Gefahren im Internet – erkennen wir sie? – SchülerVZ & Co haben ihre Tücken

Das Internet ist schon lange nicht mehr nur noch eine Quelle für Informationen. Insbesondere für Jugendliche lauern in Chatrooms wie Icq, SchuelerVZ und Co. Gefahren.

Viele Jugendliche verbringen einen Teil ihrer Freizeit vor dem Computer. Dort bekommen sie die Möglichkeit, auf bequemem und einfachem Weg mit Freunden zu kommunizieren und neue Bekanntschaften zu schließen.

Doch dabei denken viele nicht an die versteckten Gefahren.

Icq und SchuelerVZ sind derweil sehr gefragte Chatforen. Somit kann man manche Nutzer, die vorgeben jemand zu sein, um ihr Gegenüber zu verführen, nicht mehr von den „realen“ Nutzern unterscheiden. Leider hört man viel zu oft von solchen Fällen, in denen Jugendliche missbraucht werden, weil sie sich mit den Nutzern, die vorgeben, jemand anderes zu sein, treffen wollen.

In dem Programm SchuelerVZ kann man nicht nur mit anderen Usern chatten, sondern auch unter anderem Bilder von sich und anderen Personen veröffentlichen.

Diese Bilder werden in selbst angelegten Alben angezeigt. Unter solche Bilder kann man dann sowohl positive als auch negative Kommentare schreiben.

Auch ist es möglich, Bilder aus fremden Alben auf seinen eigenen Computer zu kopieren. Somit kann man Bilder von allen Nutzern des SchuelerVZ auf seinem Computer haben und diese auch missbrauchen.

Ein negativer Aspekt wäre, dass bei Bewerbungen das Internet nach Bildern des Bewerbers von der Firma durchforstet wird. Das kann sich dann laut Helmut K., einem Experten in diesem Bereich, entweder positiv oder auch negativ auf die Bewerbung auswirken.

Natürlich ist niemand gezwungen, Bilder von sich oder anderen in das Internet zu stellen, jedoch machen sich nur wenige Jugendliche ernsthafte Gedanken über dessen Folge.

Katharina Everaerts, Pia Jockweg und Lilia Schopf, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Jugendliche hoffen auf eine Rettung – Half-Pipe für Skater soll weichen

Die Möglichkeiten für Jugendliche, sich in Geldern ungestört zu treffen, verringern sich immer mehr.

Mehrere Treffpunkte für Jugendliche wurden schon geschlossen und jetzt soll auch noch die Half-Pipe weichen.

Der Bau der Schulmensa soll nicht der einzige Grund für den Abriss der Pipe sein, sondern auch, dass manche Jugendliche über die Strenge schlagen. Doch somit müssten auch die unschuldigen, friedlichen Teenager unter dem falschen Verhalten anderer Kids leiden.

Jedoch ist ein Lichtblick für die Skater zu erkennen:

Die Mensa könnte auch im Gebäude der Stadtverwaltung errichtet werden. Diesbezüglich würde die Pipe und alle an ihr hängenden Erinnerungen erhalten bleiben.

Laut Kevin D., ein befragter Skater, würde der Abriss in den allerschlimmste Fällen sogar zu Drogenkonsum führen. Dieser Ansicht war kein weiterer der Befragten. Doch alle waren sich einig, dass sie an der Half-Pipe eine wunderschöne Zeit verbracht haben und dass diese nach dem Abriss vollkommen der Vergangenheit angehören würde.

„Ich find’s nicht gut, weil hier alle Leute von klein bis groß zusammen skaten oder bladen“, so Tim N., ein weiterer befragter Skateboader. Durch diese Umfrage wird klar, wie wichtig die Half-Pipe für viele der Jugenlichen ist. Somit hoffen diese, dass die Stadt auch im Sinne der Jugendlichen handelt.

Katharina Everaerts, Pia Jockweg und Lilia Schopf, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Der Ball zappelt im Netz… – …in Vrasselt nicht!

„Tooor!“ „Nein, daneben!“ War der jetzt drin oder nicht? Wieder einmal ist nicht klar, ob der Ball ins Tor oder knapp daneben geflogen ist. Am Hagenackerweg in Vrasselt findet gerade ein Fußballspiel zwei gegen zwei auf dem Bolzplatz statt. Doch es gibt Unstimmigkeiten, der Grund: die Netze fehlen und dadurch ist es nicht immer eindeutig zu erkennen, ob der Ball im Tor war oder nicht.

Der Bolzplatz ist eigentlich bestens ausgestattet: Neben stabilen Toren und gut gepflegtem Rasen gibt es sogar Fahrradständer, eine Bank und Zäune, die den Ball vor einem Flug ins Feld schützen. Schon beachtlich, wenn man bedenkt, dass hier vor einem Jahr noch ein ödes Feld lag.

Ende letzten Sommers wurde der Bolzplatz errichtet und mit einem kleinen Fußballturnier eröffnet. Seitdem haben die „Dorfkicker“ aus Dornick und Vrasselt einen geeigneten Platz, um auch in ihrer Freizeit Fußball zu spielen.

Marko Buscher, Torjäger bei der C-Jugend des SV Vrasselt und direkter Anwohner vom Bolzplatz, berichtet, dass dieser seltener als erhofft benutzt wird. Dies liegt seiner Meinung nach daran, dass es eben keine Netze gibt. Dieser Auffassung sind auch andere Kicker. Nachdem man schon so viel in den Platz investiert hat, hoffen sie, dass jetzt auch noch Netze angeschafft werden, damit der Bolzplatz für viele Jugendliche attraktiver und somit häufiger genutzt wird.

Lukas Klaßen, Emmerich, Städt. Willibrord-Gymnasium

Umfrage am Gymnasiums Aspel – Wohin verreisen unsere Lehrer?

Der Lehreralltag ist schwer: Arbeiten korrigieren und andere Sachen gehören einfach dazu. Dafür haben die Lehrer aber auch längere Ferien als andere Menschen. Und wohin geht es in diesen Ferien? Folgende Umfrage berichtet darüber.

Sonne, Strand, Meer, all diese Vorraussetzungen erfüllt Spanien. Meistens jedenfalls. Deshalb ist es auch das beliebteste Urlaubsziel der Lehrer des Gymnasiums Aspel. Frau Krude fliegt auf die Kanaren – genauer gesagt nach Teneriffa, während Herr Benen nach Mallorca fliegt. Andere Lehrer fahren oder fliegen dieses Jahr nicht in den Urlaub, würden aber am liebsten nach Spanien verreisen, so Frau Tenhonsel. Sie sagte auf die Frage, wo sie dieses Jahr Urlaub machen würde: „In meinem Garten (lacht). Aber am liebsten in Spanien.“

Genauso beliebt wie Spanien sind aber auch die Berge. Herr Wankum macht wie jedes Jahr eine Hüttentour. Sowohl Herr Pflug als auch Herr Krebel und Oberstufenkoordinator Herr Soll wollen dieses Jahr in den Südtiroler Alpen wandern gehen. Herr Laufenberg sagte: „Meinen genauen Wunsch kann ich nicht sagen, aber ich bevorzuge das Alpengebiet.“

Einige Lehrer möchten aber auch gerne auf die Insel. Frau Semrau möchte zum Beispiel gerne nach Schottland, während die Englischlehrerin Frau Hübner gerne in England Urlaub machen möchte. Frau Kuhlen bleibt dieses Jahr auch zu Hause, würde am liebsten aber nach England fahren.

Manche Lehrer würden gerne nach Frankreich fahren, einige, unter ihnen Herr Dr. Beyer fahren auch dorthin. Frau Boßmann, die Französischlehrerin, fährt diesen Sommer nach Südfrankreich. An die Atlantikküste fährt Herr Westhof mit der Familie.

Der hohe Norden, das ist das Ziel von Englischlehrerin Frau Lohmann, die am liebsten nach Finnland fahren würde, während Frau Bünning neben Frankreich den Oberbegriff Skandinavien nannte.

Etwas originell antworteten Herr Meuser und Frau Kappenberg, sie wollen nach Asien. Noch weiter entfernt zu reisen entschieden sich Frau Musfeld und Herr Resing, die uns bekannt gaben, sie würden gerne nach Australien und Neuseeland verreisen.

Ein beliebtes Urlaubsziel ist, wofür sich nur eine der befragten Lehrer und Lehrerinnen entschied, die Niederlande – wo Frau Ruhle gerne hinfahren möchte. Unser Heimatland bevorzugte jedoch nur Herr Janzen, wobei auch er Ägypten und Spanien als Anreiz sähe.

Also liebe Leser, egal wo Sie hinfahren wollen, es besteht immer die Möglichkeit, einen Lehrer unseres Gymnasiums zu begegnen.

Lukas Nissen und Frederik, Brinkmann)

Frederik Brinkmann und Likas Nissen, Rees, Gymnasium Aspel

Unsere Meinung: – Mobbing ist nicht okay!

Mobbing spielt an vielen deutschen Schulen eine große Rolle. Immer mehr Schüler werden von älteren Schülern gemobbt. Nun stellen wir uns die Frage, ob es keine andere Lösung dieses Problems gibt. Warum werden immer mehr Schüler von anderen so runter gemacht?

Es gibt Schüler, deren Eltern nicht viel Geld haben und die somit wegen ihrer Kleidung beleidigt und geärgert werden. Doch können sie wirklich etwas für ihr Aussehen? Ist das ein Grund, sie runter zu machen? Es gibt sicherlich auch noch andere Lösungen dafür, doch die ist den meisten Menschen nicht bekannt. Viele jugendliche Schüler finden es cool, andere Leute wegen ihres Aussehens zu ärgern oder weil sie nicht so beliebt sind runter zu machen.

Wir finden das nicht gut, weil sich sowas nicht gehört. Es ist einfach nur uncool und gemein, Leute zu mobben wegen irgendwelchen Sachen, die eigentlich gar nicht wichtig sind. Ein Mensch kann trotzdem nett sein, auch wenn seine Kleidung nicht der neuesten Mode entsprechen.

Man sollte an Schulen Projekte machen, wo man lernt mit Mobbing umzugehen und wo man lernt, dass man Mobbing aus dem Weg gehen kann. Jedoch allem in allem denken wir ist Mobbing schon zurück gegangen und es wird mehr dagegen vorgegangen.

Thesy Hermsen und Niklas Mandel, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Interview mit einer Ernährungsberaterin – Kinder werden immer dicker! Warum?

Jedes dritte Kind ist übergewichtig. Das ist bekannt. Aber liegt es am zu vielen Essen? Viele Kinder greifen zu Süßigkeiten und Fast Food, weil es davon ein zu großes, verführerisches Angebot gibt. Auch sehen sie oft ungesundes in der Werbung. Das können aber nicht die einzigen Gründe für Übergewicht sein.

,,Kinder haben immer seltener vernünftig geregelte Mahlzeiten, da beide Elternteile zunehmend arbeiten“, erzählte Frau Patricia Kruse, Diabetes- und Ernährungsberaterin, sowie Leiterin der Diabetiker Selbsthilfegruppe in Geldern. ,,Die Eltern leben oft schlechte Ernährungsgewohnheiten vor und beeinflussen so ihre Kinder in deren Essverhalten.“

Auch liegt das Problem des Übergewichts nicht nur an zu vielem Essen, sondern bei dem fortschreitenden Bewegungsmangel der zukünftigen Erwachsenen. Sie treiben zu wenig Sport oder sonstige Aktivitäten, weil sie lieber Computer spielen und Fernseh gucken.

Wie Patricia Kruse noch sagte, essen die Kinder zudem nicht nur aus Hunger, sondern vielmehr aus Frust, Ärger oder Langeweile. Viele dieser Kinder wissen nicht einmal mehr was Hunger oder Sättigung ist, berichtet Frau Kruse. Hoffen wir, dass die Kinder in Zukunft besser auf ihren Körper aufpassen.

Pia Kruse, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Interview über den Berufsalltag eines Polizisten – Kein Tag ist wie der andere!

Über 16 Jahre alt, mindestens 1,60 Meter groß, sportlich und gesund. Dies sind die Anforderungen, die man erfüllen muss, um sich für den Beruf des Polizisten zu bewerben.

Jedoch: Was sollte man wirklich mitbringen, um für den Beruf als Polizist geeignet zu sein? Wir sprachen mit einem pensionierten Polizisten, der uns verraten hat, worauf es wirklich ankommt, wenn man „Freund und Helfer“ werden möchte. Außerdem spricht er über einen typischen Arbeitstag, wobei sich jedoch herausstellte, dass kein Tag wie der andere ist.

Wie erlebten Sie Ihre Ausbildungszeit?

Meierhofer: Die Ausbildungszeit war sehr interessant und spannend. Man musste sehr viel lernen: rechtliche sowie polizeitaktische Dinge, außerdem Kampfsport und Selbstverteidigung. Die Ausbildung dauerte insgesamt 3 Jahre, aber das war damals, 1966. Es hat sich natürlich viel geändert.

Was war der ausschlaggebende Grund für Sie, Polizist zu werden?

Meierhofer: Bei mir war das ganz einfach: Ich musste zur Bundeswehr und bin dann praktisch zur Polizei gegangen, um mich vor der Bundeswehr zu drücken. Mein damaliges Zuhause war auch wesentlich näher an der Polizei als wenn ich jedes Mal zu Bundeswehr hätte fahren müssen. Man musste drei Jahre Polizeidienst absolvieren, danach hatte man die Möglichkeit, sich von der Bundeswehr freistellen zu lassen. Und nach anderthalb Jahren habe ich mich dann entschlossen, weil die Ausbildung mir Spaß gemacht hat und der Beruf nicht uninteressant war, dabei zu bleiben.

Welche Vorrausetzungen mussten Sie erfüllen, um Polizist zu werden?

Meierhofer: Die Voraussetzungen sind heute Abitur, damals war es mittlere Reife. Das Eintrittsalter lag damals zwischen 18 und 25 Jahren, und darunter fiel ich dann auch. Außerdem musste man natürlich auch sportliche und gesundheitliche Voraussetzungen erfüllen. Man durfte zum Beispiel keine eingeschränkte Sehfähigkeit oder ähnliches haben.

Wie lange arbeiteten Sie bei der Polizei?

Meierhofer: Ich bin insgesamt 45 Jahre bei der Polizei gewesen.

Hat Ihnen Ihre Arbeit Spaß gemacht?

Meierhofer: Die Arbeit ist, wenn man jung ist, äußerst interessant, aber wenn man längere Jahre in dem Beruf tätig ist, dann wird natürlich alles zur Routine. Es ist wie ein zweischneidiges Schwert, denn einerseits hat man die Sicherheit in diesem Beruf, andererseits ist es ja auch so, dass man viel mit dem Elend der Gesellschaft konfrontiert wird. Da muss man sich schon ein dickes Fell zulegen, denn es kostet teilweise schon ganz schön Kraft, so gewisse Sachen auszuhalten.

Vielen Dank für dieses Interview!

Sebastian Mack, Patrik van de Lächt, Kai Philippi, Dinslaken, Otto-Hahn-Gymnasium Dinslaken

Johanna Sebus Gymnasium – Das sagt der Schulleiter zur drohenden Schließung

Interwiew mit Herr Urbach, Schulleiter des Johanna Sebus Gymnasiums.

1. Macht Ihnen Ihr Beruf immer noch Spaß?

Urbach: Ja auf jeden Fall. Ich bin aus Überzeugung Lehrer geworden, und das bin ich auch heute noch. Ich unterrichte gerne, und mit der Zeit ist jetzt auch Verwaltungsarbeit und Schulorganisation dazugekommen, aber die mache ich auch gerne.

2. Das Leben eines Lehrers und vor allem eines Schulleiters ist nicht immer leicht. Gibt es Tage, an denen sie am liebsten aufhören würden?

Urbach: Das gibt es nie. Aber es gibt schon kurzzeitig die Phase: „Warum muss man sich diesen oder jenen Ärger aufhalsen?“

3. Die Schließung der Schule ist im Moment Thema Nr.1 an unserer Schule. Wie beurteilen Sie die Entscheidung, diese Schule zu schließen?

Urbach: Es tut natürlich sehr weh, wenn es die eigene Schule trifft. Ich hoffe nur, dass die Schülerzahlen tatsächlich so werden wie die Stadt Kleve sie prognostiziert, denn ansonsten wäre Platz für drei Gymnasien, denn auch in kleineren Einheiten lässt es sich gut und erfolgreich arbeiten.

4. Wieso glauben Sie, wird ausgerechnet diese Schule geschlossen?

Urbach: Das hatte mit dem aktuellen Zustand und der Größe der Schulen zu tun. Wir waren die kleinere Schule und hatten zu diesem Zeitpunkt die geringsten Anmeldezahlen. Zudem musste es eine Schule in der Oberstadt sein, und da hatten wir vielleicht als Schule die geringere Tradition gegenüber dem adneren Gymnasium (Freiherr von Stein Gymnasium).

5. Wissen Sie, was mit dem Gebäude passiert?

Urbach: Nein, dass weiß ich immer noch nicht. Ich hoffe nur, dass es weiterhin einem schulischen Zweck dienen wird.

6. Viele Schüler machen Theodor Brauer für diese Entscheidung verantwortlich. Was halten Sie vom Verhalten der Schüler, und denken Sie, dass die Kritik an ihm berechtigt ist?

Urbach: Es ist nie so, dass eine Person eine Entscheidung alleine fällt, es war ein Beschluss des Stadtrates. Der Bürgermeister Theodor Brauer hat sich dem Votum Düsseldorfs widerstandslos angeschlossen.

7. Gibt es etwas, was Sie an dieser Schul noch verändern wollen?

Urbach: Ich möchte, dass möglichst alle Schüler noch möglichst lange zusammen hier an unseren eigenen Kursen unterrichtet werden und dass je kleiner die Gesamteinheit wird, desto stärker noch eine Identität mit dem Johanna Sebus Gymnasium entsteht. Weiterhin möchte ich dafür sorgen, dass die Schule und deren Räume eine gute Ausstattung haben oder gegebenenfalls bekommen.

Kevin Hellmuth, Kleve, Johanna-Sebus-Gymnasium

Interview mit Einrad-Trainer Dieter Wagner – „Einrad fahren macht Spaß“

Wir führten ein Interview mit Dieter Wagner, der die Abteilung Einrad fahren des Radsport Vereins All-Heil Veert betreut.

1. Seit wann fahren Sie Einrad und wie kamen Sie dazu?

Dieter Wagner: (lacht) Ich fahre seit 19 Jahren Einrad. Vorher interessierte ich mich für das Jonglieren. Als ich 1986 eine Frau in Geldern kennenlernte, sagte sie zu mir:“Einem Jongleur ist nichts zu schwör“, und gab mir darauf hin ein Einrad. Sofort fing ich an zu trainieren.

2. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, einen Verein zu gründen?

Dieter Wagner: Naja, der Verein bestand schon.

3. Wie viele Sportler hat der Einrad-Verein?

Dieter Wagner: Ich würde so grob schätzen ca. 70 Leute.

4. Nehmen Sie heute auch noch an Wettkämpfen teil?

Dieter Wagner: Natürlich, und ich habe immer wieder Spaß dabei.

5. Bekamen Sie Auszeichnungen und wenn ja, wie viele?

Dieter Wagner: Ja, ich war mehrmaliger Deutscher- und Weltmeister in der Altersgruppe Senioren.

6. Sind sie alleine als Trainer oder gibt es noch andere?

Dieter Wagner: Nein, ich bin nicht allein. Mich unterstützen Bettina Franz und Peter Christians.

7. Kann jeder in den Verein eintreten und wann findet das Training statt?

Dieter Wagner: Im Moment haben wir eine lange Warteliste, aber zwischen acht und 18 Jahren kann man sich jederzeit anmelden. Das Training findet montags und mittwochs je nach Alter zwischen 18 Uhr und 21:30 Uhr statt.

Das Interview führten Giovanna Krahwinkel und Louisa Joseph

Louisa Joseph und Giovanna Krahwinkel, Geldern, Lise-Meitner-Gymnasium

Jugendliche trinken von Jahr zu Jahr mehr – Alkoholkonsum bei Jugendlichen steigt

Viele junge Menschen im Alter von 12-17 Jahren trinken wöchentlich immer mehr Alkohol, so dass sich die Zahl der Betroffenen vom Jahr 2000 bis auf das Jahr 2008 verdoppelt hat.

Die Jugendlichen rauchen zwar immer weniger, trinken dafür im Durchschnitt wöchentlich um die 50 Gramm Alkohol, wobei es im Jahr 2005 nur 34 Gramm waren. (1 Liter Bier mit 5% Alkohol entsprechen 40 Gramm Alkohol).

Dies geschieht meist in der pubertären Phase (bei Mädchen zwischen dem 10. und 18. Lebensjahr und bei Jungen zwischen dem 12. und 20. Lebensjahr) eines Jugendlichen.

Die jungen Leute gewöhnen sich schon früh an den Verzehr von Alkohol, da es in manchen Lebensmitteln oder in Süßigkeiten enthalten ist. Andere werden vom Gruppenzwang in Cliquen vom Alkoholtrinken mitgerissen, um „cool“ zu sein und nicht als Außenseiter dazustehen, d.h. wer mithalten will, muss mit trinken.

Das Problem aber liegt darin, dass das kindliche Nervensystem empfindlicher ist als das eines Erwachsenen, sodass ein Kind schon bei 0,5 Promille im Blut bewusstlos werden kann. Dadurch müssen jährlich viele Kinder ins Krankenhaus eingeliefert werden. So waren es im vergangenen Jahr 20.000 junge Leute. Außerdem ist Alkohol schädlich für die seelische, geistliche und körperliche Entwicklung bei Jugendlichen.

Unserer Meinung nach, sollten sich die Volljährigen dafür verantwortlich fühlen, wenn sie ihren minderjährigen Geschwistern oder Freunden Alkohol kaufen. Die Verkäufer sind nicht verantwortlich.

Diese Angaben entnahmen wir aus dem Alkoholbericht 2008.

Bastian Ingenhaag und Bastian Ingenhaag, Kevelaer, Städt. Realschule Kevelaer