Junge Szene – „Musik ist lebenswichtig“

In jeder Stadt gibt es Musiker, diese brauchen von Leuten, aber auch von Vereinen Unterstützung. Remscheid hat auch Musiker in der Stadt, die aber gar nicht so bekannt sind. Die meisten sind Rapper. Es gibt aber auch Bands, Solokünstler und junge Musiker, die vergeblich nach Bands suchen.

In Remscheid wird meistens nichts für diese gemacht, wenn auch nur selten. Eine Ausnahme der Unterstützung ist die Kraftstation und die Gelbe Villa. Ich hab Marco Wriedt (Gitarrist der Band Axxis und 21Octayne) zu diesem Thema befragt und er findet es genauso schlimm wie ich. Bei der Frage, ob er mir drei Gründe nennen könnte, warum junge Musiker unterstützt oder nicht unterstützt werden sollen, sagte er, dass Kunst und Musik eine lebenswichtige Grundlage eines Menschen ist. Und wenn keine talentierten Musiker gefördert werden, stirbt dieses Gut irgendwann mal aus und das würde den Tod unserer Kultur bedeuten.

Neben dieser Frage hat er auch mehrere Fragen von mir beantwortet, wie zum Beispiel, was die Stadt Remscheid für junge Musiker tun könnte. Auf diese Frage hat er geantwortet: „Es sollte ein musikalisch vielfältiges Clubangebot geschaffen werden. Man sollte Fördermaßnahmen für Kunst und Musik einleiten, was aber für die finanzielle Lage der Stadt schwierig wird.“ Noch eine wichtige Frage von mir an ihn war,ob er es schlimm fände, wenn Jugendliche mit besonderen musikalischen Qualitäten nicht gefördert werden, darauf antwortete er: „Ja, weil es davon zeugt, dass Qualität in der heutigen Zeit sich nur noch selten durchsetzt.“

Sofia Liebetruth, Remscheid, Albert-Einstein-Schule

Lokales – Gefährliche Rennstrecke

Am Morgen des 13. Februar 2011, um circa 6.40 Uhr, passierte ein Unfall auf der Neuenkamper-Brücke. Es waren zwei Fahrzeuge, ein roter Audi TT und ein schwarzer BMW.

Beide Fahrzeuge fuhren in Richtung Neuerkamper-Brücke, mit erhöhter

Geschwindigkeit. Der BMW-Fahrer kam ins Schleudern und fuhr in die Leitplanke hinein. Er blieb unverletzt. Der Audi-Fahrer versuchte noch auszuweichen, fuhr dann aber frontal gegen einen Betonpfeiler. Fahrer und Beifahrerin wurden lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Ein paar Monate später passierten noch ein paar weitere Unfälle. So wie dieser: Es war spät am Abend, so gegen 23 Uhr. Ein Opel Corsa und ein VW Golf waren anscheinend mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Der Golf-Fahrer hatte sein Fahrzeug nicht unter Kontrolle. Er rammte den Corsa frontal. Der Corsa-Fahrer ist 35 Meter weiter mit seinem Auto gerutscht und prallte gegen die Bushaltestelle. Der Golf-Fahrer ist durch die Wucht zurückgeschleudert und ist mit dem Heck gegen einen Baum geprallt.

Der Fahrer des VW Golf und seine Beifahrer, im Alter zwischen 20 und 25 Jahren, blieben dennoch unverletzt. Der Corsa-Fahrer wurde mit schwerern Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Neuerkamperstraße war für rund eine gute halbe Stunde gesperrt.

Um solche Unfälle zu vermeiden, würde sich empfehlen, dass die Neuerkamperstraße mehr unter polizeilicher Beobachtung steht, oder aber mehrere Radars auf dieser Strecke montiert werden. Die Autofahrer sollen einfach mehr Rücksicht auf sich und die anderen Fahrer nehmen und die Strecke nicht als Rennstrecke benutzen. Dann würden auch nicht so viele Unfälle passieren.

Francesco Summa, Remscheid, Albert-Einstein-Schule

Suizid bei Jugendlichen – Wenn der Tod erträglicher als das Leben erscheint

Viele Jugendliche begehen Suizid (Selbstmord) und vernichten damit absichtlich ihr eigenes Leben. Warum machen sie das? Ursachen dafür sind häufig Liebeskummer, familiäre Umstände oder auch das Gefühl nicht zu dieser Welt dazu zu gehören.

Dass die Suizidopfer uns oder ihren Angehörigen eine Botschaft vermitteln wollen, ist wenigen bewusst. Mit dieser Tat äußern Jugendliche Kritik an der Erziehung der Eltern, an unserer Gesellschaft oder an bestimmten Menschen. Sie haben den Wunsch nach Aufmerksamkeit, die sie nicht bekommen. Wenn es ihnen dann zu viel wird, sehen sie keine andere Möglichkeit als sich das Leben zu nehmen. Die Suizidzahl ist vergleichbar mit einer in einem Jahr ausgelöschten Kleinstadt.

Schockierend ist der Gedanke daran, wie verzweifelt ein Jugendlicher sein muss, dass ihm der Tod erträglicher erscheint als das Leben. Die Suizidgedanken erstrecken sich über Monate wenn nicht über Jahre hinaus. Sie überlegen es sich sehr gut, bevor sie diesen durchaus sehr wichtigen Schritt im Leben gehen. Viele psychisch Kranke aber auch depressionsgefährdete Jugendliche haben Angst, ihre Mitmenschen um Hilfe zu bitten und vertiefen sich weiter in ihrer eigenen Schwarz-Weiß-Welt. Den Alltag eines Suizidgefährdeten können wir uns nicht vorstellen, sicher ist aber, dass Jugendliche mehrere Suizidversuche durchführen, bis es zum Tod kommt.

Auch hier in Remscheid haben sich viele Jugendliche das Leben genommen. Die häufigste Methode ist, sich von einem hohen Gebäude fallen zu lassen. Hier wird die Müngster Brücke zum Tatort. Öfters hört man, dass sich von dort ein Jugendlicher geschmissen hat. Was unerklärlich ist. Ein Appell an alle Menschen: Achten Sie auf Veränderungen ihrer Angehörigen bevor es zu spät ist, denn jede Sekunde zählt und nur so können Sie Menschenleben retten.

Lirije Bajrami, Remscheid, Albert-Einstein-Schule

Europa – Griechenland und die Euro-Krise

Was ist in Griechenland eigentlich zur Zeit los ? Griechenland kämpft gegen die Pleite, ganz einfach. Das Land hat circa 300 Milliarden Euro Schulden und die müssen weg! Sofort!

Damit die ernste Lage besser wird, hat Griechenland ein Sparprogramm eingeführt, damit die EU-Partner weiter helfen. So blöd die Situation der Griechen auch ist, haben sie die letzten Jahre versucht, die Schulden wegzubekommen. Das haben sie auch teilweise geschafft. Denn es sind nur noch 10,5 Prozent von 15,4 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Was hat Griechenland eigentlich falsch gemacht, dass sie jetzt so viele Schulden haben? Griechenland hat die Schulden verschleiert, um die Kriterien für die Einführung des Euro zu erfüllen. Wenn es zum Staatsbankrott kommt, könnte im Notfall die Internationale Staatengemeinschaft zur Seite stehen. Der Schuldenberg hat auch Folgen für uns. Seit November 2010 verlor die Währung um die 10 Cent, bleibt aber verhältnismäßig stark zum Dollar.

Jedes Jahr darf ein EU-Land 3 Prozent Schulden machen und bei Griechenland waren es zuletzt 13 Prozent. Die EU hilft dem Land nicht, weil es das alleine schaffen soll. Die Griechen müssen also auf vieles verzichten. Doch viele sind dagegen und demonstrieren auf der Straße. Aber sie verstehen nicht, dass es notwendig ist, damit der Staat nicht pleite geht.

Sebastian René Koch, Remscheid, Albert-Einstein-Schule

Gesundheit – Zecken auf dem Vormarsch

Die Zecken-Saison geht wieder los. Jeder kennt die kleinen Spinnentiere, die zu den Parasiten gehören. Die häufigste in Deutschland vorkommende Zecke ist der „Gemeine Holzbock“, der etwa 2,5 bis 4,5 Millimeter groß ist und zu den „Schildzecken“ gehört.

Je wärmer das Klima, desto größer die Gefahr gebissen zu werden. Ihr Biss kann FSME (eine Hirnhautentzündung) hervorrufen. Dagegen gibt es einen Impfstoff. Eine weitere gefährliche Krankheit, die durch Zeckenbisse übertragen werden kann, ist Borreliose. Gegen diese Infektionskrankheit gibt es bislang keinen Impfstoff. Daher sollte man seinen Körper nach Aufenthalten im Freien gründlich nach Zecken absuchen. Wenn Sie eine Zecke gebissen hat, sollten Sie die Stelle über mehrere Wochen im Auge behalten. Wird die Stelle rot und schwellt an, sollte man dringend zum Arzt gehen.

Marko Jakovljevic, Remscheid, Albert-Einstein-Schule

Gesellschaft – Nebenjob Prostitution

Wenn Babysitten, kellnern oder Nachhilfe geben nicht mehr reicht, um das Studium zu bezahlen, dann steigen manche deutsche Studenten und Studentinnen auch in das Rotlichtmilieu ein.

„Würdest du dein Studium mit Prostitution finanzieren?“, diese Frage beantwortet jeder dritte Studierende mit „Ja“. Dass Studenten ihr Studium mit Prostitution finanzieren, ist keine Randerscheinung mehr. Nach der Studie „Nebenjob: Prostitution“ von vier Studenten aus Berlin haben 3,7 Prozent von den etwa 3200 befragten Berlinern tatsächlich Erfahrungen mit Prostitution und verwandten Tätigkeiten wie Strippen oder dem Begleitservice. Es sind allerdings nicht nur Studentinnen, die der Prostitution oder Ähnlichem nachgehen. Männer und Frauen sind gleich vertreten. Geld ist meistens der Antrieb zu diesem Handeln.

„Spaß am Sex“ und „Lust auf Abenteuer“ sind im Hintergrund stehende Gründe der Prostitution bei Studenten. Die meisten gehen der Sexarbeit wegen finanzieller Probleme nach. Fast 30 Prozent der Befragten sind hoch verschuldet. Kein Wunder, denn das Leben eines Studenten ist nicht gerade günstig. Im Durchschnitt muss ein Student 800 Euro im Monat bezahlen, um über die Runden zu kommen. Und dabei geben die Studenten und Studentinnen ihr Geld nicht für die neuesten Trends und Partys aus, wie sie es vielleicht gerne tun würden. Nein, durchschnittlich müssen 250 Euro für die Miete bezahlt werden. Für Essen sind es noch mal 160 Euro. Der Rest wird unter anderem für Dinge wie Mobilität oder Lernmittel ausgegeben.

Bei „normalen“ Nebenjobs auf 400 Euro-Basis, ohne Unterstützung der Eltern und dem hohen Bildungskredit, welcher zurückgezahlt werden muss, kann man leicht der Idee des schnell verdienten Geldes verfallen. Beim Nebenjob verdient man die Stunde fünf bis bestenfalls zehn Euro. Wenn man dies dann für das notwendige Geld die ganze Woche über macht, ist es schwer noch für Prüfungen zu lernen oder gar an Freizeit zu denken. Bei der Sexarbeit sind es durchschnittlich 100 bis 150 Euro die Stunde. Zum Beispiel wählen aus diesem Grund viele Studenten, welche sich nicht anders zu helfen wissen, diesen Weg des schnellen Geldes. Das Internet hat direkte Anlaufstellen, um „Kundschaft“ zu finden, wie so genannte Kontaktbörsen.

Bei einem Persönlichkeitstest wurde festgestellt, dass Studenten mit diesem Nebenjob sich in Charaktereigenschaften wie Offenheit, Vertraulichkeit und Gewissenhaftigkeit kaum unterscheiden.

Ob es nun moralisch oder unmoralisch ist, sein Studium mit Sex zu finanzieren, bleibt relativ. Klar ist, dass es für die Betroffenen nicht immer gut ausgehen kann so zu handeln, denn es ist fraglich, ob man, wenn man einmal in der Branche steckt, noch mal aus dieser herauskommt. Doch die Studie bezeugt, dass es immer einen Weg gibt, sein Ziel zu erreichen, und wenn es das Mittel Prostitution ist. (Quellen: taz.de; Galileo pro7 Reportage)

Sarah Blewonska, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Sport – Hockey beim RTHC

Stella Abels (14) schießt aufs Tor, doch Carolin Mörsberger (14, Torwärtin) macht eine super Parade und kickt den Ball zu Stella Abels (14), die den Ball weiter zu Ronja Mittmann (14) passt. Ronja läuft in den Schusskreis und schießt: Tor!

Beim Hockeyverein RTHC Bayer Leverkusen am Kurtekotten wird fleißig trainiert. Für alle Altersklassen ist was dabei: von den Minis (ab vier Jahren) bis zum Elternhockey.

Auch der elfjährige Andrej Kabatnik spielt beim RTHC Hockey und ist sehr zufrieden: „Es macht mir viel Spaß und alle Mitspieler und Trainer sind sehr nett.“

Es wird mindestens zweimal die Woche trainiert und an den Wochenenden finden regelmäßig Turniere statt und es wird das Beste gegeben, mit Erfolg: die Mädchen der Altersklasse B (10-12 Jahre) wurden in der Hallensaison westdeutscher Meister und auch jetzt schon sind die Mädchen der Altersklasse A (12-14 Jahre) in der Tabelle auf dem ersten Platz. Stella Abels (14) sagt: „Am Wichtigsten ist mir, dass es Spaß macht. Deshalb spiele ich auch Hockey.“

Tatjana Kabatnik, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Kino – 3D lässt Kassen klingeln

3D-Filme bewegen viel in den Kinos. Allein in diesem Jahr erschienen 15, unter anderem „Rio“, „Gnomio und Julia“ und „Fluch der Karibik 4“. Seitdem 310 Kinos in Deutschland in der Lage sind, 3D-Filme vorzuführen, werden mehr 3D-Filme produziert. Weitere Kinos werden umgebaut.

Ein weiterer Grund sind die Einnahmen. Der berühmteste 3D-Film „Avatar“ spielte 2,7 Milliarden US-Dollar ein, „Alice im Wunderland“ eine Milliarde US-Dollar und „Oben“ 730 Millionen US-Dollar. Im Vergleich dazu drei Filme in 2D, die in diesem und letztem Jahr im Kino liefen, unter anderem „The social Network“ , der 220,8 Millionen US-Dollar einspielte, „Ich bin Nummer 4“ spielte 118,6 Millionen US-Dollar ein und „Eat pray Love“ 204,4 Millionen US-Dolllar. Die Einnahmen zeigen die deutlichen Unterschiede, die der Auslöser für die große Menge an 3D-Filmen sind.

Viele Filmreihen stiegen auf 3D um, wie, „Fluch der Karibik“ mit seinem vierten Teil, „Shrek“ mit „Für immer Shrek“, dem vierten Teil, und die Verfilmungen der berühmtesten Bücherreihe „Harry Potter“ mit dem siebten Teil „Harry Potter und der Heiligtümer des Todes Teil 1“.

3D wurde vom britischen Physiker Charles Wheatstone ins Leben gerufen. Um die Zuschauer ins Kino zu locken, wurde der erste 3D-Film „The Power of Love“ 1922 gedreht, denn schwarz-weiß sahen die Menschen ja bereits schon zu Hause auf dem Fernseher. Einige Jahre vergingen bevor das Farbbild erstand. Also ist der 3D-Effekt sogar vor dem Farbbild entstanden.

Seit 2010 sind 3D-Fernsehgeräte das so genannte „Heimkino“ auf dem Markt. Unternehmen wie Sony, Toshiba, Samsung und Panasonic bieten 3D-Fernsehgeräte an. Doch durch den hohen Preis bleibt die Mehrzahl bei einem Kino-Besuch, um einen 3D Film zu gucken.

Marisol Guardia Martinez, Grevenbroich, Pascal-Gymnasium

Waldkindergarten – Die Natur spielerisch erleben

Es ist 9 Uhr morgens. Alle Kinder, die den Waldkindergarten in Burscheid besuchen, treffen sich am Waldeingang, um gemeinsam voller Vorfreude einen ganzen Tag im Wald zu verbringen.

Die zwischen drei und sechs Jahre alten Jungen und Mädchen sind alle mit Gummistiefeln sowie einem einheitlichen Rucksack ausgestattet. In den Rucksäcken befindet sich ein ausgewogenes Frühstück, welches möglichst keinen Müll zurücklassen soll. „Müll gehört nicht in den Wald“, erklärt Kiana (7), ein ehemaliges Waldkind ,überzeugt.

Nachdem die Gruppe fröhlich plappernd ein paar Schritte gegangen ist,erreicht sie jeden Tag ein neues Ziel. Mal kann es ein Bach sein, eine Kuhwiese oder einfach nur eine schöne Lichtung.

Wenn alle Kinder im Morgenkreis stehen, kommt Knut, der grüne Waldkobold, in Form eine Kuscheltieres aus dem Rucksack der Erziehrerin geklettert. Nach einem fröhlichen Lied und der Begrüßung von Knut sind alle Kinder wach und bereit zum spielen. Während ein Teil kleine Häuser aus Stöcken und anderen Naturmaterialien baut, erkundet ein anderer Teil den Bach.

Die Kleinen sind munter und ausgelastet. Diese heitere Stimmung erfüllt nicht nur im Sommer den Wald, sondern auch im Frühling, Herbst und im kältesten Winter. Nur bei extrem schlechten Wetterbedingungen steht den Kindern ein Unterschlupf zur Verfügung.

Die jedoch für viele Eltern noch offen stehende Frage ist: Was genau ist der Unterschied zwischen einem Waldkindergarten und einem herkömmlichen Kindergarten? Die Idee und das Konzept des Waldkindergartes besteht darin, dass den Kindern nur die Materialien als Spielzeug dienen, die sie im Wald finden können. Somit wird die Kreativität und das eigene Denken der Kleinen angeregt. Außerdem stellt der Waldkindergarten eine Alternative dar, Natur und Lernen zu verknüpfen. Schon Kleinkinder können in der Natur vieles beobachten, erforschen und davon lernen.

Petra M., deren Tochter in einem Waldkindergarten untergebracht war, berichtet: „Durch den Waldkindergarten hat meine Tochter viel über die Natur gelernt. Ich bin glücklich, mich für einen Waldkindergarten entschieden zu haben!“Auch weitere Eltern sind von dem Konzept begeistert.

Franziska Mauritz, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Kino – Der neue Arthur bringt’s nicht

Der Film „Arthur“ ist eine US-amerikanische Komödie, die seit 5. Mai in den deutschen Kinos zu sehen ist. Der Filim lockte vor allem Fans in die Kinos, die bereits den Originalfilm aus dem Jahre 1981 kannten. Aus der alten Version des Films kreierte der Regisseur Jason Winer eine fast identische, an unsere Zeit angepasste, Komödie. Damals wurde der Film von vielen Seiten gelobt und gewann sogar zwei Oscars.

Die Komödie handelt von dem alkoholsüchtigen Milliardär Arthur Bach (Russel Brand), der sich auf zwei Dinge in seinem Leben verlässt: sein Geldvermögen und seine Nanny Lillian Hobson (Hellen Mirren). Für seine Nanny ist Arthur ein naiver und kindlicher Mann, der vom echten Leben keine Ahnung hat. Sein sorgenfreies Leben ändert sich schlagartig, als seine Mutter (Geraldine James) ihn vor eine schwere Entscheidung stellt. Er soll entweder die Geschäftsfrau Susan Johnson (Jennifer Garner) heiraten oder ohne Geld auskommen. Diese Entscheidung belastet Arthur im Laufe des Films, insbesondere als er sich in die hübsche Reiseführerin Naomi Quinn (Greta Gerwig) verliebt und versucht, seine Beziehung mit ihr zu verheimlichen.

Trotz ein paar lustigen Momenten ist die Komödie ein Misserfolg. Viele Stellen im Film sind vorhersehbar, da man vielleicht schon ähnliche Handlungen gesehen hat. Die schauspielerische Leistung von berühmten Darstellern wie Hellen Mirren (bekannt aus dem Film „The Queen“) sowie Jennifer Garner – ein Hollywood-Star – kam durch die etwas chaotische Handlung schlecht zur Geltung. Von Zeit zu Zeit stellt man auch fest, dass die Komödie langsam in ein Drama überläuft. Das Ergebnis: Man sucht vergeblich nach Witzen und letzendlich wird der Film einschläfernd.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Remake schwach inszeniert worden ist und für eine unterhaltsame Komödie nicht ausreichend ist.

Katharina Gottmann, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule