Archiv der Kategorie: Düsseldorf

Spielfilme ins Netz – YouTube – das Fernsehen von morgen?

Längst hat sich YouTube aus der Masse von Videoportalen abgehoben: Täglich werden mehr als vier Milliarden Videos aufgerufen, und in einer Sekunde wird insgesamt eine Stunde Videomaterial von Nutzern auf die Website geladen. Doch das sind schon lange nicht mehr nur Amateurvideos, aufgenommen mit einer Handykamera. Mittlerweile werden eine Menge Videos professionell produziert. Doch YouTube war nicht schon immer so groß wie heute.

Am 14. Februar 2005 wurde YouTube von den ehemaligen PayPal-Mitarbeitern Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim gegründet. Der Name der Website (wörtlich übersetzt: „Du Röhre“) bedeutet so viel wie „Du sendest“. Im April 2005 wurde das erste Video auf die Website geladen, die im Dezember desselben Jahres offiziell startete. Der Internetriese Google kaufte YouTube im Oktober 2006 für 1,65 Mrd. US Dollar. 2009 konnte man erstmals 3D- und FullHD-Videos veröffentlichen. Im Dezember 2007 wurde das Youtube-Partnerprogramm eingeführt, mit dem „YouTuber“ durch kurze Werbespots vor ihren Videos Geld verdienen können.

Mit dem neuen Feature „YouTube Movies“ versucht Google nun YouTubes Horizont durch Spielfilme und Reportagen zu erweitern. Dies wird durch Werbeeinblendungen finanziert und ist somit für den Nutzer kostenlos. Ein YouTube-Konto ist nicht erforderlich, solange man keine Filme mit Altersbeschränkung schauen will.

Niklas Freiheit und Felix Logar, Düsseldorf, Annette-V.-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Jugendangebote in Oberkassel – Eine aktive Kirchengemeinde

Alle Jahre wieder kommt es vor, dass der Kirchenraum der Auferstehungskirche Oberkassel „aus allen Nähten“ platzt. Dann weiß der regelmäßige Kirchgänger, dass Heiligabend sein muss. Das Krippenspiel ist in vollem Gange, der Chor singt himmlisch und die Menschen haben dieses Weihnachtslächeln im Gesicht. Schade, denn nicht nur an diesem besonderen Tag lohnt es sich, die Kirche im Stadtteil Oberkassel zu besuchen.

Das ganze Jahr über bieten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter allen Generationen ihre Zeit und Ohren an. Die ältern Menschen freuen sich montags auf das Treffen der „fröhlichen Senioren“, bei dem sie gemeinsam Kaffee trinken, Vorträgen lauschen und sich in großer Runde einmal nicht so einsam fühlen.

Junge Mütter und Väter haben die Möglichkeit an einem der „Mini-Clubs“ teilzunehmen, bei denen man sich austauscht und über schlaflose Nächte, Zahnwechsel und den Wiedereinstieg in den Job redet, während die Kleinkinder umher krabbeln.

Die Kinder- und Jugendarbeit ist besonders hervorzuheben. Hier findet jeder etwas! Zum Beispiel einer der nachmittäglichen oder abendlichen „Treffs“, bei denen Kinder und Jugendliche mal die Schule und die Streitigkeiten zu Hause lassen können, um einfach mal nur zu spielen, zu basteln oder zu chillen.

„Wöchentlich sind es rund 120 Kinder und Jugendliche, die wir in den Gemeindezentren Oberkassel und Lörick betreuen“ sagt Marita Franz, die seit über 25 Jahren Leiterin des Kinder- und Jugendbereichs der Kirchengemeinde Oberkassel ist. Sie könne auf ein hochmotiviertes Team von ca. 30 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Alter von 13 – 31(+) Jahren zurückgreifen.

„Allein für eine normale Woche ohne besondere Ereignisse sind rund 18 Ehrenamtliche im Einsatz. Die meisten ehrenamtlichen Helfer bleiben uns zwei Jahre treu, viele sogar fünf Jahre und länger“, berichtete sie außerdem. Es gehe ihr nicht in erster Linie um den konfessionellen Ansatz sondern darum, den Kindern und Jugendlichen eine Begegnung zu ermöglichen und ein Miteinander unter dem Leitmotiv „Gott hat alle Kinder lieb“ zu fördern.

Außerdem gibt es da noch die Kinderbibelwoche, von Insidern liebevoll „KiBiWo“ genannt, bei der in der ersten Herbstferienwoche 100 Kinder etwas zu einem biblischen Thema erfahren, zusammen spielen, singen, basteln und beim Abschlussgottesdienst alles den entzückten Eltern vorstellen. Die Gemeindefeste, Trödelmärkte, Jugendfreizeiten, Konfi-Fahrten, Chöre – all das und vieles mehr kann man in unserer Gemeinde erfahren. In der heutigen, oft sinnfreien eventlastigen Zeit ist es gut, dass alle Generationen eine „Wohlfühloase“ im Stadtteil aufsuchen können.

„Stell´ dir vor es ist Kirche und alle gehen hin“!

Charlotte Sperlich, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Das Auslandsjahr, ein unvergessliches Erlebnis – Eine Reise in eine andere Kultur

Alles begann 1948, in der Nachkriegszeit, als zwei deutsche Schüler für ein Jahr in die USA reisten und Jahre darauf Schüler aus den USA Deutschland besuchten. Seitdem gibt es das Auslands/High-School-Jahr. Heute versteht man ihn nicht mehr nach dem „Inbound“-Prinzip, wo ein direkter Austausch mit Gegenbesuch stattfindet, sondern als einen kulturellen Austausch, in dem man das Land näher kennenlernt und die Selbstständigkeit fördert. Das Jahr selber stellt einen Erfolg im Leben dar, da man selbstständiger wird und die Sprache leicht erlernen kann.

Die meisten Jugendlichen werden von Mitschülern zu einem Auslandsjahr angeregt. Bücher oder Filme wecken ebenfalls das Interesse.

Ein Austauschjahr wird in drei Abschnitte aufgeteilt: die Vorbereitung, das eigentliche Jahr und die Nachbereitung bzw. der Wiedereinstieg ins normale Leben.

Die Vorbereitung nimmt wahrscheinlich die meiste Mühe in Anspruch. Sie beginnt mit der Auswahl der Organisationen. Diese ist sehr mühselig, denn es gibt keine verlässliche Bewertung dafür.

Erfahrungsberichte geben eine kleine Vorstellung von der Organisation. Sie können aber auch nichts Genaues aussagen, da man sowohl von der „schlimmen Enttäuschung“ als auch von dem „besten Jahr des Lebens“ zu der gleichen Organisation berichten kann. Es gibt auch die Möglichkeit, den Schüleraustausch privat zu organisieren.

Manchmal werden finanzielle Hilfen wie Stipendien angeboten. Man kann auch Auslandsbafoeg, eine finanzielle (Studien)hilfe, die zur Förderung der Bildung vom Staat zur Verfügung gestellt wird, beantragen. Man erhält dann monatlich einen vom Einkommen der Eltern abhängigen Betrag, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Wenn nun eine Organisation gefunden wurde, schickt man eine Bewerbungan die Organisation. Diese sollte den Lebenslauf, eine kleine Beschreibung und die letzten Zeugnisse beinhalten. Wenn man ein Stipendium beantragt, fügt man noch Dokumente, die die finanzielle Lage oder kreative/soziale Arbeit belegen, hinzu. Es dauert in der Regel ziemlich lange, bis eine passende Gastfamilie gefunden wird, die dem Profil des Austauschschülers entspricht. Diese bekommt man dann relativ spät mitgeteilt.

Im Austauschjahr durchläuft man meist acht Phasen:

die Ankunft, das Einleben (Identifizierung mit der Umwelt), die „Spielregeln“ der Umwelt, Kulturschock (ein Zustand, an dem einem alles fremd erscheint/Verwirrung), Holiday blues, Verstehen, Vorbereitung auf Rückkehr und Wiedereingliederung.

Im Ausland sollte man sich bemühen, möglichst viel und häufig mit der Familie oder den Mitschülern zu sprechen. Nur dadurch erlernt man die Sprache. Die Rückkehr wird ein emotionales Erlebnis sein: Man ist traurig

das Land und die Leute, die man ins Herz geschlossen hat, zu verlassen, und glücklich, die eigene Familie wiederzusehen.

Quellen: Markus Eckert, Gabriel Richter (ehem. Austauschschüler), Ratgeber „Handbuch Fernweh“ und „ein Schuljahr in den USA“, Broschüren von diversen Organisationen, www.yfu.de,www.weltweiser.de

Leiling Ng, Düsseldorf, Gärres-Gymnasium

Glätte und Schneebälle – Gefahren im Winter

Der Winter kommt, der Winter geht, doch mit ihm kommen auch die Gefahren! Vor kurzem gab es wieder einen Unfall, ausgelöst durch einen Schneeball. Ein zwölfjähriges Kind wirft in der Nähe von München einen Schneeball gegen einen Lkw, der Fahrer erschrickt, bremst und es gibt einen Auffahrunfall. Der Pkw-Fahrer dahinter kann nicht mehr rechtzeitig reagieren, das Auto rutscht in den Lkw. Bei diesem Unfall gab es zwar nur Verletzte, doch man sieht, der Winter birgt einige Gefahren.

Schneebälle, Glätte und unerfahrene Fahrer sind häufige Ursachen. Doch warum wird an Schulen in Sachen Schneeballschlacht nicht härter durchgegriffen, warum werden nicht alle Straße gestreut und warum werden Fahranfänger nicht besser geschult? Zuerst einmal: Ein härteres Durchgreifen bei Schneeballschlachten wünscht sich wohl kaum ein Kind, doch was ist so gefährlich an Schneebällen?

Schneebälle sind an sich eigentlich nicht gefährlich, es kommt auf die Art des Schneeballs und das Ziel an. Der beliebteste Schnee zum Werfen ist der frische Schnee, er ist nicht wirklich gefährlich. Das wird er nur, wenn er schon lange liegt, nass oder gefroren ist. Dann wird er hart und kann Augen und Nasenverletzungen hervorrufen. Frischer Schnee kann auch gefährlich werden, wenn man ihn gegen ein Auto wirft, denn der Fahrer kann sich wie im Unfall in Bayern erschrecken und so einen Verkehrsunfall auslösen.

Im Winter verdoppeln sich die Verkehrsunfälle und Staus, wenn es plötzlich anfängt zu schneien, es wird glatt und erst nach einigen Tagen haben sich alle an das Winterwetter gewöhnt.

Aber warum streuen die zuständigen Behörden nicht einfach von Anfang an alle Straßen?

Der Grund ist der Salzmangel. Allein auf einem Kilometer Autobahn werden 10 Tonnen Streusalz benötigt. Im letzten Winter hatten viele Städte das Problem, dass am Ende des Winters kein Salz mehr übrig war. Aus diesem Grund wird nicht auf jeder kleinen Straße gestreut.

Ein Problem für die Autofahrer und vor allem für die Fahranfänger, denn in der Winterzeit herrschen für sie völlig andere Bedingungen. Deshalb kommen viele Leute, die schon einen Führerschein haben, im Winter noch einmal in die Fahrschule und üben das Fahren bei Schnee und Eis, außerdem gibt es ein Fahrsicherheitstraining.

Fazit: Als Autofahrer sollte man bei Schnee in einem angemessenem Tempo fahren und auf alles gefasst sein, denn die Städte können nicht überall streuen und manchmal kann man das Auto ja auch stehen lassen.

Kinder sollten bei nassem und vereistem Schnee aufpassen und keine Schneebälle auf Autos werfen.

Wenn all das beachtet wird kann einem schönen Winter nichts im Wege stehen.

Paul Nachtwey, Leonard Moll, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Filmkritik – Illuminati

Der Film „Illuminati“, der Nachfolger des Films „Der Da Vinci Code – Sakrileg“, ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Durch perfekte schauspielerische Leistungen in den Haupt- sowie Nebenrollen wird Spannung erzeugt, die bis zur letzten Sekunde des eineinhalb Stunden langen Films anhält. Auch schöne Kulissen und gut ausgeführte Dreharbeiten von Regisseur Ron Howard verstärken die Spannung und Dramatik der Situation.

Die Handlung ist sehr verzweigt und der Zuschauer wird von Anfang bis zum Ende mit immer neuen Infos zugekleistert, sodass die Intrigen zunächst nicht klar erscheinen und erst gegen Ende aufgedeckt werden. Aber als im Teilchenbeschleuniger Anti-Materie gestohlen wird und im Vatikan eine Bombendrohung eintrifft, schaltet die Polizei schnell. Prof. Lennon (Tom Hanks) und Dr. Verta (Aylet Zurer) werden gerufen, die Bombe zu finden. Schon beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und die Illuminati.

Benedikt Masberg, Düsseldorf, Humboldt-Gymnasium

Weihnachtsmarkt – Für jedes Alter

„Ich bin hier schon öfters gewesen und ich finde dieses Betrinken an den Glühweinständen einfach nicht so toll“, äußert die 14-jährige Aslihan Boz, die Besucherin des Weihnachtsmarktes ist.

Der Markt geht vom 22. November bis 23. Dezember 2012, täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Er ist seit mittlerweile mehr als 20 Jahren vom Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH organisiert worden und wird von den Besuchern unterschiedlich bewertet.

Anders als die junge Düsseldorferin Aslihan punktet der Weihnachtsmarkt bei der 33-jährigen Tanja Fink. „Ich bin das erste Mal auf dem Weihnachtsmarkt am Dreieck und bin begeistert von der Atmosphäre und kann mir an meinen Lieblingsständen wie dem Crepe- und Champignonstand etwas Leckeres gönnen“ , berichtet sie. „Und außerdem kann ich meinen Einkauf mit dem Besuch auf einem Weihnachtsmarkt verbinden.“

Auf dem Weihnachtsmarkt sind die Stände von der Ecke Goeben-, Schwerin-, Kaiserswerther Straße entlang zur Nordstraße bis zum Dreieck verteilt. Neben den Weihnachtsmarkt-Klassikern wie Glühwein oder Crepe wird auch noch anderes leckeres angeboten wie Reibekuchen oder Backkartoffeln in verschiedensten Formen.

Natürlich kann man sich auch noch ein letztes Weihnachtsgeschenk auf dem Nordstraßen-Weihnachtsmarkt erwerben wie zum Beispiel am „Lederdesign“, der von dem 29-jährigen Ali Zafar betrieben wird und das erste Jahr seinen Stand in der Nordstraße hat, anders als der Glühweinstand direkt am Dreieck, an dem die Verkäuferin Michaela Simon (46) erzählt, dass sie schon seit 20 Jahren da ist. Außerdem ist der Weihnachtsmarkt etwas für jedes Alter.

Isabell Boros, Düsseldorf, Justus-von-Liebig Realschule

Fußball – Das neue DFB Sicherheitskonzept

Am 12. Dezember 2012 hat der Deutsche Fußballbund (DFB) den Vereinen der 1. und 2. Liga ein neues Sicherheitskonzept vorgestellt. Darin geht es unter anderem um die Verstärkung der Personalkontrollen, Videoüberwachungen und die Verfolgung von Straftätern in Verbindung mit Pyrotechnik und Gewalt.

An den Spieltagen zuvor haben die Fans dagegen mit einer Aktion namens „12doppelpunkt12“ protestiert. Sie haben die ersten 12 Minuten und 12 Sekunden geschwiegen, sodass es im Stadion still war. Damit wollten sie zeigen, wie es wäre, wenn es keine „richtigen“ Fans gäbe. Bezüglich dieser ca. 12 Minuten muss man zugeben, dass es ein komisches Gefühl war, keine Stimmung zu haben.

Jedoch hat diese Aktion nichts bewirkt, da die Vorstände zu 90 Prozent den Anträgen zugestimmt haben. Lediglich der Hamburger SV, der FC St. Pauli und Union Berlin stimmten strikt dagegen. Kurz nach der Entscheidung haben die Fanclubs weitere Proteste angekündigt.

Victor Levacher, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Dorothee-Sölle Haus – Ein offenes Haus

Fast jeder im linksrheinischen Düsseldorf ist schon einmal an dem großen Gebäude auf der Hansaallee 112 vorbeigegangen oder -gefahren. Dieses Gebäude ist das Dorothee-Sölle-Haus, in dem alte Menschen, die nicht mehr alleine leben können, Hilfe bekommen.

Das Dorothee-Sölle-Haus ist ein Pflegeheim der Diakonie Düsseldorf.

In dem Pflegeheim sind Demenz und Schlaganfälle die häufigsten Krankheitsbilder. Über 100 Mitarbeitern arbeiten auf drei verschiedenen Stationen: der Kurzzeitpflege, der stationären Pflege sowie der Tagespflege. In einem Interview sagte die Leiterin der Sozialen Dienstleistung und des „zentrum plus“, dass neben den über 100 Mitarbeitern auch 128 Ehrenamtliche helfen.

In den drei Wohnbereichen der stationären Pflege leben 78 Menschen von den Pflegestufen 0-3. Das heißt, dass pflegebedürftigen Menschen, die nicht mehr zu Hause versorgt werden können, ein Zuhause geboten wird.

In der Kurzpflege werden Menschen betreut, die nur vorübergehend Pflege benötigen. In der Tagespflege erfolgt die Betreuung von 9-17 Uhr. Dort können auch die Bewohner des benachbarten Wohnparks Oberkassel Hilfe bekommen. Sie können gemeinsam mit den anderen Bewohnern an Aktivitäten bzw. Ausflügen teilnehmen. Dazu bietet die Diakonie Ausflüge zu einem Bauernhof, Museumsbesuche, Bootsfahrten etc. an. Außerdem gibt es regelmäßige Gruppen z. B. Singkreis, Malgruppe, Werkgruppe und viele andere. Zudem wird im Dorothee-Sölle-Haus viel gefeiert: Karneval, Frühlingsfest, Sommerfest, Weihnachtsfeier und Geburtstagsfeiern, die auch von vielen Menschen aus der Nachbarschaft besucht werden.

Im Hauptgebäude gibt es im großzügigen Foyer einen Kiosk und ein Bistro, das auch für die Besucher geöffnet ist. Das Dorothee-Sölle-Haus mit seinen Mitarbeitern, der angrenzende Wohnpark sowie das „zentrum plus“ sind gut im Stadtteil vernetzt. Für die wachsende Zahl der älteren Mitbürger ist die Diakonie im Stadtteil Oberkassel eine wichtige Anlaufstelle.

Annemarie Bruhn, Düsseldorf, Cecilien-Gymnasium

Quakkonzert verstummt – Tausende Frösche sterben wegen vieler Gefahren

Es quakt im Frühjahr besonders laut, denn das ist die Zeit, wo der Laich abgelegt werden muss, um sich zu verbreiten. Frösche gibt es überall, in verschiedenen Umgebungen, ganz besonders in Teichen, wo sie entweder schwimmen, essen oder ihren Laich ablegen. Der,,Laich“ sind die Eier der Frösche, sie sehen aus wie mehrere kleine Blasen mit schwarzen Punkten innen drin. Das sind nämlich die Kaulquappen, die noch unterentwickelt sind. Es dauert 1-3 Jahre bis sie geschlechtsreif sind, dann

trägt das Weibchen das Männchen huckepack zum Teich, wo es geboren wurde.

Auf dem langen Weg müssen sie sich vor Fressfeinden in Acht nehmen. Die Kreuzotter, diese Schlangenart, beißt blitzschnell zu und vergiftet ihre Beute. Die Reaktionszeit der Schlange ist sogar schneller als die von einem Menschen, das heißt, wenn man ausweicht, hat die Schlange schon längst zugebissen. Am Ende verfolgt sie so lange das Opfer, bis das Gift wirkt und der Frosch umfällt, dann verschlingt sie ihn einfach. Frösche müssen sich auch vor ihren eigenen Artgenossen verstecken, denn der Seefrosch frisst alle anderen Frösche, die kleiner sind als er. Krötenschmeißfliegen sind auch sehr gefährliche Feinde der Frösche. Krötenschmeißfliegen heften ihre Eier in der hinteren Kopfregion der Frösche.

Die Tiere sind schon als junge Kaulquappen vielen Gefahren wie Molchen, Libellenlarven, Fischen oder Enten ausgesetzt. Als junge Frösche müssen sie nach hungernden Grünfröschen, Bachstelzen, Amseln, Laufkäfern und Wolfsspinnen Ausschau halten. Bevor sie ihren Laich ablegen, müssen sie die größte Gefahr überwinden, den Menschen. Menschen brauchten mehr Platz, um Gemüse anzubauen, und deshalb hat man viele Tümpel zugeschüttet, Flüsse korrigiert, in ein enges Flussbett gezwängt und das Umland trocken gelegt.

Vor 60 Jahren herrschte an der Aare in der Belpau bei Bern jeden Frühsommer ein riesiges Froschkonzert, heute ist alles verstummt, es quakt nur noch aus einzelnen Weihern im Siedlungsraum. Da Menschen giftige Chemikalien benutzen, um Insekten von ihrem Gemüse fernzuhalten, werden auch Teiche unbewohnbar.

Wildhüter haben für Frösche Tunnel unter den Straßen gebaut, Zäune am Straßenrand angebracht und Eimer in kleine Gruben gelegt, damit sie reinfallen und von den Wildhütern auf die andere Seite gebracht werden, es hat ein bisschen gedauert, aber dennoch hat es funktioniert. Es werden auch Tümpel wieder gefüllt und Straßen an Laich-Tagen gesperrt, die Stadt spendet auch mit, dass Seen und Teiche wieder bewohnbar werden und vielleicht werden weniger Froscharten aussterben.

Mouyass Nizar, Düsseldorf, Justus-von-Liebig Realschule

Kommentar – Abercrombie – Warten Forever

Sogar bei eisigen Minusgraden wird man gezwungen zu warten, wenn man den “ Hype” mitmachen will.

„Abercrombie and Fitch“ ist neu in Deutschland und schon bei allen „Teenies” und Erwachsenen beliebt. Dieser amerikanische Touch ist, wie die Jugendlichen heute sagen, „Mainstream“. Aber warum mögen alle dieses Label?

Wer in den Laden will , muss zunächst die größte Hürde des Wartemarathons überwinden. Dazu gehört auch Warten bis man sich wortwörtlich den „Po abfriert“. Das Wort „Warten Forever” könnte der neue Werbeslogan von Abercrombie werden, wenn sie Werbung machen würden, denn da kann man warten, bis man alt wird: „Wer schön sein will muss leiden.”

Aber nachdem man endlich vor der Kasse steht, ungern das hart gesparte Taschengeld rausholt und zappelnd darauf wartet, dass der Kassierer das parfümierte Teil in das „Highlight” für jeden Teenie, die Tüte, packt. Warum „Highlight”? Die halb nackten Männer, die auf den Tüten verewigt sind, punkten richtig bei den Mädels. Nicht nur die Tüten, auch die halb nackten Männer vor dem Eingang locken ahnungslose Mädchen an. Natürlich kriegt man dann auch ein Gratisfoto, wenn man sich hinter die anderen drängelnden Mädchen stellt.

A&F trägt inzwischen nun wirklich jeder. Große Augen erscheinen dennoch, wenn der Sitznachbar in der Schule das gleiche trägt wie man selber. Das will doch eigentlich keiner. Aber wenn es um A&F geht, scheint das niemanden mehr zu stören. Das Adjektiv „individuell“ wird wahrscheinlich irgendwann vom Aussterben bedroht sein.

Auch interessant ist, dass nicht nur A&F Trend ist, auch die Partnermarke „Hollister“ und „Gilly Hicks“ sind begehrt.

Ich fürchte, dass heutzutage für Jugendliche nichts wichtiger ist, als das Neueste vom Neuen zu haben. Doch ist es wirklich so wichtig Markenklamotten zu tragen? Will man den Hype unterstützen? Wo bleibt unsere Individualität? Vielleicht sollten wir den nächsten H&M Laden nach coolen Teilen durchsuchen, wir werden bestimmt erfolgreich sein und billiger ist es auch…

Xinyi Zhou, Düsseldorf, International School Of Düsseldorf