Halloween: ein schaurig-schönes Fest – Süßes oder Saures

„Süßes oder Saures“ war am 31. Oktober das Motto in Viersen:

Es war Halloween!

Das Halloween-Fest kommt ursprünglich aus Irland und wurde von den Iren nach Amerika gebracht.Damals wurde es zur Vertreibung der Geister gefeiert, heute ist es vor allem ein Fest für die Kinder. Um die Geister zu vertreiben, stellten die abergläubischen Leute an diesem Tag Kürbisse mit grässlichen Fratzen vor die Türen. Wer das nicht machte, so glaubte man, traf an diesem Tag seine Verstorbenen wieder und musste ihre Streiche über sich ergehen lassen.

Heutzutage hat das Fest einen eher fröhlichen Charakter und niemand glaubt mehr an die Auferstehung der Toten oder das Erscheinen von Geistern.

Auch zu unserer Zeit werden an Halloween zwar noch Streiche gespielt, allerdings nicht von bösen Geistern, sondern von Jugendlichen, die – wenn sie nicht hereingelassen werden – das Haus beispielsweise mit rohen Eiern bewerfen.

Manche Leute verstehen diesen Spaß, doch andere, vor allem ältere Menschen, finden diese Situation nicht wünschenswert und zeigen deutlich, dass sie Halloween ablehnen: „No Halloween“ steht oft an den betroffenen Häusern.

Außerdem führt das Halloween-Fest zu einer höheren Kriminalität:

Jugendliche denken oft, sie hätten an diesem Tag „Narrenfreiheit“ und schlagen Fensterscheiben ein, fahren alkoholisiert in Autos oder auf Rollern durch die Straßen, nehmen kleinen Kindern ihre gesammelten Süßigkeiten weg oder beschimpfen ältere Menschen.

Laut dem Marktforschungsinstitut Resuma feiert gut ein Drittel aller Deutschen Halloween, Streiche hin oder her.

Saskia van den Beek, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Schüler werden selbst aktiv – Lernen macht Spaß!

Schüler bieten Arbeitsgemeinschaften an – ist das überhaupt machbar? Die Antwort ist ja! Und es macht sogar riesig Spaß!

Marcel Kallen (Klasse 8c) bietet seit Oktober 2009 an der GHS Süchteln eine Computer AG an. Mit Unterstützung von Herrn Schüürmann (Lehrer für Informatik) erarbeitet er mit elf Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen alles rund um den Computer.

„Wir haben angefangen, eine Computer AG zu betreiben, um Computer im Schulbereich attraktiver zu machen. Da auch Spaß dabei sein kann, wird es nie langweilig“, so Herr Schüürmann.

„Ich finde es toll, dass ein Schüler sich so engagieren kann und so viel Einsatzbereitschaft zeigt“, sagt Frau Cremer (Klassenlehrerin Klasse 8c).

„Diese AG soll bestimmte Dinge interessant machen. Wir hoffen, es wird ein voller Erfolg“, so Marcel Kallen und Herr Schüürmann.

Wenn ihr auch Lust dazu habt, lasst euch ein Thema einfallen. Fragt dazu einfach eure Lehrer und organisiert eure eigene AG.

Marcel Kallen, Viersen, Gem.-Hauptschule Süchteln

Interview mit Sozialpädagogin – Spieleverleih und Klassenpaten an der GHS Süchteln

Frau Manuela Oemmelen ist seit fast fünf Jahren Schulsozialpädagogin an der GHS Süchteln. Um das soziale Engagement der Schüler zu fördern, hat sie mit freiwilligen Schülern der Klassen 9 das Projekt „Spieleteam und Klassenpaten“ gegründet. Das Spieleteam übernimmt den Spieleverleih an einer Spielehütte in den Pausen. Ausleihen dürfen Schüler der jüngeren Jahrgangsstufen (5. – 7. Klasse). Einige Schüler der 9. Klasse verteilen das Beschäftigungsmaterial und sammeln es nach den Pausen wieder ein.

Stefan Jansen und Maurice de Vet (Klasse 8c) führten ein Interview mit Frau Oemmelen über ihre Arbeit.

Stefan: „Welches Spielzeug können die Schüler ausleihen?“

Fr. Oemmelen:“Wir bieten Basketbälle, Tischtennisbälle und -schläger, Seilchen, Stelzen, Moonhopper etc. an.“

Maurice: „Wie finanzieren Sie die Spielgeräte?“

Fr. Oemmelen: „Das geschieht durch Einahmen aus schuleigenen Festen und Basaren. Es wäre schön, wenn wir in Zukunft unser Angebot noch erweitern könnten.“

Stefan und Maurice: „Welche Aufgaben haben die Klassenpaten?“

Frau Oemmelen: „Die Klassenpaten begleiten das 5. Schuljahr mit ihrem Klassenlehrer und helfen, die Schule gut kennenzulernen. Außerdem helfen sie den Schülern bei Projekttagen und in Konfliktsituationen.“

Stefan: „Was hat Sie zu Ihrer Aufgabe inspiriert?“

Frau Oemmelen: „Ich finde es wichtig, dass große und kleine Schüler miteinander auskommen und keine Angst haben müssen.“

Stefan und Maurice:“Wir danken Ihnen für das Gespräch.“

Stefan Jansen und Maurice de Vet, Viersen, Gem.-Hauptschule Süchteln

Traumjobs der heutigen Jugend – Popstar oder Millionär

Die Traumberufe der Kinder sind meistens Sängerin/Sänger, Schauspieler/Schauspielerin, Fußballstar oder Millionär. Diese Berufe sind aber meistens nur Träume, zumindest bei den meisten. Nur wenige schaffen es, in die Popstargeschichte oder auch in die anderen berühmten Berufe einzusteigen.

Franziska und ich haben viele Leute, die wir getroffen haben, gefragt und erfahren, welcher Beruf im Moment am beliebtesten ist. Bei den Fünf- bis Elfjährigen sind es auch die vermuteten Berufe gewesen, nämlich Sänger/Sängerin und Fußballstar, die übrigen Befragten waren außerdem für Polizist/in und Feuerwehrmann! Bei den Zwölf- bis 18-Jährigen, die wir gefragt haben, waren es schon ganz andere Berufe wie Architekt, Ingenieur, Psychologin und Kaufmann bzw. Kauffrau.

Natürlich kann man nach dem Schulabschluss nicht sofort mit seinen Traumjob anfangen. Vorher hat man die Wahl, ob man eine Ausbildung oder sein Abi oder sogar vielleicht sein Fach-Abi macht!

Wenn du dein Abi machst, musst du noch weiterhin auf eine weiterführende Schule gehen (Gymnasium). Wenn du das Abi geschafft hast, kannst du in einer bestimmten Richtung studieren, falls du dies vorhast.

Das Leben ist nicht einfach, entscheide dich und gehe dein Weg, denn deine Zukunft hängt davon ab!

Falls du dir noch nicht sicher bist, was du später mal machen möchtest, setze dich mit einer Einrichtung in Verbindung, die sich mit solchen Themen beschäftigt. Diese Job-Zentrale wird dir dann Fragen stellen und später auswerten, welcher Job am besten zu dir passen würde.

Laura Brosig und Franziska Büssen, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Randalierende Jugendliche – Bier auf dem Spielplatz

Viele Jugendliche randalieren auf Spielplätzen, da sie nirgendwo einen Platz haben, um sich zu treffen. Das führt dann dazu, das sie auf Spielplätze gehen und dort Bier trinken und naher nicht aufräumen!

Viele Eltern haben Angst, dass ihre Kinder in Glasscherben treten oder dort hineingreifen, wenn sie im Sand spielen.

Es ist auch nicht gut, wenn die Jugendlichen dort ‚abhängen‘, weil sie oft die Klettergerüste mit Graffiti bespühen oder etwas hinein ritzen.

Als Folge müssen die Spielplätze oft repariert werden.

Fazit: Für alle Betroffenen wäre es besser, wenn es mehr Jugendtreffs geben würde.

Katja Becker, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Freizeitspaß in Viersen – Neueröffnung des Familienbades Ransberg

Nach 14 Monaten Umbauzeit hat das Schwimmbad Ransberg in Dülken am 18. Oktober 2009 wieder die Türen geöffnet. Es wurden Renovierungsarbeiten in Höhe von rund 8,2 Millionen Euro vorgenommen.

Grund dafür waren Schäden sowohl am Sport- als auch am Lernbecken, die täglich einen Wasserverlust von 20 Kubikmeter verursachten. In der ersten Woche vom 18.-25.Oktober konnte das Schwimmbad für nur 1 Euro pro Person besucht werden.

„Diese Möglichkeit wurde von 7687 Besuchern genutzt“, berichtete Klaus Knoche, Leiter der Abteilung Bäder der Niederrheinwerke Viersen Aktiv.

Durch einen Aufzug, spezielle Umkleiden, Toiletten und Duschen, Umsetzhilfen und einen Beckenlift ist das Schwimmbad Ransberg nun auch behindertengerecht.

Am Eröffnungstag wurde als Attraktion Wettrutschen, Promi- und Staffelschwimmen veranstaltet. Die komplett neue Ausstattung besteht aus einem Mehrzweckbecken, 25m lang, einem Lernbecken, einem Kinderbereich mit Wasserattraktionen und einer Doppelacht-Rutsche.

Diese ist 65 Meter lang und verfügt über ein separates Auffangbecken sowie über einen Zeitmesser.

Maren Siegert, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Umfrage in der Schule – Die beliebtesten Urlaubsländer der Marienschüler

In diesem Jahr ist Spanien das beliebteste Reiseziel der Marienschüler. Dicht dahinter folgen die USA, und auf den kommenden Plätzen liegen Italien, Griechenland und Deutschland.

Dies ergab eine Befragung an der Marienschule in Krefeld, an der sich rund 50 Schülerinnen und Schüler beteiligt und ihre Stimme abgegeben haben.

Dina Fügemann, Krefeld, Gymnasium Marienschule

Marode Sportanlagen – Kunstrasen ist die Lösung

Die Fußballplätze des Sportzentrums an der Berliner Allee sind in keinem guten Zustand. Auf den Ascheplätzen bleibt sogar schon das Regenwasser stehen, was die Spieler bei ihren täglichen Trainingseinheiten behindert.

Nicht nur das ist ein Grund, einen Kunstrasenplatz anzuschaffen. Ebenso sind die Eltern in stetiger Sorge um ihre Kinder, da diese oftmals mit offenen, blutigen Wunden nach Hause kommen. Deshalb wünschen sich alle einen Kunstrasenplatz. Dieser wäre leichter zu pflegen und auch immer bespielbar.

Genau wie die Fußballplätze lassen auch die sanitären Anlagen zu wünschen übrig. Dort fehlt es an Hygiene.

Im Endeffekt wird dem Sportverein nichts anderes übrig bleiben, als einen Kunstrasenplatz anzuschaffen, um den Zustand und die Attraktivität zu verbessern.

Daniel Grefkes, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Fußball – Ein Nachmittag im Nordpark

Schon etwa 300 Meter vom Stadion entfernt hörte man die ersten Fans im Stadion grölen. Überall war ein Gedränge und Geschubse. Fahrradfahrer hatten es schwer, sich an den Menschenmassen vorbeizuschlängeln.

Im Stadion herrschte ein solches Gegröle, die Gladbachfans waren aus dem Häuschen. Und als dann die Mannschaft auflief und die Fans die Gladbachhymne sangen bzw. grölten, lag eine grandiose Stimmung über dem Borussenpark. Die Borussenfans fühlten sich schon richtig siegessicher gegenüber dem VFB Stuttgart, doch dann reichte es doch nur für ein mageres 0:0.

Um 15:30 Uhr pfiff der Schiedsrichter das Spiel an. Schon in den ersten Minuten hatte der VFL gute Torchancen, die er allerdings nicht nutzte.

Die Nordkurve war außer Rand und Band. Sie pfiffen, wenn der Schietsrichter Abseits pfiff, beleidigten Stuttgarts Torwart, wenn dieser das Spiel verzögerte oder wieder sehr provokant war, und feuerten die Gladbacher an, wenn sie im Ballbesitz waren und zum gegnerischen Tor liefen. Der VFB machte viele Fehler in der ersten Halbzeit. Die Stuttgarter passten zum Gegner und ließen diesen durch und aufs Tor schießen.

Nach der Pause wachten die Schwaben langsam auf und hatten ab und zu auch mal teils gute Torchancen. Doch Gladbach war klar die bessere Mannschaft.

Kurz vor Schluss gingen die ersten der 47.053 Zuschauer und verpassten noch eine gute Torchance des VFL und des VFB.

Als dann die eine Minute Nachspielzeit vorbei war, drängten die Fans zum Ausgang. Viele waren enttäuscht. In dem Gedränge vor dem Stadion verloren viele kleine Kinder ihre Eltern aus den Augen und riefen verzweifelt: „Mama, wo bist du?“ Überall hörte man Fahrradklingeln, doch keiner machte den Fahrradfahrern Platz. Autofahrer kamen auch kaum durch. Schon während des Spiels hatte es geregnet. Hinterher hörte es zum Glück allmählich auf, doch Fahrradfahrer sind wohl nicht alle ganz trocken nach Hause gekommen.

Sandra Hollmann, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Musik-Tipp – Schlechte-Laune-Musik

Schlechte Laune oder es regnet wieder mal? Dann ist das hier genau das richtige Musikalbum: „Schöne Neue Welt“ von „Culcha Candela“.

Hier einige Titel des Albums :

– Schöne Neue Welt

– Somma Im Kiez

– Monster

– The Greatest

– Steh Auf

Abwechslungsreiche Lieder, die in Deutsch und Englisch gesungen werden.

Die Liedtexte reichen von ernsthaften Inhalten bis hin zu stimmungsvollen Liedern.

Culcha Candela ist eine Pop-Reggae-Formation, bestehend aus sechs Sängern, die die Gruppe im Jahr 2001 gründeten. Positiv zu bewerten ist, dass die Gruppe sich nicht auf eine Musikrichtung beschränkt.

Übrigens bedeutet der Name Culcha Candela „heiße Kultur“.

Henry Kocks, Moers, Anne-Frank-Gesamtschule, Kopernikusstr.