Film-Kritik – Bis(s) zum Morgengrauen ist auf Englisch noch besser

Linda und Yasemin haben sich den Film „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ angesehen. Er basiert auf dem Buch „Bis(s) zum Morgengrauen“ von der US-Autorin Stephenie Meyer. Die Schülerinnen empfehlen allen Leuten, die Romantik, Fantasy (und Action) mögen, sich die DVD anzuschaffen und den Film anzuschauen.

In dem Film und im Buch geht es um Isabella Swan, die in eine kleine Stadt Forks im US-Staat Washington zieht. Dort trifft sie Edward Cullen. Sie verliebt sich in ihn, und die Liebe der beiden würde für immer halten, gäbe es nicht ein schwerwiegendes Problem: Edward ist ein Vampir.

Linda und Yasemin haben die Zwei-Disc-Fan-Edition angeschaut. Der Film ist ab zwölf Jahren zugelassen, allerdings finden sie, dass auch jüngere Leute ihn gucken könnten.

Man kann den Film in deutscher und englischer Sprache anschauen. Entsprechend gibt es auch Untertitel. Es gibt auch sehr viele Extras. Auf der DVD-Hülle steht, es sind mehr als zwei Stunden Special-Features. Man kann sich unter anderem Szenen vom Dreh und erweiterte oder verlängerte Szenen und Interviews anschauen.

Zu Beginn lernen Zuschauer den Hauptcharakter kennen: Isabella (gennannt Bella) Swan. Im Laufe des Films hört man Bella öfter zu den Zuschauern reden. Ihre Stimme erklärt oft Dinge, die durch bloße Bilder nicht verständlich wären.

Manche Sachen sind nicht ganz dem Buch getreu. Diese Ungereimtheiten kann man allerdings gut verschmerzen, da sie den Film besser machen.

Es gibt nur einige wenige Sachen, die Linda und Yasemin nicht an dem Film gefallen: Erstens: Die Hautfarbe der Cullens sieht stellenweise unecht aus. Sie wirkt zu geschminkt und künstlich. Zweitens: Die deutschen Synchronsprecher gefallen ihnen nicht. Sie empfehlen daher den Film auch mal auf Englisch anzuschauen um ihn vollkommen zu genießen. Diese Version ist eindeutig besser, sagen Linda und Yasemin. Drittens: Die Handlung des Films geht zu schnell voran. Es wirkt, als ob Catherine Hardwicke (die Regisseurin) ihre Charaktere durch den Film hetzt. Er wirkt sehr kurz, obwohl er knapp zwei Stunden lang ist.

Der Soundtrack ist nach der Meinung von Linda und Yasemin erstklassig. Die Spezial-Effekte sind auch sehr gut (Baseballspiel, Ballettstudio, rennende Vampire, …) Und Drittens: Für die jeweiligen Rollen wurden die perfekten Schauspieler gecastet, wie die Schülerinnen finden. Zum Team gehören unter anderem: Kristen Stewart (Bella Swan), Robert Pattinson (Edward Cullen), Peter Facinelli (Carlisle Cullen), Ashley Greene (Alice Cullen), Billy Burke (Charlie Swan) und Cam Giganet (James).

Es gibt vier „Bis(s)-Bücher“, die auch alle verfilmt werden sollen. „New Moon-Bis(s) zur Mittagsstunde“ kommt am 26. November in die deutschen Kinos.

Linda Künzel, Yasemin Güler, Mänchengladbach, Gymnasium Odenkirchen

Halloween in Mönchengladbach – Blutbad im Vitusbad

Hunderte Gruselfreunde machten sich am 31. Oktober, dem Halloweenabend, auf den Weg ins Vitusbad nach Mönchengladbach. Alles war dunkel und überall hingen Totenköpfe und Skelette. Das Vitusbad zeigte sich an jenem Tag von einer ganz anderen Seite.

Halloweengestalten jeglicher Art tummelten sich im Freizeit- und Springerbecken, tanzten zu cooler Musik, die von Hip Hop über R ’n‘ B bis hin zu Techno reichte.

Die Party ging erst richtig los im Freizeitbecken, als sich auf einmal alle neben der Rutsche platzierten. Ein Bademeister stand über ihnen und schüttete blutrote Farbe in die Menge. Alle sahen aus, als würden sie bluten. Das sah schon sehr realitätsnah aus. Ab jetzt badeten alle in einer Suppe aus Blut.

Nebenan im Springerbecken wurde dann mit Kürbisbällen geworfen und auf Piratenluftschiffen gefahren. Dort waren auch der DJ und die Tanzfläche, die sich nach und nach füllte. Nach einem vierstündigem Blutbad endete das Spektakel um 23 Uhr.

Joy Münnich, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Problem Übergewicht – Deutschlands Zunkunft wird immer dicker

10 bis 20 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen sind übergewichtig. Und die Zahl wächst weiter.

Gerne wird die Ausrede „Bei uns in der Familie sind eben alle ein bisschen kräftig gebaut“ als Ausrede benutzt. Doch meist sind die Gründe zu wenig Bewegung oder falsche Ernährung.

Im Zeitalter von Handy und Internet gibt es für die Jugendlichen keinen Grund mehr, sich mit ihren Freunden zu treffen, denn über Webcam und ICQ können sie sich problemlos austauschen ohne aus dem Haus gehen zu müssen. Durch die fehlende Bewegung kommt ein Hungergefühl auf, und dann greifen die meisten zu Chips und Cola, denn es soll ja schnell gehen.

Die Werbungen für Nahrungsmittel verstärken dieses Verlangen nur. Hierbei ist aber nicht unbedingt die Menge ausschlaggebend, sondern eher die Zusammenstellung. Pommes, Burger und Co. liefern doppelt soviel Kalorien wie die gleiche Menge in Kohlenhydraten oder Eiweißen. Besonders verführerisch sind Lebensmittel wie Schokoriegel oder stark zuckerhaltige Getränke, die auch größtenteils in Schulkiosken und Kantinen zu kaufen sind.

Dazu sinkt mit dem Alter der tägliche Konsum vom Obst und Gemüse. Stattdessen greifen 16 Prozent der Kinder täglich auf Schokolade zurück, 20 Prozent auf andere Süßigkeiten.Übergewicht hat sowohl seelische als auch körperliche Auswirkungen. Häufig kommt es zu Diabetes, Bluthochdruck oder Stoffwechselstörungen. Genauso oft werden die Kinder und Jugendlichen ausgegrenzt oder gehänselt, schwänzen deshalb den Sportunterricht und nehmen noch mehr zu.

Geeignete Maßnahmen wären deutlichere Kennzeichnung der Lebensmittel, Teilnahme an Ernährungskursen, Abschaffung von Dickmachern und Süßigkeiten in der Schule und Verbot von Werbespots für zuckerhaltige oder fette Lebensmittel. Allerdings werden diese Vorschläge von vielen verschiedenen Seiten abgelehnt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen noch weiter entwickeln.

Annika Klee, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Finanzen – Der heutige Umgang mit Geld

In unserer Gesellschaft haben viele Leute Geldprobleme. Zu wenig Einkommen, zu viele Ausgaben, so ist es in vielen Haushälten. Oft wird gar nicht gespart, das Geld, das zur Verfügung steht, wird sofort ausgegeben. Deshalb sind viele auf die Hilfe der Banken angewiesen.

„Je früher man anfängt zu sparen, desto besser klappt es im späteren Leben“, so Frau Niemann aus der Marketing-Abteilung der Volksbank Viersen. Die Eltern sollten ihren Kindern schon von klein auf den richtigen Umgang mit Geld beibringen, denn das Arbeiten mit Geld ist ein Lebensbegleiter. Es ist günstig für Kleinkinder früh ein Sparkonto anzulegen. Durch kleine Geschenke, ähnlich wie für Erwachsene die Zinsen, das Sparen spielerisch nahe gelegt.

Während Kinder und Jugendliche ihr Geld für unterschiedliche Dinge ausgeben, denken wenige daran, einen Teil für das spätere Leben zu sparen.

In einigen Banken gibt es ein Konto, das sich im Laufe des Lebens verändert. Dieses Konto fängt als Sparkonto an und verändert sich bis zur Ausbildung.

Kontoauszüge helfen, das eigene Geld zu organisieren und zu verwalten.

Einige Leute geben ihr Geld für Dinge aus, die sie sich nicht leisten können und nicht brauchen. Ihnen ist es egal, wie sie finanziell stehen. Sie setzen sich unter Druck, damit sie akzeptiert werden, obwohl diese Leute auch sonst von der anderen Gesellschaft angenommen werden.

Wenn man es schaffen kann, einen kleinen Teil des Einkommens zu sparen, um später eine größere Rente zu bekommen, sollte man das auf jeden Fall tun. Wenn ein 40-Jähriger monatlich 50 Euro einzahlt bekommt er später 250 Euro mehr Rente.

Carina Häges, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Computerspiele – Der „Suchtkiller“

Schlechte Noten, Müdigkeit, Lustlosigkeit. Das alles hat Daniel H. schon durchlebt. Genau so ergeht es vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Denn sie sind alle computersüchtig. Als Daniel H. fünfzehn Jahre alt war, fing es an.

Er saß stundenlang und bis spät in die Nacht hinein vor dem PC und spielte das Rollenspiel „World of Warcraft“. Bei dem Spiel geht es darum, Level aufzusteigen, Monster und andere Onlinespieler zu töten und immer die besten Waffen und die beste Ausrüstung zu haben.

Daniel gaben diese Dinge einen „besonderen Kick“. „Ich wollte halt immer der Beste, Stärkste und Mächtigste sein“, sagt der nun 19-Jährige. Doch genau das ist das Problem: Wenn man immer der Beste sein will, hat man immer den Drang immer weiter zu spielen.

Doch die Sucht machte sich schnell bemerkbar. Er schlief nur noch wenig und in Schulfächern in denen er vorher Zwei bis Drei stand, schrieb er dann nur noch Vier bis Fünf. „Ich hatte sogar zwei Sechsen in Mathe“, sagt Daniel. Doch als das Abitur näher rückte und er sitzen zu bleiben drohte, ergriff er selbst eine harte Maßnahme:

„Ich habe meinen Computer einfach die Treppe runtergeworfen. Es war hart und teuer, aber was sollte ich tun? Ich haben schon öfter versucht aufzuhören, doch die Sucht war stärker als ich.“ Doch die Maßnahme hat auf jeden Fall geholfen. Daniel hat sein Abi mit einem Schnitt von 2,1 in der Tasche und beginnt jetzt eine Ausbildung als Bürokaufmann.

Doch was kann man gegen die Sucht unternehmen, außer direkt den Computer zu zerstören? Suchtberater raten auf jeden Fall dazu, mit anderen über die Sucht zu reden. Personen dazu sind zum Beispiel Eltern, Freunde, Lehrer und Vertraute oder aber auch Suchtberater. „Ich rate jedem, möglichst mit dem Spiel aufzuhören, das die Sucht verursacht hat, denn lieber jetzt nicht so viel Unterhaltung und Spaß, als später ohne Arbeit und vernünftigen Schulabschluss dazustehen“, rät Daniel H., der seine Sucht erfolgreich besiegt hat.

Jonathan Gaier, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Gleichberechtigung – Mädchendiskriminierung in der Schule

Sind die Zeiten, in der Mädchen anders behandelt werden als Jungs nicht eigentlich vorbei? Die Antwort lautet nein, wenn man sich einmal den Schulalltag genauer anschaut.

Sportunterricht in einer achten Klasse. Basketball steht auf dem Plan. Die Mädchen sollen gegen die Jungs spielen, was bei der Ankündigung schon Gelächter bei den männlichen Schülern hervorruft. Als die Mannschaften bestimmt sind, bittet der Sportlehrer noch einmal um Ruhe, damit er eine Ankündigung machen kann: „Ich werden bei der Mädchenmannschaft mitspielen, die gegen die Jungs antritt.“

Was dieser Aussage ganz klar zu entnehmen ist, ist die Annahme, dass Mädchen nicht so gut sind wie Jungs. Es ist durchaus wissenschaftlich bewiesen worden, dass Mädchen körperlich nicht so beschaffen sind wie Jungs, allerdings kann man mit gezieltem Training eine Mädchenmannschaft so stark machen, dass sie auch gegen eine Jungenmannschaft gewinnen würde.

Und genau dieses Training wird ihnen, mit der Trennung im Sportunterricht entzogen. Als der Sportlehrerin die Frage nach einem Spiel gegen die Jungs gestellt wurde, antwortete sie mit einem „Nö!“.

Aber nicht nur im Sportunterricht wird immer wieder deutlich, dass immer noch Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen gemacht werden. Wenn z.B. eine Kiste mit Büchern geholt werden muss, heißt die Frage des Lehrers nicht: „Könnten zwei Schüler mal eben eine Kiste Bücher holen?“ sondern, was man oft zu hören bekommt ist das: „Ich brauche mal zwei starke Jungs, die eine Kiste mit Büchern holen können!“.

Und schon wieder wird das weibliche Geschlecht als „schwach“ bzw. „nicht stark genug“ dargestellt. Immer wenn die Lehrer auf diese Aussage angesprochen werden, sagen diese, es sei doch nur ein Scherz und Mädchen seien natürlich genauso stark wie Jungs.

Diese „Scherze“ sind keine Scherze, sondern diskriminierende Äußerungen getarnt mit einem Lächeln. Es sind zwar nur kleine Dinge, aber Zeichen dafür, dass es noch nicht so ist, wie es sein sollte. Und eins steht fest: Die Frauenbewegung wird solange für die Frauenrechte kämpfen, bis auch in der Schule Mädchen und Jungen gleich sind.

Miriam Leurs, Viersen, Erasmus-V.-Rotterdam-Gymnasium

Rezension – Jugendbuch „He, Kleiner!“

Im Moment lesen wir im Deutschunterricht in der Klasse das Jugendbuch „He, Kleiner!“. Die Autorin Inge Meyer-Dietrich schreibt im Buch über den „kleinen“ Max, mit vollem Namen Maximilian. Er ist 14 Jahre alt, aber nur 1,50 m groß. Die Story handelt von Mobbing, da drei Klassenkameraden von Max ihm das Leben zur Hölle machen.

Doch eine Person hilft ihm und erwidert seine Gefühle. Du willst wissen, wer!?

Dann lies doch selbst. „He, Kleiner!“ enthält viele Episoden, die du sicher auch aus der Schule kennst. Für unter sechs Euro kannst du dir das Buch von deinem Taschengeld leisten. Es lohnt sich. Viel Spaß!

Funda Hamurcu, Moers, Anne-Frank-Gesamtschule, Kopernikusstr.

Schule – Doppelstundensystem am St. Ursula Gymnasium

Seit Anfang des neuen Schuljahres hat die erzbischöfliche Schule ein neues Stundenkonzept entwickelt, in dem die Schüler in der ersten Stunde 45 Minuten Unterricht haben und danach nur noch Stunden mit 90 Minuten (Doppelstunde) haben.

An diesem System gibt es viele Vor-, aber auch Nachteile, meinen die Schüler des St. Ursula Gymnasiums in Düsseldorf. Ein großer Vorteil ist, dass die Lehrer in einer Schulstunde viel mehr mit den Schülern arbeiten können. Früher war es nämlich oft so, dass durch das Besprechen der Hausaufgaben viel Zeit verloren ging und die Lehrer erst nach einer halben Stunde mit dem eigentlichen Unterricht anfangen konnten.

Hinzu kommt, dass der Unterricht in 90 Minuten interessanter gestaltet werden kann. Die Schüler können z. B. in kleinen Gruppen Probleme lösen oder andere Aufgaben bewältigen. Ein Problem ist, dass viele Nebenfächer nur einmal in der Woche stattfinden und so die Schüler eine lange Zeitdauer zwischen den beiden Stunden haben.

Dies ist aber auch ein Vorteil, weil viele Schüler über zu viele Hausaufgaben klagen. Durch das neue System haben die Schüler viel mehr Tage für die Hausaufgaben Zeit und können an einem Tag auch nicht mehr als in vier Fächern Hausaufgaben aufbekommen.

Viele Schüler vergessen aber auch innerhalb von einer Woche, was sie in der letzten Unterrichtsstunde gelernt haben. In einer Schulstunde die 90 Minuten lang ist, gibt es bei den Schülern auch manchmal Konzentrationsprobleme.

Die Schulleitung ist von der Einführung des so genannten Blockstundensystems überzeugt und wird dieses in nächster Zeit erst einmal behalten.

Alexander Brandenberg, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium

Jugendkriminalität – Jugendliche geraten auf die schiefe Bahn

Jugendliche geraten auf die schiefe Bahn wegen falscher Freunde, der Familie, der Schule, der Medien, Computerspiele wie Counterstrike und der Jugendarbeitslosigkeit. Letztere bringt die Jugendliche dazu, aus Langweile etwas anzustellen.

All diese Dinge können einen Weg zur Jugendkriminalität bereiten. Jugendliche haben Probleme und versuchen diese durch Diebstähle, Schwarzfahren und Aggressivität zu lösen. Kinder unter 14 Jahren können bei solchen Dingen nicht strafmündig werden, jedoch kann das Familiengericht Erziehungsmaßnahmen anordnen.

Wenn z.B. jemand was von einem Laden klaut, könnte er sein Taschengeld gekürzt kriegen und sollte arbeiten gehen. Und mit dem Geld, das er verdient hat, muss er für eine bestimmte Zeit klar kommen, bis er seine Fehler einsieht.

Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahren sind nur bedingt strafmündig. Sie unterliegen dem Jugendstrafgerecht und können somit nur Jugendstrafen erhalten. Die heranwachsenden Personen von 18 bis unter 21 Jahren sind voll strafmündig, es wird jedoch auf die individuelle Reife Rücksicht genommen.

2005 gab es einen großen Anteil an Diebstählen und einen kleinen Anteil an Gewaltdelikten und einen Anteil von 15,5 Prozent an Betrug. Einen sehr kleinen Anteil gab es bei Sexualdelikten. Der Anteil an Rauschgiftdelikten bei Jugendlichen in NRW war im Vergleich zu anderen Straftaten sehr gering.

Insgesamt wurde festgestellt, dass im Vergleich zu den letzten zehn Jahren die Jugendkriminalität in NRW stabil geblieben ist. Mädchen tauchen im Vergleich zu den Jungen häufig bei Delikten wie z.B. Ladendiebstahl oder Schwarzfahren auf, und sie fallen besonders bei Körperverletzungsdelikten auf.

Im Vergleich zu den letzten zehn Jahren ist die Quote der Täter bei Mädchen unter 21 Jahren von 11,8 auf 15,2 Prozent gestiegen. Das liegt auch an den Auseinanderbrechen einzelner Familien. Mädchen in unserer heutigen Gesellschaft werden weniger erzogen und geraten somit auf die schiefe Bahn.

Die Jugendkriminalität verteilt sich auf Dreiviertel der Jungen und Einviertel der Mädchen. Der Diebstahl hat abgenommen, die Körperverletzung hat zugenommen und die restlichen sind gleich geblieben.

Um das alles zu verhindern, müssen die Eltern sich für die Probleme und Ängste der Jugendlichen interessieren. Sie müssen sie nach ihren Problemen in der Schule, in der Familie und über die mit ihren Freunden fragen und sie darüber aufklären. Es steht auch die Jugendhilfe zur Verfügung, die die Eltern bei der Erziehung unterstützt.

(Quelle: Landeskriminalamt NRW 10. Auflage)

Gamze Yarar, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Politik und Umweltschutz – Der Klimagipfel in Kopenhagen

Vom 7. bis zum 18. Dezember 2009 findet in Kopenhagen ein sog. Klimagipfel statt, bei dem sich Politiker treffen und überlegen, wie sie den Klimawandel in Griff kriegen können. Sie wollen also versuchen, Auswege aus dem Klimawandel zu finden und dafür Abkommen verhandeln. Das sind Versprechen, die die Länder einhalten.

Ein Abkommen wäre beispielsweise, dass bis 2020 ca. 40 Prozent aller Treibhausgasemissionen in Deutschland eingespart werden. Dies wäre eine mögliche Lösung für ein Abkommen. Bei einem Klimagipfel 1997 in Kyoto wurde ein Abkommen verhandelt, das besagt, dass bis 2010 15 Prozent der Treibhausgase, darunter auch Kohlendioxid, reduziert sein müssen. Dieses Abkommen ist aber gescheitert, also wollen sich die Politiker ein neues überlegen.

Viele Menschen glauben aber, dass der Kopenhagen-Klimagipfel scheitert. Sie denken, dass die Politiker es nach dem gescheiterten Abkommen von Kyoto wieder nicht hinbekommen werden, sich an das Abkommen zu halten. Es gibt auch Menschen, die gegen den Klimagipfel demonstrieren wollen, da sie einfach dagegen sind oder andere Gründe haben.

Ein weiteres Problem ist, dass es noch nicht sicher ist, ob Barack Obama zu dem Klimagipfel erscheinen wird. Da die USA aber zu den Hauptroduzenten von Treibhausgasen ist, wäre das Abkommen natürlich wirksamer, wenn er sich auch daran hält und es unterschreibt.

Auch wenn sich die Politiker sehr um den Klimaschutz bemühen, meinen die meisten Menschen, dass sie noch keine erkennbaren Besserungen bemerkt haben und dies wohl auch in Zukunft nicht bemerken werden.

Viele wollen natürlich auch selbst den Klimaschutz in die Hand nehmen, da sie zum Beispiel nicht richtig an die Unterstützung der Politiker glauben oder einfach mithelfen wollen. Jeder kann also durch ein wenig umweltfreundlicheres Handeln und Leben den Klimawandel versuchen zu verhindern, auch wenn ein einziger Mensch vielleicht nicht so einflussreich ist.

Aber wenn alle zum Beispiel Energiespaarlampen benutzen würden oder darauf achten würden, dass das Licht in verlassenen Räumen nicht an bleibt, würde das schon helfen, um die Temperaturen nicht in ganz so schnell auf der Erde steigen zu lassen.

Clara Pietrek, Düsseldorf, Erzb. St. Ursula-Gymnasium