Tierheim Krefeld – Zu Besuch bei Rennmäusen, Heidschnucken & Co

Sicher hat jeder schon einmal von einem Tierheim in der Nähe seines Wohnortes gehört. Doch wie sieht der Tagesablauf in einem Tierheim eigentlich aus? Gibt es mehr zu tun, als Tiere aufzunehmen und zu vermitteln?

Um diese Fragen beantworten zu können, verbrachte ich einen Vormittag im Tierheim Krefeld.

Der Arbeitstag im Tierheim fängt um acht Uhr an, also ging ich um fünf vor acht durch die bereits geöffnete Eingangstür. Nachdem die Mitarbeiter des Tierheims, Tierheimleiterin und -leiter, insgesamt acht Praktikanten und drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die zu erledigenden Arbeiten besprochen hatten, ging es auch schon los. Zuerst stand die Säuberung der Unterkünfte und das Füttern der Tiere auf den Programm. Zu zweit oder zu dritt kümmerten sich die Mitarbeiter um Katzen, Hunde, Vögel, Kleintiere und Igel.

Während dieser Zeit kümmerten sich die Leiter bereits um Neuaufnahmen und in telefonischer Vorarbeit bereits um nachmittägliche Vermittlungen. Was ich nicht gedacht hätte: Allein schon diese Arbeiten nehmen einen ganzen Vormittag ein.

Kein Wunder bei neun Hunden, über 30 Katzen, drei Kaninchen und zwei Vögeln. Sogar Rennmäuse und Heidschnucken sollen, allerdings durch private Vermittlung, ein neues Zuhause finden. Ganz wichtig ist auch der tägliche Besuch einer Tierärztin. Diese ist für die Behandlung bei Verletzungen, Impfungen und Untersuchungen zuständig. Schließlich sollen die neuen Familienmitglieder gesund und munter sein und ihren neuen Besitzern viel Freude bereiten.

Alles im Allem verging die Zeit wie im Fluge und ich stellte fest, dass die Arbeit im Tierheim sehr aufwendig und vielseitig ist, aber auch sehr viel Freude bereitet. Denn ein Gesichtspunkt spielt die zentrale Rolle: Bei dieser Arbeit geht es darum, das Leben der Tiere zu verbessern.

Melissa Maar, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Schüler lesen Zeitung – Viel Neues erfahren

Mein Name ist Marcel Blank. Ich gehe in die achte Klasse der Realschule Ratheim. In den letzten sechs Wochen haben wir das Projekt „Schüler lesen Zeitung“ im Fach Deutsch gehabt. Mein Thema war „Hückelhoven/Wassenberg“, zu dem ich regelmäßig Informationen herausfinden konnte.

Wir haben das Ganze in Partnerarbeit gemacht und jeder hat dazu einen Ordner angelegt, der sich von Tag zu Tag füllt. Außerdem haben wir auch Arbeitsblätter zu der Geschichte der Rheinischen Post bekommen. Das Projekt hat mir sehr gut gefallen, weil ich dadurch mehr wichtige Informationen über unsere Stadt Hückelhoven erfahren habe.

Marcel Blank, Hückelhoven, Realschule D.stadt Hückelhoven

Hückelhoven – Auf Spurensuche im Blätterwald

Ich habe das Projekt Hückelhoven ausgewählt, weil es mich interessiert was in Hückelhoven und der Umgebung passiert. Da es mich ja auch manchmal betrifft und es gibt auch spannende Artikel.

In der letzten Zeit habe ich in der Zeitung jeden Tag andere Artikel zu meinem Thema gefunden, die immer andere Bereiche betreffen. Es ging auch immer um andere Personen, die darin vorkamen. Es hat auch Spaß gemacht, dazu einen Ordner anzulegen. Dabei habe ich erst mein Thema ausgewählt und danach unsere Arbeitsblätter und meine Artikel zusammen eingeheftet. Das ganze Projekt hat mir auch viel über meine Stadt gezeigt, was ich vorher nicht wusste. Ich weiß jetzt, dass in Hückelhoven sehr früh schon Weihnachtsmärkte geöffnet werden.

Steffen Grabert, Hückelhoven, Realschule D.stadt Hückelhoven

Ganztagsschule – Zwischen Bildung und Betreuung

Seit 2003 hat sich die Anzahl der Ganztagsschulen versiebenfacht. In der Politik ist man sich einig: Ganztagsschulen sind gut, sie sollen sozial schwache Familien stärken.

Bei den meisten Schulen geht es eher um Betreuung und nicht um Bildung. So bleiben die Schüler oftmals freiwillig in der Schule. Doch viele Schulen drücken den Nachmittagsunterricht durch. So kann es kommen, dass man noch in der siebten und achten Stunde ein Hauptfach wie zum Beispiel Französisch hat. Wenn man aber nur drei Stunden des Hauptfaches in der Woche hat, ist es für den Lehrer schwerer mit dem Stoff durchzukommen, da die Schüler erschöpfter sind. Das Projekt „Ganztagsschule“ wird und hat schon viel Geld gekostet, weil man eine vernünftige Cafeteria haben muss, um die Essenspause anbieten zu können, so ist das Projekt in der Bevölkerung umstritten.

Simone Klümpen, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Slalom-Kart – Hier zählt Geschicklichkeit

Beim Slalom-Kart wird eine Strecke mit Pylonen aufgebaut, die die jungen Fahrer in kürzester Zeit, möglichst fehlerfrei durchfahren sollen. Auf einer Rundstrecke zu fahren ist einfach, aber eine Strecke, abgesteckt mit Pylonen, fordert die Geschicklichkeit eines jeden.

Die Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 18 Jahren fahren mit viel Geschick, in Karts von 5,5 bis 9 PS. Darum geht es beim AMC-Krefeld, dem Automobil-und Motorsport-Club Krefeld 1921 e.V. jeden Samstag beim Training von 14 bis 16 Uhr. Momentan trainiert der AMC-Krefeld auf dem Gelände einer Spedition in Willich. Dieser Platz ist nur eine Übergangslösung. Gesucht wird dringend ein geeigneter Trainingsplatz ohne Hindernisse. In der Saison finden circa 15 Turniere in der Region Nord statt. Höhepunkt des Jahres für alle Mitglieder ist das vereinseigene Turnier auf dem Gelände der SWK, an der St.Töniser Straße. Weitere Informationen und Bilder findet man unter www.amc-krefeld.de .

Cedric Weymanns, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Eishockey – Die Pinguine sind zurück

Die Krefeld Pinguine haben die letzten Wochen nicht immer ein gutes Bild hinterlassen, beispielsweise das 10:2 gegen die Grizzlys aus Wolfsburg. Doch seit dem 5:2 Sieg gegen den Tabellen 13. aus Hannover gibt es wieder Hoffnung für die Krefeld-Fans, die ihre Mannschaft immer lautstark sowohl begleitet als auch unterstützt haben.

Circa 100 Krefeld-Fans sahen auch den überraschten als auch hoch verdienten 6:4 Sieg gegen die Eisbären aus Berlin. Man kann stolz sowohl als KEV-Fan als auch als Spieler sein, wieder auf dem Vormarsch zu sein, doch hält sich diese Leistung? Das wird man am 2. November 2011 beim Straßenbahnderby sehen, wenn es wieder heißt: KEV vs. DEG, wenn es wieder heißt, wer hat die besseren Fans?

Dies könnte ein spannendes spiel werden, denn die DEG ist auf dem sechsten Rang, doch der KEV zeigt ja mit dem Sieg gegen Berlin, dass sie jeden schlagen können. Zwar ist das Spiel aus Krefelder Sicht auswärts, doch ich denke, dass die tollen schwarz-gelben Fans in großer Zahl und lautstark dabei sein werden.

Es lohnt sich auch den KEV auswärts anzufeuern, denn man weiß, dass sie selbst mit so einem jungen Team was reißen können.

Das nächste Heimspiel ist am 4. November 2011 gegen den 1. Hamburg Frezzers, und ich gebe Ihnen einen Tipp: Besuchen sie mal den KEV, es ist ein Spaß für die ganze Familie und vielleicht werden sie auch vom schwarz-gelben Fieber angesteckt und stehen bald genau wie ich auf der großartigen Nordtribüne des KEV. Man sollte dem KEV wirklich die Daumen drücken.

Also am 2. November 2011 das Straßenbahnderby gegen die DEG um 19.30 Uhr und das nächste Heimspiel am 4. November 2011 gegen Hamburg. Beobachten sie selbst, ob der KEV sich nach oben kämpft.

Maximilian Räseler, Kempen, Erich-Kästner Realschule

Games – Torhüter müssen nachsitzen

„PES 12“ ist das taktischste und modernste Fußballspiel, das momentan auf dem Markt erhältlich ist.

Ich finde gut, dass es viele Mannschaften und Vereine gibt. Außerdem finde ich die KI gut, weil es dort sechs Schwierigkeitsgrade gibt. Das Spiel kann man mit vielen Freunden online oder an einer Konsole spielen. Ich finde auch gut, dass die Spieler so gut und schnell sind, wie sie es in echt sind.

Ich finde es schlecht, dass man ganz leicht beim Torhüter Tore schießen kann, weil sie nicht so eine gute Reaktion haben. Außerdem ist es schlecht, dass man zum Beispiel mit Real Madrid fast keine Chance gegen Barcelona hat. Aber gut finde ich auch, dass man Champions League, Meisterliga, Werde zur Legende und Clubboss spielen kann.

Fazit: Ich persönlich finde, Pro Evolution Soccer ist ein gutes Spiel mit einigen Schwächen, obwohl es 60 Euro kostet, aber das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.

Meik Braun, Krefeld, Fichte-Gymnasium

Internetsucht – Wenn die Zeit im Netz abhängig macht

Die Internetsucht ist ein umstrittenes Thema, das noch nicht genügend erforscht wurde. Man bezeichnet sie auch als Online- beziehungsweise Internetabhängigkeit oder pathologischen Internetgebrauch (was die wissenschaftlich korrekteste Bezeichnung ist).

Bei Jugendlichen sind es meistens die Online-Spiele, die wirklich „abhängig“ machen. Man vermutet, dass das Erfolgserlebnis dabei eine große Rolle spielt.

Nach Schätzungen sind mindestens neun Prozent der Online-Spieler süchtig. Oft sind es auch depressive Kinder, die ihren Frust kompensieren, indem sie in ihren Online-Welten die Helden spielen, die sie im realen Leben nicht sein können.

Bei Erwachsenen hingegen sind es hauptsächlich Kommunikationsforen und Chat-Rooms, denen sie ihre ganze Freizeit widmen. Folgen sind oft soziale Isolation, schulisches oder berufliches Versagen, Vernachlässigung des Schlafbedürfnisses bis hin zur Mangelernährung.

Fest steht auf jeden Fall, dass mit dieser Art von Sucht, vor allem bei Jugendlichen, nicht zu spaßen ist und man sich therapeutisch behandeln lassen sollte. Wichtig dabei ist, dass sich die Therapeuten bei den Spielen oder Chat-Rooms auskennen. Denn wer sich mit einem Jugendlichen mit einem Medienproblem auseinandersetzen will, sollte sich mit den Inhalten dieser Medien auseinandersetzen.

Philipp Junker, Brüggen, Gesamtschule Brüggen

Interview – Wie Josef zu Manni wurde

Josef Vitz ist Bezirksdienstbeamter in Mönchengladbach-Stadtmitte und spricht über sein Leben als Altstadtpolizist.

Frage: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus und wie ist er strukturiert?

Josef Vitz: Wir als Bezirksbeamte machen im Grunde genommen alles von A bis Z. Morgens zeigen wir an allen Schulen Präsenz. Wir achten also darauf, dass es nicht zu Unfällen kommt und dass sich die Kinder und Erwachsenen an die Verkehrsregeln halten. Andere Aufgaben sind z.B. Aufenthaltsermittlungen, Fahrerermittlungen wegen zu schnellen Fahrens und Festnahmen.

Frage: Was war Ihr schönstes Erlebnis in Ihrem Polizeidienst?

Josef Vitz: Das kann ich gar nicht so sagen. Die schönen Erlebnisse überwiegen, weil ich an sich ein fröhlicher Mensch bin auch wenn die Aufgaben mitunter nicht so fröhlich sind. Ich finde es immer schön, wenn man mit den Leuten im Gespräch ist, man kann helfen, man kann einen Ratschlag geben. Ob es die alte Oma Meier ist, die mit ihrem Nachbarn im Clinch hängt, oder derjenige, der schon wieder bei Rot über die Ampel gefahren ist und sagt: Jetzt kommen die Punkte was soll ich machen? Man kann immer helfen!

Frage: Und was war Ihr schlechtestes Erlebnis?

Josef Vitz: Eins ist ganz bestimmt, als ein Kollege zu Tode kam. Mir macht es auch zu schaffen, wenn wir zu Wohnungen gerufen werden, in denen sich wochenlang niemand gemeldet hat. Man kommt in die Wohnung und da liegt dann jemand tot. Sehr nahe gehen mir vor allen Dingen Kindesmisshandlungen!

Frage: Können Sie uns erzählen, wie Sie zu dem Spitznamen Manni gekommen sind?

Josef Vitz: Damals als junger Polizist, hatte ich einen Rauschgiftspürhund, da war ich stolz drauf. Da bin ich damals in den Abteigarten, das war so ein Junkietreff. Und da saßen da so zehn Leute, da habe ich gesagt ‚Guten Tag zusammen, ich hätte gern mal eure Personalausweise‘. Und dann habe ich zu dem einen gesagt ‚Hier Günther hast du deinen Ausweis wieder, hier Dirk, Stefan, was weiß ich‘. Da habe ich mir die Hinternamen auch gemerkt, damit ein kleines persönliches Verhältnis zustande kommt. Und da hat der eine zu mir gesagt – ich war ja in Uniform – ‚Wie heißt du denn‘? Da war ich erstmal verdutzt, Polizist, Uniform… Warum duzt der dich? Jetzt wollte ich ihm aber nicht meinen richtigen Namen sagen, da habe ich gesagt ‚Sag einfach Manni‘. Und dann sagt der ‚Manfred?‘. ‚Ja‘. Und seitdem habe ich in der Szene oder bei den anderen Leuten, die schon mal hier oben am Alten Markt rumhängen den Spitznamen Manni.

Frage: Geht es bei Ihnen immer ernst zu, oder gibt es auch mal etwas zu lachen?

Josef Vitz: Ich glaube, bei mir gibt es viel zu lachen, weil ich ein positiv denkender Mensch bin. Es gibt genügend ernste Sachen, und man muss immer das Beste daraus machen. Selbst wenn man einen Haftbefehl hat, dann sagt man eben ‚Es ist sowieso kalt, dann sitzt du lieber bei Frost, bei Schnee, die Zeit im Knast ab und dann bist du im Frühling wieder draußen‘.

Frage: Was machen Sie, wenn Sie im Ruhestand sind?

Josef Vitz: Da werde ich mich voraussichtlich sozial engagieren Natürlich werde ich auch etwas mehr Zeit für die Familie haben.

Robin Großmann, Mänchengladbach, Rudolf-Steiner-Schule

Games – Fifa 12 bringt wenig Neues

„Fifa 12“ ist das realistischste und modernste Fußballspiel, das momentan auf dem Markt erhältlich ist.

Ich finde gut, dass es alle aktuellen Mannschaften sowie alle Vereine der ersten und manchmal auch der zweiten Ligen gibt. Außerdem finde ich gut, dass es eine sehr gute Grafik hat. Es gibt eine gute Computer-KI, die man in mehreren individuell einstellbaren Schwierigkeitsstufen als Gegner wählen kann. Ebenfalls gut ist die Torhütersteuerung, die genauso wie auch die Spielersteuerung einstellbar ist. Mann kann sowohl online, als auch mit bis zu acht Spielern an einer Konsole spielen.

Ein Negativpunkt des Spiels ist, dass es wenige neue Spielinhalte gegenüber dem Vorgänger „Fifa 11“ gibt. Allerdings ist es gut, dass es mehrere Spielmodi gibt und man alle Tricks, mit denen die Stars ihre Gegner austricksen, selber auf der Konsole ausführen kann. Des Weiteren finde ich gut, dass man die Schiedsrichter, die während eines Spiels pfeifen, genauso wie die Bälle, mit denen man spielt, selber wählen kann.

Fazit: „Fifa 12“ lohnt sich für jeden Fußballfan, der „Fifa 11“ nicht erworben hat und für diejenigen, die selbst die kleinste Änderung so sehr interessiert, dass sie das Spiel unbedingt kaufen möchten. Ich persönlich finde 60 Euro nur für ein par kleine Änderungen deutlich zu teuer.

Magnus Diepers, Krefeld, Fichte-Gymnasium