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Hurrikan Sandy – Sturmflut mit gewaltigen Folgen

Am 29. Oktober 2012 traf der Hurrikan Sandy gegen 20 Uhr Ortszeit in den USA auf das Land. Mit einem Durchmesser von 1800 Kilometern ist es das ausgedehnteste jemals gemessene Sturmgebiet im Atlantik.

Sandy war der 18. tropische Wirbelsturm und der zehnte Hurrikan der atlantischen Hurrikan-Saison 2012. Er bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 129 km/h auf Atlantic City im Bundesstaat New Jersey zu. Durch den Aufprall kam es zu mehreren Überflutungen und Küstenerosionen. Nach Angaben des nationalen Krisentabs standen 70 bis 80 Prozent von Atlantic City unter Wasser. Es wurden zunächst 15 Tote geborgen, die Zahl stieg jedoch noch erheblich an.

An der gesamten Ostküste der USA fiel der Strom aus. Aus diesem Grund saßen mehr als 7,5 Millionen Menschen im Dunkeln. Zusätzlich drohte der Ostküstenregion ein durch Sandy verursachter Umweltschaden. Der Sturm riss in New Jersey einen Tank auf. So gelangten mehrere tausend Liter Diesel ins Meer, die genauen Angaben waren jedoch zunächst noch unbekannt. Der gesamte Schaden beläuft sich auf schätzungsweise mindestens 50 Milliarden US-Dollar (38,7 Milliarden Euro).

Schon ein paar Tage vor dem Eintreffen des Hurrikans wurde die Evakuierung von rund 375.000 Menschen aus niedrig gelegenen Gebieten einberufen. Das älteste noch laufende Kernkraftwerk der USA musste aus Sicherheitsgründen bereits eine Woche zuvor heruntergefahren werden. Es ist vom gleichen Bautyp wie der Reaktor Fukushima 1, welcher 2011 in Japan aufgrund des Tsunami explodiert war.

Mehrere See- und Flughäfen wurden geschlossen.

Auch der Börsenhandel an der Wall Street und die Stock X Change Börse wurden eingestellt. Aus Angst vor Überflutung wurden Straßentunnel und Brücken gesperrt. Zuletzt entschlossen sich auch Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney, die Wahlkampfveranstaltung vorübergehend abzusagen.

„Durch die Globale Erwärmung liegt ein Anstieg des Meeresspiegels vor. Daher ist es falsch, von der Jahrhundertflut zu sprechen. Denn Stürme wie dieser werden zu unserer neuen Normalität gehören“, sagte

Andrew Cuomo, Gouverneur von New York.

Gisa Graefe, Düsseldorf, Marie-Curie-Gymnasium

Kommentar – Zoff zwischen Fans und DFL

Zurzeit diskutieren DFL und die Fans über ein sehr wichtiges Thema im Fußball. Die zunehmenden Gewalttaten und die somit immer größer werdenden Polizeieinsätze machen der DFL und vielen Politikern zu schaffen. Sie fordern schärfere Maßnahmen und wollen härtere Kontrollen durchführen, damit keine Pyrotechnik mehr in die Stadien kommt. Außerdem wollen sie ein Verbot gegen Banner einführen und das Vermummungsverbot strenger durchsetzen, da es die Ermittlung gegen Straftäter erschwert. Doch wenn diese Strafen nicht reichen, will der DFL große Mengen an Fangruppen bestrafen. Zudem sollen dann weniger Karten verkauft werden und es soll nur noch ganz wenige Stehplätze geben.

Die Fans sind jedoch mit diesen Maßnahmen nicht einverstanden, denn sie fürchten Nacktkontrollen, die sie als entwürdigend empfinden und sie sind der Auffassung, dass niemand bei kontrolliertem Abbrennen von Bengalos zu Schaden kommt. Doch da liegen sie falsch, denn mit der hohen Hitze, die locker an die 1000 Grad reicht, sind Bengalos hochgefährlich und belasten stark die Atemwege. Außerdem argumentieren viele Fans gegen das Vermummungsverbot, da ja der Großteil der eigentlichen Fans nichts zu verbergen hat und nur die wenigen Straftäter sich vermummen.

Recht geben kann man ihnen insofern, als dass der DFL mit seinen Maßnahmen alle Fans bestraft und dies kann nicht gerecht sein, denn die große Menge ist friedlich und will einfach nur schönen Fußball sehen. Eine Abschaffung der Stehplätze würde darauf hinauslaufen, dass viele Fußballbegeisterte zu Hause bleiben müssten, da sie sich die teuren Sitzplätze nicht leisten können.

Zwischen dem 14. und 16. Spieltag gab es bereits einen Protest mit dem Titel „12:12-der zwölfte Mann wehrt sich“ zu dem am Anfang des Spiels unnütze zwölf Minuten und zwölf Sekunden Stille herrschten. Dies wird wahrscheinlich so weiter gehen, bis sich beide Seiten möglichst schon vor dem 12. Dezember, denn dann muss die endgültige Entscheidung auf der Mitgliedsversammlung des DFL getroffen werden, einigen.

Es bleibt also abzuwarten, ob es zu einer für beide Seiten befriedigenden Lösung kommt. Eigentlich ist die Zielsetzung der Fans und des DFL ja gleich: Sie wollen unbelastet und in Frieden Fußball genießen. Schade, dass einige wenige Querschläger Fußball zu einer problematischen Sache machen müssen!

Paul Masberg, Düsseldorf, Marie-Curie-Gymnasium

Interview – „Bambi ist Teamarbeit“

Das Modehaus „Peek und Cloppenburg“ Düsseldorf ist seit vielen Jahren exklusiver Fashionpartner der Bambi- Verleihung, die in diesem Jahr in Düsseldorf stattfand. Frau Kathrin Olschock, PR-Mitarbeiterin von P&C, gibt Jil Marie Hinrichs Auskunft über die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Firmen.

Wie kam es überhaupt zur Kooperation mit dem Bambi?

Olschock: P&C ist schon seit sechs Jahren exklusiver Fashionpartner der Bambi-Verleihung, das bedeutet, dass es neben dem Unternehmen keinen anderen Partner in diesem Bereich gibt. Und bei uns wird so ein Projekt oder eine Kampange immer 360 Grad umgesetzt, dass also jeder einzelne Marketingbereich das Thema aufgreift und entsprechend umsetzt.

Unterstützt P&C noch andere Projekte ihm Rahmen von Bambi?

Olschock: Es gibt noch die Stiftung „Tribute to Bambi“, die mit Hilfe von Partnern Geld für den guten Zweck sammelt. Dafür hat P&C eine eigene Kollektion, die so genannte Charity-Collection, produziert, dessen Erlös voll und ganz an die Organisation weitergeleitet wird.

Gibt es auch eine Bambi-Kollektion?

Olschock: Es gibt einmal diese Charity-Collection und wie jedes Jahr die Cocktail-Collection, die aus Abendkleidern besteht.

Gibt es dazu Aktionen im Verkaufshaus?

Olschock: Dieses Jahr haben wir Kleider aus unserer Cocktail-Collection eingefroren und damit etwas Passendes gefunden, was nochmal auf die Kollektion aufmerksam macht und auch zu der Jahreszeit passt. Klar, es ist auch das Schaufenster mit dem Bambi-Motto dekoriert und es gibt eine eigene Verkaufsfläche für die Kollektionen. Des weiteren veranstaltete P&C am 30. November die „Glamorous Fashion Night“, eine Modenschau in der auch die Cocktail-Bambi-Collection präsentiert wurde.

Wie viele Mitarbeiter arbeiten an so einem Projekt?

Olschock: Diese Zahl kann man ganz schwer schätzen, da ja nicht nur der Marketingbereich beteiligt ist, sondern auch ganz viele Mitarbeiter aus dem Einkauf und vor Ort in den Verkaufshäusern. Deshalb ist Bambi ein ganzes Stück Teamarbeit!

Wie viel Vorlauf braucht ein solches Projekt, bis dann der Abend der Verleihung kommen kann?

Olschock: Zur Planung braucht man ungefähr drei Monate. Die Kollektion wird schon ein halbes Jahr vorher kreiert, denn für die Produktion brauchen die Produzenten diese Zeit.

Haben Sie denn auch Kontakt zu Stars und Prominenten?

Olschock: Ja, ein bisschen, denn als exklusiver Fashionpartner statten wir teilweise die Prominenten oder Moderatoren aus. Außerdem gibt es auch eine Facebook-Aktion von Burda, in der die Miss Bambi ausgewählt wird, die wir auch seit zwei Jahren ausstatten. Dort können sich junge Mädchen bewerben, um dann im Rahmen der Verleihung einen Preis übergeben zu dürfen. Letztes Jahr wurde der Preis an Justin Bieber übergeben und dieses Jahr an One Direction.

Welcher Preisträger hat Ihnen persönlich am meisten gefallen?

Olschock: Schwierige Frage (lacht) ! Am besten gefällt mir, glaube ich, Joachim Fuchsberger.

Vielen Dank, dass sie sich Zeit genommen haben. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Jil Marie Hinrichs, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

Fußball – Fortuna verliert in Überzahl

Bereits zum dritten Mal in Folge konnte Fortuna eine einen Platzverweis eines Gegenspielers nicht ausnutzen. Sie verloren nach zwischenzeitlicher Führung 2:1 in Bremen, wo der ehemalige Clubchef Werders Klaus Allofs den Verein Richtung Wolfsburg verlies.

In der ersten Halbzeit war das Spiel der Fortuna defensiv und kämpferisch geprägt, mit einigen Aktionen nach vorne. Während einer solchen Aktion in der zehnten Minute wurde Robbie Kruse, australischer Nationalstürmer, im Strafraum von Sokratis zu Fall gebracht, was einen Strafstoß zu Folge hatte. Diesen verwandelte Langeneke, Düsseldorfs „Oldie“, sicher. In der 34. Minute wurde Marko Arnautovic nach einem Kopfstoß gegen Jens Langeneke, trotz einer Tätlichkeit, nur verwarnt. Hätte Schiedsrichter Peter Sippel in dieser Situation richtig entschieden, wäre das Spiel vermeintlich anders ausgegangen.

Nach dem Seitenwechsel verhielt sich die Fortuna zu passiv. Offensivaktionen der Rheinländer kamen nun nicht mehr zu Stande und die Gastgeber wurden zwingender. In der 51. Minute wurden die Gäste für ihre Fahrlässigkeit bestraft: Nach Flanke von Schmitz köpfte Petersen zum 1:1 ein. Die Gastgeber waren mit dem Unentschieden nicht zufrieden, dass sah man ihnen an. Doch nach vergeblichem Anrennen gegen das Düsseldorfer Abwehrbollwerk wurde der Ex-Fortune nach Foulspiel an Kruse mit Gelb-Rot vom Platz geschickt.

Doch anstatt es auszunutzen überließen die Rheinländer den Hanseaten mehr Raum – was vom belgischem Nationalspieler Kevin De Bruyne kaltschnäuzig ausgenutzt wurde. Letztendlich hat Düsseldorf verdient verloren.

Bremen muss als nächstes auswärts bei ihrem Ex-Clubchef Allofs ran, Fortuna erwartet den HSV schon Freitag in der Düsseldorfer ESPRIT-Arena.

Felix Blanke, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Umwelt – Umstrittener Gast

Der Halsbandsittich, auch bekannt als grüner Papagei, kommt aus Afrika und Asien. Er ist meist grün, selten gelb-grün, hat einen roten Schnabel und ist 30 Zentimeter groß. Die männlichen Tiere haben ein schwarz- rosa gefärbtes Nackenband und ihre dunklen Schwanzfedern sind lang.

In indischen Großstädten sind sie ähnlich häufig, wie bei uns die Tauben, in Afrika leben sie in Savannen.

Doch die Geschichte der Sittiche hat einen Wendepunkt.

Sie werden immer beliebter, immer mehr Zoohandlungen verkaufen die Vögel, und dann häufen sich die Legenden:

1960 fegt ein Sturm über Deutschland, ein Baum wird entwurzelt, er kippt, trifft eine Zoohandlung, hunderte von grünen Sittichen flattern laut davon, ein neues Kapitel bricht an.

Die Tiere breiteten sich aus, es gibt sie nun den ganzen Rhein entlang. 8500 von ihnen wurden in deutscher Wildnis gezählt. Auch im Ausland verbreiteten sich die Eindringlinge, man sieht sie immer häufiger in Parks und Grünanlagen. Doch im Internet häufen sich Artikel über Beschwerden von Biologen. Sie fordern, dass die Art auf die schwarze Liste gehört, das würde in den allermeisten Fällen zur Beseitigung der Tiere führen, sie dürften vergiftet und abgeschossen werden- aber wieso das Ganze?

Viele Wissenschaftler befürchten eine Gefahr für Spechte und Fledermäuse, da die Sittiche in deren Baumhöhlen wohnen, mittlerweile wurden die Vögel nämlich auch in ländlichen Gegenden gesehen und das wirft noch einmal ein anderes Licht auf die Geschichte.

Vor einiger Zeit prüfte eine Organisation der EU diese Vorwürfe und bestätigte dies, die Art wurde als invasiv (bedrohlich) eingestuft, sie gilt als eine der hundert invasivsten Arten, in Deutschland würde das zur Beseitigung der Art führen doch passiert das tatsächlich? Nein, sagt das Bundesamt für Naturschutz auf Anfrage. Es gehe keine Gefahr von den Vögeln aus, und es sei auch nicht zu erwarten, das sich das ändert, es sei denn, der Klimawandel hat eine massive Wirkung auf die Situation.

Auch das Bundesamt prüfte die Halsbandsittiche und sah keinen akuten Handlungsbedarf, wenn einzelne Städte eingreifen wollen, dürfen sie das tun, allerdings ist dabei ein Verscheuchen der Art sinnvoller als Vergiftung oder Abschuss.

Um die kleinen grünen Tiere muss man sich momentan also eher keine Sorgen machen, und man wird sie sicher noch lange in unseren Parks sehen.

Paul Nachtwey, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Umfrage zum Thema Videospiele – Fast alle Jugendlichen haben eine Konsole

Wir haben eine Umfrage zum Thema „Videospiele“ gemacht, bei dem wir 50 Jungen und 50 Mädchen unter 16 Jahren befragt haben.

1. Besitz einer Konsole

Zuerst haben wir die 100 Personen nach dem Besitz einer Konsole befragt. Über 90 Prozent beider Geschlechter besitzen eine Konsole.

2. Besitz welcher großen Konsolen

Dann haben wir gefragt, welche Konsolen sie besitzen. Unsere Befragungen richteten sich nach: PS3, Xbox, Wii und sonstige Konsolen. Sonstige waren z.B. Nintendo DS, 3DS, Sony PSP, Sony PSVita etc. Unsere Umfrage ergab: Mädchen spielen am häufigsten sonstige Konsolen (85 Prozent) und Nintendo Wii (57 Prozent). 15 Prozent der Mädchen spielen PS3, 19 Prozent der Jungen spielen Wii. Jungen spielen am meisten PS3 (77 Prozent) und sonstige Konsolen (33 Prozent). Jungen und Mädchen spielen beide wenig Xbox, Jungen 8 Prozent, Mädchen 4 Prozent.

3. Videospielkonsum in der Woche

Schließlich haben wir nach dem Videospielkonsum in der Woche gefragt (siehe Grafik). Wir haben gefragt, ob sie täglich, drei- bis fünfmal oder einmal in der Woche Videospiele spielen. Die Mädchen spielen überwiegend einmal in der Woche (78 Prozent). Häufiger spielen nur wenige Mädchen. Bei den Jungen ist es sehr ausgeglichen. Einmal in der Woche spielen 25 Prozent der Jungen. Täglich und drei- bis fünfmal in der Woche spielen jeweils 37,5 Prozent der Jungen.

Safir Boukili Amar, Mert Atalay und Yassin Hammouten, Düsseldorf, Geschw.-Scholl-Gymnasium,redinghovenstr.

TV – Nur eine weitere Castingshow?

„The Voice of Germany“ ist eine Castingshow, die seit letztem Jahr auf den Sendern ProSieben und Sat1 donnerstags und freitags um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird. Die Jury dieser Show besteht, wie im vergangenen Jahr, aus Topmusikerin Nena, Soulsänger Xavier Naidoo, den beiden Sängern Alec Völkel und Sascha Vollmer von der Countryband „The BossHoss“ und Sänger und Gitarrist Rea Garvey.

Im ersten Teil, den so genannten Blind Auditions, sitzt die Jury mit dem Rücken zu den Sängern, die zuvor ausgewählt und eingeladen wurden. Wenn einem der Coaches die Stimme gefällt, buzzert er. Unter Buzzern versteht man das Drücken eines Signalknopfes, der anzeigt, dass der Sänger in das Team des jeweiligen Coaches aufgenommen werden kann.

Im zweiten Teil, den Battles, treten zwei aus einem Team des jeweiligen Coaches gegeneinander an. Durch Entscheidung des Coaches kommt einer der beiden Sänger in die nächste Runde, die Liveshows. Dort treten wieder zwei Kandidaten aus einem Team gegeneinander an, doch ab diesem Mal entscheiden nicht nur die Coaches, wer weiter kommt, sondern auch die Zuschauer dürfen voten, entweder per SMS oder Telefon.

Im Halbfinale treten wieder zwei Kandidaten aus jedem Team gegeneinander an, mit Songs an dessen Komposition sie selbst beteiligt waren. Aus dieser Show gehen die vier Finalisten, aus jedem Team eine/r, hevor.

Im Finale treten dann die vier übrig gebliebenen Kandidaten gegeneinander an. Dies ist das erste Mal, dass die Talente nicht untereinander im Team gegeneinander antreten, sondern gegen die anderen Teams der Coaches. Letztes Jahr gewann Ivy Quainoo mit der Single „Do you like what you see“.

Trotz anderem Konzept als beispielsweise bei „Deutschland sucht den Superstar“ oder der Talentshow „Das Supertalent“ ist bei den Quoten zu beobachten, dass die Zuschauerzahl seit der ersten Ausstrahlung der aktuellen Staffel in den Blind Auditions mit 4,69 Millionen Zuschauern bis zum Halbfinale am 7. Dezember auf 2,69 Millionen Zuschauern gesunken ist. Auch wird kritisiert, dass zwar ein anderes Konzept vorliegt, die Talente jedoch trotzdem entweder eine bewegende Geschichte mitbringen oder auffallend gut aussehen.

Ella Roth und Paula Hennig, Düsseldorf, Comenius-Gymnasium

Umfrage – Düsseldorf im Musikfieber

Heutzutage hören viele Leute Musik. Manchmal aus Langeweile, manchmal aus Trauer, andere Male aus Wut, oder aus ganz anderen Empfindungen hören wir Musik. Wir haben dann ein paar Sachen dazu gefragt. Was ist denn das beliebteste Musikgenre? Welches ist am schlimmsten? Wann hören die Leute denn Musik? Wie alt sind die meisten?

Die erste Frage wurde, wie erwartet, von allen Leuten anders beantwortet. Oft wurden Popmusik, Klassik und Rockmusik genannt, doch viele Leute sagten, dass jedes Musikgenre etwas Schönes hatte. Außerdem solle es auch immer auf die Stimmung ankommen. Sie erzählten auch, dass sich der Musikgeschmack, während des Lebens, verändern kann.

Daraufhin fragten wir die Leute, ob da nicht doch eine Musikart war, die sie persönlich nicht gerne hörten. Die meisten der Befragten finden Heavy Metall nicht gerade schön. Sie bezeichneten es oft als Schreien und viel zu laut, doch es gab auch noch ein paar andere Antworten wie Gangsta Rap und auch Popmusik wurde einmal als grausam bezeichnet.

Als wir die Leute dann fragten, ob sie denn Leute kennen würden, welche das gerne hören, sagten alle Befragten, dass sie welche kennen würden. Also werden selbst die Musikrichtungen, die für die einen furchtbar sind, von anderen gerne gehört. Die nächste Frage die wir stellten war, wo und wann hören Sie Musik?

Manche der Befragten sagten, dass sie oft Musik hören, wenn sie einen gemütlichen Abend haben wollen, auch bei Autofahrten oder einfach so zwischendurch. Andere sagten auch, dass ihnen Musik oft in Stressmomenten geholfen hat wie zum Beispiel beim Studium. Sie sagten, dass Musik in jeder Gefühlslage und in jeder Situation helfen kann. Egal ob man traurig, glücklich, gestresst, wütend oder so Musik kann in jeder dieser Lagen Trost spenden oder die Laune weiter anheben.

Wie alt sind eigentlich die Leute, die am meisten Musik hören? Alle Befragten sagten uns ihr Alter, doch wir konnten leider nicht herausfinden, wer was am meisten hörte. Manche waren sechs Jahre alt, andere 13 Jahre und es ging bei unseren Befragten bis 65 Jahren. Fakt ist, dass Musik in unserem Zeitalter nicht mehr wegzudenken ist. Jeder Mensch hat seine eigenen Erinnerungen mit der Musik. Die Leute spielen ein Instrument, singen oder hören einfach nur zu. Wir sind nach unserer Umfrage auf den Entschluss gekommen, dass Düsseldorf eine Stadt ist, in der jeder gerne Musik hört

Caroline Rolofs und Anna-Zoe Janßen, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Ernährung – Der Mix macht’s

Bei vielen Leuten wird Fastfood immer alltäglicher, aber wieso auch nicht? Wenn man in den Supermarkt geht, fällt die Entscheidung nicht schwer, das Angebot von „fertig für die Mikrowelle“ abgepackten Produkten ist groß.

Denn wieso sollte man sich zwei Stunden an den Herd stellen, wenn die Tütensuppe, der Apfelstrudel oder die Pizza schon fertig im Regal steht.

Einziges Manko: die Qualität. Doch dieses Problem wird von der Werbung heruntergespielt. Die Pizza würde ja erst im Ofen richtig fluffig, und der Apfelstrudel entwickle erst zu Hause den perfekten Geschmack.

Dabei ist der Käse auf der Pizza eigentlich gar kein Käse mehr, und in der fertigen Tomatensuppe sind mehr Zusatzstoffe als Tomate enthalten. Ballaststoffe: null. Dabei kann man selber genau so schnell etwas viel gesünderes kochen, erklärt Monika Werner vom Kids Kochstudio Düsseldorf.

Eine Tomatensuppe in 20 Minuten kann jedes Kind kochen. Einfach, lecker und gesund! Aber was heißt das eigentlich?

Sind alle Pizza- und Burgerläden von jetzt an tabu, darf man nur noch Salat essen? Eben nicht. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, ein paar Mal Fisch, ein paar Mal Fleisch, Obst und Gemüse natürlich auch, aber eben auch mal einen Burger, erklärt Monika Werner. Sogar sie geht manchmal zu Fastfoodketten, gesteht sie ein, mittlerweile gehören sie nämlich einfach zum heutigen Leben dazu.

Man darf nur nicht davon süchtig werden, und Fastfood ist kein Ersatz für frisches, gesundes Essen. Eins steht fest: Man muss sich bewusst ernähren, bevor man sich im Dschungel aus Werbung, Angeboten und Verkaufstricks verirrt.

Auch Sport wird immer wichtiger, weil immer mehr Produkte versteckte Kalorien enthalten, und die Leute gar nicht mehr darauf achten, wie viele Kalorien sie mit einem kleinen Joghurt zu sich nehmen.

Fazit: Fastfood ist nicht direkt ungesund, nur die Menge macht es aus. Man muss also aufpassen, dass Fastfood nicht alltäglich wird.

Jonathan Bobak und Paul Nachtwey, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Tiere – Ein Zweibeiner unter 18 Vierbeinern

In Ludenberg – direkt am Grafenberger Wald – arbeitet Claudia Richter täglich mit dem treuen Begleiter des Menschen.

Seit fünf Jahren tummelt sich die bunt gemischte Hundegruppe um die erfahrene Hundebetreuerin Claudia Richter. Gemeinsam verbringen sie den Tag vom frühen Morgen bis in den späten Nachmittag in den gemütlichen Räumlichkeiten des Hundehorts oder mit Wanderungen in den nahe gelegenen Wald.

Ob junger, alter, großer oder kleiner Hund – jeder findet hier den richtigen Gruppenanschluss. Der Labrador-Mix Fino, ältester und ranghöchster Rüde bringt durch sein erfahrenes, sicheres Auftreten viel Ruhe und Gelassenheit in die Gruppe. Auch unsichere Hunde wie zum Beispiel die Hündin Maja, die sich vor einem Jahr der Gruppe anschloss, lernen hier Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit.

Mit ihrer Stimme und Köpersprache leitet Claudia Richter das Rudel auch in Stresssituationen. Sie ist der „Leitmensch“, das wissen die Haushunde und sofort kehrt Ruhe ein.

Die Idee für den Hundehort: Hundebesitzer, die tagsüber wenig Zeit haben, können ihre Tiere morgens dort abgeben und am späten Nachmittag wieder abholen. Die Kosten pro Tag liegen zwischen 15 und 20 Euro. Der Hort ist mit großen, gemütlichen Räumen inklusive Ruhezone und Spielecke ausgestattet. Für jeden steht ein kuscheliges Hundebett bereit.

Nach den Wanderungen durch den Wald knurrt bei jedem der Magen. Für das leibliche Wohl der Hunde gibt es allmorgendlich ein Frühstück sowie zwischendurch kleine Snacks. Wer dann noch nicht müde ist kann sich in der Spielecke austoben. „Ein bisschen wie bei uns Menschen in einem Kindergarten”, erklärt Claudia Richter lächelnd. Für Hundehalter, die sich im Umgang mit ihrem Hund weiterbilden möchten, wird auch ein Hund-Mensch-Verhaltenstraining und eine Hundewanderung durch den Grafenberger Wald angeboten.

Bis zu 20 Hunde betreut Claudia Richter täglich. „Weil die Hunde nicht ständig wechseln, sondern auf Dauer hier betreut werden, haben sie inzwischen intensive Bindungen entwickelt. So wissen die Hunde immer, wer und was auf sie zukommt, wenn sie morgens in den Hort gebracht werden“, stellt Richter fest. Zwischen Max, dem dreijährigen Labrador, und der gleichaltrigen englischen Bulldogge George, die beide als Welpe in den Hort gekommen sind, ist über die Zeit eine tiefe Freundschaft entstanden. Dies kann man das an den hoch ritualisierten Spielabfolgen innerhalb des Hortes und im Wald erkennen. Diese enge Bindung spürt man natürlich auch bei der Betreuerin und ihren Hunden, wenn sie mit ihnen spricht, die Hunde anfasst. Da spürt man Vertrauen und gegenseitigen Respekt.

Das Leben in einer Hundegruppe stellt viele Regeln auf, die der Betreuer genauso wie die Hunde einhalten muss. Dieser Verantwortung muss man sich jeden Tag aufs Neue bewusst sein. Dann kann es wieder los gehen mit Max, George, Maja, Fino und all den anderen Gruppenmitgliedern.

Quelle: www.hundehort-duesseldorf.de

Xenia Richter, Düsseldorf, Werner-V.-Siemens-Realschule