dame geht zur bunt angemalten Givebox. Sie schiebt den Plastikvorhang zur Seite und schaut sich die vor ihr liegenden Gegenstände an: Kinderspielzeug, Bücher, Kleidung, Haushaltsgegenstände und vieles mehr. Dann sieht sie ein Plüschtier, nimmt es heraus und legt ihre alte Weihnachtsdeko hinein.
Gründer und Betreuer der Benrather Givebox ist Oliver Kunze. Ihn begeistert das soziale Ziel. ,,Eben Leuten, die nicht so viel haben, etwas zu geben und mit einem guten Gefühl, die Sachen noch weiterverwendet zu wissen. Wenn man hier eine Stunde stehen bleibt, sieht man so viele unterschiedliche Gesichter, dann weiß man, das ist gut“, erklärt der 47-Jährige. Neben seinem Beruf als Sicherheitsingenieur ist der große, grauhaarige Mann Vater von vier Kindern und kümmert sich in seiner Freizeit mit großem Engagement um die Box. Unterstützung erhält er dabei von der Diakonie. Die Idee greift um sich. Nach dem gleichen Prinzip haben sich in ganz Deutschland Menschen wie Oliver Kunze gefunden und eine Givebox aufgestellt. Ein Berliner Paar hat sich das Konzept ausgedacht und über soziale Netzwerke wie Facebook bekannt gemacht.
Mit Kaffee, Glühwein und Weihnachtsgebäck wurde am 7. Dezember 2013 der erste Geburtstag der Benrather Givebox gefeiert. Trotz des schlechten Wetters war die Box dicht umlagert. Vielen Menschen war es ein Anliegen, sich persönlich bei Oliver Kunze zu bedanken. Der Gedanke, damit Gutes zu tun, hat viele Menschen dazu bewegt, die heimischen Schränke zu durchforsten. Doch einmal im Jahr verschwindet die Benrather Givebox. Zu ihrem eigenen Schutz räumt ihr Besitzer sie in das Lager eines Geschäftes, damit sie dem Silvesterfeuerwerk nicht zum Opfer fällt.
Das perfekte Geburtstagsgeschenk für Oma hat sich übrigens auch noch gefunden. Eine schöne, große Teekanne aus Porzellan. Die wird ihr bestimmt gefallen.

Max Weber, 8a, Freie Christliche Schule-Gymnasium, Düsseldorf

Meine Weihnachtszeit – Adventszeit

Die Adventszeit bei mir zuhause finde ich besonders schön. Meine Mutter windet einen schönen Adventskranz, auf dem dicke rote Kerzen sitzen. Immer wenn wir am Tisch sitzen, zünden wir die Kerzen an. Besonders morgens bringt der Kerzenschein eine gemütliche, vorweihnachtliche Atmosphäre.

Als Adventskalender baumeln an einer Schnur 24 große, bunte Stoffsäckchen. Leider sind nur Holzkrippenfiguren in ihnen. Da ich diese jedes Jahr im Adventskalender finde, kann ich durch Ertasten der Säckchen schon vorher sagen, welche Figur in welchem Beutel ist. So wird jedes Jahr das Christkind am 24. gezogen. Auf den ersten, zweiten und dritten Advent freue ich mich immer besonders, denn an den Sonntagen sind zusätzlich noch kleine Geschenke in den Säcken versteckt. Am vierten Advent, also Heiligabend, bekomme ich die Geschenke erst abends. Morgens frühstücken meine Brüder, meine Mutter, mein Vater und ich gemeinsam. Danach schmücken wir das Haus und bereiten das Essen vor. Mittags, gegen zwei Uhr, essen wir Kuchen und trinken Kaffee und Kakao. Um 18 Uhr fahren wir zusammen in die Kirche zum Weihnachtsgottesdienst. Anschließend isst meine Familie mit mir ein leckeres, selbstgekochtes Drei-Gänge-Menü. Dabei werden heimlich noch ein paar Geschenke unter den Tannenbaum gelegt.

Der Baum ist mit Weihnachtskugeln und echten, brennenden Kerzen geschmückt. Nun werden die Geschenke ausgepackt, das machen wir wie folgt: Jeder würfelt einmal. Die Person, die die höchste Zahl gewürfelt hat, nimmt sich ein Geschenk und gibt es der Person, für die das Geschenk ist. Diese packt es aus und sucht auch ein Geschenk aus und gibt es dem, für den es bestimmt ist. Es geht so lange weiter, bis alle Geschenke verteilt sind. Nach der Bescherung gucken wir alle noch einen Weihnachtsfilm und gehen dann ins Bett. Das ist meine Weihnachtszeit.

Caroline Reize, 8c, Cecilien-Gymnasium, Düsseldorf