Kino – Märchenhafte Liebesgeschichte

Wieder einmal begeistert der Regisseur Francis Lawrence die Zuschauer, diesmal mit der filmischen Umsetzung des Buches „Wasser für die Elefanten“ von Sara Gruen. Mit beeindruckenden Bildern verzaubert er die Zuschauer jeden Alters.

Die Geschichte beginnt an einem regnerischen Abend in einem Zirkus. Jacob Jankowski (Robert Pattinson), der mittlerweile 93 Jahre alt ist, erzählt dem Zirkusdirektor aus seiner Zeit im Zirkusgeschäft der „Benzini Bros.“. 1931, die Zeit der Depression Amerikas: Jacob Jankowski, ein polnischer Tiermedizinstudent, der kurz vor seinem Abschluss ist, verliert seine Eltern bei einem tragischen Autounfall. Er lässt sein altes Leben hinter sich und sucht sich einen Job. Diesen findet er im Wanderzirkus der „Benzini Bros.“. Dort arbeitet er als Pfleger der Elefantendame Rosie, durch welche er sich nach und nach der Kunstreiterin Marlena (Reese Witherspoon) annähert. Allerdings ist diese mit dem cholerischen, tierquälerischen Zirkusdirektor August Rosenbluth (Christoph Waltz) verheiratet. Trotzdem verlieben sich Jacob und Marlena ineinander und werden durch die Dominanz ihres Gemahlen immer mehr aneinander geschweißt. Doch dann geschieht etwas Unvorhersehbares…

Francis Lawrence stellt die Geschichte gleichzeitig sehr dramatisch und romantisch dar. Die Liebe zwischen Robert Pattinson und Reese Witherspoon ist nicht glaubwürdig, denn die Chemie zwischen ihnen stimmt nicht und somit wirkt die Geschichte zu glatt. Christoph Waltz spielt die beiden anderen Hauptdarsteller sehr in den Hintergrund. Er spielt sehr gut den cholerischen, bösartigen Zirkusdirektor und setzt die entsprechenden Emotionen sehr gut um. Und obwohl Reese und Robert nicht wie ein füreinander bestimmtes Liebespaar wirken, versuchen sie eine wunderschöne, einfühlsame Geschichte über die Magie der Liebe zu beschreiben und geben ihr Bestes, die Geschichte lebendig wirken zu lassen. Unter anderem durch das gute Zusammenspiel mit der vier Tonnen schweren Elefantendame Rosie, die mit Marlena die Hauptattraktion des Zirkus ist. Jacob spielt dabei eine große Rolle, denn er kümmert sich um den Elefanten und nähert sich somit auch Marlena an, was die Liebe zwischen Marlena und Jacob entfacht.

Francis Lawrence schafft durch Zusammenspiel von Liebe und Angst, eine harmonische, spannende Liebesgeschichte, wie aus einem Märchen. Vor allem die romantischen Momente, wie zum Beispiel der erste Kuss von Marlena und Jacob, werden im Film durch die Hintergrundmusik hervorgehoben. Sie spiegelt die Emotionen der Personen wider. Auch die Kostüme und das Bühnenbild sind perfekt aufeinander abgestimmt.

Somit ist der Film ein sehr gelungener, romantischer, aber auch dramatischer Film, mit vielen wunderschönen Momenten, bei denen dem Zuschauer das Herz schmilzt. Trotz der verschiedenen schauspielerischen Leistungen haben alle Darsteller ihre Aufgabe gut gemeistert und einen beeindruckenden Film auf die Beine gestellt.

Michelle Latus, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Universität – Wie es sich als Student lebt

Wie wird wohl meine Zukunft sein? Ist es schwer einen Studienplatz zu bekommen? Sind wir nach der Schule gut auf das Studium vorbereitet? Wie viel müssen Studenten arbeiten? Und wie viel Freizeit bleibt ihnen noch? Es kommt häufig vor, dass man in der Zeitung Berichte über den „Bildungsnotstand“ in Deutschland liest. Und so sorgen sich viele und sogar sehr junge Schüler, ob sie überhaupt einen Studienplatz bekommen. Sie befürchten nach der Schule nicht genug Erfahrung zu haben und fragen sich, ob sie, nachdem sie sich einen Studienplatz ergattert haben, noch genug Freizeit haben.

Zu diesen Fragen habe ich zwei Studenten und einen Professor befragt: „Ich studiere Medizin an der Universität Hamburg. Ich habe den Studienplatz für Human-Medizin über den Umweg zu mehren Universitäten, unter anderem auch im Ausland, bekommen. Das Medizinstudium nimmt meinen ganzen Tag in Anspruch, sodass ich kaum Zeit für mich habe“, erklärte Annette Muppert (25). Matthias Kerstens (27) berichtete: „Beim Beginn meines Biologiestudiums hatte ich große Schwierigkeiten, mich an die neuen Anforderungen zu gewöhnen. Die Menge des Stoffes, die wir im ersten Semester lernen mussten, war enorm, und ich war nicht daran gewöhnt konsequent zu arbeiten. Erst im dritten Semester habe ich mich an die Universität und alles, was mit ihr zusammenhängt, vollständig gewöhnt, jedoch bleibt mir immer noch nicht viel mehr Freizeit.“

Professor Hermann Lübbert (55), Leiter des Lehrstuhls für Tierphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum erzählte: „Heute spielt bei der Studienplatzvergabe nicht mehr nur der Notendurchschnitt eine Rolle, sondern man versucht die speziellen Talente der Bewerber zu berücksichtigen. Wichtig sind in meinem Fach gute Kenntnisse in Fächern wie Mathe, Physik und Chemie sowie Sprachen, insbesondere Deutsch und Englisch. Leider ist die Breite der Naturwissenschaften bei den meisten Schülern nicht ausreichend abgedeckt.“

Daran sieht man, dass Schüler sich nicht zu viele Gedanken über ihr Studium machen müssen. Bei guten schulischen Leistungen kann man einen Studienplatz in einem interessanten Fach bekommen, muss sich aber auf viel Arbeit gefasst machen. Für Freizeitaktivitäten und Hobbies bleibt möglicherweise wenig Zeit.

Saskia Lübbert, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Klassenfahrten früher und heute – Schlafen bei den Schafen

Seit über 100 Jahren gibt es Klassenfahrten, aber hat sich in dieser Zeit was geändert? Typischerweise fuhr man vor 60 Jahren zum Beispiel mit dem Fahrrad durch die Lüneburger Heide oder mit dem Zug in den Teutoburger Wald zum Herrmannsdenkmal.

Erika Rinke (Namen geändert) zu ihrem Ausflug in die Lüneburger Heide:

Frage: Sie waren 1952 drei Tage auf Klassenfahrt in der Lüneburger Heide. Was war das Spannendste für Sie damals?

Erika Rinke: Ich fand die Übernachtungen im Schafstall besonders spannend. Das Stroh pikste, und ich hatte Angst, dass mir eine Maus über den Körper lief. Außerdem empfand ich das Erlebnis in der Natur als besonders schön. Den ganzen Tag frische Luft, herrlich!

Fragen: Was gab es zu essen?

Erika Rinke: Wir hatten auf dem Fahrradanhänger viel Essen gelagert, wie zum Beispiel Äpfel und Brote.

Frage: Und was war mit den sanitären Anlagen?

Erika Rinke: Man ging hinter die Büsche und hat ein kleines Loch für die großen Geschäfte gegraben. Das war ebenso.

Gerda Schmitz aus Emden zu ihrem Ausflug zum Herrmannsdenkmal:

Frage: Wann war Ihre Klassenfahrt?

Gerda Schmitz: Das war 1953, wir blieben vier oder fünf Tage in der Jugendherberge.

Frage: Was hat Ihnen am besten gefallen?

Gerda Schmitz: Die Gemeinschaft in der Klasse. Es war schön, seine Kameradinnen auch mal außerhalb der Schule zu treffen.

Frage: Nur Kameradinnen…?

Gerda Schmitz: Ja, wir waren ein reines Mädchengymnasium. Mädchen und Jungen waren gut getrennt. Umso spannender war es, eine Jungenklasse in der Herberge zu treffen, auch wenn es nicht erlaubt war.

Frage: Und wie war das Essen in der Herberge?

Gerda Schmitz: Sehr gut. Alles hat geschmeckt und war nahrhaft.

Frage: Was haben Sie denn den Tag über gemacht?

Gerda Schmitz: Wir haben natürlich das Herrmannsdenkmal besucht und haben mit unserer Biolehrerin Ausflüge in die Natur gemacht. Dabei haben wir sehr viel gelernt. Das war eher planlos.

Frage: Gab es Probleme mit Alkohol oder Zigaretten?

Gerda Schmitz: Nein, bei uns hat niemand geraucht oder Alkohol getrunken. Das gab es einfach nicht. Und wie ist eine Klassenfahrt heutzutage?

Georg Berger: Heutzutage ist eine Klassenfahrt der achten Klasse etwa fünf Tage lang. Es wird alles vorher genau geplant. Es werden viele Ausflüge gemacht, wie zum Beispiel ins Schwimmbad, in den Zoo oder in ein Museum. Wir gehen weniger zu Fuß, aber dafür mieten wir einen Bus, wenn nötig. Das gemeinsame Erleben ist immer noch Hauptziel einer Klassenfahrt. Ausnahmen bleiben sicherlich singende Herbergseltern in der Jugendherberge in Hellenthal/Eifel oder ein kühles Fußbad im Rhein, wie bei einer Klassenfahrt von Helga Neumärker im Jahr 1955.

Georg Berger, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Fußball – Wir Deutschland Europameister 2012?

Das letzte Mal, dass Deutschland den Pokal hochhob, war 1996 nach dem Finale gegen Tschechien im traditionellen Wembley-Stadion. Damals machte es Oliver Bierhoff möglich, der das entscheidende Tor in der Verlängerung schoss, dass Deutschland den dritten Titel erlangte. Nun ist die Frage, ob es in einem Jahr bei der EM in Polen und Ukraine der vierten Titel sein wird.

Nach der WM in Südafrika sieht es gut aus für Jogis Elf. Schließlich fegte man dort England, Australien und Argentinien locker vom Feld. Außerdem läuft es in der Qualifikation für die Nationalmannschaft perfekt, da sie bis jetzt alle Gruppenspiele gewannen und somit Gruppenführer sind. Die Verfolger Belgien und Türkei haben zu viel Abstand zu Deutschland, um ihnen das EM-Ticket aus der Hand zu reißen. Es stehen zwar noch einige Qualifikationsspiele aus, aber es wäre ein Wunder, wenn Deutschland nach den bis jetzt souveränen Spielen nicht bei der EM 2012 dabei wäre.

Bundestrainer Joachim Löw sucht deswegen nach talentierten Ergänzungsspielern für das große Turnier. Mario Gomez wäre ein Kandidat. Er ist ein gefährlicher Angreifer, der diese Saison mit seinen Toren auf sich aufmerksam machte. „Dass er 28 Treffer erzielt hat, spricht nicht nur für seine Torjäger-Qualitäten, sondern auch für sein Durchsetzungsvermögen und sein Selbstbewusstsein. Er hat nie resigniert, obwohl er zunächst nicht erste Wahl bei den Bayern war“, lobte der Bundestrainer Mario Gomez nach einer klasse Saison. Jedoch ist Mario Gomez nicht der einzige Spieler, den Bundestrainer Joachim Löw für die EM 2012 gebrauchen könnte. Dortmunds junge Meisterspieler sind auch mit von der Partie und wollen sich beweisen. Zum Beispiel wäre Götze ein Spieler für Jogis junge talentierte Elf. Nach der Umfrage von Kicker wurde Mario Götze nämlich mit 18,7 Prozent zum zweitbesten Bundesligaspieler der Saison gewählt. Da Joachim Löw sowieso auf eine junge Mannschaft setzt, werden Götze und viele weitere Bundesligaspieler für die EM-Vorbereitung im Blickfeld des Bundestrainers stehen. Joachim Löw hatte schon im Testspiel auf talentierte Dortmunder gesetzt, aber der Endstand war dann eine Blamage (1:2 gegen Australien). Trotzdem konnten einige Spieler ihr Können unter Beweis stellen und wurden deshalb für die kommenden Pflichtspiele nominiert. Eins steht fest: Für Joachim Löw wird es ziemlich schwer, sich für Spieler zu entscheiden, da die Auswahl sehr groß ist. Die Spieler werden deshalb ab sofort ihr Können unter Beweis stellen müssen.

Die Vorfreude der Fans auf die EM konnte man durch die enorme Anfrage an Tickets erkennen, da es über zwölf Milionen Ticketanfragen gab. Somit sind es 17 Prozent mehr als bei der letzten EM in Schweiz und Österreich. Anhand der großen Anfragen aus Deutschland (drittmeisten Anfragen) wird deutlich, dass die Fans in Deutschland gespannt sind, ob Deutschland endlich den vierten Titel holt.

Alexandros Agoropoulos, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Meinung – Bin Ladens Tod ist gerechtfertigt

In der ganzen Welt jubeln die Leute über die Tötung Bin Ladens und sogar Angela Merkel zeigt die Freude offen. Ist das in Ordnung? Und ist Bin Ladens Tod überhaupt berechtigt?

Wenn man die ganzen Tode, die Bin Laden verursacht hat, betrachtet, war es meiner Meinung nach genau die richtige Sache. Der Massenmörder wurde schon jahrelang gesucht und verfolgt, doch die Gelegenheit ihn fest zu nehmen bot sich nie an. Ihn zu erschießen ist auf jeden Fall besser als einen Kriminellen immer weglaufen zu lassen. Die amerikanischen Soldaten taten somit das Richtige.

Auch die Freude über Osama bin Ladens Tod ist nichts, was man verbergen müsste. Die ganzen Anschläge gehen auf seine Kappe, also ist es nicht ohne Grund, dass sein Mord weltweit gefeiert wird. Es ist nicht nur, weil die ganzen Morde gerächt wurden, sondern auch, weil die Angst vor weiteren Anschlägen jetzt nicht mehr da ist. Jeder sollte für sich selber entscheiden, wie er mit dem Tod Bin Ladens umgeht.

Anja Obenland, Mettmann, Städt.heinrich-Heine-Gymnasium

Games – Der Spiele-Herbst wird spannend

Im Jahr 2011 kommen so einige Spielefans voll auf ihre Kosten kommen!

Auch dieses Jahr werdn wieder einige lang erwartete Spiele auf den Markt gebracht. Umfragen ergaben: Die drei meist erwartetten Spiele 2011 sind mit Abstand „Uncharted 3“, „Battlefield 3“ und „Call of Duty Modern Warfare 3“.

„Uncharted 3″(auch Uncharted Drake’s Deception) von der Firma Naughty Dog wird im Herbst 2011 erscheinen. Es wird wie seine Vorgänger „Uncharted Drake’s Schicksal“ und „Uncharted Among Thieves“ ein Third Person Shooter (Sicht hinter der Spielfigur). Es wird wieder einmal darum gehen, mit seinen Begleitern um die Welt zu reisen, berühmt-berüchtigte Schätze zu finden und dabei fiese Widersacher und Kriminelle auszuschalten. Dieses Spiel wird außerdem einen außgezeichneten Online-Mehrspielermodus haben.

Tipp: Die Multiplayer-Testversion beginnt am 27. Juni.

„Battlefield 3“ der Firma Electronic Arts wird ebenfalls im Herbst 2011 erscheinen. Wie auch die vielen vorigen „Battlefield“-Spiele wird auch dieses eine extrem gute Graphik haben, die auch „Frostbite 2“ heißt. In der Story (Einzelspielergeschichte) kämpft man mit seinem Trupp auf Schlachtfeldern auf der ganzen Welt. Vom Irak bis nach Amerika bekämpft man Terroristen und andere Feinde. Wie auch seine Vorgänger wird auch dieses Spiel einen Mehrspielermodus enthalten. Man kämpft online mit bis zu 24 Spielern auf vielen und der Story ähnlichen Schlachtfeldern. Außerdem kann man auf die Hilfe von Fahrzeugen zurückgreifen, wie Panzer und Kampfflugzeuge.

Tipp: Noch besser als die vorigen Teile! Die Anschaffung lohnt sich zu

100 Prozent!

„Call of Duty Modern Warfare 3″(CoDMW3) von der Firma Activision wird wie die beiden anderen Spiele im Herbst 2011 erscheinen. Wie in „Battlefield“ kämpft man für die amerikanische Army, um deren Gegner auszuschalten. Auch dieses Spiel wird einen Mehrspielermodus enthalten, der sehr actionreich und gut sein wird. Tipp: Wem die vorigen „Modern Warfare“-Teile schon mochte, wird hier voll auf seine Kosten kommen, doch wer eher auf taktisches Teamspiel steht, sollte eher auf „Battlefield 3“ zurückgreifen.

Tobias Lindgens, Grevenbroich, Pascal-Gymnasium

Früh übt sich – Von Beruf Orchestermusiker

Zuallererst einmal: Ja, Musiker ist ein Beruf, den man studieren muss. Nach dem Abitur kann man ein Vorspiel mit seinem Instrument an einer Musikhochschule oder einer ähnlichen Institution machen. Aufnahmerelevant sind hierbei lediglich das technische und musikalische Können, die Erfahrung bei anderen Orchestren und die jeweiligen Instrumentallehrer. Ein Numerus-Klausus ist nicht nötig. Bestenfalls studiert man dann sein Instrument circa drei Jahre lang und darf sich danach Berufsmusiker nennen.

Nach dem Studium kann man dann zwei Wege einschlagen: Die erste Möglichkeit ist, man wird Instrumentallehrer für das eigene Instrument und unterrichtet. Um dann aber davon leben zu können, muss man stets flexibel bleiben und sich nicht auf eine Musikrichtung oder Instrument spezialisieren. Die zweite Möglichkeit, die man hat, ist, dass man eine Festanstellung in (wenn wir bei unseren Beispiel Orchestermusiker bleiben) einem Orchester. Dann bekommt man ein regelmäßiges Gehalt, muss sich aber dann auch für Soli oder sonstige Extraleistungen verpflichten.

Der Tagesablauf eines Orchestermusikers mit Festanstellung sieht dann grob wie folgt aus: vormittags Proben im Orchester, nachmittags üben oder Unterricht und abends Konzert oder wieder Probe. Also nicht, wie das Klischee sagt: Musiker arbeiten nur abends! Ganz im Gegenteil: Abends bzw. nach dem Konzert ist der ganze Stress erstmal vorbei.

Doch dieser Beruf ist momentan ziemlich am Schwanken. Der Orchestermarkt schrumpft, da die Nachfrage sinkt, denn Orchestermusik findet keine jungen Zuhörer mehr. „Mann muss Kindern und Jugendliche zeigen, dass Orchestermusik auch spannend sein kann“, so Ulrich Haas, Tubist bei den Duisburgern Philharmonikern. Seiner Meinung nach sollten die einzelnen Orchester mehr auf Kinder und Jugendliche eingehen und ein vielseitigeres Programm bieten. Zum Beispiel das Fördern von Nachwuchsmusikern mit einem bestimmten Konzept etc. Auf die Frage hin, was er jungen Musikern, die später einmal Orchestermusiker werden wollen, mit auf den Weg geben kann, antwortete Ulrich Haas: „Priorität Nummer eins ist die schulische Ausbildung. Auch wenn man keinen Numerus-Klausus braucht, sollte man versuchen, das bestmögliche Abitur zu erreichen. Dann sollte man sich nicht nur für sein Instrument interessieren, sondern offen für alle Instrumente sein. Das gilt auch für die Musikrichtung. Und zu guter letzt: In jungen Jahren lernt man am besten! Das ist bewiesen. Deshalb sollte man versuchen, schon früh zu lernen, wie man diszipliniert übt und immer wissenshungrig bleiben!“

Wer jetzt neugierig geworden ist und Orchestermusiker werden will, aber noch unsicher ist, kann das Angebot eines Workshops nutzen. Dort kann man einen Tag lang an Musikhochschulen den Tagesablauf von werdenden Berufsmusikern mitverfolgen und sich zu speziellen Themen und Bereichen der Musik informieren. Dieses Angebot gibt es in fast jeder Musikhochschule. Auch in ihrer Nähe“

Benedikt Anhalt, Leverkusen, Werner-Heisenberg-Schule

Meinung – Leben im Heim

Heutzutage leben viele Kinder und Jugendliche im Heim. Oft reichen schon kleine Streitereien, um ins Heim zu wollen. So entsteht der Gedanke, man hätte dort keine Regeln und unendlich viele Freiheiten. Ein Vorurteil, das klargestellt werden muss!

In einem Heim gibt es Freiheiten, aber auch Grundregeln. Was also zieht die Jugend so dort hin? „Im Heim hat man einfach Freiheit und man wird nicht andauernd von den Eltern genervt“, so Mike M., der den Wunsch ins Heim zu gehen, schon lange hat. Aber Mara D., eine 13-Jährige, die schon länger im Heim lebt, sagt, dass sie dort zwar viele Freiheiten hat, aber mehr Regeln als früher bei ihrer Familie. Auch sei das Leben nicht unbedingt immer besser. Viele Jugendliche denken nicht richtig darüber nach, welche Folgen das Leben im Heim haben kann, wenn man keine Familie hat.

Ich lebe selber im Heim und ich weiß, dass es nicht immer leicht ist, aber man sollte wirklich gründlich darüber nachdenken und versuchen eine andere Lösung für Probleme in der Familie zu finden. Ich würde mir wünschen, dass Jugendliche demnächst mehr Durchhaltevermögen haben und über so wichtige Entscheidungen besser nachdenken.

Gina Mansaray, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

DSDS – Basti: Sänger der Herzen

Am Anfang der achten Staffel von DSDS fiel der junge Sänger Sebastian Wurth gar nicht so sehr auf. Dieter Bohlen nannte ihn immer „Justin Bieber“, da Basti auch beim Casting einen Song von ihm sang. Doch der kleine Superstar mag es gar nicht, so genannt zu werden.

Geschickt sang sich Sebastian Wurth in die Herzen der Zuschauer und hat dabei seine Konkurrenten ausgetrickst. Locker und cool ging er auch immer in die Mottoshows. Nur durch seine Freunde, die ihn bei DSDS angemeldet

haben, spielte er sich easy mit seiner Gitarre in den Recall und flog auch mit auf die Malediven.

Und auch dort kam er ohne große Erwartungen weiter. Er war nie störrisch und zickig und mischte sich nie in die Streiterein ein, wie zum Beispiel andere Kanidaten und er kam vor allem mit seiner guten Ausstrahlung locker weiter. In den Mottoshows vertraute Sebastian schließlich ganz auf sein Können und seine gefühlvolle Stimme, wofür ihn die Jury und die Zuschauer so liebten.

In der achten Mottoshow war es dann vorbei! Der süße Sebastian musste die Show mit dem fünften Platz verlassen. Als er mit Ardian zittern musste, war es für alle klar, dass Ardian fliegt. Aber es kam anderes als gedacht, Sebastian flog raus! Dies war das Aus für den Teenager. Alle waren geschockt, bis auf einen, Basti! Er nahm das alles total gelassen und strahlte immer noch. Doch hinter der Bühne flossen dann doch Tränen.

Trotz allem ist der junge Schüler, der auf das St. Angela inWipperfürth geht, fest entschlossen, weiterhin Musik zu machen. Wir hoffen, dass bald ein Album von ihm rauskommt und man weiterhin von ihm hört.

Linda Borgmann, Hückeswagen, Städt. Realschule Hückeswagen

Jugendtreffs – Hier rockt das Haus

In der Umgebung von Rommerskirchen gibt es viele beliebte Jugendtreffs. In manchen Vororten von Rommerskirchen, wie zum Beispiel in Hoeningen, Oekhoven, Grevenbroich, Evinghoven, Pullheim, Nettesheim, Butzheim und Rommerskirchen gibt es Jugendhäuser.

An manchen Abenden werden für die Jugendlichen Discos oder Konzerte veranstaltet. Viele der Jugendhäuser starten auch Projekte mit den Kindern und

Jugendlichen. Sie können sich, je nach Lust und Laune, in verschiedenen

Bereichen einschreiben, wie zum Beispiel in Gitarrenkursen, Tanzen,

Töpfern, Basteln, Kochen oder Singen. Natürlich haben die verschiedenen

Jugendtreffs auch verschiedene Angebote.

Zum Beispiel in Grevenbroich-Süd gibt es den Jugendtreff St. Josef. Dieser hat auch verschiedene Angebote, wie Gitarrenkurse oder Internetangebote. Auch viele Projekte werden veranstaltet, zwei Beispiele wären „Pretty in pink“, das nur für Mädchen ist und ein Boxprojekt, wo es hart zugeht. Es gibt auch einen offenen Bereich, der für alle sehr gelassen ist, sagte mir ein Junge, der dort mit seinen Freunden auf einer blauen Couch saß. Er erzählte auch, dass sie dort viel zusammen lachen und viel Spaß haben. Es gibt dort auch Tischtennis, Billard, Basketball und noch viel mehr. Am 30. Oktober wird dort auch ein Konzert bzw. eine Diso veranstaltet, diese heißt „Just dance!!!“. Wer Interesse hat, kann sich auf der Website www.got-gv.de informieren.

Natürlich gibt es auch andere Jugendhäuser, wie zum Beispiel „JUST-in“, das Jugendhaus in Rommerskirchen und das Jugendzentrum „Pogo“ in Pullheim. Weitere Informationen gibt es auf den Websites der Häuser (www.jugendhaus-justin.de und www.pogo-pulheim.de).

Lara Waschow, Grevenbroich, Pascal-Gymnasium