Wozu nutzt und braucht man das Smartphone ? – Smartphone – ein Suchtmittel

Kein Tag vergeht, an welchem man nicht auf sein Handy schaut. Sei es wegen der Uhrzeit oder für ein Minispiel, während man auf den Bus oder die Bahn wartet oder mit seinen Freunden sowie mit seinen Kollegen telefonisch oder schriftlich kommuniziert.

Derzeit haben circa 41 Millionen Menschen in Deutschland ein Smartphone. Die Marktführer Apple und Samsung haben den Großbedarf der Smartphones in Deutschland abgedeckt, denn der Handymarkt ist ein großes Geschäft, sogar 88 Prozent der deutschen Jugend ist handysüchtig. Beide Unternehmen haben die Möglichkeit, Apps, Lieder oder Spiele in Onlinemärkten zu verkaufen – Apple im iTunes Store und Samsung durch das Betriebssystem von Google, Android, dem Playstore.

Die Apps sind oftmals aber in beiden Stores verfügbar.
Die zehn beliebtesten Anwendungen der Deutschen sind Angry Birds, Amazon, Deutsche Bahn, Youtube, Spiegel Online, Instagram, eBay, Candy Crush Saga, Facebook und WhatsApp (in der Reihenfolge geringer genutzt nach meistgenutzt). Doch das Smartphone agiert nicht nur als Spielekonsole, sondern auch als Einkaufszettel, Notizblock, Wecker, Uhr, Fotokamera, Fotoalbum und inzwischen auch als Zeitschrift, denn viele Zeitschriften kann man jetzt digital auf dem Handy kaufen und lesen, dadurch wird das Gerät mehrere Stunden täglich genutzt. Viele Jugendliche sagten, sie würden oftmals ihr Smartphone benutzen. Obwohl es keinen Grund gibt, nutzen sie es im Unterbewusstsein. Das Handy ersetzt viele Gegenstände und bringt sie in ein Gerät. Und das ist der Grund um anzunehmen, dass noch viel mehr Smartphones hinzukommen werden. Die derzeitigen Spitzengeräte von Apple und Samsung sind das iPhone 5S, dessen Nachfolgermodell im Laufe des Jahres noch erscheinen wird, und das Samsung Galaxy S5.
In den nächsten Jahren wird die Smartphonetechnik aber definitiv noch erweitert werden, denn der jetzige Stand der Technik hätte leicht die erste Mondlandung steuern können.

Christoph Huke, Pia Rühmann, 8a, Pascal-Gymnasium Grevenbroich

Handballtrainerin aus Düsseldorf – Interview mit Kirsten Bender

Bis zur ersten Halbzeitpause konnte sich der HSG Gerresheim gegen den MSG Ratingen/Lintdorf einen Vorsprung von vier Toren holen. Doch nach der Halbzeitpause kämpfte der Gegner der HSG Gerresheimer sich bis auf ein Tor heran. Aber der HSG hielt den Gegner immer wieder durch Einzelleistungen auf Distanz.

Die Trainerin der Gerresheimer, Kirsten Bender, unterstützte ihre Mannschaft bei dem Spiel. Ihr eigentlicher Beruf ist Personal-und Lohnbuchhalterin. Sie wurde am 14. März 1962 geboren und ist heute Handball-Trainerin mit C-Lizenz. Frau Bender erzählt: „Seit meinem 13. Lebensjahr begeistert mich der Handballsport. Natürlich war ich erst nur aktive Spielerin bei der Turngemeinde Düsseldorf von 1881 e.V.“ Damals hat sich diese Leichtathletikgruppe mit einer Anzahl von 14 Mädchen entschieden, Handball spielen zu wollen. Diese Mannschaft hat es dann geschafft in der A-Jugend ungeschlagener Kreismeister zu werden. „Mit 18 Jahren wechselte ich in die Verbandsligamannschaft von Eller 04 und wurde auch Schiedsrichterin. Dort spielte ich bis zu meinem 42. Lebensjahr aktiv Handball.“

Eine große Motivation für Kirsten Bender ist, dass sie Spaß daran hat, Gemeinschaft, Begeisterung, sportlichen Wettkampf und körperliche Belastung, die sie selbst in ihrer sportlichen Laufbahn erfahren hat, an ihre Mannschaften weiterzugeben. Sie lehrt sie, dass man nicht allein gewinnen oder verlieren kann. Bei ihrem Training muss sie einige Dinge beachten, denn ihre Mädchen haben große Leistungsunterschiede, manchmal kommen neue Spielerinnen dazu. Außerdem muss sie das Saisonziel planen und wie dieses Ziel für jedes ihrer Mädchen erreicht werden kann. Das Training orientiert sich an diesem Ziel und führt vom „Leichten“ zum „Schweren“. Am wichtigsten sind das Ballhandling, die Beweglichkeit, das Ganzkörperkräftigung und die Aufwärmspiele.

Das schönste Erlebnis war für sie die „Nicht-Aufstiegs-Feier“ der Verbandsligamannschaft von Eller 04. „Wir hatten das entscheidende Spiel mit 9:6 verloren und wurden nur Zweiter in der Verbandsliga.“ Der größte Erfolg war die Kreismeisterschaft in der A-Jugend, auch der direkte Wiederaufstieg, der von ihr trainierten HSG Gruiten/Hochdahl-Damenmannschaft von der Bezirksliga in die Landesliga. Sowie die Qualifikation für die Verbandsliga ihrer weiblichen B- Jugendmannschaft. Dazu kommen noch viele, schöne Mannschaftstouren mit allen Mannschaften“, erzählte sie. Im September 2014 plant Kirsten Bender mit ihrer jetzigen Mannschaft eine Paddeltour, auf die sie sich schon jetzt freut.

Lisa Leon, 8a, Gymnasium Am Neandertal Erkrath

C-Junioren des SV Elfgen schaffen die Sensation – Abenteuer Niederrheinliga

Es hätte niemand gedacht, dass ein so kleiner Verein so eine große Sensation schafft. Dem SV Rot-Weiß Elfgen ist es in der Saison 2013/14 gelungen, in die Niederrheinliga aufzusteigen.

Die Niederrheinliga ist nach der Regionalliga die zweithöchste Liga des Jugendfußballs. Der kleine Verein im Stadtgebiet Grevenbroichs mit knapp über 300 Mitgliedern, in dessen Vereinsgeschichte noch keine Juniorenmannschaften in der Niederrheinliga gespielt hat, betreut eine C-Jugend, die sich für die Niederrheinliga qualifiziert hat. Diese Junioren-Mannschaft wird von Ralf Ritter trainiert, der den ersten Schneeball-Preis der Stadt Grevenbroich für ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit bekommen hat.
Für Ritter steht fest: ,,Meine Jungs haben diese Sensation durch ihren Kampfgeist, Disziplin und Fleiß geschafft. Der Jahrgang 99 ist für unseren Verein ein Glücksgriff, da er viele gute Fußballer vereint hat. Zusätzlich hatten wir die nötige Portion Glück.“ So hat es die Mannschaft geschafft, sich gegen die drei Konkurrenten in der Qualifikation durchzusetzen. Besonders das gefühlt „heißeste“ Spiel in Essen gegen den ESG 99/06 ist in Erinnerung geblieben. Bei Temperaturen weit über dreißig Grad gewannen die Jungs um Ritter mit 0:1.
Zum ersten Mal spielte nun eine Mannschaft des Fußballclubs SV Rot-Weiß Elfgen in der Niederrheinliga. Alle waren sehr stolz und hoch motiviert, doch für die Saison 13/14 wurden nur kleine Ziele gesetzt. ,,Zu Beginn waren unsere Ziele, nicht abzusteigen und die Derbys gegen den SC Kapellen zu gewinnen,“ so Ritter. Niemand rechnete damit, dass die Mannschaft nach dem ersten Spieltag sofort auf dem ersten Tabellenplatz stand. Die Elfgener waren mit einer starken Defensive aufgelaufen und setzten auf ihre schnellen Außen, mit denen sie flinke und wirkungsvolle Konter fahren konnten. Die Teilerfüllung des zweiten Ziels machte die Mannschaft am fünften Spieltag perfekt. Sie fuhr den ersten Sieg gegen den SC Kapellen ein. Am Ende der Hinrunde hatte die Mannschaft des SV Elfgen fünf Spiele verloren, drei unentschieden beendet und zwei gewonnen.
Es folgte die Winterpause, in welcher viele Hallenturniere gespielt wurden. ,,Besondere Highlights dieser Saison waren die Siege gegen Kapellen und das Gewinnen der Hallenstadtmeisterschaft und der Hallenkreismeisterschaft“, sagt Ritter. Die C-Jugend des SV Elfgen hatte nicht nur das Hinspiel, sondern auch das Rückspiel (1:2) gegen den SC Kapellen für sich entscheiden können. In der Rückrunde zeigte Elfgen,,wo der Hammer hängt“, denn es wurden nur zwei Spiele verloren, vier unentschieden beendet und vier gewonnen.
Den vierten Tabellenplatz und somit den direkten Verbleib verpasste die Mannschaft des SV Rot-Weiß Elfgen knapp. Die Mannschaft steht nun auf Platz sieben der Tabelle und hat die Chance, um einen Qualifikationsplatz für die nächste Saison zu spielen. Diese Chance für den Verein, noch einmal in der Niederrheinliga zu spielen, wird jedoch nicht genutzt, da es in den eigenen Reihen keine C-Junioren-Mannschaft gibt, welche den Ansprüchen der Niederrheinliga entspricht.
Auf die Frage, was diese Niederrheinliga-Saison für den Verein bedeutet, antwortet Ritter: „Die Saison hat den Verein bekannt gemacht und zu großem Ansehen geführt. Viele große Vereine sind nun auf uns aufmerksam geworden.“

Simon Klein, 8a, Pascal-Gymnasium Grevenbroich

Eine AG für den Umweltschutz – Aktiv am Pascal – Die iNAG

Schon bevor der Schulgarten in Sichtweite ist, höre ich lautes Kinderlachen und angeregte Diskussionen. Die Sonne scheint auf die circa 13 Kinder und Jugendlichen sowie Ansgar Laufenberg (44), der Leiter der AG. Ich werde direkt in die Arbeit eingebunden und halte währendessen ein kleines Interview mit ihm.

“ Die innovative Nachhaltigkeits AG (iNAG) wurde 2008 gegründet und befasst sich mit den Themenschwerpunkten Nachhaltigkeit, Biodiversität (biologische Vielfalt), sowie den fünf Säulen der UNESCO. Unsere Ziele waren von Anfang an die Menschen für den Ressourcenschutz zu sensibilisieren und ihnen klar zu machen, dass jeder etwas Großes bewegen kann.“
Während ich die Blumen gieße, erfahre ich Näheres über die Arbeit der engagierten Lehrer und Schüler. Die Schüler haben die Möglichkeit, sich in verschiedenen Arbeitsgruppen für den Umweltschutz einzusetzen, so gehört neben der iNAG und der Fair-Trade AG auch die Umwelt-Aktiv-AG zu den Angeboten des Pascal Gymnasiums.
Durch viele Auszeichnungen wurden die Arbeitsgemeinschaften in ihrer Arbeit bestätigt. Zu den größten Erfolgen zählt die Auszeichnung der Schule als UNESCO-Projektschule. Erst vor kurzem wurde die Schule als Energiesparmeister NRW ausgezeichnet. Doch solche Projekte fordern nicht nur das Engagement der Lehrer, sondern auch das der Schüler.
Neben dem Biotop treffe ich auf zwei iNAG Mitglieder. Ich frage mich natürlich, was solche junge Menschen animiert, sich in ihrer Freizeit Gedanke um den Umweltschutz zu machen und gebe diese Frage direkt an Miriam Rendel (16) weiter. „Vor circa fünf Jahre bewegten mich Schicksale von Hungersnöten in der Welt und ich entschloss mich, etwas dagegen zu tun. Bei der iNAG wurde ich mit offenen Armen empfangen und konnte meine Ideen in viele Projekten einbringen. Sie gaben mir die Möglichkeit, selbstständig Projekte durchzuführen und mich für Dinge einzusetzen, die mir wichtig waren.“
Im Moment ist der Schulgarten ein zentraler Aspekt der Arbeit. So wurden in letzter Zeit eine Benjes-Hecke angelegt und Nistkästen für Fledermäuse, Vögel und Insekten aufgestellt. Hilfreich waren dabei die FÖJler, die an der Schule eine Freiwilliges Ökologisches Jahr machen und nicht nur Ansgar Laufenberg bei seiner Arbeit unterstützen.
Nach getaner Arbeit räumt die Gruppe die Geräte zurück in den iNAG-Raum. Dort bestaune ich die vielen Plakate und Bilder, die von den bisherigen Projekten berichten. Mit einem frisch gebrauten Pferfferminztee setzen wir uns gemütlich auf ein Sofa. Auf meine Frage nach den Zielen für die Zukunft der AG hat das Team eine klare Antwort: „Unsere Arbeit ist noch lange nicht getan. Wir wollen mit vielen weiteren Aktionen noch mehr Menschen erreichen. Für das nächste Schuljahr hoffen wir zum Beispiel auf neue FÖJler.“

Nils Rendel, 8a, Pascal-Gymnasium Grevenbroich

Radio Neandertal – 24 Jahre aktiv in der Region – Ein junger Neandertaler mit Sendungsbedüfnis

Flink drückt Michaela Fischer die Knöpfe auf dem Selbstfahrerstudio, um das nächste Lied abzuspielen. Dank moderner Technik kann sie ohne weitere Hilfe ihre Sendung nachmittags von 16 bis 18 Uhr ohne Unterstützung moderieren. Sie ist eine der acht Festangestellten des Privatradiosenders, weitere fünfzehn freie Reporter bereichern zusätzlich das Programm von Radio Neandertal.

Nach kurzer Begrüßung, während „Stupid Little Things“ von Anastacia aus den Boxen im Studio erklingt, berichtet sie über ihre Karriere. Eigentlich wollte die 30-Jährige Lehramt in Bayern studieren, doch dann hat sie den Journalismus für sich entdeckt. „Ich habe zuerst als Moderatorin beim Fernsehen gearbeitet, aber das war nichts für mich. Ich wollte nicht immer erkannt werden oder perfekt gestylt sein, ob beim Einkaufen oder sonstwo.“
Sie fand ihren Weg zum Radiojournalismus. Nun fühle sie sich pudelwohl und könne sich keinen anderen Beruf vorstellen, erzählt sie lächelnd. Doch man solle den Beruf einer Radiomoderatorin nicht unterschätzen. Die Meldungen und Nachrichten bekommt Radio Neandertal beispielsweise von der Polizei oder auch von den Hörern mitgeteilt. Wenn ein wichtiges Ereignis geschehen ist, macht Michaela Fischer sofort eine Livemitteilung. „Diese Momente mag ich am liebsten. Es sind zwar die stressigsten, aber in solchen Situationen fühle ich mich, als wenn ich etwas für die Zuhörer tun kann und genau das macht mich glücklich.“

Radio Neandertal berichtet viel über lokale Ereignisse, bis zu fünf Stunden am Tag. „Wir wollen die Menschen hier im Kreis Mettmann und außerhalb über alle lokalen Ereignisse informieren. Das war auch das Ziel, als unser Radiosender gegründet wurde und das macht Radio Neandertal besonders“, sagt Tanja Pioschyk, die Chefredakteurin mit Nachdruck,
Anders als die öffentlich-rechtlichen Sender, die über die GEZ-Gebühren finanziert werden, muss sich das Lokalradio für Firmen als interessant und relevant erweisen, um professionell aktiv zu sein. Sein Programm muss möglichst viele innerhalb seines Sendungsbereichs begeistern und als treue Hörer gewinnen. Man arbeitet daher auch gerne zusammen und gründet Netzwerke, um möglichst vielseitig zu sein. Mit den anderen Lokalsendern betreiben sie ein sogenanntes Mantelprogramm, das heißt, dass sie nicht 24 Stunden am Tag senden, sondern nachts beispielsweise die Sendung aus Oberhausen abspielen.Neben gängigen Sendungen wie den Nachrichten, Verkehrsinfomationen, Wetter und Lokalradio sendet Radio Neandertal auch Bürgerfunk. Dieser ist nicht-kommerziell und gehört zum privaten Hörfunkangebot der NRW Lokalradios. Hier ist Bürgerbeteiligung gewünscht und gefordert.

Energisch setzt sich Michaela Fischer das Headset auf, gut gelaunt nennt sie den Titel des gerade gespielten Lieds und informiert mit guter Laune über die neuesten Aktivitäten im Kreisgebiet. Im Neandertal ist immer was los, auch dank Radio Neandertal, den wenn auch nicht sichtbaren, so doch gut hörbaren jungen Neandertaler.

Sophie Opora, 8b, Gymnasium am Neandertal, Erkrath

Tribute Band mittlerweile deutschlandweit bekannt – Manchmal ist die Kopie besser als das Original

Nebel. Pyrotechnik. Knallharte Klänge und Reizüberflutung. So kennt man Rammstein. Aber auch Völkerball, ihre Coverband, erzeugt und vermittelt diese Aura.

Die Gruppe aus dem Westerwald ahmt nicht nur die Musik exakt nach, sondern auch die komplette Performance. Sobald der harte Rammsteinsound wie „Hammer auf Amboss“ auf den Konzertbesucher niederschmettert, wird man in einen unvorstellbaren Sog der Reize gezogen.
Dies kommt am deutlichsten durch den Frontmann Völkerballs, René Anlauff, zustande, der eine nahezu gleiche Stimme wie Rammsteins Sänger Till Lindemann besitzt und sie richtig einzusetzen versteht.
Die Band gründete sich 2008. Nachdem René Anlauff und der Gitarrist Tobias Kaiser lange Zeit zusammen in einer Band spielten, entstand nach und nach das Projekt „Völkerball – A Tribute To Rammstein“. Ausschlaggebend für die Tributeband war, außer der fast gleichen Stimme Renés, seine optische Ähnlichkeit zu Lindemann. Natürlich sind die sechs Bandmitglieder Fans und mit Rammstein aufgewachsen: „Fan sein muss man natürlich schon… Es macht keinen Sinn eine Rammstein-Tributeband zu machen, wenn man nicht in irgendeiner Form das Gesicht und die Stimme dafür hat“, findet Völkerballs Bassist Tilmann Carbow. Der Name „Völkerball“ kommt von der gleichnamigen Live CD und DVD Rammsteins. Daran hatte Völkerball sich anfangs orientiert und bildete dieses Event nach. Mittlerweile sind neue Elemente von weiteren, neuen Shows hinzugekommen.
Als Band muss man Kritik gut wegstecken können, besonders als Rammstein-Coverband. Wenn man in der Öffentlichkeit sei, müsse man sich ein dickes Fell zulegen, sagt Carbow im Interview.
Auf der Bühne zu stehen, während die Fans lautstark jubeln und eine super Atmosphäre herrscht, „ist schlicht und ergreifend ein tolles Gefühl“, sagt Tilmann. Doch um real wie Rammstein zu wirken, dürfen sie keine Emotionen während des Konzertes zeigen. „Es ist sehr schwierig, wenn die Leute Spaß haben und wir nicht mitfeiern können“, beschreibt der Bassist .
Ihren ersten Auftritt hatte die Band im Sauerland im Frettertal. Damals waren die sechs Völkerballer ziemlich nervös. „Es war ein sehr gutes Konzert, doch das Zelt ist durch das schlechte Wetter abgesoffen“, berichtet Carbow.
2012 brachten Völkerball ihr erstes eigenes Album „Weichen und Zunder“ heraus. Laut Tilmann kam die Idee von den Fans: „Viele Leute haben gefragt: Was macht ihr denn, wenn ihr eigene Sachen schreibt. Was passiert denn dann? Und wie hört sich das an?“. Sowohl die Platte, als auch die „Weichen und Zunder“ Konzerte kamen bei den Fans sehr gut an. Mittlerweile spielt und produziert die Coverband ihre eigenen Songs unter dem Pseudonym „Heldmaschine“. Darunter veröffentlichten sie in diesem Jahr ihr neustes Album „Propaganda“, das bei vielen Fans ebenfalls gut ankam.
 

Catharina Hammelstein, 8a, Pascal-Gymnasium Grevenbroich

Kann die Komödie wirklich überzeugen? – Der neue FIlm von Diaz, Mann und Upton

Der neue Film von Regisseur Nick Cassavetes, der am ersten Mai in den deutschen Kinos startete, zeigt Cameron Diaz, Leslie Mann und Kate Upton in einer US-amerikanischen Komödie.

Mark King (Nikoloj Coster-Waldau) ist ein Womanizer. Er lernt Carly Whitten (Cameron Diaz) kennen und lieben, die als renommierte Rechtsanwältin in Manhattan arbeitet. Eines Tages lässt Mark seine Verabredung mit Carly platzten, unter dem Vorwand, seine Haushälterin habe sein Haus geflutet. Als Carly zu Marks Haus fährt, um ihm bei der Behebung des Schadens zu helfen, trifft sie auf seine Ehefrau Kate (Leslie Mann), diese ist geschockt, dass ihr geliebter Ehemann sie betrügt. Um sich gegenseitig zu trösten, schließen sie Freundschaft und schmieden einen gemeinsamen Racheplan. Doch dann erfahren sie, dass Mark noch eine dritte Freundin neben ihnen hat – Amber (Kate Upton). Sie wird ebenfalls in den Racheplan involviert. Gemeinsam erleben sie ein feuriges Abenteuer mit viel Schadenfreude, das sie zusammenschweißt.
Den Verlauf des Films kann man dem Trailer schon entnehmen, der viel verspricht, aber nur leider nur wenig davon hält, da in den Medien viel für diese Komödie geworben wurde. Außerdem kann man sich schon vorstellen in welche Richtung der Film geht, leider wurde das mögliche Potenzial in Hollywood nicht ganz ausgenutzt. Es gibt ein paar lustige Szenen, von denen allerdings schon fast alle im Trailer gezeigt werden.
Dennoch verkörpern die Schauspieler ihre Charaktere gut, allen voran Cameron Diaz und Leslie Mann, die viel Humor und lustigen Charme in die Komödie bringen. Leider wurde bei der schauspielerischen Besetzung von Amber mehr auf ein gutes Aussehen als auf den Humor geachtet.
Die eigentlich vielversprechende Komödie ist der Schnelllebigkeit der Zeit in der Unterhaltungsbranche zum Opfer gefallen, weil es viele Filme mit ähnlicher Story bereits gibt, zum Beispiel in Form vom Film „Der Club der Teufelinnen“ aus dem Jahre 1996, dieser erzählt die Geschichte dreier Freundinnen, die sich an ihren Ehemännern rächen, da diese es mit der Treue nicht so genau nehmen.
Alles in einem ist der Film ein lustiger und humorvoller Film, perfekt für einen Mädelsabend, allerdings hat man das Gefühl, man hat ihn schon mal gesehen.

Marie Durst, Nele Ahrens, 8a, Pascal-Gymnasium Grevenbroich

Diagnose: Diabetes mellitus Typ 1 – Mein neuer Begleiter auf Lebenszeit

24. Januar 2014, 20.32 Uhr – Oh Mann, mussten wir jetzt noch zum Krankenhaus fahren? Ich bin ohnehin schon müde. Aber auf der anderen Seite ist es doch besser. 20.54 Uhr: Angekommen, die Schwester misst mich. Das Messgerät zeigt – – -. Das beutet nichts Gutes.

Innerhalb von Augenblicken war ich auf Station K1, meine neue Bleibe für zwei Wochen. Der Doktor versuchte mir beizubringen, dass ich Diabetes mellitus habe. Für mich war alles klar, ich habe Diabetes und das für immer. An meinem ersten Abend im Krankenhaus habe ich auch Frau Dr. med. Ursula Strier, Oberärztin und Diabetologin im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Mönchengladbach-Rheydt, kennengelernt. Sie hat mich die ganze Zeit während meines Aufenthaltes begleitet und mir viel über Diabetes beigebracht. Ein Satz, den sie kurz nachdem ich die Diagnose erhalten hatte, gesagt hat, ist mir noch im Ohr: „Patrick, du hast nichts falsch gemacht und du kannst auch nichts dafür, wir hätten die Krankheit auch nicht verhindern können, wenn du früher gekommen wärst.“
Joshua, der Pfleger, nahm mir dann noch Blut ab. Ich wurde an den Tropf angehängt – ein kleiner Piks. An den Tropf musste ich drei Tage lang, weil man mir Insulin, Flüssigkeit und Salze zuführen musste. Für meine Eltern war die Situation nicht leicht, aber für mich schon. Ich konnte mich mit dem Gedanken anfreunden, mich immer zu messen und zu spritzen, klar war das nicht schön.
Rund 30.000 unter 18-Jährige haben in Deutschland Diabetes Typ 1, jährlich erkranken in Deutschland etwa 2.500 Kinder und Jugendliche neu an Diabetes, jetzt bin ich auch einer davon. Am nächsten Morgen weckte mich ein Pfleger. Vormittags kamen meine Eltern wieder. Frau Dr. Strier wollte mit mir und meinen Eltern darüber sprechen, was die nächsten Schritte sein werden. Sie zeigte mir auch was es für Therapien gibt, zum Beispiel die Insulinpumpe und den Pen.

 

Patrick Kechter, 8a, Pascal-Gymnasium Grevenbroich

Sind Schlager wirklich nur etwas für „Oldies“? – Das breite Musikpublikum und ein echter Rock-Fan

Der Schlager erlebt aktuell durch Stars wie Helene Fischer einen erneuten Frühling. Und das nicht nur in der Altersklasse 60 plus. Auch die Jugend hat – zumindest teilweise – Gefallen an dieser Art von Musik gefunden.

Mit Liedern aus dem Genre Rock-Pop kann man aber noch größere Massen erreichen. Anhänger findet diese Musik in der Altersgruppe von zehn bis 60 Jahren. Zu den aktuellen Lieblingsinterpreten in diesem Bereich zählen sowohl deutschsprachige Sänger wie Casper und Andreas Bourani als auch englischsprachige Künstler wie Rihanna und Ray Garvey. Die Zeit des Jazz und Blues hingegen ist eindeutig vorbei. Einzig bei den 50- bis 60-Jährigen gibt es vereinzelte Anhänger. Auch Hard Rock und Metal gehören eher weniger zum Standardgeschmack des breiten Publikums. Doch auch hier gibt es echte Fans. Auf die Frage, warum sie Hardrock/Metal hört, antwortet Catharina H.: „Von Hardrock und Metal bin ich nicht gelangweilt im Gegensatz zu anderer Musik. Ich liebe die Atmosphäre auf den Konzerten und die härteren Klänge der Instrumente.“
Um diese Klänge auch zuhause genießen zu können, kommt es natürlich auf die Auswahl des Gerätes an, über das man Musik hört. Alle die, die aktuelle Musik hören möchten und sich nicht an den kurzen Unterbrechungen durch die Moderatoren stören, greifen hierbei meist auf das Radio zurück. Wer Musik nach eigenem Geschmack und ohne Unterbrechung hören möchte, nutzt einen CD-Player. Wer dann auch noch unterwegs, zum Beispiel in Bus und Bahn, Musik genießen will, kann zwischen Handys und MP3-Playern wählen. Plattenspieler werden heutzutage kaum noch genutzt, aber es gibt immer noch Alben von topaktuellen Künstlern auf Vinyl.

Lisa Zessin, 8a, Pascal-Gymnasium Grevenbroich

Ein Einblick in den Rettungsdienst – Lebensretter im Einsatz

Jeder hat sie schon einmal vorbeifahren sehen, die Fahrzeuge des Rettungsdienstes. Nun ein Einblick in den Rettungsdienst und die Lehrrettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Grevenbroich.

In der Stadt muss ein Rettungswagen (RTW) spätestens acht Minuten nach dem Eingang des Notrufes unter der 112 am Einsatzort sein, in ländlichen Gebieten nach maximal 17 Minuten. Das DRK stellt dazu in der Lehrrettungswache Grevenbroich ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), zwei Rettungswagen und ein Krankentransportwagen (KTW). Um die Hilfsfrist auch in Rommerskirchen einhalten zu können, steht in der Feuerwache Neurath ein weiterer RTW.
In der Lehrrettungswache gibt es Zwölf-Stunden-Schichten. Dienstbeginn ist jeweils um 6 und 18 Uhr, mit der Dienstbesprechung über alle neuen und wichtigen Dinge. Danach werden die Fahrzeuge und medizinischen Geräte auf Funktionalität überprüft und anschließend gereinigt, sowie desinfiziert. Sollte während dieser Zeit ein Einsatz kommen, wird der Ablauf unterbrochen und nach dem Einsatz fortgeführt. Wenn alle Aufgaben erledigt sind, steht die Zeit zwischen den Einsätzen zur freien Verfügung. In der Nacht gibt es weniger Einsätze als am Tag und somit auch einen höheren Anteil an Bereitschaftszeit, doch wenn sie zum Einsatz gerufen werden, müssen sie hell wach sein.

Ein Rettungswagen mit zwei Rettungsassistenten rückt bei allen medizinischen Notfällen aus. Nach Bedarf, um zum Beispiel Medikamente verabreichen zu können, kann auch noch ein Notarzt, welcher vom Krankenhaus Grevenbroich gestellt wird, mit einem Rettungsassistenten im Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert werden. Dies ist etwa fünf- bis sechsmal am Tag im Gebiet Grevenbroich der Fall. Sollte ein Notarzt an zwei Orten gleichzeitig gebraucht werden, übernimmt ein Notarzt aus einem anderen Gebiet den neuen Einsatz.
Etwa 250.000 Euro kostet ein RTW mit kompletter Ausstattung. Die Fahrzeuge sind Sonderanfertigungen und meist Unikate. Zur Ausstattung gehören Dinge, wie zum Beispiel Verbandsmaterialien, EKG (Elektrokardiogramm) oder diverse Medikamente. Im Patientenraum ist ein Traumalicht eingebaut. Es dient zur Stressreduzierung bei Schwerverletzten.
Um eine bestmögliche Versorgung der Patienten zu sichern, legt das DRK viel Wert auf regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Rettungsdienstmitarbeiter. So müssen die Rettungsassistenten beispielsweise 30 Stunden Fortbildung pro Jahr vorweisen können. Zusätzlich besteht das Angebot, sich zum Notfallsanitäter weiterbilden zu lassen oder eine Zusatzausbildung, wie zum Beispiel zum Lehrrettungsassistenten zu absolvieren.
Medizinisch und technisch gut ausgerüstet, sind die Einsatzfahrzeuge und Mitarbeiter des Rettungsdienstes 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, dienstbereit.

Maria Theresa Bayer, 8a, Pascal-Gymnasium Grevenbroich