Wohngruppen: Ein neues Zuhause

Von Nicole Vanessa de Abreu Coelho, Klasse 8b, Janusz-Korczak-Gesamtschule, Neuss

Das Leben eines Kindes oder Jugendlichen in eine Wohngruppe ist nicht immer leicht. Viele junge Menschen leben aus verschiedenen Gründen in Wohngruppen und haben eine persönlichen Vorgeschichte, denn kein Kind/Jugendlicher ist in einer Wohngruppe ohne einen Grund. Viele sind wegen Missbrauch, Gewalterfahrungen oder psychischer Probleme in ihrer Wohngruppe, da die Ursache der Probleme meistens Zuhause liegt.

Eine Wohngruppe ist ein Ort, an dem Kinder/Jugendlichen für eine langen Zeitraum bleiben können, wenn sie nicht Zuhause leben können oder möchten. Wohngruppen befinden sich in eigenen Gebäuden oder auch in einer großen Wohnung. Viele sind glücklich, dass sie in einer Wohngruppe leben, aber manche auch nicht, wenn sie Heimweh haben oder wieder nach Hause möchten, was das Jugendamt aber nicht erlaubt. In einer Wohngruppe sind die Bewohner nicht alleine, denn es gibt Betreuer, die rund um die Uhr als Unterstützung da sind. Die Aufgaben der betreuenden Erzieher sind zum Beispiel: Helfen bei den Hausaufgaben, Termine machen oder daran erinnern, Emails/Berichte an das Jugendamt oder die Eltern schreiben oder Telefonate und Gespräche mit dem Jugendamt oder der Schule führen. In den meisten Wohngruppen müssen die Jugendlichen selber ihre Wäsche waschen und beispielsweise die Küche oder das Badezimmer putzen. Außerdem wird mit der Unterstützung von 1-2 Betreuern auch für die Mitbewohner und das Betreuer-Team gekocht. Für Kinder und Jugendliche ist eine Wohngruppe eine Chance auf einen Neuanfang.

Schwimmen in Coronazeiten

Von Georg Baranowski , Klasse 8b, Janusz-Korczak-Gesamtschule, Neuss

Ich bin Georg Baranowski und ich bin ein Leistungsschwimmer.
Bevor Corona kam, habe ich an vielen Wettkämpfen teilgenommen.
Ich schwimme alle Lagen: Delphin, Rücken, Brust und Kraul. Aber
meine stärkste Lage ist Rücken. Ich war sehr gut und war fast immer
in der Top 3. Ab dem ersten Lockdown waren leider alle Schwimmbäder
geschlossen und wir konnten nicht trainieren. Mir haben die regelmäßigen Trainingseinheiten und meine Freunde sehr gefehlt, doch seit nun wenigen Wochen ist die Schwimmhalle wieder geöffnet. Um heute trainieren zu gehen, muss man einen negativen Corona-Test vorweisen, Abstand halten und den ganzen Weg lang bis zum Becken
eine Maske tragen. Mein erstes Training nach fast einem 1 Jahr Pause war für
mich und meine Freunde sehr anstrengend. Gerade jetzt müssen wir
uns sehr anstrengen, denn die Wettkämpfe stehen wieder vor der Tür und
wir wissen nicht, ob wir es schaffen, in so kurzer Zeit wieder an unsere alten Leistungen heranzukommen. Zusammengefasst hat Corona mein sportliches Leben sehr verändert.

 

Kindergarten in der Corona-Zeit

Von Marie Veerret, Klassen 8b, Janusz -Korczak -Gesamtschule, Neuss

Durch das Coronavirus hat sich die gesellschaftliche Lage  verändert. Besonders das alltägliche Leben wurde eingeschränkt und viel auf Hygiene geachtet. Aber nicht nur Schüler und Erwachsene haben darunter gelitten, sondern auch die Kindergärten.

Beim ersten Lockdown, in dem fast alle Geschäfte, mit Ausnahme von Lebensmittel- und Drogeriemärkten, schließen mussten, waren auch die Schulen betroffen, da dort die Ansteckungsgefahr zu groß war. Obwohl die Inzidenzwerte hoch waren, hatten Kindergärten weiterhin geöffnet, jedoch nur mit besonderen Vorschriften. Zum Beispiel durften die Kinder ausschließlich in den Kindergarten, wenn die Eltern einen Systemrelevanten Beruf (Verkäufer/in, Polizist/in, Arzt/Ärztin etc.) hatten. Laut einer Erzieherin, welche ich interviewte, haben die ErzieherInnen sich alleine gelassen gefühlt, da sie aufgrund der Tatsache, dass die Maskenpflicht nicht für Kindergartenkinder galt und die Kinder auch nur freiwillig einen Test machen mussten, Angst vor einer Ansteckung hatten. Laut der Erzieherin haben die Kinder das Coronavirus nicht wirklich mitbekommen, da sich die meisten Kinder wahrscheinlich nicht an das „normale“ Leben erinnern können. Allerdings wussten die Kinder was Corona ist und auch wodurch es verursacht wurde. Obwohl die Situation für alle neu war, haben die ErzieherInnen versucht, die Kindergärten normal zu führen, was ihnen gut gelungen ist. Die Kinder durften weiterhin auf Spielgeräte (ausschließlich in getrennten Gruppen) und sogar Karneval konnte unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen gefeiert werden. Im zweiten Lockdown änderte sich nicht viel, doch ab Dezember letzten Jahres durften die Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder in den Kindergarten gehen lassen oder nicht. Unglücklicherweise kamen zu viele Kinder in den Kindergarten, was noch mehr Angst und Unsicherheit bei den ErzieherInnen auslöste. Die ErzieherInnen hatten kaum Kontakt mit den Eltern, da diese ausschließlich das äußere Gelände betretenen durften und das auch nur mit Maske. Teilweise waren Eltern sehr verärgert, da nicht die volle Anzahl an Stunden stattgefunden hat. Dennoch durften die Kinder normal essen, wobei allerdings der Kontakt untereinander ausblieb, was bedeutete, dass auf Tischgebete und Ähnliches verzichtet werden musste. Wie üblich hatten die Kindergärten in den Ferien zur Betreuung geöffnet, doch diesmal nur eine bestimmte Anzahl an Wochen. Angesichts der Lage kamen nur wenig Kinder in die Kindergärten. Ungefähr ein Jahr nach Pandemiebeginn wurde angefangen die ErzieherInnen zu impfen, allerdings ist das Ziel der vollständigen Impfung aller ErzieherInnen noch nicht erreicht.

Die Geschichte des Christopher Street Day’s

Von Katharina Tischler, Klasse 8b, Janusz-Korczak-Gesamtschule, Neuss
Jedes Jahr gehen weltweit Leute, die zur LGBTQIA+ Community gehören und die, die sie unterstützen, zu einer Christopher Street Day-Parade auf die Straße. LGBTQIA+ ist eine Abkürzung für lesbisch, Gay(schwul), bisexuell, trans, queer, intersexuell, asexuell und das Plus steht für alle anderen Sexualitäten. Der Christhopher Street Day, der immer am letzten Samstag des Junis gefeiert wird, hat seinen Ursprung in New York in der Christhopher Street im Stadtviertel Greenwich Village. Dort fanden häufiger Razzien gegen Homosexuelle von der Polizei in Bars statt. Am Abend des 28. Juni 1969 haben insbesondere Dragqueens, transsexuelle Latinas und Schwarze sich gegen die wiederkehrenden Kontrollen gewehrt. Dies war der Auftakt von tagelangen Straßenschlachten mit der New Yorker Polizei. Um an diesen Aufstand zu gedenken, wurde das Christopher Street Liberation Day Committee gegründet. Jedes Jahr wird am letzten Samstag des Junis an dieses Ereignis mit dem Christopher Street Day erinnert. Heutzutage wird der Tag auf der ganzen Welt gefeiert. Die CSD-Demonstrationen in Deutschland finden allerdings nicht genau am historischen Datum statt, sondern an den Wochenenden von Juni bis August.  In Düsseldorf findet diese Parade dieses Jahr erst am 16. Oktober statt. Als Demonstration angemeldet und durchgeführt werden die CSD-Paraden von unterschiedlich strukturierten Organisationen oder Einzelpersonen vor Ort, von denen die meisten sich  ehrenamtlich organisieren. Die Beteiligten zeigen oft demonstrativ, dass sie stolz auf ihr Leben, auf sich und ihre sexuelle Identität sind, daher die Bezeichnung Gay Pride. Häufig nehmen Beteiligte der Parade eine Flagge der LGBTQIA+ Community mit, die aus gestreiften Regenbogenfarben besteht, hören laut Musik, singen dazu und zelebrieren den Zusammenhalt.

Wenn die Chemie stimmt: Ausbildung zum Fachinformatiker

Du hast Spaß am Umgang mit Computern und begeisterst dich für Innovation und Technik? Dann könnte eine Ausbildung zum Fachinformatiker bei CURRENTA genau das richtige für dich sein.

„Ich könnte heute noch gar nicht sagen, was ich in den nächsten 50 Jahren meines Berufes noch alles erleben darf“, freut sich Nevzat Cevik. Der 24-jährige macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung beim Chemie-Dienstleister CURRENTA. Da Computer ihn schon immer faszinierten, hat er sich nach dem Abitur für diesen Berufsweg entschieden. Als Auszubildender im zweiten Lehrjahr erlebt er nun, was es heißt, in einem großen Chemieunternehmen benutzerfreundliche Anwendungen zu entwickeln.

Während der dreijährigen Ausbildung ist Abwechslung garantiert: Im Halbjahresrhythmus ändert sich die Abteilung, in der Nevzat zum Einsatz kommt, sodass er sich mit allen Geschäftsbereichen vertraut machen kann. „Meine Ausbildung ist für alle etwas, die Veränderungen und unterschiedliche Aufgaben mögen, weil sich die Informatik im ständigen Wandel befindet. Und dafür müssen neue Technologien entwickelt werden“, erzählt er.

Die Fachinformatik ist ein breit gefächertes Feld, in der man den für sich passenden Bereich erst einmal entdecken muss. Diese Herausforderung begreift Nevzat gleichzeitig auch als Chance, da er mithilfe der individuellen Betreuung bei CURRENTA neue Eindrücke sammelt und lernt, Verantwortung zu übernehmen. Für eine neue IT-Innovation hat er bereits einem erfahrenen Entwicklerteam über die Schulter geschaut und übernimmt nun das Testen der neu eingeführten Funktionen.

Aus eigener Erfahrung weiß er inzwischen, dass in der IT-Abteilung eine gute Absprache das A und O ist. „Man kann in der Informatik nie alles wissen. Trotzdem hängt alles miteinander zusammen. Wir kommen also nur gemeinsam voran.“ Durch das gemeinschaftliche Arbeiten lernt Nevzat während der Ausbildung regelmäßig neue Kolleg*innen kennen. Das Resultat hat ihn selbst überrascht: „Ich habe über mich selbst gelernt, dass mir die Zusammenarbeit mit anderen sehr viel Spaß macht.“

Als Informatiker verschanzt man sich also keineswegs nur hinter dem Computer. „Eines ist sicher – langweilig wird es nicht“, versichert Nevzat. „Nur der Kaffee am Morgen und mein Blick auf den Kalender bleibt gleich. Mein Arbeitsalltag, der variiert immer“.

Wem dieser Berufszweig zusagt, dem steht bei CURRENTA nicht nur eine Ausbildung als Fachinformatiker zur Auswahl. Auch für weitere technische Ausbildungsberufe, wie Elektroniker oder Industriemechaniker, bietet das Chemieunternehmen Ausbildungsplätze an.

Von Knut Löbe, Texthelden-Jugendreporter

Weitere Informationen gibt es hier:
currenta.de/karriere/ausbildungsplatzboerse.html

Stark gegen Hate-Kommentare

Von Leonie Schlömer, 8b, Bettina-von-Arnim Gymnasium, Dormagen

Immer wieder tauchen Hate-Kommentare in sozialen Medien, wie YouTube, TikTok und Instagram auf. Viele Nutzer lassen diese zwar an sich abprallen, doch sie können gerade für Jugendliche sehr verletzend sein und ihr Selbstwertgefühl kann stark darunter leiden. Aber warum gibt es überhaupt Hater?

Vorab gilt natürlich Meinungsfreiheit, sofern die Würde eines anderen Menschen nicht verletzt wird. Es gibt viele Meinungen aus Workshops mit Jugendlichen, die wiedergeben, dass Hate-Kommentare aus Langeweile oder Neid verfasst werden. Auch Unwissenheit kann ein Grund sein, sich von Vorurteilen mitreißen zu lassen.

Hate-Kommentare im Netz
Doch wie kann man jemandem helfen, der es nicht so sieht? Oder wie reagiert man, wenn man selbst solche Kommentare bekommt?
Als Außenstehender fällt es immer leichter zu reagieren, als wenn man in der Position des Verletzten ist. Trotzdem sollte man die betroffene Person zuerst fragen, ob und wie man sie unterstützen kann.

Zunächst kann man solche Regel verstoßenden Inhalte auf den Plattformen melden, damit sie gelöscht werden. Dazu sind sie auch gesetzlich verpflichtet. Zudem sollten Betroffene nicht darauf eingehen, denn dadurch werden die Hater nur provoziert.
 Auch sonst kann man etwas gegen Hass im Netz tun. Man sollst kein Mitläufer sein und das Liken und Teilen von Hate-Kommentaren vermeiden. Außerdem sollte man seine eigene Meinung vertreten und sich nicht von anderen Kommentaren beeinflussen lassen. Außerdem ist es wichtig, dass man auch auf seinen eigenen Umgangston achtet, bevor man einen Kommentar abschickt.

Da in der heutigen Zeit immer mehr Jugendliche die sozialen Medien nutzten, sollte deutlich mehr darüber geredet werden und auch in der Schule über einen Umgang mit dem Thema unterrichtet werden. Es sollte zum Beispiel mehr solcher oben genannter Workshops geben, in denen sich die Jugendlichen untereinander über Erfahrungen austauschen können und spezifische Tipps erhalte, denn es ist wichtig, ein starkes Selbstbewusstsein zu haben, um Hate-Kommentare nicht ernst zu nehmen.

Wir können die Umwelt nur gemeinsam retten!

Sophie Wolf, Klasse 8b, Bettina-von-Arnim-Gymnasium, Dormagen

Im Jahr 2019 sagte der FDP-Politiker Christian Lindner, von Jugendlichen sei nicht zu erwarten, dass sie bereits „alle globalen Zusammenhänge“ verstehen und dass der Umweltschutz daher „eine Sache für Profis“ sei. Doch wo sind diese „Profis“ heute? Warum tun „diese Profis“ nichts, wenn Jugendliche angeblich nicht in der Lage sind, das große Ganze zu sehen?

Um unsere Umwelt zu schützen, setzten sich Jugendliche seit vielen Jahren aktiv mit zahlreichen Projekten sowie in Umweltorganisationen ein. Zu diesen Projekten und Organisationen zum Schutz der Umwelt gehören unter anderem Greenpeace, WWF und der NABU, aber auch beim freiwilligen ökologischen Jahr bei der Bio-Station im Kloster Knechtsteden zeigen junge Menschen ihren Einsatz. Bei einem der bekanntesten Projekte, fridays for future, mussten Jugendliche sich oft anhören, sie sollten sich lieber auf die Schule konzentrieren, anstatt die Umwelt zu schützen und sich für diese einzusetzen. Darüber hinaus unterstellt Lehrerverbandschef Heinz-Peter Meidinger den Schülern und Schülerinnen, die die Demonstrationen besuchen, pauschal, sich nicht genügend mit dem Klimawandel auszukennen, so die taz.

Ein Ergebnis des viel zu langsamen Handelns zum Schutz unseres noch blauen Planeten der „Profis“ kam mit dem Waldzustandsbericht vor einigen Tagen zum Vorschein. In der taz und der fridays-for-future-online Seite war zu lesen, dass nur noch 21 Prozent aller Bäume in Deutschland über eine gesunde Krone verfügen, 79 Prozent aller Fichten sterben durch Befall des Borkenkäfers ab, weitere Baumarten sind ebenso stark geschädigt. Die Absterberate unserer Bäume im Jahr 2020 ist überdurchschnittlich hoch. „Tote Bäume, soweit des Auge reicht“, sagt Landwirtschaftsminister Julia Klöcker in der Bundespressekonferenz vom 24.02.21. In den kommenden Jahren plant die Bundesregierung nicht für den Schutz, sondern für den Aufbau zerstörter Wälder 1,5 Milliarden Euro auszugeben. Ob diese Summe überhaupt reichen wird, ist fraglich.

Man muss sich die Frage stellen: Was haben die Profi-Politiker in den letzten zwei Jahren zum Schutz der Wälder, Bäume und der Umwelt allgemein, einem Thema höchster Priorität, beigetragen? Die Politiker hätten bereits in der Vergangenheit auf junge Menschen und auf die Alarmzeichen hören sollen, gemeinsam an Zielen und Lösungen arbeiten müssen. Oft steht beispielsweise wirtschaftliches Denken im Vordergrund, was uns zwar vielleicht heute teilweise glücklich macht, aber für die Generationen nach uns möglicherweise eine Wüstenlandschaft hinterlassen wird. Darüber hinaus kann man sagen, dass bereits bei den ersten Anzeichen der schlechten Umweltbedingungen hätte eingreifen müssen. Politiker, aber auch wir alle hätten beispielsweise die Einhaltung des Klimaziels, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu beschränken, immer vor Augen haben müssen. Doch von diesem Ziel haben sie und somit auch wir uns bereits heute immer weiter entfernt. Für die Rettung unseres Planeten ist also von Jung und Alt gemeinsam schnelles Handeln gefordert. Denn ist es nicht unser aller Heimat, die Schritt für Schritt zerstört wird? Anstatt sich gegenseitig zu kritisieren, sollten wir großartige Gedanken endlich in Taten umsetzen und gemeinsam unsere grüne Zukunft retten.

Nur noch Ipad statt Heft und Bleistift?

Von Yalda Mahmudi 8b, Bettina-von-Arnimy-Gymnasium, Dormagen

Millionen Schüler in Deutschland lernen gerade daheim viele Stunden mit Ipad und PC statt in der Schule mit Tafel, Heft und Bleistift. Doch wie ist das eigentlich für sie? Werden sie nach der Corona- Pandemie wieder in die Normalität zurückkehren können oder wird der Unterricht mit Ipad und PC fortgesetzt? Kennen wir eigentlich die Folgen oder Gefahren, die viele Stunden lernen vor dem Bildschirm mit sich bringen?

Manche Schüler fordern, dass sie lieber mit Ipad am Unterricht teilnehmen wollen, da es leicht und platzsparend ist. Man darf jedoch nicht vergessen, dass das Arbeiten mit dem Ipad mehr Disziplin und Selbstorganisation erfordert, als ein Heft und Bleistift. Das Ipad muss funktionieren, gewartet werden und immer geladen sein. Dafür muss man das Ladegerät stets dabei haben. Viele Lehrkräfte sind überdies der Meinung, dass die Schüler sukzessive das Schreiben verlernen, wenn sie nur noch tippen, klicken und auf Bildschirmen herumwischen. Statt über eine Aufgabe nachzudenken würde sofort die Antwort „gegoogelt“ werden.

Natürlich macht Tippen auf dem Ipad und PC mehr Spaß und geht schneller als das Schreiben in ein Heft. Aber die Gefahr der Ablenkung ist groß, zum Beispiel seine E-Mails und Nachrichten abzurufen oder im Internet zu surfen statt zuzuhören und sich auf den Unterricht zu konzentrieren.
Ich denke, dass in der Schule Ipad und PC nur mit klaren Regeln oder nur schuleigene Unterrichtsgeräte erlaubt werden sollten. Schon heute benutzen wir unsere privaten Smartphones bereits 2-5 Stunden am Tag. Wenn wir nach der Corona-Pandemie auch noch 4-6 Stunden in der Schule vor dem Bildschirm verbringen würden, sind Gefährdung oder gar Schädigung der Gesundheit nicht mehr auszuschließen. Werden wir dann alle nach ein paar Jahren eine Brille tragen müssen? Neben der Schädigung der Augen warnen Experten davor, dass der ständige Blick auf das Smartphone oder Ipad und langes Sitzen vor dem PC zu Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen oder gar Verhaltenstörungen führen kann.

 

 

Minecraft- ein Spiel für Jugendliche?

Von Julian Hoogstra, Klasse 8b, Bettina-von-Arnim-Gymnasium, Dormagen

Minecraft, ein beliebtes Computerspiel für Kinder und Jugendliche, welches eine Altersempfehlung ab sechs Jahren hat, fördert die Kreativität und das räumliche Denken, jedoch gibt es auch einige Kritikpunkte. Minecraft wurde im Mai 2009 von Markus Persson entwickelt und ist eins der beliebtesten und erfolgreichsten Spiele der Welt. Es hat viele Milliarden Nutzer und täglich werden es mehr. Wer Minecraft nicht kennt, der kann sich das Spiel wie digitales Legobauen vorstellen.

In dem Spiel geht es hauptsächlich um das Bauen von Gegenständen und Gebäuden und die Erkundung der Spielwelt aus quadratischen Blöcken. Die Blöcke werden übereinander und nebeneinander gesetzt. Man gestaltet seine eigene Welt, stellt Gegenstände her und
verbessert seine Spielfiguren, um sich gegen Gegner zu verteidigen, wobei es unterschiedliche Modusarten gibt.

Das Spiel ist im Kreativ- und Abenteuermodus harmlos, während es im Überlebens- und
Hardcoremodus um Angriff und Attacken geht. Im Überlebensmodus wechseln Tag und Nacht alle zwanzig Minuten. Es geht darum, möglichst lange zu überleben und den Gegner, den Enderdrachen, zu besiegen. Das ist aber sehr schwierig, da es zahlreiche Monster gibt, die dies versuchen zu verhindern. Dafür baut man tagsüber Rohstoffe ab, wie der Namen des Spieles schon andeutet (Mine) und stellt daraus Werkzeuge her (Craften).
Um die erste Nacht zu überleben, sollte man sich ein Unterschlupf mit Bett bauen. Der kann auch provisorisch erstellt werden, Hauptsache, man ist vor den nachtaktiven Monstern geschützt. Ist man besser ausgerüstet, kann man sich besser verteidigen. Das hat zur Folge, dass man sich nachts auch draußen aufhalten kann.

Da es endlose Möglichkeiten gibt, verschiedene Gebäude und Landschaften zu errichten, können Nutzer ihre kreativen Ideen entfalten und der Fantasie freien Lauf lassen.
Kritiker bemängeln die undurchsichtigen App- Käufe, die für Kinder eine Geldfalle werden können. Es gibt Möglichkeiten, digitales Zubehör für das Spiel zu erwerben, jedoch kann man diese Apps blockieren oder mit einem Passwort schützen.
 Außerdem kann man auf unangemessene Inhalte wie z. B rechtsextreme Spielernamen oder Spielfiguren treffen. Dies sollte man an den Support des jeweiligen Servers melden. Auch gibt es einen Chatroom, in dem eine Reihe von Risiken lauern. Da sollten Nutzer darauf achten mit wem sie chatten und was sie von sich preisgeben. Zusätzlich verfügt der Chatroom über einen Hilfe- Button, den man bei unangemessenen Inhalten auslösen kann.

Eltern sollten die eingerichteten Sicherheitseinstellungen regelmäßig kontrollieren und darauf achten, wie viel Zeit der Jugendliche mit dem Spielen verbringt. Besonders jüngere Kinder können jegliches Zeitgefühl verlieren.
 Wenn Eltern achtsam sind und ihre Kinder über die Gefahren aufklären und sie sensibilisieren, kann Minecraft ein pädagogisch wertvolles Spiel mit viel Spaßfaktor sein, bei dem der Kreativität und dem räumliche Denken keine Grenzen gesetzt sind.

Jobs für Jugendliche während Corona

Von Fiete Schon, Klasse 8b, Bettina-von-Arnim-Gymnasium, Dormagen

Viele Jugendliche sitzen während Corona oft Zuhause und langweilen sich, manche wollen vielleicht aber auch nur Geld verdienen. Dazu gibt es zum Glück das Internet. Dort kannst du schon mit 14 Jahren an Umfragen teilnehmen und bekommst dafür ein paar Cent pro Umfrage. Wenn du jeden Tag welche ausfüllst, kann da schnell etwas zusammenkommen. Oft besuchte Umfrageseiten sind: Meinungsort.de, Entscheiderclub.de und de.toluna.com. Im Internet gibt es viele Möglichkeiten Geld zu verdienen. Wenn du zum Beispiel ein Hobby/Fähigkeit hast wie Musik machen, programmieren oder zeichnen, kannst du diese im Internet anbieten. Wenn du noch unter 18 bist, mache es am besten mit deinen Eltern zusammen, denn im Internet kann man auch schnell betrogen werden. Eine andere Möglichkeit ist Nachhilfe geben. Dies kann man jetzt auch online machen, über Videokonferenzen.

Es gibt Anbieter, bei denen man Nachhilfe ehrenamtlich macht oder welche bei den man Geld bekommt. Der ehrenamtliche Nachhilfeunterricht macht sich gut in eurem Lebenslauf. Natürlich könnt ihr auch klassische Jobs ausüben wie Zeitungsaustragen, Rasen mähen, Babysitten oder Autos waschen. Hier fragt man am besten Nachbarn oder Freunde, ob Hilfe benötigt wird. Da wir das Internet haben, kann man als Jugendlicher sehr einfach Geld in großen und kleinen Mengen verdienen. Wenn ihr jetzt einen Job gefunden habt, dann informiert euch im Internet mehr darüber und vielleicht habt ihr dann in ein paar Tagen schon euer erstes Gehalt.